(Der Cursor „" wechselt eine Zeile weiter, zur Ein-
stellung der Mischwerte.)
Mischwerte festlegen
• Drücken Sie den Geber des Master-Kanals in die ge-
wünschte Richtung und erhöhen oder verringern Sie
mit der „+"- oder „-"-Taste der rechten Wipptaste den
Mischwert für den Slave-Kanal.
Der jetzt im Display angezeigte Wert ist der aktuel-
le Wert der Zumischung in Prozenten des Ausgangs-
wertes.
Drücken Sie dann den Geber auf die andere Seite,
um den Mischwert für diese Richtung einzustellen.
• Einmal auf „SELECT" drücken.
(Der Cursor „" wechselt in die letzte Zeile, zur Wahl
eines Schalters.)
Mischerschalter festlegen
• Die – standardmäßige – Anzeige „ALWAYS ON"
symbolisiert, dass der Mischer „immer eingeschal-
tet" ist. Möchten Sie dies ändern, dann wählen Sie
mit der rechten Wipptaste einen Ihnen genehmen
Kippschalter aus, wobei Sie bei den beiden vorde-
ren auch noch die Wahl zwischen unterschiedlichen
Schaltrichtungen haben, siehe Seite 15. Achten Sie
aber hierbei wegen der Vielzahl schaltbarer Funk-
tionen immer auf unbeabsichtigte Doppelbelegun-
gen eines Schalters. Ob der Mischer jeweils ein- bzw.
ausgeschaltet ist, wird oben links im Display durch
»ON« bzw. »OFF« angezeigt.
„CLEAR" setzt zurück auf »ALWAYS ON«.
Hinweis:
Überprüfen Sie die Einstellungen im Menü [MONITOR]
(Anzeige Servoposition) Seite 66.
Funktions-Rotation
Fail Safe
[FAIL SAFE]
Hinweis:
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn Sie den
Sender in der Modulationsart SPCM betreiben, siehe
Menü [MODULATION] der System-Rotation, Seite 35.
Die SPCM20-Übertragungsart betrifft alle Empfänger
mit „smc" in der Typenbezeichnung (R330 SPCM 40 S;
smc-19; smc-19 DS; smc-20; smc-20 DS; smc-20 DSYN
usw.).
Anzeige der gespeicherten Fail-Safe-Position
»HLD« (Hold) =
„Servoposition Halten"
nächstes Menü
vorheriges Menü
auswählen
Die systembedingte höhere Betriebssicherheit bei der
digitalen Übertragung im Sendemodus „Super-Puls-
Code-Modulation" (SPCM) gegenüber der einfachen
Puls-Position-Modulation (PPM) ergibt sich daraus, dass
der im SPCM-Empfänger eingebaute Mikroprozessor
auch „unsauber" empfangene Steuersignale noch auf-
bereiten kann. Erst wenn diese, z. B. durch Fremdstö-
rungen, zu sehr verfälscht oder gar verstümmelt wur-
den, ersetzt jener die gestörten Signale automatisch
durch einwandfreie Signale anhand der nachfolgend be-
schriebenen Vorgaben.
Die Funktion „Fail Safe" bestimmt das Verhalten des
Empfängers im Fall einer Übertragungsstörung vom
Sender zum Empfänger. Im Sendemodus SPCM kann
jedes Servo wahlweise ...
• die momentane Position beibehalten (»HLD«):
Dabei bleibt das jeweilige Servo im Falle einer Über-
tragungsstörung so lange an der vom Empfänger zu-
letzt noch als korrekt erkannten Position stehen, bis
ein neues, korrektes Steuersignal eintrifft, oder ...
• sich bei Auftreten einer Übertragungsstörung in eine
frei wählbare Position („Balkenanzeige") bewegen:
Drücken Sie die Taste „SELECT", um zwischen den ein-
zelnen Steuerkanälen zu wechseln und wählen Sie je-
weils mit der rechten Wipptaste den HALT- (»HLD«)
oder POSITIONs-Modus (symbolisiert durch einen Posi-
tionsmarker, der die momentan eingestellte Servopositi-
on anzeigt).
Bringen Sie anschließend die Servos, die Sie in den Po-
sitionsmodus geschaltet haben, über die zugehörigen
Bedienelemente gleichzeitig in die gewünschten Positi-
onen und drücken Sie die „CLEAR"-Taste. Diese Positi-
onen werden nun als FAIL-SAFE-Einstellung abgespei-
Wechseln zwischen
chert und in regelmäßigen Abständen zum Speicher des
Servo „Halten" und
Position „speichern"
Empfängers übertragen, sodass der Empfänger im Stö-
rungsfall darauf zurückgreifen kann.
Positionen speichern
Sie können die Einstellungen am Boden jederzeit tes-
ten, indem Sie den Sender ausschalten und die sich da-
raufhin am Modell ergebenden Servopositionen verfol-
gen. Achten Sie dabei aber darauf, dass nicht verse-
hentlich ein Motor anläuft.
Nutzen Sie bei Verwendung der SPCM-Übertragungsart
deren Sicherheitspotenzial, indem Sie für einen Fail-Safe-
Fall die Motordrosselposition bei Verbrennermodellen
auf Leerlauf bzw. die Motorfunktion bei Elektromodellen
– wie werkseitig vorgegeben – auf Stopp programmieren.
Das Modell kann sich dann im Störungsfall nicht so leicht
selbstständig machen und so, wenn dies z. B. am Boden
passiert, Sach- oder gar Personenschäden hervorrufen.
Funktions-Rotation - Fail Safe
65