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Verbrennungsluftleitung; Anschluss Schornstein / Verbindungsstück - Spartherm Rlu Aufbauanleitung

Brennzellen
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sein. Diese Maßnahme ist bei LAS-Schornsteinsystemen nicht erforderlich
Bei dieser Ausführung sollte die Rohrleitung isoliert sein, um zu vermeiden,
dass Feuchtigkeit aus der Raumluft an der Rohrleitung kondensiert. Außer-
dem sollte das Rohr so verlegt sein, dass kein Wasser oder sonstige Stoffe
in die Brennzelle eindringen können und evtl. anfallendes Kondensat nach
außen abfließen kann. Nach den Vorschriften sind Verbrennungsluftleitun-
gen in Gebäuden mit mehr als zwei Vollgeschossen, die Brennwände über-
brücken, so herzustellen, dass Feuer und Rauch nicht in andere Geschosse
oder Brandabschnitte übertragen werden können. Landesspezifische- und
örtliche Brandschutzbestimmungen sind zu beachten!
Bitte achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen stets dicht sind. Wir emp-
fehlen Rohrleitungen zu verwende, die für das System RLU zugelassen sind
und eine entsprechende Zulassung aufweisen.

3.3 VERBRENNUNGSLUFTLEITUNG

Die Verbrennungsluft muss über dichte Leitungen von außen oder über ein
LAS-Schornsteinsystem zugeführt werden.
Wir empfehlen für die Verbrennungsluftleitung Bauteile des Systems EW
Alkon der Fa. Raab mit D = 100 mm zu verwenden, da diese bei fach-
gerechter Montage druckdicht ausgeführt, geprüft und zugelassen sind.
Hinweise der Herstellermontageanleitung der Fa. Raab sind zu beachten!
Werden andere Systeme verwendet, so ist auf die dauerhaft dichte Montage
zu achten. Aluflexleitungen sind vor mechanischer Belastung zu schützen!
Die Verbrennungsluftleitung ist nach TROL zu installieren und mit Gefälle
so zu verlegen, dass die notwendige Verbrennungsluft von außerhalb des
Gebäudes angesaugt wird und dass kein Wasser, keine Tiere oder sonstige
Stoffe eindringen können und dass evtl. anfallendes Kondensat / Wasser
nach außen abfließen kann. Gegen Kondensatbildung an den äußeren
Oberflächen ist die Luftleitung gemäß TROL / Energieeinsparverordnung zu
isolieren. Bei größeren Leitungslängen oder mehreren Umlenkungen ist eine
Leitung von D = 200 mm zu empfehlen. Diese wird dann vor der Brennzelle
auf D = 150 mm reduziert. Die Berechnung erfolgt gemäß TROL, bzw. DIN
EN 13384-1. Wir empfehlen eine zusätzliche Absperrvorrichtung am Anfang
dieser Verbrennungsluftleitung zu installieren. Die Stellung der Absperrvor-
richtung muss von außen erkennbar sein.
Hinweise des Herstellers zur korrekten Ausführung des Verbrennungsluft-
systems beachten!
Der Erbauer ist verantwortlich für die ordnungsgemäße, dauerhaft dichte
Ausführung der Verbrennungsluftleitung und muss dies dem Betreiber bei
Inbetriebnahme schriftlich betätigen. (Siehe Anlage Seite 15)
3.4 ANSCHLUSS SCHORNSTEIN / VERBINDUNGSSTÜCK
Wir empfehlen, die RLU-Brennzelle mit einer vom DIBt zugelassenen Rauch-
gasleitung anzuschließen. Das System der Firma Raab, Typ: EW Alkon,
besitzt diese Zulassung und kann über die Firma Spartherm bezogen wer-
den. Anlagen, die an herkömmliche Rauchgasleitungen nach DIN EN1856-2
angeschlossen werden, müssen mit besonderer Sorgfalt vom Erbauer der
Anlage auf ihre dauerhafte Dichtigkeit geprüft werden. Die Verbindungsstü-
cke sind in diesem Falle an den Übergängen mit dauerbeständigem Dicht-
material (Ofenkitt) abzudichten. Diese müssen gemäß der DIN EN 1856-2,
der DIN 18160 bzw. den landesspezifischen Vorschriften an den Schornstein
angeschlossen werden. Es ist darauf zu achten, dass das Abgasrohr auf kür-
zestem Weg, steigend zum Schornstein verlegt wird. Dabei sind möglichst
keine Umlenkungen des Abgasrohrs vorzunehmen.
Führt das Abgasrohr durch Bauteile mit brennbaren Baustoffen, ist das
Abgasrohr entsprechend den Vorschriften zu dämmen. Grundsätzlich ist
die Verbindungsleitung so zu montieren, dass jeder Zeit eine Reinigung
und Inspektion der Verbindungsleitung möglich ist. Dies ist durch eine
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