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Auswählen Des Okulars - Orion Spaceprobe Ii 76Mm Bedienungsanleitung

Azimut-spiegelteleskop
Inhaltsverzeichnis
Nach oben hin sind die Sichtbedingungen am besten, in der
Nähe des Horizonts dagegen am schlechtesten. Außerdem
verbessern sich die Sichtbedingungen im Allgemeinen nach
Mitternacht, da die Erde bis dahin einen Großteil der während
des Tages aufgenommen Wärme wieder in den Weltraum
abgestrahlt hat.
Besonders wichtig für die Beobachtung von schwach leuch-
tenden Objekten sind gute Lichtverhältnisse, d. h. die Luft
muss frei von Feuchtigkeit, Rauch und Staub sein. Alle
Arretierknopf für die
Höheneinstellung
Abbildung 9.
Schrauben Sie den Arretierknopf für die
Höheneinstellung ein.
diese Faktoren führen zu einer Streuung des Lichts, was die
Helligkeit eines zu beobachtenden Objekts verringert. Einen
Hinweis auf die herrschenden Lichtverhältnisse gibt die
scheinbare Helligkeit von schwach leuchtenden Sternen, die
Sie mit bloßem Auge erkennen können (wünschenswert ist
ein Wert von 5 oder 6 mag).
Abkühlen des Teleskops
Alle optischen Instrumente benötigen eine gewisse Zeit,
um ihr thermisches Gleichgewicht zu erreichen. Je größer
das Instrument und je größer die Temperaturänderung,
desto länger dauert dieser Vorgang. Bevor Sie Ihre
Beobachtungssitzung beginnen, sollten Sie Ihrem Teleskop
mindestens 30 Minuten Zeit geben, sich der Temperatur
anzupassen.
Anpassen der Augen an die Dunkelheit
Wenn Sie von einem hell erleuchteten Gebäude nachts
ins Freie gehen, können Sie schwach leuchtende Nebel,
Galaxien und Sternhaufen – und sogar viele Sterne – nicht
sofort sehen. Ihre Augen benötigen ungefähr 30 Minuten, bis
sie sich so weit angepasst haben, dass sie etwa 80 % ihrer
spektralen Empfindlichkeit erreicht haben. Je mehr sich Ihre
Augen an die Dunkelheit anpassen, desto mehr Sterne ers-
cheinen in Ihrem Sichtfeld, und Sie sind in der Lage, feinere
Details bei Objekten zu erkennen, die Sie mit Ihrem Teleskop
betrachten.
Verwenden Sie eine Taschenlampe mit Rotfilter statt weißem
Licht, um sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Rotes
Licht beeinträchtigt im Gegensatz zu weißem Licht nicht die
Anpassung der Augen an die Dunkelheit. Eine Taschenlampe
mit roter LED ist für diesen Zweck ideal. Denken Sie
auch daran, dass in der Nähe befindliche Gebäude- und
Straßenbeleuchtungen oder Autoscheinwerfer Ihre Nachtsicht
beeinträchtigen können.
Auswählen des Okulars
Die Vergrößerung – oder Vergrößerungsleistung – wird durch
die Brennweiten des Teleskops und des verwendeten Okulars
bestimmt. Daher kann die resultierende Vergrößerung durch
Verwendung von Okularen unterschiedlicher Brennweiten
variiert werden. Viele Hobby-Astronomen besitzen fünf oder
mehr Okulare, um die Vergrößerungsleistung des Teleskops
möglichst variieren zu können. Dies ermöglicht eine Auswahl
des Okulars in Abhängigkeit des zu beobachtenden Objekts
und den Beobachtungsbedingungen. Ihr SpaceProbe II
76 mm enthält 25 mm (N) und 10 mm (O) Kellner-Okulare,
die für den Anfang gut ausreichen. Sie können später weit-
ere Okulare erwerben, wenn Sie eine höhere Vergrößerung
erreichen möchten.
Die Vergrößerung wird folgendermaßen berechnet:
Brennweite des Teleskops (mm) / Brennweite des Okulars
(mm) = Vergrößerung
Das SpaceProbe II 76 mm Teleskop besitzt eine Brennweite
von 700  mm. Dies ergibt bei der Verwendung des im
Sucher-Sockel
Abbildung 10.
Führen Sie den Halterungsfuß des Red Dot
Suchers wie gezeigt in den Sockel in der Nähe des Fokussierers ein.
Fuß
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