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Mögliche Fehlerursachen - Roland Rp301 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
& &
Mögliche Fehlerursachen
Symptom
Sie verwenden Kopfhörer und der
Ton ist stummgeschaltet, aber es
ist trotzdem ein schlagender Ton
zu hören, wenn Sie die Tastatur
anschlagen .
Das Instrument schaltet sich von
selbst ab .
Das Instrument kann nicht
eingeschaltet werden .
Die Pedale funktionieren nicht
bzw . die Noten bleiben „hängen" .
Der Lautstärkepegel des an die
Eingangsbuchse angeschlossenen
Instruments ist zu niedrig
Das Instrument erzeugt keinen
Klang ./
Nach Starten der Wiedergabe
hören Sie keinen Sound .
Beim Drücken einer Taste ganz
links auf der Klaviatur hören Sie
nichts .
Sie hören nichts (nach Anschlie-
ßen eines MIDI-Instruments) .
Nicht alle gespielten Noten
werden wiedergegeben .
Die selbst gespielten oder vom
Recorder wiedergegebenen
Noten wirken falsch .
Auf der Tastatur gespielte Noten
erklingen doppelt .
Selbst nach Ausschalten des
Halleffekts hören Sie noch Hall .
Ab einer bestimmten
Oktave ändert sich der Klang der
höchsten Noten .
Sie hören ein Klirrgeräusch .
Die Noten klingen falsch oder
schnarren .
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Grund/Abhilfe
Bei diesem Instrument wird eine „Hammer Action"-Tastatur verwendet, um das Anschlaggefühl eines akustischen Klaviers so
realistisch wie möglich zu simulieren. Aus diesem Grund hören Sie das Hammergeräusch, wenn Sie auf der Tastatur spielen,
ebenso wie es bei einem akustischen Klavier der Fall wäre. Da Sie bei diesem Instrument die Lautstärke anpassen können, fällt
Ihnen möglicherweise in bestimmten Situationen das Geräusch der Hämmer auf, aber dies stellt keine Fehlfunktion dar. Wenn
Sie bezüglich der Vibrationen, die auf den Boden oder Wände übertragen werden, Bedenken haben, können Sie die Vibrationen
minimieren, indem Sie das Klavier weiter entfernt von der Wand aufstellen oder indem Sie eine im Handel erhältliche Antivibra-
tionsmatte auslegen, die für die Verwendung mit Klavieren konzipiert wurde.
Das Instrument wird automatisch ausgeschaltet, wenn 240 Minuten (4 Stunden) vergangen sind, seitdem dieses zuletzt gespielt
oder bedient wurde. (Dies ist die Werkseinstellung.)
Wenn das Instrument nicht automatisch ausgeschaltet werden soll, ändern Sie die Einstellung „Auto Off" in „Off".
Haben Sie das Netzteil richtig angeschlossen?
Haben Sie die Pedaleinheit richtig angeschlossen?
Verbinden Sie das Pedalkabel mit der Pedalbuchse.
Wenn Sie das Pedalkabel lösen, während das Instrument eingeschaltet ist, bleibt der Pedaleffekt eventuell aktiv. Schalten Sie das
Instrument prinzipiell aus, bevor Sie das Pedalkabel anschließen oder lösen.
Ist die Funktion Twin Piano aktiviert?
Wenn Twin Piano aktiviert ist, hat das rechte Pedal nur Auswirkungen auf den rechten Abschnitt der Tastatur und das linke Pedal
nur auf den linken Abschnitt der Tastatur.
Verwenden Sie ein Verbindungskabel mit einem Widerstand?
Benutzen Sie ausschließlich Verbindungskabel ohne Widerstand.
Haben Sie die Lautstärke des Instruments und/oder des angeschlossenen Geräts auf den Mindestwert gestellt?
Haben Sie einen Kopfhörer angeschlossen?
Haben Sie einen Stecker an eine Kopfhörerbuchse angeschlossen?
Solange ein Stecker an eine Kopfhörerbuchse angeschlossen ist, funktionieren die Lautsprecher nicht.
Haben Sie die „Local Control"-Funktion auf „Off" gestellt?
Wenn Sie die „Local Control"-Funktion auf „Off" stellen, werden die aufgenommenen Songs scheinbar nicht abgespielt. Stellen Sie
die „Local Control"-Funktion auf „On".
Wurde der Visual Control-Modus auf MIDI Visual Control oder V-LINK eingestellt?
Wenn der Visual Control-Modus auf MIDI Visual Control oder V-LINK eingestellt ist, dienen die Tasten der untersten Oktave
(A0–G#1) zum Steuern von Videomaterial, sie erzeugen in diesem Fall keinen Klang.
Haben Sie alle Geräte eingeschaltet?
Stimmen die MIDI-Verbindungen zwischen dem Instrument und dem externen Gerät?
Verwenden das Instrument und das externe Gerät denselben MIDI-Kanal?
Die maximale Polyphonie dieses Instruments beträgt 128 Stimmen. Wenn Sie den Dual-Modus verwenden (S. 18), zu einem Song
spielen oder fortwährend das Dämpferpedal gebrauchen, muss das Gerät eventuell mehr Noten wiedergeben als es kann.
Deshalb fallen bestimmte Noten (frühzeitig) weg.
Haben Sie ein Transpositionsintervall eingestellt?
Ist die Gesamtstimmung richtig eingestellt?
Die Noten eines Klaviers werden mit einem einmaligen Verfahren gestimmt („Spreizung" bzw. „Stretched Tuning"), wodurch die
höheren Noten eine etwas höhere Tonlage und die tiefen Noten eine etwas tiefere Tonlage haben. Aus diesem Grund empfinden
Sie die Tonlage möglicherweise als falsch, aber dieses ist normal und keine Fehlfunktion.
Haben Sie einen Dual-Klang ausgewählt?
Wenn Sie das Gerät mit einem externen Sequenzer verbunden haben, müssen Sie „Local Control" auf „Off" stellen. Alternative:
Schalten Sie die „Soft Thru"-Funktion des Sequenzers aus.
Die Klavierklänge des Instruments simulieren auch die Tiefe und Resonanzen eines akustischen Klaviers. Dieses erweckt bisweilen
den Eindruck, dass der Halleffekt aktiv ist.
Auf einem akustischen Instrument werden die Saiten der letzten 1+1/2 Oktaven nicht gedämpft und klingen natürlich aus.
Die Position des Dämpferpedals hat darauf keinen Einfluss. Außerdem klingen jene Noten etwas anders. Dieses Instrument
simuliert diese Klangeigenschaften naturgetreu. Der Bereich, der vom Dämpferpedal nicht beeinflusst wird, richtet sich nach der
eingestellten Transposition.
Falls es im Kopfhörer auftritt:
Klavierklänge mit zahlreichen Obertönen enthalten sehr hohe Frequenzen, die den Eindruck erwecken, dass ein Metallgegen-
stand mitschwingt. Bei einem akustischen Klavier ist das aber auch der Fall, und so kann dies nicht als Funktionsstörung gewertet
werden. Das Klirren wird bei Verwendung des Halleffekts noch intensiver. Eventuell können Sie den Halleffekt ausschalten.
Wenn das Phänomen NICHT im Kopfhörer auftritt:
Wahrscheinlich liegt das Problem woanders (z. B. beim Mitschwingen bestimmter Komponenten). Bitte wenden Sie sich an Ihren
Roland-Vertragspartner.
Wenn Sie die Lautstärke auf den Höchstwert stellen, tritt in bestimmten Situationen eine Verzerrung auf. Stellen Sie die Lautstärke
dann auf den Mindestwert.
Wenn das Phänomen NICHT im Kopfhörer auftritt:
Bei einer hohen Lautstärke ist es durchaus denkbar, dass die Lautsprecher des Geräts oder ein Gegenstand in seiner Nähe zu
schwingen beginnen. Vor allem Leuchtröhren und Glastüren können leicht zum Schwingen gebracht werden. Das macht sich vor
allem beim Spielen tiefer Noten bei einem hohen Schallpegel bemerkbar. Eventuell kann das Problem folgendermaßen behoben
werden:
• Stellen Sie dieses Gerät 10-15 cm entfernt von Wänden oder anderen Oberflächen auf.
• Verringern Sie die Lautstärke.
• Stellen Sie das Instrument oder die mitschwingenden Gegenstände woanders auf.
Falls es im Kopfhörer auftritt:
Wahrscheinlich liegt ein anderer Grund vor. Bitte wenden Sie sich an Ihren Roland-Vertragspartner.
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