2.5. Aufbau der Master-Anfrage
2.5.1. Adresse
2.5.2 Funktionscode
2.5.3 Daten
2.5.4 Zyklische Fehlerprüfung (CRC
2.6 Aufbau der Slave-Antwort
2.6.1 Erforderliche Übertragungszeit
2.6.2 Normale Slave-Antwort
PKE-COM-RTU Modbus RTU Kommunikationsanschaltung für PKE12/32/65 03/20 MN043005DE
Über die DIP-Schalter am PKE-COM-RTU wird die Adresse des Slaves (1 bis 63) eingestellt,
•
an den die Anfrage geht. Nur der PKE mit dieser Adresse kann auf die Anfrage antworten.
Die Adresse 0 wird als sogenannter Broadcast (Nachricht an alle Busteilnehmer) vom
•
Master verwendet. In diesem Modus können einzelne Teilnehmer nicht angesprochen
und von den Slaves keine Daten ausgegeben werden.
Der Funktionscode definiert den Typ der Nachricht.
Es können folgende Aktionen ausgeführt werden:
Funktionscode
Bezeichnung
[hex]
04
Read Input Registers
05
Force Single Coil
06/16
Write Single/Multiple Register
Die Länge des Datenblocks (Data: N x 1 Byte) ist abhängig vom Funktionscode. Dieser
setzt sich aus je zwei hexadezimalen Zeichen im Bereich von jeweils 00 bis FF zusam-
men. Der Datenblock beinhaltet zusätzliche Informationen für den Slave, um die vom
Master im Funktionscode festgelegte Aktion (Beispiel: Die Anzahl der zu bearbeitenden
Parameter) durchführen zu können.
)
Die Telegramme in der Betriebsart Modbus RTU beinhalten eine zyklische Fehlerprüfung
(CRC = Cyclical Redundancy Check). Das CRC-Feld besteht aus zwei Bytes, die einen
binären 16-Bit-Wert enthalten. Die CRC-Fehlerprüfung wird immer und unabhängig
vom Paritätsprüfverfahren für die einzelnen Zeichen des Telegramms durchgeführt. Das
CRC-Ergebnis wird vom Master an das Telegramm angehängt. Der Slave führt während
des Telegrammempfangs eine Neuberechnung durch und vergleicht den errechneten
Wert mit dem tatsächlichen Wert im CRC-Feld. Sind die beiden Werte nicht identisch,
wird ein Fehler gesetzt.
Der Zeitraum zwischen dem Empfangen einer Anfrage vom Master und der Antwort
•
des PKE beträgt mindestens 3,5 Zeichen (Ruhezeit). mindestens 3,5 Zeichen
(Ruhezeit).
Nachdem der Master eine Antwort vom PKE erhalten hat, muss er mindestens die
•
Ruhezeit abwarten, bevor er eine neue Anfrage senden kann.
Wenn die Master-Anfrage eine Schreibe-Register-Funktion enthält (Funktionscode
•
05/06/16), sendet der PKE direkt die Anfrage als Antwort zurück.
Wenn die Master-Anfrage eine Lese-Register-Funktion enthält (Funktionscode 04),
•
sendet der PKE die gelesenen Daten mit der Slave-Adresse und dem Funktionscode
als Antwort zurück.
2 Modbus RTU
2.5. Aufbau der Master-Anfrage
Beschreibung
Lesen der Input-Register (Prozessdaten, Parameter,
Konfiguration) im Slave.
Schreiben eines einzelnen Bits im Slave
Schreiben eines oder mehrerer Holding-Register im Slave.
Bei einem allgemeinen Telegramm (Broadcast) wird das
entsprechende Holding-Register in allen Slaves geschrieben.
Das Register wird zum Vergleich zurückgelesen.
10