Heizwasseranschluss
Die hydraulischen Anschlüsse befinden sich
auf der Geräterückseite:
Heizwasser-Ausgang
(Vorlauf)
Heizwasser
-Eingang (Rücklauf)
.
Bei allen Rohranschlüssen handelt es sich um
Flansche / DN50 / DIN 2566
Zur
Vermeidung
en müssen die hydraulischen Verbindungen der
Wärmepumpe heizkreisseitig und wärmequellenseitig
schwingungsentkoppelt ausgeführt werden.
Wir empfehlen hierzu den Einsatz von Rohrleitungs-
kompensatoren
830110b/170515
von
Körperschallübertragungg
- Technische Änderungen vorbehalten -
MONTAGE HYDRAULIK
Damit eventuell vorhandene Verunreinigungen im Heizsystem
nicht zur Störung der Wärmepumpe führen, muss das Heizssytem
vor dem Wärmepumpenanschluss gut gespült werden.
Wärmepumpenseitig
müssen
Absperreinrichtungen versehen werden, damit eine evtl. Spülung
des Kondensators durchgeführt werden kann.
Die hydraulische Einbindung muss gemäss den Vorgaben
im Projektierungshandbuch augeführt sein.
Insbesondere sind folgende Punkte zu beachten:
•
Es ist sicherzustellen, das der Heizwasser-
mindestvolumenstrom gewährleistet ist.
Der Mindestheizwassevolumenstrom ist von der Heiz-
leistung der Wärmepumpe abhängig und ist aus den
technischen Datenblätten der Wärmepumpen zu
entnehmen.
•
Die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf muss < 10K
sein
Pufferspeicher
•
Bei der hydraulischen Einbindung ist ein Pufferspeicher
vorzusehen. Dieser sichert eine Mindestlaufzeit und
verhindert das zu häufige Takten der Wärmepumpe.
Für die Pufferspeichergrösse gilt:
Nominaler Heizwasservolumenstrom/h
V Pufferspeicher =
•
Bei bivalenten Anlagen muss sichergestellt werden, dass
die Wärmepumpe nie mit Heizwassertemperaturen grösser
als 60°C durchströmt wird.
Umwälzpumpe
•
Die Heizwasser- und Brauchwarmwasserumwälzpumpen
müssen stufig ausgelegt sein.
Geregelte Umwälzpumpen dürfen nicht
eingesetzt werden!
Brauchwarmwasserbereitung
•
Die Brauchwarmwasserbereitung mit der Heizungswärme-
pumpe erfolgt über einen zweiten Heizwasserkreis parallel
zum Heizungskreis. Bei der Einbindung ist darauf zu ach-
ten, dass der Rücklauf der Brauchwarmwasserbereitung
nicht durch den Pufferspeicher geführt wird.
Brauchwarmwasserspeicher
•
Für die
armwasserbereitung mit
Brauchw
der Heizungswärmepumpe sind spezielle
armwasserspeicher notwendig. Die
Brauchw
Wärmetauscherfläche muss so gross sein, dass die
Wärmepumpenheizleistung bei einer Heizwas-
servorlauftemperatur ≤ 60°C mit möglichst kleiner
Spreizung übertragen wird.
Das Speichervolumen ist so auszuwählen, dass
auch während einer EVU-Sperrzeit die benötigte
Brauchwarmwassermenge zur Verfügung steht.
Bitte Hinweise im Projektierungshandbuch beachten!
Vor-
und
Rücklauf
mit
10
9