• Ein Betrieb im Teillastbereich führt zu niedrigen Abgastem-
peraturen. Dies kann bei dauerhaftem Betreiben zu Schorn-
steinschäden führen. Aus diesem Grund empfehlen wir, die
stündliche Holzaufgabemenge während eines Brenntags,
nicht dauerhaft zu niedrig (unter 2/3 der empfohlenen Holz-
aufgabemenge) zu wählen.
• Die im Wärmetauscher integrierte thermisch betätigte Ab-
gasklappe steuert selbsttätig die Funktion. Bei ausreichend
hoher Abgastemperatur (ca. 150°C) schließt die Abgasklap-
pe automatisch. Dadurch wird der Abgasstrom durch den
Wärmetauscher umgelenkt. Wenn die Abgastemperatur
wieder unter diese Temperatur fällt, öffnet sich die Abgas-
klappe. Zur besseren Wirkung des Wärmetauschers sollte
möglichst gleichmäßig befeuert werden. Häufiges Herun-
terbrennen bis zur Grundglut sollte vermieden werden, um
eine möglichst gleichmäßige Wärmeabgabe des Wärmetau-
schers zu erhalten und niedrige Schornsteintemperaturen
zu vermeiden.
• Doppelverglasung (IR-Verspiegelung) bei RG1, RG2 und
RG4: Durch das Aufbringen von oxidischen Schichten auf
die Glasfläche, werden infrarote Strahlungsanteile aus dem
Brennraum weitgehend reflektiert. Diese Schichten erzeu-
gen die Inteferenzfarben (regenbogenähnlich), die soge-
nannte IR-Verspiegelung. Durch diese Farbgebung ist das
Qualitätsmerkmal der "IR-Verspiegelung" sichtbar, bzw. er-
kennbar. Diese Farbgebung kann nicht entfernt werden.
• Zum Betrieb des Kamineinsatzes mit Nennwärmeleistung,
sind folgende Voraussetzungen notwendig.
■ Der Kamineinsatz ist aufgeheizt (es sind bereits 2-3
Auflagen durchgeführt worden).
■ Der Abbrand ist mit geschlossener Tür zu betreiben.
■ Schornsteinzug 12 Pa
■ Holz trockenes Buchenscheitholz (Restfeuchte < 20%)
■ H o l z a u f l a g e m e n g e
auf drei - vier ähnliche
Holzscheite verteilt
■ Lufteinstellung
Mittelstellung, ist je
nach
Gegebenheiten
vor Ort ggf. geringfü-
gig anzupassen. Wäh-
rend
der
Anbrand-
phase kann der Lufthebel für einige Minuten geöffnet
werden
■ Bei einer Abbrandzeit von ca. 60 Minuten ist die abge-
gebene Leistung des Kamineinsatzes von etwa 14,4 kW
erbracht.
5.1
ANFEUERN
Das Anfeuern Ihres Kamineinsatzes ist sehr einfach, wenn Sie
sich an die nachfolgenden Anweisungen halten. Wir empfeh-
len den s.g. oberen Abbrand, da dieser emissionsärmer ist
und weniger Rauch und somit Brennraum- und Scheibenver-
schmutzung verursacht.
1.
Der Kamineinsatz darf nur mit korrekt eingesetzter Brenn-
raum-auskleidung befeuert werden.
2.
Den Verbrennungsluftregler in Position „Anheizen" „ + "
bringen und die Feuerraumtür öffnen (aufschwenken).
3.
Gespaltenes Kleinholz in der Mitte des Brennraumes Auf-
schichten (aus Weichholz).
4.
Zwei gespaltene Holzscheite in den Brennraum einlegen
und kleineres Anmachholz auflegen.
17
etwa