8.1
Zündung des Brenners
Sicherheitshinweise für die erstmalige Inbetriebnahme
Die erstmalige Inbetriebnahme des Brenners
muss durch befugtes Fachpersonal gemäß den
Angaben in diesem Handbuch sowie in Überein-
stimmung mit den gültigen gesetzlichen Normen
ACHTUNG
und Bestimmungen ausgeführt werden.
Prüfen Sie die richtige Funktionsweise der Regel-
, Steuer- und Sicherheitsvorrichtungen.
ACHTUNG
Vor der Brennerzündung müssen die Bestandteile zur Luft- und
Brennstoffeinstellung operativ gemacht werden; dazu die
Schrauben 4) des Nockens 2) (Abb. 27), lockern, die Mutter und
die Gegenmutter 5) (Abb. 24) und die zwei Schrauben 8)
(Abb. 24) der Druckregelgruppe und des Exzenters (Abb. 24)
lockern.
Die Regelungen einschalten und den Schalter 1) (Abb. 22,
Seite 21) in Stellung "MAN" setzen.
Der Brenner fährt an und nach der Vorbelüftungsphase erfolgt
die Zündung der Flamme.
1 - Mindestdurchsatz
Der Mindestdurchsatz ist im Regelbereich auf
Seite 9 auszuwählen.
Den Druckknopf 2) (Abb. 23, Seite 21) " - " drücken und gedrückt
halten, bis sich der Stellantrieb auf 20° (Werkeinstellung) ge-
bracht hat.
Den Brennstoffdruck am Rücklauf von der Düse einstellen,
indem einzig und allein die Mutter 5) (Abb. 24); betätigt wird;
man stellt so den für die Zündung und den Mindestdurchsatz ge-
wünschten Druck ein.
2 - Höchstdurchsatz
Der Höchstdurchsatz ist im Regelbereich auf Seite 9 auszuwäh-
len.
Nach der Einstellung des Mindestdurchsatzes für Zündung und
Modulation geht man auf die Einstellung des Höchstdurchsatzes
über, indem der Druckknopf 2) (Abb. 23, Seite 21) zum "+"-Zei-
chen hin gedrückt wird, bis der Stellantrieb 28) (Abb. 1, Seite 8)
die maximale Öffnung von 130° erreicht.
Nachdem dieser seine maximale Öffnung erreicht hat, den
Brennstoffdruck am Rücklauf der Düse einzig und allen mit
der Schraube 6) (Abb. 24) des Exzenters einstellen: man stellt
so den für den Höchstdurchsatz gewünschten Druck ein.
Die Schraube 6) (Abb. 24) nur anschrauben, solange eine Druk-
kerhöhung erfolgt; auf diese Weise wird eine Änderung auf dem
gesamten Drehwinkel versichert.
Nun die Mutter und Gegenmutter 5) (Abb. 24) und die zwei
Schrauben 8) (Abb. 24) der Druckregelgruppe blockieren.
3 - Zwischendurchsätze
Durch die Einstellung des Mindest- und des Höchstdrucks wer-
den die Zwischendruck- und –durchsatzwerte automatisch fest-
gelegt.
Brennereinstellung
Brennstoffeinstellung
1
Stellantrieb
2
Nocken mit variablem Profil
3
Einstellschrauben für Profil des Nocken
4
Schrauben für Einstellungsbefestigung
5
Einstellschrauben für Profil des Nocken
Während der Einstellarbeiten des Mindest- und Höchstdrucks
genügt es, einen akzeptierbaren Brennluftüberschuss einzustel-
len, was nur visuell geschätzt wird.
Eine genaue Brennstoffeinstellung an verschiedenen Modulati-
onsstellungen erst nach der Einstellung des Mindest- und
Höchstdrucks ausführen, indem einzig und allein der Luftdurch-
satz mit den Schrauben 3) (Abb. 27) des Nockens verändert
wird.
Auf die Taste 2) (Abb. 23, Seite 21) " + " leicht drücken, damit der
Stellantrieb um etwa 15° dreht. Die Schrauben einstellen, bis
eine optimale
Schrauben gleich verfahren.
Darauf achten, daß die Änderung des Nockenprofils progressiv
ist.
Nach der Brennstoffeinstellung die Schrauben 4) (Abb. 27) blok-
kieren und die Zündung nochmals überprüfen. Der Schalldruck-
pegel
muß
entsprechen.Bei Verpuffungen sollte der Zünddurchsatz redu-
ziert werden.
ANMERKUNG:
Der Stellantrieb folgt der Einstellung von Nocken III nur bei
Reduzierung des Winkels. Zur Vergrößerung des Nocken-
winkels zuerst durch die Taste "Leistungssteigerung" den
Winkel des Stellantriebs vergrößern, dann den Nockenwin-
kel III vergrößern und schließlich durch die Taste "Lei-
stungsverminderung"
Mindestleistungsstellung zurückgehen lassen.
23
D
D1229
Verbrennung erreicht wird. Mit den anderen
dem
der
anschließenden
den
Abb. 27
Betriebsphase
Stellantrieb
auf
20024212