durchzulesen, da hier die empfohlenen Verfahrensweisen für die Kontrolle von
Kollisionen und Überlasten und die Berechnung der Spindellaufzeit sowie die
Anwendungsphilosophie des gesamten Systems SeTAC for Machine Tools
dargelegt werden.
Kollisionserkennung
Das vom System SeTAC for Machine Tools gebotene Vibrationsschutzsystem
basiert auf den folgenden Erkenntnissen:
• Kollisionen sind Ereignisse von kurzer Dauer, bei denen die
Vibrationsstärke ein hohes Niveau erreicht;
• die Frequenz der im Anschluss an eine Kollision auftretenden Vibrationen
liegt in einem wohldefinierten Bereich.
Das System SeTAC for Machine Tools nutzt diese Erkenntnisse zur Erkennung
von Kollisionen.
Denn das System SeTAC for Machine Tools erkennt das Auftreten von Stößen
im Arbeitsbereich durch die synergetische Verwendung eines Tiefpassfilters zur
Erkennung der durch die Kollision verursachten Vibrationen in Verbindung mit
einem System, das ständig den erfassten Beschleunigungsmodul mit einem
Pegelschwellenwert (Einstellung mit Limit 3) vergleicht.
Das Programm erkennt eine Kollision daran, dass bei der Werkzeugmaschine
Beschleunigungen festgestellt werden, die in den fraglichen Bereich fallen und
einen Modul über dem Schwellenwert aufweisen. Der Administrator muss die
Grenzfrequenzen der Tiefpass- und Hochpassfilter einstellen und beim
Grenzparameter
Beschleunigungsmodul eingeben.
Aus der Sicht des Technikers oder Anwenders besteht ein erstes Problem in der
Festlegung der Grenzfrequenzen des Bandpassfilters.
Es empfiehlt sich, zum Bestimmen der Grenzfrequenzen für den Tiefpass- und
den Hochpassfilter die Achsen der Werkzeugmaschine im Eilgang zu bewegen
und die Frequenz des Hochpassfilters zu erhöhen, bis das Programm Machine
Airbag keine Vibrationen mehr erfasst.
Auf diese Weise werden die charakteristischen Frequenzen des Systems
Fundament-Werkzeugmaschine unterdrückt und das System in die Lage
versetzt, im Falle von Impulsereignissen eine Kollision zu unterscheiden. Der
Limit3
einen
SeTAC for Machine Tools
Anwendungshinweise
Überwachungsstrategien
Pegelschwellenwert
- Benutzerhandbuch
für
den
Seite
35