Neuauflagen berücksichtigen können. Urheberrecht Der Inhalt der Betriebsanleitung kann jederzeit verändert werden. Alle Urheberrechte liegen bei der FLEXIM GmbH. Ohne schriftliche Erlaubnis von FLEXIM dürfen von dieser Betriebsanleitung keine Vervielfältigungen jeglicher Art vorgenommen werden.
Das Messgerät ist vor jeder Benutzung auf seinen ordnungsgemäßen Zustand und die Betriebssicherheit zu prüfen. Infor- mieren Sie FLEXIM, wenn bei Installation oder Betrieb des Messgeräts Störungen oder Schäden aufgetreten sind. An dem Messgerät dürfen keine unautorisierten Veränderungen oder Umbauten vorgenommen werden.
• Der Einschub darf nicht aus dem Gehäuse gezogen werden (siehe Abb. 2.1). Der Messumformer enthält keine Kompo- nenten, die vom Benutzer gewartet werden müssen. Für Reparatur- und Servicearbeiten wenden Sie sich an FLEXIM. • Beachten Sie die Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel.
• Wählen Sie zur Ablage von Messumformer, Sensoren und Zubehör einen festen Untergrund. • Messumformer, Sensoren und Zubehör müssen für einen Transport ordnungsgemäß verpackt werden: – Nutzen Sie, wenn möglich, die Originalverpackung von FLEXIM oder eine gleichwertige Kartonage. – Positionieren Sie Messumformer, Sensoren und Zubehör mittig in der Kartonage.
3 Grundlagen FLUXUS G809 3.1 Messprinzip Grundlagen Bei der Ultraschall-Durchflussmessung wird die Strömungsgeschwindigkeit des in einem Rohr fließenden Fluids be- stimmt. Weitere Messgrößen werden von der Strömungsgeschwindigkeit und, falls erforderlich, zusätzlichen Messgrößen abgeleitet. Messprinzip Die Strömungsgeschwindigkeit des Fluids wird mit dem Ultraschall-Laufzeitdifferenz-Korrelationsverfahren bestimmt.
3 Grundlagen 3.1 Messprinzip FLUXUS G809 · · Normvolumenstrom (Standardvolumenstrom Volumenstrom eines Gases unter festgelegten Normbedingungen. Bei der Messung von Gasen haben Temperatur und Druck einen großen Einfluss auf den gemessenen Betriebsvolumenstrom. Der gemessene Betriebsvolumenstrom kann · vom Messumformer in den Normvolumenstrom umgerechnet werden: ·...
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3 Grundlagen FLUXUS G809 3.1 Messprinzip Abb. 3.1: Schallweg des Signals in Flussrichtung Verkürzung des α α α Schallwegs β β γ Schallweg ohne γ Strömung Schallweg mit Flussrichtung des Strömung Fluids c – Schallgeschwindigkeit 1 – Sensor (Sender) 2 – Sensor (Empfänger) 3 –...
3 Grundlagen 3.2 Messanordnungen FLUXUS G809 Messanordnungen 3.2.1 Begriffe Durchstrahlungsanordnung Reflexanordnung Die Sensoren sind auf gegenüberliegenden Seiten des Rohrs Die Sensoren sind auf derselben Seite des Rohrs montiert. montiert. Schallweg Weg, den das Ultraschallsignal zurücklegt, wenn es das Rohr einmal durchquert. Die Anzahl der Schallwege ist: •...
3 Grundlagen FLUXUS G809 3.2 Messanordnungen Schallstrahlebene Ebene, in der 1 oder mehrere Schallwege oder Strahlen liegen. Abb. 3.6: 2 Strahlen in einer Ebene Abb. 3.7: 2 Schallwege in einer Ebene 3.2.2 Beispiele 1-Strahl-Durchstrahlungsanordnung 1-Strahl-Reflexanordnung 1 Sensorpaar 1 Sensorpaar 1 Schallweg...
3 Grundlagen 3.3 Akustische Durchstrahlbarkeit FLUXUS G809 Akustische Durchstrahlbarkeit Das Rohr muss an der Messstelle akustisch durchstrahlbar sein. Die akustische Durchstrahlbarkeit ist dann gegeben, wenn Rohr und Fluid das Schallsignal nicht so stark dämpfen, dass es vollständig absorbiert wird, bevor es den zweiten Sensor erreicht.
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3 Grundlagen FLUXUS G809 3.4 Ungestörtes Strömungsprofil Tab. 3.1: Empfohlene Abstände zu Störquellen; D – Nenndurchmesser an der Messstelle, l – empfohlener Abstand zwischen Störquelle und Sensorposition Störquelle: 2 × 90°-Krümmer in verschiedenen Ebenen Einlauf: l ≥ 40 D Auslauf: l ≥ 5 D Störquelle: Ventil...
3 Grundlagen 3.5 Störschalleinfluss FLUXUS G809 Störschalleinfluss Die Ultraschallwellen breiten sich nicht nur im Fluid, sondern auch in der Rohrwand aus (siehe Abb. 3.10). An Flanschen werden sie reflektiert. Abb. 3.10: Ausbreitung der Ultraschallwellen 1 – Ultraschallwellen im Fluid (Messsignal) 2 –...
3 Grundlagen FLUXUS G809 3.6 Auswahl der Messstelle unter Berücksichtigung von Strömungsprofil und Störschalleinfluss Auswahl der Messstelle unter Berücksichtigung von Strömungsprofil und Störschalleinfluss • Wählen Sie am Rohr einen Bereich aus, in dem das Strömungsprofil voll ausgebildet ist. • Wählen Sie innerhalb dieses Bereichs die Messstelle so aus, dass der Störschalleinfluss vernachlässigt werden kann.
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3 Grundlagen 3.6 Auswahl der Messstelle unter Berücksichtigung von Strömungsprofil und Störschalleinfluss FLUXUS G809 Beispiel Fluid: Erdgas, = 400 m/s γ Rohrmaterial: Edelstahl, = 3000 m/s β Länge von Rohrsegment 1: 20 D Länge von Rohrsegment 2: 5 D Anzahl der Schallwege: 2 = 7.5 D...
4 Produktbeschreibung FLUXUS G809 4.1 Messsystem Produktbeschreibung Messsystem Das Messsystem besteht aus dem Messumformer, den Ultraschallsensoren und dem Rohr, an dem gemessen wird (siehe Abb. 4.1). Abb. 4.1: Beispiel für eine Messanordnung 1 – Sensor 2 – Rohr 3 – Messumformer Die Sensoren werden außen am Rohr befestigt.
4 Produktbeschreibung 4.3 Navigation FLUXUS G809 Für die Beschreibung der einzelnen Programmzweige siehe Tab. 4.1. Tab. 4.1: Beschreibung der Programmzweige Programmzweig Beschreibung Parameter Bevor eine Messung gestartet werden kann, müssen die Sensor-, Rohr- und Fluidparameter im Pro- grammzweig Parameter eingegeben werden.
4 Produktbeschreibung FLUXUS G809 4.4 Tastatur Tastatur Die Tastatur besteht aus den 5 Tasten ENTER, BRK, CLR, Tab. 4.2: Allgemeine Funktionen ENTER Bestätigen der Auswahl oder der Eingabe BRK + CLR + ENTER RESET: Drücken Sie diese 3 Tasten gleichzeitig, um eine Fehlfunktion zu beheben. Der Reset kommt einem Neustart des Messumformers gleich.
5 Transport und Lagerung 5.1 Transport FLUXUS G809 Transport und Lagerung Vorsicht! Beim Verpacken kann der Messumformer herunterfallen. Es besteht die Gefahr des Quetschens von Körperteilen oder der Beschädigung des Messgeräts. → Sichern Sie den Messumformer gegen Herunterfallen beim Verpacken. Tragen Sie die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.
6 Montage FLUXUS G809 Montage Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
6 Montage 6.1 Messumformer FLUXUS G809 Warnung! Berühren spannungsführender Teile Elektrischer Schlag oder Störlichtbögen können zu schweren Verletzungen führen. Das Messgerät kann beschädigt werden. → Bevor Arbeiten am Messumformer (z.B. Montage, Demontage, Anschluss, Inbetriebnahme) durchgeführt werden, muss der Messumformer von der Spannungsversorgung getrennt werden.
6 Montage FLUXUS G809 6.1 Messumformer Abb. 6.1: Messumformer 1 – Gewindestift 6.1.2 Montage des Messumformers 6.1.2.1 Wandmontage • Befestigen Sie das Gehäuse am Instrument-Halteblech (2) (siehe Abb. 6.2). • Befestigen Sie den Messumformer an der Wand. Abb. 6.2: Wandmontage des Messumformers 1 –...
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6 Montage 6.1 Messumformer FLUXUS G809 6.1.2.2 Rohrmontage Hinweis! Das Rohr muss so stabil sein, dass es der Belastung standhält, die durch den Messumformer entsteht, und die Kräfte der Klemmbügel aufnehmen kann. Montage am 2"-Rohr Das Instrument-Halteblech (2) wird mit Klemmbügeln (1) am Rohr befestigt (siehe Abb. 6.3).
6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Sensoren Montage 6.2.1 Vorbereitung 6.2.1.1 Auswahl der Messstelle Die korrekte Auswahl der Messstelle ist für zuverlässige Messergebnisse und eine hohe Messgenauigkeit entscheidend. Eine Messung ist an einem Rohr möglich, wenn: • sich der Ultraschall mit ausreichend hoher Amplitude ausbreitet •...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 6.2.1.3 Auswahl der Messanordnung 1-Strahl-Durchstrahlungsanordnung 1-Strahl-Reflexanordnung • größerer Strömungsgeschwindigkeits- • kleinerer Strömungsgeschwindigkeits- und Schallgeschwindigkeitsbereich im und Schallgeschwindigkeitsbereich im Vergleich zur Reflexanordnung Vergleich zur Durchstrahlungsanordnung • Einsatz bei Belagsbildung an der Rohrin- • Querströmungseffekte werden kompen- nenwand oder bei stark akustisch dämp-...
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Wenn sich die Messstelle in der Nähe eines Krümmers befindet, werden für die Auswahl der Schallstrahlebene folgende Messanordnungen empfohlen. Senkrechter Rohrverlauf Waagerechter Rohrverlauf Fluss- richtung Krümmerebene Krümmerebene Flussrichtung • Die Schallstrahlebene wird im Winkel •...
6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 6.2.2 Montage der Dämpfungsmatten Vor der Montage der Sensorbefestigung werden Dämpfungsmatten montiert. • Ultraschallwellen breiten sich nicht nur im Fluid aus, sondern auch in der Rohrwand. Sensordämpfungsmatten werden montiert, um der Ausbreitung der Ultraschallwellen in der Rohrwand entgegenzuwirken.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren • Bestimmen Sie Anzahl und Größe der Dämpfungsmatten, die montiert werden: – Für Rohraußendurchmesser < 900 mm siehe Seite 34. – Für Rohraußendurchmesser > 900 mm siehe Seite 36. • Schneiden Sie die Dämpfungsmatten zu.
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Rohraußendurchmesser < 900 mm Für die Berechnung der Montagelänge der Sensor- und Rohrdämpfungsmatten siehe Tab. 6.1. Tab. 6.1: Montagelänge der Sensor- und Rohrdämpfungsmatten Durchstrahlungsanordnung Reflexanordnung keine Reflexionsstelle keine Reflexionsstelle 1 Reflexionsstelle 1 Reflexionsstelle 2 Reflexionsstellen 2 Reflexionsstellen 1 –...
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Beispiel Messung in Reflexanordnung 2 Sensorbefestigungen Variofix L Sensor mit Sensorfrequenz M Breite der Dämpfungsmatte: 50 mm Rohraußendurchmesser: 100 mm Länge der Variofix L: 310 mm Reflexionsstelle: 1 Berechnung der Montagelänge (siehe Tab. 6.1): Sensordämpfungsmatte: l...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Rohraußendurchmesser > 900 mm Für die Berechnung der Montagelänge der Sensor- und Rohrdämpfungsmatten siehe Tab. 6.2. Tab. 6.2: Montagelänge der Sensor- und Rohrdämpfungsmatten Durchstrahlungsanordnung Reflexanordnung keine Reflexionsstelle keine Reflexionsstelle 2800 mm 1400 mm 1400 mm...
6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Beispiel Messung in Durchstrahlungsanordnung 2 Sensorbefestigungen Variofix C Sensor mit Sensorfrequenz G Breite der Dämpfungsmatte: 225 mm Rohraußendurchmesser: 1200 mm Länge der Variofix C: 560 mm Reflexionsstellen: 2 Berechnung der Montagelänge (siehe Tab. 6.2): Sensordämpfungsmatte: l...
6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 6.2.3.2 Anordnen der Sensoren Für die Anordnung der Sensoren in Montage-Schienen gibt es mehrere Varianten: Abb. 6.11: Anordnung der Sensoren in Montage-Schienen Reflexanordung, 1 Schiene Reflexanordung, 2 Schienen Durchstrahlungsanordnung, 2 Schienen parallel Durchstrahlungsanordnung, 2 Schienen versetzt 6.2.3.3...
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren 6.2.3.4 Befestigen mit Variofix L, PermaRail Lieferumfang 2 × Variofix L 1 × Sensorpaar 4 × Schnellspannschloss mit Spannband oder 4 × Spannschellenschloss mit Spannband oder 4 × Ratschenschloss und Spannbandrolle UMFLUXUS_G809V2-2DE, 2020-06-25...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Montage Bei Messung in Durchstrahlungsanordnung werden die Sensorbefestigungen auf gegenüberliegenden Seiten des Rohrs montiert (siehe Abb. 6.13). Bei Messung in Reflexanordnung werden die Sensorbefestigungen auf derselben Seite des Rohrs montiert (siehe Abb. 6.14). Bei der 2-Strahl-Durchstrahlungsanordnung in versetzter X-Anordnung müssen 4 Sensorbefestigungen montiert werden.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Schritt 1: Demontieren der Variofix L • Bauen Sie die Sensorbefestigung Variofix L auseinander (siehe Abb. 6.15). Abb. 6.15: Demontage von Variofix L 1 – Abdeckung 2 – Schraube 3 – Mutter 4 – Schiene 5 –...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Ratschenschloss • Kürzen Sie das Spannband (Rohrumfang + mindestens 120 mm). Vorsicht! Die Schnittstelle des Spannbands ist scharfkantig. Verletzungsgefahr! → Entgraten Sie scharfe Kanten. → Tragen Sie die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung. Beachten Sie die geltenden Vorschriften.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Schnellspannschloss • Schieben Sie das Spannband durch Spannbandklammer und Metallfeder (siehe Abb. 6.20 und Abb. 6.21). • Positionieren Sie Spannschloss, Spannbandklammer und Metallfeder am Rohr (siehe Abb. 6.19): – Spannbandklammer bei waagerechten Rohren seitlich am Rohr montieren, falls möglich –...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Hinweis! Zum Lösen der Schraube und des Spannbands drücken Sie den Hebel nach unten (siehe Abb. 6.24). Abb. 6.23: Spannband mit Metallfeder und Spannbandklammer 1 – Metallfeder 2 – Spannbandklammer Abb. 6.24: Ratschenschloss mit Spannband 1 –...
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Abb. 6.26: Schiene einseitig am Rohr befestigt 1 – Spannbandklammer 2 – Spannbandklammer 3 – Mutter • Wählen Sie die Montageanleitung des mitgelieferten Spannschlosses aus: Spannschellenschloss • Schieben Sie das Spannband durch Spannbandklammer (2) (siehe Abb. 6.27).
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 6.28: Spannband mit Spannschellen- Abb. 6.29: Spannband mit Schnellspann- schloss schloss und Metallfeder 1 – Spannschlossschraube 1 – Spannschlossschraube 2 – Metallfeder Ratschenschloss • Schieben Sie das Spannband durch Spannbandklammer (2) und die Metallfeder (siehe Abb. 6.27 und Abb. 6.30). Die Metallfeder muss nicht montiert werden an: –...
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Abb. 6.31: Ratschenschloss mit Spannband 1 – Drehrichtung 2 – Schnittkante 3 – Hebel 4 – Spannschlossschraube mit Schlitz • Wiederholen Sie die Schritte für die Befestigung der zweiten Schiene (siehe Abb. 6.32). Abb. 6.32: Rohr mit 2 Schienen Schritt 5: Einbauen der Sensoren in Variofix L •...
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Hinweis! Achten Sie darauf, dass die Koppelfolie auf den Sensorkontaktflächen bleibt. Für Informationen zur Koppelfolie siehe Sicherheitsdatenblatt. Wenden Sie sich an FLEXIM, wenn Sie das Sicherheitsdatenblatt benötigen. • Ziehen Sie die Schrauben der Abdeckungen fest (siehe Abb. 6.35). Abb. 6.35: Variofix L mit Sensoren am Rohr 1 –...
6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren 6.2.3.5 Befestigen mit Variofix C Lieferumfang 1 × Variofix C 1 × Sensorpaar 1 × Spannbandrolle 2 × Ratschenschloss Montage Bei Messung in Reflexanordnung wird 1 Sensorbefestigung an der Seite des Rohrs montiert (siehe Abb. 6.36).
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Schritt 1: Demontieren der Variofix C • Bauen Sie die Sensorbefestigung Variofix C auseinander. Um die Abdeckung von der Schiene zu entfernen, biegen Sie die Außenwand der Abdeckung nach außen (siehe Abb. 6.38). Um den Federbügel von der Schiene zu entfernen, schieben Sie ihn über die Einkerbung der Schiene und heben ihn ab (siehe Abb.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren • Schieben Sie das Spannband ca. 100 mm durch einen Schlitz der Spannbandklammer und biegen Sie es um (siehe Abb. 6.40). • Schieben Sie, falls erforderlich, das lange Ende des Spannbands durch die Metallfeder (siehe Abb. 6.41). Die Metallfeder muss nicht montiert werden an: –...
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 6.43: Schiene am Rohr 1 – Schrauben Montieren der Schiene mit Ratschenschloss • Kürzen Sie das Spannband (Rohrumfang + mindestens 120 mm). Vorsicht! Die Schnittstelle des Spannbands ist scharfkantig. Verletzungsgefahr! → Entgraten Sie scharfe Kanten.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren • Positionieren Sie Ratschenschloss, Spannbandklammer und Metallfeder (falls erforderlich) am Rohr: – Spannbandklammer bei waagerechten Rohren seitlich am Rohr montieren, falls möglich – Metallfeder (falls erforderlich) gegenüberliegend von der Spannbandklammer montieren • Schieben Sie das lange Ende des Spannbands durch den Schlitz der Spannschlossschraube (siehe Abb. 6.47).
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Hinweis! Verwenden Sie Koppelpaste statt Koppelfolie, wenn das Signal für die Messung nicht ausreichend ist. Für Informatio- nen zur Koppelfolie oder Koppelpaste siehe Sicherheitsdatenblatt. Wenden Sie sich an FLEXIM, wenn Sie das Sicherheitsdatenblatt benötigen. • Positionieren Sie die Sensoren in der Schiene, so dass die Gravuren auf den Sensoren einen Pfeil ergeben. Die Sensor- kabel zeigen in entgegengesetzte Richtungen (siehe Abb.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Abb. 6.51: Variofix C mit Sensoren am Rohr 1 – Schraube 2 – Abdeckung Die Abdeckung wird von der montierten Sensorbefestigung Variofix C folgendermaßen entfernt: • Verwenden Sie ein Hebelwerkzeug, um die Abdeckung zu entfernen.
6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 6.2.3.6 Befestigen mit PermaFiX In explosionsgefährdeten Bereichen der FM Class I, Division 1 muss die Sensorbefestigung PermaFiX (siehe Abb. 6.53) verwendet werden. Bei der Messung in Reflexanordnung werden die Sensoren auf derselben Seite des Rohrs montiert. Wenn der Sensorab- stand klein ist, werden beide Sensoren in einer Schiene befestigt.
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren • Wählen Sie die Anordnung entsprechend der Messung aus. • Bauen Sie die Sensorbefestigung PermaFiX auseinander (siehe Abb. 6.53). • Setzen Sie eine der Schienen auf das Rohr (siehe Abb. 6.55). • Schieben Sie die Schrauben (M6) in die Bohrungen der Schiene und sichern Sie sie mit Muttern.
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Vorsicht! Die Schnittstelle des Spannbands ist scharfkantig. Verletzungsgefahr! → Entgraten Sie scharfe Kanten. → Tragen Sie die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung. Beachten Sie die geltenden Vorschriften. • Schieben Sie das Spannband ca. 100 mm durch die Teile (1) und (2) des Spannschlosses (siehe Abb. 6.57 a).
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6 Montage FLUXUS G809 6.2 Sensoren Abb. 6.59: Montage der Schiene mit Spannbändern (Durchstrahlungsanordnung, kleiner Sensorab- stand) 1 – Schiene 2 – Spannbänder Montage der Sensoren Montieren Sie die Sensoren so in der Schiene, dass die Gravuren auf den Sensoren einen Pfeil ergeben (siehe Abb.
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6 Montage 6.2 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 6.61: PermaFiX auf dem Rohr (Beispiel: Durchstrahlungsanordnung mit Schrauben) 1 – PermaFiX 2 – Schrauben 3 – Kabelschlauch-Verschraubung 4 – Kabelschlauch (zugelassen für FM Class I, Division 1) Abb. 6.62: PermaFiX auf dem Rohr (Beispiel: Reflexanordnung mit Spannbändern) 1 –...
7 Anschluss FLUXUS G809 Anschluss Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
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7 Anschluss FLUXUS G809 Warnung! Berühren spannungsführender Teile Elektrischer Schlag oder Störlichtbögen können zu schweren Verletzungen führen. Das Messgerät kann beschädigt werden. → Bevor Arbeiten am Messumformer (z.B. Montage, Demontage, Anschluss, Inbetriebnahme) durchgeführt werden, muss der Messumformer von der Spannungsversorgung getrennt werden.
Abb. 7.2: Anschluss der Sensoren am Messumformer 1 – Sensoren Messkanal A 2 – Sensoren Messkanal B Messumformer FLUXUS G809**-A1 7.1.1 Anschluss des Sensorkabels an den Messumformer Wichtig! Die Schutzart des Messumformers ist nur gewährleistet, wenn alle Kabel mit Hilfe der Kabelverschraubungen dicht montiert und das Gehäuse fest verschraubt ist.
7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 Hinweis! Für gute EMV-Eigenschaften ist es wichtig, einen guten elektrischen Kontakt des äußeren Schirms zum Überwurf (und damit zum Gehäuse) herzustellen. • Fixieren Sie die Kabelverschraubung, indem Sie den Überwurf auf den Körper drehen.
7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 7.5: Anschluss des Verlängerungskabels an den Messumformer 10 mm 20 mm 70 mm 1 – zurückgekämmter äußerer Schirm 7.1.3 Anschluss des Sensorkabels an das Klemmengehäuse 7.1.3.1 Sensorkabel mit Kunststoffkabelmantel und abisolierten Kabelenden • Entfernen Sie den Blindstopfen für den Anschluss des Sensorkabels (siehe Abb. 7.6).
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7 Anschluss FLUXUS G809 7.1 Sensoren Abb. 7.6: Anschluss des Sensorkabels mit Kunststoffkabelmantel und abisolierten Kabelenden Kabelverschraubung 1 – Überwurf 2 – Einsatz 3 – Körper 4 – zurückgekämmter äußerer Schirm 7.1.3.2 Sensorkabel mit Edelstahlummantelung und abisolierten Kabelenden • Entfernen Sie den Blindstopfen für den Anschluss des Sensorkabels (siehe Abb. 7.7).
7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 7.7: Anschluss des Sensorkabels mit Edelstahlummantelung und abisolierten Kabelenden 1 – Kabelverschraubung 7.1.4 Anschluss des Verlängerungskabels an das Klemmengehäuse 7.1.4.1 Anschluss ohne Potentialtrennung (Standard) Der Anschluss des Verlängerungskabels an das Klemmengehäuse ohne Potentialtrennung stellt sicher, dass Sensor, Klemmengehäuse und Messumformer auf dem gleichen Potential liegen.
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7 Anschluss FLUXUS G809 7.1 Sensoren Tab. 7.6: Klemmenbelegung Klemme Anschluss (Verlängerungskabel) weißes oder markiertes Kabel (Seele) weißes oder markiertes Kabel (innerer Schirm) braunes Kabel (innerer Schirm) braunes Kabel (Seele) Kabelverschraubung äußerer Schirm Abb. 7.8: Anschluss des Verlängerungs- und Sensorkabels an das Klemmengehäuse Kabelverschraubung 1 –...
7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 7.1.4.2 Anschluss mit Potentialtrennung Wenn die Erdung auf gleichem Potential nicht sichergestellt werden kann, z.B. für Messanordnungen mit sehr langen Ver- längerungskabeln, müssen Verlängerungskabel und Klemmengehäuse elektrisch voneinander isoliert werden. Klemmen- gehäuse und Sensoren müssen auf gleichem Potential liegen. Damit können keine Ausgleichsströme über das Verlänge- rungskabel in den Messumformer fließen.
5 – Einsatz 6 – Körper 7 – Anschluss des Verlängerungskabels 8 – Anschluss des Sensorkabels Messumformer FLUXUS G809**-F1 7.1.5 Anschluss des Sensorkabels an den Messumformer • Entfernen Sie den Blindstopfen für den Anschluss des Sensorkabels. • Führen Sie das Sensorkabel durch den Kabelschlauch (zugelassen für FM Class I, Division 1) in das Gehäuse ein.
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7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 Abb. 7.10: Anschluss des Sensorkabels an den Messumformer 1 – Sensorkabel 7.1.6 Anschluss des Verlängerungskabels an den Messumformer • Das Verlängerungskabel wird über den Anschluss der Sensoren an den Messumformer angeschlossen. • Entfernen Sie den Blindstopfen für den Anschluss des Sensorkabels.
7 Anschluss FLUXUS G809 7.1 Sensoren 7.1.7 Anschluss an das Klemmengehäuse Sensorkabel und Verlängerungskabel werden über die Anschlussplatine KFM1 angeschlossen. Diese muss in einem Klemmengehäuse (vom Kunden) installiert sein, das für explosionsgefährdete Bereiche zugelassen ist. • Schließen Sie Sensorkabel und Verlängerungskabel an die Klemmen des Klemmengehäuses an (siehe Tab. 7.10, Tab.
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7 Anschluss 7.1 Sensoren FLUXUS G809 7.1.8 Sensormodul (SENSPROM) Das Sensormodul enthält wichtige Sensordaten für den Betrieb des Messumformers mit den Sensoren. Wenn Sensoren ausgetauscht oder hinzugefügt werden, muss auch das Sensormodul ausgetauscht oder hinzugefügt werden. Hinweis! Die Seriennummern von Sensormodul und Sensor müssen identisch sein. Ein falsches oder falsch angeschlossenes Sensormodul führt zu falschen Messwerten oder zu Messausfall.
7 Anschluss FLUXUS G809 7.2 Spannungsversorgung Spannungsversorgung Anschluss Die Installation der Spannungsversorgung erfolgt durch den Betreiber. Der Betreiber muss einen Überstromschutz (Siche- rung oder ähnliche Einrichtung) vorsehen, der bei einer unzulässig hohen Stromaufnahme alle stromführenden Leiter trennt. Die Impedanz der Schutzerdung muss niederohmig sein, um die Berührungsspannung nicht über die zulässige Obergrenze ansteigen zu lassen.
7.3 Ausgänge FLUXUS G809 7.2.1 Kabelanschluss (nur FLUXUS G809**-A1 und FLUXUS G809**-A1A) • Entfernen Sie den Blindstopfen für den Anschluss des Kabels am Messumformer. • Konfektionieren Sie das Kabel mit einer Kabelverschraubung M20. • Das verwendete Kabel muss einen Aderquerschnitt von 0.25…2.5 mm² haben.
7 Anschluss 7.4 Serielle Schnittstelle FLUXUS G809 Serielle Schnittstelle Ansch luss 7.4.1 Serviceschnittstelle RS232 Die Serviceschnittstelle RS232 kann nur außerhalb einer explosiven Atmosphäre angeschlossen werden, da das Gehäuse geöffnet werden muss (siehe Abb. 7.17). • Schließen Sie das RS232-Kabel an den Messumformer und an die serielle Schnittstelle des PC an. Wenn das RS232- Kabel nicht an den PC angeschlossen werden kann, verwenden Sie den RS232/USB-Adapter.
8 Inbetriebnahme FLUXUS G809 Inbetriebnahme Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
8 Inbetriebnahme 8.1 Einstellungen bei erster Inbetriebnahme FLUXUS G809 Vorsicht! Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel Das Nichtbeachten der Vorschriften kann zu schweren Verletzungen führen. → Bei allen Elektroarbeiten müssen die Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel beachtet werden. Hinweis! Prüfen Sie Messumformer und Sensoren vor jeder Benutzung auf den ordnungsgemäßen Zustand und die Betriebs-...
8 Inbetriebnahme FLUXUS G809 8.2 Einschalten Einschalten Sobald der Messumformer mit der Spannungsversorgung verbunden ist, wird angezeigt, welcher Sensor an welchem Messkanal erkannt wurde. Danach wird die Seriennummer des Messumformers für kurze Zeit angezeigt. Während der Anzeige der Seriennummer ist keine Eingabe möglich.
8 Inbetriebnahme 8.4 HotCodes FLUXUS G809 HotCodes Ein HotCode ist eine Ziffernfolge, durch die bestimmte Funktionen und Einstellungen aktiviert werden. Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Sonstiges • Wählen Sie in Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel. den Menüpunkt Sonstiges aus. • Drücken Sie ENTER. Input a HOTCODE • Wählen Sie ja, um einen HotCode einzugeben.
8 Inbetriebnahme FLUXUS G809 8.6 Initialisierung Initialisierung Bei einer Initialisierung (INIT) des Messumformers werden die Einstellungen in den Programmzweigen Parameter und Ausgabeoptionen und einige Einstellungen im Programmzweig Sonderfunktion auf die Voreinstellungen des Her- stellers zurückgesetzt. Eine Initialisierung wird folgendermaßen ausgeführt: •...
8 Inbetriebnahme 8.8 Geräteinformationen FLUXUS G809 Geräteinformationen Sonderfunktion\Geräte-Info • Wählen Sie den Menüpunkt Geräte-Info, um Informationen über den Messumformer zu erhalten. • Drücken Sie ENTER. x80x -XXXXXXXX Typ und Seriennummer werden in der oberen Zeile angezeigt. Frei: 18327 Der max. verfügbare Messwertspeicher wird in der unteren Zeile angezeigt (hier: 18 327 Messwerte können noch gespei- chert werden).
9 Messung FLUXUS G809 Messung Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
9 Messung 9.1 Parametereingabe FLUXUS G809 Warnung! Berühren spannungsführender Teile Elektrischer Schlag oder Störlichtbögen können zu schweren Verletzungen führen. Das Messgerät kann beschädigt werden. → Bevor Arbeiten am Messumformer (z.B. Montage, Demontage, Anschluss, Inbetriebnahme) durchge- führt werden, muss der Messumformer von der Spannungsversorgung getrennt werden.
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9 Messung FLUXUS G809 9.1 Parametereingabe Beispiel: oberer Grenzwert 1100 mm für die angeschlossenen Sensoren und für eine Rohrwanddicke von 50 mm Außendurchmesser 1100.0 MAXIMAL Es ist möglich, statt des Rohraußendurchmessers den Rohrumfang einzugeben (siehe Abschnitt 18.1). Wenn die Eingabe des Rohrumfangs aktiviert ist und 0 (Null) in Außendurchmesser eingegeben wird, wird der Menü- punkt Rohr-Umfang angezeigt.
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9 Messung 9.1 Parametereingabe FLUXUS G809 Auskleidungsmaterial Parameter\Auskleidung aus • Wählen Sie das Auskleidungsmaterial aus. • Drücken Sie ENTER. • Wenn das Auskleidungsmaterial nicht in der Auswahlliste enthalten ist, wählen Sie Anderes Material. • Drücken Sie ENTER. Diese Anzeige erscheint nur, wenn ja im Menüpunkt Auskleidung ausgewählt ist.
9 Messung FLUXUS G809 9.1 Parametereingabe 9.1.2 Eingeben der Fluidparameter Fluid Parameter\Medium • Wählen Sie das Fluid aus der Auswahlliste. • Drücken Sie ENTER. Es kann festgelegt werden, welche Fluide in der Auswahlliste angezeigt werden (siehe Abschnitt 18.4). Wenn das Fluid nicht in der Auswahlliste enthalten ist, wählen Sie Anderes Medium.
9 Messung 9.1 Parametereingabe FLUXUS G809 Fluiddichte Parameter\Medium\Anderes Medium\Dichte Mit Hilfe der Dichte wird der Massenstrom berechnet. Wenn der Massenstrom nicht gemessen wird, ist keine Eingabe erforderlich. Es kann der voreingestellte Wert verwendet werden. • Geben Sie die Betriebsdichte des Fluids ein.
9 Messung FLUXUS G809 9.2 Messeinstellungen Hinweis! Wenn ein Standardsensor ausgewählt wird, werden keine sensorspezifischen Kalibrierwerte berücksichtigt. Es ist mit einer höheren Ungenauigkeit zu rechnen. Parameter\Sensortyp\Sonderausführung Wenn Sonderausführung ausgewählt wurde, geben Sie die 6 vom Hersteller spezifizierten Sensorparameter ein. Drücken Sie nach jeder Eingabe ENTER.
9 Messung 9.2 Messeinstellungen FLUXUS G809 Ausgabeoptionen\für Kanal A:\Meßgröße\Normvolumenstr. Bei der Messung von Gasen kann als Messgröße der Normvolumenstrom gewählt werden. Für die gewählte Messgröße (außer für die Schallgeschwindigkeit) wird eine Liste der verfügbaren Maßeinheiten angezeigt. Die zuletzt ausgewählte Maßeinheit wird zuerst angezeigt.
9 Messung FLUXUS G809 9.2 Messeinstellungen 9.2.3 Installieren eines Ausgangs Wenn der Messumformer mit Ausgängen ausgestattet ist, müssen sie installiert und aktiviert werden, bevor sie ver- SYSTEM-Einstel. wendet werden können: • Zuweisen eines Messkanals (Quellkanals) zu einem Aus- Prozeß-Ausgänge gang (wenn der Messumformer mehr als einen Messkanal...
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9 Messung 9.2 Messeinstellungen FLUXUS G809 Zuordnen einer Quellgröße Jedem ausgewählten Ausgang muss eine Quellgröße zugeordnet werden. Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Prozeß-Ausgänge\...\Quellgröße • Wählen Sie die Messgröße (Quellgröße), die der Quellkanal zum Ausgang übertragen soll. • Drücken Sie ENTER. Wenn ein Binärausgang konfiguriert wird, werden nur die Listeneinträge Grenzwert und Impuls angezeigt.
9 Messung FLUXUS G809 9.2 Messeinstellungen 9.2.3.1 Ausgeben des Messwerts Ausgabebereich Bei der Konfiguration eines Analogausgangs muss der Ausgabebereich festgelegt werden. Quellgröße Ausg.Bereich Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Prozeß- Ausgänge\...\I1 Ausg.Bereich Fehler-Ausgabe • Wählen Sie den Menüpunkt Sonderfunktion\ active loop SYSTEM-Einstel.\Prozeß-Ausgänge\...\ I1 Ausg.Bereich. Output Test •...
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9 Messung 9.2 Messeinstellungen FLUXUS G809 Beispiel v [m³/h] Quellgröße: Volumenstrom Ausgang: Stromausgang Ausgabebereich: 4…20 mA Fehlerverzögerung: t > 0 (siehe Abschnitt 9.2.5 und Tab. 9.3) Der Volumenstrom kann während des Zeitintervalls t …t nicht gemessen werden. Der Fehlerwert wird ausgegeben.
9 Messung FLUXUS G809 9.2 Messeinstellungen Klemmenbelegung Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Prozeß-Ausgänge\...\I1 active loop Die Klemmen für den Anschluss des Ausgangs werden angezeigt. • Drücken Sie ENTER. Wenn der Messumformer einen schaltbaren Stromausgang hat, wird angezeigt, ob er aktiv oder passiv ist (hier: aktiv).
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9 Messung 9.2 Messeinstellungen FLUXUS G809 Messbereich Nachdem ein Analogausgang im Programmzweig Ausgabeoptionen aktiviert wurde, muss der Messbereich der Quell- größe eingegeben werden. Ausgabeoptionen\...\Messwerte • Wählen Sie sign, wenn das Vorzeichen der Messwerte für die Ausgabe berücksichtigt werden soll. • Wählen Sie absolut, wenn das Vorzeichen der Messwerte für die Ausgabe nicht berücksichtigt werden soll.
9 Messung FLUXUS G809 9.3 Starten der Messung Beispiel Ausgang: Stromausgang Ausgabebereich: 4…20 mA Meßber.-Anfang: 0 m³/h Meßbereich Ende: 300 m³/h Test value= 150 m³/h (Mitte des Messbereichs, entspricht 12 mA) Wenn das externe Messgerät 12 mA anzeigt, funktioniert der Stromausgang.
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9 Messung 9.3 Starten der Messung FLUXUS G809 Eingeben der Messstellennummer Messen\...\Meßstelle Nr.: • Geben Sie die Nummer der Messstelle ein. • Drücken Sie ENTER. Für die Aktivierung der Eingabe von Text siehe Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Dialoge/Menüs\Meßstelle Nr.: Eingeben der Anzahl der Schallwege Messen\...\Schallweg...
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9 Messung FLUXUS G809 9.3 Starten der Messung Hinweis! Die Genauigkeit des empfohlenen Sensorabstands hängt von der Genauigkeit der eingegebenen Rohr- und Fluidpa- rameter ab. Das Diagnosefenster wird angezeigt (siehe Abb. 9.1). Feineinstellung des Sensorabstands • Wenn der angezeigte Sensorabstand eingestellt ist, drücken Sie ENTER.
9 Messung 9.3 Starten der Messung FLUXUS G809 Konsistenzprüfung Wenn im Programmzweig Parameter ein breiter Näherungsbereich für die Schallgeschwindigkeit eingegeben wurde oder wenn die genauen Parameter des Fluids nicht bekannt sind, wird eine Konsistenzprüfung empfohlen. Der Sensorabstand kann während der Messung durch Scrollen mit Taste angezeigt werden.
9 Messung FLUXUS G809 9.4 Anzeigen der Messwerte Anzeigen der Messwerte Während der Messung werden die Messwerte folgendermaßen angezeigt: A:Normvolumenstr. 31.82 m3/h Wenn bei der Gasmessung der Normvolumenstrom als Messgröße gewählt ist, kann auch der Betriebsvolumenstrom an- gezeigt werden. A:Betr.Volumenstr.
9 Messung 9.4 Anzeigen der Messwerte FLUXUS G809 HumanMux-Modus Im HumanMux-Modus werden die Messwerte eines einzelnen Kanals angezeigt. Die Messung auf den anderen Kanälen wird fortgeführt, aber nicht angezeigt. Wählen Sie die Anweisung →Mux:Nextchan., um den nächsten aktivierten Kanal anzuzeigen. Die Messwerte für den ausgewählten Kanal werden angezeigt, wie im Programmzweig Ausgabeoptionen konfiguriert (siehe Abschnitt 9.2.1).
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9 Messung FLUXUS G809 9.4 Anzeigen der Messwerte Tab. 9.5: Beschreibung der Statuszeile Wert Bedeutung Signalamplitude < 5 % … … ≥ 90 % Signalqualität < 5 % … … ≥ 90 % Schallgeschwindigkeit Vergleichen der gemessenen und der erwarteten Schallgeschwindigkeit des Fluids Die erwartete Schallgeschwindigkeit wird aus den Fluidparametern berechnet.
9 Messung 9.5 Ausführen spezieller Funktionen FLUXUS G809 Ausführen spezieller Funktionen Anweisungen, die während einer Messung ausführbar sind, werden in der oberen Zeile angezeigt. Eine Anweisung beginnt mit →. Falls programmiert, muss vorher der Programmier-Code eingegeben werden. • Drücken Sie Taste , bis die Anweisung angezeigt wird.
10 Fehlersuche FLUXUS G809 Fehlersuche Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
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Das Datum und die Uhrzeit sind falsch, die Messwerte werden beim Ausschalten gelöscht Wenn nach dem Aus- und Wiedereinschalten das Datum und die Uhrzeit zurückgesetzt bzw. falsch sind oder die Mess- werte gelöscht werden, muss die Datenspeicherungsbatterie ersetzt werden. Senden Sie den Messumformer an FLEXIM. Ein Ausgang funktioniert nicht Stellen Sie sicher, dass die Ausgänge richtig konfiguriert sind.
• Wenn kein Ausrufezeichen angezeigt wird, ist eine Messung an der ausgewählten Messstelle nicht möglich. Signalverlust während der Messung • Wenn das Rohr drucklos war und anschließend kein Messsignal mehr erhalten wird, nehmen Sie Kontakt mit FLEXIM auf. • Warten Sie kurz, bis der akustische Kontakt wiederhergestellt ist. Die Messung kann durch einen vorübergehend hohen Anteil von Flüssigkeit und Feststoffen im Fluid unterbrochen werden.
10 Fehlersuche 10.5 Große Abweichungen der Messwerte FLUXUS G809 Die Rohrauskleidung kann bei der Messung Probleme verursachen, wenn sie nicht fest an der Rohrinnenwand anliegt oder aus akustisch absorbierendem Material besteht Versuchen Sie, an einem nicht ausgekleideten Abschnitt des Rohrs zu messen.
11 Wartung und Reinigung FLUXUS G809 Wartung und Reinigung Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
11 Wartung und Reinigung 11.1 Wartung FLUXUS G809 Warnung! Berühren spannungsführender Teile Elektrischer Schlag oder Störlichtbögen können zu schweren Verletzungen führen. Das Messgerät kann beschädigt werden. → Bevor Arbeiten am Messumformer (z.B. Montage, Demontage, Anschluss, Inbetriebnahme) durchge- führt werden, muss der Messumformer von der Spannungsversorgung getrennt werden.
Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile (siehe Tab. 11.1). Lagern Sie den Ersatz-O-Ring luftdicht und dunkel. Gehäuse mit erhöhter Sicherheit Wichtig! O-Ringe am Gehäuse mit erhöhter Sicherheit dürfen nur von geschultem FLEXIM-Personal gewechselt werden. • Wenn der O-Ring defekt ist oder das Gehäuse nicht mehr dicht verschließt, lassen Sie ihn austauschen. UMFLUXUS_G809V2-2DE, 2020-06-25...
→ Zur Aufrechterhaltung des Zündschutzes müssen das Gehäuse und die Sichtscheibe stets zulassungs- konform sein. Modifikationen am Gehäuse dürfen nur von FLEXIM vorgenommen werden. Das Gehäuse und die Sichtscheibe sind re- gelmäßig auf Schäden zu prüfen. Geplatzte oder zerkratzte Sichtscheiben bzw. beschädigte Gehäuse sind umgehend durch FLEXIM-Mitarbeiter zu tauschen.
12 Demontage und Entsorgung FLUXUS G809 Demontage und Entsorgung Gefahr! Gefahr einer Explosion beim Einsatz des Messgeräts in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX, IECEx) Es kann zu Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Situationen kommen. → Beachten Sie die "Sicherheitshinweise für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen" (siehe Dokument SIFLUXUS).
Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zur Montage (siehe Kapitel 6). 12.2 Entsorgung Das Messgerät muss entsprechend den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Je nach Material müssen die entsprechenden Bestandteile dem Restmüll, dem Sondermüll oder dem Recycling zugeführt werden. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an FLEXIM. 2020-06-25, UMFLUXUS_G809V2-2DE...
13 Ausgänge FLUXUS G809 13.1 Installieren eines Binärausgangs Ausgänge Zusätzlich zu den Analogausgängen kann der Messumformer auch mit Binärausgängen und Frequenzausgängen ausge- stattet sein. Für das Installieren eines Analogausgangs siehe Abschnitt 9.2.3. 13.1 Installieren eines Binärausgangs Wenn der Messumformer mit Binärausgängen ausgestattet ist, müssen sie installiert und aktiviert werden, bevor sie ver- wendet werden können:...
13 Ausgänge 13.2 Konfigurieren eines Frequenzausgangs als Impulsausgang FLUXUS G809 Tab. 13.1: Konfigurieren der Binärausgänge Quellgröße Listeneintrag Ausgabe Grenzwert Grenzwertmeldung (Alarmausgang R1) Grenzwertmeldung (Alarmausgang R2) Grenzwertmeldung (Alarmausgang R3) Impuls von abs(x) Impuls ohne Berücksichtigung des Vorzeichens von x > 0 Impuls für positive Messwerte des Volumenstroms...
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13 Ausgänge FLUXUS G809 13.2 Konfigurieren eines Frequenzausgangs als Impulsausgang Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Prozeß-Ausgänge\F1 freigeben • Wählen Sie ja, um den Ausgang zu installieren oder neu zu konfigurieren. • Drücken Sie ENTER. • Wählen Sie nein, um den Ausgang zu deinstallieren und zum vorherigen Menüpunkt zurückzukehren, um einen anderen Ausgang zu wählen.
13 Ausgänge 13.3 Aktivieren eines Binärausgangs als Impulsausgang FLUXUS G809 13.3 Aktivieren eines Binärausgangs als Impulsausgang Ein Impulsausgang ist ein integrierender Ausgang, der einen Impuls sendet, wenn das Volumen oder die Masse des Flu- ids, das an der Messstelle vorbeigeströmt ist, einen bestimmten Wert (Impulswertigkeit) erreicht hat. Die integrierte Größe ist die ausgewählte Messgröße.
14 Messwertspeicher FLUXUS G809 14.1 Aktivieren/Deaktivieren des Messwertspeichers Messwertspeicher Der Messumformer hat einen Messwertspeicher, in dem die Daten während der Messung gespeichert werden können. Folgende Daten werden gespeichert: • Datum • Uhrzeit • Messstellennummer • Rohrparameter • Fluidparameter • Sensordaten •...
14 Messwertspeicher 14.3 Konfigurieren des Messwertspeichers FLUXUS G809 14.3 Konfigurieren des Messwertspeichers Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Speichern • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Speichern. • Drücken Sie ENTER. Startzeitpunkt Wenn das Speichern der Messwerte bei mehreren Messumformern synchronisiert werden soll, kann ein Startzeitpunkt eingestellt werden. Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Speichern\Start logger •...
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14 Messwertspeicher FLUXUS G809 14.3 Konfigurieren des Messwertspeichers Hinweis! Der Ablagemodus hat keinen Einfluss auf die Ausgänge. Hinweis! Ablage Modus = average Der Mittelwert der Messgröße wird berechnet sowie der Mittelwert weiterer Größen, die dem Messkanal zugeordnet wurden. Wenn die Ablagerate < 5 s gewählt ist, wird sample verwendet.
14 Messwertspeicher 14.4 Messen mit aktiviertem Messwertspeicher FLUXUS G809 14.4 Messen mit aktiviertem Messwertspeicher Messen\...\Meßstelle Nr.: • Starten Sie die Messung. • Geben Sie die Nummer der Messstelle ein. • Drücken Sie ENTER. Wenn Ausgabeoptionen\Meßdaten speich. aktiviert und Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Ringbuffer deaktiviert ist, wird eine Meldung angezeigt, sobald der Messwertspeicher voll ist.
14 Messwertspeicher FLUXUS G809 14.6 Informationen zum Messwertspeicher 14.6 Informationen zum Messwertspeicher Es können ca. 100 000 Messdaten gespeichert werden. Mit jedem Messwert werden der dazugehörige Mengenzähler und optional weitere Mess- und Diagnosedaten gespeichert (siehe Abschnitt 14.3). Entsprechend der Konfiguration des Messwertspeichers und den bereits gespeicherten Messwertreihen wird im Menü- punkt Sonderfunktion\Geräte-Info der noch verfügbare Messwertspeicher angezeigt.
15 Datenübertragung 15.1 FluxDiagReader/FluxDiag FLUXUS G809 Datenübertragung Die Daten können über die Kommunikationsschnittstellen (Prozessschnittstelle RS485 (Option) oder Serviceschnittstelle RS232) des Messumformers an einen PC übertragen werden. Tab. 15.1: Übersicht Datenübertragung Programm Datenübertragung siehe FluxDiagReader RS232 offline Abschnitt 15.1 FluxDiag (Option)
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15 Datenübertragung FLUXUS G809 15.2 Terminalprogramm 15.2.2 Offline-Übertragung Hinweis! Bei der Offline-Übertragung werden nur Daten übertragen, die im Messwertspeicher gespeichert sind. • Starten Sie das Terminalprogramm. • Geben Sie die Übertragungsparameter in das Terminalprogramm ein. Die Übertragungsparameter von Terminalprogramm und Messumformer müssen identisch sein (siehe Abschnitt 15.3).
15 Datenübertragung FLUXUS G809 15.4 Formatierung der Daten 15.4 Formatierung der Daten Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\serielle Übertr.\SER:kill spaces • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\serielle Übertr. • Drücken Sie ENTER, bis SER:kill spaces angezeigt wird. • Wählen Sie ein, wenn Leerzeichen nicht übertragen werden sollen. • Drücken Sie ENTER.
15 Datenübertragung 15.5 Aufbau der Daten FLUXUS G809 Beispiel \DATA A: \*MEASURE; Q_POS; Q_NEG; B: \*MEASURE; Q_POS; Q_NEG; Je Ablageintervall wird für jeden aktivierten Messkanal eine Datenzeile übertragen. Die Zeile "???" wird übertragen, wenn für das Ablageintervall keine Messwerte vorliegen.
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.1 Mengenzähler Erweiterte Funktionen 16.1 Mengenzähler Es gibt 2 Mengenzähler, einen für die positive und einen für die negative Flussrichtung. Die für die Mengenzählung ver- wendete Maßeinheit entspricht der Volumen- oder Masseneinheit, die für die Messgröße ausgewählt wurde.
16 Erweiterte Funktionen 16.2 Oberer Grenzwert der Strömungsgeschwindigkeit FLUXUS G809 Überlaufen der Mengenzähler Das Verhalten der Mengenzähler bei Überlauf kann eingestellt werden: Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Messung\Quant. wrapping • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Messung\Quant. wrapping. • Wählen Sie ein, um mit Überlauf zu arbeiten. Der Mengenzähler wird automatisch auf 0 (Null) zurückgesetzt, sobald ±9999999999 erreicht ist.
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.3 Schleichmenge 16.3 Schleichmenge Die Schleichmenge ist ein unterer Grenzwert für die Strömungsgeschwindigkeit. Alle gemessenen Strömungsgeschwin- digkeiten, die den Grenzwert unterschreiten, und ihre abgeleiteten Größen werden auf 0 (Null) gesetzt. Die Schleichmenge kann von der Flussrichtung abhängen. Die Schleichmenge wird in Sonderfunktion\SYSTEM-Ein- stel.\Messung\Schleichmenge eingestellt.
16 Erweiterte Funktionen 16.4 Profilkorrektur FLUXUS G809 16.4 Profilkorrektur Für die Berechnung des strömungsmechanischen Kalibrierfaktors k können im Messumformer folgende Einstellungen vorgenommen werden: • off: Profilkorrektur 1.0 • on: Profilkorrektur 2.0 bei idealen Einlaufbedingungen (Voreinstellung) • With disturbance: Profilkorrektur 2.0 bei nicht idealen Einlaufbedingungen Für die Einstellung der Profilkorrektur sind folgende Schritte erforderlich:...
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.6 FastFood-Modus A:STRÖMUNGSGESCH 2.60 • Drücken Sie ENTER. A:PROFILE CORR. >nein< Wenn ja ausgewählt ist, wird die unkorrigierte Strömungsgeschwindigkeit nur verwendet, wenn die Strömungsgeschwin- digkeit als Messgröße im Programmzweig Ausgabeoptionen ausgewählt wurde. Alle anderen Messgrößen (Volumenstrom, Massenstrom usw.) werden mit der korrigierten Strömungsgeschwindigkeit er- mittelt.
16 Erweiterte Funktionen 16.7 Verrechnungskanäle FLUXUS G809 16.6.2 Ablagerate des FastFood-Modus Ausgabeoptionen\...\Speichern\Ablagerate Wenn der FastFood-Modus freigegeben ist, muss im Programmzweig Ausgabeoptionen beim Aktivieren des Mess- wertspeichers eine Ablagerate in ms eingegeben werden. 16.6.3 Aktivieren/Deaktivieren des FastFood-Modus Wenn der FastFood-Modus freigegeben ist und eine Messung gestartet wurde, läuft zunächst noch der normale Messmo- dus (d.h.
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.7 Verrechnungskanäle 16.7.2 Parametrieren eines Verrechnungskanals Parameter\für Kanal Y: • Wählen Sie im Programmzweig Parameter einen Verrechnungskanal (Y oder Z). • Drücken Sie ENTER. Parameter\für Kanal Y:\Verrechnung: Y= A - B Die aktuelle Verrechnungsfunktion wird angezeigt.
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16 Erweiterte Funktionen 16.7 Verrechnungskanäle FLUXUS G809 Achten Sie darauf, dass die für den Verrechnungskanal gewählte Messgröße aus den Messgrößen der gewählten Mess- kanäle berechnet werden kann (siehe Tab. 16.1). Tab. 16.1: Messgrößen der Verrechnungskanäle Messgröße des mögliche Messgröße des ersten mögliche Messgröße des zweiten...
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.8 Diagnose mit Hilfe der Snap-Funktion 16.7.4 Messen mit Verrechnungskanälen Messen\KANAL: A B Y Z • Wählen Sie den Programmzweig Messen. • Drücken Sie ENTER. • Aktivieren Sie die erforderlichen Kanäle. Verrechnungskanäle werden wie Messkanäle aktiviert oder deaktiviert.
16 Erweiterte Funktionen 16.9 Ändern des Grenzwerts für den Rohrinnendurchmesser FLUXUS G809 Sonderfunktion\...\DSP-SignalSnap\AutoSnap • Aktivieren oder deaktivieren Sie die AutoSnap-Funktion. • Drücken Sie ENTER. Sonderfunktion\...\DSP-SignalSnap\Snap ringbuffer • Aktivieren oder deaktivieren Sie den Snap-Ringbuffer. • Drücken Sie ENTER. Löschen von Snaps Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Signal snap\DSP-SignalSnap\Clear Snaps...
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.10 Sensortemperatur 16.10 Sensortemperatur Es ist möglich, die Sensortemperatur auszugeben. • Geben Sie den HotCode 007043 ein. Show T-transd.? nein >JA< • Wählen Sie ja, wenn die Sensortemperatur während der Messung angezeigt werden soll. • Drücken Sie ENTER.
16 Erweiterte Funktionen 16.11 Aktivieren eines Binärausgangs als Alarmausgang FLUXUS G809 Tab. 16.2: Alarmeigenschaften Alarmeigenschaft Einstellung Beschreibung funk Der Alarm schaltet, wenn der Messwert den oberen Grenzwert (Schaltbedingung) überschreitet. Der Alarm schaltet, wenn der Messwert den unteren Grenzwert unterschreitet. +→- -→+ Der Alarm schaltet, wenn sich die Flussrichtung ändert (Vorzei-...
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16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.11 Aktivieren eines Binärausgangs als Alarmausgang Wenn in der Auswahlliste funk die Schaltbedingung MIN ausgewählt ist: R1 Input:\Funktion: MIN\Unterer Grenzw. • Geben Sie den unteren Grenzwert ein. • Drücken Sie ENTER. Der Alarm schaltet, wenn der Messwert den Grenzwert unterschreitet.
16 Erweiterte Funktionen 16.12 Verhalten der Alarmausgänge FLUXUS G809 16.11.3 Festlegen der Hysterese Für den Alarmausgang R1 kann eine Hysterese festgelegt werden. Dadurch wird ein ständiges Schalten des Alarms ver- mieden, wenn die Messwerte nur geringfügig um den Grenzwert schwanken.
16 Erweiterte Funktionen FLUXUS G809 16.12 Verhalten der Alarmausgänge 16.12.4 Alarmausgänge während der Messung Ein Alarmausgang mit der Schaltbedingung MAX oder MIN wird max. einmal pro Sekunde aktualisiert, um ein Brummen zu vermeiden (d.h. ein Schwanken der Messwerte um den Wert der Schaltbedingung).
16 Erweiterte Funktionen 16.12 Verhalten der Alarmausgänge FLUXUS G809 Tab. 16.4: Piktogramme für die Alarmzustandsanzeige funk mode aktueller Zustand (Schaltbedingung) (Rückstellverhalten) (Schaltfunktion) KEINE NICHTHALTEND SCHLIEßER geschlossen HALTEND ÖFFNER offen +→- -→+ MENGE FEHLER Beispiel R1 = 16.12.5 Deaktivieren eines Alarmausgangs Wenn die programmierten Ausgänge nicht mehr benötigt werden, können sie deaktiviert werden.
17 SuperUser-Modus FLUXUS G809 17.1 Aktivieren/Deaktivieren SuperUser-Modus Der SuperUser-Modus ermöglicht eine erweiterte Signal- und Messwertdiagnose sowie die Festlegung zusätzlicher, an die Applikation angepasster Parameter für die Messstelle zur Optimierung der Messergebnisse oder im Rahmen experi- menteller Arbeiten. Besonderheiten des SuperUser-Modus sind: •...
17 SuperUser-Modus 17.2 Sensorparameter FLUXUS G809 17.2 Sensorparameter Im SuperUser-Modus wird der Menüpunkt Sensortyp am Ende der Eingabe im Programmzweig Parameter angezeigt, auch wenn die Sensoren vom Messumformer erkannt wurden. Parameter\...\Sensortyp\Q2E-314 • Drücken Sie ENTER. oder: Parameter\...\Sensortyp\Sonderausführung • Wählen Sie Sonderausführung, um die Sensorparameter einzugeben.
17 SuperUser-Modus FLUXUS G809 17.3 Festlegen der Strömungsparameter Sonderfunktion\...\Kalibrierdaten\...\Calibration Jetzt erscheint die Abfrage, ob zusätzlich eine Korrektur der Strömungsgeschwindigkeit festgelegt werden soll. • Wählen Sie ein, um die Korrekturdaten festzulegen, aus, um ohne Korrektur der Strömungsgeschwindigkeit zu arbeiten und zum Menüpunkt SYSTEM-Einstel. zurückzukehren.
17 SuperUser-Modus 17.4 Begrenzung der Signalverstärkung FLUXUS G809 Beispiel Steilheit: 1.1 Offset: -10.0 cm/s = -0.1 m/s Wenn eine Strömungsgeschwindigkeit v = 5 m/s gemessen wird, wird sie vor der Berechnung abgeleiteter Größen fol- gendermaßen korrigiert: = 1.1 · 5 m/s - 0.1 m/s = 5.4 m/s Beispiel Steilheit: -1.0...
17 SuperUser-Modus FLUXUS G809 17.5 Oberer Grenzwert der Schallgeschwindigkeit 17.5 Oberer Grenzwert der Schallgeschwindigkeit Bei der Bewertung der Plausibilität des Signals wird geprüft, ob sich die Schallgeschwindigkeit innerhalb eines festgeleg- ten Bereichs befindet. Der dabei verwendete obere Grenzwert der Schallgeschwindigkeit des Fluids ist der größere der folgenden Werte: •...
17 SuperUser-Modus 17.6 Erkennen langer Messausfälle FLUXUS G809 17.6 Erkennen langer Messausfälle Wenn über ein langes Zeitintervall keine gültigen Messwerte gemessen werden, werden neue Inkremente der Mengen- zähler ignoriert. Die Werte der Mengenzähler bleiben unverändert. Im SuperUser-Modus kann das Zeitintervall eingestellt werden.
17 SuperUser-Modus FLUXUS G809 17.8 Manuelles Zurücksetzen der Mengenzähler 17.8 Manuelles Zurücksetzen der Mengenzähler Wenn das manuelle Zurücksetzen der Mengenzähler aktiviert ist, können die Mengenzähler auch bei aktiviertem Pro- grammier-Code während der Messung durch dreimaliges Drücken der Taste CLR auf 0 (Null) zurückgesetzt werden.
17 SuperUser-Modus 17.11 Anzeigen während der Messung FLUXUS G809 17.11 Anzeigen während der Messung Neben den normalen Informationen (siehe Abschnitt 9.4) können im SuperUser-Modus während der Messung folgende Größen angezeigt werden: Anzeige Erklärung Laufzeit des Messsignals im Fluid Schallgeschwindigkeit REYNOLD=...
18 Einstellungen FLUXUS G809 18.1 Dialoge und Menüs Einstellungen 18.1 Dialoge und Menüs Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Dialoge/Menüs • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Dialoge/Menüs. • Drücken Sie ENTER. Hinweis! Die Einstellungen werden am Ende des Dialogs gespeichert. Wenn der Menüpunkt durch Drücken der Taste BRK beendet wird, werden die Änderungen nicht gespeichert.
18 Einstellungen 18.1 Dialoge und Menüs FLUXUS G809 18.1.2 Fluiddruck Die Abhängigkeit der Parameter eines Fluids vom Druck kann berücksichtigt werden. Sonderfunktion\...\Dialoge/Menüs\Mediendruck • Wählen Sie ein, wenn im Programmzweig Parameter der Fluiddruck abgefragt werden soll. Wählen Sie aus, wenn für alle Berechnungen 1 bar verwendet werden soll.
18 Einstellungen FLUXUS G809 18.1 Dialoge und Menüs 18.1.6 Alarmzustandsanzeige Sonderfunktion\...\Dialoge/Menüs\SHOW RELAIS STAT • Wählen Sie ein, um den Alarmzustand während der Messung anzuzeigen. • Drücken Sie ENTER. 18.1.7 Maßeinheiten Für Länge, Temperatur, Druck, Dichte, kinematische Viskosität und Schallgeschwindigkeit können Maßeinheiten eingestellt werden.
18 Einstellungen 18.2 Messeinstellungen FLUXUS G809 18.2 Messeinstellungen Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Messung • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Messung. • Drücken Sie ENTER. Hinweis! Die Einstellungen werden am Ende des Dialogs gespeichert. Wenn der Menüpunkt durch Drücken der Taste BRK beendet wird, werden die Änderungen nicht gespeichert.
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18 Einstellungen FLUXUS G809 18.2 Messeinstellungen Sonderfunktion\...\Messung\Schleichmenge Ein unterer Grenzwert für die Strömungsgeschwindigkeit kann eingegeben werden. • Wählen Sie sign, um eine Schleichmenge abhängig von der Flussrichtung festzulegen. Es wird je ein Grenzwert für die positive und die negative Strömungsgeschwindigkeit festgelegt.
18 Einstellungen 18.3 Einstellungen der Normbedingungen für die Gasmessung FLUXUS G809 18.3 Einstellungen der Normbedingungen für die Gasmessung Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Gas-Messung • Wählen Sie Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Gas-Messung. • Drücken Sie ENTER. Diese Anzeige erscheint nur, wenn in Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Messung die Gasmessung aktiviert wurde. Sonderfunktion\SYSTEM-Einstel.\Gas-Messung\Norm/Std press.
18 Einstellungen FLUXUS G809 18.4 Bibliotheken Hinweis! Wenn die Material-/Fluidauswahlliste vor dem Speichern durch Drücken der Taste BRK verlassen wird, werden alle Änderungen verworfen. 18.4.1 Eine Auswahlliste anzeigen Sonderfunktion\...\Material-Liste\user\>Show list • Wählen Sie Show list. • Drücken Sie ENTER, um die Auswahlliste so wie im Programmzweig Parameter anzuzeigen.
18 Einstellungen 18.5 Kontrast einstellen FLUXUS G809 Hinweis! Benutzerdefinierte Materialien/Fluide werden immer in den Auswahllisten des Programmzweigs Parameter angezeigt. Sie können nicht entfernt werden. 18.4.5 Alle Materialien/Fluide aus der Auswahlliste entfernen Sonderfunktion\...\Material-Liste\user\>Remove all • Wählen Sie Remove all, um alle Materialien/Fluide aus der Auswahlliste zu entfernen.
18 Einstellungen FLUXUS G809 18.6 Programmier-Code 18.6 Programmier-Code Eine laufende Messung kann durch einen Programmier-Code vor einem unbeabsichtigten Eingriff geschützt werden. Wenn ein Programmier-Code festgelegt wurde, wird er abgefragt, sobald in die Messung eingegriffen wird (durch eine An- weisung oder Taste BRK).
18 Einstellungen 18.6 Programmier-Code FLUXUS G809 Wenn eine Anweisung ausgewählt wird: Zum Ausführen einer Anweisung genügt es, die ersten 3 Stellen des Programmier-Codes einzugeben (= Access Code). INP. ACCESS CODE CODE: 000000 • Geben Sie die ersten 3 Stellen des Programmier-Codes mit den Tasten ein.
Anhang A Menüstruktur FLUXUS G809 Parametereingabe (siehe Kapitel 9) Hauptmenü Parameter für Kanal x Außendurchmesser Wanddicke Rohrmaterial Auskleidung nein Auskleidung aus Auskleid.Stärke Rauhigkeit Disturb.distance Medium Medientemperatur Mediendruck Sensortyp Sonderausführung Standard → Sensorwert 1 → Sensorwert 2 → Sensorwert 3 → Sensorwert 4 →...
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Anhang FLUXUS G809 A Menüstruktur Messeinstellungen (siehe Kapitel 9) Hauptmenü Ausgabeoptionen für Kanal x Meßgröße Maßeinheit Dämpfung UMFLUXUS_G809V2-2DE, 2020-06-25...
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Anhang A Menüstruktur FLUXUS G809 Messwertspeicher (siehe Kapitel 14) Hauptmenü Hauptmenü Sonderfunktion Ausgabeoptionen SYSTEM-Einstel. für Kanal x ENTER bis … Speichern Meßdaten speich. Start logger Ringbuffer nein Ablagerate nein Ablage Modus sample average Mengen speichern Hauptmenü eine beide Sonderfunktion Store Amplitude Meßwerte drucken...
Anhang A Menüstruktur FLUXUS G809 Ausgänge konfigurieren (siehe Kapitel 9) Hauptmenü Hauptmenü Sonderfunktion Ausgabeoptionen ENTER bis SYSTEM-Einstel. Stromschleife Prozeß-Ausgänge Install Output nein → Strom Meßber.-Anfang → Frequenz → Binär Meßbereich Ende freigeben Test output nein Quell-Kanal → alle Kanäle Quellgröße Ausg.Bereich...
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Anhang FLUXUS G809 A Menüstruktur SuperUser-Modus (siehe Kapitel 17) Hauptmenü Sonderfunktion SYSTEM-Einstel. Kalibrierdaten Messung für Kanal x Sonstiges ENTER bis factory user Gain threshold Laminar flow Bad soundspeed Turbulent flow → thresh. → offset Calibration ENTER bis Do not total. if...
Anhang FLUXUS G809 B Maßeinheiten Maßeinheiten Länge/Rauigkeit Maßeinheit Beschreibung Millimeter inch inch/Zoll Temperatur Maßeinheit Beschreibung °C Grad Celsius °F Grad Fahrenheit Druck Maßeinheit Beschreibung bar(a) bar (absolut) bar(g) bar (relativ) psi(a) pound per square inch (absolute) psi(g) pound per square inch (relative) Dichte Maßeinheit...
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Anhang B Maßeinheiten FLUXUS G809 Norm-/Betriebsvolumenstrom Maßeinheit Beschreibung Norm-/Betriebsvolumen (totalisiert) m³/d Kubikmeter pro Tag m³ m³/h Kubikmeter pro Stunde m³ m³/min Kubikmeter pro Minute m³ m³/s Kubikmeter pro Sekunde m³ km³/h Kubikkilometer pro Stunde km³ ml/min Milliliter pro Minute Liter pro Stunde...
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Anhang FLUXUS G809 B Maßeinheiten Massenstrom Maßeinheit Beschreibung Masse (totalisiert) Tonne pro Stunde Tonne pro Tag kg/h Kilogramm pro Stunde kg/min Kilogramm pro Minute kg/s Kilogramm pro Sekunde Gramm pro Sekunde lb/d pound per day lb/h pound per hour lb/m...
Referenz Die folgenden Tabellen dienen als Hilfe für den Anwender. Die Genauigkeit der Daten hängt von der Zusammensetzung, Temperatur und Verarbeitung des Materials ab. FLEXIM haftet nicht für Ungenauigkeiten. Schallgeschwindigkeit ausgewählter Rohr- und Auskleidungsmaterialien bei 20 °C Die Werte einiger dieser Materialien sind in der internen Datenbank des Messumformers gespeichert. In Spalte c flow die Schallgeschwindigkeit (longitudinal oder transversal) angezeigt, die für die Durchflussmessung verwendet wird.