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Allgemeine Sicherheitshinweise Die Nichteinhaltung folgender Sicherheitshinweise kann zu körperlichen Verletzungen oder zu Beschädigungen der Maschine führen. 1. Die Maschine darf erst nach Kenntnisnahme der zugehörigen Betriebsanleitung und nur durch entsprechend unterwiesene Bedienpersonen in Betrieb genommen werden. 2. Lesen Sie vor Inbetriebnahme auch die Sicherheitshinweise und die Betriebsanleitung des Motorherstellers.
Allgemeines ACHTUNG ! Die in der Serviceanleitung beschriebenen Tätigkeiten dürfen nur von Fachkräften bzw. entsprechend unterwiesenen Personen ausgeführt werden! Vorsicht Verletzungsgefahr ! Bei Reparatur-, Umbau- und Wartungsarbeiten Hauptschalter ausschalten und Maschine vom pneumatischen Versorgungsnetz trennen. Justierarbeiten und Funktionsprüfungen bei laufender Maschine nur unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen und unter größter Vorsicht durchführen.
Stellung des unteren Zahnriemenrades Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Stellung des unteren Zahnriemenrades nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Das untere Zahnriemenrad 5 wird über Gewindestift 3 axial und radial auf Welle 6 fixiert. Die korrekte Stellung des unteren Zahnriemenrades 5 ist gegeben, wenn sich Gewindestift 3 (erster Gewindestift in Drehrichtung) in die Bohrung 7 der Welle eindrehen lässt.
Nullpunkt, Transport mit Einrichtungen Einstellung des Nullpunktes (Position der Stichstellerkulisse) Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Nullpunkt des Stichstellers nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Bei der Stichlänge “0” dürfen Transporteur und Nadel beim Drehen des Handrades keine Vorschubbewegung ausführen. –...
Einstellung des Untertransportes 3.2.1 Position des Transporteurs im Stichplattenausschnitt 2 12 8 13 Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Position des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Seitliche Ausrichtung: Der Transporteur 2 muß mittig im Stichplattenausschnitt 1 stehen. Ausrichtung in Transportrichtung: Bei maximaler Stichlänge muß...
3.2.2 Höhe des Transporteurs Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Höhe des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Nähmaschinen ohne Transporteurhub: Der Transporteur 6 soll in seiner höchsten Stellung, die gleiche Höhe wie die Stichplatte 7 haben. Korrektur –...
3.2.3 Hubbewegung des Transporteurs Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Hubbewegung des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle In Nadeltiefstellung muß der Transporteur seine Höchststellung erreicht haben. Bei korrekter Einstellung erreichen die abwärtsgehende Nadel und der aufwärtsgehende Transporteur gleichzeitig das Stichplattenniveau.
3.2.4 Vorschubbewegung des Transporteurs Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Vorschubbewegung des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Wenn die Stichstellerwelle bei der größten Stichlänge betätigt wird, dann darf sich die Nadel im unteren Totpunkt bzw. 0,7 mm vor dem unteren Totpunkt nicht bewegen.
3.2.5 Gleichlauf von Nadel- und Untertransport Die Bewegung der Vorschubwelle 3 wird über Kloben 2 und Zugstange 5 auf Hebel 6 und auf Nadelstangenschwinge 1 übertragen. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Stellung des Klobens 6 nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Während des Vorschubes darf sich die Nadel im Stichloch nicht bewegen.
Nadelstangenschwinge Voraussetzungen für die Ausrichtung der Nadelstange – Position des Transporteurs im Stichplattenausschnitt ist korrekt eingestellt (siehe Kapitel 3.2.1). – Gleichlauf von Nadel- und Untertransport ist korrekt eingestellt (siehe Kapitel 3.2.5). 3.3.1 Seitliche Ausrichtung der Nadelstangenschwinge Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Seitliche Ausrichtung der Nadelstangenschwinge nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen.
3.3.2 Ausrichtung der Nadelstangenschwinge in Transportrichtung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Ausrichtung der Nadelstangenschwinge in Transportrichtung nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Die Nadel muß bei der Stichlänge “0” mittig in das Stichloch des Transporteurs einstechen. –...
Greifereinstellungen 0,5 mm Schleifenhub Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Schleifenhub nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Der Schleifenhub (2 mm) ist der Weg der Nadelstange vom unteren Totpunkt bis zu dem Punkt, an dem Greiferspitze 11 auf Nadelmitte steht.
Nadelstangenhöhe Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Nadelstangenhöhe nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle In Schleifenhubstellung muß die Greiferspitze auf Mitte der Nadelhohlkehle 3 stehen. – Nadel am Handrad in Schleifenhubstellung drehen. In Schleifenhubstellung steht die Greiferspitze auf Nadelmitte –...
Abstand des Greifers zur Nadel Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Abstand des Greifers zur Nadel nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle In Schleifenhubstellung bei max. Stichlänge soll der Abstand der Greiferspitze 6 zur Nadelhohlkehle max. 0,1 mm betragen. –...
Greiferschutz Der Greiferschutz 1 soll eine Berührung zwischen der Nadel und der Greiferspitze verhindern. In der Schleifenhubstellung soll die Nadel ohne Abdrängung am Greiferschutz anliegen. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Abstand bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen. Regel und Kontrolle In Schleifenhubstellung beim längsten Vorwärtsstich soll die Nadel am Greiferschutz 1 anliegen, ohne abgedrängt zu werden.
Spiel in der Klauenkupplung 0,5mm Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Spiel in der Klauenkupplung nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Das seitliche Spiel zwischen den Kupplungsklauen 5 und 6 muß 0,5 mm betragen. – Spiel in der Klauenkupplung kontrollieren. Korrektur –...
Stichsteller Einstellungen Begrenzung der maximalen Stichlänge Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Begrenzung der maximalen Stichlänge nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Je nach eingesetzter Näheinrichtung muß die Stichlängeneinstellung auf 6 bzw. 9 mm begrenzt sein. – Maximale Stichlänge einstellen.
– Stellrad 2 wieder aufsetzen und mit Schraube 3 befestigen. Grundeinstellung Stichverstellung für Maschinen mit serienmäßiger zweiter Stichlänge Die Unterklassen 767-FAS-373-RAP-HP, 767-FAS-573-RAP-HP, 767-KFA-373-RAP-HP, 767-FAS-473-RAP-HP, 767-KFA-573-RAP-HP sind mit einer zweiten Stichlänge ausgestattet. Hiermit kann eine kürzere zweite Stichlänge einfach über einen Schalter aktiviert werden.
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Korrektur – Feder am Stichstellerhebel aushängen. – Schraube 3 herausdrehen und Stellrad 2 abziehen. – Spindel 7 mit einem 10er Maulschlüssel so weit nach rechts drehen, bis der Kloben 10 (siehe Pkt. 5.2) möglichst wenig Spiel hat. Achtung ! Spindel 7 nicht zu weit nach rechts drehen. Die Stichstellerteile können sich verklemmen und die maximale Stichlänge von 9 mm bzw.
Bedienung der Stichverstellung für Maschinen mit serienmäßiger zweiter Stichlänge Mit den beiden Stellrädern 1 und 2 werden die beiden Stichlängen definiert. – Mit dem oberen Stellrad die größere Stichlänge einstellen. – Mit dem unteren Stellrad die kleinere Stichlänge einstellen. Ein Verändern der kleineren Stichlänge geht leichter wenn beim Verstellen die größere Stichlänge aktiviert ist und die LED 3 leuchtet –...
Spulengehäuselüfter Einstellungen Spulengehäuselüfter Der Fadenhebel muß den Faden zwischen dem Spulengehäuse und dessen Halter durchziehen. Damit dieser Fadendurchschlupf ungehindert erfolgen kann, muß das Spulengehäuse in diesem Moment gelüftet werden. Dadurch wird das gewünschte Nahtbild mit der geringstmöglichen Fadenspannung erzielt. Falsche Einstellungen können folgende Auswirkungen haben: –...
6.1.2 Größe des Lüftungsspalts (Lage des Fingerweges) Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Fingerweg und Lüftungsspalt nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen. Regel und Kontrolle Lüfterfinger 4 muß das Spulengehäuse 3 soweit lüften, dass der Faden ungehindert seitlich zwischen Spulengehäusenase 5 und der Aussparung der Stichplatte hindurchschlüpfen kann.
Obertransport Einstellungen Verstellung des Obertransportes Mechanische Nähfußhubverstellung Mit dem Stellrad 7 auf dem Armdeckel kann der Nähfußhub, auch während des Nähens, schnell an die Materialstärke angepaßt werden. Das Gelenkgetriebe für die Nähfußhubverstellung enthält dazu einen Exzenter. Der Exzenter ermöglicht eine Verstellung des Nähfußhubes von 1 bis 6 mm bzw.
7.1.2 Einstellbereich der Nähfußhubverstellung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Einstellbereich der Nähfußhubverstellung nur bei ausgeschalteter Nähanlage kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Wenn das Stellrad 5 für die Nähfußhubverstellung in Position “min.” steht, muß der minimale Nähfußhub von 1 mm bzw. 1,6 mm wirksam sein.
7.1.3 Position des Hebels zur Übertragung der Stellradbewegung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Position des Hebels nur bei ausgeschalteter Nähanlage kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Kontrolle ohne Einstellehre: Der Abstand des Kugelbolzens 1 zur Außenseite der Gehäusewand muß 78 mm betragen. –...
Transportfuß und Stoffdrückerfuß 7.2.1 Hub von Transport und Drückerfuß Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten! Hub von Transport- und Stoffdrückerfuß nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Die Hübe von Transportfuß 2 und Stoffdrückerfuß 1 müssen gleich groß sein, wenn der kleinste Nähfußhub eingestellt ist.
7.2.2 Hubbewegung des Transportfußes Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Hubbewegung des Transportfußes nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Voraussetzung für die Einstellung – Hub von Transport- und Drückerfuß korrekt eingestellt – Hubbewegung des Transporteurs korrekt eingestellt Regel und Kontrolle Der abwärtsgehende Transportfuß...
Potentiometer zur automatischen Stichzahlbegrenzung Die Nähmaschinen in FA-Ausführung sind mit dem Potentiometer zur Begrenzung der Drehzahl bei größeren Hüben ausgestattet. Das Potentiometer 3 ist über Welle 2, Hebel 1 und Kugelbolzen mechanisch mit dem Stellrad auf dem Armdeckel verbunden. Über Potentiometer 3 erkennt die Steuerung den eingestellten Nähfußhub und paßt die Stichzahl automatisch an.
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Korrektur Wenn die genannten Werte nicht stimmen, ist die Stellung des Potentiometers 3 zu korrigieren. – Gewindestift 4 lösen. – Welle des Potentiometers 3 so einstellen, dass der entsprechende Widerstand erreicht wird. – Potentiometer 3 ganz in die Bohrung der Stellwelle 2 hineinschieben.
Nähfußhöhe und Nähfußlüftung Einstellungen Elektropneumatische Nähfußlüftung Die Nähmaschinen mit RAP sind serienmäßig mit der elektropneumatischen Nähfußlüftung (FLP) ausgestattet. Durch Rückwärtstreten des Pedals werden die Nähfüße über Zylinder 7 pneumatisch gelüftet (z.B. zum Nähen von Ecken). Zum Lüften der Nähfüße fährt die Kolbenstange des Zylinders 7 aus. Die Bewegung der Kolbenstange wird über Hebel 3, Stange 2 und Hebel 1 auf Welle 4 übertragen.
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Korrektur Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Höhe der elektropneumatisch gelüfteten Nähfüße nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen. – Handrad drehen, bis beide Füße auf der Stichplatte aufliegen. – Schraube 8 entsprechend ändern, um den Lüftungshub von 16 mm (15 mm) zu erreichen. Hinweis Es können Transportprobleme beim Nähen von dünnem Nähgut auftreten, wenn der Stift 6 das Absenken der beiden Nähfüße bis zum...
Nähfußarretierung Die gelüfteten Nähfüße werden mit Lüfterhebel 1 in Hochstellung arretiert (z.B. zum Aufspulen des Greiferfadens oder zum Auswechseln der Nähfüße). Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Höhe der arretierten Nähfüße nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen. Regel und Kontrolle Der Abstand zwischen den mit Lüfterhebel 1 in Hochstellung arretierten Nähfüßen und der Stichplatte soll 8 mm betragen.
Lüftungsbegrenzung Regel und Kontrolle Die Anschlagschraube 2 begrenzt die Lüftung, wenn der Kniehebel ganz nach rechts gedrückt wird. Damit wird eine Kollision zwischen den Nähfüßen und der Nadelstange verhindert. – Nähfüße über Kniehebel lüften – Überprüfen, ob die Nadelstange nicht auf den gelüfteten Transportfuß...
Oberfadenspannung Fadenspannungslüftung Regel und Kontrolle Die Fadenspannung wird gelüftet, – wenn der Kniehebel betätigt wird. – wenn die Nähfüße bei Nähmaschinen mit “RAP” und “FLP” mit dem Pedal gelüftet werden. – während des Fadenabschneidevorganges. Überprüfen, ob die Spannungsscheiben bei ausgeführter Funktion geöffnet sind.
Fadenanzugsfeder Regel und Kontrolle Federweg: Fadenanzugsfeder 4 muß den Nadelfaden von der Fadenhebelhochstellung bis zum Eintauchen des Nadelöhrs in das Nähgut unter geringer Spannung halten. Fadenanzugsfeder 4 darf erst am Anschlag anliegen, wenn die Nadel bis zum Öhr in das Nähgut eingetaucht ist. Federspannung: Die erforderliche Federspannung der Fadenanzugsfeder 4 hängt von dem zu verarbeitenden Material ab.
Sicherheitskupplung 10.1 Ausgerastete Sicherheitskupplung einrasten Die serienmäßige Sicherheitskupplung 2 im unteren Zahnriemenrad schützt vor Greiferverstellung und Greiferbeschädigungen bei Fadeneinschlag in die Greiferbahn. Bei blockiertem Greifer muß Sicherheitskupplung 2 ausrasten. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Sicherheitskupplung nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einrasten. –...
10.2 Übertragbares Drehmoment einstellen Regel und Kontrolle Das von Sicherheitskupplung 2 übertragbare Drehmoment wird werkseitig mit einem Drehmomentschlüssel eingestellt. ACHTUNG ! Das werkseitig eingestellte Drehmoment ist nur zu erhöhen, wenn die Sicherheitskupplung 2 bei der Verarbeitung von schwerem Nähgut häufig ausrastet. Korrektur Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten.
Spuler Regel und Kontrolle Der Spuler muß selbsttätig abschalten, wenn die Spule bis ca. 0,5 mm vor dem Spulenrand gefüllt ist. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Spulenfüllmenge nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen. Korrektur Kleinere Änderungen der Spulenfüllmenge: Stellschraube 1 am Auslösehebel 2 verdrehen. Spulenfüllmenge verringern: Stellschraube 1 hineindrehen Spulenfüllmenge vergrößern:...
Ölschmierung bis Juli 2003 antil July 2003 ab Aug. 2003 from Aogust 2003 Ölförderung zum Nähkopf Die Spiralnuten in der Greiferantriebswelle 13 fördern das Öl von der Wanne durch die Leitung 23 bis zur Auskesselung 3 im Nähkopf. Das Rückschlagventil 24 in dieser Leitung verhindert, daß bei Maschinenstillstand das Öl zurückläuft.
Ölrückführung vom Greiferkasten zur Ölwanne Das Öl gelangt vom Greiferkasten über die Leitung 18 zum Ausgleichsbehälter 19. Über die Leitung 21 mit dem Sintermetallfilter 20 saugt die Pumpe 12 auf der Greiferwelle das Öl wieder zurück in die Ölwanne. Gleichzeitig saugt die Pumpe auch über den Ölrücksaugfilz 16 und die Leitung 17 das Öl aus der Ölwanne.
12.1 Allgemeine Hinweise zur Ölschmierung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Alle Arbeiten an Bauteilen der Ölschmierung sind nur bei ausgeschalteter Nähmaschine durchzuführen. Einstellarbeiten und Funktionsprüfungen bei laufender Nähmaschine nur mit größtmöglicher Vorsicht durchführen. – Während der Einlaufphase müssen die Bolzen für die Nähfußhubmechanik über die Öldochte intensiv geschmiert werden.
12.2 Greiferschmierung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Greiferschmierung nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen. Funktionsprüfung bei laufender Maschine nur mit größtmöglicher Vorsicht durchführen. – Der Greifer soll mit einer möglichst geringen Ölmenge sicher geschmiert werden. – Nähmaschine ca. 2 Minuten laufen lassen. –...
12.3 Öl wechseln ACHTUNG ! Das Öl ist nach den ersten 500 Betriebsstunden zu wechseln. Danach ist das Öl, unabhängig von der Anzahl der Betriebsstunden, alle 2 Jahre auszuwechseln. Verwenden Sie zum Ölen der Spezialnähmaschine ausschließlich das Schmieröl DA-10 oder ein gleichwertiges Öl mit folgender Spezifikation: –...
12.4 Ölstand im Ausgleichsbehälter Ein starkes Ansteigen des Ölstandes im Ausgleichsbehälter 1 oder ein Herauslaufen des Öles aus Ausgleichsbehälter 1 kann folgende Ursachen haben: – falsche Stellung des Ausgleichsbehälters 1. – Verstopfung des Sintermetallfilters 2. – Undichtigkeit des Schlauches 3. –...
4. Funktionsstörungen der Pumpe – Einen Sicherungsring am Bolzen 8 entfernen. – Bolzen 8 herausziehen. – Beide Gewindestifte 5 am Hubexzenter 4 lösen. – Hubexzenter 4 nach rechts schieben. – Zugstange 1 nach oben schwenken und nach rechts schieben. – Pumpenring 2 nach rechts abziehen.
12.5 Kopfdeckelmontage Während des Betriebes der Nähmaschine wird auch Öl gegen die Innenseite des Kopfdeckels geschleudert. Um zu verhindern, daß dieses Öl aus dem Kopf herausläuft, ist am Kopfdeckel der Filz 2 angeklebt, der das Öl zum Rücksaugfilz 4 weiterleitet. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten.
Fadenabschneider (Klasse 767-FA-...) 13.1 Funktionsablauf Wenn das Pedal während des Nähens ganz nach hinten getreten wird um den Abschneidevorgang auszulösen, dann wird die Nadel in der 1. Position positioniert. Der Antrieb stoppt kurzzeitig. Der Magnet drückt den Rollenhebel 1 gegen den tiefsten Punkt der Steuerkurve 2.
13.2 Fadenziehmesser Regel und Kontrolle Das Fadenziehmesser ist seitlich so einzustellen, daß es in sicherem Abstand an der Nase der Spulenkapsel vorbeischwenkt. Das Fadenziehmesser darf nicht mit der Spulenkapsel kollidieren. Die Höhe des Fadenziehmessers ist so einzustellen, daß es so nah wie möglich über die Spule schwenkt ohne diese zu berühren.
13.3 Gegenmesser und Unterfadenklemme “X” Regel und Kontrolle Der Abstand zwischen der Schneide des Gegenmessers 1 und der Schieberführung 3 soll “x” mm betragen. (x = 26 mm bei Spulen Æ 26 mm / x = 25 mm bei Spulen Æ 32 mm) Die Messer sollen beim geringstmöglichen Druck des Gegenmessers zum Fadenziehmesser 2 sicher schneiden.
13.4 Steuerkurve, Schwenkbereich des Fadenziehmessers und Rollenhebel Regel und Kontrolle Die Steuerkurve 4 bestimmt den Bewegungsablauf des Fadenziehmessers. Die Stellung des ausgeschwenkten Fadenziehmessers ergibt sich, wenn der Rollenhebel 2 am tiefsten Punkt der Steuerkurve anliegt. Die Steuerkurve 4 darf den Rollenhebel 2 während des Nähens nicht berühren.
Kurzfadenabschneider (KFA-373) Nur möglich mit Efka Nähantrieb DC1600 DA82GA. – EPROM Version prüfen Es ist die EPROM Version von 3312 “F”- “J” oder ab 3316 “A” erforderlich. EPROM Abfrage Parameter 179 14.1 Parameter Einstellungen Siehe Parameterblatt 9800 130014 PB53. Parameter 136 auf 2 Parameter 154 auf 7...
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– Die beiden Stellringe auf der Achse des Fadenziehmesser- Trägers 2 fest anschrauben. Hinweis: Die Stellringe fixieren die Höhe des Fadenziehmessers 12, der Fadenziehmesser Träger 2 muss sich jedoch leicht bewegen lassen. – Die restlichen Klemmungen auf der Achse des Fadenziehmesser- Trägers 2 werden später festgeklemmt.
14.2.2 Fadenabschneidkurve mit Lehre ausrichten 5. Die Kolbenstange vom Magneten 10 einstellen. – Kloben 7 auf der Kolbenstange des Magneten 10 lösen. – Die Kolbenstange ganz in den Kloben 7 drehen und wieder festschrauben. 6. Die Lehre Y (Teile-Nr. 0767 290020) anschrauben! –...
14.3 Kurzfadenabschneider übergroßer Greifer Nur möglich mit Efka Nähantrieb DC1600 DA82GA. EPROM Version prüfen Es ist die EPROM Version von 3312 “F" - “J” oder ab 3316 ”A" erforderlich. EPROM Abfrage Parameter 179 14.3.1 Parameter Einstellungen Siehe Parameterblatt 9800 130014 PB53. Parameter 136 auf 2 Parameter 154...
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– Die beiden Stellringe auf der Achse des Fadenziehmesser- Trägers 2 fest anziehen. Hinweis: Die Stellringe fixieren die Höhe des Fadenziehmessers 12, der Fadenziehmesser-Träger 2 muss sich jedoch leicht bewegen lassen. – Die restlichen Klemmungen auf der Achse des Fadenziehmesser- Trägers 2 werden später festgezogen.
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– Kurvenscheibe 8 festschrauben und Lehre 6 herausnehmen, prüfen ob alle beweglichen Teile leichtgängig laufen. 5. Die Kolbenstange vom Magneten 10 einstellen. – Kloben 7 auf der Kolbenstange des Magneten 10 lösen. – Die Kolbenstange ganz in den Kloben 7 drehen und wieder festschrauben.
14.4 Fadenabschneidstich für Kurzfadenabschneider einstellen Regel und Kontrolle Die Stichlänge des letzten Stiches vor dem Fadenabschneiden kann eingestellt werden. Damit wird die Länge des abgeschnittenen Nadel- und Greiferfadens beeinflusst. Diese beiden Längen sollten möglichst gleich groß sein. Der letzte Stich bei dem Kurzfadenabschneider soll ca. 1 - 1,5 mm sein. Korrektur Mit der Schraube 1 wird die Länge des Fadenabschneidstichs beeinflusst.
14.5 Fadenklemme (Fadeneinzugseinrichtung) Mit der Fadenklemme 2 und der dazugehörenden Elektronik wird der Oberfaden beim Annähen nach unten gezogen und verschlungen. Damit der Faden nicht reißt, (er kann zwischen Fuß und Material eingeklemmt sein) wird der Nähfuß kurzzeitig entlastet. Die Stärke der Entlastung ist gekoppelt mit der Position des Stellrades 1 (Hubverstellung).
Kurzfadenabschneider (KFA-573) Nur möglich mit Efka Nähantrieb DC1600 DA82GA. – EPROM Version prüfen Es ist die EPROM Version ab 3312 “F” - “J2 oder ab 3316 ”A" erforderlich. EPROM Abfrage Parameter 179 15.1 Parameter Einstellungen Siehe Parameterblatt 9800 130014 PB53. Parameter 136 auf 2 Parameter 154...
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2. Positionieren des Gegenmessers 3, der Klemmfeder 4 und des Fadenziehmessers 12. – Die Stichplatte abschrauben, die Befestigungsschrauben des Gegenmessers 3 lösen. Die Lehre W (Teile-Nr. 0767 290070) auf den Mittelteilhalter 15 – aufschrauben, dazu die Befestigungsschrauben des Mittelteilhalters 15 verwenden.
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3. Die Kurvenscheibe 8 mit der Lehre 6 (Teile-Nr.: 0767 290050) ausrichten, dazu: – Den Fadenhebel in die höchste Position bringen. (Siehe nebenstende Abbildung). – Lehre 6 über die gelöste Kurvenscheibe 8 auf die Rolle 11 stecken. – Die Kurvenscheibe 8 festschrauben und die Lehre 6 herausnehmen.
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5. Positionieren des Fadenziehmessers in Schneidstellung. – Die Rolle 11 an die Kurvenscheibe 8 anlegen. Maschine von Hand mittels Handrad soweit drehen, dass die Rolle 11 am höchsten Punkt der Kurvenscheibe 8 anliegt. Hinweis: Bei dem höchsten Punkt ist die Rolle 11 am weitesten von der Drehachse der Kurvenscheibe entfernt.
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6. Rolle 11 zur Kurvenscheibe 8 einstellen. – Maschine mit dem Handrad soweit drehen, dass die Rolle 11 am höchsten Punkt der Kurvenscheibe 8 anliegt. Hinweis: Auf dem höchsten Punkt ist die Rolle 11 am weitesten von der Drehachse der Kurvenscheibe 8 entfernt. Regel: Zwischen dem höchsten Punkt der Kurvenscheibe 8 und der Rolle 11 darf ein Abstand von max.
15.3 Fadenabschneidstich für Kurzfadenabschneider einstellen Regel und Kontrolle Die Stichlänge des letzten Stiches vor dem Fadenabschneiden kann eingestellt werden. Damit wird die Länge des abgeschnittenen Nadel- und Greiferfadens beeinflusst. Diese beiden Längen sollten möglichst gleich groß sein. Der letzte Stich bei dem Kurzfadenabschneider soll ca. 1 - 1,5 mm sein. Korrektur Mit der Schraube 1 wird die Länge des Fadenabschneidstichs beeinflusst.
15.4 Fadenklemme (Fadeneinzugseinrichtung) Mit der Fadenklemme 2 und der dazugehörenden Elektronik wird der Oberfaden beim Annähen nach unten gezogen und verschlungen. Damit der Faden nicht reißt, (er kann zwischen Fuß und Material eingeklemmt sein) wird der Nähfuß kurzzeitig entlastet. Die Stärke der Entlastung ist gekoppelt mit der Position des Stellrades 1 (Hubverstellung).
Positionsgeber Die Einstellung des Positionsgebers ist erforderlich, wenn der Positionsgeber bei der Maschinenaufstellung an das Handrad montiert wurde oder wenn ein Austausch des Positionsgebers erfolgte. Die Einstellung des digitalen Positionsgebers ist im Kapitel 16.1 (Positionierung) beschrieben. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Positionsgeber nur bei ausgeschalteter Nähmaschine einstellen.
Steuerung und Bedienfeld EFKA In dieser Serviceanleitung werden nur die wichtigsten Punkte der Steuerung beschrieben. Die ausführliche Beschreibung (Parameterliste und Bezeichnung) entnehmen Sie bitte der ausführlichen Betriebsanleitung des Motorenherstellers. 17.1 Positionierung 17.1.1 Definition der Positionen Referenzposition Die Referenzposition ist die Ausgangsposition für alle weiteren Positionen.
17.1.3 Positionen einstellen mit dem Bedienfeld V810 Eingabe der Code-Nummer für die Technikerebene – Hauptschalter ausschalten. – Alle Stecker müssen an der Steuerung des Nähantriebes eingesteckt sein. – Taste “P” drücken und gedrückt halten. – Hauptschalter einschalten. In der Anzeige erscheint “C-0000" –...
17.1.4 Positionen einstellen mit dem Bedienfeld V820 Eingabe der Code-Nummer für die Technikerebene – Hauptschalter ausschalten. – Alle Stecker müssen an der Steuerung des Nähantriebes eingesteckt sein. – Taste “P” drücken und gedrückt halten. – Hauptschalter einschalten. In der Anzeige erscheint “C-0000" –...
17.2 Parameterwerte einsellen mit dem Bedienfeld V810 Parameterwerte in der “Technikerebene” ändern – Eingabe der Code-Nummer für die Technikerebene – Hauptschalter ausschalten. – Alle Stecker müssen an der Steuerung des Nähantriebes eingesteckt sein. – Taste “P” drücken und gedrückt halten. –...
17.2.1 Parameterwerte einstellen mit dem Bedienfeld V820 Parameterwerte in der “Technikerebene” ändern Eingabe der Code-Nummer für die Technikerebene – Hauptschalter ausschalten. – Alle Stecker müssen an der Steuerung des Nähantriebes eingesteckt sein. – Taste “P” drücken und gedrückt halten. – Hauptschalter einschalten.
17.3 Masterreset Durch einen Masterreset werden alle Parameterwerte auf den Auslieferungszustand (Presetwerte) zurückgesetzt. – Hauptschalter ausschalten. – Taste “P” drücken und Hauptschalter einschalten. – Taste “P” loslassen. – Code-Nummer “1907" eingeben. – Taste “E” drücken Der Parameter F-100 wird angezeigt. –...
Automatische Stichzahlanpassung 18.1 Allgemeines Die Funktion “Speedomat” ermöglicht eine Drehzahlbegrenzung in Abhängigkeit von der eingestellten Hubhöhe (am Stellrad 1) in bis zu 21 Stufen. Der aktuelle Wert der Hubhöhe wird der Steuerung des Nähantriebes durch die Stellung des Potentiometers (10k Ohm mit 60° Drehwinkel), das im Nähmaschinenarm mit der Hubwelle gekoppelt ist, gegeben.
18.2 Speedomat Funktion einstellen Für die Speedomat-Funktion müssen folgende Werte eingestellt sein. Die Maximaldrehzahl der Maschine bei minimaler Hubhöhe, wird – mit dem Parameter F-111 eingestellt (n2) (siehe Parameterblatt). Die Drehzahl bei maximaler Hubhöhe wird mit dem Parameter – F-117 eingestellt (n10) (siehe Parameterblatt). Der obere “Drehzahlknickpunkt”...
– Taste “>>” betätigen. 12 . 3160 Die aktuelle Speedomatstufe (z.B. 12) und die zugehörige Drehzahlbegrenzung (z.B. 3160) werden angezeigt. – Neuen Wert für den unteren Drehzahlknickpunkt (z.B. 17) mit dem 17 . 2430 Potentiometer, z.B. durch Drehen des Stellrades, einstellen. –...
Nähgut kann zum Nadelbrechen führen. In diesem Fall ist die Drosseleinstellung entsprechend zu korrigieren. 19.2 RAP 13 - 4 Elektropneumatische Nahtverriegelung Für die Unterklassen 767-AE-73 und 767-LG-73 und 767-AE-5-73 und 767-FA-373 19.3 RAP 13 - 8 Elektropneumatische Nahtverriegelung Für die Unterklasse 767-FA-273...
19.4 NP 13 - 4 Elektropneumatische Nadelrückstelleinrichtung Nach dem Abschneiden des Fadens stoppt die Maschine in der 2. Position, wenn der Fadenhebel seine Hochstellung erreicht hat. In dieser Position hat die Nadelstange schon ihre Hochstellung verlassen, so daß die Nadel unter den gelüfteten Nähfüßen herausragt. Um den max.
19.6 RFW 13 - 3 Restfadenwächter Für folgende Unterklassen 767-FA-273; 767-FA-373-RAP-HP; 767-VF-373 und 767-FAS-373-RAP-HP als Zusatzausstattung vorhanden. Der Restfadenwächter überwacht die Fadenmenge der Greiferspule. Durch ein akustisches Signal wird angekündigt, daß nur noch eine geringe Fadenmenge vorhanden ist. Greifer kpl.: 0767 150194 Spulengehäuse kpl.: 0767 150184...
19.10 Steuerung und Magnetventil für Restfadenwächter anschließen ACHTUNG ! Die elektrische Installation darf nur von Elektrofachkräften oder entsprechend unterwiesenen Personen durchgeführt werden ! Der Netzstecker muß herausgezogen sein ! – Steuerung 3 an die Grundplatte der Nähmaschine und Ventil 2 an die Ventilleiste anschrauben.
767-FA-373-RAP-HP; 767-FA-273 und 767-VF-373 als Zusatzausstattung. Bei den Unterklassen 767-FAS-373-RAP-HP; 767-FAS-573-RAP-HP und 767-KFA-373-RAP-HP ist die 2. Stichlänge integriert. Die abrufbare 2. Stichlänge ermöglicht einen schnellen Wechsel von der Montagenaht zur nachfolgenden Übersteppnaht. Die Auswahl 1. oder 2. Stichlänge erfolgt über den Taster am Näharm.
Stichlängenanzeiger einstellen Vorsicht Verletzungsgefahr ! Der Stichlängenanzeiger wird bei eingeschalteter Nähmaschine eingestellt. Einstellung nur mit größtmöglicher Vorsicht durchführen. – Drehknopf 1 ganz nach links drehen. Die 1. Stichlänge wird wird auf den kleinsten Wert eingestellt. – Nähmaschine einschalten. Die Leuchtdiode in der Taste am Näharm leuchtet auf. Die 2.
19.12 VA Vertikalabschneider Nähmaschinen mit dieser Einrichtung ermöglichen das Beschneiden des Nähgutes während des Nähvorgangs. Der Vertikalabschneider wird bei jeder pneumatischen Lüftung der Nähfüße außer Funktion gesetzt. Bei Betätigung des Kniehebels ist dies erst nach 2/3-Lüftung der Fall. Zur Inbetriebnahme des Vertikalabschneiders ist der Betätigungshebel nach unten zu schwenken.
Position des Ausrückklobens – Schraube 1 lösen. – Kloben 2 drehen. Bei eingeschaltetem Vertikalabschneider soll der Abstand 0,5 mm betragen zwischen dem Ausrückkloben 3 und der Klinke 4. Der Kloben 2 darf die Armwelle nicht berühren. – Schraube 1 wieder festziehen. Schmierung des Exzenters –...
Messerüberlappung Voraussetzung ist, daß der Kloben 11 bündig auf der Stange 12 sitzt. Hierdurch wird eine optimale Klemmwirkung erzielt. – Schraube 6 lösen. (Schlüssel durch das Loch in der Gehäusewand stecken) – Welle 5 drehen. Wenn das Messer 9 im unteren Totpunkt steht, dann soll die Überlappung 0,5 mm betragen.
19.13 AE Kantenschneider und Einfasser Nähmaschinen mit dieser Einrichtung ermöglichen, daß die Kante des Nähgutes geschnitten und gleichzeitig eingefaßt wird. Das Messer des Kantenschneiders läuft dauernd mit. Durch den Handhebel kann der Kantenschneider am Nahtanfang und Nahtende um ca. 6 mm nach rechts bewegt werden. Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten.
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Messerüberlappung Voraussetzung ist, daß der Kloben 7 bündig auf der Stange 8 sitzt. Hierdurch wird eine optimale Klemmwirkung erzielt. Wichtig: In dem Augenblick, wenn die Schneide des Obermessers die Schneide des Untermessers berührt, muss der Messerarm waagerecht stehen. Sonst erhöht sich der Messerverschleiß ! –...
Um die Nahtmittenführung zu betreiben, ist der Nähantrieb DC1600/DA82GA erforderlich. Der Teilesatz Nahtmittenführung kann angebaut werden an die Zeinadel-Spezialnähmaschine 767-FA-273 mit der Näheinrichtung E74. Die Nahtmittenführung dient als Führungshilfe beim Absteppen. Das Führungsstück soll die Mitte zweier gleichabständigen Nähnähte führen, damit der Abstand zur linken und rechten Nadel gleich groß ist.
(Siehe Zusatzanleitung 0791 767681.) 19.20 FSE 13-1/2 Fehlsticherkennung Die Klassen 767-FAS-373-RAP-HP, 767-FAS-573-RAP-HP, 767-KFA-373-RAP-HP, 767-KFA-573-RAP-HP, die mit dem Nähantrieb DC1600/DA82GA (seit 01.01.1999) ausgestattet sind, können mit einer Fehlsticherkennung FSE 13-1 (Teile-Nr.: 0767 590264) bzw. FSE 13-2 (Teile-Nr.: 0767 590274) nachgerüstet werden.
Wartung Vorsicht Verletzungsgefahr ! Hauptschalter ausschalten. Die Wartung der Spezialnähmaschine darf nur im ausgeschaltetem Zustand erfolgen. Die vom Bedienpersonal der Spezialnähmaschine täglich bzw. wöchentlich auszuführenden Wartungsarbeiten (Reinigen und Ölen) sind im Teil 1: Bedienanleitung beschrieben. Sie werden in der folgenden Tabelle nur wegen der Vollständigkeit angegeben. Durchzuführende Arbeiten Betriebsstunden Oberteil...