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Planung Des Systemaufbaus - Argus Picus Hardwarehandbuch

Tree motion sensor online
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Zu den relevanten Informationen zählen in jedem Fall:
Welche Dimensionen hat das Areal, welche Entfernungen bestehen zwischen den
Bäumen?
Das PTMSO besitzt, wie jedes andere Funk-basierte Netzwerk, eine begrenzte
Reichweite (siehe technische Informationen unter Kapitel 13). Für eine einwandfreie
Funktion dürfen also die TMSO.IM nicht zu weit von der TMSO.CU entfernt sein.
Dabei können die Angaben der max. oder effektiven Reichweite nur als Richtwerte
angesehen werden, da die tatsächliche Reichweite immer Situationsabhängig ist!
Insbesondere in Verbindung mit dem nächsten Punkt!
Gibt es Hindernisse die die Funkverbindung beeinflussen können und daher bei der
Planung der Gerätepositionen miteinbezogen werden müssen?
Grundsätzlich gilt: jedes Objekt, welches die direkte Sichtlinie zwischen den TMSO.IM
und der TMSO.CU blockiert kann die Funkreichweite negativ beeinflussen. Je größer
oder massiver das Objekt, desto größer ist auch der Einfluss.
Beispiele für natürliche Objekte: Bäume, Gebüsch, Steine, Bodenunebenheiten, ...
Beispiele für unnatürliche Objekte: Bauwerke, Masten, Zäune, Fahrzeuge, ...
Eventuell kann z.B. auch ein Teil eines Gebüsches entfernt werden?
Wie gestaltet sich der Zugang zu den Bäumen?
Befinden sich die Bäume in unzugänglichem Gelände oder sind stark von Gebüsch
umwuchert, dann ist womöglich zusätzliche Ausrüstung oder Werkzeug erforderlich.
Stehen die Bäume frei oder sind Sie durch Bebauung oder andere Bäume aus
bestimmten Richtungen vor Wind abgeschattet?
Windabschattung ist bei der Interpretation von Wind-Neigungsmessdaten ein
entscheidendes Thema! (siehe dazu Kapitel 5 im Handbuch der TMS.Software)
Aber auch für die grundlegende Funktion des PTMSO ist diese Frage wichtig!
Wie unter 3.6.1 Wind-Reaktionsmessung (WRM) erklärt, werden vom System
Kontrollsensoren
Baumbewegungen auf Relevanz zu prüfen und zu filtern. Daher ist die Auswahl des
Referenzbaumes (für die Positionierung des Kontrollsensors) entscheidend für die
Messauflösung und die Fähigkeit des Systems überhaupt Neigungsereignisse zu
erkennen.
Wie verläuft die Nord-Süd-Achse? Wie sehen die zu erwartenden Lichtverhältnisse an
den Bäumen über den Tag verteilt aus?
Da die Komponenten des PTMSO, neben den internen Akkus, durch Solarzellen mit
Energie versorgt werden, hat deren Ausrichtung und Beleuchtung Einfluss auf die
Laufzeit der einzelnen Geräte. Die Kenntnis der Richtung des höchsten
Sonnenstandes ist hierfür am entscheidendsten (auf der Nordhalbkugel ist dies die
Südrichtung). Schatten spendende Hindernisse sind zwar ebenfalls interessant,
solange sie aber nicht den gesamten Tag die Beleuchtung der Geräte verhindern,
haben sie eine eher untergeordnete Bedeutung.
HINWEIS!
Daneben können je nach Situation noch weitere Informationen von Bedeutung sein. Diese
Liste erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

6.4 Planung des Systemaufbaus

Der strukturierte Aufbau des PTMSO erfolgt streng hierarchisch und ebenso erfolgt auch die
Eingabe der Daten in das Projekt in der TMSO.App und die spätere Filterung und Auswertung
der Messdaten.
Die 1. Ebene und Ausgangspunkt ist das Projekt:
Es enthält eine Identifikation des Durchführenden und eine Identifikation der überwachten
Baumgruppe, sodass auch weitere Messungen zu anderen Zeitpunkten oder mit anderen
Messmethoden derselben Baumgruppe organisatorisch zugeordnet werden können.
verwendet,
um
die
PiCUS TMSO Handbuch
von
den
Basissensoren
registrierten
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