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Betriebsanleitung Magnetdosierpumpe gamma/ XL, GXLa Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen. · Nicht wegwerfen. Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber. Die neueste Version einer Betriebsanleitung ist auf unserer Homepage verfügbar. Teile Nr. 982272 Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG) BA G 074 05/19 DE...
Ergänzende Anweisungen Ergänzende Anweisungen Lesen Sie bitte die folgenden, ergänzenden Anweisungen durch! Falls Sie sie kennen, haben Sie einen größeren Nutzen von der Betriebsanleitung. Besonders hervorgehoben sind im Text: Aufzählungen Abb. 1: Bitte lesen! Handlungsanweisungen ð Ergebnisse der Handlungsanweisungen Ä „Identcode und Seriennummer angeben“ auf Seite 2 : Links auf Stellen in diesem Kapitel - siehe ...
0 ohne Membranbruchmelder 1 mit Membranbruchmelder, optischer Sensor, elektrisches Signal Ausführung 0 Geh. RAL5003 / Haube RAL2003 Logo 0 mit ProMinent-Logo 2 ohne ProMinent-Logo Elektrischer Anschluss U 100-230 V ± 10 %, 50/60 Hz Kabel und Stecker A 2 m Europa...
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Identcode Baureihe gamma/ XL 1 1 x Wechsler 230 VAC – 2 A Störmelderelais abfallend 4 2 x Schließer 24 VDC – 100 wie 1 + Taktgeberelais C 1 x Schließer 24 VDC – 100 Wie 1 + 4-20 mA Ausgang mA und 1 x 4-20 mA Ausgang F mit Automatischer Entlüftung 230 VAC...
Über diese Pumpe Über diese Pumpe Über diese Pumpe Die Pumpen der Baureihe gamma/ XL sind mikroprozessorgesteuerte Magnetdosierpumpen mit folgenden Besonderheiten: einfache Einstellung der Dosierleistung direkt in l/h Integrierte Druckmessung und Anzeige für mehr Sicherheit bei der Inbetriebnahme und im Prozess Bluetooth und WLAN Anbindung zur einfachen Konfiguration sowie Abruf von Prozessdaten (Option) Regelbereich der Dosierleistung 1:40.000...
Sicherheitskapitel Sicherheitskapitel Kennzeichnung der Sicherheitshinweise Diese Betriebsanleitung verwendet folgende Signalworte für unterschied‐ liche Schwere der Gefahr: Signalwort Bedeutung WARNUNG Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Falls sie nicht gemieden wird, sind Sie in Lebensgefahr oder schwere Verletzungen können die Folge sein. VORSICHT Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
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Sicherheitskapitel Sicherheitshinweise WARNUNG! Warnung vor Personen- und Sachschäden Die Pumpe kann zu pumpen beginnen, sowie sie an Netzspannung liegt. – Einen Notaus-Schalter in die Netzleitung der Pumpe installieren oder die Pumpe in das Notaus-Manage‐ ment der Anlage integrieren. WARNUNG! Warnung vor Personen- und Sachschäden Die Pumpe kann zu pumpen beginnen, sobald sie nach „Temperatur“...
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Ein unpassendes Dosiermedium kann die mediumbe‐ rührten Teile der Pumpe beschädigen. – Die Beständigkeit der mediumberührten Werkstoffe und die ProMinent-Beständigkeitsliste beim Aus‐ wählen des Dosiermediums beachten - siehe ProMi‐ nent Produktkatalog oder auf unserer Homepage. VORSICHT! Gefahr von Personen- und Sachschäden Bei Verwenden von ungeprüften Fremdteilen kann es zu...
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Sicherheitskapitel VORSICHT! Gefahr durch unkorrekt bediente oder mangelhaft gewartete Pumpe Von einer schwer zugänglichen Pumpe können Gefahren durch unkorrektes Bedienen und mangelhafte Wartung ausgehen. – Die Pumpe jederzeit zugänglich halten. – Die Wartungsintervalle einhalten. VORSICHT! Gefahr von Fehldosierung Falls eine andere Fördereinheitengröße montiert wird, verändert dies das Dosierverhalten der Pumpe.
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über die notwendigen Schutzeinrich‐ tungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde. Kundendienst Als Kundendienst gelten Servicetechniker, die von ProMinent für die Arbeiten an der Anlage nachweislich geschult und autorisiert wurden. Schalldruckpegel Schalldruckpegel LpA < 70 dB nach EN ISO 20361 bei maximaler Hublänge, maximaler Hubfrequenz, maximalem Gegen‐...
Lagern, Transportieren und Auspacken Lagern, Transportieren und Auspacken Sicherheitshinweise WARNUNG! Senden Sie die Dosierpumpen zur Reparatur nur in gereinigtem Zustand und mit gespülter Fördereinheit ein - siehe "Außer Betrieb nehmen"! Senden Sie die Dosierpumpen nur zusammen mit einer ausgefüllten Dekontaminationserklärung ein. Die Dekon‐ taminationserklärung ist Teil des Inspektions-/Reparatur‐...
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Geräteübersicht und Steuerelemente Druckanzeige, Bezeichner und Fehleran‐ zeigen auf dem LCD-Schirm CONTACT memory open 12.0 12.0 12000 B0778 Abb. 5: Aufbau Daueranzeige Statusbalken Daueranzeige, Zentralbereich Nebenanzeige Für die unterschiedlichen Hauptanzeigen und Nebenanzeigen - siehe Kap. "Hauptanzeigen und Nebenanzeigen" im Anhang. Der LCD-Schirm unterstützt das Bedienen und Einstellen der Pumpe mit unterschiedlichen Informationen und Bezeichnern: KONTAKT...
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Geräteübersicht und Steuerelemente Bezeichner Bedeutung [STOP/START] . Die Pumpe wurde gestoppt - manuell mit der Taste Die Pumpe wurde ferngesteuert gestoppt (Pause) - über die Buchse "Extern". Die Pumpe wurde gestoppt - durch einen Fehler. Nur bei zyklischer Chargendosierung: Die Pumpe wartet auf den nächsten Zyklus. „Zugriffsschutz“...
Geräteübersicht und Steuerelemente Bezeichner Bedeutung „Dosierung è Saughub è HV3“ ist eingestellt. Das Dosierprofil Eine Dosierüberwachung "Flow Control" ist angeschlossen. Ein Membranbruchmelder ist angeschlossen. Die Pumpe hat ein Protokoll über den Betrieb angelegt. Die Pumpe ist im „Menü“ (Einstellen). Weitere Erklärungen finden Sie im Kap. "Funktionsstö‐ rungen beheben".
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Geräteübersicht und Steuerelemente Für das Einstellen von Zahlenwerten - siehe Kap. "Grundsätzliches zum Einstellen"...
Funktionsbeschreibung Funktionsbeschreibung 6.1 Fördereinheit Das Dosieren geschieht folgendermaßen: Die Dosiermembran wird in den Dosierkopf gedrückt; durch den Druck im Dosierkopf schließt sich das Saugventil und das Dosiermedium strömt durch das Druckventil aus dem Dosierkopf. Nun wird die Dosiermembran aus dem Dosierkopf gezogen; durch den Unterdruck im Dosierkopf schließt sich das Druckventil und es strömt frisches Dosiermedium durch das Saugventil in den Dosierkopf ein.
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Funktionsbeschreibung P_G_0074_SW Abb. 7: Druckhub-Dosierprofile mit Hub L und Zeit t (Saughub gestrichelt) Bei allen diesen Dosierprofilen für den Druckhub ist es möglich, wahlweise auch den Saughub zu verlangsamen - siehe . Bei höher viskosen Dosier‐ medien lässt sich so die Hauptursache für ungenaues Dosieren verhin‐ dern, nämlich eine unvollständige Befüllung der Fördereinheit.
Funktionsbeschreibung Schwankungen des Gegendrucks in der Dosierleitung, die zu uner‐ wünschten Variationen der Dosiermenge führen können, gleicht der Antrieb automatisch aus. Dadurch wird eine Dosiergenauigkeit erreicht, die sich sonst nur durch aufwändige Regelkreise erzielen lässt. 6.3 Dosierleistung Die Dosierleistung, die man eingestellt hat, regelt die Pumpe selbst im „Automatik“...
Funktionsbeschreibung 6.6 Funktionen Zur Rangfolge gegenüber den unterschiedlichen Betriebsarten, Funkti‐ onen und Störungszustände - siehe Kap. "Hierarchie der Betriebsarten, Funktionen und Störungszustände". „Einstellungen“ aus‐ Die folgenden Funktionen kann man über das Menü wählen: Funktion "Kalibrieren" Falls die Pumpe besonders genau dosieren soll, kann man sie in allen Betriebsarten auch im kalibrierten Zustand betreiben.
Funktionsbeschreibung Die Funktion des Relais ist über das Menü programmierbar. Das Relais lässt sich nachrüsten über den Slot in der Pumpenfront - siehe Installationsanleitung "Relais nachrüsten". Option "Störmelde- und Taktgeberrelais" Dies Kombirelais kann über sein Taktgeberrelais mit jedem Hub einen Kontakt abgeben, zusätzlich zur Funktion des Störmelderelais.
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Funktionsbeschreibung Kommentare: zu 1. - "Ansaugen" kann man in jedem Zustand der Pumpe (solange sie funktionstüchtig ist). zu 2. - "Stopp" stoppt bis auf "Ansaugen". zu 3. - "Fehler" und "Pause" stoppen alles bis auf "Ansaugen". zu 4. - Die "Auxiliardosierleistung" bzw. die "Auxiliarfrequenz" haben immer Vorrang gegenüber derjenigen Dosierleistung / Hubfre‐...
Montieren Montieren Die richtigen Maßblätter der Pumpe aus der Online-Ver‐ sion der Betriebsanleitung von unserer Homepage www.prominent.com zu Hilfe nehmen. Die Maße von Maßblatt und Pumpe vergleichen. VORSICHT! Gefahr durch unkorrekt bediente oder mangelhaft gewartete Pumpe Von einer schwer zugänglichen Pumpe können Gefahren durch unkorrektes Bedienen und mangelhafte Wartung ausgehen.
Ein unpassendes Dosiermedium kann die mediumbe‐ rührten Teile der Pumpe beschädigen. – Die Beständigkeit der mediumberührten Werkstoffe und die ProMinent-Beständigkeitsliste beim Aus‐ wählen des Dosiermediums beachten - siehe ProMi‐ nent Produktkatalog oder auf unserer Homepage. VORSICHT! Warnung vor umher spritzendem Dosiermedium Eine Pumpe, die nicht vollständig hydraulisch installiert...
Installieren, hydraulisch 8.1 Schlauchleitungen installieren 8.1.1 Installieren bei Dosierpumpen ohne Entlüftung Sicherheitshinweise VORSICHT! Warnung vor umher spritzendem Dosiermedium Falls die Leitungen unsachgemäß installiert werden, können sie sich lösen oder platzen. – Alle Schlauchleitungen mechanisch spannungsfrei und knickfrei verlegen. – Nur Originalschläuche mit den vorgeschriebenen Schlauchabmessungen und Wandstärken ver‐...
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Installieren, hydraulisch VORSICHT! Unkontrolliert fließendes Dosiermedium Bei Gegendruck kann Dosiermedium durch die gestoppte Dosierpumpe drücken. – Ein Dosierventil oder einen Rückflussverhinderer verwenden. VORSICHT! Unkontrolliert fließendes Dosiermedium Bei zu großem Vordruck kann das Dosiermedium unkon‐ trolliert durch die Dosierpumpe drücken. – Der maximal zulässige Vordruck der Dosierpumpe darf nicht überschritten werden.
Installieren, hydraulisch Schlauch Überwurfmutter Klemmring Tülle O-Ring bzw. Flachdichtung Ventil P_MAZ_0021_SW Abb. 9: Ausführungen NPT, PVT Edelstahlrohr installieren - Ausführungen Die Überwurfmutter (2) und die Klemmringe (3, 4) mit ca. 10 mm Überstand auf das Rohr (1) aufschieben - siehe Abb. 10. Das Rohr (1) bis zum Anschlag in das Ventil (5) einstecken und dann 1...2 mm zurück ziehen.
Installieren, hydraulisch Die Schlauchleitung auf die Rückführungs-Schlauchtülle aufstecken bzw. am Entlüftungsventil der Fördereinheit befestigen. PVC- Schlauch, weich, 6x4 mm wird empfohlen. Das freie Ende der Rückführungs-Leitung in den Vorratsbehälter zurückführen. Die Rückführungs-Leitung so ablängen, dass sie im Vorratsbehälter nicht in das Dosiermedium eintauchen kann. 8.2 Grundlegende Installationshinweise Sicherheitshinweise VORSICHT!
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Installieren, hydraulisch Legende für Hydraulikschema Symbol Erklärung Symbol Erklärung Dosierpumpe Fußventil mit Sieb Dosierventil Niveauschalter Mehrfunktionsventil Manometer...
Installieren, elektrisch Installieren, elektrisch WARNUNG! Gefahr eines Stromschlages Im Inneren des Gerätes kann Netzspannung anliegen. – Vor Arbeiten an dem Gerät das Netzkabel vom Netz trennen. WARNUNG! Gefahr eines Stromschlages Diese Pumpe ist mit einem Schutzleiter und einem Ste‐ cker mit Schutzkontakt ausgerüstet. –...
Installieren, elektrisch VORSICHT! Sachschäden durch Spannungsspitzen möglich Falls die Pumpe parallel zu induktiven Verbrauchern an das Netz angeschlossen ist (wie z. B. Magnetventil, Motor), können Induktions-Spannungsspitzen beim Abschalten die Steuerung beschädigen. – Für die Pumpe eigene Kontakte (Phase) vorsehen und über Hilfsschütz oder Relais mit Spannung ver‐ sorgen.
Installieren, elektrisch 9.2 Beschreibung der Buchsen 9.2.1 Buchse "Config-I/O" Es besteht die Möglichkeit die Signale von 3 potenzialfreien Kontakten über die Buchse „Config I/O“ als Inputs I: in die Pumpe einzuspeisen oder Kontaktsignale als Outputs O: auszugeben. Tab. 3: Zuordnung Pins Zuordnung 4-adriges Kabel Config I/O 1...
Installieren, elektrisch Tab. 5 Schaltelement Spezifikation NPN-Ausgang (Open Drain) 30 V max. Spannung und 300 mA max. Strombelastbarkeit pro Pin VORSICHT! Kein Schutz für induktive Lasten vorhanden. – Beim Ansteuern eines Relais eine Freilaufdiode vor‐ sehen. 9.2.2 Buchse "externe Ansteuerung" Die Buchse „externe Ansteuerung“...
Installieren, elektrisch Angabe Wert Einheit Spannung bei offenen Kontakten Eingangswiderstand 10 kΩ Ansteuerung über: potenzialfreier Kontakt (Last: 0,5 mA bei 5 V) oder P_DE_0009_SW Abb. 20: Belegung an der Pumpe Funktion 4-adriges Kabel Spannungsversorgung (5 V) braun Codierung weiß Rückmeldung blau Masse GND schwarz...
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Installieren, elektrisch Identcode Bezeichnung Spannung, max. Strom, max. Lebensdauer Schaltspiele min. Störmelderelais, Öffner 24 V 50 000 abfallend Taktgeberrelais, Schließer 24 V 100 mA unbegrenzt anziehend 4-20 mA-Strom‐ ausgang Störmelderelais, Öffner 24 V 100 mA unbegrenzt abfallend Automatische Ent‐ Wechsler 230 V AC 50 000 lüftung...
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Installieren, elektrisch 9.2.6.2 Ausgang "Störmelderelais" (Identcode 1) Ein Störmelderelais ist optional bestellbar - siehe Bestellinformationen im Anhang. Es wird für die Signalabgabe bei Störmeldungen der Pumpe und bei der Warnmeldung „Niveaumangel 1. Stufe“ und der Störmeldung „Niveaumangel 2. Stufe“ benutzt. Das Störmelderelais ist nachrüstbar und nach Stecken der Relaisplatine funktionsfähig - siehe Ergänzungsanleitung "Relais nachrüsten".
Installieren, elektrisch Identcode 4 Zu Pin VDE-Kabel Kontakt Relais gelb NO (normally open) Relais 1 grün C (common) Relais 1 weiß NO (normally open) Relais 2 braun C (common) Relais 2 P_G_0073_SW Abb. 27: Belegung an der Pumpe 9.2.6.4 Ausgang "Stromausgang plus Relais" (Identcode C) Es kann ein Relais kombiniert mit einem Stromausgang optional bestellt werden.
Grundsätzliches zum Einstellen Grundsätzliches zum Einstellen Beachten Sie zur Ergänzung die Übersichten – „Bedien-/Einstellübersicht“ und "Bedienmenü gamma/ XL, gesamt" im Anhang und Kap. "Geräte‐ übersicht und Steuerelemente" - „Steuerelemente“. Die Pumpe verlässt das Menü und kehrt in eine – Daueranzeige zurück, falls Sie die Taste [Menü] drücken oder 60 s lang keine Taste drücken.
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Grundsätzliches zum Einstellen [Menü] drücken. Um das Einstellen abzuschließen: die Taste „Menü“ über die Taste [Menü] Alternativ: 60 s warten oder das „Ende“ verlassen. oder über Eingabe bestätigen [Clickwheel] kurz drücken. ð Die Software springt in den nächsten Menüpunkt oder zurück in das Menü...
Grundsätzliches zum Einstellen Um gegebenfalls die Ziffern nochmals zu durchlaufen (z.B. wegen einer falschen Ziffer), auf der letzten Ziffer nochmals die Taste [Ansaugen] drücken - siehe Abb. oben, Punkt c). ð Nun kann man nochmals von Neuem beginnen. Einstellbare Größen bestätigen [Clickwheel] 1x drücken.
„Menü“ Einstellen / „Menü“ Einstellen / Beachten Sie zur Ergänzung die Übersichten – „Bedien-/Einstellübersicht“ und "Bedienmenü gamma/ XL, gesamt" im Anhang und Kap. "Geräte‐ übersicht" - „Steuerelemente“. Die Pumpe verlässt das Menü und kehrt in eine – Daueranzeige zurück, falls Sie die Taste [Menü] drücken oder 60 s lang keine Taste drücken.
„Menü“ Einstellen / „Betriebsart“ 11.2.1 „Menü / Informationen è Einstellungen è Betriebsart è ...“ „Manual“ 11.2.1.1 „Menü / Informationen è Einstellungen è Betriebsart è Manual“ Die Betriebsart „Manual“ ermöglicht Ihnen, die Pumpe von Hand zu betreiben. Die Dosierleistung bzw. die Hubfrequenz und die Hublänge lassen sich in den Daueranzeigen dieser Betriebsart einstellen.
„Menü“ Einstellen / „Automatik“ „Aus“ ) Faktor ( Die Anzahl der Hübe pro Impuls hängt von dem Faktor ab, den Sie ein‐ geben können. Damit können Sie eingehende Impulse mit einem Faktor von 1,01 bis 99,99 gewissermaßen vervielfältigen, bzw. mit einem Faktor von 0,01 bis 0,99 verringern: Anzahl der ausgeführten Hübe = Faktor x Anzahl der eingegangenen Impulse...
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„Menü“ Einstellen / „Automatik“ „Ein“ ) „Dosiermenge“ gilt Analoges wie für den „Faktor“ . Dosiermenge ( Für die Kontaktwassermesser Mit „Pulse Control“ können Sie das Gerät z.B. in Verbindung mit Kontakt‐ wassermessern optimal an den jeweiligen Prozess anpassen. „Charge“ 11.2.1.3 „Menü...
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„Menü“ Einstellen / „Unteres Seitenband“ „Oberes Seitenband“ „0 - 20 mA“ Bei 0 mA steht die Pumpe – Bei 20 mA arbeitet die Pumpe mit maximaler Hubfrequenz. „4 - 20 mA“ Bei 4 mA steht die Pumpe – Bei 20 mA arbeitet die Pumpe mit maximaler Hubfrequenz. Bei Stromsignalen unter 3,8 mA erscheint eine Fehlermeldung und die Pumpe stoppt (z.B.
„Menü“ Einstellen / Sie können aber auch zwei Dosierpumpen für unterschiedliche Dosierme‐ dien über ein Stromsignal ansteuern (z.B. eine Säurepumpe und eine Lau‐ genpumpe über das Signal eines pH-Sensors). Die Pumpen müssen Sie dazu elektrisch in Serie schalten. „Fehlermeldung“ können Sie für diese Verarbeitungsarten Fehlerverarbeitung Im Menüpunkt eine Fehlerverarbeitung aktivieren.
„Menü“ Einstellen / Tab. 10: Einstellbereiche „Automatik“ - „ein“ „Automatik“ - „aus“ Manual, kontinuierlich 1:2 000 1:2 000 Manual, diskontinuier‐ 1:40 000 1:40 000 lich „Hublänge“ 11.2.3 „Menü / Informationen è Einstellungen è Hublänge è ...“ „Automatik“ „ein“ ! Das Menü erscheint nicht bei „Hublänge“...
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„Menü“ Einstellen / Pos.* Druckhub Anwendung „kontinuierlich“ Für einen kontinuierlichen Druckhub, z.B. für Abfüllvorgänge. Die Druck‐ hubdauer ist von der Hubfrequenz abhängig. „DFMa“ Für einen optimalen Betrieb mit einem Durchflussmessgerät DulcoFlow ® DFMa. * siehe nachfolgende Zeichnung. P_G_0125_SW Abb. 35: Druckhub-Dosierprofile mit Hub L und Zeit t (Saughub gestrichelt) „Saughub“...
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„Menü“ Einstellen / normal P_G_0075_SW Abb. 36: Saughub-Dosierprofile mit Hub L und Zeit t Normal normaler Saughub Saughub für viskoses Dosiermedium Saughub für mittelviskoses Dosiermedium Saughub für sehr viskoses Dosiermedium Das Verlangsamen beim Saughub führt zu einer – geringeren Hubfrequenz und damit auch zu einer geringeren Dosierleistung.
„Menü“ Einstellen / Druckstufe / Größe Förder‐ einheit 0730 0450 Abschaltdruck Abschaltdruck: Druck ab dem bei Überdruck mittelfristig abgeschaltet wird = Druckstufe plus 10 ... 20 %. „Überwachen“ 11.2.4.4 „Menü / Informationen è Einstellungen è Dosierung Überwachen è ...“ è „Lufteinschluss“...
„Menü“ Einstellen / 11.2.4.4.5 Kavitation „Kavitation“ können Sie sich eine Mel‐ Mit der programmierbaren Funktion dung von der Pumpe ausgeben lassen, falls sie Kavitation feststellt. 11.2.4.5 Kompensation „Automatic“ OFF: Mit der programmierbaren Funktion Nur bei Betriebsart „Kompensation“ können Sie den Einfluss von Gegendruckschwankungen minimieren und damit eine hohe Dosiergenauigkeit erreichen.
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„Menü“ Einstellen / „Manual“ ist dafür gedacht, Die „Konzentrationseingabe“ in der Betriebsart einen Stoff so in eine Rohrleitung mit einem konstant fließenden Medium „Hauptstrom“ ) zu dosieren, dass er dort mit einer bestimmten Massen‐ konzentration vorliegt. VORSICHT! Gefahr von zu hohen Konzentrationen Die Dosierpumpe kann weiter dosieren, falls der Durch‐...
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„Menü“ Einstellen / Tab. 13: Mögliche Werte der Einstellbaren Größen Einstellbare Größe unterer Wert oberer Wert Schrittweite 0000,1 9999,9 0000,1 Durchfluss in m Massenkonzentration in % 000,01 100,00 000,01 Massendichte in kg/l 0,50 2,00 0,01 „Kontakt“ (Einstellungen zur Funktion „Konzentration“ ) 11.2.5.2 Betriebsart „Menü...
„Menü“ Einstellen / „Kontaktabstand“ einstellen und das [Clickwheel] drücken. „Konzentration Dosiermedium“ einstellen und das Die (Massen-) [Clickwheel] drücken. „Dichte Dosiermedium“ einstellen und Die (Massen-) [Clickwheel] drücken. „Konzentration“ erscheint. ð Das Menü [Menü] Das Taste drücken. ð Es erscheint eine Daueranzeige. [Clickwheel] in die Daueranzeige „Konzentration“...
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„Menü“ Einstellen / „Betriebsart“ - „Charge“ wählen und die zugehörigen Menü‐ punkte einfach mit dem [Clickwheel] bestätigen (Eventuell vorhan‐ dene Einstellungen aus anderen Betriebsarten bleiben gespei‐ chert.). „Einstellen“ das Menü „Konzentration“ wählen. Im Menü „Konzentrationssteuerung“ die Auswahl „aktiv“ ein‐ Im Menüpunkt [Clickwheel] drücken.
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„Menü“ Einstellen / ein Durchflussmesser mit Analogausgang hydraulisch installiert und an den Externeingang der Dosierpumpe angeschlossen ist. „System Die Maßeinheit für das Flüssigkeitsvolumen im Menü Volumen-Einheit“ eingestellt ist. è Vorgehensweise VORSICHT! Die Genauigkeit der Konzentration hängt stark ab von: – der Genauigkeit der Kalibrierung der Dosierpumpe.
„Menü“ Einstellen / Tab. 16: Mögliche Werte der Einstellbaren Größen Einstellbare Größe unterer Wert oberer Wert Schrittweite 0000,1 9999,9 0000,1 max. Durchfluss in m Massenkonzentration in % 000,01 100,00 000,01 Massendichte in kg/l 0,50 2,00 0,01 11.2.6 Kalibrieren „Menü / Informationen è Einstellungen è Kalibrieren è ...“ Kalibrierung - Genauigkeit Normalerweise muss die Pumpe nicht kalibriert werden.
„Menü“ Einstellen / P_G_0071_SW Vorbereitungen Die Daueranzeigen mit dem [Clickwheel] durchblättern, um zu prüfen, ob Liter oder Gallonen ausgewählt sind. Falls die falsche Volumeneinheit ausgewählt ist, das im Menü „Menü / Informationen è Einstellungen è System Volumen-Einheit“ korrigieren. è Prüfen, ob die Dosierleistung oder die Hubfrequenz in der Daueran‐ zeige nicht zu niedrig zum Kalibrieren ist.
„Menü“ Einstellen / „System“ verzweigt sich in folgende Submenüs: Das Menü „Dosierkopf“ „Volumen-Einheit“ „Druck-Einheit“ „Druck Justage“ „Startverhalten“ „Dosierkopf “ 11.2.7.1 „Menü / Informationen è Einstellungen è System è Dosierkopf ...“ è VORSICHT! – Falls eine andere Fördereinheitengröße montiert wird, dann muss die Pumpe im Submenü „Dosierkopf“...
„Menü“ Einstellen / Es ist ein Manometer in die Druckleitung installiert. Es ist alles an der Pumpe eingestellt. „Druck Justage“ wechseln. In das Submenü ð Der Menüpunkt „Pumpe starten“ erscheint. [Clickwheel] „Ja“ bestätigen. Mit dem ð Die Pumpe startet. Der Menüpunkt „Druck Kalibrierung“...
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„Menü“ Einstellen / „Auxiliardosierleistung“ / „Auxiliarfrequenz“ 11.2.8.1 „Menü / Informationen è Einstellungen è Ein/Ausgänge Auxiliardosierleistung / Auxiliarfrequenz è ...“ è „Auxiliar-Dosierleistung“ / Die programmierbare Funktion „Auxiliarfrequenz“ ermöglicht das Umschalten auf eine zusätzliche Dosier‐ leistung / Hubfrequenz, die im Menü „Auxiliardosierleistung“ / „Auxiliarfrequenz“...
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„Menü“ Einstellen / Einstellung in Menü Wirkung Dosierung / Charge Das Relais wechselt seinen Zustand solange eine Charge abgearbeitet wird. Entlüftung Das Relais öffnet ein optional installiertes Entlüftungsventil, sobald die Steue‐ rung es ansteuert. * siehe Kap. „Funktionsstörungen beheben“ ** für diesen Relais-Typ nur das „Relais 2“...
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11.2.8.8.2 Kontinuierlich Kalibrieren Die Sauglanze mit kontinuierlicher Niveaumessung von ProMinent kann den Füllstand in einem 30-L-Kanister mit 5 % Genauigkeit messen. Den Füllstand zeigt die entsprechende Nebenanzeige der gamma/ XL an bzw. der Füllstand kann per Bus an die Leitwarte gemeldet werden.
„Menü“ Einstellen / „Elektroden“ kalibrieren - was norma‐ Elektroden In diesem Sub-Menü kann man die lerweise nicht nötig ist. Falls das Dosiermedium aber eine Dielektrizitäts‐ konstante ε unter 30 besitzt, kann man versuchen, die Niveaumessung doch zum Laufen zu bringen. Unter „Kalibrieren“...
Entlüftung" verfügt (nachrüstbar), kann die Pumpe über ein Entlüftungsre‐ lais entlüftet werden. Es gibt 2 Hardware-Möglichkeiten die Druckseite automatisch zu entlüften: über das Entlüftungsmodul von ProMinent in der Fördereinheit. über eine kundenseitig ausgeführte Entlüftungsmöglichkeit der Druck‐ leitung. Für die Zeitspanne, die man ansaugt, ändert das Relais - Option "Relais"-"mit Automatischer Entlüftung"...
„Menü“ Einstellen / Ablauf der Entlüftungsprozedur (automa‐ Die Pumpensteuerung stoppt den laufenden regulären Dosierbe‐ tisch): trieb - auf dem LCD-Schirm erscheint das Symbol "Stopp Pause". Nur mit Entlüftungsrelais: Nach 1 s öffnet die Pumpensteuerung die Entlüftung der Fördereinheit (über das Entlüftungsrelais und das Magnetventil).
„Menü“ Einstellen / „Sommerzeit“ Weiter können Sie angeben, wann die Pumpe auf umstellen soll und wieder zurück. „Ort“ , ob die Pumpe auch auf Ihre „Hemisphäre“ der Prüfen Sie unter Welt eingestellt ist. „Datum“ 11.2.13 „Menü / Informationen è Einstellungen è Datum è ...“ „Datum“...
„Menü“ Einstellen / Die Timersoftware stellt beim Einstellen der „Aktivierung“ auf „aktiv“ den Zustand der Pumpe her, den sie zu genau diesem Zeitpunkt hätte, falls sie ohne Unterbre‐ chung auf „aktiv“ eingestellt gewesen wäre. Nicht betroffen sind verzögerte, verkettete Aktionen. 11.3.2 Timer einstellen „Menü...
„Menü“ Einstellen / Einschränkung bei der Tagesnummerierung Falls Sie eine Aktion an einem bestimmten Tag eines jeden Monats starten möchten, beachten Sie, dass der Timer nur die Tage 01. - 28. zulässt. Config-I/Os verwenden Falls Sie Config-I/Os als Ein- oder Ausgänge verwenden möchten, müssen Sie sie zuerst unter „Menü...
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„Menü“ Einstellen / Beispiel Zeitereignis (Trigger) Aktion werktäglich 1 (Mo-Fr) Tageszeit 12:00 Manual 20.00 L/h Das Beispiel bedeutet: Falls es an einem Werktag 12:00 Uhr wird, dann soll die Pumpe in der „Manual“ mit 20,00 L/h arbeiten. Betriebsart Tab. 18: Zeitereignisse (Trigger) Zeitereignisse (Trigger) Beschreibung Bemerkung...
„Menü“ Einstellen / Aktion Beschreibung Wert „Config-I/O 2“ Den Pegel des Config-I/O-2-Ausgangs offen schalten auf ... geschlossen „Config-I/O 3“ Den Pegel des Config-I/O-3-Ausgangs offen schalten auf ... geschlossen *1: nur in der Betriebsart „Automatik“ verfügbar - siehe Kap. „Einstellungen“ - „Automatik“ *2: nur verfügbar, falls klassisch / herkömmlich dosiert wird - siehe Kap.
„Menü“ Einstellen / 11.3.2.1.6 Ausgänge Der Timer kann ein 1/0-Kontaktsignal z.B. zwischen dem Pin 3 der Buchse „Config-I/O“ und Pin 4 ausgeben. Beispiel Zeitereignisse(Trigger) Aktion Zyklus Schaltzeitpunkt werktäglich 1 (Mo-Fr) Tageszeit 12:00 Config-I/O 3 Das Beispiel bedeutet: Wenn es werktäglich 12:00 Uhr wird, dann wird gibt der Timer zwischen „Config-I/O“...
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„Menü“ Einstellen / [Clickwheel] auf einer Programmzeile / Anweisung. Drücken Sie das ð Eine solche Anzeige erscheint: Anweisung 01/05 monatlich 10:48 am 21. Manual 0.25 L/h B0781 Über dem Strich Zeitereignis (Trigger) und gegebenfalls Wert Unter dem Strich Aktion und gegebenfalls Wert [Clickwheel] .
„Menü“ Einstellen / „Löschen“ ) 11.3.2.5 Programmzeilen einzeln löschen ( „Menü / Informationen è Timer è Timer einstellen è Löschen“ Wählen Sie die gewünschte Programmzeile / Anweisung nach ihrer [Clickwheel] aus. Nummer mit dem [Clickwheel] drücken, wird die Programmzeile Sobald Sie das gelöscht.
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„Menü“ Einstellen / Aufgabe: Beispiel "Zudosierung werktags" Die Pumpe soll jeden Werktag (Mo–Fr) zwischen 8:00 Uhr und 11:00 Uhr zu jeder halben Stunde 2 Liter dosieren. Lösungsweg: Da man beim Timer Schaltzeitpunkte festlegt, muss man zuerst die Schaltzeitpunkte bei 08:30, 09:30 und 10:30 festlegen. „Betriebsart“...
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„Menü“ Einstellen / Falls etwas falsch eingetippt wurde: – Entweder in der aktuellen Programmzeile die Taste drücken und die Werte richtig eingeben oder die Programmzeile in „ÄNDERN“ heraussu‐ – chen (automatische Sortierung!). Jetzt das [Clickwheel] drücken, die Programmierung der Pro‐ grammzeile noch einmal durchlaufen und die Werte richtig eingeben oder die Programmzeile über „löschen“...
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„Menü“ Einstellen / Beispiel - zum Fehler vermeiden Das Beispiel soll dem Programmierer ein paar "Programmierklippen" nahe bringen, die man nicht gleich sehen kann: Anwei‐ Zeitereignis Zusatzparameter Aktion Zusatzparameter Kommentar sung Config-I/O 1 Eingang, reagiert Starte Verzögerer Das Schließen bei Schließen eines Kontaktes zwischen Pins 1 und 4 an Buchse...
„Menü“ Einstellen / „Init“ - „Halt“ (Anweisung 04) bliebe unklar, ob die Ohne das „Aktivieren“ des Timers losläuft. Pumpe allein durch Das Aktivieren des Timers löscht nämlich sämtliche Ursachen für „Manual“ Stopps: Falls die Pumpe vorher z.B. in der Betriebsart mit 12 l / h manuell gestoppt war, dann pumpt sie bei Aktivieren des Timers plötzlich mit 12 l / h, was man aus dem Timerprogramm nicht ablesen kann.
„Menü“ Einstellen / Problem Mögliche Fehlerursache Abhilfe Der Timer setzt einen Config-I/O- Der Config-I/O wurde im Menü Den Config-I/O im Menü „Menü / Informationen Ausgang nicht. „Menü / Informationen è Einstellungen Ein/Ausgänge è ...“ nicht als Einstellungen è Ein/Ausgänge è è...
„Menü“ Einstellen / Tab. 23: Programmzeilen / Anweisungen zum Programm entwerfen (Zeile 09 = Beispiel) Anweisung Nr. Zeitereignis Aktion werktags (Mo-Fr) 15:23 Kontakt „Service“ 11.4 „Menü / Informationen è Service è ...“...
„Menü“ Einstellen / „Zugriffsschutz“ 11.4.1 „Menü / Informationen è Service è Zugriffsschutz è ...“ Hier können Sie Teile der Einstellmöglichkeiten sperren. Es gibt diese Sperrmöglichkeiten: Auswahl Punkt ① Punkt ② „keinen“ „ Menü sperren“ „Alles sperren“ Dauer- anzeige Pumpe stoppen / starten STOP STOP START...
„Menü“ Einstellen / „Hubzähler“ (Gesamthubanzahl) „Mengenzähler“ (Gesamtliterzahl) „Kontaktspeicher“ „Alle“ Zum Löschen: das Menü mit einem kurzen Druck des [Clickwheels] verlassen. Die Werte wurden ab der Inbetriebnahme der Pumpe, dem letzten Kalib‐ rieren oder dem letzten Löschen hochgezählt. „Fehler-Logbuch“ 11.4.4 „Menü / Informationen è Service è Fehler-Logbuch è ...“ „Logbuch Einträge“...
„Menü“ Einstellen / „Display“ 11.4.6 „Menü / Informationen è Service è Display è ...“ „Kontrast“ und die „Helligkeit“ des LCD-Schirms ein‐ Hier kann man den stellen. „Werkseinstellung“ 11.4.7 „Menü / Informationen è Service è Werkseinstellung è ...“ „Ja“ auf die Werkseinstellungen zurück‐ Hier kann man die Pumpe mit setzen.
Bedienen Bedienen WARNUNG! Brandgefahr bei brennbaren Medien Nur bei brennbaren Medien: Sie können durch Sauer‐ stoff entzündet werden. – Die Pumpe darf nicht arbeiten, falls ein Gemisch von Dosiermedium mit Luftsauerstoff in der Förderein‐ heit vorhanden ist. Ein Fachmann muss geeignete Maßnahmen ergreifen (Inertgas einsetzen, ...).
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Bedienen Auflistung der direkt veränderbaren Größen: Dosierleistung Hubfrequenz Hublänge Faktor Kontaktmenge Charge Dosierzeit Konzentration Einstellübersicht gamma/ XL Dauer- anzeige Pumpe stoppen / starten STOP STOP START START Ansaugen Charge starten (nur in Betriebsart "Batch") Fehler quittieren Einstellbare Größen prüfen Direkt veränderbare Größen ändern Einstell- modus B0598...
Wartung Wartung WARNUNG! Vor einem Versenden der Pumpe unbedingt die Sicher‐ heitshinweise und Angaben im Kapitel "Lagern, Trans‐ portieren und Auspacken" beachten! WARNUNG! Brandgefahr bei brennbaren Medien Nur bei brennbaren Medien: Sie können durch Sauer‐ stoff entzündet werden. – Die Pumpe darf nicht arbeiten, falls ein Gemisch von Dosiermedium mit Luftsauerstoff in der Förderein‐...
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Wartung P_G_0054_SW Abb. 41: Die Leckagebohrung Fördereinheiten mit Entlüftungsventil: Intervall Wartungsarbeit Vierteljährlich* Zusätzlich: Den festen Sitz der Bypass-Leitung an der Fördereinheit überprüfen. Den festen Sitz des Entlüftungsventils überprüfen. Die Druck- und Bypass-Leitung auf Knickstellen untersuchen. Die Funktion des Entlüftungsventils prüfen. * bei normaler Beanspruchung (ca.
WARNUNG! Gefahr eines Stromschlags Unautorisierte Reparaturen im Inneren der Pumpe können z.B. zu einem Stromschlag führen. Deshalb dürfen Reparaturen im Inneren der Pumpe nur über eine ProMinent-Niederlassung oder -Vertretung abgewickelt werden, insbesondere folgende: – Beschädigte Netzanschlussleitungen ersetzen – Sicherungen austauschen –...
Reparieren 14.1 Dosiermembran tauschen Die Bestell-Nr. (Teilenummer) der passenden Dosier‐ membran oder des Ersatzteilsets finden Sie am Ende des Menüs „Service“ . Falls nötig, Schutzmaßnahmen ergreifen. Sicherheitsdatenblatt des Dosiermediums beachten. Auslaufen von Dosiermedium verhindern. Die Anlage drucklos machen. Die Fördereinheit entleeren (die Fördereinheit auf den Kopf stellen und das Dosiermedium auslaufen lassen;...
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Reparieren Die Kopfscheibe (4) vom Pumpengehäuse (6) abnehmen. Den Zustand der Sicherheitsmembran (5) prüfen und sie, wenn nötig, ersetzen. Die Sicherheitsmembran (5) nur so weit auf die Antriebsachse auf‐ schieben, bis sie plan am Pumpengehäuse (6) aufliegt - nicht weiter! Probeweise die neue Membran (3) bis zum Anschlag auf die Antriebsachse schrauben - das muss gelingen, sonst dosiert die Pumpe später nicht exakt!
Reparieren 14.2 Membranbruchmelder reinigen WARNUNG! Warnung vor unbemerktem Austreten von Dosierme‐ dium Nach dem Auslösen des Membranbruchmelders können ihn Rückstände von Dosiermedium stören. – Nach einem Auslösen den Membranbruchmelder reinigen und testen. Zuerst die Membran der Fördereinheit austauschen - siehe oben! Den Membranbruchmelder herausschrauben - Gabelschlüssel SW 14 erlaubt.
Funktionsstörungen beheben Funktionsstörungen beheben Sicherheitshinweise WARNUNG! Warnung vor gefährlichem Dosiermedium Falls ein gefährliches Dosiermedium verwendet wurde: Es kann bei Arbeiten an der Pumpe oder Materialver‐ sagen oder Fehlbehandlung der Pupe an den hydrauli‐ schen Teilen austreten. – Vor Arbeiten an der Pumpe passende Schutzmaß‐ nahmen ergreifen (wie z.B.
Pumpe. Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe Per‐ sonal Nr. 0: Es erscheinen der System- oder EPRom- Die Pumpe an ProMinent senden. Fehler Bezeichner und die Mel‐ „System-Fehler“ . dung Nr. 1: Es erscheinen der Die Pumpe ist in der Die Ursache des geringen Steuerstroms Fach‐...
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Das Optionsmodul stecken. Fach‐ Bezeichner und die Meldung per‐ „Modul fehlt“ . sonal Die Kommunikation zwi‐ Die Pumpe an ProMinent senden. schen Optionsmodul und Pumpenelektronik kommt nicht zustande. Nr. 21: Es erscheinen der Der Buskontakt zwischen Die Ursache beheben (Kabel, Leit‐ Fach‐...
Nr. 11: Es erscheinen der Bezeichner „Kavitation“ . und die Meldung anpassen. sonal 15.2.3 Alle anderen Fehler Wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige ProMinent-Niederlassung oder Vertretung! 15.3 Logbuch 15.3.1 Störmeldungen im Logbuch Weitere Informationen zu den Meldungen „ERROR“ -...
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Der Buskontakt zwischen Optionsmodul und Leitwarte ist unterbrochen. Es wurde von der Leistungsbaugruppe die zugehörige Heartbeat- Mes‐ sage für eine bestimmte Zeitspanne nicht mehr empfangen (Powerteil nicht mehr erreichbar?). Fehler Versionen * * Nehmen Sie bei diesem Fehler mit dem ProMinent Stammhaus Kontakt auf.
Funktionsstörungen beheben 15.3.2 Warnmeldungen im Logbuch Weitere Informationen zu den Meldungen „WARNING“ - siehe Kap. "Warnmeldungen auf dem LCD-Schirm". Tab. 26: Warnings Logbuch-Nr. Beschreibung Der Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter hat „Niveaumangel 1. Stufe“ erreicht. Die Membran ist gebrochen. „Ein/Ausgänge“ eingestellt. Die Dosierüberwachung meldet mehr Fehlhübe zurück, als im Menü Die Dosiermenge kann nicht dosiert werden.
Funktionsstörungen beheben Logbuch-Nr. Beschreibung Ein CRC-Fehler in den EEProm-Daten wurde festgestellt. Logbuch: [hh ll 00 00] hh – Adresse MSB ll – Adresse LSB [00 00 rr ss] ss – Struct rr – Result „Kontakt“ , z.B. durch zu schnelle Die Dosiermenge kann nicht dosiert werden.
Außer Betrieb nehmen und Entsorgen Außer Betrieb nehmen und Entsorgen Außer Betrieb nehmen WARNUNG! Gefahr durch Chemikalienreste In der Fördereinheit und am Gehäuse befinden sich nach dem Betrieb normalerweise Chemikalienreste. Diese Chemikalienreste könnten Personen gefährlich werden. – Vor einem Versenden oder dem Transportieren müssen unbedingt die Sicherheitshinweise in Lagern, Transportieren und Auspacken beachtet werden.
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Außer Betrieb nehmen und Entsorgen Die Pumpe vom Netz trennen. Die Fördereinheit entleeren, indem Sie die Pumpe auf den Kopf stellen und das Dosiermedium herauslaufen lassen. Die Fördereinheit mit einem geeigneten Medium spülen; bei gefähr‐ lichen Dosiermedien den Dosierkopf gründlich spülen! Entsorgen WARNUNG! Augenverletzung durch Druckfeder...
Technische Daten 17.2.2 Selbstentlüftende Fördereinheit Da die selbstentlüftende Fördereinheit bei ausgasenden Medien und im Betrieb mit Luftblasen eingesetzt wird, kann keine Dosiergenauigkeit oder Reproduzierbarkeit angegeben werden. Die empfohlene Mindest-Hublänge bei selbstentlüftenden Dosierpumpen beträgt 50 %. 17.3 Viskosität Das Dosierverhalten der Pumpe kann an die Viskosität des Dosierme‐ diums angepasst werden.
Technische Daten 17.5 Elektrische Daten Ausführung: 100 - 230 V ±10 %, 50/60 Hz Angabe Wert Nennleistung, ca. 78 W Einschaltspitzenstrom, (innerhalb ca. 50 ms abklin‐ 8 ... 4 A gend Sicherung T 3.15 A * * 250 V (1.5kA), Bestell-Nr. 732414 Sicherungen müssen die Zulassungen nach VDE, UL und CSA aufweisen.
Technische Daten 17.8 Aufstellhöhe Angabe Wert Einheit Aufstellhöhe, max.: 2000 m über 17.9 Schutzart und Sicherheitsanforderungen Schutzart Berührungs- und Feuchtigkeitsschutz: IP 65 gemäß EN 60529 Sicherheitsanforderungen Schutzklasse: 1 - Netzanschluss mit Schutzleiter 17.10 Kompatibilität Einige hydraulische Teile der delta ® sind identisch mit denen der Beta ®...
Maßblätter Maßblätter Die Maße von Maßblatt und Pumpe vergleichen. – Die Maßangaben sind in mm. – Maßblatt gamma/ XL, Werkstoffausfüh‐ rungen NP P_G_0098_SW 40353314 Abb. 46 2508 1608 1612 1020 0730 ØA C (mit Entlüftungsventil) C (ohne Entlüftungsventil)
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Maßblätter Maßblatt gamma/ XL, Werkstoffausfüh‐ rung PV 26.5 P_G_0099_SW 40353347 Abb. 47 1608 1612 1020 0730 ØA C (mit Entlüftungsventil) C (SER)
Nach der RICHTLINIE 2006/42/EG DES EUROPÄISCHEN PARLA‐ MENTS UND DES RATES, Anhang I, GRUNDLEGENDE SICHERHEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZANFORDERUNGEN, Kapitel 1.7.4.2. C. Hiermit erklären wir, ProMinent GmbH Im Schuhmachergewann 5 - 11 D - 69123 Heidelberg, dass das nachfolgend bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den...
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Bedienmenü gamma/ XL, gesamt 1. Ebene Service Zugriffsschutz Passwort? Keinen Menü sperren Alles sperren Passwort? Passwort 0000 Zähler löschen Hubzähler Mengenzähler Kontaktspeicher Alle Fehler Logbuch Fehler Logbuch Filter Keinen nur Warn.+Fehler nur Fehler nur Warnungen nur Ereignisse Membranwechsel Zurück Auf Wechselposi‐ tion Display Helligkeit...
Montageanleitung Nachrüsten Relais Montageanleitung Nachrüsten Relais Diese Montageanleitung gilt für: Bestell-Nr. Störmelderelais GMXa 1050643 Störmelde- und Taktgeberrelais GMXa 1050654 WARNUNG! Gefahr eines Stromschlages. Falls der Slot für Relais geöffnet wird, besteht Zugang zu spannungsführenden Teilen. – Die Pumpe vor den Arbeiten vom Netz trennen. –...
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Montageanleitung Nachrüsten Relais P_G_0076_SW...