dann durch das Okular und drehen Sie langsam an den
Fokusrädern, sodass sich der Auszug nach außen bewegt.
Machen Sie solange weiter, bis Sie Ihr Zielobjekt allmählich
im Fokus sehen. Wenn Sie Okulare wechseln, müssen Sie
den Fokus wieder ein bisschen anpassen, um ein scharfes
Bild mit dem neu eingefügten Okular zu bekommen.
Was erwartet Sie?
Welche Objekte können Sie also mit Ihrem Teleskop beobachten?
Sie sollten in der Lage sein, die Bänder des Jupiter, die Ringe
des Saturn, die Krater auf dem Mond, die Transite der Venus
und unzählige helle Weltraumobjekten beobachten zu können.
Erwarten Sie jedoch nicht die Farbvielfalt und -intensität, die
Sie von NASA-Fotos her kennen, da diese unter Verwendung
von Kameras mit langen Belichtungszeiten aufgenommen und
in „Falschfarben" dargestellt werden. Unsere Augen sind nicht
empfindlich genug, um die Farben der meisten Weltraumobjekte
zu erkennen. Dies funktioniert nur bei den am hellsten leuchten-
den.
Für Beobachtungen geeignete Objekte
Wenn Sie das Teleskop fertig eingerichtet haben und bereit sind,
loszulegen, stellt sich noch eine wichtige Frage: Was möchten
Sie beobachten?
A. Den Mond
Mit seiner felsigen Oberfläche ist der Mond eines der interes-
santesten Objekte, die am einfachsten mit Ihrem Teleskop
beobachtet werden können. Die Krater, Mare und Bergketten auf
dem Mond sind selbst aus einer Entfernung von ca. 383.100 km
deutlich erkennbar! Aufgrund der verschiedenen Mondphasen
können Sie den Mond jede Nacht vollkommen neu entdecken.
Die beste Zeit zur Beobachtung unseres einzigen natürlichen
Satelliten ist während der Halbphasen, also nicht bei Vollmond.
Während der Halbphasen entstehen insbesondere entlang
der Tag-Nacht-Grenze auf der Mondscheibe eindrucksvolle
Schatten, die eine Unmenge an Details offenbaren. Bei Vollmond
ist die Mondscheibe zu grell und mangels Schattenwurf ist es
schwierig, Details zu erkennen. Achten Sie darauf, den Mond an
einer möglichst weit entfernten Position über dem Horizont zu
beobachten, um die schärfsten Bilder zu erhalten.
Wenn Ihnen der Mond zu hell erscheint, verwenden Sie einen
optionalen Mondfilter. Dieser wird einfach an der Unterseite der
Okulare eingesetzt (dazu müssen Sie zunächst das Okular
vom Fokussierer entfernen). Sie werden feststellen, dass ein
Mondfilter den Sehkomfort erhöht und auch die feinen Details
auf der Mondoberfläche besser zur Geltung bringt.
B. Die Planeten
The planets don't stay put like the stars, so to find them you
should refer to the monthly star charts at OrionTelescopes.com,
or to charts published monthly in Astronomy, Sky & Telescope, or
other astronomy magazines. Venus, Mars, Jupiter, and Saturn are
the brightest objects in the sky after the Sun and the Moon. Other
planets may be visible but will likely appear star-like. Because
planets are quite small in apparent size, optional higher-power
eyepieces or a Barlow lens are recommended and often needed
for detailed observations.
Im Gegensatz zu Sternen bleiben Planeten nicht unbewegt. Um
sie am Himmel ausfindig machen zu können, sollten Sie daher
in den monatlichen Sternkarten auf OrionTelescopes.com nach-
schlagen oder monatlich in „Astronomy, Sky & Telescope" oder
anderen Astronomie-Zeitschriften veröffentlichte Sternkarten
lesen. Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind nach der Sonne und
dem Mond die hellsten Objekte am Himmel. Andere Planeten
sind vielleicht ebenfalls sichtbar, erscheinen wahrscheinlich
aber eher wie Sterne. Da Planeten eine recht kleine scheinbare
Größe besitzen, empfiehlt sich der Einsatz optionaler Okulare mit
stärkerer Vergrößerungsleistung oder einer Barlow-Linse, die für
detailliertere Beobachtungen oft benötigt werden.
C. Die Sonne
Sie können aus Ihrem Teleskop mit Hilfe eines Sonnenfilters, den
Sie an der Blende des Optikrohrs montieren, ein Instrument zur
Sonnenbeobachtung machen. Das spannendste an der Sonne
sind die Sonnenflecken, deren Form, Aussehen und Lage sich
täglich verändert. Sonnenflecken stehen in direkter Beziehung
zur magnetischen Aktivität der Sonne. Viele Beobachter fertigen
Zeichnungen von Sonnenflecken an, um nachvollziehen zu kön-
nen, wie sie sich von Tag zu Tag verändern.
Wichtiger Hinweis: Niemals ohne professionellen Sonnenfilter
direkt in die Sonne schauen! Andernfalls kann es zu bleibenden
Augenschäden kommen.
D. Die Sterne
Sterne werden als winzige Lichtpunkte erscheinen. Selbst leis-
tungsstarke Teleskope können einen Stern nicht weit genug
vergrößern, um mehr als einem Lichtpunkt erkennen zu kön-
nen. Allerdings können Sie die verschiedenen Farben der Sterne
genießen und viele hübsche Doppel- und Mehrfachsterne ent-
decken. Sehr beliebt sind der berühmte „Doppel-Doppelstern" im
Sternbild Leier und der wunderschöne zweifarbige Doppelstern
Albireo im Sternbild Schwan. Wenn Sie beim Beobachten eines
Sterns den Fokus leicht verringern, kommt seine Farbe unter
Umständen besser zur Geltung.
E. Weltraumobjekte
Bei Nacht können Sie eine Fülle faszinierender Weltraumobjekte
beobachten, unter anderem Gasnebel, offene Sternhaufen,
Kugelsternhaufen und verschiedene Galaxien. Für die
Beobachtung von Weltraumobjekten ist es wichtig, sich einen
Beobachtungsort zu suchen, der von Lichtverschmutzung weit
entfernt ist, da diese Objekte nur sehr schwach leuchten.
Um mit Ihrem Teleskop Objekte im tiefen Weltall finden zu können,
müssen Sie sich zuerst einigermaßen mit dem Nachthimmel ver-
traut machen. Wenn Sie beispielsweise das Sternbild Orion nicht
erkennen, werden Sie auch beim Lokalisieren des Orionnebels
nicht sehr weit kommen. Eine einfache Planisphäre bzw. ein
Planetenrad kann ein wertvolles Instrument zum Erlernen von
Sternbildern sein. Damit können Sie schnell erkennen, welche
Sternbilder in einer bestimmten Nacht am Himmel sichtbar
sind. Wenn Sie einmal ein paar Sternbilder identifiziert haben,
hilft Ihnen eine gute Sternkarte, ein Sternenatlas oder eine
Astronomie-App dabei, interessante Objekte im tiefen Weltall
innerhalb der entsprechenden Sternbilder auszumachen.
Erwarten Sie jedoch nicht, dass diese Objekte wie auf Fotos
in Büchern und im Internet aussehen. Die meisten werden
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