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Carel mChiller Technisches Handbuch

Carel mChiller Technisches Handbuch

Steuergerät für kältesätze / wärmepumpen
Inhaltsverzeichnis
TECHNISCHES
HANDBUCH
μChiller
Steuergerät für Kältesätze / Wärmepumpen
μChiller
+0300053DE - GER
Up to date version available on
www.carel.com
ANWEISUNGEN LESEN
UND AUFBEWAHREN
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Inhaltszusammenfassung für Carel mChiller

  • Seite 1 μChiller Steuergerät für Kältesätze / Wärmepumpen TECHNISCHES HANDBUCH ANWEISUNGEN LESEN UND AUFBEWAHREN READ AND SAVE THESE INSTRUCTIONS NO POWER & SIGNAL CABLES TOGETHER READ CAREFULLY IN THE TEXT! μChiller +0300053DE - GER Up to date version available on www.carel.com...
  • Seite 3 Produkte von CAREL werden ständig weiterentwickelt. Aus die- Erklärung der Symbole: sem Grund behält sich CAREL das Recht vor, an jedem hier beschriebenen Gerät ohne Vorankündigung Änderungen und Besserungen anbringen zu Vorsicht: Macht auf kritische Punkte bei der Verwendung des Produktes können.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Index 1. Einführung ..............7 6. Parametertabelle ............ 86 1.1 Grundfunktionen ....................7 7. Überwachungsvariablen ........93 1.2 Modelle ........................8 7.1 Coil Status ......................93 1.3 Zubehör ........................8 7.2 Holding Register ..................... 94 2. Installation ............... 12 7.3 Input Register ....................100 2.1 Hinweise ......................
  • Seite 7: Einführung

    1. EINFÜHRUNG μChiller ist die Carel-Lösung für die Ansteuerung von Luft/Wasser- und Wasser/Wasser-Kältesätzen und -Wärmepumpen sowie Verflüssigersätzen. Diese Lösung ermöglicht außerdem den Austausch der Produkte „μchiller2“ und „μchiller2 SE“ im Feld durch das neue Produkt (in der Folge als „Legacy“-Modell bezeichnet). Die umfassendste Konfiguration sieht 2 Verdichter pro Kreislauf (*) bei maximal 2 Kreisläufen vor (der 2.
  • Seite 8: Modelle

    Profil“ ausgeführt werden (siehe Absatz „Inbetriebnahme“). Die Verbindungstechnik (modellabhängig NFC oder NFC + Bluetooth (BLE)) ermöglicht die Interaktion mit Mobilgeräten. Sie vereinfacht die Inbetriebnahme des Gerätes (es muss die CAREL- APP „Applica“ für das Android- Betriebssystem installiert worden sein, siehe Kap. „Erste Inbetriebnahme“ und „Bedienoberfläche“). Für die Montage siehe die technische Anleitung, Code +0500146IE.
  • Seite 9 In den Enhanced- und High-Efficiency-Modellen ist der Treiber im Steuergerät integriert. Der Treiber steuert einpolige Ventile an (bis Carel-Modell E3V, mit Kühlleistung unter 90-100 kW). In allen Versionen kann der externe Ventiltreiber EVD Evolution für die Ansteuerung von zweipoligen Ventilen angeschlossen werden (mit höherer Kühlleistung).
  • Seite 10: Einpoliges Ventil (Code E2V**Fsac*)

    Fig. 1.a 1.3.9 CloudGate für Verbindung mit tERA CloudGate ist die neue IoT-Gateway-Serie von CAREL. Sie lässt die Überwachung und Dienste der tERA-Plattform für HLKK-Installationen mit bis zu 10 Geräten aktivieren. CloudGate hat eine lokale LED-Schnittstelle für die Anzeige des Kommunikations- status und wird auf einfache Weise in Standard-Schaltschränken installiert.
  • Seite 11: Steckverbinder-Bausatz

    1.3.10 Steckverbinder-Bausatz Code Beschreibung UCHCONP000 Steckverbinder-Bausatz μchiller Frontm. MOLEX/free UCHCONP010 Steckverbinder- und Kabel-Bausatz μchiller Frontm. MOLEX/free 100 cm UCHCONP030 Steckverbinder- und Kabel-Bausatz μchiller Frontm. MOLEX/free 300 cm UCHCOND000 Steckverbinder-Bausatz μchiller HUTSCHIEN. MOLEX/free UCHCOND010 Steckverbinder- und Kabel-Bausatz μchiller HUTSCHIEN. MOLEX/free 100 UCHCONPMC0 Adapter-Bausatz für MCH2 Fig.
  • Seite 12: Installation

    2. INSTALLATION Hinweise Achtung : Das Steuergerät darf nicht in Umgebungen mit den nachstehenden Merkmalen installiert werden: • Temperatur- und Feuchtebedingungen, die nicht den Betriebsumgebungsbedingungen entsprechen (siehe „Technische Spe- zifikationen“); • starke Schwingungen oder Stöße; • Kontakt mit Wasserspritzern oder Kondensat; •...
  • Seite 13: Version Für Hutschienenmontage

    2.2.3 Ausbau Den Schaltschrank öffnen und von der Rückseite auf die Befes- tigungsfedern drücken; das Steuergerät herausschieben. 1. Die seitlichen Befestigungsfedern leicht zusammendrü- cken. 2. Leichten Druck auf das Steuergerät ausüben, um es her- auszuziehen. Achtung: Der Vorgang erfordert keinen Schraubendreher oder anderes Werkzeug.
  • Seite 14: Anschluss Der Fühler / Digitalen Eingänge

    Gemeinsamer Relaiskontakt 6 Serielle BMS-Schnittstelle (RS485): Rx/Tx - Digitaler Ausgang (Relais) 6 Serielle BMS-Schnittstelle (RS485): Rx/Tx + J14* Stecker einpoliges Carel-ExV-Ventil Serielle BMS-Schnittstelle (RS485): GND Tab. 2.a (*) Nur für Enhanced- / High-Efficiency-Modelle mit Hutschienenmontage Anschluss der Fühler / digitalen Eingänge Fühler NTC...
  • Seite 15: Anschluss An Bedienteile

    Der Sensor wird an einen der hierfür vorgesehenen Eingänge angeschlossen. Für die Positionierung des Sen- sors auf der Saugleitung siehe die Installationsanleitung +040010025 „Fühler und Sensoren: Auswahl- und Installationshilfe / Probes and sensors - Selection and optimal installation guide“ auf der Carel-Website carel.com unter „product => sensor => quick guide“. Anschluss an Bedienteile 2.6.1 Version für Frontmontage...
  • Seite 16: Kommunikationsparameter

    Anschluss an Stecker J8 G0 G C NO6 PGDx S6 +V S1 S3 5V J5 FBus J4 BMS + – Tx/Rx+ Tx/Rx- shield 24 Vdc PGTA00TRX0 230 Vac Fig. 2.n Hinweis: (1) und (4) mit PGDx an Anschluss J4 (BMS): Die Parameter müssen gemäß nachstehender Tabelle einstellt werden. Kommunikationsparameter Zugriff Display...
  • Seite 17: Elektrische Installation

    Elektrische Installation Achtung: Bei der Verdrahtung muss der Leistungsbereich „physisch“ vom Steuerbereich getrennt werden. Die Nähe der beiden Verdrahtungen führt in den meisten Fällen zu induzierten Störungen oder mit der Zeit zu Funktionsstörungen oder zur Beschädigung des Steuergerätes. Im Idealfall werden die beiden Schaltkreise in zwei getrennten Schränken untergebracht. Sollte die Elektroanlage nicht auf diese Weise gestaltet werden können, müssen der Leistungsbereich und der Steuerbereich in getrennten Zonen des Schaltschranks untergebracht werden.
  • Seite 18: Verbindung Mit Power+ (Für Bldc)

    2.10 Verbindung mit Power+ (für BLDC) Für die serielle Verbindung zwischen dem Steuergerät und dem Drehzahlregler Power+ siehe das entsprechende technische Handbuch. Siehe auch die nachstehenden Schaltpläne. G0 G power+ speed drive evolution J5 FBus J4 BMS S6 +V S1 S3 5V shield shield Fig.
  • Seite 19: Positionierung Der Fühler/Komponenten

    Positionierung der Fühler/Komponenten Wassergekühltes Gerät Luftgekühltes Gerät Fig. 2.s Fig. 2.t Bez. Beschreibung Bez. Beschreibung Quelle Verbraucherpumpe Verbraucher Quellenpumpe Verdampfer Verdampfungsdruckfühler Filtertrockner Druckgastemperatur Kältemittelsammler Saugtemperatur Verdichter Hochdruckschalter Verflüssiger Außenlufttemperatur Kältemittelschauglas Strömungswächter Verbraucherpumpe Verflüssigungsdruckfühler Wasservorlauftemperatur (zu) Verbraucher Magnetventil Wasserrücklauftemperatur (von) Verbraucher Thermostatisches Expansionsventil Wasservorlauftemperatur (zu) Quelle Tab.
  • Seite 20: Analogeingänge

    2.1.1 Analogeingänge Je nach anzuschließendem Sensortyp sind die Analogeingänge von μChiller in 4 Gruppen unterteilt. Es folgen die Gruppen- unterteilung und die Liste der Parameter für die Konfiguration der verschiedenen Analogeingänge: Gruppe Sensor Konfigurationsparameter Kreislauf 1 Konfigurationsparameter Kreislauf 2 GRP1 HC31 HC41 HC32...
  • Seite 21: Analogausgänge

    Wert Beschreibung Kreislauf 1 Beschreibung Kreislauf 2 Überlastschalter Verbraucherpumpe 1 Überlastschalter Verbraucherpumpe 1 Niederdruckschalter Kreis 1 Niederdruckschalter Kreis 2 Überlastschalter Verbraucherpumpe 2 Überlastschalter Verbraucherpumpe 2 11** Anforderung Verdi.1 Kreis 1 Anforderung Verdi.1 Kreis 2 12** Anforderung Verdi.2 Kreis 1 Anforderung Verdi. 2 Kreis 2 Tab.
  • Seite 22: Betriebssysteme

    2.12 Betriebssysteme In diesem Kapitel werden einige Beispiele für mögliche Konfigurationen der Gerätetypen angeführt, die mit uChiller angesteuert werden können. Die Konfigurationen sind nur Beispiele und stellen keine vollständige Aufzählung aller möglichen Kombinationen dar. Der in den Konfigurationen angegebene Fühlertyp ist der werkseitig eingestellte Standardtyp. Dies schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, andere Fühlertypen zu konfigurieren, wie z.B.
  • Seite 23 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Nicht vorhanden Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; C041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Tab. 2.r Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter...
  • Seite 24: Kältesatz, On/Off-Verdichter Mit Freikühlung Und Thermostatisches Expansionsventil

    2.12.2 Kältesatz, ON/OFF-Verdichter mit Freikühlung und thermostatisches Expansions- ventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+).
  • Seite 25 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Nicht vorhanden Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; C041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Tab. 2.aa Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter...
  • Seite 26: Kältesatz/Wärmepumpe, On/Off-Verdichter Und Thermostatisches Expansionsventil

    2.1.5 Kältesatz/Wärmepumpe, ON/OFF-Verdichter und thermostatisches Expansionsventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+). Circuit 1 G0 G AL1_C1 2_Set...
  • Seite 27 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Nicht vorhanden Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; 041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Saugtemperatur Hc04 Tab. 2.aj Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung...
  • Seite 28 2.12.3 Wasser/Wasser-Kältesatz / -Wärmepumpe, ON/OFF-Verdichter und bipolares ExV-Expansionsventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+). Circuit 1 G0 G AL1_C1...
  • Seite 29 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Quellenseitige Vorlauftemperatur Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; C041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Saugtemperatur Hc04 Tab. 2.as Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung...
  • Seite 30: Kältesatz, On/Off-Verdichter Und Einpoliges Exv- Expansionsventil

    2.12.4 Kältesatz, ON/OFF-Verdichter und einpoliges ExV- Expansionsventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+). Circuit 1 G0 G AL1_C1...
  • Seite 31 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Nicht vorhanden Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; 041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Saugtemperatur Hc04 Tab. 2.bb Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung...
  • Seite 32: Kältesatz/Wärmepumpe, Bldc+ On/Off-Verdichter Und Zweipoliges Exv-Expansionsventil

    2.12.5 Kältesatz/Wärmepumpe, BLDC+ ON/OFF-Verdichter und zweipoliges ExV-Expan- sionsventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+).
  • Seite 33 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Druckgastemperatur Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; 041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Saugtemperatur Hc04 Tab. 2.bk Anmerkungen: Dem Druckgastemperaturfühler ist automatisch der Typ NTC-HT zugeordnet.
  • Seite 34: Geräte Mit Hydronic-Kreislaufumkehr

    2.12.6 Geräte mit Hydronic-Kreislaufumkehr Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+). Circuit 1 G0 G AL1_C1 2_Set J5 FBus...
  • Seite 35 Analoge Eingänge - Kreis 1 Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter Rücklauftemperatur von Verbraucher Hc31 Vorlauftemperatur zu Verbraucher Hc32 Quellenseitige Vorlauftemperatur Hc00 Verflüssigungsdruck 0-5V Hc34; C040; C041; C042 Verdampfungsdruck 0-5V Hc35; C037; C038; C039 Nicht vorhanden Hc03; U025; U026; U027 Saugtemperatur Hc04 Tab. 2.bt Analoge Eingänge - Kreis 2 Bezug Beschreibung...
  • Seite 36: Kältesatz/Wärmepumpe, Bldc+ On/Off-Verdichter Und Einpoliges Exv-Expansionsventil

    2.12.7 Kältesatz/Wärmepumpe, BLDC+ ON/OFF-Verdichter und einpoliges ExV-Expan- sionsventil Wichtiger Hinweis: Die schwarzen Linien beziehen sich auf die elektrischen Anschlüsse; die grauen Linien beziehen sich auf die seriellen Verbindungen zwischen Steuergerät und Optionen (IO-Erweiterung für den zweiten Kreislauf, EVD EVO und Power+).
  • Seite 37: Digitale Ausgänge

    Digitale Ausgänge Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter C-NO1 Ölausgleichsventil (nur bei Tandem-Verdichtern) Hc51; P017 C-NO2 Verdichter 2 Hc52; C036 C-NO3 Verbraucherpumpe 1 Hc53; U063 C-NO4 Kreislauf-Umkehrventil (*) Hc54; U066; S063; U065 C-NO5 Alarm Hc55; U064 C-NO6 Frostschutzheizung Hc56; Hc12 Tab. 2.ce Analoge Ausgänge Bezug Beschreibung Konfigurationsparameter...
  • Seite 38: Erste Inbetriebnahme

    Bluetooth (BLE) konfiguriert werden. Der Benutzer kann sowohl die Erstinbetriebnahme-Parameter konfigurieren als auch ein voreingestelltes Parameter-Set an die eigenen Erfordernisse anpassen (Rezepte). Nach der Installation und dem Start der Carel-App „Applica“ (siehe Absatz „Mobilgerät“): 1. NFC-Geräte: (A) Das Mobilgerät an das Bedienteil von μChiller annähern. Die NFC-Antennenposition des Mobilgerätes aus- findig machen.
  • Seite 39 4. Die gewählte Konfiguration per NFC oder Bluetooth übernehmen. Das Kältemittel ist nun korrekt konfiguriert. Modell „High Efficiency“ 1. Bluetooth-Geräte: Das Service-Menü über das Icon unten rechts betreten (siehe Abbildung). Im Falle von NFC-Geräten be- findet sich der Benutzer bereits standardmäßig im Service-Menü (nachstehende Abbildung). Fig.
  • Seite 40: Phase 3 - Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge

    3.2.2 Phase 2 – Konfiguration des Gerätes 1. Das Menü „Set-up“--> „Unit setup“ --> „Unit configuration“ wählen, um die Konfiguration des Gerätes fortzusetzen. Mit den Tasten PREV / NEXT können alle Konfigurationsparameter-Seiten abgelaufen werden. 2. Die per NFC / Bluetooth konfigurierten Parameter auf das Steuergerät anwenden. 3.2.3 Phase 3 –...
  • Seite 41: Phase 4 - Überprüfung Der Fühlerwerte

    3.2.4 Phase 4 - Überprüfung der Fühlerwerte Die Gesamtkonfiguration der Eingänge/Ausgänge kann anhand der Echtzeitwerte im entsprechenden Menü auf ihre Korrekt- heit überprüft werden. Dem Pfad „Homepage“ „Service Area“ „I/O“ „In/Out value“ folgen. Mit den Tasten PREV/NEXT kann zwischen den Seiten geblättert werden, um alle Eingangs- und Ausgangswerte von Kreislauf 1 und Kreislauf 2 anzuzeigen.
  • Seite 42: Applica: Konfiguration Kopieren

    Hinweis: Im Falle der Bluetooth-Verbindung wird die Konfiguration bei Bestätigung gespeichert/angewandt. Unter Bezugnahme auf die seitliche Abbildung verleiht das Icon: 1. Zugriff auf die vom Benutzer gespeicherten Konfigurationen; 2. Zugriff auf die von Carel voreingestellten Konfigurationen; 3. Zugriff auf die gespeicherten Klone. Liste der Geräte-Konfigurationsparameter 3.3.1 Geräteparameter...
  • Seite 43: Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge

    1=eingeschaltet mit Verdichter AN 2=Regelung nach Verflüssigungstemperatur E047 ExV-Treiber (0=deaktiviert; 1= integriert; 2=EVD Evolution) E046 EVD Evolution: Ventil (1=CAREL ExV, ...) (*) (*) Siehe technisches Handbuch EVD Evolution für die vollständige Liste der wählbaren Ventile E020 MOP im Kühlbetrieb: Schwelle 30.0 -60.0...
  • Seite 44 Par. Beschreibung Def. Min. Max. HC81 Konfiguration Analogeingang 1 Kreislauf 2 HC82 Konfiguration Analogeingang 2 Kreislauf 2 HC51 Konfiguration Digitalausgang 1 Kreislauf 1 HC52 Konfiguration Digitalausgang 2 Kreislauf 1 HC53 Konfiguration Digitalausgang 3 Kreislauf 1 HC54 Konfiguration Digitalausgang 4 Kreislauf 1 HC55 Konfiguration Digitalausgang 5 Kreislauf 1 HC56...
  • Seite 45: Applica Desktop

    Applica Desktop Das Programm „Applica Desktop“ richtet sich an Gerätehersteller und Installateure, die das Steuergerät μChiller montieren. Es kann von ksa.carel.com heruntergeladen werden. Mit Applica Desktop: • kann mit dem vorgesehenen Benutzerprofil auf das Steuergerät zugegriffen werden; • können Konfigurationen erstellt werden;...
  • Seite 46: Konfigurationsverfahren Mit Applica Desktop (Legacy)

    Konfigurationsverfahren mit Applica Desktop (Legacy) 3.5.1 Phase 1 – Konfiguration des Kältemittels Nach der Verbindung „Configurations“ wählen: Die Befehlsleiste erscheint wie dargestellt: 1. Den Befehl „File ->Import“ wählen, um die Konfiguration des Kältemittels hochzuladen, die vorher von KSA heruntergeladen worden war (Pfad: KSA / SW&Support /Configuration & Updating software / ST Configuration / Refrigerant Gases). 2.
  • Seite 47 6. Dasselbe auch für die Tags „IO_CFG“ und „uCH2SE“ wiederholen. 7. Nun ist das Gerät konfiguriert. Bei Bedarf kann der Benutzer auch die Regelparameter über die anderen verfügbaren Tags ändern. 8. Nach der Änderung der gewünschten Parameter „Configuration“ wählen und die Taste „Apply Configuration“ drücken, um die Änderungen anzuwenden.
  • Seite 48: Bedienoberfläche

    Datum MM:DD) vor. Zum Bedienteil gehören außerdem der Summer, 14 Betriebs-Icons und 4 Tasten zur Navigation und Parametereinstellung. Die Verbindungstechniken des Bedienteils NFC (Near Field Communication) und Bluetooth (mo- dellabhängig) ermöglichen die Interaktion mit Mobilgeräten (bei installierter Carel-App „Applica“, die im Google Play Store für Android-Betriebssysteme verfügbar ist).
  • Seite 49: Standard-Displayanzeige

    4.2.2 Icons Die Icons zeigen den Betriebszustand und den Betriebsmodus der Geräte an (siehe nachstehende Tabelle). Icon Funktion Eingeschaltet Blinkend Anlagenpumpe Aktiv Manueller Betrieb Quellengerätestatus (Pumpe / Lüfter) Aktiv Manueller Betrieb Verdichterstatus Aktiv Manueller Betrieb (mit ExV) Frostschutzheizung Aktiv Manueller Betrieb Betriebsmodus Heizen Kühlen...
  • Seite 50: Direktzugriffsfunktionen

    • „SSH2“ Überhitzung Kreis 2; • „Cnd2“ Verflüssigungstemperatur Kreis 2; • „dSP2” Kreis 2 – Verflüssigungsdruck; • „dSt2“ Druckgastemperatur BLDC-Verdichter; • “SPrb” Quelle – Rücklauftemperatur (extern); • „Opn1”– ExV Kreis 1 – Position; • „Opn2”– ExV Kreis 2 – Position; •...
  • Seite 51: Programmiermodus

    4. PRG drücken: Der Wert blinkt. UP/ 5. DOWN drücken: Es erscheint der 6. DOWN drücken: Es erscheint der DOWN drücken, um den Wert zu än- Heizsollwert (SEtH) - nur für Geräte Geräte-Einschalt-/Geräte-Aus- dern. PRG drücken, um zu bestätigen. im Wärmepumpenmodus. schaltbefehl (UnSt).
  • Seite 52: Programmiermenü

    Anmerkung: User-Passwort: 1000; Service-Passwort: 2000; Manufacturer-Passwort: 1234. Siehe die Parametertabelle. 7. UP/DOWN drücken, um die ande- 8. PRG für 3 s drücken oder alternativ auf Parameter-Ebene ESC wählen und PRG ren Parameter zu visualisieren. drücken, um zu den Parameterkategorien zurückzukehren. 4.3.4 Programmiermenü...
  • Seite 53: Funktionen

    5. FUNKTIONEN Temperaturregelung μChiller sieht die Regelung nach der Wassereintrittstemperatur oder der Wasseraustrittstemperatur des Gerätes vor. Die Was- serrücklauftemperaturfühler (von Verbraucher) und Wasservorlauftemperaturfühler (zu Verbraucher) können in allen Kanälen installiert werden. Für weitere Details siehe das Kapitel „Installation“. 5.1.1 PID-Regelung Die zwei vorgesehenen Arten von PID-Regelung sind: •...
  • Seite 54: Leistungsanforderung Über Analogeingang

    Nachstehend die nötigen Parametereinstellungen für die Regelung der Rücklauftemperatur: Zugriff Code Beschreibung Einstellung Notizen U036 Regelfühler beim Start 0=Rücklauf. 1=Vorlauf U037 PID-Verzögerung Start/Regelbetrieb Nicht signifikant U038 Regelfühler im Regelbetrieb 0=Rücklauf 1=Vorlauf U039 PID Start: Kp 50.0 => Proportionalbereich = 2K 34.0 =>...
  • Seite 55: Sollwertkompensation Im Kühlbetrieb

    Sollwertkompensation im Kühlbetrieb: Set point Legende Ext. Temp. Außentemperatur Std set Regelsollwert Außentemperatur für Kompensationsbeginn im Kühlbetrieb Std set Außentemperatur für Kompensationsende im Kühlbetrieb Max. Kompensationssollwert im Kühlbetrieb Ext. temp. Fig. 5.b Sollwertkompensation im Heizbetrieb: Set point Legende Ext. Temp. Außentemperatur Std set Regelsollwert...
  • Seite 56: Verbraucherpumpen

    Verbraucherpumpen μChiller verwaltet bis zu zwei verbraucherseitige Pumpen (je nach verwendeter Hardware und erforderlicher Konfiguration). Zwischen der Pumpenaktivierung und der Verdichteraktivierung (= Aktivierung der Temperaturregelung) kann eine Verzöge- rung eingestellt werden. Außerdem kann eine Verzögerung zwischen dem Ausschalten des letzten Verdichters und dem Aus- schalten der Pumpe eingestellt werden.
  • Seite 57: Zyklische Pumpenaktivierung Im Stand-By

    • bei Pumpenüberlast (abhängig von Steuergerät und Konfiguration). Fehlermeldung und unmittelbarer Pumpenstopp. • Verwaltung des Strömungswächters, welcher den Umlauf der Kältemittels in der Anlage regelt: Hierfür ist der Parameter U093 vorgesehen, siehe §5.2.1. • Frostschutzüberwachung bei ausgeschaltetem und/oder eingeschaltetem Gerät: Diese Funktion wird in §5.3 ausführlich beschrieben. •...
  • Seite 58: Funktion Des Frostschutzalarms

    5.3.1 Frostschutzalarm Sobald der Verdampfer Frostschutzalarm-Bedingungen ausgesetzt ist, wird der Kreislauf aufgrund des Alarms gestoppt. Jeder Kreislauf ist mit eigenem Verdampfungsdruckfühler und eigenem Frostschutzalarm ausgestattet. Der Wert der Verdampfungs- temperatur wird nach der Formel der exponentiellen Verteilung gefiltert. Damit soll die thermisch wirksame Masse des Ver- dampfers berücksichtigt werden, und sollen Alarme in der Startphase vermieden werden.
  • Seite 59: Frostschutzschwelle Bei Temperaturgleit (R407C)

    Der Wert der Verzögerung (bei 1K) im vorhergehenden Beispiel bezieht sich auf einen Plattenverdampfer. Soll ein Rohrbündel- verdampfer verwendet werden, der eine höhere thermisch wirksame Masse hat, muss die Verzögerung (bei 1K) entsprechend erhöht werden. Die folgende Tabelle empfiehlt die Werte für die Alarmschwelle (mit reinem Wasser), die Schaltdifferenz und die Verzögerung in Abhängigkeit des verwendeten Verdampfers.
  • Seite 60: Frostschutz Bei Ausgeschaltetem Gerät (Off)

    Frostschutz in der Standard-Version Die Standard-Version unterstützt keine unabhängigen Verdampfer (F003 = 0 nicht änderbar). Es kann gewählt werden, ob die Frostschutzüberwachung auf der Grundlage des Verdampfungsdrucks/der Verdampfungstemperatur oder auf der Grundlage der Wassertemperatur erfolgen soll. Die Frostschutzüberwachung auf der Grundlage des Verdampfungsdrucks/der Verdamp- fungstemperatur erfolgt unabhängig in jedem Kreislauf.
  • Seite 61: Konfiguration Der Frostschutzheizungen

    5.3.6 Konfiguration der Frostschutzheizungen Zur korrekten Konfiguration der Frostschutzheizung müssen sowohl der Parameter U088 als auch der Digitalausgang auf Frost- schutzheizung eingestellt werden. Pro Kreislauf kann nur eine Heizung konfiguriert werden. Für weitere Details siehe Abs. 6.6. Benutzer Code Beschreibung Std.
  • Seite 62: Verdichtersteuerung

    5.4.3 Rotation bei Alarm Bei einem Verdichteralarm wird der nächste verfügbare Verdichter als Ersatzverdichter eingeschaltet, falls der Bedarf entspre- chend hoch ist. 5.4.4 Zwangsrotation (Destabilisierung) Einige Verdichterhersteller schreiben in Geräten mit mehreren Verdichtern die Rotation der Verdichter vor, auch wenn die Re- gelung stabil ist.
  • Seite 63: Voreingestellte Bldc-Verdichter

    5.5.1 Voreingestellte BLDC-Verdichter Der BLDC-Verdichtertyp kann aus der auf KSA (ksa.carel.com) verfügbaren Verdichterliste unter: KSA / SW&Support /Configura- tion & Updating software / ST Configuration / BLDC Compressors ausgewählt werden. Die Wahl eines bestimmten Verdichtertyps führt zu folgenden Parametereinstellungen (nach den technischen Spezifikationen der Verdichterhersteller): 1.
  • Seite 64: Prevent-Funktion Der Verflüssigungstemperatur Mit On/Off-Verdichtern

    Zugriff Code Beschreibung Def. Min. Max. P017 Aktivierung des Ölausgleichs 0/1=nein/ja P011 Ölausgleich: Öffnungsdauer des Elektroventils beim Anlauf P012 Ölausgleich: Öffnungsdauer des Elektroventils P013 Ölausgleich: Mindestschließzeit des Elektroventils P014 Ölausgleich: Höchstschließzeit des Elektroventils P015 Ölausgleich: Schließzeiterhöhung des Elektroventils 5.5.6 Teillastgeregelte Verdichter In der Verdichter+Ventil-Konfiguration können bei maximal zwei Kreisläufen teillastgeregelte Verdichter eingerichtet werden.
  • Seite 65: Bldc-Verdichterschutz

    BLDC-Verdichterschutz Damit der Verdichter nicht außerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Sicherheitsgrenzen arbeiten kann, sieht μChiller die Kontrolle der Einsatzgrenzen der BLDC-Verdichter vor (in Folge Einsatzgrenz-Diagramm genannt). Neben den vom Hersteller spezifizierten Einsatzgrenzen können die Schwellen der max. Verflüssigungstemperatur (Par. P001) und min. Verdampfungstem- peratur (Par.
  • Seite 66: Alarmprävention Für Bldc-Verdichter

    Alarmprävention für BLDC-Verdichter Der Verdampfungsdruck und der Verflüssigungsdruck legen einen Arbeitspunkt fest. Abhängig von der Zone im Einsatzgrenz- Diagramm greift das Steuergerät mit Korrekturaktionen ein, um den BLDC- Verdichter innerhalb der Einsatzgrenzen zu halten oder wieder dorthin zurückzuführen. 5.7.1 Präventionsaktionen für BLDC-Verdichter Es folgt die Beschreibung der Arbeitszonen eines allgemeinen Einsatzgrenz-Diagramms für einen BLDC- Verdichter: Zone Beschreibung...
  • Seite 67: Prävention Bei Hohem Verdichtungsverhältnis (Zone 2)

    Prävention bei hohem Verdichtungsverhältnis (Zone 2) Das hohe Verdichtungsverhältnis ist eine thermische Grenze des Verdichters. Beim Verlassen der Einsatzgrenzen wird die Leis- tung reduziert. Ist der Druckgastemperaturfühler angeschlossen (nur HP- Version), und nähert sich die Druckgastemperatur den Einsatzgrenzen, wird die Verdichterleistung unter dieser kritischen Bedingung entsprechend geregelt. Ein spezieller Algorithmus verlangsamt anfänglich die Leistungssteigerung, bis die Steigerung auf der Kontrollschwelle (5°C unterhalb der Höchstgrenze) stoppt.
  • Seite 68: Prävention Bei Niedrigem Differenzdruck (Zone 7)

    Prävention bei niedrigem Differenzdruck (Zone 7) Gerät Beschreibung BLDC-Verdichter Reduzierung der Leistungsverminderungsgeschwindigkeit Leistungssteigerung ON/OFF-Verdichter im Tandem-Modus ExV-Ventil Variabler MOP Lüfter Erhöhung des Verflüssigungssollwertes / Verminderung des Verdampfungssollwertes Prävention bei niedrigem Verflüssigungsdruck (Zone 8) Gerät Beschreibung BLDC-Verdichter Reduzierung der Leistungsverminderungsgeschwindigkeit Leistungssteigerung ON/OFF-Verdichter im Tandem-Modus ExV-Ventil Lüfter...
  • Seite 69: Treiber Für Expansionsventil

    Kreislauf in Sicherheit an und überwacht kontinuierlich die Druckgastemperatur und die Position des Arbeitspunktes innerhalb der Einsatzgrenzen des Verdichters. Bis zu einer gewissen Kühlleistung (Carel E3V - Kühlleistung bis 90-100 kW) werden einpolige Ventile mit dem integrierten Treiber angesteuert (nur Hutschienen-Modelle). Zweipolige Ventile höherer Kapazitäten werden mit dem externen EVD- Evolution-Treiber angesteuert.
  • Seite 70: Quellenseitiger Pumpen- Und/Oder Lüfteralarm

    μChiller verwaltet folgende Funktionen: • Frostschutz bei ausgeschaltetem Gerät: Einschalten der Pumpe zur Aktivierung des Kältemittelumlaufs (bei eingeschaltetem Gerät ist die Funktion deaktiviert). • Sperrschutz: Ist die Pumpe länger als eine Woche inaktiv, wird sie für 3 Sekunden aktiviert. Zugriff Code Beschreibung Def.
  • Seite 71: Quellenlüfter

    In der μChiller- Version mit Frontmontage steht nur der analoge Ausgang Y1 zur Verfügung: Zur Ansteuerung eines EIN/AUS-Lüf- ters muss ein CAREL-Modul CONVONOFF zur Umsetzung eines analogen 0-10-V-Ausganges in eine Relais-Steuerung verwendet werden. In den Versionen für Hutschienenmontage ist das Relais NO6 verfügbar. Es kann als Lüfterausgang konfiguriert werden.
  • Seite 72: Regelung Im Kältesatzmodus

    Das nachstehende Diagramm stellt die beiden Regelungen (stetig oder EIN/AUS) im Kältesatzmodus (Kühlbetrieb) dar: Max speed Inverter Legende Max speed Stetiger Quellenlüfter: max. Drehzahl Min speed Min speed Stetiger Quellenlüfter: min. Drehzahl Regelsollwert Regelschaltdifferenz Verflüssigungstemperatur ON/OFF Tc (°C) 5.0 K Fig.
  • Seite 73: Regelung Im Wärmepumpenmodus

    5.15.3 Regelung im Wärmepumpenmodus Die Lüfter können stetig oder im Aussetzbetrieb (EIN/AUS) geregelt werden. Die Regelung erfolgt auf der Grundlage der ge- sättigten Temperatur, äquivalent zum Verdampfungsdruck. Zugriff Code Beschreibung Def. Min. Max. C017 Max. Hochdruck (HP) 65.0 999.9 °C S029 Quellenlüfter im Heizbetrieb: Sollwert 10.0...
  • Seite 74: Freikühlung

    5.16 Freikühlung Die Freikühlfunktion (FC) kann nur in Kältesatz-Geräten aktiviert werden. Die Funktionsoptionen werden im entsprechenden Parameter eingestellt: • Freikühlung mit Luftkreislauf in Luft/Wasser-Kältesätzen, mit Luft/Wasser-Wärmetauschern vor den Verflüssigersätzen und ste- tiger Lüfterregelung; • Fern-Freikühlung mit Luftkreislauf (siehe entsprechendes Kapitel); •...
  • Seite 75: Luftgekühlter Verflüssigersatz Mit Getrenntem Luftkreislauf

    Bezug Beschreibung FC_E Freikühlregister Verflüssiger FC_E Verdampfer Filtertrockner Kältemittelsammler Verdichter Kältemittelschauglas FC_V Freikühlventil Verbraucherpumpe Verbraucherseitiger Rücklauffühler Verbraucherseitiger Vorlauffühler Außentemperaturfühler FC_V Thermostatisches Expansionsventil Magnetventil Fig. 5.w 5.17.2 Luftgekühlter Verflüssigersatz mit getrenntem Luftkreislauf Die Freikühlung wird auf der Grundlage des Vergleichs zwischen der verbraucherseitigen Rücklaufwassertemperatur und der Außenlufttemperatur aktiviert.
  • Seite 76: Wassergekühlter Kältesatz

    5.17.3 Wassergekühlter Kältesatz Die Freikühlung wird auf der Grundlage des Vergleichs zwischen der verbraucherseitigen Rücklaufwassertemperatur und der quellenseitigen Wassertemperatur (Temp. IN Quelle) aktiviert. Die quellenseitige Wassertemperatur steuert die Aktivierung des 3-Wege-Ventils an, welches das Quellenwasser mit dem Rücklaufwasser von den Verbrauchern durch das Freikühlregister mischt, bevor es in den Verdampfer gelangt.
  • Seite 77: Kontrolle Der Wirksamkeit Der Regelung

    FC Cap 100% Legende FC gain FC Cap Freikühlleistung Hysterese Aktivierungsschaltdifferenz Freikühl-Nenntemperaturdelta Temp Verbraucherseitige Rücklauftemp. - Quellentemp. Temp Fig. 5.z Das Diagramm zeigt das ideale Verhalten des Beiwertes der Freikühlregelung (FC) proportional zu seiner Leistung. Das „Freikühl- Nenntemperaturdelta“ ist der Wert der Temperaturdifferenz (Wassereintritt - Quelle), der - nur in Verwendung der Freikühlregis- ter - zur Deckung der Nennleistung des Gerätes erforderlich ist.
  • Seite 78 Beispiel einer Abtauaktivierung: Legende Te (°C) Cond Temperatur End Thrs End Thrs Temperatur bei Abtauende Res Thrs Reset-Schwelle Abtaustartverzögerung Set Thrs Temperatur bei Abtaubeginn Res Thrs Abtaustartverzögerung Evap Set Thrs Start Abtaubeginn Abtauende t (s) T_Cond Verflüssigungstemperatur T_Evap Verdampfungstemperatur Start Fig.
  • Seite 79: Leistungsverminderung Des Verdichters Bei Abtauende

    Zugriff Code Beschreibung Def. Min. Max. S073 Verdichterstatus Abtaubeginn 0/1=Eingeschaltet/Ausgeschaltet S052 BLDC-Verdichterdrehzahl für Kreislaufumkehr während Abtauung 40.0 999.9 Wartezustand vor der Kreislaufumkehr (3) Der Verdichter bleibt für eine einstellbare Zeit auf der Kreislaufumkehr-Drehzahl: Mit BLDC-Verdichter erhöht sich die Dauer die- ser Phase um die Zeit, die erforderlich ist, um die Mindestdrehzahl zu erreichen.
  • Seite 80 Status der Nach-Abtropfphase (Fall mit Verdichter AUS (10) Während dieser Phase werden die Lüfter aktiviert und auf 100 % Leistung zwangsgeschaltet, um das noch im Wärmetauscher enthaltene Wasser vollständig abzuführen. Die Dauer der Nach-Abtropfphase kann eingestellt werden. Nach Beendigung der Nach-Abtropfphase kehrt der Kreislauf zum normalem Regelbetrieb im Wärmepumpenmodus zurück.
  • Seite 81 Abtropfphase (9) Die Lüfter sind ausgeschaltet und warten auf den Abschluss der Abtauung des Kühlregisters wegen Wärmeträgheit sowie auf das Ende der Abtropfphase. Die Dauer der Abtropfphase ist einstellbar. Nach-Abtropfphase (10) Die Lüfter werden auf 100 % zwangsgeschaltet, um das im Kühlregister befindliche Restwasser vollständig auszuleiten. Die Dauer der Nach-Abtropfphase ist einstellbar.
  • Seite 82: Ansteuerung Des 4-Wege-Ventils

    5.20 Ansteuerung des 4-Wege-Ventils Eine Sonderfunktion gewährleistet die korrekte Ansteuerung des 4-Wege-Kältekreislauf-Umkehrventils. Bei einer Aufforderung zur Ventilumkehr überprüft die Funktion, ob die Druckdifferenz über einer bestimmten Schwelle liegt, bevor das Ventil aktiviert wird. Liegt die Differenz unterhalb der Schwelle, wartet die Funktion, bis der Verdichter eingeschaltet ist und aktiviert das Ventil, sobald die Druckdifferenzbedingungen erreicht sind.
  • Seite 83: Steuerung Des Heizelements In Luft/Luft-Geräten

    5.22.1 Verbraucherlüfter In den Luft/Luft-Geräten wird die Verbraucherpumpe durch einen Verbraucherlüfter ersetzt. Der wasserseitige Strömungswäch- teralarm wird als luftseitiger Strömungswächteralarm verwendet. Die Lüftersteuerung unterliegt folgenden Bedingungen: • Parameter F017 Bei F017 = 0 arbeitet der Lüfter nach dem Standardbetrieb: Gerät eingeschaltet -> Lüfter eingeschaltet. Bei F017 = 1 folgt der Lüfter dem Temperaturregelbedarf und bleibt solange ausgeschaltet, bis eine Temperaturregelung an- gefordert wird.
  • Seite 84: Unterstützung Der Automatischen Heizungen Für Wasser-Syste- Me (Nur Legacy-Version)

    Zugriff Code Beschreibung Def. Min. Max. F012 Offset auf Sollwert im Kühlbetrieb für Heizelemente 99.9 °K F013 Schaltdifferenz auf Sollwert im Kühlbetrieb für Heizelemente 99.9 °K F014 Offset auf Sollwert im Heizbetrieb für Heizelemente 99.9 °K F015 Schaltdifferenz auf Sollwert im Heizbetrieb für Heizelemente 99.9 °K F016...
  • Seite 85: Anforderung Über Digitaleingänge

    Anforderung per BMS Die Anforderung wird von einem externen Gerät in das Register HR 331 geschrieben. Im Offline-Status wird die Anforderung auf 0 % zwangsgeschaltet und werden die Geräte ausgeschaltet. Anforderung über Digitaleingänge Jedem Verdichter entspricht ein Digitaleingang. Die Aktivierung eines Digitaleinganges entspricht der Anforderung einer Re- gelstufe.
  • Seite 86: Parametertabelle

    6. PARAMETERTABELLE Hinweis: • Ebenen: U=Benutzer; S=Service; M=Hersteller; Display: Das Zeichen x gibt an, dass der Parameter auch über das Bedienteil zugänglich ist. • R/W=Lese-/Schreibparameter; R=Leseparameter Anlage Benutz. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. Modbus Plt = Anlage U000 Verbraucherpumpe 1: Stundenschwelle für Wartung (x100) HR002 U001 Verbraucherpumpe 1: Stundenzähler-Reset...
  • Seite 87 Benutz. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. Modbus U070 Freikühlung: Hysterese 99.9 HR087 (2R) U071 Freikühl-Nenntemperaturdelta 99.9 HR089 (2R) U072 Freikühlung mit Wasserkreislauf: Schwelle Ventilschließung -999.9 999.9 °C/°F HR091 (2R) U073 Freikühlung mit Wasserkreislauf: Schaltdifferenz Ventilschließung 3.0 99.9 HR093 (2R) U074 Art der Freikühlung: 0=Luft - 1=Fernregister - 2=Wasser HR095...
  • Seite 88: Bldc Und Inverter

    Benutz. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. Modbus C030 Kreis 2: Verflüssigungsdruck-Offset -99.9 99.9 bar/psi R/W HR186 (2R) C031 Kreis 2: Verdampfungsdruck-Offset -99.9 99.9 bar/psi R/W HR188 (2R) C032 Kreis 2: Verflüssigungstemperatur-Offset -99.9 99.9 HR190 (2R) C033 Kreis 2: Verdampfungstemperatur-Offset -99.9 99.9 HR192 (2R)
  • Seite 89 HR145 Heizbetrieb E034 Regelverzögerung nach Startpositionierung 18000 HR146 E046 EVD Evolution: Ventil (1=CAREL EXV, ...) (*) HR048 E047 ExV-Treiber (0=deaktiviert, 1= integriert, 2=EVD Evolution) HR328 Tab. 6.d Hinweis: (*) Siehe technisches Handbuch EVD Evolution für die vollständige Liste der wählbaren Ventile.
  • Seite 90 Benutz. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. Modbus S041 Abtauung: Abtaustartverzögerung HR258 S042 Abtauung: Temperatur bei Abtauende 52.0 -999.9 999.9 °C/°F HR259 (2R) S043 Aktivierung gleitende Abtauung 0/1=nein/ja CS037 S044 Betriebszeit auf Mindestleistung vor Kreislaufumkehr HR261 S045 Betriebszeit auf Mindestleistung nach Kreislaufumkehr HR262 S046 Abtauung: Mindestabtauzeit...
  • Seite 91 Benutz. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. UoM Modbus Hc64 Konfiguration NO4 (Kreis 2) HR749 Hc65 Konfiguration NO5 (Kreis 2) HR750 Hc66 Konfiguration NO6 (Kreis 2) HR751 Hc71 Konfiguration Y1 HR240 Hc72 Konfiguration Y2 HR245 Hc81 Konfiguration Y1 (Kreis 2) HR244 Hc82 Konfiguration Y2 (Kreis 2) HR276...
  • Seite 92: Einstellungen

    6.10 Prozessbild-Werte Benut. Display Code Beschreibung Std. Min. Max. Modbus AFC1 Kreis 1: quellenseitige Wasservorlauftemperatur -999.9 999.9 °C/°F IR217 (2R) AFC2 Kreis 2: quellenseitige Wasservorlauftemperatur -999.9 999.9 °C/°F IR213 (2R) AFE1 Kreis 1: verbraucherseitige Wasservorlauftemperatur -999.9 999.9 °C/°F AFE2 Kreis 2: verbraucherseitige Wasservorlauftemperatur -999.9 999.9 °C/°F...
  • Seite 93: Überwachungsvariablen

    S065 BOOL R/W FALSE S065 - Source fan type (0=Inverter, 1=ON/OFF) rStr BOOL R/W FALSE rStr - Restore application to Carel settings (0=Disabled, 1=Enabled) S068 BOOL R/W FALSE S068 - Source type (0=Air, 1=Water) BOOL R/W FALSE UoM - Unit of measure used for Display 2-Row and BMS, not for Applica (0=°C/bar, 1=°F/PSI)
  • Seite 94: Holding Register

    Data Init Index Size Acronym UoM Description Type Value Value Value BOOL R/W FALSE RES - Reset active alarms from BMS net (0=NO, 1=Reset) DevRotReq_ BOOL Request comp.1 circ.1 by DeviceRotation Comp1Circ1 DevRotReq_ BOOL Request comp.2 circ.1 by DeviceRotation Comp2Circ1 ClrH BOOL R/W FALSE...
  • Seite 95 REAL R/W 0 DELTAKELVIN U028 - Remote set point offset E046 UINT R/W 1 E046 - ExV valve type for EVD EVO (1=CAREL EXV, ...) U031 REAL R/W 10 DELTAKELVIN U031 - High water temp. set point offset U032 USINT(0..99)
  • Seite 96 Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value C008 USINT(0..2) R/W 0 C008 - Comp.1 circ.2 manual mode (0=AUTO, 1=OFF, 2=ON) C009 UINT(0..999) R/W 99 HOUR C009 - Comp.2 circ.2 maintenance hour threshold (x100) C011 USINT(0..2) R/W 0 C011 - Comp.2 circ.2 manual mode (0=AUTO, 1=OFF, 2=ON) C012 UINT(0..999) R/W 180...
  • Seite 97 Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value F024 USINT R/W 0 F024 - Heater 1 manual mode (0=AUTO, 1=OFF, 2=ON) F025 USINT R/W 0 F025 - Heater 2 manual mode (0=AUTO, 1=OFF, 2=ON) S053 USINT(0..2) R/W 0 S053 - Defrost synchronisation type (0=Independent, 1=Sepa- rate, 2=Simultaneous) S054 REAL...
  • Seite 98 Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value Hc15 USINT R/W 2 Hc15 - Digital input 2 config. (0=Not used, 1=User flow switch, 2=Comp.1 circ.1 overload, 3=Comp.2 circ.1 overload, 4=Remote ON/OFF, 5=Cool/Heat, 6=2nd set point, 7=Re- mote alarm, 8=User pump 1 overload, 9=LP pressure switch, 10=User pump 2 overload, 11=Remote cmd 1, 12=Remote cmd 2, 13=Source alarm) Hc16...
  • Seite 99 Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value F018 REAL R/W 40 CELSIUS F018 - Hot-Start set point F019 REAL R/W 5 DELTAKELVIN F019 - Hot-Keep differential F021 REAL R/W 0 DELTAKELVIN F021 - Common delivery user water temp. probe offset F022 REAL R/W 0...
  • Seite 100: Input Register

    Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value Hc42 USINT R/W 0 Hc42 - Analogue input 2 config. on Secondary board (0= Not used, 1= Source water delivery temp., 2= Outside temp., 3= Discharge temp., 4= Condensing temp., 5= Suction temp., 6= Evaporation temp., 7=Common delivery temp., 8= Delivery water evap.2 temp.) Hc43...
  • Seite 101 UINT PSD circuit 1: the last-but-3rd alarm log DxPwrReq REAL PERCENT Direct expansion capacity request MotTyp UINT MotTyp - BLDC circ.1 Carel Database ID EnvelopeZone_Circ1 USINT EnvelopeZone_Circ1 - Envelope zone circ.1 EnvPnt_X1 REAL CELSIUS EnvPnt_X1 - Envelope point EnvPnt_Y1 REAL...
  • Seite 102: Input Status

    Init Index Size Acronym DataType Description Value Value Value EEV_Protection_Circ2 EEV_Protection- EEV_Protection_Circ2 - ExV protection status on circ.2 Status(1..5) (1=NONE, 2=LOWSH, 3=LOP, 4=MOP, 5=HITCOND) EEV_Reg_Circ1 EEV_Reg_Circ1 - ExV control status on circ.1 EEV_Reg_Circ2 EEV_Reg_Circ2 - ExV control status on circ.2 AFE2 REAL CELSIUS...
  • Seite 103 Index Size Acronym DataType R/W InitValue UoM Description Value Value BOOL FALSE Unit - Secondary board is offline BOOL FALSE Unit - Error in the number of retain memory writes on Second- ary board BOOL FALSE Unit - Error in retain memory writes on Secondary board BOOL FALSE Circuit 2 - Discharge pres.
  • Seite 104 Index Size Acronym DataType R/W InitValue UoM Description Value Value SrcPmp2_On BOOL FALSE Source pump 2 on UsrPmp2_On BOOL FALSE UsrPmp2_On - User pump 2 status RevVlv_Circ2 BOOL FALSE RevVlv_Circ2 - Reversing valve for refr. circ.2 (0=Cooling, 1=Heating) OilEquVlv_Circ2 BOOL FALSE Oil equalisation solenoid valve circ.2 HeatCool...
  • Seite 105: Alarme Und Meldungen

    8. ALARME UND MELDUNGEN Alarmtypen Das Steuergerät verwaltet 3 Alarmtypen: • A - Mit automatischem Reset: Der Alarm wird resettiert, und die Anlage startet automatisch wieder, sobald die Alarmbedin- gung nicht mehr besteht. • R - Mit halbautomatischem Reset: Tritt die Alarmbedingung des Öfteren auf, muss der Alarm manuell resettiert werden, und das Gerät muss vom Bedienpersonal neugestartet werden.
  • Seite 106: Alarmliste

    Ein Alarm kann resettiert werden, indem die „Alarm”-Taste für länger als 3 s gedrückt gehalten wird. Ist die Alarmbedingung immer noch vorhanden, wird der Alarm wieder aktiviert. Die Alarmhistorie kann über den Parameter ClrH gelöscht werden. Der Parameter ist auf der Service-Ebene des Bedienteils oder über die APPLICA-App über das Smartphone mit BLE-Verbindung erreichbar. Auf der Alarmseite der Service-Ebene ist der entsprechende Befehl vorhanden.
  • Seite 107 Anz. Bewer- Code Beschreibung Reset Wirkung Priorität Verzögerung Versuche tungszeit (s) EVD Kreis 1: offline Deaktiviert Kreis Schwer, Kreis 1 & 2 1 & 2 Kreis 1: Einsatzgrenzen-Alarm + Alarmzone A (R) Deaktiviert Kreis 1 Schwer, Kreis 1 Param. P003 3600 BLDC Kreis 1: hohe Druckschaltdifferenz beim Kein Anlauf des...
  • Seite 108: Technische Spezifikationen

    9. TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN Modell UCHBP* (Modell für Frontmontage) UCHBD* (Modell für Hutschienenmontage) Mechanische Daten Abmessungen Siehe Abbildungen Siehe Abbildungen Gehäuse Polycarbonat Polycarbonat Montage Frontmontage Hutschienenmontage Temperatur für Kugeltest 125°C 125°C Schutzart IP20 (Rückenteil) - IP65 (Frontteil) IP00 Reinigung des Frontteils Mit einem weichen Tuch, Neutralreiniger oder Wasser reinigen Umgebungsbedingungen...
  • Seite 109 UCHBP* (Modell für Frontmontage) UCHBD* (Modell für Hutschienenmontage) ID6 - verfügbar nur in Hutschienen-Version Ventilausgang Verfügbar nur in Hutschienen-Version Versorgung einpoliges CAREL-Ventil E*V: 13Vdc, min. Wicklungswiderstand 40Ω Analoge Ausgänge (Lmax=10m) Y1, Y2 0….10 Vdc: 10 mA max Digitale Ausgänge (Lmax=10m) Anmerkung: Die Summe der Stromaufnahmen von NO1, NO2, NO3 und N04 darf 8A nicht überschreiten...
  • Seite 110: Stecker-/Kabeltabelle

    Ultracap Stecker Typ JST 3-polig 0.13 Ausgang NO6 Crimpstecker Typ Minifit 3-polig 0.5...1.31 Einpoliges ExV-Ventil Stecker einpoliges CAREL-ExV-Ventil, vorverdrahtet 2, 6 mit ab- geschirmtem Kabel Tab. 9.b (*) In das Endgerät einzubauen. 10. RELEASE-INFOS Die im vorliegenden Handbuch enthaltenen Informationen und beschriebenen Funktionen beziehen sich auf die uChiller-Versionen 3.3.4 oder höher.
  • Seite 112 CAREL INDUSTRIES - Headquarters Via dell’Industria, 11 - 35020 Brugine - Padova (Italy) Tel. (+39) 049.9716611 - Fax (+39) 049.9716600 e-mail: carel@carel.com - www.carel.com μchiller +0300053DE rel. 2.3 - 12.07.2022...

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