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MR MSENSE BM Betriebsanleitung

MR MSENSE BM Betriebsanleitung

Monitoringsystem
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Inhaltsverzeichnis
Monitoringsystem
®
MSENSE
BM
Betriebsanleitung
5089542/11 DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für MR MSENSE BM

  • Seite 1 Monitoringsystem ® MSENSE Betriebsanleitung 5089542/11 DE...
  • Seite 2 © Alle Rechte bei Maschinenfabrik Reinhausen Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokumentes, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- und Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Nach Redaktionsschluss der vorliegenden Dokumentation können sich am Produkt Änderungen ergeben haben. Änderungen der technischen Daten bzw.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung .......................... 8 Hersteller ............................ 8 Vollständigkeit.............................  8 Aufbewahrungsort.......................... 8 Darstellungskonventionen ........................ 8 1.4.1 Warnkonzept ................................. 8 1.4.2 Informationskonzept............................ 10 1.4.3 Handlungskonzept .............................. 10 1.4.4 Schreibweisen.............................. 11 Sicherheit ..........................  12 Bestimmungsgemäße Verwendung.................... 12 Bestimmungswidrige Verwendung .................... 13 Grundlegende Sicherheitshinweise .................... 13 Qualifikation des Personals ...................... 16 Persönliche Schutzausrüstung ......................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Sendungen auspacken und auf Transportschäden kontrollieren .............  33 Montage.......................... 36 Vorbereitung .............................  36 Durchführungsadapter montieren .....................  36 Koppeleinheit montieren ........................ 38 Steuerschrank montieren........................ 41 Gerät anschließen .......................... 45 6.5.1 Kabelempfehlung .............................. 45 6.5.2 Hinweise zum Anschluss serieller Schnittstellen RS232 und RS485 .............. 46 6.5.3 Verlegehinweise für Lichtwellenleiter ........................ 48 6.5.4...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Allgemein ............................ 72 8.3.1 Allgemeine Gerätefunktionen einstellen...................... 73 8.3.2 Automatischen Logout einstellen ........................ 74 8.3.3 Service-Benutzerzugang aktivieren/deaktivieren .................... 75 8.3.4 SNMP einstellen.............................. 77 Netzwerk konfigurieren ........................ 78 MQTT.............................. 81 Gerätezeit einstellen .........................  83 Syslog konfigurieren .........................  86 SCADA .............................  88 8.8.1 IEC 61850 konfigurieren (optional) ........................ 88 8.8.2 IEC 60870-5-101 konfigurieren (optional) ...................... 90 8.8.3...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 8.19 Benutzerverwaltung ........................ 133 8.19.1 Benutzerrollen .............................. 133 8.19.2 Passwort ändern ............................... 134 8.19.3 Benutzer anlegen, bearbeiten und entfernen.................... 135 8.19.4 Zugriffsrechte auf Parameter und Ereignisse einstellen ................... 137 8.19.5 Benutzerauthentifizierung über RADIUS (optional)................... 138 8.20 Informationen zum Gerät ........................  141 8.20.1 Hardware................................ 141 8.20.2 Software ................................ 141 8.21 Import/Export-Manager........................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 13.2 Koppeleinheit .......................... 178 13.3 Steuerschrank.......................... 179 13.3.1 Anschlussklemmen ............................ 179 13.3.2 Spannungsmessung UI 5-3.......................... 180 13.3.3 DIO 28-15................................ 181 13.3.4 CPU I................................. 183 13.3.5 MC 2-2 und SW 3-3 ............................ 186 13.3.6 BEM 1/BES 1 .............................. 187 13.4 Verbindungskabel ...........................  189 Anhang .......................... 190 14.1 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 1................ 190 14.2 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 2................
  • Seite 8: Einleitung

    1 Einleitung 1 Einleitung Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu neh- men und zu überwachen. Daneben enthält sie Sicherheitshinweise sowie allgemeine Hinweise zum Produkt. Zielgruppe dieser technischen Unterlage ist ausschließlich speziell geschul- tes und autorisiertes Fachpersonal.
  • Seite 9: Abschnittsbezogener Warnhinweis

    1 Einleitung 1.4.1.1 Abschnittsbezogener Warnhinweis Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel oder Abschnitte, Unterabschnitte oder mehrere Absätze innerhalb dieser techni- schen Unterlage. Abschnittsbezogene Warnhinweise sind nach folgendem Muster aufgebaut: Art der Gefahr! WARNUNG Quelle der Gefahr und Folgen. ► Maßnahme ►...
  • Seite 10: Informationskonzept

    1 Einleitung Vor Gefahren wird mit Piktogrammen gewarnt: Piktogramm Bedeutung Warnung vor einer Gefahrenstelle Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung Warnung vor feuergefährlichen Stoffen Warnung vor Kippgefahr Warnung vor Quetschgefahr Tabelle 2: Piktogramme in Warnhinweisen 1.4.2 Informationskonzept Informationen dienen zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis be- stimmter Abläufe.
  • Seite 11: Schreibweisen

    1 Einleitung Handlungsziel ü Voraussetzungen (optional). ► Schritt 1 von 1. ð Ergebnis des Handlungsschritts (optional). ð Handlungsergebnis (optional). Mehrschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die mehrere Arbeitsschritte umfassen, sind nach folgendem Muster aufgebaut: Handlungsziel ü Voraussetzungen (optional). 1. Schritt 1. ð Ergebnis des Handlungsschritts (optional). 2.
  • Seite 12: Sicherheit

    2 Sicherheit 2 Sicherheit ▪ Lesen Sie diese technische Unterlage durch, um sich mit dem Produkt vertraut zu machen. ▪ Diese technische Unterlage ist Teil des Produkts. ▪ Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise in diesem Kapitel. ▪ Lesen und beachten Sie die Warnhinweise in dieser technischen Unter- lage, um funktionsbedingte Gefahren zu vermeiden.
  • Seite 13: Bestimmungswidrige Verwendung

    2 Sicherheit ▪ Verwenden Sie das Produkt ausschließlich für Durchführungen des glei- chen Typs (Hersteller, Baureihe, Technologie, Baujahr). ▪ Verwenden Sie das Produkt ausschließlich für nicht vorgeschädigte Durchführungen. ▪ Betreiben Sie das Produkt gemäß dieser technischen Unterlage, der ver- einbarten Lieferbedingungen und der technischen Daten. ▪...
  • Seite 14 2 Sicherheit Arbeiten im Betrieb Das Produkt dürfen Sie nur in einwandfreiem, funktionstüchtigem Zustand betreiben. Andernfalls besteht Gefahr für Leib und Leben. ▪ Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen. ▪ Die in dieser technischen Unterlage beschriebenen Inspektionsarbeiten, Wartungsarbeiten sowie Wartungsintervalle einhalten. Arbeitsbereich Unordnung und unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
  • Seite 15 2 Sicherheit Sicherheitskennzeichnungen Warnhinweisschilder und Sicherheitshinweisschilder sind Sicherheitskenn- zeichnungen am Produkt. Sie sind wichtiger Bestandteil des Sicherheitskon- zepts. ▪ Alle Sicherheitskennzeichnungen am Produkt beachten. ▪ Alle Sicherheitskennzeichnungen am Produkt vollzählig und lesbar halten. ▪ Beschädigte oder nicht mehr vorhandene Sicherheitskennzeichnungen er- neuern.
  • Seite 16: Qualifikation Des Personals

    2 Sicherheit Unsichtbare Laserstrahlung Wenn Sie direkt oder in den reflektierenden Strahl blicken, kann dies das Auge schädigen. Der Strahl tritt an den optischen Anschlüssen oder am En- de der daran angeschlossenen Lichtwellenleiter an den Baugruppen aus. Lesen Sie dazu auch das Kapitel „Technischen Daten“ [►Abschnitt 13, Seite 175].
  • Seite 17: Persönliche Schutzausrüstung

    2 Sicherheit Bediener Der Bediener nutzt und bedient das Produkt im Rahmen dieser technischen Unterlage. Er wird vom Betreiber über die speziellen Aufgaben und die dar- aus möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und geschult. Technischer Service Es wird dringend empfohlen, die Wartungen, Reparaturen sowie Nachrüs- tungen durch unseren Technischen Service ausführen zu lassen.
  • Seite 18: It-Sicherheit

    3 IT-Sicherheit 3 IT-Sicherheit Beachten Sie nachfolgende Empfehlungen für den sicheren Betrieb des Pro- dukts. ® MSENSE 5089542/11 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022...
  • Seite 19: Produktbeschreibung

    4 Produktbeschreibung 4 Produktbeschreibung 4.1 Lieferumfang Folgende Komponenten sind im Lieferumfang enthalten: ▪ Steuerschrank mit MSENSE® BM Durchführungsüberwachung ▪ Für jede zu überwachende Durchführung (3 oder 6): – Durchführungsadapter – Verbindungskabel von Durchführungsadapter und Koppeleinheit – Koppeleinheit – Befestigungssatz für Koppeleinheit –...
  • Seite 20: Funktionsbeschreibung Msense® Bm-T

    4 Produktbeschreibung Mit Hilfe des implementierten 2/3-Referenz-Algorithmus kann das Monito- ringsystem Spannungsschwankungen und Temperaturschwankungen des 3- phasigen Systems weitgehend kompensieren und somit eine zuverlässige Überwachung der Durchführungen sicherstellen. Abbildung 1: Funktionsprinzip Das Durchführungsmonitoring mit 2/3-Referenz-Algorithmus ist dazu ausge- legt, die Durchführungen in Anlagen zu überwachen, in denen eine Messung der Referenznetzspannung nicht möglich ist.
  • Seite 21: Leistungsmerkmale

    4 Produktbeschreibung Ein ständiger Vergleich mit einer Referenzspannung erhört die Genauigkeit und eliminiert den Einfluss von Asymmetrien im Netz. Änderung des Verlustfaktors Δtanδ Das System kann die Änderung des Verlustfaktors Δtanδ der Durchführun- gen bestimmen und somit die Alterung der Durchführung überwachen. Wei- tere Informationen siehe Abschnitt Verlustfaktorüberwachung konfigurieren [►Abschnitt 8.12.3, Seite 120].
  • Seite 22: Betriebsarten

    4 Produktbeschreibung ▪ Online-Monitoring der Durchführung mittels Kapazitätsmessung – Überwachung der Änderung der Kapazität C1 – Kompensation von Temperaturschwankungen – Kompensation von Wettereinflüssen – Kompensation von Spannungsschwankungen Nur bei Option BM-T – Kompensation von im Netz auftretender Asymmetrie (nur bei aktiver Messung des Referenzsystems) Nur bei Option BM-T ▪...
  • Seite 23: Aufbau

    4 Produktbeschreibung 4.6 Aufbau Das Gesamtsystem besteht aus folgenden Baugruppen: Abbildung 3: Aufbau 1 Durchführungsadapter 2 Verbindungskabel von Durchfüh- rungsadapter und Koppeleinheit 3 Koppeleinheit 4 Verbindungskabel von Koppelein- heit und Steuerschrank 5 Steuerschrank mit Monitoringsys- ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 5089542/11 DE MSENSE...
  • Seite 24: Durchführungsadapter Und Koppeleinheit

    4 Produktbeschreibung 4.6.1 Durchführungsadapter und Koppeleinheit Der Durchführungsadapter dient zum Abgriff der Messspannung am Mess- anschluss der Durchführung. Die nachfolgende Koppeleinheit dient der An- passung der Messspannung. Beide Komponenten sind gemäß Ihrer Bestel- lung auf die zu überwachenden Durchführungen abgestimmt. Sie dürfen sie nur für diese Durchführungen verwenden.
  • Seite 25 4 Produktbeschreibung 4.6.2.1 Baugruppen Das Gerät kann je nach Konfiguration über verschiedene Baugruppen verfü- gen, die die geforderten Funktionen umsetzen. In den folgenden Abschnitten sind die Funktionen der Baugruppen beschrieben. Weitere Informationen zu den Baugruppen finden Sie im Abschnitt Technische Daten [►Abschnitt 13, Seite 175].
  • Seite 26: Spannungsmessung

    4 Produktbeschreibung 4.6.2.1.3 Spannungsmessung Die Baugruppe UI 5-3 dient zur 3-phasigen Spannungsmessung. Abbildung 6: Baugruppe UI 5-3 4.6.2.1.4 DIO 28-15 Die Baugruppe DIO 28-15 stellt Ihnen 28 Eingänge und 15 Ausgänge (6 Schließerkontakte, 9 Wechselkontakte) zur Verfügung. Abbildung 7: Baugruppe DIO 28-15 Warnung vor einer Gefahrenstelle. Lesen Sie die Hinweise in der Betriebs- anleitung des Produkts.
  • Seite 27 4 Produktbeschreibung 4.6.2.1.5 MC 2-2 Die Baugruppe MC 2-2 ist ein Medienkonverter, der unabhängig voneinan- der 2 elektrische Anschlüsse (RJ45) auf je einen Lichtwellenleiter-Anschluss konvertiert. Es stehen Ihnen folgende Schnittstellen zur Verfügung: ▪ 2x RJ45 (ETH12, ETH22) ▪ 2x Duplex-LC (SFP-Modul) (ETH11, ETH21) Der Medienkonverter ist für das Netzwerk transparent ausgeführt und be- sitzt keine eigene IP-Adresse.
  • Seite 28 4 Produktbeschreibung Abbildung 9: Baugruppe SW 3-3 4.6.2.1.7 BEM1/BES1 Die Baugruppen BEM 1 (Master) und BES 1 (Slave) sind Buserweiterungs- module und dienen dazu, das System um eine zusätzliche Busschiene mit zusätzlichen Baugruppen zu erweitern. Die Datenübertragung erfolgt über Lichtwellenleiter. Die Baugruppe BES 1 enthält einen Anschluss zur Span- nungsversorgung der zusätzlichen Busschiene.
  • Seite 29: Verpackung, Transport Und Lagerung

    5 Verpackung, Transport und Lagerung 5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1 Verpackung Die Lieferung der Produkte erfolgt je nach Erfordernis teilweise mit einer Dichtverpackung und teilweise zusätzlich im getrockneten Zustand. Eine Dichtverpackung umgibt das Packgut allseitig mit einer Kunststofffolie. Zusätzlich getrocknete Produkte werden mit einem gelben Hinweisschild auf der Dichtverpackung gekennzeichnet.
  • Seite 30: Markierungen

    5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1.2 Markierungen Die Verpackung trägt eine Signatur mit Hinweisen für den sicheren Trans- port und für die sachgemäße Lagerung. Für den Versand nicht gefährlicher Güter gelten nachfolgende Bildzeichen. Diese Zeichen müssen unbedingt beachtet werden. Vor Nässe Oben Zerbrechlich Hier an-...
  • Seite 31: Transport, Empfang Und Behandlung Von Sendungen

    5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.2 Transport, Empfang und Behandlung von Sendungen WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr schwerer Verletzungen! Lebensgefahr und Gefahr schwerer Verletzungen durch kippende oder her- abfallende Last. ► Kiste ausschließlich geschlossen transportieren. ► Das in der Kiste verwendete Befestigungsmaterial während des Trans- ports nicht entfernen.
  • Seite 32: Sendungen Einlagern

    5 Verpackung, Transport und Lagerung ▪ Fotografieren Sie Schäden an Verpackung und Packgut. Das gilt auch für Korrosionserscheinungen am Packgut durch eingedrungene Feuchtigkeit (Regen, Schnee, Kondenswasser). ▪ ACHTUNG!  Schäden am Packgut durch beschädigte Dichtverpackung. Dichtverpackung sofort prüfen, falls das Produkt in einer Dichtverpackung geliefert wird.
  • Seite 33: Sendungen Auspacken Und Auf Transportschäden Kontrollieren

    5 Verpackung, Transport und Lagerung ▪ Anfahrtswege freihalten. ▪ Lagergut in regelmäßigen Abständen kontrollieren, zusätzlich noch nach Sturm, starken Regenfällen, reichlichem Schneefall usw. geeignete Maß- nahme treffen. Die Verpackungsfolie ist vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, um deren Zersetzung durch UV-Strahlen und damit den Verlust der Dichtigkeit der Verpackung zu vermeiden.
  • Seite 34 5 Verpackung, Transport und Lagerung Abbildung 11: Druckausgleichselement auf der Rückseite des Geräts 1 Druckausgleichselement Anschlagpunkte für Hebezeuge Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden! WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden durch kippende oder herabfal- lende Last! ► Auswählen der Anschlagmittel und Anschlagen der Last nur von unter- wiesenen und beauftragten Personen vornehmen.
  • Seite 35 5 Verpackung, Transport und Lagerung ▪  WARNUNG!  Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Alle 4, mindestens 2 diagonal gegenüberliegende Transportösen verwenden. Transportösen in Richtung des Hebezeugs drehen. Hebezeug so anbringen, dass der Seilwinkel gemessen zur Verti- kalen stets kleiner als 45° ist. Abbildung 12: Transportösen für Hebezeug Abbildung 13: Maximal zulässiger Seilwinkel für den Hebezeuganschlag des Steuerschranks ▪...
  • Seite 36: Montage

    6 Montage 6 Montage In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht montie- ren und anschließen. Beachten Sie die mitgeltenden Schaltbilder. Elektrischer Schlag! GEFAHR Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektri- schen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhalten. ►...
  • Seite 37 6 Montage Um den Durchführungsadapter zu montieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Kappe des Messanschlusses der Durchführung demontieren. Die Kappe sicher aufbewahren für einen etwaigen späteren Betrieb der Durchführung ohne Monitoringsystem. 2. Sicherstellen, dass der Messanschluss und der Durchführungsadapter trocken und schmutzfrei sind.
  • Seite 38: Koppeleinheit Montieren

    6 Montage ACHTUNG!  Durchführungsadapter an den Messanschluss der Durchfüh- rung montieren. Nachfolgende Richtwerte für das Anziehmoment mit den Angaben des Durchführungsherstellers abgleichen und bei Bedarf Rück- sprache halten. Andernfalls kann es zu Undichtigkeiten oder Beschädi- gung der Durchführung kommen. Abbildung 16: Durchführungsadapter montieren (Beispiel mit Durchführungsadapter A002) Richtwert Anziehmoment A001 6 ±...
  • Seite 39 4. Liegt der berechnete Wert außerhalb des Sollbereichs, die Koppeleinheit austauschen. 5. Montage nur mit einer korrekt ausgelegten Koppeleinheit fortsetzen. Im Zweifelsfall MR kontaktieren. Sie können statt des mitgelieferten Halteblechs auch ein eigenes Halteblech verwenden. Dabei müssen Sie sicherstellen, dass die Koppeleinheit dauer- haft niederohmig mit dem Transformatorkessel verbunden ist (z. B.
  • Seite 40 6 Montage 2. Halteblech so ausrichten, dass das Erdungssymbol auch nach der Monta- ge gut sichtbar bleibt. Innensechskantschrauben mit Zahnscheiben in die vorgesehenen Bohrungen stecken und Halteblech an der Gegenseite mit Zahnscheiben und Muttern befestigen. Abbildung 19: Koppeleinheit an Halteblech befestigen 3.
  • Seite 41: Steuerschrank Montieren

    6 Montage 5. Halteblech am Durchführungsflansch montieren. Abbildung 21: Halteblech am Durchführungsflansch montieren 6. Erdungsleitung an Halteblech und Transformator anschließen. Abbildung 22: Erdungsleitung anschließen 6.4 Steuerschrank montieren WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden! Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden durch kippende oder herabfal- lende Last! ►...
  • Seite 42 6 Montage Zur Befestigung ist der Steuerschrank rückseitig mit 4 Befestigungslaschen ausgestattet. 1. 4 Stehbolzen (nicht im MR-Lieferumfang) am Transformatorkessel anbrin- gen. Empfohlener Abstand des Steuerschranks zum Boden ca. 0,5…1 m. Abbildung 23: Stehbolzen befestigen A 715 ± 2 mm (28,15 ± 0,08 in) B 750 ± 2 mm (29,53 ± 0,08 in) 2. Bei Steuerschränken mit Schwingungsdämpfer: Innere Winkel am Steuer- schrank befestigen.
  • Seite 43 6 Montage Abbildung 25: Maximal zulässiger Seilwinkel für den Hebezeuganschlag des Steuerschranks 1. Steuerschrank mit den Befestigungslaschen auf die Stehbolzen aufsetzen und senkrecht am Transformatorkessel ausrichten. Abbildung 26: Steuerschrank anbringen ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 5089542/11 DE MSENSE...
  • Seite 44 6 Montage ACHTUNG!  Schäden am Steuerschrank durch mechanische Spannung, wenn der Versatz der in der Ebene größer als 5 mm ist. Den Versatz mit- tels Unterlegscheiben ausgleichen. Steuerschrank verspannungsfrei zu befestigen. Abbildung 27: Antrieb befestigen ® MSENSE 5089542/11 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022...
  • Seite 45: Gerät Anschließen

    6 Montage 3. Erdungskabel an Steuerschrank und Transformatorkessel anschließen. Abbildung 28: Erdungskabel anschließen 6.5 Gerät anschließen 6.5.1 Kabelempfehlung Beachten Sie bei der Verdrahtung des Geräts folgende Empfehlung der Ma- schinenfabrik Reinhausen. Zu hohe Leitungskapazitäten können verhindern, dass die Relaiskontakte den Kontaktstrom unterbrechen. Berücksichtigen Sie in wechselstrombetä- tigten Steuerstromkreisen den Einfluss der Leitungskapazität von langen Steuerleitungen auf die Funktion der Relaiskontakte.
  • Seite 46: Hinweise Zum Anschluss Serieller Schnittstellen Rs232 Und Rs485

    6 Montage Kabel Baugruppe, Kabeltyp Leiterquerschnitt Max. Länge Klemme Spannungsversorgung PULS G1 und ungeschirmt 2,5 mm² G2 N, L und Spannungsmessung X2 (U3) geschirmt 2,5 mm² Digitale Signaleingänge X1&X2 (DI geschirmt 1,5 mm 400 m (<25 Ω/km) 16-24V) Digitale Signalausgänge* X1-X4 (DO 8) geschirmt 1,5 mm RS232, Klemme RJ45 auf geschirmt...
  • Seite 47 6 Montage RS232 (D-SUB 9 polig) Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS232-Schnittstelle (COM2) ein Datenkabel gemäß folgendem Aufbau: Abbildung 29: Datenkabel RS232 (9-polig) RS485 (D-SUB 9 polig) Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS485-Schnittstelle (COM2) ein Datenkabel gemäß...
  • Seite 48: Verlegehinweise Für Lichtwellenleiter

    6 Montage Steckeranschluss D-SUB 9 polig Verwenden Sie ausschließlich 9 polige D-SUB-Stecker mit folgenden Eigen- schaften: ▪ Steckergehäuse ist metallisch oder metallisiert ▪ Abschirmung des Kabels ist gemäß einer der beiden nachfolgenden Vari- anten mit dem Stecker verbunden: – Abschirmung ist mit der Zugentlastung verschraubt. –...
  • Seite 49: Durchführungsadapter Mit Koppeleinheit Verbinden

    6 Montage 6.5.4 Durchführungsadapter mit Koppeleinheit verbinden Den Durchführungsadapter müssen Sie mit dem mitgelieferten Verbindungs- kabel mit der Koppeleinheit verbinden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Schutzkappe N-Einbaubuchse vom Durchführungsadapter entfernen. 2. Sicherstellen, dass die Stecker des Verbindungskabels und die Anschlüs- se von Durchführungsadapter und Koppeleinheit trocken und schmutzfrei sind.
  • Seite 50: Koppeleinheit Mit Steuerschrank Verbinden

    6 Montage 4. Stecker des Verbindungskabels an die Koppeleinheit stecken und ver- schrauben. Abbildung 33: Verbindungskabel an Koppeleinheit anschließen 6.5.5 Koppeleinheit mit Steuerschrank verbinden Die Koppeleinheit müssen Sie mit dem mitgelieferten Verbindungskabel mit dem Steuerschrank verbinden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1.
  • Seite 51 6 Montage 3. Stecker des Verbindungskabels an den Anschluss U der Koppeleinheit stecken und verschrauben. Abbildung 34: Verbindungskabel an Koppeleinheit anschließen ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 5089542/11 DE MSENSE...
  • Seite 52 6 Montage ACHTUNG!  Verbindungskabel am Transformator zum Steuerschrank verlegen. Dabei den minimal zulässigen Biegeradius von 50 mm einhalten und Vorkehrungen treffen, um das Kabel vor mechanischer Beschädigung zu schützen (z. B. Schutzrohre). Andernfalls kann das Verbindungskabel beschädigt werden. Abbildung 35: Verbindungskabel zum Steuerschrank verlegen 5.
  • Seite 53: Spannungswandler Des Referenzsystems Anschließen

    6 Montage Verbindungskabel im Schaltschrank anschließen Sie müssen das Verbindungskabel im Schaltschrank gemäß Schaltbild an der Klemme anschließen. Den Kabelschirm müssen Sie mittels Klemmbügel auf der Erdungsschiene auflegen. 1. Den Kabelschirm mittels Klemmbügel an der Erdungsschiene des Steuer- schranks auflegen. Abbildung 36: Kabelschirm mit Klemmbügel an Erdungsschiene auflegen 2.
  • Seite 54 6 Montage Um die Spannungswandler des Referenzsystems anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Die Isolierung des Kabels entfernen und an das Ende eine Aderendhülse crimpen. Abbildung 37: Isolierung des Kabels entfernen 2. Spannungswandler gemäß Schaltbild an die Klemme X10 anschließen. Abbildung 38: Spannungswandler des Referenzsystems anschließen ®...
  • Seite 55: Zusätzliche Leitungen Anschließen (Optional)

    6 Montage 3. Den Kabelschirm mittels Klemmbügel an der Erdungsschiene des Steuer- schranks auflegen. Abbildung 39: Kabelschirm mit Klemmbügel an Erdungsschiene auflegen 6.5.7 Zusätzliche Leitungen anschließen (optional) Schließen Sie bei Bedarf die zusätzlichen Leitungen gemäß Schaltbild an: ▪ Digitale Eingänge und Ausgänge ▪...
  • Seite 56: Stromversorgung Anschließen

    6 Montage Verlegehinweis für den Anschluss von Leitsystem oder Visualisierung Um das Gerät an ein Leitsystem oder für den Zugriff auf die Visualisierung an Ihr Netzwerk anzuschließen, beachten Sie folgende Empfehlung zur Lei- tungsverlegung im Steuerschrank: Abbildung 40: Empfehlung zur Leitungsverlegung im Steuerschrank für den Anschluss von Leit- system oder Visualisierung 6.5.8 Stromversorgung anschließen Sie dürfen den Steuerschrank nur an Stromkreise anschließen, die über eine...
  • Seite 57 6 Montage Um die Spannungsversorgung anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: ► Die Spannungsversorgung des Steuerschranks gemäß mitgeliefertem Schaltbild an die Klemme X1 anschließen. ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 5089542/11 DE MSENSE...
  • Seite 58: Funktionstüchtigkeit Überprüfen

    6 Montage 6.6 Funktionstüchtigkeit überprüfen Um die korrekte Verdrahtung des Geräts sicherzustellen, prüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Geräts. ACHTUNG Schäden an Gerät und Anlagenperipherie! Ein unsachgemäß angeschlossenes Gerät kann zu Schäden an Gerät und Anlagenperipherie führen. ► Vor Inbetriebnahme die Gesamtschaltung prüfen. ►...
  • Seite 59: Inbetriebnahme

    7 Inbetriebnahme 7 Inbetriebnahme 7.1 Kapazität der Durchführungen bestimmen bei BM-C Um sicherzustellen, dass sich die Durchführungen in einem ordnungsgemä- ßen Zustand befinden, empfiehlt die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zur Inbetriebnahme der Durchführungsüberwachung an neuen Durchführungen eine Initialmessung durchzuführen. Wenn Sie die Durchführungsüberwa- chung an bereits in Betrieb befindlichen Durchführungen nachrüsten, ist eine Initialmessung zwingend erforderlich.
  • Seite 60: Verbindung Zur Visualisierung Herstellen

    7 Inbetriebnahme 7.3 Verbindung zur Visualisierung herstellen Um die Verbindung zur Visualisierung herzustellen, können Sie die Schnitt- stelle ETH1.1 oder die optionale Schnittstelle ETH2.2 der Baugruppe CPU verwenden. Die Schnittstellen verwenden keinen DHCP-Server, daher müs- sen Sie Ihrem PC eine feste IP-Adresse zuweisen. Beachten Sie hierzu fol- gendes Konfigurationsbeispiel: Schnittstelle Konfiguration...
  • Seite 61 7 Inbetriebnahme Verbindung über Schnittstelle ETH1.1 herstellen 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH1.1 verbinden. Abbildung 41: Verbindung über die Frontschnittstelle herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B. 192.168.165.100). 3.
  • Seite 62: Sprache Einstellen

    7 Inbetriebnahme 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.2 verbinden. Abbildung 42: Verbindung über rückseitige Schnittstelle ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B. 192.0.1.100). 3.
  • Seite 63: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    7 Inbetriebnahme *) Sprache ist optional verfügbar 1. In der Statusleiste die Schaltfläche Sprache auswählen oder alternativ den Menüpunkt Einstellungen > System > Allgemein > Sprache aus- wählen. Abbildung 43: Sprache einstellen 2. Im Listenfeld die gewünschte Sprache auswählen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern.
  • Seite 64: Parameter Manuell Einstellen

    7 Inbetriebnahme Im Auslieferungszustand können Sie sich wie folgt als Administrator anmel- den: ▪ Benutzername: admin ▪ Passwort: admin Um die Parameter mit Hilfe des Inbetriebnahmeassistents einzustellen, ge- hen Sie wie folgt vor: 1. Als Benutzer mit den nötigen Zugriffsrechten anmelden. 2.
  • Seite 65 7 Inbetriebnahme Wandlerdaten des Referenzsystems einstellen [►Abschnitt 8.10, Seite 114] 1. Wandlerprimärspannung einstellen. 2. Wandlersekundärspannung einstellen. Kapazitätsüberwachung konfigurieren [►Abschnitt 8.12.2, Seite 116] 1. C: Kapazitätsüberwachung aktivieren. 2. C: C1 Phase L1 einstellen. 3. C: C1 Phase L2 einstellen. 4. C: C1 Phase L3 einstellen. 5.
  • Seite 66: Normierung Durchführen

    7 Inbetriebnahme 7.7 Normierung durchführen Wenn Sie alle benötigten Parameter eingestellt haben, müssen Sie zur Inbe- triebnahme des Geräts eine Normierung durchführen. Die Normierung dient dazu, die Messtoleranzen innerhalb der Messkette (Durchführung, Durchfüh- rungsadapter und Koppeleinheit) auszugleichen. Beachten Sie dazu die Hinweise in folgenden Abschnitten: ▪...
  • Seite 67: Funktionsprüfungen Durchführen

    7 Inbetriebnahme Abbildung 45: Erdungsprüfung BCU 7.8.2 Funktionsprüfungen durchführen Um die korrekte Funktion des Monitoringsystems zu prüfen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Anstehende Ereignismeldungen [►Abschnitt 8.18.1, Seite 129] prüfen. Falls Ereignismeldungen anstehen, die Ursache für das Ereignis beheben und das Ereignis quittieren. 2.
  • Seite 68: Isolationsprüfungen An Der Transformatorverdrahtung

    7 Inbetriebnahme ▪ Externe Verbindungen zu elektronischen Komponenten im Steuerschrank abklemmen, um Beschädigungen durch Überspannung zu vermeiden. ▪ Durchführungsadapter demontieren und Kappe des Messanschlusses der Durchführung montieren. ▪ Für den Anschluss der Versorgungsspannung des Steuerschranks nur die für die Leitungseinführung vorgesehenen Durchführungen im Schutzge- häuseboden verwenden.
  • Seite 69: Betrieb

    8 Betrieb 8 Betrieb In diesem Kapitel werden alle Funktionen und Einstellungen des Geräts be- schrieben. 8.1 Verbindung zur Visualisierung herstellen Um die Verbindung zur Visualisierung herzustellen, können Sie die Schnitt- stelle ETH2.1 oder die optionale Schnittstelle ETH2.2 der Baugruppe CPU verwenden.
  • Seite 70: Bedienkonzept

    8 Betrieb Um eine Verbindung herzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 verbinden. Abbildung 46: Verbindung über Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B.
  • Seite 71 8 Betrieb Anmelden, abmelden oder Benutzer wechseln Die Steuerung der Zugriffsrechte auf die Geräteeinstellungen und Parameter erfolgt benutzerbasiert. Es können sich verschiedene Benutzer gleichzeitig anmelden (z. B. über die Visualisierung) und auf das Gerät zugreifen. Um sich als Benutzer anzumelden, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 72: Allgemein

    8 Betrieb Expertenmodus Das Gerät verfügt über einen Expertenmodus zur Eingabe der Parameter. In diesem Modus können Sie die Parameter direkt im Übersichtsbildschirm des jeweiligen Menüs einstellen. Abbildung 48: Expertenmodus Um den Expertenmodus zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter auswählen. 2.
  • Seite 73: Allgemeine Gerätefunktionen Einstellen

    8 Betrieb 8.3.1 Allgemeine Gerätefunktionen einstellen Mit den nachfolgenden Parametern können Sie allgemeine Gerätefunktionen einstellen. Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Messwertanzeige Primärwerte Transformatorbezeichnung Transformator Remote-Verhalten Hardware und SCADA Information USB-Schnittstelle Aktivierung Service-Benutzerzugang Aktiviert SNMP-Agent...
  • Seite 74: Automatischen Logout Einstellen

    8 Betrieb Remote-Verhalten Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts in der Betriebs- art Remote auswählen. Je nach Konfiguration des Geräts, können Sie das Remote-Verhalten wie folgt einstellen. ▪ Über die Visualisierung (optional) ▪ Über digitale Eingänge einstellen (optional) Sie können folgende Einstellungen auswählen: Einstellung Beschreibung...
  • Seite 75: Service-Benutzerzugang Aktivieren/Deaktivieren

    8 Betrieb Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Messwertanzeige Primärwerte Transformatorbezeichnung Transformator Remote-Verhalten Hardware und SCADA Information USB-Schnittstelle Aktivierung Service-Benutzerzugang Aktiviert SNMP-Agent Rekorder CHANGE REBOOT admin 18.03.2020 08:35 Einstellungen Abbildung 50: Allgemein 1.
  • Seite 76 8 Betrieb Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Messwertanzeige Primärwerte Transformatorbezeichnung Transformator Remote-Verhalten Hardware und SCADA Information USB-Schnittstelle Aktivierung Service-Benutzerzugang Aktiviert SNMP-Agent Rekorder CHANGE REBOOT admin 18.03.2020 08:35 Einstellungen Abbildung 51: Allgemein Um den Parameter einzustellen, müssen Sie der Rolle Administrator ange- hören.
  • Seite 77: Snmp Einstellen

    8 Betrieb 8.3.4 SNMP einstellen Das Gerät unterstützt das Netzwerkverwaltungsprotokoll SNMP (SNMPv1 und SNMPv2c). Das Protokoll nutzt den Port 161/UDP. Um SNMP zu ver- wenden müssen Sie den SNMP-Agenten aktivieren. Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min...
  • Seite 78: Netzwerk Konfigurieren

    8 Betrieb 8.4 Netzwerk konfigurieren In diesem Menüpunkt können Sie die Netzwerkschnittstellen der Baugruppe CPU konfigurieren. Die Parameter für ETH 1 können Sie nur einstellen, wenn das Gerät mit der optionalen Leitsystemanbindung über Ethernet (TCP/IP) ausgestattet ist: ▪ IEC 61850 ▪ IEC 60870-5-104 ▪...
  • Seite 79 8 Betrieb Subnetzmaske ETH 1/ETH 2.2 Mit diesem Parameter können Sie die Subnetzmaske einstellen. Geben Sie unbedingt eine gültige Netzwerkmaske ungleich 0.0.0.0 ein, da Sie sonst keine Verbindung zum Gerät herstellen können. Gatewayadresse ETH 1/ETH 2.2 Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des Gateways einstellen. Wenn Sie den Wert 0.0.0.0 einstellen wird kein Gateway verwendet.
  • Seite 80 8 Betrieb DNS aktivieren (optional) Mit diesem Parameter aktivieren Sie DNS zur Namensauflösung. Wenn Sie das Protokoll MQTT verwenden möchten, können Sie die Verbindung zum MQTT-Server optional über einen DNS-Server herstellen. Stellen Sie auch die notwendigen Parameter für das Protokoll MQTT [►Abschnitt 8.5, Seite 81] ein.
  • Seite 81: Mqtt

    8 Betrieb 8.5 MQTT In diesem Menüpunkt können Sie das Nachrichtenprotokoll MQTT aktivie- ren und konfigurieren. Dazu müssen Sie das Gerät mittels Ethernet über die Schnittstelle ETH 1 oder ETH2.x auf der Baugruppe CPU mit einem MQTT- Server (Broker) verbinden. Beachten Sie, dass das Gerät nur Nachrichten versendet (publish).
  • Seite 82 8 Betrieb Broker-Adresse Wenn Sie eine URL-Adresse verwenden, können Sie mit diesem Parameter den Domain-Namen des MQTT-Servers (Broker) eingeben. Andernfalls kön- nen Sie die IP-Adresse des MQTT-Servers eintragen. Broker-Port Mit diesem Parameter können Sie den Port des MQTT-Servers (Broker) ein- stellen.
  • Seite 83: Gerätezeit Einstellen

    8 Betrieb 8.6 Gerätezeit einstellen Sie können die Gerätezeit manuell einstellen oder automatisch über einen Zeitserver synchronisieren. Dazu müssen Sie das Gerät mittels Ethernet mit einem Zeitserver verbinden. Sie können SNTP und PTP gleichzeitig betreiben. In dem Fall wird die PTP- Zeit im Slave-Betrieb abgefragt.
  • Seite 84 8 Betrieb Geben Sie unbedingt eine gültige Zeitserveradresse ungleich 0.0.0.0 ein, da Sie sonst keine Verbindung zum Gerät herstellen können. Synchronisationsintervall Mit diesem Parameter können Sie einstellen, in welchem Intervall das Gerät die Zeit vom Zeitserver abrufen soll. Automatische Sommerzeit/Winterzeit Mit diesem Parameter können Sie die automatische Umstellung zwischen Sommerzeit und Winterzeit (Normalzeit) aktivieren.
  • Seite 85 8 Betrieb Zeitsynchronisation über PTP Mit diesem Parameter können Sie die Zeitsynchronisation über einen PTP- Zeitserver aktivieren. PTP-Hops Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Netzwerkabschnitte zwi- schen Master und Slave eingeben. Sie können bis zu 16 Hops einstellen. PTP-Version Mit diesem Parameter können Sie die PTP-Version auswählen.
  • Seite 86: Syslog Konfigurieren

    8 Betrieb 8.7 Syslog konfigurieren Das Gerät unterstützt die Übermittlung von Log-Meldungen über das Syslog- Protokoll gemäß der Standards RFC 5424 und RFC 3164. Einstellungen Parameter Syslog Name Wert Home Syslog aktivieren Syslog-Standard RFC 5425 Syslog-Server 0.0.0.0 Ereignisse Syslog-Server-Port 6514 Verzögerungszeit Reconnect 10 s Gerätebezeichnung m200...
  • Seite 87 8 Betrieb Wenn Sie den Standard RFC 5245 (TLS) verwenden, müssen Sie das Root-Zertifikat und das Client-Zertifikat mit dem dazugehörigen Schlüssel des Syslog-Servers importieren. Beachten Sie dazu den Abschnitt Daten importieren [►Abschnitt 8.21.2, Seite 144]. Syslog-Server Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des Syslog-Servers ein- stellen.
  • Seite 88: Scada

    8 Betrieb 8.8 SCADA Im nachfolgenden Abschnitt wird beschrieben, wie Sie das Gerät zur Anbin- dung an ein Leitsystem (SCADA) konfigurieren können. Die Datenpunkte können Sie sich mit Hilfe des Export-Managers [►Abschnitt 8.21, Seite 143] herunterladen. 8.8.1 IEC 61850 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 61850 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen.
  • Seite 89: Icd-Datei Herunterladen

    8 Betrieb 8.8.1.1 ICD-Datei herunterladen Die ICD-Datei können Sie über den Import/Export-Manager [►Abschnitt 8.21, Seite 143] vom Gerät herunterladen. Dazu müssen Sie eine Ethernet- Verbindung zwischen dem Gerät und Ihrem PC herstellen. 8.8.1.2 CID-/SCD-Datei importieren (optional) Beachten Sie für den Import einer CID-Datei oder SCD-Datei folgende Fest- legungen.
  • Seite 90: Iec 60870-5-101 Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb 8.8.2 IEC 60870-5-101 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-101 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-101 Name Wert Home Serielle Schnittstelle RS232 Baudrate 9600 Übertragungsprozedur Unsymmetrisch Ereignisse Anzahl Link-Adresse Oktette Link-Adresse Anzahl ASDU-Adresse Oktette ASDU-Adresse Information Anzahl Informationsobjekt Adresse...
  • Seite 91 8 Betrieb Übertragungsprozedur Mit diesem Parameter können Sie die Übertragungsprozedur einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ Unsymmetrische Übertragung ▪ Symmetrische Übertragung Anzahl Link-Adresse Oktette Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie viele Oktette für die Link- Adresse vorgesehen sind. Link-Adresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse einstellen.
  • Seite 92 8 Betrieb ASDU-Einzelzeichenbestätigung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob eine Bestätigung als Einzel- zeichen anstelle einer vollständigen Nachricht gesendet werden soll. Die Einzelzeichenbestätigung ist ausschließlich für Abfragen von Daten der Klasse 2 (Class 2 Request) möglich. RES-Bit-Prüfung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob das Gerät das RES-Bit (Re- served Bit) im Steuerfeld prüfen soll.
  • Seite 93: Iec 60870-5-103 Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb Bezugszeit Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welche Zeit durch das Leitsys- tem übertragen wird. Das Gerät verwendet diese Information für die Zeitsyn- chronisation [►Abschnitt 8.6, Seite 83]. Sie können folgende Optionen wäh- len: Option Beschreibung Lokal Das Leitsystem überträgt die lokale Zeit. Hinweis: Wenn Sie diese Option verwenden, müssen Sie die automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Winterzeit [►Seite 84] deaktivieren.
  • Seite 94 8 Betrieb Serielle Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die serielle Schnittstelle zur Datenübertra- gung auswählen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ RS232 ▪ RS485 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪...
  • Seite 95 8 Betrieb DFC-Kompatibilität Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie das Gerät das DFC-Bit (Data Flow Control) im Steuerfeld verwenden soll. Sie können folgende Op- tionen wählen: Option Beschreibung Standard Das Gerät setzt das DFC-Bit in jeder Antwort auf einen Befehl.
  • Seite 96: Iec 60870-5-104 Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb 8.8.4 IEC 60870-5-104 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-104 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 8.4, Seite 78]. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-104 Name Wert Home TCP-Port 2404 ASDU-Adresse ASDU-Sequenzoptimierung Keine...
  • Seite 97 8 Betrieb Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Keine Das Gerät führt keine Optimierung des ASDU-Typen durch. Ed. 1 Optimierung gemäß IEC 60870 Edition 1 (Typ 1, 3, 9, 11, 21, 126). Ed. 1 Amendement2 Optimierung gemäß IEC 60870 Edition 1, Amendement 2 (Typ 1, 3, 9, 11, 13, 15 21, 126).
  • Seite 98: Modbus Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb 8.8.5 Modbus konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll Modbus verwenden möchten, müssen Sie je nach ausgewähltem Modbus-Typ die entsprechenden Parameter einstel- len. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 8.4, Seite 78], wenn Sie Modbus TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter Modbus...
  • Seite 99 8 Betrieb TCP Keepalive Mit diesem Parameter können Sie die Funktion „TCP Keepalive“ aktivieren/ deaktivieren. Serielle Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die serielle Schnittstelle zur Datenübertra- gung auswählen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ RS232 ▪ RS485 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen.
  • Seite 100: Dnp3 Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb 8.8.6 DNP3 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll DNP3 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 8.4, Seite 78], wenn Sie DNP3 über TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter DNP3 Name Wert Home...
  • Seite 101 8 Betrieb Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ 9600 Baud ▪ 19200 Baud ▪ 38400 Baud ▪ 57600 Baud ▪ 115200 Baud Geräteadresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Geräts einstellen. Zieladresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Ziel-Masters einstel- len.
  • Seite 102: Datenpunkte Konfigurieren (Optional)

    8 Betrieb Bezugszeit Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welche Zeit durch das Leitsys- tem übertragen wird. Das Gerät verwendet diese Information für die Zeitsyn- chronisation [►Abschnitt 8.6, Seite 83]. Sie können folgende Optionen wäh- len: Option Beschreibung Lokal Das Leitsystem überträgt die lokale Zeit. Hinweis: Wenn Sie diese Option verwenden, müssen Sie die automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Winterzeit [►Seite 84] deaktivieren.
  • Seite 103 8 Betrieb Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung 0...32768 größer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv. ▪ Wenn Sie keinen Wert eingeben, übernimmt das Gerät den über Geräteparameter festgelegten Schwellwert.
  • Seite 104 8 Betrieb 8.8.7.2 IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-103 können Sie folgende Daten- punkteigenschaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. Typkennung des Datenpunkts.
  • Seite 105 8 Betrieb Abbildung 64: IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Um die Datenpunkte zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunkt- liste zu übernehmen. 4.
  • Seite 106 8 Betrieb Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung 0...32768 größer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv. ▪ Wenn Sie keinen Wert eingeben, übernimmt das Gerät den über Geräteparameter festgelegten Schwellwert.
  • Seite 107: Modbus-Datenpunkte Konfigurieren

    8 Betrieb 8.8.7.4 Modbus-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll Modbus können Sie folgende Datenpunkteigen- schaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. Datenpunkttyp Nein Index1 Adresse des Datenpunkts 0...65535...
  • Seite 108: Dnp3-Datenpunkte Konfigurieren

    8 Betrieb 8.8.7.5 DNP3-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll DNP3 können Sie folgende Datenpunkteigen- schaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. OBJGROUP Die Spalte OBJGROUP zeigt Ihnen die Objektgruppe des Nein Datenpunkts an: ▪...
  • Seite 109: Datenpunktkonfiguration Auf Werkseinstellungen Zurücksetzen

    8 Betrieb Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich NAME Bezeichnung des Datenpunkts. Nein Deadband Schwellwert für analoge Eingänge. Nur wenn die Wertän- 0...32768 derung größer ist als der Schwellwert, wird der Daten- punkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv.
  • Seite 110: Datenpunktkonfiguration Exportieren Und Importieren

    8 Betrieb 3. Die Schaltfläche Ja auswählen, um die Datenpunktkonfiguration auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.8.7.7 Datenpunktkonfiguration exportieren und importieren Sie können die Datenpunktkonfiguration exportieren, z. B. um sie zu sichern oder um Sie auf einem weiteren Gerät zu importieren. Weiter Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Import/Export-Manager [►Abschnitt 8.21, Sei- te 143].
  • Seite 111: Signale Und Ereignisse Verknüpfen

    8 Betrieb 8.9 Signale und Ereignisse verknüpfen Das Gerät bietet Ihnen die Möglichkeit, digitale Eingänge (GPI) und Leitsys- tembefehle (SCADA) mit Gerätefunktionen, digitalen Ausgängen (GPO) und Leitsystemmeldungen zu verknüpfen. Dazu sind die verfügbaren digitalen Eingänge fest mit jeweils einer Ereignis- meldung Generischer digitaler Eingang verknüpft und die verfügbaren Leit- systembefehle sind fest mit jeweils einer Ereignismeldung Generischer SCA- DA-Befehl verknüpft.
  • Seite 112: Leitsystemmeldungen Verknüpfen

    8 Betrieb Einstellungen Parameter Ausgänge...fen Name Wert Home Generischer digitaler Ausgang 1 Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 68: Digitale Ausgänge verknüpfen ü Die gewünschte Ereignisnummer ist bekannt [►Abschnitt 8.18, Seite 129]. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > System > Ausgänge ver- knüpfen auswählen.
  • Seite 113: Generische Statusmeldung

    8 Betrieb Einstellungen Parameter Meldunge...fen Name Wert Home Generische SCADA-Statusmeldung 1 500 Generische SCADA-Statusmeldung 2 500 Generische SCADA-Statusmeldung 3 500 Ereignisse Generische SCADA-Statusmeldung 4 500 Generische SCADA-Statusmeldung 5 500 Generische SCADA-Statusmeldung 6 500 Generische SCADA-Statusmeldung 7 500 Information Generische SCADA Statusmeldung 8 500 Generische SCADA-Statusmeldung 9 500 Generische SCADA-Statusmeldung 10 500 Rekorder...
  • Seite 114: Wandlerdaten Des Referenzsystems Einstellen (Optional)

    8 Betrieb 8.10 Wandlerdaten des Referenzsystems einstellen (optional) Mit den nachfolgenden Parametern können Sie die Wandlerdaten des Refe- renzsystems einstellen. Diese Parameter stehen Ihnen nur zur Verfügung, wenn das Gerät die Messung der Referenznetzspannung ermöglicht. Wenn Sie die Durchführungsüberwachung mit der Option „Überwachung von 6 Durchführungen“...
  • Seite 115: Leistungsschalterüberwachung

    8 Betrieb 8.11 Leistungsschalterüberwachung Sie können bis zu 4 digitale Eingänge konfigurieren, um die Statusmeldun- gen der Leistungsschalter des Referenzsystems zu überwachen. Die Über- wachung dient dazu, um zu erkennen, ob das Referenzsystem aktiv ist (Leistungsschalter in Position EIN) oder nicht aktiv ist (Leistungsschalter in Position AUS).
  • Seite 116: Kapazitätsüberwachung Konfigurieren

    8 Betrieb 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Durchführungsüberwa- chung > Durchführungsüberwachung Feld1/Feld2 wählen. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Den gewünschten Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen wählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Feldbezeichnung Mit diesem Parameter können Sie zur Identifikation die Feldbezeichnung einstellen.
  • Seite 117 1,5 Pt, rgb(0,147,214) Min. 8 Betrieb Min. Max. Analogsignal 0,7 Pt, Pfeil (Voll, 4, 30) ΔC1 ΔC1>> 10 % ΔC1> Abbildung 72: Kapazitätsüberwachung 1 Status der Durchführung C1 Kapazität C1 (grau: ok, gelb/rot: Grenz- wert überschritten) ΔC1 Kapazitätsdifferenz ΔC1 ΔC1> Grenzwert ΔC1> ΔC1>>...
  • Seite 118 8 Betrieb Einstellungen Parameter Durchfüh...d 1 Name Wert Home F1-C: Kapazitätsüberw. aktivieren F1-C: C1 Phase L1 0.6 nF F1-C: C1 Phase L2 0.6 nF Ereignisse F1-C: C1 Phase L3 0.6 nF F1-C: ΔC1 > 5.0 % F1-C: ΔC1 >> 10.0 % F1-C: Normierung durchführen Nein Information F1-tanδ: Verlustfaktorüberw.
  • Seite 119 8 Betrieb F1/F2-C: C1 Phase L3 Mit diesem Parameter können Sie für Feld 1 oder Feld 2 die Referenzkapa- zität C1 für die Durchführung der Phasen L3 einstellen. Der Referenzwert ist der Wert, den Sie zur Inbetriebnahme [►Abschnitt 7.2, Seite 59] mit einem externen Messgerät gemessen haben.
  • Seite 120: Verlustfaktorüberwachung Konfigurieren (Msense® Bm-T)

    8 Betrieb 0,3 Pt, gestrichelt (5, 25) Sollwert Max. 8.12.3 Verlustfaktorüberwachung konfigurieren (MSENSE® BM-T) Arial 9 Pt Das Gerät überwacht die Änderung der Differenz des Verlustfaktors tanδ 1,5 Pt, rgb(0,147,214) zwischen den Phasen. Wenn sich der tanδ aller 3 Phasen gleichartig ändert (z. B.
  • Seite 121 8 Betrieb ▪ F1/F2-tanδ: Δtanδ > ▪ F1/F2-tanδ: Normierung durchführen Wenn Sie die Durchführungsüberwachung mit der Option „Überwachung von 6 Durchführungen“ verwenden, dann müssen Sie die Parameter jeweils für Feld 1 (F1) und Feld 2 (F2) einstellen. Feld 1 und Feld 2 beschreiben je- weils einen Satz bestehend aus 3 Durchführungen.
  • Seite 122 8 Betrieb 8.12.3.2 F1/F2-tanδ: tanδ Phase L2 Mit diesem Parameter können Sie für Feld 1 oder Feld 2 den Referenzver- lustfaktor tanδ für die Durchführung der Phase L2 einstellen. Der Referenz- wert ist der Wert, den Sie zur Inbetriebnahme [►Abschnitt 7.2, Seite 59] mit einem externen Messgerät gemessen haben.
  • Seite 123: Zustand Der Durchführungen Anzeigen

    8 Betrieb 8.13 Zustand der Durchführungen anzeigen Das Gerät zeigt Ihnen den aktuellen Zustand der Durchführungen und die folgenden Messwerte an: ▪ Statusanzeige der Durchführung gemäß der eingestellten Grenzwerte – Grau: Alles in Ordnung – Gelb: Die Kapazitätsdifferenz ΔC1 ist größer als der Grenzwert ΔC1 > Nur bei Option BM-T –...
  • Seite 124: Kapazitätsverlauf Anzeigen

    8 Betrieb 8.14 Kapazitätsverlauf anzeigen Sie können sich den zeitlichen Verlauf der Kapazität C1 und der Kapazitäts- differenz ΔC1 über die letzten 28 Tage anzeigen lassen. Abbildung 77: Kapazitätsverlauf ► Den Menüpunkt Information > Durchführungen > Kapazität C1/ΔC1 Feld 1/Feld2 auswählen. 8.15 Verlustfaktorverlauf anzeigen (MSENSE®...
  • Seite 125: Messwertrekorder Anzeigen (Optional)

    8 Betrieb 8.16 Messwertrekorder anzeigen (optional) Mit der optionalen Funktion Messwertrekorder können Sie die zeitlichen Ver- läufe von Messwerten und Signalen anzeigen. Wenn Sie über die Webvisualisierung zugreifen, dann können Sie maximal 10 Messwerte auswählen. Um den Messwertrekorder anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 126 8 Betrieb 5. Die Schaltfläche Anzeigen auswählen, um die Messwertanzeige (Data Log) aufzurufen. Abbildung 80: Data Log 6. Mit dem Mauszeiger auf einen Messpunkt fahren, um weitere Informatio- nen zu erhalten. 7. Mit der Maus ein Auswahlfenster ziehen oder das Mausrad drehen, um das Diagramm zu vergrößern oder zu verkleinern.
  • Seite 127: Digitale Eingänge Und Ausgänge Konfigurieren

    ▪ Eingang: High-aktiv ▪ Ausgang: Schließer (NO) Sie können diese Konfiguration bei Bedarf ändern. Wenn Sie Sensoren über MR-Sensorbus angeschlossen haben, müssen Sie bei den gewünschten Funktionen die Signalart Modbus wählen. Beachten Sie die weiteren Hinweise im Abschnitt MR-Sensorbus. Stellen Sie sicher, dass die Konfiguration der digitalen Eingänge und Aus- gänge zu den verwendeten Funktionen passt.
  • Seite 128 8 Betrieb Eigenschaft Optionen Funktion Funktion des digitalen Eingangs (I: ...) oder des digitalen Ausgangs (O: ...). Sie können die Bezeichnung anpassen. Signalart Signalart auswählen: Digitaler Eingang Konfiguration DI: High-aktiv oder Low-aktiv DO: Schließer (NO), Öffner (NC); Hinweis: Bei abgeschaltetem Gerät oder im Fehlerfall sind die digitalen Ausgänge immer geöff- net (kein bistabiles Relais).
  • Seite 129: Ereignisverwaltung

    8 Betrieb 4. Die Schaltfläche Export auswählen, um den Export zu starten. DIO konfigurieren Um die digitalen Eingänge und Ausgänge des Geräts zu konfigurieren, ge- hen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > DIO-Konfiguration auswählen. 2. Bei Bedarf die Schaltflächen ▲ oder ▼ auswählen, um die Eigenschaften spaltenweise alphabetisch zu sortieren.
  • Seite 130: Ereignisse Konfigurieren

    8 Betrieb Um die Ereignisse zu quittieren, gehen Sie wie folgt vor: ► Um die Ereignisse zu quittieren, die gewünschten Ereignisse in der Spalte markieren und anschließend die Schaltfläche Quittieren auswählen. ð Die Ereignisse sind quittiert. 8.18.2 Ereignisse konfigurieren Die Ereignisse besitzen folgende Eigenschaften: Eigenschaft Beschreibung Ereignisname...
  • Seite 131: Ereignisspeicher Anzeigen

    8 Betrieb Einstellungen Ereignisse Grenzwert U< Name Home Grenzwert U< Beschreibung Der Grenzwert für Unterspannung U< ist unterschritten. Behebung Ereignisse Prüfen Sie die aktuellen Betriebsbedingungen des Transformators und die eingestellen Parameter U<. Information Kategorie Melden High-aktiv Speichern Quittierbar Warnung Multiset Blockierend Rekorder Abbrechen...
  • Seite 132: Ereignismeldungen Übersicht Exportieren

    8 Betrieb Um den Ereignisspeicher aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Ereignisse > Ereignisspeicher auswählen. Abbildung 85: Ereignisspeicher 2. Die gewünschten Filter einstellen. 3. In der Liste Ereignis die gewünschten Ereignisse auswählen. 4. Die Schaltfläche Suchen auswählen, um die gewünschten Ereignisse an- zuzeigen.
  • Seite 133: Benutzerverwaltung

    8 Betrieb 8.19 Benutzerverwaltung Die Benutzerverwaltung basiert auf einem Rollensystem. Sie müssen jedem Benutzer eine Rolle zuweisen. Für jede Rolle können Sie die Zugriffsrechte auf Parameter und Ereignisse festlegen. 8.19.1 Benutzerrollen Die Zugriffsrechte auf die Funktionen und Einstellungen des Geräts werden über ein hierarchisches Rollensystem gesteuert.
  • Seite 134: Passwort Ändern

    TPLE einstellen Datenpunkte konfigurieren Wartungsassistent aufrufen Stufenstellungstabelle ändern ECOTAP Modbus entsperren Sensoren zum MR-Sensorbus hinzufügen Tabelle 36: Fest mit den Rollen verknüpfte Zugriffsrechte 8.19.2 Passwort ändern Jeder Benutzer kann sein Passwort ändern, sofern das Benutzerkonto nicht als Gruppenkonto angelegt ist. Das Passwort eines Gruppenkontos können Sie nur ändern, wenn Sie als Administrator angemeldet sind.
  • Seite 135: Benutzer Anlegen, Bearbeiten Und Entfernen

    8 Betrieb Um das Passwort zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: 1. In der Statuszeile den Benutzernamen auswählen. Abbildung 86: Passwort ändern 2. Das neue Passwort 2-mal eingeben. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um das geänderte Passwort zu speichern. 8.19.3 Benutzer anlegen, bearbeiten und entfernen Sie können für jeden Benutzer folgende Optionen einstellen: ▪...
  • Seite 136 8 Betrieb Abbildung 87: Übersicht der angelegten Benutzer Sie können Benutzer nur dann anlegen, bearbeiten oder entfernen, wenn Sie der Rolle Administrator angehören. Im Auslieferungszustand können Sie sich wie folgt als Administrator anmel- den: ▪ Benutzername: admin ▪ Passwort: admin Benutzer anlegen Um einen neuen Benutzer anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 137: Zugriffsrechte Auf Parameter Und Ereignisse Einstellen

    8 Betrieb Benutzer entfernen Um einen bestehenden Benutzer zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Administration > Benutzer auswählen. 2. In der Liste die Schaltfläche des gewünschten Benutzers auswählen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den Benutzer zu entfer- nen.
  • Seite 138: Benutzerauthentifizierung Über Radius (Optional)

    Spezifikation anlegen. VENDOR MR 34559 BEGIN-VENDOR MR # Attributes ATTRIBUTE MR-ISM-User-Group 1 integer # Predefined values for attribute 'MR-ISM-User-Group' VALUE MR-ISM-User-Group Administrator 1 VALUE MR-ISM-User-Group Parameter-configurator 2 VALUE MR-ISM-User-Group Operator 3 VALUE MR-ISM-User-Group Diagnostics 4 VALUE MR-ISM-User-Group Data-display 5 END-VENDOR MR Wenn Ihr RADIUS-Server den Import eines Dictionarys unterstützt, können...
  • Seite 139: Radius Konfigurieren

    8 Betrieb 8.19.5.2 RADIUS konfigurieren Um eine Verbindung zum RADIUS-Server herzustellen, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter RADIUS Name Wert Home RADIUS-Client aktivieren RADIUS-Server 0.0.0.0 RADIUS-Server-Port 1812 Ereignisse Authentifizierungsprotokoll CHAP Schlüssel (Shared Secret) default Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 04.02.2020 11:14 Einstellungen...
  • Seite 140 8 Betrieb Authentifizierungsprotokoll Mit diesem Parameter können Sie das Authentifizierungsprotokoll einstellen, über das Server und Client kommunizieren. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ PAP (Password Authentication Protocol) ▪ CHAP (Challenge Handshake Protocol) Schlüssel (Shared Secret) Mit diesem Parameter können Sie den Schlüssel (Shared Secret) einstellen. Sie müssen den gleichen Schlüssel auf dem RADIUS-Client und auf dem RADIUS-Server einstellen.
  • Seite 141: Informationen Zum Gerät

    8 Betrieb 8.20 Informationen zum Gerät 8.20.1 Hardware Im Menüpunkt Hardware können Sie Informationen zur Hardware des Ge- räts anzeigen. Zu den Baugruppen finden Sie Informationen zum Signalpe- gel der einzelnen Kanäle. Abbildung 90: Informationen zur Hardware (Beispiel) des Geräts anzeigen 1.
  • Seite 142 8 Betrieb ► Den Menüpunkt Information > System > Software auswählen. ® MSENSE 5089542/11 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022...
  • Seite 143: Import/Export-Manager

    Betriebsanlei- Betriebsanleitung, Protokollbeschreibungen. tung Einstellungen Konfiguration der Parameter und Ereignisse. Datenpunkt- Datenpunktkonfiguration des Leitsystems. konfiguration Sensorbus De- Sensorbeschreibung der Sensoren für MR-Sensorbus, die Sie mit vice Desc. dem Sensoreditor erstellt haben. ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 5089542/11 DE MSENSE...
  • Seite 144: Daten Importieren (Ab Softwareversion 3.753)

    8 Betrieb Option Beschreibung Service-Daten Gerätedaten für Support durch den Technischen Service der Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH Sicherheitslog Logbuch über alle sicherheitsrelevanten Zugriffe und Änderungen. RADIUS-Dic- Dictionary für den Import auf einem RADIUS-Server. tionary Tabelle 38: Daten exportieren Entfernen Sie den USB-Stick erst, wenn die Datenübertragung abgeschlos- sen ist.
  • Seite 145 8 Betrieb Option Beschreibung Datenpunktkonfigurati- Import der Datenpunktkonfiguration SCD-Import Import der Leitsystemkonfiguration TPLE Import des Kundenprogramms (TPLE). Tabelle 39: Daten importieren Schäden am Dateisystem! ACHTUNG Durch eine fehlerhafte Datenübertragung kann das Dateisystem beschädigt werden. Ein beschädigtes Dateisystem kann dazu führen, dass das Gerät nicht mehr funktionstüchtig ist.
  • Seite 146: Medienkonverter Mit Managed Switch Konfigurieren

    8 Betrieb 8.22 Medienkonverter mit Managed Switch konfigurieren Beachten Sie die nachfolgenden Hinweise zur Konfiguration des Medienkon- verters mit Managed Switch SW 3-3. Verwenden Sie folgende Browser um die webbasierte Visualisierung aufzurufen: ▪ Firmware-Version 02.0.01: Internet Explorer 11 ▪ Firmware-Version 07.1.00 oder höher: HTML5 kompatibler Browser, z. B. Google Chrome 8.22.1 Inbetriebnahme Bevor Sie den Ethernet-Switch in Ihr Netzwerk einbinden, müssen Sie die...
  • Seite 147: Konfiguration

    8 Betrieb 5. Im Menü Grundeinstellungen > Netz > Global die Netzwerkeinstellun- gen anpassen und auf die Schaltfläche Schreiben klicken. Abbildung 93: Netzwerkeinstellungen 6. Im Menü Grundeinstellungen > Laden/Speichern auf die Schaltfläche Speichern klicken, um die Einstellungen dauerhaft zu speichern. 7. Bei Bedarf die Verbindung mit der neuen IP-Adresse herstellen, um weite- re Einstellungen vornehmen.
  • Seite 148 Um den Ethernet-Switch auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Grundeinstellungen > Laden/Speichern auswählen und auf die Schaltfläche Auf Lieferzustand zurücksetzen… klicken. 2. Gegebenenfalls Verbindung mit IP-Adresse 192.168.1.1 neu herstellen. 3. MR-Werkseinstellungen gemäß nachfolgender Tabelle einstellen. Menü Parameter MR-Werkseinstellung Redundanz Redundanzprotokoll Sicherheit >...
  • Seite 149: Transformer Personal Logic Editor (Tple)

    8 Betrieb 8.23 Transformer Personal Logic Editor (TPLE) Mit der Funktion Transformer Personal Logic Editor (TPLE) können Sie ein- fache logische Verknüpfungen über die webbasierte Visualisierung program- mieren. Dazu können Sie die zur Verfügung stehenden Eingänge und Aus- gänge des Geräts mittels Funktionsbausteinen verknüpfen. Beachten Sie, dass das Gerät nicht die Anforderungen eines Schutzgeräts erfüllt.
  • Seite 150: Funktionsbausteine

    8 Betrieb 8.23.1.3 Funktionsbausteine TPLE stellt Ihnen verschieden Funktionsbausteine zur Verarbeitung der In- formationen zur Verfügung. 8.23.1.3.1 AND Bezeichnung AND, logische UND-Verknüpfung Eingänge Input 1…4 (BOOL) Ausgänge Output (BOOL) Parameter Keine Funktion Wenn alle konfigurierten Eingänge TRUE sind, ist der Ausgang TRUE, andernfalls FALSE.
  • Seite 151 8 Betrieb Funktion Wenn einer der konfigurierten Eingänge TRUE ist, ist der Ausgang TRUE, andernfalls FALSE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Nicht konfigurierte Eingänge werden als FALSE ange- nommen Tabelle 43: Funktionsbaustein OR 8.23.1.3.4 NOR Bezeichnung NOR, logische NICHT-ODER-Verknüpfung Eingänge Input 1…4 (BOOL) Ausgänge Output (BOOL)
  • Seite 152: Stromstoßrelais

    8 Betrieb Parameter keine Funktion Wenn der Eingang TRUE ist, ist der Ausgang FALSE, andernfalls TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Wenn der Eingang nicht konfiguriert ist, wird er als TRUE angenommen, damit der Ausgang im Initialzu- stand FALSE bleibt. Tabelle 46: Funktionsbaustein NOT 8.23.1.3.7 Stromstoßrelais Bezeichnung...
  • Seite 153: Einschaltverzögerung

    8 Betrieb Abbildung 94: Beispiel für RS 1 Trigger 2 Set 3 Reset 4 Output 8.23.1.3.8 Einschaltverzögerung Bezeichnung TON, Einschaltverzögerung Eingänge Input (BOOL) Ausgänge Output (BOOL) Parameter Time ms (UINT32), 1...1.000.000, Default = 1000 Funktion Bei einer steigenden Flanke von Input wird der interne Zeitzähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen.
  • Seite 154 8 Betrieb Funktion Wenn Input TRUE wird, wird Output auch sofort TRUE, diese Bedingung hat Vorrang. Bei einer fallenden Flanke von Input wird der interne Zeitzähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen. Wenn der interne Zeitzähler den Parameterwert er- reicht oder überschritten hat, wird Output FALSE.
  • Seite 155 8 Betrieb Funktion Solange Enable TRUE ist, läuft der interne Timer ab. Wenn der interne Timer den konfigurierten Zeitwert er- reicht oder überschritten hat, wird der Zustand des Ausgangs gewechselt und der Timer neu gestartet. Die konfigurierte Zeit entspricht damit der halben Perioden- dauer des resultierenden Signals.
  • Seite 156: Analoger Schwellwertschalter Mit Hysterese

    8 Betrieb Abbildung 95: Beispiel für COUNT 1 Trigger 2 Direction 3 Reset 4 Lock 5 Output 8.23.1.3.13 Analoger Schwellwertschalter mit Hysterese Bezeichnung THRES, Schwellwertschalter mit Hysterese Eingänge Input (REAL32) Ausgänge Output (BOOL) Error (BOOL) Parameter On Limit (REAL32), -10.000.000… +10.000.000, Default = 10.000.000 Off Limit (REAL32), -10.000.000 …...
  • Seite 157 8 Betrieb Input Output FALSE TRUE FALSE Abbildung 96: Analoger Schwellwertschalter mit der Einstellung On Limit > Off Limit Input Output TRUE FALSE TRUE FALSE TRUE FALSE Abbildung 97: Analoger Schwellwertschalter mit der Einstellung On Limit < Off Limit 8.23.1.3.14 Analogmultiplikation Bezeichnung MUL, Analogmultiplikation Eingänge Value (REAL32)
  • Seite 158 8 Betrieb 8.23.1.3.15 Analogdivision Bezeichnung DIV, Analogdivision Eingänge Divident (REAL32) Divisior (REAL32) Ausgänge Result (REAL32) DivByZero (BOOL) Overflow (BOOL) Parameter Constant divisor (REAL32), -1.000.000...+1.000.000, Default = 1 Funktion Result = Dividend  / Divisor / Constant Divisor Bei einer Division durch Null wird der Ausgang DivBy- Zero TRUE und Result wird auf null gesetzt.
  • Seite 159: Steigende Flanke

    8 Betrieb Funktion Result = Input 1 - Input 2 – Offset Bei Überlauf des REAL32-Zahlenbereichs wird der Ausgang Overflow TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null bzw. FALSE. Tabelle 57: Funktionsbaustein Analogsubtraktion 8.23.1.3.18 Steigende Flanke Bezeichnung RTRG, rising edge trigger, ansteigende Flanke Eingänge Input (BOOL) Ausgänge...
  • Seite 160 8 Betrieb Parameter Time ms (UINT32): 1...2.000.000.000, Default = 10.000 Sample time ms (UINT32): 1...10.000.000, Default = 1.000 Funktion Mit einer steigenden Flanke von Enable wird die Mittel- wertbildung gestartet. Eine bereits laufende Mittelwert- bildung wird dadurch nicht beeinflusst. Ein von früher vorhandener Ausgangswert bleibt erhalten.
  • Seite 161: Skalierung

    8 Betrieb Abbildung 98: AVRG 1 Input 2 Enable 3 Reset 4 AutoRepeat 5 Average 6 Done 7 Started 8 SampleCount 8.23.1.3.21 Skalierung Bezeichnung SCAL, Skalierung Eingänge Input (REAL32) Ausgänge Output (REAL32) Error (BOOL) Parameter Min In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = -10.000.000 Max In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = +10.000.000...
  • Seite 162 8 Betrieb Funktion Output wird nach folgender Formel berechnet: Output = Min Out + (Max Out - Min Out) x (Input – Min In) / (Max In – Min In) Output wird auf 0 gesetzt und Error = TRUE, wenn: ▪...
  • Seite 163: Tple Konfigurieren

    8 Betrieb 8.23.1.3.24 ITOR Bezeichnung ITOR, Integer-to-real-Konvertierung Eingänge UINT32 (UINT32) SINT32 (SINT32) Ausgänge Output U (REAL32) Output S (REAL32) Parameter Funktion Der Wert von UINT32 wird konvertiert auf Output U ausgegeben, der Wert von SINT32 auf Output S. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null. Tabelle 64: Funktionsbaustein NAND 8.23.2 TPLE konfigurieren Sie können TPLE mittels eines PCs über die webbasierte Visualisierung...
  • Seite 164 8 Betrieb Abbildung 99: Variable bearbeiten Um die Variable zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Variablen auswählen. 2. Die gewünschte Variable auswählen. 3. Den Namen und die Beschreibung eingeben. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Variable zu speichern.
  • Seite 165 8 Betrieb Funktionsbausteine anlegen Um einen Funktionsbaustein anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: ► Die Schaltfläche + auswählen, um einen neuen Funktionsbaustein anzule- gen. Funktionsbausteine löschen Um einen Funktionsbaustein zu löschen, gehen Sie wie folgt vor: ► Den gewünschten Funktionsbaustein mittels „Drag & Drop“ auf den Pa- pierkorb ziehen.
  • Seite 166: Funktionsgruppe Aktivieren/Deaktivieren

    8 Betrieb Um eine Funktionsgruppe umzubenennen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Funktionsgruppe auswählen. 2. Die gewünschte Funktionsgruppe auswählen. 3. Das Textfeld mit der Bezeichnung der Funktionsgruppe auswählen und die gewünschte Bezeichnung eingeben. Abbildung 102: Funktionsgruppe umbenennen 4.
  • Seite 167: Inspektion Und Wartung

    9 Inspektion und Wartung 9 Inspektion und Wartung In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Inspektion und Wartung des Pro- dukts. 9.1 Pflege Sie können den Durchführungsadapter, die Koppeleinheit und das Gehäuse des Steuerschranks mit einem feuchten Tuch reinigen. Sie können den Steuerschrank innen mit einem trockenen Tuch reinigen.
  • Seite 168: Störungsbeseitigung

    10 Störungsbeseitigung 10 Störungsbeseitigung Dieses Kapitel beschreibt die Beseitigung von einfachen Betriebsstörungen. 10.1 Generelle Störungen Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Keine Funktion Keine Spannungsversorgung Spannungsversorgung prüfen. ▪ Meldeleuchte leuchtet nicht Sicherung ausgelöst Sicherung einschalten. ▪ Innenbeleuchtung des Schalt- schranks leuchtet nicht bei ge- öffneter Tür Keine Funktion Konfigurationsfehler...
  • Seite 169: Human-Machine-Interface

    10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Signal an Ausgang Grenzwert 2 Gemessene Differenz der Kapazi- Verlauf der Kapazitätsänderung in der Visuali- tät ist größer als der Grenzwert sierung prüfen. ▪ Ereignismeldung Grenzwert ΔC1 >> ΔC1 >> überschritten Wenn ΔC1 größer ist als 10 % (Werksein- ▪...
  • Seite 170: Sonstige Störungen

    10 Störungsbeseitigung 10.4 Sonstige Störungen Sollte es bei einer Störung keine auffindbare Lösung geben, kontaktieren Sie bitte die Maschinenfabrik Reinhausen. Halten Sie bitte folgende Daten bereit: ▪ Seriennummer – Typenschild – Infobildschirm ▪ Softwareversion [►Abschnitt 8.20, Seite 141] Bereiten Sie sich auf folgende Fragen vor: ▪...
  • Seite 171: Demontage

    11 Demontage 11 Demontage Nachfolgend wird Ihnen die sichere Demontage des Geräts beschrieben. GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektri- schen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhalten. ► Anlage freischalten. ► Anlage gegen Wiedereinschalten sichern. ►...
  • Seite 172 11 Demontage ü Alle Anschlussleitungen (Sensorleitung, Steuerleitung zum Motorantrieb, Kundenleitungen, Erdung etc.) im Steuerschrank abklemmen.  WARNUNG!  Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Alle 4, mindestens 2 diagonal gegenüberliegende Transportösen verwenden. Abbildung 103: Transportösen für Hebezeug 2. Transportösen in Richtung des Hebezeugs drehen.  WARNUNG!  Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen.
  • Seite 173: Durchführungsadapter Und Koppeleinheit Demontieren

    11 Demontage 11.2 Durchführungsadapter und Koppeleinheit demontieren WARNUNG Explosionsgefahr mit zeitlicher Verzögerung und Brandgefahr! Wenn der Messanschluss nicht geerdet oder nicht korrekt mit dem Durch- führungsadapter verbunden ist, kann die Durchführung zerstört werden und der Transformator in Brand geraten. Dies kann zu Tod oder schweren Ver- letzungen führen.
  • Seite 174: Entsorgung

    12 Entsorgung 12 Entsorgung Beachten Sie die nationalen Entsorgungsvorschriften im jeweiligen Verwen- derland. ® MSENSE 5089542/11 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022...
  • Seite 175: Technische Daten

    13 Technische Daten 13 Technische Daten 13.1 Durchführungsadapter Durchführungsadapter A001 Durchführungstyp Micafil RTKF, RTKG Abmessungen Ø 50 x 64 mm Eingang Messanschluss Ø 4 mm (weiblich) Gewinde innen, G¾“ Dichtung O-Ring, 40 x 2 NBR 70 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca.
  • Seite 176 13 Technische Daten Durchführungsadapter A003 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca. 190 g Tabelle 70: Technische Daten des Durchführungsadapters A003 Durchführungsadapter A004 Durchführungstyp Trench COT 750-800 Abmessungen Ø 25 x 61 mm Eingang Messanschluss Ø 4 mm (weiblich) Gewinde außen, M16 x 1,5 Dichtung O-Ring, 14 x 2 NBR 70...
  • Seite 177 13 Technische Daten Durchführungsadapter A006 Durchführungstyp PCORE CSA standard POC Series II GOE, GSB (245...550 kV) Abmessungen Ø 80 x 104 mm Eingang Messanschluss Ø 8 mm (weiblich) Gewinde außen, 2¼“ – 12 UNF Dichtung O-Ring, 64 x 3 NBR 70 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66...
  • Seite 178: Koppeleinheit

    13 Technische Daten Durchführungsadapter A008 Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca. 150 g Tabelle 75: Technische Daten des Durchführungsadapters A008 Durchführungsadapter A010 Durchführungstyp ABB O Plus C (O Plus Dry) Außendurchmesser x Länge Ø 35 x 79mm Eingang Messanschluss Ø 9 mm (Kontaktfeder) Gewinde außen, “...
  • Seite 179: Steuerschrank

    13 Technische Daten 85 ± 0,5 Ø 4,8 Abbildung 105: Maßzeichnung für die Bohrungen in der Halteplatte der Koppeleinheit (Maße in 13.3 Steuerschrank Steuerschrank MSENSE® BM Abmessungen (Breite x Höhe x Tiefe) siehe Maßzeich- 780 x 1370 x 500 mm nung [►Abschnitt 14.3, Seite 191] Stromaufnahme Siehe Typenschild Spannungsversorgung...
  • Seite 180: Spannungsmessung Ui 5-3

    13 Technische Daten 13.3.2 Spannungsmessung UI 5-3 UI 5-3 Messung 3-phasig Spannungsmessung  (RMS): 100 VAC Messbereich (RMS): 19,6...150 VAC Messgenauigkeit (bei U , -25...+70 °C): <± 0,3 % Eigenverbrauch: < 1 VA Messkategorie III gemäß IEC 61010-2-30 Tabelle 80: Technische Daten der Baugruppen UI 5-3 Schnittstellen Schnittstelle Beschreibung Spannungseingang Phase L1 nicht verwendet Spannungseingang Phase L2 nicht verwendet Spannungseingang Phase L3...
  • Seite 181: Dio 28-15

    13 Technische Daten Schnittstelle Beschreibung 1A, 1B, Keine Funktion 1C, 2A, 2B, 2C Tabelle 83: Relais 13.3.3 DIO 28-15 DIO 28-15 Eingänge Anzahl (steckerweise Logisch 0 0...10 VAC (RMS) galvanisch ge- trennt) 0...10 VDC Logisch 1 18...260 VAC (RMS) 18...260 VDC (RMS) Eingangsstrom min. 1,3 mA Gleichzeitigkeitsfaktor max.
  • Seite 182: Elektrischer Schlag

    13 Technische Daten ohmsche Last Abbildung 106: Kontaktbelastbarkeit der digitalen Ausgänge bei ohmscher Belastung Elektrischer Schlag! VORSICHT Die Eingänge der Baugruppe DIO sind steckerweise galvanisch getrennt. Eine Mischung von Spannungsbereichen (z. B. Kleinspannung und Nieder- spannung) oder verschiedener Phasen innerhalb eines Steckers kann zur Verringerung des Schutzes vor elektrischem Schlag führen.
  • Seite 183: Cpu I

    13 Technische Daten Schnittstelle Beschreibung Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Tabelle 86: Digitale Ausgänge ca. 150 mm (5.9 in) 164 mm 93 mm (6.46 in) (3.66 in) DIO 28-15 INIT Abbildung 107: Abmessungen DIO 28-15 13.3.4 CPU I CPU I Prozessor...
  • Seite 184 13 Technische Daten CPU I Applikationsspeicher 1 GB Versorgung +24 VDC (18...36 VDC) Tabelle 87: Technische Daten der Baugruppe CPU I Schnittstelle Beschreibung RXD (RS232) TXD (RS232) GND (RS232, RS485) RXD+/TXD+ (RS485) RXD-/TXD- (RS485) Tabelle 88: COM2 (RS232, RS485) Schnittstelle Beschreibung Tabelle 89: USB 2.0 Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD-...
  • Seite 185 13 Technische Daten Schnittstelle Beschreibung CAN-L CAN-GND CAN-H Tabelle 91: CAN1, CAN2 ca. 120 mm (4.72 in) 109 mm 55 mm (4.29 in) (2.17 in) INIT TEST PROG 24V DC ETH 1 ETH 2.1 ETH 2.2 Abbildung 108: Abmessungen CPU Optionales Zubehör CAN-Bus Abschlusswiderstand ▪...
  • Seite 186: Mc 2-2 Und Sw 3-3

    13 Technische Daten 13.3.5 MC 2-2 und SW 3-3 MC 2-2 Beschreibung Medienkonverter Schnittstellen 2x RJ45 2x Duplex-LC (SFP) RJ45 Max. 100 m (je Strang) 10/100 MBit/s Kabelimpedanz 100 Ω Lichtwellenleiter Max. 2000 m 100 MBit/s Licht emittierende Diode: Klasse 1 Wellenlänge: 1310 nm Max. optische Ausgangsleistung: <1 mW (gemäß IEC 60825-1:2014) Tabelle 93: Technische Daten der Baugruppe MC 2-2 SW 3-3...
  • Seite 187: Bem 1/Bes 1

    13 Technische Daten Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 95: ETHxx (RJ45) Schnittstelle Beschreibung Glasfaser 50/125 und 62,5/125 multimode Tabelle 96: ETHxx (Duplex-LC SFP) ca. 150 mm (5.9 in) 54 mm 93 mm (2.12 in) (3.66 in) MC 2-2 Abbildung 109: Abmessungen MC2-2 und SW3-3 13.3.6 BEM 1/BES 1 BEM 1 BES 1...
  • Seite 188 13 Technische Daten BEM 1 BES 1 Zulässiger Spannungsbereich 18...34 VDC : 24 VDC Leistungsaufnahme 14 W Tabelle 97: Technische Daten der Baugruppen BEM 1 und BES 1 ® MSENSE 5089542/11 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022...
  • Seite 189: Verbindungskabel

    13 Technische Daten 13.4 Verbindungskabel Verbindungskabel Durchführungsad- Koppeleinheit - apter - Koppelein- Steuerschrank heit Kabeltyp RG142/U Länge 0,8 m je nach Bestellung 10 m, 15 m oder 25 m Stecker N-Stecker (beidsei- TNC-Stecker (ein- tig) seitig) Minimal zulässiger Biegeradius 50 mm Tabelle 98: Technische Daten der Verbindungskabel ®...
  • Seite 190: Anhang

    14 Anhang 14 Anhang 14.1 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 1 Phase Hersteller Seriennummer Baujahr Tabelle 99: Daten der Durchführungen Feld 1 Datum Phase Temperatur Kapazität Verlustfaktor Luft t Öl t tanδ Inbetriebnahme Tabelle 100: Messwertprotokoll Feld 1 *) Abhängig von der Gerätekonfiguration. Nur mit der Funktion „Referenzys- tem“...
  • Seite 191: Messwertprotokoll Der Durchführungen Feld 2

    14 Anhang 14.2 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 2 Phase Hersteller Seriennummer Baujahr Tabelle 101: Daten der Durchführungen Feld 2 Datum Phase Temperatur Kapazität Verlustfaktor Luft t Öl t tanδ Inbetriebnahme Tabelle 102: Messwertprotokoll Feld 2 *) Abhängig von der Gerätekonfiguration. Nur mit der Funktion „Referenzys- tem“...
  • Seite 193: Glossar

    Glossar Glossar RADIUS General Purpose Input Protokoll zur Authentifizierung von Benutzern in Computernetzwerken nach RFC 2865 (Remote Authentication Dial-In User Service). General Purpose Output RSTP Redundanzprotokoll nach IEEE 802.1D-2004 (Rapid Spanning Tree Protocol) IED Capability Description SCADA IEEE Das Überwachen und Steuern technischer Pro- Das Institute of Electrical and Electronics Engi- zesse mittels Computersystem (Supervisory Con- neers (IEEE) ist ein weltweiter Berufsverband...
  • Seite 194: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis A00x  24 Baudrate  90, 94, 99, 101 Daten Abmelden  71 Baugruppe Import/Export  143 Access Point  88 A00x  24 Datenbits  91, 94, 99 Aktivierung Service-Benutzerzu- C002  24 Datenpunkte konfigurieren  102 gang  76 CPU I  25 Datum  63, 83 Allgemein  72  26 DFC-Kompatibilität...
  • Seite 195 Stichwortverzeichnis F1/F2 ICD-Datei  89 MC 2-2  27 Wandlerprimärsp. Ref.  114 IEC 60870-5-101  90 Meldungen  129 Wandlersekundärsp. Ref.  114 IEC 60870-5-103  93 Messwertanzeige  73 F1/F2-C: C1 Phase L1  118 IEC 60870-5-104  96 Messwerte F1/F2-C: C1 Phase L2  118 IEC 61850  88 Anzeige einstellen  73 F1/F2-C: C1 Phase L3...
  • Seite 196 Stichwortverzeichnis SCADA  88 tanδ Wandlerdaten  114 Schlüssel (Shared Secret)  140 zeitlicher Verlauf  124 Wartung  167 Schnellsuche  71 TCP Keepalive  99 Wiederholungen spontaner Mel- Schweregrad  87 TCP-Port  96, 98, 100 dungen  101 Serielle Schnittstelle  90, 94, 99, TCP-Verbindungen  98 TLS-Version  79 Service-Benutzerzugang  76 TPLE...
  • Seite 198 Maschinenfabrik Reinhausen GmbH Falkensteinstrasse 8 93059 Regensburg +49 (0)941 4090-0 sales@reinhausen.com www.reinhausen.com ® 5089542/11 DE - MSENSE BM - - 01/22 - Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2022 THE POWER BEHIND POWER.

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