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Energiesparmodus; Datenspeicherung In Der Cloud - Argus Picus Hardwarehandbuch

Tree motion sensor online
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Damit hängen der tatsächliche Verbrauch des Systems und damit die Laufzeit von
verschiedenen Faktoren ab, von denen einige durch die Konfiguration beeinflusst werden
können.
Wird das System häufig angewiesen zu messen (viele Messpläne, über lange
Zeiträume) wird zwangsläufig der Verbrauch ansteigen.
Dies ist bei Weitem der stärkste Einfluss!
Werden die Zykluszeiten sehr klein gewählt (Mess- und Schlafzyklus in den
Experteneinstellungen) werden häufiger Daten über das TMSO Radio zwischen den
Geräten ausgetauscht und somit ebenfalls der Verbrauch gesteigert.
Wird die Zeitperiode, mit der Statusupdates in die Cloud übertragen werden, klein
gewählt, steigt ebenfalls der Verbrauch.
8.2.1.3 Energiespar-Modus
Sinkt die Akku-Ladung in der TMSO.CU so weit ab, dass eine zuverlässige Funktion des
Systems nicht mehr garantiert werden kann, dann wechselt das System in einen aggressiven
Energiesparmodus. Das Ziel ist, den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren und so
der Solarzelle die Gelegenheit zu geben den Akku wieder auf ein sicheres Level aufzuladen.
Während dieses Zustands wird das System sich wie folgt verhalten:
Es werden keine Messungen mehr durchgeführt, auch wenn ein Messplan gesetzt
wurde
Die Schlaf-Zyklus-länge wird auf das Maximum gesetzt (12 Stunden)
Die Statusupdate-Rate wird auf das Maximum gesetzt (24 Stunden)
Sobald der Akku wieder einen sicheren Ladezustand erreicht hat, kehrt das System zu seiner
ursprünglichen Konfiguration zurück und führt auch eventuell begonnene Messpläne fort.

8.2.1.4 Datenspeicherung in der Cloud

Bei der Vorbereitung der System-Aktivierung wird unter anderem der Systemtest durchgeführt
(7.6.6 Systemtest).
Währenddessen stellt die TMSO.CU auch eine Verbindung zur Cloud her. Dort wird der Ordner
TMSO erzeugt (falls noch nicht vorhanden), darunter der Projektordner und darin 2 Dateien.
Nach der Aktivierung des Systems werden im Laufe der Zeit weitere Dateien hochgeladen.
\Dropbox\TMSO\OC-0004_1574935540\OC-0004.cfg
\Dropbox\TMSO\OC-0004_1574935540\OC-0004.cmd
\Dropbox\TMSO\OC-0004_1574935540\OC-0004_000.log
\Dropbox\TMSO\OC-0004_1574935540\OC-0004_1574936000.tmso
Der Name des Projektordners besteht aus den letzten Ziffern der Seriennummer der
TMSO.CU, im folgenden Beispiel das Gerät Nr. OC00-0000-0004, sowie aus dem UNIX-
Zeitstempel des Systemtest-Starts. Die Namen der Dateien beginnen ebenfalls mit dem
Seriennummern-Teil.
Der Name der Log-Datei wird um einen 3-stelligen Index ergänzt. Sobald die Dateigröße
100kB überschreitet wird eine neue Datei mit um 1 erhöhtem Index angelegt.
Für jeden Messzyklus erstellt die TMSO.CU eine Datendatei mit allen erfassten Messdaten. In
ihrem Namen steht nach dem Seriennummern-Teil der UNIX-Zeitstempel, zu dem dieser
Messzyklus gestartet wurde.
PiCUS TMSO Handbuch
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