Der Untersetzungsantrieb
Die Untersetzung der Drehzahl vom Motor zur Schleifschei-
be erfolgt durch einen speziellen Reibradantrieb. Je mehr
Belastung auf die Scheibe ausgeübt wird, um so mehr wird
die Motorwelle gegen das gummibelegte Reibrad gepresst,
wodurch jegliches Rutschen verhindert wird. Diese paten-
tierte Konstruktion ist einfach, zweckmässig, geräuscharm
und wartungsfrei. Das Reibrad muss vor Feuchtigkeit, Fett
und feinem Holzstaub geschützt werden, welche die Mo-
torwelle zum Durchrutschen bringen könnten.
Wenn die Maschine in einer staubigen Werkstatt steht, sollte
sie bei Stillstand überdeckt werden, um zu vermeiden, dass
Holzstaub in die Maschine eindringt. Tormek bietet eine
spezielle Schutzhülle aus Baumwolle an.
Der Wasserbehälter
Leeren und reinigen Sie den Wasserbehälter regelmässig,
da sonst Partikel aus Stahl und Stein eine harte Masse auf
dem Boden des Behälters bilden. Entleeren Sie niemals den
Schleifabfall in den Ablauf. Die Masse kann erstarren und
den Ablauf verstopfen. Bei der Tormek T-8 anwenden Sie
den Schaber, siehe Seite 39.
Der runde Lauf des Schleifsteins
Alle Schleifsteine – Trockenschleifscheiben sowie Nass-
Schleifsteine – werden früher oder später unrund, das
kann man nicht vermeiden. Dank des Tormek Dreh- und
Abrichtwerkzeugs können Sie immer einen runden und
ebenen Stein haben. Es ist einfacher, auf einem ebenen
und genaulaufenden Schleifstein zu arbeiten.
Anm Eine geringe Unrundheit wird automatisch vergrössert, wenn Sie auf
dem Stein weiterschleifen, da das Werkzeug eine Tendenz hat, sich auf diesem
niedrigen Punkt in den Stein einzugraben. Sobald eine Spur von Unrund-
heit entdeckt wird, sollten Sie den Stein abdrehen. Die Lebensdauer des
Schleifsteins wird grösser, wenn Sie den Stein regelmässig und nur wenig
abdrehen, statt ab und zu und sehr viel.
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Die Bewegung der Motorwelle