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Inhaltsverzeichnis
490E75=1_ZA07; *=1_ZA08; *=1_ZA12
Gebrauchsanweisung (Benutzer) ...........................................................................
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Ottobock 490E75-1 ZA07

  • Seite 1 490E75=1_ZA07; *=1_ZA08; *=1_ZA12 Gebrauchsanweisung (Benutzer) ................
  • Seite 2 490E75=1_ZA07; *=1_ZA08; *=1_ZA12...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort ................................. Produktbeschreibung ............................Funktion .............................. Produktübersicht ..........................Bestimmungsgemäße Verwendung ........................Verwendungszweck ..........................Indikationen ............................Kontraindikationen ..........................3.3.1 Absolute Kontraindikationen ........................3.3.2 Relative Kontraindikationen ........................Sicherheit ................................Bedeutung der Warnsymbolik ........................ Allgemeine Sicherheitshinweise ......................Begleiterscheinungen ..........................Auswirkungen von elektromagnetischen Störungen auf das Produkt und den Benutzer .........
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 7.8.4 Wahl der Fahrstufen ..........................7.8.5 Fahren ............................... 7.8.6 Reichweite ............................7.8.7 Kippschutz ............................7.8.8 Wegfahrsperre ........................... 7.8.9 Fahreigenschaften anpassen ........................ Bremsentriegelung/Bremsverriegelung ....................7.10 Batterien/Ladevorgang ........................7.10.1 Sicherheitshinweise ..........................7.10.2 Allgemeines ............................7.10.3 Hinweise zum Laden der Batterie ......................7.10.4 Ladegerät ............................
  • Seite 5: Vorwort

    Sie unter oa@ottobock.com oder beim Service des Herstellers (Adressen siehe hintere Umschlaginnenseite oder Rückseite). ► Dieses Dokument können Sie als PDF-Datei unter oa@ottobock.com oder beim Service des Herstellers (Adressen siehe hintere Umschlaginnenseite oder Rückseite) anfordern. Die PDF-Datei kann auch in vergrö­...
  • Seite 6: Produktübersicht

    Produktbeschreibung 2.2 Produktübersicht 1 Rückenlehne 8 Lenkrad 2 Seitenteil mit Armauflage 9 Motor mit Bremsentriegelung 3 Beckengurt 10 Beinstütze 4 Heckleuchte 11 Frontleuchte 5 Batterieabdeckung 12 Sitzkissen 6 Kippschutz 13 Bedienpult 7 Antriebsrad 490E75=1_ZA07; *=1_ZA08; *=1_ZA12...
  • Seite 7: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Bestimmungsgemäße Verwendung 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Der sichere Gebrauch des Produkts ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung entsprechend den Angaben in dieser Gebrauchsanweisung gewährleistet. Letztlich verantwortlich für einen unfallfreien Betrieb ist der Benutzer. 3.1 Verwendungszweck Der Rollstuhl dient Menschen mit temporär oder dauerhaft eingeschränktem Gehvermögen, Gehunfähigkeit oder Standunsicherheit zur Selbstbeförderung und Fremdbeförderung im Innen- und Außenbereich.
  • Seite 8: Sicherheit

    Sicherheit 4 Sicherheit 4.1 Bedeutung der Warnsymbolik Warnung vor möglichen schweren Unfall- und Verletzungsgefahren. WARNUNG Warnung vor möglichen Unfall- und Verletzungsgefahren. VORSICHT Warnung vor möglichen technischen Schäden. HINWEIS 4.2 Allgemeine Sicherheitshinweise Gefahren durch fehlerhafte Nutzung des Produkts WARNUNG Unsachgemäße Bedienung des Produkts Sturz, Umkippen, Kollision durch Anwenderfehler ►...
  • Seite 9: Begleiterscheinungen

    Sicherheit VORSICHT Gebrauch des Produkts bei diagnostischen Untersuchungen und therapeutischen Behandlungen Beeinträchtigung der Untersuchungsergebnisse oder der Wirksamkeit von Behandlungen durch Wechselwirkun­ gen des Produkts mit verwendeten Geräten ► Achten Sie darauf, dass Untersuchungen und Behandlungen ausschließlich unter den vorgeschriebenen Be­ dingungen durchgeführt werden.
  • Seite 10: Weitere Hinweise

    Sicherheit • Aufgrund der schnell zunehmenden Intensität elektromagnetischer Energie bei geringer werdendem Abstand zur Sendeantenne (Quelle) stellen elektromagnetische Störfelder durch tragbare Funkgeräte (Sendeempfän­ ger) ein besonderes Problem dar. Bei der Verwendung dieser Geräte in der Nähe der Rollstuhlsteuerung kann der Elektrorollstuhl ungewollt starker elektromagnetischer Energie ausgesetzt werden. Dies kann sowohl den Betrieb als auch die Bremsen des Elektrorollstuhls beeinträchtigen.
  • Seite 11: Warnschilder

    Anlieferung Label/Etikett Bedeutung Seriennummer K Herstellungsdatum L Symbol für Medizinprodukt (Medical Device) M WARNUNG! Vor Benutzung Gebrauchsanweisung lesen. Wich­ tige sicherheitsbezogene Angaben (z. B. Warnhinweise, Vor­ sichtsmaßnahmen) beachten. N Symbol für die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronik­ geräten. Komponenten des Elektrorollstuhls und die Batterien dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden.
  • Seite 12: Aufbewahrung Bei Längerer Abwesenheit

    Gebrauchsfähigkeit herstellen 5.2.2 Aufbewahrung bei längerer Abwesenheit HINWEIS Tiefentladung Beschädigung der Batterie durch Standby-Strom ► Entnehmen Sie bei einer Standzeit von mehr als 3 Tagen die Sicherung. Wird der Elektrorollstuhl länger als 3 Tage nicht benutzt, ist Folgendes zu beachten: Lagerbedingungen •...
  • Seite 13: Inbetriebnahme

    Gebrauch WARNUNG Selbstständige Modifikation der Einstellungen Schwere Verletzungen des Benutzers durch unzulässige Änderungen am Produkt ► Behalten Sie die Einstellungen des Fachpersonals bei. Sie dürfen nur diejenigen Einstellungen selbstständig anpassen, die im Kapitel „Gebrauch“ dieser Gebrauchsanweisung beschrieben sind. ► Wenden Sie sich bei Problemen mit der Einstellung an das Fachpersonal, das Ihr Produkt angepasst hat. VORSICHT Nicht festgezogene Schraubverbindungen Klemmen, Quetschen;...
  • Seite 14: Seitenteile

    Gebrauch Hinweis: Bei Übergabe an den Benutzer ist die Sicherung in der Regel bereits in den dafür vorgesehenen Siche­ rungshalter eingesteckt. Sicherung einstecken 1) Die Sicherung aus der mitgelieferten Schutzhülle am Bedienpult entnehmen. 2) Den Deckel des Sicherungsgehäuses aufklappen (siehe Abb. 3, Pos. 1) und die Sicherung einste­ cken (siehe Abb. 3, Pos. 2).
  • Seite 15: Bedienpultposition Anpassen

    Gebrauch Höhe der Armauflage einstellen 1) Die Innensechskantschraube an der Seitenteilauf­ nahme lösen (siehe Abb. 5, Pos. 1). 2) Die Armauflagen nach oben oder unten in die pas­ sende Position schieben. 3) Die Innensechskantschraube wieder festziehen. Armauflage an die Unterarmlänge anpassen 1) Die 2 Innensechskantschrauben auf der Unterseite der Armauflage lösen (siehe Abb. 5, Pos. 2).
  • Seite 16: Beinstützen Einstellen

    Gebrauch Beinstützen abnehmen 1) Die Fußplatte hochklappen. 2) Die Arretierung der Beinstütze nach hinten unten drücken (siehe Abb. 7, Pos. 1). 3) Die Beinstütze nach außen schwenken (siehe Abb. 7, Pos. 2). 4) Die Beinstütze nach oben ziehen und entnehmen (siehe Abb. 7, Pos. 3). Beinstützen anbauen 1) Die Beinstütze gerade von oben in die Halterung einhängen (siehe Abb. 7, Pos. 3).
  • Seite 17: Rückenlehne

    Gebrauch Winkel der Fußplatte einstellen 1) Die Innensechskantschraube an der Fußplatte lö­ sen. 2) Die Fußplatte bis zum gewünschten Winkel drehen. 3) Die Innensechskantschraube festziehen. 7.4 Rückenlehne VORSICHT Offen liegende Quetschstellen Einklemmen, Quetschen durch falsche Handhabung ► Greifen Sie beim Aus- und Einklappen der Rückenlehne nicht mit den Fingern in den Gefahrenbereich. Die Rückenlehne gibt dem Oberkörper Halt und sorgt für eine Druckentlastung.
  • Seite 18: Einstieg Und Transfer

    Gebrauch 7.5 Einstieg und Transfer VORSICHT Falsches Verhalten beim Einstieg Stürzen, Umkippen durch falsche Handhabung ► Schalten Sie zum Ein- und Aussteigen die Steuerung aus, um unbeabsichtigte Fahrbewegungen zu vermei­ den. ► Stellen Sie den Sitz immer in eine waagerechte Position. ►...
  • Seite 19: Anpassen

    Gebrauch 7.6.1 Anpassen VORSICHT Falsche Einstellungen Verletzungen, Fehlhaltungen, Unwohlsein des Benutzers durch Einstelländerungen ► Das Gurtsystem ist ein wichtiger Bestandteil einer individuellen Sitzeinheit/Sitzlösung. Behalten Sie die An­ bauposition und die grundsätzlichen Einstellungen des Fachpersonals bei. ► Wenden Sie sich bei Problemen mit dieser Einstellung (z. B. unbefriedigende Sitzposition) umgehend an das Fachpersonal, das dieses Produkt angepasst hat.
  • Seite 20: Verwenden

    Gebrauch 7.6.2 Verwenden WARNUNG Falsches Anlegen Erdrosseln, Ersticken oder Strangulieren durch Nach-Vorn-Gleiten im Produkt ► Der Beckengurt muss beim Einstieg in das Produkt angelegt und beim Benutzen des Produkts jederzeit ver­ wendet werden. ► Achten Sie darauf, dass das Gurtschloss mittig vor dem Körper liegt. ►...
  • Seite 21: Steuerung

    Gebrauch 7.7 Steuerung VORSICHT Unkontrolliertes Fahrverhalten Stürzen, Umkippen, Kollision mit Personen oder Gegenständen in der Umgebung aufgrund von Störungen durch elektromagnetische Felder ► Schalten Sie während der Fahrt alle mobilen Geräte ab. ► Schalten Sie die Steuerung ab, wenn keine Funktion benötigt wird. Die Steuerung des Elektrorollstuhls erfolgt durch eine VR2-Steuerung.
  • Seite 22: Fahrfunktionen

    Gebrauch LED-Anzeige [Gewählte Fahrstufe] Die LED-Anzeige zeigt die momentan gewählte Fahrstufe (1 – 5). LED-Anzeige [Ladezustand] Die LED-Anzeige [Ladezustand] ist in 10 Segmente unterteilt und zeigt den aktuellen Ladezustand: • Nach kurzem Fahren zeigt die Batterieanzeige den genauen Batteriestatus an. • Eine Ladung von 100 % entspricht der Anzeige von 10 Segmenten im Batteriesymbol. •...
  • Seite 23 Gebrauch VORSICHT Unzureichende Stabilisierung der sitzenden Person Herausfallen aus dem Elektrorollstuhl durch fehlende Sicherung ► Legen Sie bei Fahrten im öffentlichen Raum stets das vorhandene Gurtsystem an. ► Informationen zum nachträglichen Erwerb und zur Befestigung erteilt das Fachpersonal, das Ihnen das Pro­ dukt übergeben hat.
  • Seite 24: Hinweise Zum Fahren

    Gebrauch Gefahren durch mangelhafte Bereifung VORSICHT Mangelhafte Bereifung Unfall/Sturz durch schlechte Haftung, reduzierte Bremswirkung oder mangelnde Manövrierfähigkeit ► Achten Sie auf ausreichenden Luftdruck. Der richtige Luftdruck ist auf der Raddecke aufgedruckt. ► Achten Sie darauf, dass die Antriebsräder mit dem gleichen Luftdruck befüllt sind. ►...
  • Seite 25: Ein- Und Ausschalten

    Weitere Gebrauchshinweise • Das Anhängen von Lasten, wie Rucksäcke o. ä., kann die Stabilität negativ beeinflussen. Ottobock empfiehlt die Verwendung eines Gepäckträgers. Falls nicht vorhanden, sollte ein Rucksack immer mit den Schultergur­ ten am Rückenrahmen befestigt werden. Die Zuladung sollte 5 kg (11 lbs) nicht überschreiten.
  • Seite 26: Wahl Der Fahrstufen

    Gebrauch WARNUNG Unerwarteter Not-Stopp Stürzen, Herausfallen des Benutzers durch plötzlich einsetzenden Notbremsvorgang ► Das System führt bei Kommunikationsproblemen im Bussystem der Steuerung oder bei einer defekten Ener­ giezufuhr einen Not-Stopp aus und vermeidet so unkontrollierte Funktionen. ► Beachten Sie, dass es durch diesen Not-Stopp im Straßenverkehr zu für Sie gefährliche Situationen kommen könnte.
  • Seite 27: Reichweite

    Gebrauch WARNUNG Verlängerter Bremsweg Stürzen, Umkippen, Kollision durch Anwenderfehler ► Beachten Sie, dass der Bremsweg an abwärtsgerichteten Neigungen wesentlich länger ist als auf ebenen Flächen. ► Verringern Sie beim Befahren von abwärtsgerichteten Neigungen zusätzlich die Geschwindigkeit (z. B. Fahr­ stufe 1 einstellen). INFORMATION Die Steuerung des Produkts schaltet bei erhöhten Temperaturen und längerer Bergauffahrt in einen sicheren Zu­...
  • Seite 28: Fahreigenschaften Anpassen

    Gebrauch Die Steuerung des Elektrorollstuhls verfügt über eine elektronische Wegfahrsperre, die standardmäßig nicht frei­ geschaltet ist. Wurde die Funktion bestellt und freigeschaltet, wird die Wegfahrsperre über das Bedienpult wie folgt aktiviert oder deaktiviert: Aktivieren der Wegfahrsperre 1) Bei eingeschalteter Steuerung die Taste [Ein/Aus] länger drücken. 2) Nach einem Signalton (ca.
  • Seite 29: Batterien/Ladevorgang

    Gebrauch WARNUNG Fehlerhafte Wartungs-, Reparatur- oder Einstellarbeiten an der Bremse Stürzen, Umkippen, Kollision mit Personen oder Gegenständen in der Umgebung durch unerlaubte Bedienung ► Reparaturen und Einstellungen an der Bremse dürfen ausschließlich durch das Fachpersonal erfolgen. Eine falsche Einstellung kann zum Verlust der Bremswirkung führen. VORSICHT Offen liegende Quetschstellen Einklemmen, Quetschen durch falsche Handhabung...
  • Seite 30: Allgemeines

    Gebrauch HINWEIS Unautorisierter Batteriewechsel Beschädigung der Batterie durch unzulässige Änderungen am Produkt ► Ein Batteriewechsel darf nur durch das Fachpersonal erfolgen. ► Die werkseitig eingestellte Ladekennlinie des Ladegeräts entspricht den mitgelieferten Batterien und darf nicht selbstständig verändert werden. 7.10.2 Allgemeines Der Elektrorollstuhl ist mit wartungsfreien Batterien ausgestattet.
  • Seite 31: Batterien Laden

    Gebrauch 7.10.5 Batterien laden WARNUNG Falscher Umgang mit dem Ladegerät Stromschlag durch Berühren spannungsführender Teile ► Berühren Sie keine spannungsführenden Teile. Das Ladegerät und die dazugehörenden Kabel stehen nach dem Einschalten unter Strom. ► Entfernen Sie keine Isolierungen oder Schutzabdeckungen. WARNUNG Falscher Umgang mit Ladegeräten Verletzungsgefahr durch Vernachlässigung der Aufsichtspflicht;...
  • Seite 32: Sitz

    Sitz mit Flüssigkeit in Berührung kommt ‒ z. B. durch verschüttete Getränke oder durch Inkonti­ nenz. ► Verwenden Sie ausschließlich die Inkontinenzbezüge von Ottobock für dieses Produkt. Für einen Ersatzbezug von Ottobock wenden Sie sich bitte an das Fachpersonal.
  • Seite 33: Federung

    Gebrauch Die montierte Beleuchtung ermöglicht das Fahren im Straßenverkehr bei Dunkelheit und ist nur zur Verwendung an motorisierten Krankenfahrstühlen zugelassen. Das Licht, die Blinker links und rechts sowie die Warnblinker werden über das Bedienpult bedient. Beleuchtung vorn Die Frontbeleuchtung besteht aus 2 Frontleuchten mit integrierten Blinkern (siehe Abb. 19, links).
  • Seite 34: Demontage Und Transport

    Gebrauch Bedienpulthalter wegschwenken 1) Den Bedienpulthalter mit etwas Druck zur Seite drücken. → Das Drehelement ist entriegelt. 2) Den Bedienpulthalter seitlich wegschwenken. INFORMATION: Beim Zurückdrehen in die Ur­ sprungsposition rastet das Drehelement wieder ein. 7.15 Demontage und Transport 7.15.1 Sicherheitshinweise WARNUNG Unsachgemäßer Transport in Flugzeugen Brandverletzung, Explosion oder Beschädigung der Batterie durch Nichtbeachten von Transportvorgaben...
  • Seite 35: Transportfertig Machen

    Gebrauch Zum Transport vorbereiten 1) Die Rückenlehne nach vorn klappen und auf der Sitzfläche ablegen (siehe Seite 17). 2) Die Seitenteile abnehmen (siehe Seite 14). Das Sei­ tenteil auf dem Sitz ablegen. 3) Die Beinstützen entnehmen (siehe Seite 15). 7.15.3 Transportfertig machen Elektrorollstuhl transportieren 1) Den Elektrorollstuhl auf seinem Transportplatz plat­...
  • Seite 36: Notwendiges Zubehör

    Rollstuhl angepasst hat. Sichern des Produkts mit Dahl Docking-System Für das Sichern mit der Option "Dahl Docking-System" ist das Ottobock Montageset "Dahl Docking-System" er­ forderlich (491S75=ST610). Darüber hinaus sind das entsprechende Adaptionsset der Firma Dahl sowie weitere Teile aus dem Basiskit der Fir­...
  • Seite 37 Gebrauch Fahrzeugseitige Rollstuhlrückhaltegurte anbringen 1) Den Haken des fahrzeugseitigen Rollstuhlrückhalte­ gurts jeweils von außen in die hinteren Befesti­ gungsösen einhängen (siehe Abb. 26, links). 2) Den Haken des fahrzeugseitigen Rollstuhlrückhalte­ gurts jeweils von außen in die vorderen Befesti­ gungsösen einhängen (siehe Abb. 26, rechts). 3) Die Befestigungsgurte vorn und hinten so straff wie möglich spannen.
  • Seite 38: Pflege

    Gebrauch • Die Gurte des Personenrückhaltesystems müssen immer körpernah am Benutzer geführt werden. Die Gurte dürfen nicht über die Seitenteile und Räder führen (siehe Abb. 29 Pos. 2). • Der Schultergurt muss immer über die Schulter des Benutzers geführt werden. Der Schultergurt ist vom Fachpersonal oberhalb und hinter dem Benutzer zu sichern (siehe Abb. 29, Pos. 1).
  • Seite 39: Wartung Und Reparatur

    Wartung und Reparatur • Vor einer Desinfektion sind die Sitz- und Rückenpolster, das Bedienpult und die Armauflagen zu reinigen. 8 Wartung und Reparatur 8.1 Wartung WARNUNG Fehlerhafte Wartungsarbeiten Schwere Verletzungen des Benutzers, Schäden am Produkt durch Nichtbeachten von Wartungsintervallen ► Führen Sie nur die Wartungsarbeiten durch, die in diesem Kapitel beschrieben werden. Alle weiteren War­ tungs- und Servicearbeiten dürfen nur durch das Fachpersonal erfolgen.
  • Seite 40: Reparatur

    Wartung und Reparatur Komponente Tätigkeit Vor jeder wöchent­ monat­ Fahrt lich lich Bereifung Auf Beschädigung prüfen Batterien Ladezustand der Batterie prüfen Elektronik Steuerung auf Fehlerfreiheit prüfen (bei Fehlermeldun­ gen am Bedienpult das Fachpersonal informieren) Ladegerät auf Fehlerfreiheit prüfen (bei LED-Fehlermel­ dungen das Fachpersonal informieren) Steckverbindungen prüfen Bremse...
  • Seite 41: Störungsbeseitigung

    Wartung und Reparatur 8.3 Störungsbeseitigung INFORMATION Das System führt bei Kommunikationsproblemen im Bussystem der Steuerung einen Not-Stopp aus und vermei­ det so unkontrollierte Funktionen. ► Beachten Sie, dass Sie nach jedem Not-Stopp die Steuerung des Elektrorollstuhls wieder einschalten müs­ sen. ►...
  • Seite 42: Verhalten Bei Pannen

    Entsorgung Blinkende LED Fehler/Warnung Ursache Mögliche Maßnahme Fehlerhafte Verkabelung z. B. Kabelbruch, keine Kabelverbindungen rechten des rechten Motors Verbindung zur Batterie Motor prüfen; Verbindung zum Bat­ terieanschluss prüfen Fahrfunktion gesperrt evtl. Ladegerät ange­ Ladegerät entfernen aufgrund äußerer Einflüs­ schlossen Fehler Joystick Joystick nicht in Nullposi­...
  • Seite 43: Rechtliche Hinweise

    Je nach Modell und Ausführung werden Fehlfunktionen und Störungen sicherheitsrelevanter Komponenten sowie Statusmeldungen einzelner Komponenten aufgezeichnet. Beim Auslesen der Datenspeichermodule im Servicefall liegen die Daten in anonymisierter/pseudonymisierter Form vor. Die Daten werden von Ottobock entsprechend der einschlägigen Datenschutzregularien gespeichert, verarbeitet und genutzt.
  • Seite 44 Technische Daten * in Schritten von 20 mm ** in Schritten von 10 mm Maße und Gewichte Winkel der Sitzebene -3° / 0° / 3° / 6° / 9° (je nach Anpassung durch das Fachpersonal) Winkel von Bein zum Sitz 90° – 170° Abstand von der Armlehne zum Sitz 225 –...
  • Seite 45: Anhänge

    Anhänge * Die angegebene Geschwindigkeit kann um ±10 % abweichen. ** Die Steuerung und Motoren müssen vor Überlastung geschützt werden. Deswegen ist die Dauersteigfähigkeit abhängig vom Gesamtgewicht (Rollstuhlgewicht + Benutzergewicht + Gepäck) sowie von der Bodenbeschaffen­ heit, Außentemperatur, Batteriespannung und der Fahrweise des Benutzers. Die Dauersteigfähigkeit kann indivi­ duell erheblich niedriger sein als die angegebene Steigfähigkeit.
  • Seite 46: Angaben Zur Schallemission

    Anhänge Merkmal Grenzwert (gemäß Verordnung (EU) Nr. 1300/2014) Kleinste Räder ca. 3" oder größer; laut Verordnung muss das kleinste Rad einen Spalt mit 75 mm (3") horizontaler und 50 mm (2") vertikaler Abmes­ sung überwinden können Höhe max. 1375 mm (54.1"); einschließlich eines 1,84 m (72.5") großen männlichen Rollstuhlfahrers (95.
  • Seite 47: Other Countries

    Burlington, Ontario, L7L 5N5, Canada 1050-161 Lisboa · Portugal T +1 800 665 3327 · F +1 800 463 3659 T +351 21 3535587 · F +351 21 3535590 CACustomerService@ottobock.com Ottobock SE & Co. KGaA ottobockportugal@mail.telepac.pt www.ottobock.ca Max-Näder-Straße 15 · 37115 Duderstadt · Germany T +49 5527 848-1590 · F +49 5527 848-1676 Otto Bock Polska Sp.
  • Seite 48 Ihr Fachhändler | Your specialist dealer Otto Bock Mobility Solutions GmbH Lindenstraße 13 · 07426 Königsee/Germany www.ottobock.com...

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