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Inhaltsverzeichnis
THE POWER BEHIND POWER.
Betriebsanleitung
®
MSENSE
BM. Monitoringsystem
8459847/05 DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für MR MSENSE BM

  • Seite 1 THE POWER BEHIND POWER. Betriebsanleitung ® MSENSE BM. Monitoringsystem 8459847/05 DE...
  • Seite 2 Grundsätzlich sind die bei der Abwicklung der jeweiligen Angebote und Aufträge übermittelten Informationen und getroffenen Vereinbarungen verbindlich. Das Produkt wird gemäß der Technischen Spezifikation der MR geliefert, welche auf Angaben des Kunden basieren. Dem Kunden obliegt die Sorgfaltspflicht, die Kompatibilität des spezifizierten Produktes mit dem kundenseitig geplanten Anwendungsbereich sicherzustellen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ............. 5 6.5 Einbau der Hutschienenmodule ....... 54 1.1 Hersteller................ 5 6.5.1 Mindestabstände ..........54 1.2 Vollständigkeit .............. 5 6.5.2 Hutschiene befestigen........55 1.3 Aufbewahrungsort............5 6.5.3 Busschiene auf Hutschiene montieren..56 1.4 Darstellungskonventionen .......... 5 6.5.4 Abgesetzte Baugruppe auf Hutschiene 1.4.1 Warnkonzept............
  • Seite 4 7.10 Prüfungen durchführen ........... 87 11 Demontage..........169 7.10.1 Erdungsprüfung ..........87 7.10.2 Funktionsprüfungen durchführen ....88 11.1 Steuerschrank demontieren........169 7.10.3 Hochspannungsprüfungen am 11.2 Durchführungsadapter und Koppeleinheit Transformator ..........88 demontieren ............170 7.10.4 Isolationsprüfungen an der 12 Entsorgung..........171 Transformatorverdrahtung ......
  • Seite 5: Einleitung

    93059 Regensburg Deutschland +49 941 4090-0 sales@reinhausen.com reinhausen.com MR Reinhausen Kundenportal: https://portal.reinhausen.com. Bei Bedarf erhalten Sie unter dieser Adresse weitere Informationen zum Pro- dukt und Ausgaben dieser technischen Unterlage. 1.2 Vollständigkeit Diese technische Unterlage ist nur zusammen mit den mitgeltenden Dokumen- ten vollständig.
  • Seite 6: Abschnittsbezogener Warnhinweis

    1.4.1.1 Abschnittsbezogener Warnhinweis Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel oder Ab- schnitte, Unterabschnitte oder mehrere Absätze innerhalb dieser technischen Unterlage. Abschnittsbezogene Warnhinweise sind nach folgendem Muster aufgebaut: WARNUNG Art der Gefahr! Quelle der Gefahr und Folgen. Maßnahme Maßnahme 1.4.1.2 Eingebetteter Warnhinweis Eingebettete Warnhinweise beziehen sich auf einen bestimmten Teil innerhalb eines Abschnitts.
  • Seite 7: Schreibweisen

    Handlungsziel Voraussetzungen (optional). Schritt 1 von 1. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). Handlungsergebnis (optional). Mehrschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die mehrere Arbeitsschritte umfassen, sind nach fol- gendem Muster aufgebaut: Handlungsziel Voraussetzungen (optional). 1. Schritt 1. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). 2. Schritt 2. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). Handlungsergebnis (optional).
  • Seite 8: Sicherheit

    2 Sicherheit – Lesen Sie diese technische Unterlage durch, um sich mit dem Produkt ver- traut zu machen. – Diese technische Unterlage ist Teil des Produkts. – Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise in diesem Kapitel. – Lesen und beachten Sie die Warnhinweise in dieser technischen Unterlage, um funktionsbedingte Gefahren zu vermeiden.
  • Seite 9: Bestimmungswidrige Verwendung

    – Verwenden Sie die mitgelieferten Vorrichtungen und Spezialwerkzeuge aus- schließlich für den vorgesehenen Zweck und entsprechend der Festlegungen dieser technischen Unterlage. – Betreiben Sie das Produkt ausschließlich in Industriegebieten. Beachten Sie die Hinweise in dieser technischen Unterlage zur Elektromagnetischen Ver- träglichkeit und zu den technischen Daten.
  • Seite 10 Ersatzteile Nicht von der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zugelassene Ersatzteile kön- nen zu Personenschäden, Sachschäden sowie Funktionsstörungen am Produkt führen. – Ausschließlich die von der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zugelassenen Ersatzteile verwenden. – Maschinenfabrik Reinhausen GmbH kontaktieren. Explosionsschutz Leichtentzündliche oder explosionsfähige Gase, Dämpfe und Stäube können zu schweren Explosionen und Brand führen.
  • Seite 11: Qualifikation Des Personals

    Unsichtbare Laserstrahlung Wenn Sie direkt oder in den reflektierenden Strahl blicken, kann dies das Auge schädigen. Der Strahl tritt an den optischen Anschlüssen oder am Ende der dar- an angeschlossenen Lichtwellenleiter an den Baugruppen aus. Lesen Sie dazu auch das Kapitel „Technischen Daten“ [►Abschnitt 13, Seite 172]. –...
  • Seite 12: Autorisiertes Personal

    Autorisiertes Personal Das autorisierte Personal wird von der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH für spezielle Wartungen geschult und ausgebildet. 2.5 Persönliche Schutzausrüstung Bei der Arbeit ist das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung erforderlich, um die Gesundheitsgefahren zu minimieren. – Die für die jeweilige Arbeit notwendige Schutzausrüstung während der Arbeit stets tragen.
  • Seite 13: It-Sicherheit

    3 IT-Sicherheit Beachten Sie nachfolgende Empfehlungen für den sicheren Betrieb des Pro- dukts. 3.1 Allgemeines – Stellen Sie sicher, dass nur befugte Personen Zugang zum Gerät haben. – Verwenden Sie das Gerät ausschließlich innerhalb einer elektronischen Si- cherheitszone (ESP – electronic security perimeter). Verbinden Sie das Gerät nicht ungeschützt mit dem Internet.
  • Seite 14: Betrieb

    HTTP für webbasierte Visualisierung ETH 1 HTTPS für webbasierte Visualisierung ETH 1 IEC 61850 ETH 1 Modbus ETH 1 20000 DNP3 ETH 1 SNMP ETH 2.x (nur für MR-Service) ETH 2.x HTTP für webbasierte Visualisierung ETH 2.x HTTPS für webbasierte Visualisierung   IT-Sicherheit 8459847/05 DE...
  • Seite 15 Schnittstelle Protokoll Port Beschreibung ETH 2.x FTPS (nur für MR-Service) ETH 2.x 8080 HTTP für webbasierte Visualisierung ETH 2.x 8081 HTTPS für webbasierte Visualisierung ETH 2.x SNMP Tabelle 4: Schnittstellen und offene Ports der Baugruppe CPU Port ist geschlossen, wenn Sie die SSL-Verschlüsselung des Geräts aktivieren.
  • Seite 16 2404 IEC 60870-5-104 SNTP Buserweiterung (optional) HTTP für webbasierte Visualisierung HTTPS für webbasierte Visualisierung SSH (nur für MR Service) UDP/TCP Syslog Serielle Schnittstelle (SCADA) Serielle Schnittstelle (SCADA) Tabelle 6: Schnittstellen und offene Ports der Baugruppe CPU Standardeinstellung; falls Sie den Port für das Leitstellenprotokoll geändert ha- ben, ist nur der eingestellte Port geöffnet.
  • Seite 17: Verschlüsselungsstandards

    Abbildung 4: Schnittstellen der Baugruppe COM-ETH Schnittstelle Protokoll Port Beschreibung Tabelle 7: Schnittstellen und offene Ports der Baugruppe COM-ETH 3.5 Verschlüsselungsstandards Das Gerät unterstützt folgende TLS-Versionen: – TLS 1.0 – TLS 1.1 – TLS 1.2 – TLS 1.3 Das Gerät verwendet die folgenden Cipher-Suiten für eine TLS-gesicherte Ver- bindung: Cipher-Suite TLS-Version [►Seite 94]...
  • Seite 18 Cipher-Suite TLS-Version [►Seite 94] >=1.0 >=1.1 >=1.2 >=1.3 TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA256 ● ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CCM ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CCM_8 ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_GCM_SHA384 ● ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_ARIA_128_GCM_SHA256 ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_ARIA_128_GCM_SHA256 ● ● TLS_DHE_RSA_WITH_CHACHA20_POLY1305_SHA256 ● ● TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CBC_SHA ● ● TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CBC_SHA256 ● ● ● TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CCM ● ●...
  • Seite 19 Cipher-Suite TLS-Version [►Seite 94] >=1.0 >=1.1 >=1.2 >=1.3 TLS_RSA_WITH_AES_256_GCM_SHA384 ● ● TLS_RSA_WITH_ARIA_128_GCM_SHA256 ● ● TLS_RSA_WITH_ARIA_256_GCM_SHA384 ● ● TLS_RSA_WITH_IDEA_CBC_SHA ● TLS_RSA_WITH_IDEA_CBC_SHA ● Tabelle 8: Cipher-Suite (● = verfügbar, - = nicht verfügbar) Cipher-Suite TLS-Version [►Seite >=1.2 >=1.3 TLS_AES_128_GCM_SHA256 ● ● TLS_AES_256_GCM_SHA384 ● ●...
  • Seite 20 – Server-Authentisierung: – ssh-rsa – rsa-sha2-512 – rsa-sha2-256 – Verschlüsselungsalgorithmen: – aes128-ctr – aes128-gcm@openssh.com – chacha20-poly1305@openssh.com – MAC-Sicherungen: – hmac-sha1 – hmac-sha2-256 – hmac-sha1-etm@openssh.com – hmac-sha2-256-etm@openssh.com – Kompression: – None – zlib@openssh.com – Zlib   IT-Sicherheit 8459847/05 DE...
  • Seite 21: Produktbeschreibung

    4 Produktbeschreibung 4.1 Varianten Monitoringsystem MSENSE® BM Das Gerät ist in folgenden Varianten erhältlich: – MSENSE® BM: – Standalone-Variante im Schaltschrank – Integrationslösung im Kundenschaltschrank (steckbare Module) – ETOS® mit Funktion von MSENSE® BM: – Integrationslösung im Schaltschrank – Integrationslösung im Kundenschaltschrank (steckbare Module) 4.2 Lieferumfang Folgende Komponenten sind im Lieferumfang enthalten: –...
  • Seite 22: Funktionsbeschreibung Msense® Bm-T

    Mit Hilfe des implementierten 2/3-Referenz-Algorithmus kann das Monitoring- system Spannungsschwankungen und Temperaturschwankungen des 3-phasi- gen Systems weitgehend kompensieren und somit eine zuverlässige Überwa- chung der Durchführungen sicherstellen. Abbildung 5: Funktionsprinzip Das Durchführungsmonitoring mit 2/3-Referenz-Algorithmus ist dazu ausge- legt, die Durchführungen in Anlagen zu überwachen, in denen eine Messung der Referenznetzspannung nicht möglich ist.
  • Seite 23: Leistungsmerkmale Durchführungsüberwachung

    Mit Hilfe der Referenzmessung und des implementierten 2/3-Referenz-Algorith- mus kann das Monitoringsystem Spannungsschwankungen und Temperatur- schwankungen des 3-phasigen Systems weitgehend kompensieren und somit eine zuverlässige Überwachung der Durchführungen sicherstellen. Abbildung 6: Funktionsprinzip (mit der Option Referenzmessung) Die Variante Durchführungsmonitoring mit 2/3-Referenz-Algorithmus in Kombi- nation mit der Referenzspannungsmessung U dient dazu, die Durchführungen in Anlagen zu überwachen, in denen starke Asymmetrien im Netz zur fehlerhaf-...
  • Seite 24: Betriebsarten

    – Modbus (RTU, TCP, ASCII) – DNP3 4.6 Betriebsarten Local-Betrieb (LOCAL) In der Betriebsart Local können Sie Eingaben und Kommandos über die Be- dienelemente des Geräts eingeben. Eingaben und Kommandos über Eingänge oder Leitsystem sind nicht möglich. Remote-Betrieb (REMOTE) In der Betriebsart Remote können Sie, je nach Einstellung des Parameters Re- mote-Verhalten [►Seite 90], Eingaben und Kommandos über digitale Eingän- ge oder Leitsystem ausführen.
  • Seite 25: Aufbau

    4.7 Aufbau Das Gesamtsystem besteht aus folgenden Baugruppen: Abbildung 7: Aufbau 1 Durchführungsadapter 2 Verbindungskabel von Durchfüh- rungsadapter und Koppeleinheit 3 Koppeleinheit 4 Verbindungskabel von Koppeleinheit und Steuerschrank 5 Steuerschrank mit Monitoringsystem 4.7.1 Durchführungsadapter und Koppeleinheit Der Durchführungsadapter dient zum Abgriff der Messspannung am Messan- schluss der Durchführung.
  • Seite 26: Steuerschrank

    Folgende Komponenten werden verwendet: – Durchführungsadapter (A001...A010) Duchführungstypen A001 Micafil RTKF Micafil RTKG A002 HSP SETFt 1550/420-1800 HSP SETFt 600/123-2000 A003 ABB GOB 1050-750-1100-0.6-B ABB GSA 123-OA/1600/0.5 ABB GSA 52-OA/2000/0.5 A004 Trench COT 750-800 A005 HSP SETFt 750-170-4000 HSP SETFt 1200/245-1250 HSP SETFt 1425-420-1600 HSP SESTFt 1050-245-B E6 B HSP SESTFt 1425-420-B E6 B-1600A...
  • Seite 27 4.7.3.2 Stromversorgung CP5.241 Die Baugruppe PULS DIMENSION CP5.241 dient zur Stromversorgung der ISM®- Baugruppen. Abbildung 9: Baugruppe PULS DIMENSION CP5.241 4.7.3.3 Stromversorgung PS Die Baugruppe PS enthält das Netzteil zur Stromversorgung der ISM®-Baugrup- pen. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 10: Baugruppe PS 4.7.3.4 Zentrale Recheneinheit CPU I Die Baugruppe CPU I ist die zentrale Recheneinheit des Geräts.
  • Seite 28: Zentrale Recheneinheit Cpu

    4.7.3.5 Zentrale Recheneinheit CPU Die Baugruppe CPU ist die zentrale Recheneinheit des Geräts. Sie enthält fol- gende Schnittstellen: – Serielle Schnittstelle RS-485/422 (galvanisch getrennt, X4) – Interne Systemschnittstelle RS232 (X5) – 2x Ethernet 10/100 Mbit (galvanisch getrennt, X2, X3) RS-232 RS-485 Abbildung 12: Baugruppe CPU 4.7.3.6 Spannungsmessung Die Baugruppe UI 5-3 dient zur 3-phasigen Spannungsmessung.
  • Seite 29 4.7.3.7 Spannungsmessung U 3 Die Baugruppe U3 dient zur 3-phasigen Spannungsmessung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 14: Baugruppe U 3 4.7.3.8 Strommessung I 3 Die Baugruppe I 3 dient zur 3-phasigen Strommessung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist.
  • Seite 30 4.7.3.9 Digitale Eingänge und Ausgänge DIO 28-15 Die Baugruppe DIO 28-15 stellt Ihnen 28 Eingänge und 15 Ausgänge (6 Schlie- ßerkontakte, 9 Wechselkontakte) zur Verfügung. Abbildung 16: Baugruppe DIO 28-15 Warnung vor einer Gefahrenstelle. Lesen Sie die Hinweise in der Betriebsanlei- tung des Produkts. Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung.
  • Seite 31 4.7.3.11 Digitale Eingänge DI 16-48V Die Baugruppe DI 16-48V stellt Ihnen 16 digitale Eingänge mit einer Nennspan- nung von 48 VDC zur Verfügung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugrup- pe betriebsbereit ist. Abbildung 18: Baugruppe DI 16-48V 4.7.3.12 Digitale Eingänge DI 16-110V Die Baugruppe DI 16-110V stellt Ihnen 16 digitale Eingänge mit einer Nennspan- nung von 110 VDC zur Verfügung.
  • Seite 32: Digitale Eingänge Di 16-220V

    4.7.3.13 Digitale Eingänge DI 16-220V Die Baugruppe DI 16-220V stellt Ihnen 16 digitale Eingänge mit einer Nennspan- nung von 220 VDC zur Verfügung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugrup- pe betriebsbereit ist. Abbildung 20: Baugruppe DI 16-220V 4.7.3.14 Digitale Ausgänge DO 8 Die Baugruppe DO 8 stellt Ihnen 8 digitale Ausgänge (Relais) zur Verfügung.
  • Seite 33 4.7.3.15 Analoge Ausgänge AO 4 Die Baugruppe AO 4 stellt Ihnen 4 analoge Ausgänge zur Ausgabe von Mess- werten (0/4...20 mA, 0...10 V) zur Verfügung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 22: Baugruppe AO 4 4.7.3.16 Analoge Eingänge AI 4-T Die Baugruppe AI 4-T stellt Ihnen 4 analoge Eingänge zur Temperaturmessung (PT100, PT1000) zur Verfügung.
  • Seite 34 4.7.3.17 Analoge Eingänge AI 4 Die Baugruppe AI 4 stellt Ihnen 4 analoge Eingänge zur Strommessung (0/4...20 mA) oder Spannungsmessung (0...10 V) von analogen Sensoren zur Verfügung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 24: Baugruppe AI 4 4.7.3.18 Systemvernetzung MC 2-2 Die Baugruppe MC 2-2 ist ein Medienkonverter, der unabhängig voneinander 2 elektrische Anschlüsse (RJ45) auf je einen Lichtwellenleiter-Anschluss konver-...
  • Seite 35 4.7.3.19 Systemvernetzung SW 3-3 Die Baugruppe SW 3-3 ist ein Medienkonverter mit Managed Switch. Sie vereint 2 unabhängige Funktionen und stellt Ihnen folgende Schnittstellen zur Verfü- gung: – Medienkonverter konvertiert einen elektrischen Anschluss (RJ45) auf einen Lichtwellenleiter-Anschluss – RJ45 (ETH12) – Duplex-LC (SFP-Modul) (ETH11) –...
  • Seite 36 4.7.3.21 Systemvernetzung COM-ETH Die Baugruppe COM-ETH stellt Ihnen 5 Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung. Abbildung 28: Baugruppe COM-ETH   Produktbeschreibung 8459847/05 DE...
  • Seite 37: Bedienkonzept

    4.8 Bedienkonzept Sie können das Gerät über die webbasierte Visualisierung ISM™ Intuitive Control Interface mittels PC bedienen. Benutzerrechte und Benutzerrollen Das Gerät ist mit einem Rechtesystem und Rollensystem ausgerüstet. Damit ist es möglich, die Anzeige und die Zugriffsrechte auf Geräteeinstellungen oder Er- eignisse auf Benutzerebene zu steuern.
  • Seite 38: Parameter Suchen

    Parameter suchen Im Parametermenü können Sie die Schnellsuche verwenden, um einen Parame- ter zu suchen. Geben Sie dazu den gewünschten Parameternamen in das Einga- befeld Suche ein. Abbildung 29: Schnellsuche Expertenmodus Das Gerät verfügt über einen Expertenmodus zur Eingabe der Parameter. In die- sem Modus können Sie die Parameter direkt im Übersichtsbildschirm des jewei- ligen Menüs einstellen.
  • Seite 39: Verpackung, Transport Und Lagerung

    5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1 Verpackung Die Lieferung der Produkte erfolgt je nach Erfordernis teilweise mit einer Dicht- verpackung und teilweise zusätzlich im getrockneten Zustand. Eine Dichtverpackung umgibt das Packgut allseitig mit einer Kunststofffolie. Zusätzlich getrocknete Produkte werden mit einem gelben Hinweisschild auf der Dichtverpackung gekennzeichnet.
  • Seite 40: Markierungen

    5.1.2 Markierungen Die Verpackung trägt eine Signatur mit Hinweisen für den sicheren Transport und für die sachgemäße Lagerung. Für den Versand nicht gefährlicher Güter gelten nachfolgende Bildzeichen. Diese Zeichen müssen unbedingt beachtet werden. Vor Nässe Oben Zerbrechlich Hier anschlagen Schwerpunkt schützen Tabelle 13: Geltende Bildzeichen für den Versand   Verpackung, Transport und Lagerung 8459847/05 DE...
  • Seite 41: Transport, Empfang Und Behandlung Von Sendungen

    5.2 Transport, Empfang und Behandlung von Sen- dungen WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr schwerer Verletzungen! Lebensgefahr und Gefahr schwerer Verletzungen durch kippende oder herab- fallende Last. Kiste ausschließlich geschlossen transportieren. Das in der Kiste verwendete Befestigungsmaterial während des Transports nicht entfernen. Wird das Produkt auf Palette geliefert, ausreichende Fixierung sicherstel- len.
  • Seite 42: Sendungen Einlagern

    Verdeckte Schäden Bei Schäden, die erst nach Empfang der Sendung beim Auspacken festgestellt werden (verdeckte Schäden), gehen Sie wie folgt vor: – Machen Sie den möglichen Schadensverursacher schnellstens telefonisch und schriftlich haftbar und fertigen Sie ein Schadensprotokoll an. – Beachten Sie hierfür die im jeweiligen Land gültigen Fristen. Erkundigen Sie sich rechtzeitig danach.
  • Seite 43: Sendungen Auspacken Und Auf Transportschäden Kontrollieren

    5.4 Sendungen auspacken und auf Transport- schäden kontrollieren – ACHTUNG!  Kiste verpackt bis zu der Stelle transportieren, an welcher der Einbau des Packguts erfolgt. Dichtverpackung erst unmittelbar vor dem Ein- bau öffnen. Andernfalls kommt es zu Schäden am Packgut durch unwirksa- me Dichtverpackung.
  • Seite 44 –  WARNUNG!  Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Alle 4 Transportösen oder die 2 Transportösen an der Tür- seite verwenden. Transportösen in Richtung des Hebezeugs drehen. Hebe- zeug so anbringen, dass der Seilwinkel gemessen zur Vertikalen stets kleiner als 45°...
  • Seite 45: Montage

    6 Montage In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht montieren und anschließen. Beachten Sie die mitgeltenden Schaltbilder. GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektri- schen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhalten. Anlage freischalten. Anlage gegen Wiedereinschalten sichern.
  • Seite 46: Durchführungsadapter Montieren

    ≤ 125 V 1. Liegt der berechnete Wert außerhalb des Sollbereichs, die Koppeleinheit aus- tauschen. 2. Montage nur mit einer korrekt ausgelegten Koppeleinheit fortsetzen. Im Zweifelsfall MR kontaktieren. 6.2 Durchführungsadapter montieren Führen Sie die nachfolgend genannten Handlungsschritte an allen Durch- führungen durch.
  • Seite 47: Durchführungsadapter Mit Stiftanschluss

    3. Sicherstellen, dass der Dichtungsring des Durchführungsadapters vorhanden ist und korrekt aufliegt. Abbildung 35: Dichtungsring prüfen (Beispieldarstellung Durchführungsadapter A001 und A002) Durchführungsadapter mit Stiftanschluss – Bei Durchführungsadaptern mit einer Stiftaufnahme optisch kontrollieren, dass der Stift des Messanschlusses mechanisch in den Anschluss des Durch- führungsadapters passt.
  • Seite 48: Durchführungsadapter Ohne Stiftanschluss

    Durchführungsadapter ohne Stiftanschluss – Wird bei Durchführungsadapter eine Feder mitgeliefert, die mitgelieferte Fe- der verwenden und die am Messanschluss verbaute Feder sicher aufbewah- ren. Abbildung 37: Messanschluss mit Feder – Wird bei Durchführungsadapter keine Feder mitgeliefert, die am Messan- schluss verbaute Feder weiterverwenden. –...
  • Seite 49: Koppeleinheit Montieren

    Richtwert Anziehmoment A005 25 Nm A006 160 Nm A007 35 Nm A008 5 ± 1 Nm A010 40 Nm Tabelle 14: Richtwerte Anziehmoment 6.3 Koppeleinheit montieren Beachten Sie die Hinweise zur Plausibilitätskontrolle [►Abschnitt 6.1, Seite 45]. Sie können statt des mitgelieferten Halteblechs auch ein eigenes Halte- blech verwenden.
  • Seite 50 2. Halteblech so ausrichten, dass das Erdungssymbol auch nach der Montage gut sichtbar bleibt. Innensechskantschrauben mit Zahnscheiben in die vorge- sehenen Bohrungen stecken und Halteblech an der Gegenseite mit Zahn- scheiben und Muttern befestigen. Abbildung 40: Koppeleinheit an Halteblech befestigen 3. Deckel auf Koppeleinheit aufsetzen und verschrauben. Abbildung 41: Deckel befestigen 4.
  • Seite 51: Steuerschrank Montieren

    Gewichtsangaben im Abschnitt Technische Daten [►Abschnitt 13, Seite 172] einsetzen. Zur Befestigung ist der Steuerschrank rückseitig mit 4 Befestigungslaschen aus- gestattet. 1. 4 Stehbolzen (nicht im MR-Lieferumfang) am Transformatorkessel anbrin- gen. Empfohlener Abstand des Steuerschranks zum Boden ca. 0,5…1 m. Abbildung 44: Stehbolzen befestigen A Standard: 715 ± 2 mm B 750 ± 2 mm (29,53 ± 0,08 in)
  • Seite 52 2. Bei Steuerschränken mit Schwingungsdämpfer: Innere Winkel am Steuer- schrank befestigen. Äußere Winkel an der Transformatorwand befestigen. Komplette Auflageflächen der Winkel müssen anliegen.  WARNUNG!  Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Alle 4 Transportösen oder die 2 Transportösen an der Tür- seite verwenden.
  • Seite 53 4. Steuerschrank mit den Befestigungslaschen auf die Stehbolzen aufsetzen und senkrecht am Transformatorkessel ausrichten. Abbildung 47: Steuerschrank anbringen ACHTUNG!  Schäden am Steuerschrank durch mechanische Spannung, wenn der Versatz der in der Ebene größer als 5 mm ist. Den Versatz mittels Unterlegscheiben ausgleichen. Steuerschrank verspannungsfrei zu befesti- gen.
  • Seite 54: Einbau Der Hutschienenmodule

    6. Erdungskabel an Steuerschrank und Transformatorkessel anschließen. Abbildung 49: Erdungskabel anschließen 6.5 Einbau der Hutschienenmodule Bei der Produktvariante MSENSE® BM als Integrationslösung im Kundenschalt- schrank müssen Sie die Hutschienenmodule in einen geeigneten Schaltschrank unter Beachtung der EMV-Standards einbauen. Liegt eine andere Produktvari- ante vor, können Sie diesen Abschnitt überspringen.
  • Seite 55: Hutschiene Befestigen

    Für einen zuverlässigen Betrieb des Geräts im zulässigen Temperaturbereich müssen Sie folgende Mindestabstände zum Schaltschrank und zu benachbarten Bauteilen einhalten: Mindestabstand Zum Boden des Schaltschranks 88,9 mm (3,5 in) entspricht 2 HE Zur Decke des Schaltschranks Zwischen Baugruppen auf der Busschiene und Bau- gruppen auf der abgesetzten Hutschiene Tabelle 15: Mindestabstände im Schaltschrank Abbildung 50: Beispielhafte Darstellung der Mindestabstände im Schaltschrank...
  • Seite 56: Busschiene Auf Hutschiene Montieren

    Hutschiene mittels Schrauben und Kontaktscheiben oder Zahnscheiben an Schaltschrankrückwand befestigen. Der Abstand der Schrauben darf maximal 10 cm (3,94 in) betragen. i n ) ( 3 . ≤ 1 i n ) ( 3 . ≤ 1 i n ) ( 3 . ≤...
  • Seite 57: Abgesetzte Baugruppe Auf Hutschiene Montieren

    6.5.4 Abgesetzte Baugruppe auf Hutschiene montieren Die Baugruppen VI 4, CPU II und AIO 2/AIO 4 werden vormontiert auf Busschie- ne geliefert. Folgende optionale Baugruppen müssen Sie abgesetzt auf eine Hutschiene montieren: – DIO 28-15 oder DIO 42-20 – MC 2-2 – SW 3-3 – G1 (PULS) Hutschiene an der Schaltschrankrückwand befestigt [►Abschnitt 6.5.2, Seite 55].
  • Seite 58: Baugruppe Cpu I / Cpu Ii Verdrahten

    6.5.5 Baugruppe CPU I / CPU II verdrahten 1. Die Schnittstelle ETH2.1 oder ETH 2.2 (optional) gemäß Anschlussschaltbild für den Zugriff auf die webbasierte Visualisierung verbinden. Abbildung 54: Verbindung zum PC über Ethernet-Schnittstelle 2. Die Schnittstelle ETH 1 mit dem Leitsystem (SCADA) gemäß Anschluss- schaltbild verbinden.
  • Seite 59: Spannungsversorgung

    3. Alternativ zu Schritt 2 die Schnittstelle COM 2 (D-Sub 9-polig) mit dem Leit- system (SCADA) gemäß Anschlussschaltbild verbinden. Abbildung 56: Serielle SCADA-Verbindung über COM 2-Schnittstelle Spannungsversorgung Die Baugruppe CPU I oder CPU II müssen Sie mit der Spannungsversorgung des Netzteils verbinden. Gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 60: Baugruppe Ui Verdrahten

    6.5.6 Baugruppe UI verdrahten Sie müssen den Stromkreis zur Spannungsmessung gemäß dem verwendeten Leiterquerschnitt absichern. Sie können folgende Sicherungstypen verwenden: Leitungsschutzschalter Schmelzsicherung Norm IEC 60947-2 IEC 60269 Bemessungsspannung 400 V (L-L) oder 230 V (L-N) Bemessungsstrom 30 mA...16 A Charakteristik B, C, K oder Z Flink, Mittelträge oder Träge Bemessungsschaltvermögen 50 kA Bei Installation gemäß...
  • Seite 61: Baugruppe Dio Verdrahten

    2. Stecker in die zugehörigen Steckplätze stecken und Stecker einrasten. Abbildung 61: Stecker einrasten 6.5.7 Baugruppe DIO verdrahten 1. Adern gemäß mitgeliefertem Anschlussschaltbild in die Klemme des Steckers einführen und mit Hilfe eines Schraubendrehers befestigen. Abbildung 62: Adern einführen 8459847/05 DE Montage  ...
  • Seite 62 2. Stecker in den zugehörigen Steckplatz gemäß mitgeliefertem Anschluss- schaltbild einstecken und verschrauben. Abbildung 63: Stecker befestigen 3. Baugruppen DIO 28-15/DIO 42-20 mit CPU I mittels CAN-Bus-Kabels mitein- ander verbinden. Verwenden Sie für den Anschluss der Baugruppe DIO 28-15/DIO 42-20 an die Baugruppe CPU ausschließlich das mitgelieferte Verbindungskabel. Wenn Sie das Verbindungskabel mit einer Länge von 2,1 m oder 3 m ver- wenden, müssen Sie den Stecker mit der Aufschrift CPU an die Baugruppe CPU stecken, da dieser Stecker einen Abschlusswiderstand enthält.
  • Seite 63 Spannungsversorgung Verbinden Sie die Baugruppe DIO 28-15/DIO 42-20 mit der Spannungsversor- gung des Netzteils: 1. Adern in die entsprechenden Klemmen des Steckers für die Spannungsver- sorgung führen und mit Hilfe eines Schraubendrehers befestigen. Abbildung 65: Adern einführen 2. Stecker in den zugehörigen Steckplatz „24V DC“ einstecken und verschrau- ben.
  • Seite 64: Baugruppe Mc 2-2/Sw3-3 Verdrahten

    Abbildung 67: Drehschalter H und L der Baugruppe DIO 6.5.8 Baugruppe MC 2-2/SW3-3 verdrahten 1. Das mitgelieferte SFP-Modul in die entsprechende Schnittstelle Ethernet- Schnittstelle gemäß Anschlussschaltbild einschieben und die Spange umklappen. Abbildung 68: SFP-Modul einrasten   Montage 8459847/05 DE...
  • Seite 65 2. Staubstecker des SFP-Moduls entfernen. Abbildung 69: Staubstecker entfernen 3. Lichtwellenleiter in das SFP-Modul einschieben. Abbildung 70: Lichtwellenleiter einschieben 8459847/05 DE Montage  ...
  • Seite 66 4. Netzwerkkabel einstecken. Abbildung 71: Netzwerkkabel einstecken Spannungsversorgung Verbinden Sie die Baugruppe MC2-2/SW3-3 mit der Spannungsversorgung des Netzteils: 1. Adern in die entsprechenden Klemmen des Steckers für die Spannungsver- sorgung führen und mit Hilfe eines Schraubendrehers befestigen. Abbildung 72: Adern einführen   Montage 8459847/05 DE...
  • Seite 67: Baugruppe Qs3.241 Verdrahten

    2. Stecker in den zugehörigen Steckplatz „24V DC“ einstecken und verschrau- ben. Abbildung 73: Stecker 24V DC befestigen 6.5.9 Baugruppe QS3.241 verdrahten WARNUNG Verbrennungsgefahr und Schäden am Gerät! Durch unzureichend dimensionierte Leitungen für die 24 V-Versorgung der Baugruppen besteht Brandgefahr. Dies kann zu schweren Verbrennungen und Sachschäden führen.
  • Seite 68 Schließen Sie die Baugruppe G1 (PULS) gemäß Anschlussschaltbild an: 1. Adern in die entsprechenden Anschlüsse einführen und Hebel schlie- ßen. Abbildung 74: Adern einführen 2. Adern der Neutralleiter (N), Außenleiter (L) und Schutzleiter in die entspre- chenden Anschlüsse einführen und Hebel schließen.
  • Seite 69: Gerät Anschließen

    6.6 Gerät anschließen 6.6.1 Kabelempfehlung Beachten Sie bei der Verdrahtung des Geräts folgende Empfehlung der Maschi- nenfabrik Reinhausen. Zu hohe Leitungskapazitäten können verhindern, dass die Relaiskontakte den Kontaktstrom unterbrechen. Berücksichtigen Sie in wechselstrombetä- tigten Steuerstromkreisen den Einfluss der Leitungskapazität von langen Steuerleitungen auf die Funktion der Relaiskontakte.
  • Seite 70: Hinweise Zum Anschluss Serieller Schnittstellen Rs232 Und Rs485 (Mit 9- Poligem Datenkabel)

    6.6.3 Hinweise zum Anschluss serieller Schnittstellen RS232 und RS485 (mit 9-poligem Datenkabel) ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Verwendung falscher Datenkabel kann zu Schäden am Gerät führen. Ausschließlich Datenkabel gemäß der nachfolgenden Beschreibung ver- wenden. RS232 (D-SUB 9 polig) Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS232-Schnittstelle (COM2) ein Datenkabel gemäß...
  • Seite 71: Hinweise Zum Anschluss Serieller

    Abbildung 78: Beispiel einer verlöteten Abschirmung am Steckergehäuse 6.6.4 Hinweise zum Anschluss serieller Schnittstellen RS232 und RS485 (mit RJ45-Datenkabel) ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Verwendung falscher Datenkabel kann zu Schäden am Gerät führen. Ausschließlich Datenkabel gemäß der nachfolgenden Beschreibung ver- wenden. Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS-485/RS-232-Schnitt- stelle ein Datenkabel gemäß...
  • Seite 72: Verlegehinweise Für Lichtwellenleiter

    6.6.5 Verlegehinweise für Lichtwellenleiter Um eine fehlerfreie Datenübertragung über den Lichtwellenleiter sicherzustel- len, müssen Sie darauf achten, dass bereits beim Verlegen des Lichtwellenlei- ters und auch später während des Betriebs mechanische Belastungen vermie- den werden. Beachten Sie dazu die Angaben des Herstellers des Lichtwellenlei- ters sowie folgende Hinweise: –...
  • Seite 73: Koppeleinheit Mit Steuerschrank Verbinden

    4. Stecker des Verbindungskabels an die Koppeleinheit stecken und verschrau- ben. Abbildung 81: Verbindungskabel an Koppeleinheit anschließen 6.6.7 Koppeleinheit mit Steuerschrank verbinden Die Koppeleinheit müssen Sie mit dem mitgelieferten Verbindungskabel mit dem Steuerschrank verbinden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Abdeckkappe des Anschlusses U der Koppeleinheit entfernen. 2.
  • Seite 74 ACHTUNG!  Verbindungskabel am Transformator zum Steuerschrank verle- gen. Dabei den minimal zulässigen Biegeradius von 50 mm einhalten und Vorkehrungen treffen, um das Kabel vor mechanischer Beschädigung zu schützen (z. B. Schutzrohre). Andernfalls kann das Verbindungskabel beschä- digt werden. Abbildung 83: Verbindungskabel zum Steuerschrank verlegen 5.
  • Seite 75: Verbindungskabel Im Schaltschrank Anschließen

    Verbindungskabel im Schaltschrank anschließen Sie müssen das Verbindungskabel im Schaltschrank gemäß Schaltbild an der Klemme anschließen. Den Kabelschirm müssen Sie mittels Klemmbügel auf der Erdungsschiene auflegen. 1. Den Kabelschirm mittels Klemmbügel an der Erdungsschiene des Steuer- schranks auflegen. Abbildung 84: Kabelschirm mit Klemmbügel an Erdungsschiene auflegen 2.
  • Seite 76: Zusätzliche Leitungen Anschließen (Optional)

    2. Spannungswandler gemäß Schaltbild anschließen. Abbildung 86: Spannungswandler des Referenzsystems anschließen 3. Den Kabelschirm mittels Klemmbügel an der Erdungsschiene des Steuer- schranks auflegen. Abbildung 87: Kabelschirm mit Klemmbügel an Erdungsschiene auflegen 6.6.9 Zusätzliche Leitungen anschließen (optional) Schließen Sie bei Bedarf die zusätzlichen Leitungen gemäß Schaltbild an: –...
  • Seite 77: Verlegehinweis Für Den Anschluss Von Leitsystem Oder Visualisierung

    Verlegehinweis für den Anschluss von Leitsystem oder Visualisierung Um das Gerät an ein Leitsystem oder für den Zugriff auf die Visualisierung an Ihr Netzwerk anzuschließen, beachten Sie folgende Empfehlung zur Leitungs- verlegung im Steuerschrank: Leitung am äußeren Rand des Steuerschrankes verlegen. Abbildung 88: Beispiel zur Leitungsverlegung im Steuerschrank für den Anschluss von Leit- system oder Visualisierung Anschluss an Übergabemodul...
  • Seite 78 Geeignete Mittel können Trennvorrichtungen nach IEC 60947-1 und IEC 60947-3 sein (z. B. Leistungsschalter). Beachten Sie bei der Auswahl des Trennschaltertyps die Eigenschaften aus den jeweiligen Stromkreisen (Span- nung, maximale Ströme). Beachten Sie zudem Folgendes: – Die Trennvorrichtung muss für den Benutzer leicht erreichbar sein –...
  • Seite 79: Funktionstüchtigkeit Überprüfen

    6.7 Funktionstüchtigkeit überprüfen Um die korrekte Verdrahtung des Geräts sicherzustellen, prüfen Sie die Funkti- onstüchtigkeit des Geräts. ACHTUNG Schäden an Gerät und Anlagenperipherie! Ein unsachgemäß angeschlossenes Gerät kann zu Schäden an Gerät und An- lagenperipherie führen. Vor Inbetriebnahme die Gesamtschaltung prüfen. Spannung an Steuerschrank anlegen.
  • Seite 80: Inbetriebnahme

    7 Inbetriebnahme 7.1 Kapazität der Durchführungen bestimmen bei BM-C Um sicherzustellen, dass sich die Durchführungen in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden, empfiehlt die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zur Inbe- triebnahme der Durchführungsüberwachung an neuen Durchführungen eine In- itialmessung durchzuführen. Wenn Sie die Durchführungsüberwachung an be- reits in Betrieb befindlichen Durchführungen nachrüsten, ist eine Initialmessung zwingend erforderlich.
  • Seite 81: Verbindung Zur Visualisierung Herstellen (Bei Cpu I / Cpu Ii)

    7.3 Verbindung zur Visualisierung herstellen (bei CPU I / CPU II) Um die Verbindung zur Visualisierung herzustellen, können Sie die Schnittstelle ETH2.1 oder die optionale Schnittstelle ETH2.2 der Baugruppe CPU I oder CPU II verwenden. Die Schnittstellen verwenden keinen DHCP-Server, daher müssen Sie Ihrem PC eine feste IP-Adresse zuweisen.
  • Seite 82: Verbindung Zur Visualisierung Herstellen (Bei Cpu / Com-Eth)

    7.4 Verbindung zur Visualisierung herstellen (bei CPU / COM-ETH) Um eine Verbindung zur Visualisierung herzustellen, müssen Sie sich mit einem PC über die Schnittstelle X2 oder X3 der Baugruppe CPU verbinden. Die Schnitt- stelle verwendet keinen DHCP-Server, daher müssen Sie Ihrem PC eine feste IP- Adresse zuweisen.
  • Seite 83: Sprache Einstellen

    Optionale Baugruppe COM-ETH Wenn Ihr Gerät mit der optionalen Baugruppe COM-ETH ausgerüstet ist, dann können Sie über verschiedene Schnittstellen eine Verbindung zur Visualisierung herstellen. Die Schnittstellen verwenden keinen DHCP-Server, daher müssen Sie Ihrem PC eine feste IP-Adresse zuweisen. Beachten Sie hierzu folgendes Konfigurationsbeispiel: Schnittstelle Konfiguration...
  • Seite 84: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    Das Dokument steht Ihnen alternativ im MR-Kundenportal oder auf unserer Website www.reinhausen.com zum Download zur Verfügung. 7.7 Datum und Uhrzeit einstellen Sie können Datum und Uhrzeit über eine der nachfolgenden Varianten einstel- len: – Manuell einstellen – Zeitsynchronisation über Leitsystem (SCADA) –...
  • Seite 85: Parameter Manuell Einstellen

    Um die Parameter mit Hilfe des Inbetriebnahmeassistents einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Als Benutzer mit den nötigen Zugriffsrechten anmelden. 2. Den Menüpunkt Einstellungen > Inbetriebnahmeassistent auswählen. Abbildung 93: Inbetriebnahmeassistent aufrufen 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den Inbetriebnahmeassisten- ten zu starten. 4.
  • Seite 86: Leitstellenprotokoll Einstellen (Optional)

    Verlustfaktorüberwachung konfigurieren [►Abschnitt 8.4.1.3, Seite Nur bei Option BM-T 159] 1. tanδ: Verlustfaktoüberwachung aktivieren. 2. tanδ: Δtanδ > einstellen. Leitstellenprotokoll einstellen (optional) Wenn Sie ein Leitstellenprotokoll benötigen, müssen Sie die dafür notwendigen Parameter einstellen. Weitere Informationen hierzu (z. B. Datenpunkte), finden Sie im mitgelieferten Beiblatt des Leitstellenprotokolls.
  • Seite 87: Normierung Durchführen

    7.9 Normierung durchführen Wenn Sie alle benötigten Parameter eingestellt haben, müssen Sie zur Inbe- triebnahme des Geräts eine Normierung durchführen. Die Normierung dient dazu, die Messtoleranzen innerhalb der Messkette (Durchführung, Durchfüh- rungsadapter und Koppeleinheit) auszugleichen. Beachten Sie dazu die Hinweise in folgenden Abschnitten: –...
  • Seite 88: Funktionsprüfungen Durchführen

    Um die Erdungsprüfung durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor: Mit einer Konstantstromquelle den Prüfstrom an der Erdungsklemme der Baugruppe einspeisen und die Spannung zwischen Messpunkt und Schutzlei- ter messen. Die gemessene Spannung muss über eine Dauer von 1 Minute stets kleiner als 10 V sein.
  • Seite 89: Isolationsprüfungen An Der Transformatorverdrahtung

    – Alle Erdanschlussleitungen auf einen zentralen Anschlusspunkt zusammen- führen (Aufbau einer passenden Bezugserde). – Alle elektronischen Bauteile vor der Hochspannungsprüfung ausklemmen. Alle Geräte mit einer Stehspannung < 1000 V vor einer Isolationsprüfung der Verdrahtung ausbauen. – Zur Prüfung verwendete Leitungen vor der Hochspannungsprüfung entfer- nen, da diese wie Antennen wirken.
  • Seite 90: Betrieb

    8 Betrieb 8.1 System 8.1.1 Allgemein In diesem Menüpunkt können Sie allgemeine Parameter einstellen. 8.1.1.1 Allgemeine Gerätefunktionen einstellen Mit den nachfolgenden Parametern können Sie allgemeine Gerätefunktionen einstellen. Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Ereignisse Messwertanzeige...
  • Seite 91: Usb-Schnittstelle

    Einstellung Beschreibung Nur Hardware Das Gerät akzeptiert Befehle über digitale Eingänge. Nur SCADA Das Gerät akzeptiert Befehle über SCADA. Hardware und SCADA Das Gerät akzeptiert Befehle über digitale Eingänge und SCADA. Tabelle 23: Remote-Verhalten auswählen USB-Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die USB-Schnittstelle deaktivieren. Sie kön- nen folgende Optionen wählen: –...
  • Seite 92: Aktivierung Service-Benutzerzugang

    Wenn Sie den Service-Benutzerzugang deaktivieren und Ihr Passwort für die Rolle Administrator verlieren, besteht keine Möglichkeit, das Adminis- trator-Passwort zurückzusetzen. Im Falle eines Verlusts des Administrator- Passworts müssen Sie das Gerät auf Werkseinstellung zurücksetzen. Alle auf dem Gerät gespeicherten Informationen (Parameter, Messwerte etc.) gehen dabei verloren.
  • Seite 93: Netzwerk Konfigurieren

    1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > System > Allgemein auswäh- len. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Den Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. SNMP-Agent Mit diesem Parameter können Sie den SNMP-Agenten aktivieren oder deaktivie- ren.
  • Seite 94: Freigabe Visualisierung

    Geben Sie unbedingt eine gültige Netzwerkmaske ungleich 0.0.0.0 ein, da Sie sonst keine Verbindung zum Gerät herstellen können. Gatewayadresse ETH 1/ETH 2.2 Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des Gateways einstellen. Wenn Sie den Wert 0.0.0.0 einstellen wird kein Gateway verwendet. Freigabe Visualisierung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, über welche Schnittstellen Sie auf die Visualisierung zugreifen können:...
  • Seite 95: Mqtt

    8.1.3 MQTT In diesem Menüpunkt können Sie das Nachrichtenprotokoll MQTT aktivieren und konfigurieren. Dazu müssen Sie das Gerät mittels Ethernet über die Schnitt- stelle ETH 1 oder ETH2.x auf der Baugruppe CPU mit einem MQTT-Server (Bro- ker) verbinden. Beachten Sie, dass das Gerät nur Nachrichten versendet (pu- blish).
  • Seite 96: Gerätezeit Einstellen

    Client-Benutzername (optional) Mit diesem Parameter können Sie den Client-Benutzernamen für die Authentifi- zierung am Broker einstellen. Bei Verwendung einer Authentifizierung, müssen Sie den Broker entsprechend konfigurieren. Passwort (optional) Mit diesem Parameter können Sie das Passwort für die Authentifizierung am Broker einstellen. Bei Verwendung einer Authentifizierung, müssen Sie den Bro- ker entsprechend konfigurieren.
  • Seite 97 SNTP-Zeitserver Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des SNTP-Zeitservers einge- ben. Wenn Sie einen Zeitserver verwenden, übernimmt das Gerät die Zeit des Zeitservers als Systemzeit. Geben Sie unbedingt eine gültige Zeitserveradresse ungleich 0.0.0.0 ein, da Sie sonst keine Verbindung zum Gerät herstellen können. Synchronisationsintervall Mit diesem Parameter können Sie einstellen, in welchem Intervall das Gerät die Zeit vom Zeitserver abrufen soll.
  • Seite 98: Syslog Konfigurieren

    PTP-Hops Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Netzwerkabschnitte zwischen Master und Slave eingeben. Sie können bis zu 16 Hops einstellen. PTP-Version Mit diesem Parameter können Sie die PTP-Version auswählen. – PTP Version 1 (IEEE 1588-2002) – PTP Version 2 (IEEE 1588-2008) PTP-Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die Schnittstelle auswählen, die das Gerät für PTP verwenden soll.
  • Seite 99: Scada

    Syslog-Server Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des Syslog-Servers einstellen. Syslog-Server-Port Mit diesem Parameter können Sie den Port des Syslog-Servers einstellen. Verzögerungszeit Reconnect Mit diesem Parameter können Sie einstellen, nach welcher Zeit das Gerät einen erneuten Verbindungsaufbau durchführen soll, wenn zuvor die Verbindung un- terbrochen wurde oder eine Syslog-Meldung nicht übertragen werden konnte (nur bei TCP oder TLS).
  • Seite 100: Gerätekennung

    8.1.6.1 IEC 61850 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 61850 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 8.1.2, Seite 93]. Einstellungen Parameter IEC 61850 Name Wert Home IED-Name TAPCON Gerätekennung TAPCON Access-Point MRTCAP Ereignisse...
  • Seite 101: Serielle Schnittstelle

    – Gateway IP-Adresse (Ist diese nicht vorhanden, so wird die bereits eingestell- te verwendet) – Name des IED (IED name) – Name des Access-Point (AccessPoint Attribut name) – Name des logischen Gerät (LDevice Attribut inst) OSI-PSEL, OSI-SSEL und OSI-TSEL können nicht angepasst werden. Die SCD-Datei darf maximal 45 IEDs enthalten.
  • Seite 102 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle ein- stellen. Sie können folgende Optionen wählen: – 9600 Baud – 19200 Baud – 38400 Baud – 57600 Baud – 115200 Baud Übertragungsprozedur Mit diesem Parameter können Sie die Übertragungsprozedur einstellen. Sie kön- nen folgende Optionen wählen: –...
  • Seite 103: Res-Bit-Prüfung

    RES-Bit-Prüfung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob das Gerät das RES-Bit (Reser- ved Bit) im Steuerfeld prüfen soll. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Nachrichten des Masters mit RES-Bit = 1 werden vom Gerät abgelehnt. Nachrichten des Masters mit RES-Bit = 1 werden vom Gerät akzeptiert.
  • Seite 104 8.1.6.3 IEC 60870-5-103 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-103 verwenden möchten, müs- sen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-103 Name Wert Home Serielle Schnittstelle RS232 Baudrate 9600 ASDU-Adresse Ereignisse Anzahl Datenbits Parität Gerade Anzahl Stoppbits DFC-Kompatibilität Standard Information Bezugszeit...
  • Seite 105: Dfc-Kompatibilität

    DFC-Kompatibilität Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie das Gerät das DFC-Bit (Data Flow Control) im Steuerfeld verwenden soll. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Standard Das Gerät setzt das DFC-Bit in jeder Antwort auf einen Befehl. Dadurch zeigt das Gerät an, dass der Master keine weiteren Befehle senden darf.
  • Seite 106 TCP-Port Mit diesem Parameter können Sie den TCP-Port einstellen. ASDU-Adresse Mit diesem Parameter können Sie die Adresse der ASDU einstellen. ASDU-Sequenzoptimierung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, nach welcher Methode die Opti- mierung der ASDU-Typen vorgenommen werden soll. Die Norm erlaubt Opti- mierungen, um in einem Telegramm mehrere Wertänderungen in einer Se- quenz von aufsteigenden Informationsobjektadressen übertragen zu können.
  • Seite 107: Modbus Konfigurieren (Optional)

    8.1.6.5 Modbus konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll Modbus verwenden möchten, müssen Sie je nach ausgewähltem Modbus-Typ die entsprechenden Parameter einstellen. Be- achten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 8.1.2, Sei- te 93], wenn Sie Modbus TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter Modbus...
  • Seite 108: Anzahl Datenbits

    – 115200 Baud Anzahl Datenbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Datenbits einstellen. Parität Mit diesem Parameter können Sie die Parität einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: – Keine – Gerade – Ungerade Anzahl Stoppbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Stoppbits einstellen. 8.1.6.6 DNP3 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll DNP3 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen.
  • Seite 109 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle ein- stellen. Sie können folgende Optionen wählen: – 9600 Baud – 19200 Baud – 38400 Baud – 57600 Baud – 115200 Baud Geräteadresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Geräts einstellen. Zieladresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Ziel-Masters einstellen.
  • Seite 110: Datenpunkte Konfigurieren (Optional)

    8.1.6.7 Datenpunkte konfigurieren (optional) Mit der optionalen Funktion „Datenpunkte konfigurieren“ können Sie die Leit- systemdatenpunkte des Geräts anpassen. Sie können die Datenpunkte nur mit- tels eines PCs über die webbasierte Visualisierung konfigurieren. 8.1.6.7.1 IEC 60870-5-101-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-101 können Sie folgende Datenpunk- teigenschaften anpassen: Spalte Beschreibung...
  • Seite 111 Abbildung 109: IEC 60870-5-101-Datenpunkte konfigurieren 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunktliste zu übernehmen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.1.6.7.2 IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-103 können Sie folgende Datenpunk- teigenschaften anpassen: Spalte...
  • Seite 112 Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Interrogation Der Wert gibt an, ob der Datenpunkt bei einer Generalabfrage 0, 1 enthalten sein soll (1) oder nicht (0). Threshold Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung grö- 0...1000000000 ßer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertra- gen.
  • Seite 113: Modbus-Datenpunkte Konfigurieren

    Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich INTG Der Wert gibt an, ob der Datenpunkt bei einer Generalabfrage 0, 1 enthalten sein soll (1) oder nicht (0). Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung grö- 0...32768 ßer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertra- gen.
  • Seite 114: Dnp3-Datenpunkte Konfigurieren

    Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Index2 Optionale zweite Adresse des Datenpunkts an. Dies wird auto- Nein matisch für Datenpunkte verwendet, die Werte größer 16 bit übertragen können. Beachten Sie, dass die Adresse Index2 im- mer exakt nach der Adresse Index1 liegt. Name Bezeichnung des Datenpunkts Nein Tabelle 39: Modbus-Datenpunkte konfigurieren...
  • Seite 115: Datenpunktkonfiguration Auf Werkseinstellungen Zurücksetzen

    Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich PREFSTATICVAR Bei einen Datenpunkt der Klasse 0 (Static) können Sie abhängig 0...6 der Objektgruppe folgende Variation festlegen: – BI: 1, 2 – BO: 2 – AI: 2, 4 – AO: 2 – CT: 1, 2, 5, 6 PREFEVENTVAR Bei einem Datenpunkt der Klassen 1...3 (Event) können Sie ab- 0...6...
  • Seite 116: Datenpunktkonfiguration Exportieren Und Importieren

    2. Die Schaltfläche Zurücksetzen auswählen. Die Meldung Zurücksetzen erscheint. 3. Die Schaltfläche Ja auswählen, um die Datenpunktkonfiguration auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.1.6.7.7 Datenpunktkonfiguration exportieren und importieren Sie können die Datenpunktkonfiguration exportieren, z. B. um sie zu sichern oder um Sie auf einem weiteren Gerät zu importieren.
  • Seite 117: Messwertrekorder Einstellen

    5. Die Schaltfläche Anzeigen auswählen, um die Messwertanzeige (Data Log) aufzurufen. Abbildung 115: Data Log 6. Mit dem Mauszeiger auf einen Messpunkt fahren, um weitere Informationen zu erhalten. 7. Mit der Maus ein Auswahlfenster ziehen um das Diagramm zu vergrößern. Die Schaltfläche wählen, um das Diagramm wieder auf die ursprüngliche Größe zu verkleinern.
  • Seite 118: Signale Und Ereignisse Verknüpfen

    3. Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Mittelwertintervall Mit diesem Parameter können Sie das Mittelwertintervall des Messwertre- korders für elektrische Messgrößen (Strom, Spannung, Phasenwinkel etc.) ein- stellen. 8.1.9 Signale und Ereignisse verknüpfen Das Gerät bietet Ihnen die Möglichkeit, digitale Eingänge (GPI) und Leitsystem- befehle (SCADA) mit Gerätefunktionen, digitalen Ausgängen (GPO) und Leitsy- stemmeldungen zu verknüpfen.
  • Seite 119: Generischer Digitaler Ausgang

    Einstellungen Parameter Ausgänge...fen Name Wert Home Generischer digitaler Ausgang 1 Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 117: Digitale Ausgänge verknüpfen Die gewünschte Ereignisnummer ist bekannt [►Abschnitt 8.1.11, Seite 122]. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > System > Ausgänge verknüp- fen auswählen.
  • Seite 120: Generische Statusmeldung

    Einstellungen Parameter Meldungen ...en Name Wert Home Generische Statusmeldung 1 Generische Statusmeldung 2 Generische Statusmeldung 3 Ereignisse Generische Statusmeldung 4 Generische Statusmeldung 5 Generische Statusmeldung 6 Generische Statusmeldung 7 Information Generische Statusmeldung 8 Generische Statusmeldung 9 Generische Statusmeldung 10 Generische Statusmeldung 11 Rekorder Generische Statusmeldung 12 Generische Statusmeldung 13...
  • Seite 121: Funktion

    Um die digitalen Eingänge und Ausgänge zu konfigurieren, werden Ihnen tabel- larisch folgende Informationen angezeigt. Ausgegraut angezeigte Elemente können Sie nicht verändern. Abbildung 119: Digitale Eingänge und Ausgänge konfigurieren Die nachfolgend beschriebene Bedienung ist nur möglich, wenn Sie die Vi- sualisierung über einen PC aufrufen. Sie können die Konfiguration der digi- talen Eingänge und Ausgänge nur verändern, wenn Sie der Rolle Parame- trierer oder Administrator angehören.
  • Seite 122: Ereignisverwaltung

    8.1.11 Ereignisverwaltung Das Gerät ist mit einer Ereignisverwaltung ausgestattet, die es Ihnen ermög- licht, verschiedene Betriebszustände des Geräts zu erkennen und das Verhalten des Geräts anzupassen. Eine Übersicht der möglichen Ereignisse können Sie im Gerät abrufen. 8.1.11.1 Ereignisse anzeigen und quittieren Um die aktuell anstehenden Ereignisse anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: Den Menüpunkt Ereignisse auswählen.
  • Seite 123 Eigenschaft Beschreibung Melden Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird das Ereignis auf dem Display angezeigt und, bei entsprechender Konfiguration, über einen Ausgang und das Leitstellenprotokoll ausgeben. Speichern Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird das Ereignis im Ereignisspeicher abgelegt. Multiset Das Ereignis kann mehrmals ausgelöst werden, ohne dass es (nicht konfigurierbar)
  • Seite 124: Ereignisspeicher Anzeigen

    8.1.11.3 Ereignisspeicher anzeigen Im Ereignisspeicher werden die vergangenen Ereignisse abgelegt. Die Anzeige der Ereignisse können Sie mit Hilfe verschiedener Filter anpassen. Dazu stehen Ihnen folgende Filter zur Verfügung: Filter Beschreibung Zeit Datum und Uhrzeit des Ereignisses Kategorie Ereigniskategorie: – Fehler (rot) –...
  • Seite 125: Ereignismeldungen Übersicht Exportieren

    8.1.11.4 Ereignismeldungen Übersicht exportieren Eine Übersicht der möglichen Ereignisse können Sie im Gerät abrufen. Zuvor mittels PC verbinden oder ein Speichermedium an den USB-Anschluss des Moduls CPU I [►Abschnitt 4.7.3.4, Seite 27] anschließen. 1. Den Menüpunkt Export > Ereignisliste aufrufen. 2.
  • Seite 126: Passwort Ändern

    TPLE einstellen Datenpunkte konfigurieren Wartungsassistent aufrufen Stufenstellungstabelle ändern ECOTAP Modbus entsperren Sensoren zum MR-Sensorbus hinzufügen Tabelle 44: Fest mit den Rollen verknüpfte Zugriffsrechte 8.1.12.2 Passwort ändern Jeder Benutzer kann sein Passwort ändern, sofern das Benutzerkonto nicht als Gruppenkonto angelegt ist. Das Passwort eines Gruppenkontos können Sie nur ändern, wenn Sie als Administrator angemeldet sind.
  • Seite 127: Benutzer Anlegen, Bearbeiten Und Entfernen

    Um das Passwort zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: 1. In der Statuszeile den Benutzername auswählen. Abbildung 123: Passwort ändern 2. Das neue Passwort 2-mal eingeben. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um das geänderte Passwort zu speichern. 8.1.12.3 Benutzer anlegen, bearbeiten und entfernen Sie können für jeden Benutzer folgende Optionen einstellen: –...
  • Seite 128: Benutzer Anlegen

    Sie können Benutzer nur dann anlegen, bearbeiten oder entfernen, wenn Sie der Rolle Administrator angehören. Im Auslieferungszustand können Sie sich wie folgt als Administrator anmelden: – Benutzername: admin – Passwort: admin Benutzer anlegen Um einen neuen Benutzer anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 129: Zugriffsrechte Auf Parameter/Ereignisse Einstellen

    Spezifikation anlegen. VENDOR MR 34559 BEGIN-VENDOR MR # Attributes ATTRIBUTE MR-ISM-User-Group 1 integer # Predefined values for attribute 'MR-ISM-User-Group' VALUE MR-ISM-User-Group Administrator 1 VALUE MR-ISM-User-Group Parameter-configurator 2 VALUE MR-ISM-User-Group Operator 3 VALUE MR-ISM-User-Group Diagnostics 4 VALUE MR-ISM-User-Group Data-display 5 END-VENDOR MR Wenn Ihr RADIUS-Server den Import eines Dictionarys unterstützt, können Sie...
  • Seite 130: Radius Konfigurieren

    8.1.12.5.2 RADIUS konfigurieren Um eine Verbindung zum RADIUS-Server herzustellen, müssen Sie die nachfol- genden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter RADIUS Name Wert Home RADIUS-Client aktivieren RADIUS-Server 0.0.0.0 RADIUS-Server-Port 1812 Ereignisse Authentifizierungsprotokoll CHAP Schlüssel (Shared Secret) default Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 126: RADIUS konfigurieren...
  • Seite 131: Hardware

    8.1.13 Hardware Im Menüpunkt Hardware können Sie Informationen zur Hardware des Geräts anzeigen. Zu den Baugruppen finden Sie Informationen zum Signalpegel der einzelnen Kanäle. Abbildung 127: Informationen zur Hardware (Beispiel) des Geräts anzeigen 1. Den Menüpunkt Information > System > Hardware auswählen. 2.
  • Seite 132: Daten Exportieren

    Export des Kundenprogramms (TPLE). (.rhi) Datenpunktkonfiguration Datenpunktkonfiguration des Leitsystems. (.rhi) Sensorbus Gerätebeschrei- Sensorbeschreibung der Sensoren für MR-Sensorbus. bung (.rhi) Eigene Sensorbus-Gerätebe- Sensorbeschreibung der Sensoren für MR-Sensorbus, die schr. (.rhi) Sie mit dem Sensoreditor erstellt haben. Tabelle 46: Daten exportieren: Gruppe Backup   Betrieb 8459847/05 DE...
  • Seite 133: Aufzeichnungen

    Information Option Beschreibung Betriebsanleitung (.zip) Betriebsanleitung, Protokollbeschreibungen. Lizenzen (.zip) Lizenztexte der verwendeten Software-Komponenten. SCADA Konfiguration (.zip) Leitsystemkonfiguration (z. B. ICD-Datei für IEC 61850). Tabelle 47: Daten exportieren: Gruppe Information System Option Beschreibung Ereignisliste (.csv) Vollständige Liste aller möglichen Ereignisse. Parameterliste (.csv) Parameterliste mit Beschreibungstexten und Werten (min, max, aktuell).
  • Seite 134 8.1.15.2 Daten importieren (ab Softwareversion 3.800) Sie können, abhängig von Ihrer Gerätekonfiguration, folgende Daten importie- ren: Option Beschreibung Systemabbild Komplettes Abbild des Systems (Software und Konfigurati- on), mit oder ohne Historie (aufgezeichnete Daten). Während des Imports können Sie wählen, welche der nach- folgenden Einstellungen importiert werden sollen: –...
  • Seite 135: Medienkonverter Mit Managed Switch Konfigurieren

    SCADA Konfiguration Import der Leitsystemkonfiguration (z. B. SCD-Datei für IEC 61850). Sensorbus Sensorbeschreibung der Sensoren für MR-Sensorbus. Tabelle 50: Daten importieren Wenn Sie die Einstellungen der AIO-/DIO-Konfiguration eines Systems im- portieren, bei denen Sensoren über Sensorbus verknüpft sind, dann müs- sen Sie beim Import auch die Option Sensorbus auswählen. Andernfalls müssen Sie die Signale des Sensors erneut mit den Gerätefunktionen ver-...
  • Seite 136: Weboberfläche Aufrufen

    Zur Inbetriebnahme des Ethernet-Switches gehen Sie wie folgt vor: 1. Verbindung mit einem PC über einen Ethernet-Anschluss herstellen. 2. Den PC so konfigurieren, dass er sich im gleichen Subnetz befindet, wie der Ethernet-Switch. 3. Über einen Webbrowser die IP-Adresse 192.168.1.1 aufrufen. 4.
  • Seite 137: Transformer Personal Logic Editor (Tple)

    Um den Ethernet-Switch auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Grundeinstellungen > Laden/Speichern auswählen und auf die Schaltfläche Auf Lieferzustand zurücksetzen… klicken. 2. Gegebenenfalls Verbindung mit IP-Adresse 192.168.1.1 neu herstellen. 3. MR-Werkseinstellungen gemäß nachfolgender Tabelle einstellen. Menü Parameter MR-Werkseinstellung Redundanz Redundanzprotokoll Sicherheit >...
  • Seite 138: Funktionsbausteine

    8.1.17.1.2 Variablen Für TPLE stehen Ihnen folgende Typen von Variablen zur Informationsverarbei- tung zur Verfügung: – Ereigniseingänge: Alle Ereignisse des Geräts können Sie als Eingang für eine Funktion verwenden. – Ereignisausgänge: Es stehen Ihnen 100 generische Ereignisse als Ausgang für Funktionen zur Verfügung.
  • Seite 139 Funktion Wenn alle konfigurierten Eingänge TRUE sind, wird der Aus- gang FALSE, andernfalls TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Nicht konfigurierte Eingänge werden als TRUE angenom- men, damit sie keinen Einfluss auf den Ausgang haben. Wenn kein Eingang konfiguriert ist, bleibt der Ausgang des- halb im Initialzustand FALSE.
  • Seite 140: Stromstoßrelais

    Funktion Wenn eine ungerade Anzahl an Eingängen TRUE ist, ist der Ausgang TRUE, andernfalls FALSE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Nicht konfigurierte Eingänge werden als FALSE angenom- men, damit sie keinen Einfluss auf den Ausgang haben. Wenn kein Eingang konfiguriert ist, bleibt der Ausgang des- halb im Initialzustand FALSE.
  • Seite 141: Einschaltverzögerung

    Abbildung 131: Beispiel für RS 1 Trigger 2 Set 3 Reset 4 Output 8.1.17.1.3.8 Einschaltverzögerung Bezeichnung TON, Einschaltverzögerung Eingänge Input (BOOL) Ausgänge Output (BOOL) Parameter Time ms (UINT32), 1...1.000.000, Default = 1000 Funktion Bei einer steigenden Flanke von Input wird der interne Zeit- zähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen.
  • Seite 142 Funktion Wenn Input TRUE wird, wird Output auch sofort TRUE, die- se Bedingung hat Vorrang. Bei einer fallenden Flanke von Input wird der interne Zeit- zähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen. Wenn der interne Zeitzähler den Parameterwert erreicht oder überschritten hat, wird Output FALSE.
  • Seite 143: Analoger Schwellwertschalter Mit Hysterese

    8.1.17.1.3.12 Zähler (vorwärts/rückwärts) Bezeichnung COUNT, Inkrementalzähler Eingänge Trigger (BOOL) Direction (BOOL) Reset (BOOL) Lock (BOOL) Ausgänge SINT32 (SINT32) REAL32 (REAL32) Parameter Reset value (SINT32), -10.000.000… +10.000.000, Default = Funktion Bei einer steigenden Flanke an Reset wird der Ausgangs- wert auf den Wert des Parameters Reset value gesetzt. Eine steigende Flanke an Reset hat Priorität über alle anderen Eingänge.
  • Seite 144 Parameter On Limit (REAL32), -10.000.000… +10.000.000, Default = 10.000.000 Off Limit (REAL32), -10.000.000 … +10.000.000, Default = -10.000.000 Funktion Einstellung On Limit ≥ Off Limit: – Wenn der Wert von Input größer ist als On Limit, wird Output TRUE. – Wenn der Wert von Input kleiner oder gleich ist wie Off Limit, wird der Output FALSE.
  • Seite 145 Parameter Constant multiplier (REAL32), -1.000.000...+1.000.000; Default = 1 Funktion Result = Value * Multiplier * Constant multiplier Bei Überlauf des REAL32-Zahlenbereichs wird der Ausgang Overflow TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null bzw. FALSE. Tabelle 65: Funktionsbaustein Analogmultiplikation 8.1.17.1.3.15 Analogdivision Bezeichnung DIV, Analogdivision Eingänge...
  • Seite 146: Steigende Flanke

    Funktion Result = Input 1 - Input 2 – Offset Bei Überlauf des REAL32-Zahlenbereichs wird der Ausgang Overflow TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null bzw. FALSE. Tabelle 68: Funktionsbaustein Analogsubtraktion 8.1.17.1.3.18 Steigende Flanke Bezeichnung RTRG, rising edge trigger, ansteigende Flanke Eingänge Input (BOOL) Ausgänge...
  • Seite 147 Funktion Mit einer steigenden Flanke von Enable wird die Mittelwert- bildung gestartet. Eine bereits laufende Mittelwertbildung wird dadurch nicht beeinflusst. Ein von früher vorhandener Ausgangswert bleibt erhalten. Der Ausgang Done wird FAL- SE, der Ausgang Started wird TRUE. Mit einer steigenden Flanke von Reset wird eine laufende Mittelwertbildung abgebrochen.
  • Seite 148: Skalierung

    8.1.17.1.3.21 Skalierung Bezeichnung SCAL, Skalierung Eingänge Input (REAL32) Ausgänge Output (REAL32) Error (BOOL) Parameter Min In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = -10.000.000 Max In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = +10.000.000 Min Out (REAL32):  -10.000.000...+10.000.000, Default = -10.000.000 Max Out (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = +10.000.000 Funktion Output wird nach folgender Formel berechnet:...
  • Seite 149: Tple Konfigurieren

    8.1.17.1.3.24 ITOR Bezeichnung ITOR, Integer-to-real-Konvertierung Eingänge UINT32 (UINT32) SINT32 (SINT32) Ausgänge Output U (REAL32) Output S (REAL32) Parameter Funktion Der Wert von UINT32 wird konvertiert auf Output U ausge- geben, der Wert von SINT32 auf Output S. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null. Tabelle 75: Funktionsbaustein NAND 8.1.17.2 TPLE konfigurieren Sie können TPLE mittels eines PCs über die webbasierte Visualisierung konfigu-...
  • Seite 150: Funktionsbausteine Anlegen

    Abbildung 136: Variable bearbeiten Um die Variable zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Variablen auswählen. 2. Die gewünschte Variable auswählen. 3. Den Namen und die Beschreibung eingeben. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Variable zu spei- chern.
  • Seite 151: Funktionsbausteine Umsortieren

    Funktionsbausteine umsortieren Um einen Funktionsbaustein umzusortieren, gehen Sie wie folgt vor: Den gewünschten Funktionsbaustein mittels „Drag & Drop“ an die ge- wünschte Position ziehen. Funktionsbaustein bearbeiten Um einen Funktionsbaustein zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den gewünschten Funktionsbaustein auswählen. 2.
  • Seite 152: Funktionsgruppe Aktivieren/Deaktivieren

    8.1.17.2.4 Funktionsgruppe aktivieren/deaktivieren Sie können eine Funktionsgruppe vollständig aktivieren oder deaktivieren. Wenn Sie eine Funktionsgruppe deaktivieren, wird kein Funktionsbaustein der Funktionsgruppe abgearbeitet. Um eine Funktionsgruppe zu aktivieren/deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Funktionsgruppe auswählen. 2.
  • Seite 153: Produkt Externe Visualisierung

    Produkt externe Visualisierung Mit diesem Parameter können Sie das Produkt auswählen, dessen Visualisie- rung aufgerufen werden soll. Dadurch wird, je nach Produkt, ein definierter Pfad mit der IP-Adresse der externen Visualisierung verknüpft (z. B. <IP-Adresse>/ visu/home). Wenn Sie die Option „Generische IP-Adresse“ auswählen, wird kein Pfad verwendet.
  • Seite 154: Netz

    8.2 Netz 8.2.1 Wandlerdaten des Referenzsystems einstellen (optional) Mit den nachfolgenden Parametern können Sie die Wandlerdaten des Referenz- systems einstellen. Diese Parameter stehen Ihnen nur zur Verfügung, wenn das Gerät die Messung der Referenznetzspannung ermöglicht. Wenn Sie die Durchführungsüberwachung mit der Option „Überwachung von 6 Durchführungen“...
  • Seite 155: Leistungsschalterüberwachung

    8.3 Leistungsschalterüberwachung Sie können bis zu 4 digitale Eingänge konfigurieren, um die Statusmeldungen der Leistungsschalter des Referenzsystems zu überwachen. Die Überwachung dient dazu, um zu erkennen, ob das Referenzsystem aktiv ist (Leistungsschalter in Position EIN) oder nicht aktiv ist (Leistungsschalter in Position AUS). Wenn die Leistungsschalterüberwachung konfiguriert ist und ein Leistungs- schalter die Stellung AUS meldet, dann reagiert das Gerät wie folgt: –...
  • Seite 156: Feldbezeichnung

    4. Die Schaltfläche Übernehmen wählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Feldbezeichnung Mit diesem Parameter können Sie zur Identifikation die Feldbezeichnung ein- stellen. 8.4.1.2 Kapazitätsüberwachung konfigurieren Das Gerät überwacht die Änderung der Differenz der Kapazität C1 zwischen den Phasen. Wenn sich die Kapazität C1 aller 3 Durchführungen gleichartig ändert (z. B.
  • Seite 157: F1/F2-C: Kapazitätsüberwachung Aktivieren

    Um die Kapazität der Durchführungen zu überwachen, müssen Sie zur Inbe- triebnahme des Transformators folgende Parameter einstellen: – F1/F2-C: Kapazitätsüberw. aktivieren – F1/F2-C: C1 Phase L1/L2/L3 – F1/F2-C: ΔC1 > – F1/F2-C: ΔC1 >> – F1/F2-C: Normierung durchführen Wenn Sie die Durchführungsüberwachung mit der Option „Überwachung von 6 Durchführungen“...
  • Seite 158: F1/F2-C: Normierung Durchführen

    F1/F2-C: C1 Phase L3 Mit diesem Parameter können Sie für Feld 1 oder Feld 2 die Referenzkapazität C1 für die Durchführung der Phasen L3 einstellen. Der Referenzwert ist der Wert, den Sie zur Inbetriebnahme [►Abschnitt 7.2, Seite 80] mit einem exter- nen Messgerät gemessen haben.
  • Seite 159: Verlustfaktorüberwachung Konfigurieren (Msense® Bm-T)

    F1/F2-C: Normierung min. Referenzsp. Stellen Sie für jedes Feld die minimal zulässige Spannung an den Koppeleinhei- ten für die Kapazitätsüberwachung der Durchführungen ein. F1/F2-C: Normierung min. Messsp. Stellen Sie für jedes Feld die minimal zulässige Spannung an den Koppeleinhei- ten für die Normierung der Kapazitätsüberwachung ein. F1/F2-C: Normierung max.
  • Seite 160: F1/F2-Tanδ: Verlustfaktorüberwachung Aktivieren

    Um den Verlustfaktor der Durchführungen zu überwachen, müssen Sie zur In- betriebnahme des Transformators folgende Parameter einstellen: – F1/F2-tanδ: Verlustfaktorüberw. aktiv. – F1/F2-tanδ: tanδ Phase L1/L2/L3 – F1/F2-tanδ: Δtanδ > – F1/F2-tanδ: Normierung durchführen Wenn Sie die Durchführungsüberwachung mit der Option „Überwachung von 6 Durchführungen“...
  • Seite 161: F1/F2-Tanδ: Normierung Durchführen

    8.4.1.3.3 F1/F2-tanδ: tanδ Phase L3 Mit diesem Parameter können Sie für Feld 1 oder Feld 2 den Referenzverlustfak- tor tanδ für die Durchführung der Phase L3 einstellen. Der Referenzwert ist der Wert, den Sie zur Inbetriebnahme [►Abschnitt 7.2, Seite 80] mit einem exter- nen Messgerät gemessen haben.
  • Seite 162: Zustand Der Durchführungen Anzeigen

    I: F1-I/F2-I: Intervall für Aufzeichnung der Summenstrommessung ein- stellen Mit diesem Parameter können Sie für jedes Feld das Intervall für die Aufzeich- nung der Messung und Berechnung des Summenstroms einstellen. Je nach Ein- stellung dieses Parameters wird der Medianwert, der maximale Wert sowie der minimale Wert aufgezeichnet und berechnet.
  • Seite 163: Kapazitätsverlauf Anzeigen

    8.4.3 Kapazitätsverlauf anzeigen Sie können sich den zeitlichen Verlauf der Kapazität C1 und der Kapazitätsdiffe- renz ΔC1 über die letzten 28 Tage anzeigen lassen. Abbildung 150: Kapazitätsverlauf Den Menüpunkt Information > Durchführungen > Kapazität C1/ΔC1 Feld 1/ Feld2 auswählen. 8.4.4 Verlustfaktorverlauf anzeigen (MSENSE® BM-T) Sie können sich den zeitlichen Verlauf des Verlustfaktors tanδ...
  • Seite 164 Summenstrom Feld 1/Feld 2 In der tabellarischen Darstellung werden für jedes Feld die Echtzeitwerte zum Summenstromverfahren für die Durchführungen angezeigt. Abbildung 152: Tabellarisch Den Menüpunkt Information > Durchführungen > Summenstrom Feld1/ Feld2 auswählen. Summenstrom-Diagramm Feld 1/Feld 2 Sie können sich die Werte und den Mittelwert eines bestimmten Zeitraums für jedes Feld als Polardiagramm anzeigen lassen.
  • Seite 165: Inspektion Und Wartung

    9 Inspektion und Wartung In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Inspektion und Wartung des Pro- dukts. 9.1 Pflege Sie können den Durchführungsadapter, die Koppeleinheit und das Gehäuse des Steuerschranks mit einem feuchten Tuch reinigen. Sie können den Steuer- schrank innen mit einem trockenen Tuch reinigen. 9.2 Inspektion Überprüfen Sie die Funktion der Signalleuchte im Steuerschrank 1-mal jährlich.
  • Seite 166: Störungsbeseitigung

    10 Störungsbeseitigung 10.1 Generelle Störungen Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Keine Funktion Keine Spannungsversorgung Spannungsversorgung prüfen. – Meldeleuchte leuchtet nicht Sicherung ausgelöst Sicherung einschalten. – Innenbeleuchtung des Schalt- schranks leuchtet nicht bei geöff- neter Tür Keine Funktion Konfigurationsfehler Maschinenfabrik Reinhausen GmbH kontaktieren. –...
  • Seite 167: Human-Machine-Interface

    Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Signal an Ausgang Grenzwert 2 Gemessene Differenz der Kapazität ist Verlauf der Kapazitätsänderung in der Visualisierung – Ereignismeldung Grenzwert größer als der Grenzwert ΔC1 >> prüfen. ΔC1 >> überschritten Wenn ΔC1 größer ist als 10 % (Werkseinstellung des – Signalleuchte leuchtet rot (Werk- Grenzwerts ΔC1 >>): seinstellung)  VORSICHT!
  • Seite 168 Bereiten Sie sich auf folgende Fragen vor: – Gab es ein Softwareupdate? – Gab es bereits in der Vergangenheit Probleme mit diesem Gerät? – Gab es diesbezüglich bereits Kontakt zur Maschinenfabrik Reinhausen? Wenn ja, zu wem? Technischer Service Maschinenfabrik Reinhausen GmbH Technischer Service Postfach 12 03 60 93025 Regensburg...
  • Seite 169: Demontage

    11 Demontage Nachfolgend wird Ihnen die sichere Demontage des Geräts beschrieben. GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektri- schen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhalten. Anlage freischalten. Anlage gegen Wiedereinschalten sichern. Spannungsfreiheit allpolig feststellen. Erden und kurzschließen. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
  • Seite 170: Durchführungsadapter Und Koppeleinheit Demontieren

    Abbildung 155: Maximal zulässiger Seilwinkel für den Hebezeuganschlag des Steuerschranks 2. Die Muttern zur Befestigung des Steuerschranks lösen. 3. Steuerschrank vom Transformator wegheben.  WARNUNG!  Schwere Verletzungen durch Kippen des Steuerschranks und Beschädigung der Kabelverschraubung, wenn der Steuerschrank ste- hend abgestellt, transportiert und gelagert wird. Steuerschrank ausschließlich liegend abstellen, transportieren und lagern.
  • Seite 171: Entsorgung

    12 Entsorgung Beachten Sie die nationalen Entsorgungsvorschriften im jeweiligen Verwender- land. 8459847/05 DE Entsorgung  ...
  • Seite 172: Technische Daten

    13 Technische Daten 13.1 Durchführungsadapter Die Anziehmomente der Durchführungsadapter sind im Kapitel Montage unter Durchführungsadapter montieren [►Abschnitt 6.2, Seite 46] aufgeführt. Durchführungsadapter A001 Durchführungstyp Micafil RTKF, RTKG Abmessungen Ø 50 x 64 mm Eingang Messanschluss Ø 4 mm (weiblich) Gewinde innen, G¾“ Dichtung O-Ring, 40 x 2 NBR 70 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb...
  • Seite 173 Durchführungsadapter A003 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca. 190 g Tabelle 81: Technische Daten des Durchführungsadapters A003 Durchführungsadapter A004 Durchführungstyp Trench COT 750-800 Abmessungen Ø 25 x 61 mm Eingang Messanschluss Ø 4 mm (weiblich) Gewinde außen, M16 x 1,5 Dichtung O-Ring, 14 x 2 NBR 70 Ausgang N-Buchse...
  • Seite 174 Durchführungsadapter A006 Durchführungstyp PCORE CSA standard POC Series II GOE, GSB (245...550 kV) Abmessungen Ø 80 x 104 mm Eingang Messanschluss Ø 8 mm (weiblich) Gewinde außen, 2¼“ – 12 UNF Dichtung O-Ring, 64 x 3 NBR 70 Ausgang N-Buchse Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca.
  • Seite 175: Koppeleinheit

    Durchführungsadapter A010 Durchführungstyp ABB O Plus C (O Plus Dry) Außendurchmesser x Länge Ø 35 x 79mm Eingang Messanschluss Ø 9 mm (Kontaktfeder) Gewinde außen, “ – 14 NSPM Dichtung O-Ring, 24 x 2 NVQ 70 Ausgang - 40...+ 90 °C Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb - 40...+ 90 °C Schutzart (IEC 60529) IP 66 Gewicht ca.
  • Seite 176: Verbindungskabel

    13.3 Verbindungskabel Verbindungskabel Durchführungsadap- Koppeleinheit - Steu- ter - Koppeleinheit erschrank Kabeltyp RG142/U Länge 0,8 m je nach Bestellung 10 m, 15 m oder 25 m Stecker N-Stecker (beidsei- TNC-Stecker (einsei- tig) tig) Minimal zulässiger Biegeradius 50 mm Tabelle 89: Technische Daten der Verbindungskabel 13.4 Steuerschrank Ausführung 1200 1500...
  • Seite 177: Ism®-Baugruppen

    13.5 ISM®-Baugruppen 13.5.1 Anschlussklemmen Klemmenblock Maximal zulässige Betriebsspannung max. 250 VAC max. 150 VAC Tabelle 91: Maximal zulässige Betriebsspannung der Anschlussklemmen für externe Stromkreise 13.5.2 Stromversorgung QS3.241 PULS QS3.241 Zulässiger Spannungsbereich 85...276 VAC 88...375 VDC : 100...240 VAC : 110...300 VDC Zulässiger Frequenzbereich 50/60 Hz Maximale Leistungsaufnahme (dauernd) 66 W Tabelle 92: Technische Daten der Baugruppe QS3.241 13.5.3 Stromversorgung CP5.241...
  • Seite 178: Zentrale Recheneinheit Cpu I

    143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 157: Abmessungen PS 13.5.5 Zentrale Recheneinheit CPU I CPU I Prozessor 266 MHz Arbeitsspeicher 256 MB Schnittstellen 1x Seriell RS232/485 (galvanisch getrennt) 3x Ethernet 10/100Mbit 1x USB 2.0 1x CAN (galvanisch getrennt) 1x CAN NVRAM (Akku-gepuffertes SRAM) 256 kB Applikationsspeicher...
  • Seite 179 Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 98: ETH1, ETH 2.1, ETH 2.2 (RJ45) Schnittstelle Beschreibung CAN-L CAN-GND CAN-H Tabelle 99: CAN1, CAN2 ca. 120 mm (4.72 in) 109 mm 55 mm (4.29 in) (2.17 in) INIT TEST PROG 24V DC ETH 1 ETH 2.1 ETH 2.2 Abbildung 158: Abmessungen CPU...
  • Seite 180: Zentrale Recheneinheit Cpu

    13.5.6 Zentrale Recheneinheit CPU Prozessor 800 MHz Arbeitsspeicher 512 MB NVRAM (Akku-gepuffertes SRAM) 256 kB Applikationsspeicher 4 GB Schnittstellen 1x Seriell RS232 1x Seriell RS485/422 (galvanisch getrennt) 2x Ethernet 10/100Mbit (galvanisch getrennt) Ausgänge 2 x 1 (galvanisch getrennt) für Watchdog-/Fehlermel- dung Nennspannung 24/48/60 VDC Dauerstrom 1 A Tabelle 101: Technische Daten der Baugruppe CPU ohmsche Last...
  • Seite 181 Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 103: Stecker X2, X3 (Ethernet) Schnittstelle Beschreibung TXD-/RXD- (RS485/422) TXD+/RXD+ (RS485/422) RXD- (RS422) RXD+ (RS422) Tabelle 104: Stecker X4 (RS485/422) Schnittstelle Beschreibung CTS (I) RTS (O) VCC/OUT 5V/12V TXD (O) RXD (I) DCD (I) DTR (O) Tabelle 105: Stecker X5 (RS232) 8459847/05 DE Technische Daten  ...
  • Seite 182: Spannungsmessung Und Strommessung Ui 5-3

    143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 160: Abmessungen CPU 13.5.7 Spannungsmessung und Strommessung UI 5-3 UI 5-3 Messung 3-phasig Spannungsmessung  (RMS): 100 VAC Messbereich (RMS): 19,6...150 VAC Messgenauigkeit (bei U , -25...+70 °C): <± 0,3 % Eigenverbrauch: < 1 VA Messkategorie III gemäß IEC 61010-2-30 Strommessung : 5 A Messbereich: 10 mA...15 A...
  • Seite 183: Spannungsmessung U 3

    Schnittstelle Beschreibung Stromeingang Phase L1 Stromausgang Phase L1 Stromeingang Phase L2 Stromausgang Phase L2 Stromeingang Phase L3 Stromausgang Phase L3 Tabelle 108: Strommessung Schnittstelle Beschreibung 1A, 1B, Keine Funktion 1C, 2A, 2B, 2C Tabelle 109: Relais ca. 120 mm (4.72 in) 109 mm 55 mm (4.29 in) (2.17 in)
  • Seite 184: Strommessung I 3

    Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug Ausgang 1 Gemeinsamer Bezug Ausgang 0 Digitaler Ausgang 1 Digitaler Ausgang 0 Tabelle 111: Stecker X1 Schnittstelle Beschreibung Nicht verwendet Spannungseingang 1 Phase Spannungseingang 1 Neutralleiter Spannungseingang 2 Phase Spannungseingang 3 Neutralleiter Spannungseingang 3 Phase Spannungseingang 3 Neutralleiter Nicht verwendet Spannungseingang 4 Phase Spannungseingang 4 Neutralleiter...
  • Seite 185  3 Messgenauigkeit Abweichung < ± 0,5 % · I (1 A, 5 A) Abweichung < ± 1 % · I (0,2 A) Nennfrequenz 50 / 60 / 16,7 Hz Eigenverbrauch < 0,1 W bis I = 1 A < 0,3 W bis I = 5 A Tabelle 113: Technische Daten der Baugruppe I 3 Schnittstelle Beschreibung Stromeingang 1 Phase Stromeingang 1 Neutralleiter Stromeingang 2 Phase Stromeingang 2 Neutralleiter Stromeingang 3 Phase Stromeingang 3 Neutralleiter Tabelle 114: Stecker X1...
  • Seite 186: Digitale Eingänge Und Ausgänge

    13.5.10 Digitale Eingänge und Ausgänge DIO 28-15 DIO 28-15 Eingänge (stecker- Anzahl weise galvanisch Logisch 0 0...10 VAC (RMS) getrennt) 0...10 VDC Logisch 1 18...260 VAC (RMS) 18...260 VDC (RMS) Eingangsstrom min. 1,3 mA Gleichzeitigkeitsfaktor max. 50 % (bei 70 °C Umgebungstempe- ratur und Eingangsspannung ≥ 230 V) Ausgänge (potenzi- Anzahl (davon Wechselkontak- 15 (9) alfreie Relaisaus-...
  • Seite 187 Schnittstelle Beschreibung Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Eingang Common Tabelle 116: Digitale Eingänge Schnittstelle Beschreibung Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Wurzelkontakt Arbeitskontakt Tabelle 117: Digitale Ausgänge ca. 150 mm (5.9 in) 164 mm 93 mm (6.46 in) (3.66 in) DIO 28-15...
  • Seite 188: Digitale Eingänge Di 16-24V

    13.5.11 Digitale Eingänge DI 16-24V DI 16-24V Eingänge 2 x 8, steckerweise galvanisch getrennt Nennspannung 24 VDC Max. Betriebsspannung 31,2 VDC Logisch 0 ≤ 12 V Logisch 1 ≥ 18 V Eingangsstrom 2,4 mA Gleichzeitigkeitsfaktor (bei 65 °C Umgebungstemperatur) Tabelle 118: Technische Daten der Baugruppe DI 16-24V Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug (Common)
  • Seite 189: Digitale Eingänge Di 16-48V

    143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 166: Abmessungen DI 16-24V 13.5.12 Digitale Eingänge DI 16-48V DI 16-48V Eingänge 2 x 8, steckerweise galvanisch getrennt Nennspannung 48 VDC / 60 VDC Max. Betriebsspannung 78 VDC Logisch 0 ≤...
  • Seite 190: Digitale Eingänge Di 16-110V

    Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug (Common) Gemeinsamer Bezug (Common) Eingang 17 Eingang 16 Eingang 15 Eingang 14 Eingang 13 Eingang 12 Eingang 11 Eingang 10 Tabelle 123: Stecker X2 (Gruppe 1) 143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 167: Abmessungen DI 16-48V 13.5.13 Digitale Eingänge DI 16-110V DI 16-110V...
  • Seite 191 Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug (Common) Gemeinsamer Bezug (Common) Eingang 7 Eingang 6 Eingang 5 Eingang 4 Eingang 3 Eingang 2 Eingang 1 Eingang 0 Tabelle 125: Stecker X1 (Gruppe 0) Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug (Common) Gemeinsamer Bezug (Common) Eingang 17 Eingang 16 Eingang 15 Eingang 14 Eingang 13...
  • Seite 192: Digitale Eingänge Di 16-220V

    13.5.14 Digitale Eingänge DI 16-220V DI 16-220V Eingänge 2 x 8, steckerweise galvanisch getrennt Nennspannung 220 VDC Max. Betriebsspannung 253 VDC Logisch 0 ≤ 110 V Logisch 1 ≥ 165 V Eingangsstrom 0,6 mA Gleichzeitigkeitsfaktor (bei 65 °C Max. 13 Eingänge Umgebungstemperatur) Tabelle 127: Technische Daten der Baugruppe DI 16-220V Schnittstelle Beschreibung Gemeinsamer Bezug (Common)
  • Seite 193: Digitale Ausgänge Do 8

    143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 169: Abmessungen DI 16-220V 13.5.15 Digitale Ausgänge DO 8 DO 8 Ausgänge (steckerweise galvanisch ge- 8 Relais trennt) 4 Gruppen je Modul Schaltspannung DC: 24 V, 48 V, 60 V, 110 V, 220 V AC: 110 V, 230 V Kontaktbelastbarkeit Min.: 5 VDC, 10 mA...
  • Seite 194 VORSICHT Elektrischer Schlag! Die Ausgänge der Baugruppe DO sind steckerweise galvanisch getrennt. Eine Mischung von Spannungsbereichen (z. B. Kleinspannung und Niederspan- nung) oder verschiedener Phasen innerhalb eines Steckers kann zur Verringe- rung des Schutzes vor elektrischem Schlag führen. Innerhalb eines Steckers gleiche Spannungsbereiche verwenden. Innerhalb eines Steckers gleiche Phase verwenden.
  • Seite 195: Analoge Ausgänge Ao 4

    143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 171: Abmessungen DO 8 13.5.16 Analoge Ausgänge AO 4 AO 4 Ausgänge (galvanisch getrennt) 4 x 1 Signalbereich Max. 0...10 V an min. 1 kΩ Last Max. 0/4…20 mA an max. 1 kΩ Last Genauigkeit 0,3% bei 25°C 0,4% bei 0°C bis 50°C...
  • Seite 196: Analoge Eingänge Ai 4-T

    Schnittstelle Beschreibung Nicht verwendet V2- Stromeingang V2+ Stromausgang Nicht verwendet Tabelle 138: Stecker X3 (Gruppe 2) Schnittstelle Beschreibung Nicht verwendet V3- Stromeingang V3+ Stromausgang Nicht verwendet Tabelle 139: Stecker X4 (Gruppe 3) 143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 172: Abmessungen AO 4 13.5.17 Analoge Eingänge AI 4-T...
  • Seite 197 Schnittstelle Beschreibung IREF1- Stromausgang 1 IN V1- Spannungseingang 1 IN V1+ Spannungseingang 1 IREF1+ Stromausgang 1 Nicht verwendet Nicht verwendet IREF0- Stromausgang 0 IN V0- Spannungseingang 0 IN V0+ Spannungseingang 0 IREF0+ Stromausgang 0 Tabelle 141: Stecker X1 (Gruppe 0) Schnittstelle Beschreibung IREF3- Stromausgang 3 IN V3- Spannungseingang 3...
  • Seite 198: Analoge Eingänge Ai 4

    13.5.18 Analoge Eingänge AI 4 AI 4 Eingänge (galvanisch getrennt) 4 x 1 Messbereich 0…20 mA, Überstrom ca. 20% 0…10 V, Überspannung ca. 30% Genauigkeit 0,15% bei 25°C Strom 0,2% bei 0…50°C 0,3% bei -20…70°C 0,4% bei -40…70°C Spannung 0,4% bei 0…50°C 0,5% bei -20…70°C 0,6% bei -40…70°C Eingangsimpedanz...
  • Seite 199: Systemvernetzung Mc 2-2

    Schnittstelle Beschreibung V3 U- Spannungseingang V3 I- Stromeingang V3 I+ Stromausgang V3 U+ Spannungsausgang Tabelle 147: Stecker X4 (Gruppe 3) 143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 174: Abmessungen AI 4 13.5.19 Systemvernetzung MC 2-2 MC 2-2 Beschreibung Medienkonverter Schnittstellen...
  • Seite 200: Systemvernetzung Sw 3-3

    Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 149: ETHxx (RJ45) Schnittstelle Beschreibung Glasfaser 50/125 und 62,5/125 multimode Tabelle 150: ETHxx (Duplex-LC SFP) ca. 150 mm (5.9 in) 54 mm 93 mm (2.12 in) (3.66 in) MC 2-2 Abbildung 175: Abmessungen MC2-2 13.5.20 Systemvernetzung SW 3-3 SW 3-3 Beschreibung Managed Fast Ethernet Switch nach IEEE 802.3, store-...
  • Seite 201: Werkseinstellung

    SW 3-3 RJ45 Max. 100 m (je Strang) 10/100 MBit/s Kabelimpedanz 100 Ω Lichtwellenleiter Max. 2000 m 100 MBit/s Licht emittierende Diode: Klasse 1 Wellenlänge: 1310 nm Max. optische Ausgangsleistung: <1 mW (gemäß IEC 60825-1:2014) Tabelle 151: Technische Daten der Baugruppe SW 3-3 Werkseinstellung Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 152: ETHxx (RJ45) Schnittstelle...
  • Seite 202: Systemvernetzung Bem 1/Bes 1

    13.5.21 Systemvernetzung BEM 1/BES 1 BEM 1 BES 1 Beschreibung Master Slave Schnittstellen 1x Lichtwellenleiter Lichtwellenleiter Max. Länge: 40 m (Polymeric Optical Fiber) Min. Biegeradius: 30 mm Integriertes Netzteil Nein Zulässiger Spannungsbereich 18...34 VDC : 24 VDC Leistungsaufnahme 14 W Tabelle 154: Technische Daten der Baugruppen BEM 1 und BES 1 13.5.22 Systemvernetzung COM-ETH COM-ETH Schnittstellen...
  • Seite 203: Anhang

    14 Anhang 14.1 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 1 Phase Hersteller Seriennummer Baujahr Tabelle 157: Daten der Durchführungen Feld 1 Datum Phase Temperatur Kapazität Verlustfaktor Luft t Öl t tanδ Inbetriebnahme Tabelle 158: Messwertprotokoll Feld 1 *) Abhängig von der Gerätekonfiguration. Nur mit der Funktion „Referenzys- tem“...
  • Seite 204: Messwertprotokoll Der Durchführungen Feld

    14.2 Messwertprotokoll der Durchführungen Feld 2 Phase Hersteller Seriennummer Baujahr Tabelle 159: Daten der Durchführungen Feld 2 Datum Phase Temperatur Kapazität Verlustfaktor Luft t Öl t tanδ Inbetriebnahme Tabelle 160: Messwertprotokoll Feld 2 *) Abhängig von der Gerätekonfiguration. Nur mit der Funktion „Referenzys- tem“...
  • Seite 209: Glossar

    Glossar SNTP General Purpose Input NTP (Network Time Protocol) ist ein Standard zur Syn- chronisierung von Uhren in Computersystemen über pa- ketbasierte Kommunikationsnetze. SNTP (Simple Net- General Purpose Output work Time Protocol) ist die vereinfachte Version des NTP. TPLE IED Capability Description Transformer Personal Logic Editor IEEE Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)
  • Seite 210: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Bedienkonzept  37 Erdungsprüfung  87 A00x  26 Benutzer wechseln  37 Ereignisse  122 Abmelden  37 Benutzerrolle  125 anzeigen  122 Access Point  100 Benutzerverwaltung  125 exportieren  124 AI 4  34 Betriebsanleitung konfigurieren  122 AI 4-T  33 Download  83 quittieren  122 Aktivierung Service-Benutzerzugang herunterladen  83 Ereignisspeicher...
  • Seite 211 Mittelwertintervall  118 SNTP-Zeitserver 2  97  29 Modbus  107 Software ICD-Datei  100 Modbus-Adresse  107 Information  131 IEC 60870-5-101  101 Modbus-Typ  107 Spontane Meldungen unbegrenzt IEC 60870-5-103  104 MQTT  95 wiederholen  109 IEC 60870-5-104  105 aktivieren  95 Spontanes Melden  109 IEC 61850  100 Broker-Adresse  95...
  • Seite 212 Zeitüberschreitung für Antwortbe- Wandlerdaten  154 Zeit  96 stätigung  109 Wartung  165 Zeit bis Auto-Logout  91 Zeitverschiebung  97 Wiederholungen spontaner Meldun- Zeitserveradresse  97 Zeitzone  97  109 Zeitsynchronisation  96 Zieladresse  109 aktivieren  96 Zugriffsrechte  128 Bezugszeit  103, 105, 106, 109 Zustand der Durchführungen  162 Zeitüberschreitung  109...
  • Seite 214 Maschinenfabrik Reinhausen GmbH Falkensteinstrasse 8 93059 Regensburg Germany +49 941 4090-0 info@reinhausen.com reinhausen.com Please note: The data in our publications may differ from the data of the devices delivered. We reserve the right to make changes without notice. ® 8459847/05 DE - MSENSE BM Betriebsanleitung - 01/24 THE POWER BEHIND POWER.

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