7.3
Technische Besonderheiten zur Sedimentation von leicht
entflammbaren Flüssigkeiten (Optionale Ausrüstung).
SIGMA baut keine Zentrifugen, die den Anforderungen des Ex T3 –Schutzes
gerecht werden.
Durch verschiedene Maßnahmen kann weitgehend verhindert werden, daß sich
die Flüssigkeiten entzünden. Diese sind:
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Beschreibung:
Der Einlaß für das Inertgas befindet sich in der Mitte des Zentrifugendeckels, der
Auslaß außen, jeweils 1/2" Schlauchanschlüsse.
Der Betreiber muß darauf achten, daß der Schleuderraum der Zentrifuge vor dem
Start und während des Laufes gut mit Schutzgas durchflutet wird. Es wird
empfohlen,
einzusetzen.
Die Schutzgasmenge sollte min. 1,5 l/min. max. ca. 15 l/min. sein.
Der Betriebsdruck sollte ca. 0,015 mbar betragen (max. 0,025, min. 0,005). Bei
Einsatz eines Festwinkelrotors sollte dieser bei Verwendung von Schutzgas ohne
Deckel betrieben werden, da so eine bessere Durchflutung erzielt wird. Bevor die
Zentrifuge gestartet wird, sollte eine Vorspülzeit von 30 Sekunden eingehalten
werden. Je nach Zündgrenze muß bei verschiedenen brennbaren Dämpfen bzw.
Gasen zur Verminderung des prozentualen Sauerstoffanteiles die Vorspülung
der Rotorkammer mit Inertgas unter Umständen bis zu einem mehrfachen
Gasaustausch fortgesetzt werden.
Bedingt durch die Durchflutung ist die Kälteleistung geringer als bei einer
geschlossenen Rotorkammer. Wird die Zentrifuge ohne Schutzgas betrieben,
müssen die beiden Schlauchanschlüsse luftdicht verschlossen werden.
Füllen der Gefäße außerhalb der Zentrifugen
Verschließen dieser Gefäße
Wahl von Gefäßmaterialien, die resistent gegenüber den Medien
sind, um ein Austreten der Flüssigkeiten durch Reißen und Bruch der
Gefäße zu verhindern
Einsatz der gefüllten und verschlossenen Gefäße in Gestellen und in
verschließbaren Tragbechern
Einsetzen der Tragbecher in den Rotor der Zentrifuge
Verwendung einer gekühlten Zentrifuge, um bei möglichst niedrigen
Temperaturen zu arbeiten
Geschlossener Schleuderraum, ist bei einer Kühlzentrifuge Standard
Verwendung von elektronischen Bauteilen, bei denen keine
Funkenbildung auftritt
Die Sigma Zentrifugen sind mit einem kollektorlosen Antrieb
ausgestattet, die Steuerungen kommen mit wenigen Relais aus.
Beflutung des Schleuderraumes mit einem Schutzgas z.B. Nitrogen=
Sonderausstattung
PTB-geprüfte
Druckwächter
bzw.
Überwachungseinrichtungen
Bedienungsanleitung SIGMA 6K15, Seite 92 von 118
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