Umstellung des Anschlages auf 100 mm reduzierte Öff-
nungshöhe
Diese Einstellung kann genutzt werden, sofern die Abgasan-
lage für den offenen Betrieb während des Nachlegens nicht
geeignet ist. Durch das herab setzten der Öffnungshöhe der
Tür, wird der Luftmassenstrom verringert.
1. Hochschiebbare Tür schließen, damit die Befestigungs-
schrauben erreichbar sind.
2. Die M5x10 Gewindeschrauben an beiden Geräteseiten
mit einem 4 mm Inbus (Kugelkopf) herausdrehen.
3. Den Türanschlag in der roten Pfeilrichtung abziehen. Ggf.
hat dieser sich leicht festgesetzt und muss von unten mit
einem Schlitzschraubendreher „abgehebelt" werden.
4. Den Türanschlag mit dem langen Bügel zur Gerätefront
einsetzen. Achtung die Türanschläge dürfen nicht ver-
tauscht werden.
Beispiel am RG3 2Lh / 2Rh:
linke Geräteseite
Die Türhaube wurde zur besseren Dokumentationsansicht abgebaut.
rechte Geräteseite
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3.
ERSTINBETRIEBNAHME
Wärmeerzeugungsanlagen dürfen nur von Fachunternehmen
erstellt und montiert werden. Die Erstinbetriebnahme darf nur
durch einen Sachkundigen des Montageunternehmens erfol-
gen. Es ist dem Eigentümer / Betreiber der Anlage eine Be-
scheinigung zu übergeben, in der der ordnungsgemäße Ein-
bau und die richtige Einstellung / Funktion aller Regel- und
Sicherheitskomponenten bestätigt wird.
Die Erstinbetriebnahme darf nur erfolgen, nachdem alle
notwendigen Komponenten angeschlossen, alle notwen-
digen Sicherheits-einrichtungen integriert und funktions-
tüchtig sind. Bevor der Kamineinsatz in Betrieb genom-
men wird, muss dieser heizungsseitig (Heizungsnetz) und
wasserseitig (Thermische Ablaufsicherung; Sicherheits-
wärmetauscher) gefüllt und entlüftet sein. Kontrollieren
Sie nach dem Befüllvorgang alle hydraulischen Anschlüs-
se auf Dichtigkeit. Der Betrieb ohne wasserseitigen An-
schluss führt zu irreparablen Schäden und zieht den Ver-
lust jeglicher Gewährleistungsansprüche nach sich!
Hinweis:
Bei der Erstinbetriebnahme kann verunreinigtes Kondensat-
wasser der Schamottauskleidung auf der Unterseite des Ka-
mineinsatzes austreten. Hierbei handelt es sich um Feuchtig-
keit, die beim Abgießen der Steine hinzugeführt wird und beim
ersten Brennen entweicht. Austrittsmengen bis einem halben
Liter sind dabei durchaus nicht ungewöhnlich und sollten beim
ersten Anheizen durch Unterlage von saugfähigen Materialien
aufgefangen werden.