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JTSS‐1600 
 
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Tämperlistrasse 5 
CH‐8117 Fällanden 
Switzerland 
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M‐10000044T               2017‐06 
Panel Saw 
 
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Jet JTSS-1600

  • Seite 1     JTSS‐1600  Panel Saw        Original:    GB      Operating Instructions        Translations:  D  Gebrauchsanleitung    F  Mode d´emploi                      JPW (Tool) AG  Tämperlistrasse 5  CH‐8117 Fällanden  Switzerland  Phone  +41 44 806 47 48  Fax  +41 44 806 47 58   ...
  • Seite 2   CE‐Conformity Declaration  CE‐Konformitätserklärung  Déclaration de Conformité CE    Product / Produkt / Produit:  Panel saw  Formatkreissäge  scie circulaire à format    JTSS‐1600    Brand / Marke / Marque:    JET    Manufacturer / Hersteller / Fabricant:  JPW (Tool) AG, Tämperlistrasse 5, CH‐8117 Fällanden  Schweiz / Suisse / Switzerland    We hereby declare that this product complies with the regulations  Wir erklären hiermit, dass dieses Produkt der folgenden Richtlinie entspricht  Par la présente, nous déclarons que ce produit correspond aux directives suivantes    2006/42/EC  Machinery Directive  Maschinenrichtlinie  Directive Machines    2014/30/EU  Electromagnetic Compatibility  Elektromagnetische Verträglichkeit  compatibilité électromagnétique    designed in consideration of the standards  und entsprechend folgender zusätzlicher Normen entwickelt wurde  et été développé dans le respect des normes complémentaires suivantes    EN ISO 12100:2010  EN 1870‐18:2013 ...
  • Seite 21: Konformitätserklärung

    Sehr geehrter Kunde,  Vielen  Dank  für  Ihr  Vertrauen,  dass  Sie  durch  den  Kauf  Ihrer  neuen  JET‐Maschine  in  uns  gesetzt  haben.  Diese  Anleitung  wurde  für  den  Besitzer  und  die  Bediener  der  Formatkreissäge  JET  JTSS‐1600  erstellt  und  soll  die  Sicherheit  bei  Aufstellung,  Bedienung  und  Wartung ...
  • Seite 22: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Regelungen müssen außerdem die allgemein anerkannten  Keinen seitlichen Druck aufbringen, um das sich drehende  technischen Grundsätze hinsichtlich der Bedienung von  Sägeblatt zu stoppen.  Holzbearbeitungsmaschinen beachtet werden.  Beim Bearbeiten von runden Werkstücken sicherstellen, dass das  Jegliche anderweitige Verwendung ist untersagt. Bei nicht  Werkstück nicht wegrollt.  bestimmungsgemäßer Verwendung der Maschine übernimmt der Hersteller  Geeignete Tischerweiterungen und Stützvorrichtungen für schwer  keinerlei Haftung und der Bediener trägt die volle Verantwortung.  zu handhabende Werkstücke verwenden.    Die Werkstücke müssen während der Bearbeitung sicher  3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise  festgehalten und geführt werden.  Holzbearbeitungsmaschinen bergen bei nicht sachgemäßer Verwendung  Vor dem Betrieb der Maschine müssen die Anschläge gesichert  ein großes Gefahrenpotential. Daher müssen die entsprechenden  und verriegelt werden.  technischen Grundsätze und die folgenden Hinweise beachtet werden.  Sämtliche Anweisungen zum Vermeiden von Gefahren durch  Vor Montage und Inbetriebnahme muss die Bedienungsanleitung  Rückstöße genau befolgen.  vollständig durchgelesen und verstanden werden. Der mitgelieferte Spaltkeil muss stets verwendet werden. Den  Abstand zum Sägeblatt auf 2 bis 5 mm einstellen.  Keine Arbeiten ausführen, für die die Säge und gelieferte Vorrichtungen  nicht ausgelegt bzw. konstruiert sind. Diese Tischsäge darf z.B. nicht zum  Sägen von Baumstämmen und Brennholz benutzt werden.  Die Bearbeitung darf nicht freihändig erfolgen.    Diese Bedienungsanleitung muss in der Nähe der Maschine aufbewahrt,  Niemals um das Sägeblatt herum oder in den direkt darüber  vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt und bei Weitergabe des Produkts  befindlichen Bereich greifen.  an einen neuen Besitzer mit übergeben werden.  Beim Längssägen schmaler Werkstücke (kleiner als 120 mm) einen  An der Maschine dürfen keine Änderungen vorgenommen  Schiebestock oder Schiebeholz zur Hilfe nehmen.  werden. ...
  • Seite 23: Restrisiken

    Vor dem Starten des Maschinenbetriebs sicherstellen, dass  Die Maschine vor Ausführung aller erforderlichen Einstellungen  Handwerkzeuge und Messinstrumente aus der Maschine entfernt wurden.  oder Wartungsarbeiten vom Stromnetz trennen. Die Maschine darf nicht bei Müdigkeit bedient werden. Die Bedienung dieser Maschine unter dem Einfluss von Drogen,  Alkohol oder Medikamenten ist untersagt. Urteils‐ und  Reaktionsvermögen sowie Motorik können durch Einnahme von  Medikamenten beeinträchtigt werden.     Kinder und Unbefugte müssen vom Arbeitsbereich ferngehalten werden.  Beim Anbringen eines neuen Sägeblatts sicherstellen, dass dieses  zum Spalkeil passt. Greifen Sie niemals in die Maschine hinein, während sich diese in  Die Stärke des Spaltkeils muss zwischen der Sägeblattkörperstärke  Betrieb befindet oder nachläuft.  und der Schnittbreite liegen.  Lassen Sie die Maschine niemals unbeaufsichtigt. Die Maschine  Sicherstellen, dass das Sägeblatt für das zu sägende Material geeignet ist.  muss vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes ausgeschaltet werden.  Nur Sägeblätter verwenden, die der Norm EN847‐1 entsprechen. Die Maschine darf nicht in der Nähe von entzündlichen  Auf keinen Fall Sägeblätter aus Schnellarbeitsstahl (HSS) verwenden.  Flüssigkeiten oder Gasen betrieben werden. Defekte Sägeblätter sofort entfernen.  Alle Einrichtungen für Brandbekämpfung und Feueralarm ‐ beispielsweise  Position und Bedienung von Feuerlöschern ‐ müssen bekannt sein.  Abgenutzte Tischeinsätze müssen gegen neue ausgetauscht werden.  Die Maschine darf nicht in feuchter Umgebung eingesetzt werden      und darf keinem Regen ausgesetzt werden. 3.3 Restrisiken  Holzstaub ist explosiv und kann darüber hinaus auch ein  Selbst bei Beachtung aller Vorschriften können beim Betrieb der  Gesundheitsrisiko darstellen. Maschine einige Restrisiken bestehen.  Insbesondere gilt der Holzstaub einiger Tropenholzarten sowie  Das in Bewegung befindliche Sägeblatt im Arbeitsbereich kann  Hartholzarten wie z.B. Buchen‐ und Eichenholz als krebserregend. Verletzungen verursachen. ...
  • Seite 24: Spezifikationen Der Maschine

    4.3 Staubemission  4.  Spezifikationen der Maschine  Für diese Kreissäge wurde die Staubemission überprüft.  4.1 Technische Daten  Maschinentisch  ..........800x385 mm Bei einer Luftströmungsgeschwindigkeit von 20 m/s am 100 mm  Hintere Tischerweiterung ......  3 10 x 500 mm großen Anschluss für Staubabsaugung:  Rechte Tischerweiterung ......    800 x 400 mm  Unterdruck ..............  800 Pa Schiebetischabmessungen  ......  1 600 x 270 mm Volumenstrom  .............    565 m³/h  Max. Verfahrweg des Schiebetischs .... 1600 mm Max. Schnittlänge .......... 1350mm  Der TRK‐Wert (technische Richtkonzentration für krebserzeugende  Stoffe) von 2 mg/m  wird nicht überschritten.  Querschlitten ..........  6 80 x 580 mm   Queranschlag  .......... 1200 (2200) mm  4.4 Lieferumfang  Sägeblattdurchmesser ........  Ø 250 ‐ 315 mm Haupt‐Transportkiste  ...
  • Seite 25: Beschreibung Der Maschine

    4.5. Beschreibung der Maschine  5.  Transport und Inbetriebnahme    5.1 Transport und Aufstellung  Die Maschine wird in einer Kiste geliefert.  Vorsicht:  Die Motortransportsicherung erst abmontieren, wenn die  Maschine am Aufstellort platziert und abgesetzt wurde.  Die Handräder zu diesem Zeitpunkt nicht bedienen.  Zum Abheben der Maschine von der Palette einen Gabelstapler  oder Hubgurte (Abb. 3) verwenden.          Abb. 1  A…...Querschlitten B…..Anschlagreiter C…..Queranschlag D…..Hintere Tischerweiterung E…..Schiebetisch F…..Sägeblattschutz G…..Rolle H…..EIN/AUS‐Schalter I……Teleskop‐Schwenkarm  J…...Handrad für Sägeblattanhebung K……Handrad für Sägeblattneigung L……Gehrungsanschlag   M……Parallelanschlag Abb. 3  N……Anschlagprofilteil‐Verriegelungshebel   O……Not‐Aus‐Schalter P……Verriegelungshebel für Anschlageinheit Warnung:  Q……Parallelanschlagschiene Die Maschine ist sehr schwer!  R……Stützbein S……Handrad Feststellgriff Prüfen, ob die Hebevorrichtungen ein ausreichendes ...
  • Seite 26: Montage

      Abb. 6  Anbringen der rechten Tischerweiterung:    Die rechte Tischerweiterung am Maschinentisch anbringen und die  Abb. 4  Tischoberflächen bündig ausrichten (Abb. 7).  Aus verpackungstechnischen Gründen ist die Maschine nicht  vollständig montiert.    5.2 Montage  Falls Sie beim Auspacken der Maschine Transportschäden  bemerken, verständigen Sie sofort Ihren Zulieferer. Die Maschine  nicht in Betrieb nehmen!  Die Verpackung umweltfreundlich entsorgen.  Alle mit Rostschutzmitteln versehenen Oberflächen mit einem  milden Lösungsmittel von dieser Rostschutzschicht säubern.  Einige Maschinenkomponenten sind sehr schwer! Sagen Sie einer  zweiten Person Bescheid, damit diese Ihnen behilflich ist.      Abb. 7  Anbringen der hinteren Tischerweiterung:  Die rechte Tischerweiterung ist mit einem verstellbaren Stützbein  Die hintere Tischerweiterung am Maschinentisch anbringen und  (R) versehen.   die Tischoberflächen eben und gerade ausrichten. Dazu die    Schrauben (U, Abb. 5) verwenden.  Info:  Wenn mit einem Hammer und einem Holzklotz gegen den Tisch  geschlagen wird, kann der schnell und einfach korrekt ausgerichtet  werden (Abb. 8‐1).    Abb. 5    Den Diagonaltragbalken (Abb. 6) anbringen.  Abb. 8‐1    Kontrollieren, ob die Tischoberflächen und ‐kanten korrekt  ausgerichtet sind. Dann die Schrauben ganz festziehen.  ...
  • Seite 27 Die Schlauch‐Tragschelle (A, Abb. 8‐2) mit zwei Schrauben  befestigen.  Das Tisch‐Verbindungsprofil (B) montieren.      Abb. 8‐2    Anbringen der Parallelanschlagschiene:  Vier M10x80 Schrauben in die Rundstange (Q, Abb. 9)  einschrauben.  Je zwei M10 Sechskantmuttern locker aufschrauben, mit einer  Scheibe dazwischen.  Die M10x80 Schrauben in den Haupttisch und die    Tischerweiterung  einführen. M10 Sechskantmuttern locker  Fig 9  aufschrauben.  Die Rundstange parallel zum Tisch ausrichten, zunächst die    Muttern der außenliegenden Schrauben festsetzen, dann die  Anbringen des Parallelanschlags:  restlichen Muttern festsetzen.  Den Parallelanschlag an der Parallelanschlag‐Grundschiene  Den Skalenträger (I) einsetzen und mit Scheiben und Muttern  anbringen. Abb. 10  befestigen (Abb. 9).    Abb. 10  Anbringen der Handräder für das Anheben und das Einstellen des  Neigungswinkels des Hauptsägeblatts  Das Handräder für das Anheben (1) und das Handrad für den  Neigungswinkel (2) anbringen.  Die Handrad‐Feststellgriffe (3 & 4) aufschrauben Abb. 11 ...
  • Seite 28 Anbringen der Schiebetisch‐Stützbeine (2 x):     Abb. 11  Anbringen des Schiebetischs:    Abb. 13    Anbringen des Teleskop‐Schwenkarms:      Abb. 12‐1  Abb. 14  Den Schiebetisch auf die Maschine heben und mit den T‐   Nutenblöcken und Schrauben befestigen (Abb. 12‐1).  Anbringen des Querschlittens:    Schiebetisch Einstellung:  Den Querschlitten (A, Abb. 15) am Teleskoparm abstützen (B).  Der Schiebetisch ist  ab Werk eingestellt.  Der Schiebetisch muss sich parallel zum Sägeblatt bewegen und in  der Höhe ca. 0,1 ~ 0,4 mm über dem Maschinentisch eingestellt  sein (Abb. 12‐2).  Die Schrauben (A) lösen und die Tischhöhe mit den Schrauben (B)  verstellen.    Abb. 15  Zwei M8x70 T‐Nut Schrauben in die T‐Nuten des Schiebetischs  einführen und mithilfe von 2 Klemmhebeln festsetzen.  Die M12‐Sechskantmuttern (C) so einstellen, dass der  Querschlitten in die gleiche Ebene wie Schiebetisch und  Maschinentisch gebracht wird.     Den Schiebetisch verfahren und erneut auf Ebenheit und korrekte  Abb. 12‐2  Ausrichtung überprüfen.  Hinweis:    Eine eventuelle Höhenänderung des Querschlittens muss mithilfe  der Schwenkarmdrehachse eliminiert werden. Abb. 16 ...
  • Seite 29: Anschluss Für Staubabsaugung

    Anbringen des Sägeblattschutzes  Der Spaltkeil ist mit Öffnungen für verschiedene Sägeblattgrößen  versehen. Siehe Abb. 18.   Min. Sägeblattgröße Ø 250 mm, max. Sägeblattgröße Ø315 mm  Siehe Kapitel 7.3.    Abb. 16  Anbringen des Queranschlags  Den Queranschlag in die vordere oder hintere  Führungsstiftbohrung absinken lassen.   Die Rändelmutter anziehen.     Das Z‐förmige Sicherungsblech zum schnellen Ausrichten des  Abb. 18  Anschlags auf den Tisch drehen.     Die Kreuzgriffschraube drehen und den Anschlag in der korrekten  Position festklemmen.   5.3 Anschluss für Staubabsaugung  Den Anschlagreiter (D, Abb. 17) in den Anschlag schieben.   Den 50mm‐Staubabsaugschlauch mit der 50mm‐Schlauchschelle  am Sägeblattschutz anbringen. Abb. 19  Den 50mm‐Staubabsaugschlauch auf die Schlauch‐Tragschelle  legen. Er darf dem Arbeitstisch nicht im Weg sein.  Das andere Ende des 50mm‐Staubabsaugschlauchs am  Hauptstaubabsaug‐Anschluss unten an der Rückwand anschließen  und festklemmen.  Den 100mm‐Staubabsaugschlauch mit der 100mm‐Schlauchschelle  anbringen.    Abb. 17  Einen T‐Nutenstein in die obere Anschlagnut legen und die Säule  des Niederhalters am Anschlag festschrauben.   Falls erforderlich den Niederhalter an der Säule (E) montieren.  Siehe Kapitel 7.8.    Anbringen des Gehrungsanschlags   Siehe Kapitel 7.9.    Anbringen des Sägeblatts  Siehe Kapitel 7.1. ...
  • Seite 30: Netzanschluss

    Die Absaugung muss beim Einschalten der Säge automatisch anlaufen.  Hinweis:  Ein Schlauch, ein Y‐Stück und eine Schlauch‐Tragschelle werden  ‐ Wenn die untere Sägeblattabdeckung geöffnet ist, kann der  zusammen mit der Maschine geliefert.  Maschinenbetrieb nicht gestartet werden.  Der Durchfluss am Ø100mm‐Absauganschluss muss 20 m/s betragen.  ‐ Bei Überlastung der Maschine wird der Überlastabschaltung des  Motors ausgelöst.   Nachdem die Maschine etwa 10 Minuten  Die angeschlossenen Flexschläuche dürfen nicht brennbar oder  abgekühlt hat, kann ihr Betrieb wieder gestartet werden.  entzündlich sein und müssen mit dem Erdungssystem der  Maschine verbunden sein.    Not‐Stopp Taste:    Die Not‐Stopp Taste (O, Abb. 20‐2) stoppt den Maschinenbetrieb.   5.4 Netzanschluss  Der Netzanschluss und alle Verlängerungs‐/Anschlusskabel und ‐stecker  müssen den Anforderungen auf dem Kennschild der Maschine entsprechen.   Der Netzanschluss muss über eine träge Sicherung (16 A) verfügen.  Nur Anschlusskabel mit der Kennung H07RN‐F mit Leitern mit  2  einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm  verwenden.  Netzkabel und Netzstecker müssen frei von Fehlern und Beschädigungen sein.  Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen  ausschließlich von qualifizierten Elektrikern durchgeführt werden.  Die Maschine ist mit einem 16‐A‐CEE‐Euro‐Anschluss auf der  Rahmenrückseite ausgestattet.      Fig 20‐2  Vorsicht:  Hinweis:  Vor dem Einschalten der Maschine und dem Starten des Betriebs  Der Not‐Stopp bleibt verriegelt, bis die Taste zur Freigabe im  zunächst prüfen, ob die Sägespindel frei durchläuft und ob alle  Uhrzeigersinn gedreht wird.  Sicherheitseinrichtungen angebracht sind.   ...
  • Seite 31: Bedienung Der Maschine

      6. Bedienung der Maschine  Besäumen mit Besäumschuh und Niederhalter (Abb. 22‐2)  Korrekte Arbeitsposition:  Vor der Maschine stehend, außerhalb der Sägelinie  (Gefahrenzone) (siehe Abb. 21).    Abb. 22‐2    Quersägen am Parallelanschlag (Abb. 22‐3).     Abb. 21    Handhabung des Werkstücks:  Das Werkstück mit außerhalb des Sägebereichs flach auf das  Werkstück gelegten Händen festhalten.  Das Werkstück dem Sägeblatt in Richtung der Sägelinie zuführen.  Das Werkstück gleichmäßig nach vorne weiterschieben; den  Sägevorgang in einem Zug ausführen; nicht wieder neu ansetzen.   Lange und breite Werkstücke müssen mit einem Rollgang  abgestützt werden.    Die Verwendung einer elektrischen Aufgabevorrichtung wurde  Abb. 22‐3  nicht berücksichtigt.      Längssägen von schmalem Sägegut (Abb. 22‐4).  Quersägen mit Ablänganschlag (Abb. 22‐1).      Abb. 22‐1  Abb. 22‐4             ...
  • Seite 32 Verwendung des Schiebeholz‐Griffs (Abb. 22‐5).        Zum Schneiden von Keilen muss ein spezielles Schiebholz  verwendet werden.  Abb. 22‐5    Hinweise zum Betrieb:  Nur mit einem scharfen und fehlerfreien Sägeblatt arbeiten.  Darauf achten, dass die Auswahl des Sägeblatts vom zu sägenden  Material abhängt.  Damit Rundholz beim Sägevorgang nicht infolge des Sägedrucks  wegrollt, ist ein geeigneter Feststellkeil zu verwenden.  Geeignete Tischerweiterungen und Stützvorrichtungen für schwer    zu handhabende Werkstücke verwenden.  Sicherstellen, dass kleine abgetrennte Werkstücke nicht verkanten  Die Werkstücke müssen während der Bearbeitung sicher  und eingeklemmt und durch die Aufwärtsbewegung der  festgehalten und geführt werden.  Sägeblattzähne weggeschleudert werden.  Vor dem Betrieb der Maschine müssen die Anschläge gesichert  Fertig bearbeitete und verklemmte Werkstücke nur bei ausgeschaltetem  und verriegelt werden.  Motor und vollständigem Stillstand der Maschine entfernen.  Acht geben, um Gefahren durch Rückstöße zu vermeiden.  Die Bearbeitung darf nicht freihändig erfolgen. Das Werkstück gegen den Anschlag drücken und an ihm entlang  Der mitgelieferte Spaltkeil muss stets verwendet werden.  führen.    Beim Nuten vorsichtig vorgehen.  Beim Längssägen schmaler Werkstücke (kleiner als 120 mm) einen  Schiebestock oder Schiebeholz zur Hilfe nehmen.  Schiebestöcke und Schiebehölzer müssen aus Kunststoff, Holz  oder Sperrholz bestehen.     Schiebestöcke müssen eine Mindestlänge von 400 mm und eine V‐ förmige Mundöffnung aufweisen. ...
  • Seite 33: Einrichtung Und Einstellungen

    Vorsicht: Linksgewinde.  7.  Einrichtung und Einstellungen  Die Dornmutter (J) und den Flansch (I) entfernen.  Allgemeiner Hinweis:  Das Sägeblatt auf die Dornwelle aufsetzen und darauf achten, dass  Einricht‐ und Einstellarbeiten dürfen nur ausgeführt werden,  die Zähne vorn an der Säge nach unten zeigen.  nachdem die Maschine durch Ziehen des Netzsteckers gegen  versehentliches Einschalten gesichert wurde.  Flansch und Dornmutter wieder aufsetzen und fest anziehen.  Den Sicherungsstift (K) abnehmen.  Sicherstellen, dass der Spaltkeil die richtige Position im Verhältnis  zum Sägeblatt einnimmt (siehe Kapitel 7.2).  Dem Sägeblattschutz wieder anbringen.        Das Vorritzsägeblatt wird wie folgt gewechselt:  Den beiliegenden Schraubenschlüssel an der Sägeblattdornmutter  7.1 Wechseln des Sägeblatts  (M, Abb. 24) ansetzen.  Das Sägeblatt muss den technischen Vorgaben und Spezifikationen  entsprechen.  Nur Sägeblätter verwenden, die der Norm EN847‐1 entsprechen.  Die an dieser Maschine eingesetzten Sägeblätter müssen einen  Mindestdurchmesser von 250 mm haben.  Maximal dürfen die an der Maschine verwendeten Sägeblätter  einen Durchmesser von 315 mm haben.  Das Sägeblatt vor dem Einbau auf Fehler (Risse, abgebrochene Zähne,  Verformung) prüfen. Keine fehlerhaften Sägeblätter verwenden.    Warnung:  Die Verwendung von Sägeblättern aus Schnellarbeitsstahl ist untersagt;  ausschließlich hartmetallbestückte Sägeblätter verwenden.  Die Sägeblattzähne müssen in die Schnittrichtung (nach unten) zeigen.     Bei der Handhabung von Sägeblättern stets geeignete Schutzhandschuhe tragen.  Abb. 24  WARNUNG:  Den Sicherungsstift (N) in die Öffnung des Sägentisches einsetzen und den  Dorn mit dem Schraubenschlüssel so lange drehen, bis der Sicherungsstift ...
  • Seite 34: Anbringen Des Sägeblattschutzes

        Abb. 25  Der Spaltkeil (P, Abb. 26) kann sowohl in senkrechter als auch  waagerechter Richtung verstellt werden.  Die Höheneinstellung muss so erfolgen, dass die Unterkante des  Sägeblattschutzes auf keinen Fall höher als 3 mm über dem in der  höchsten Stellung befindlichen Sägeblattzahn steht.  Nach der Höheneinstellung grundsätzlich die zentrale Schraube (Q) anziehen.    Die seitliche Spaltkeileinstellung wurde werkseitig vorgenommen.  Abb. 26  Die 4 kleinen Einstellschrauben dienen zur Feineinstellung des  Die Einstellung keinesfalls bei laufender Maschine vornehmen.  Spaltkeils im Verhältnis zum Sägeblatt.  Der Sägeblattschutz muss mit dem Staubabsaugsystem verbunden werden.      Zum Nuten oder Auskehlen wird ein spezieller Spaltkeil benötigt.  7.4 Anheben und Neigen des Sägeblatts  Der Spaltkeil muss so eingestellt werden, dass die Oberkante des  Spaltkeils auf keinen Fall niedriger angeordnet ist als der höchste  Einstellungen am Sägeblatt dürfen keinesfalls bei laufender  verwendete Sägeblattzahn.  Maschine vorgenommen werden.  Dieser Spaltkeil darf auf keinen Fall ausgebaut werden.  Zum Anheben des Sägeblatts das Handrad an der Vorderseite (1,  Abb. 27) verwenden.  Es entstehen dann starke Rückstöße, die äußerst gefährlich sind.  Eine Umdrehung des Handrads entspricht einer Höhenverstellung  Werden Spaltkeil und/oder Sägeblattschutz ausgebaut, können  um ca. 7,5 mm.  keine Tauchsägevorgänge ausgeführt werden.  Zum Einstellen den Feststellgriff (3) lösen.  7.3 Anbringen des Sägeblattschutzes  Der mitgelieferte Sägeblattschutz (G, Abb. 26) muss stets  verwendet werden.  Den Sägeblattschutz am Spaltkeil (P) anbringen und dabei in der Kerbe  (S) einsetzen die zum betreffenden Sägeblattdurchmesser passt.  Der Sägeblattschutz muss so weit Richtung Werkstück abgesenkt  werden, dass Zähne nur so weit absolut nötig freiliegen. ...
  • Seite 35: Einrichten Des Vorritzsägeblatts

    Bei Verwendung eines Vorritzsägeblatts mit einem Durchmesser  von 90 mm beträgt die maximale Ritztiefe 4 mm.  Nach jedem Austausch des Hauptsägeblatts gegen ein neues sowie  auch nach jedem Schärfen des Sägeblatts muss die Vorritzeinheit  auf die Zahnbreite des Hauptsägeblatts eingestellt werden.  Dies muss ordnungsgemäß durchgeführt werden, damit ein  sauberer und splitterfreier Schnitt gewährleistet wird.  Das mitgelieferte Vorritzsägeblatt verfügt über konusförmig zulaufende  Zähne. Über die Schnitttiefe wir auch die Schnittbreite eingestellt.  Ein seitliches Verstellen ist erst möglich, wenn die seitliche     Verriegelung (R) gelöst wurde.   Abb. 27  Die seitliche Verschiebung des Vorritzsägeblatts erfolgt durch  Mit dem Handrad an der linken Seite (2) wird das Sägeblatt geneigt.  Drehen des Exzenters (S); nach der Einstellung muss die seitliche  Verriegelung (R) wieder arretiert werden.  Zum Einstellen den Feststellgriff (4) lösen.    Die beiden Festanschläge (45° und 90°) wurden werkseitig voreingestellt.  7.6 Einrichten des Schiebetischs  Sollten sie verstellbar sein, die Madenschraube lösen und den  Anschlag verschieben (Abb. 28).  Wird Plattenmaterial geladen und mit Hilfe des Parallelanschlags  gesägt, muss der Schiebetisch arretiert werden.  Zum Arretieren des Tisches den Raststift am vorderen Ende des  Schiebetisches einrasten.  Wenn über einen langen Zeitraum viele Kurzhübe mit dem  Schiebetisch ausgeführt werden (z.B. beim Quersägen von  massivem Holz) kann sich u.U. der Kugelträger zwischen oberem  und unterem Teil des Schiebetisches bewegen.  Eine genaue und korrekte Positionierung und damit die Bewegung  des Schiebetisches über seinen vollen Hub ist dann nicht mehr  möglich.    Der Bediener spürt bei der Schiebetischbewegung einen  Abb. 28  Widerstand, und der volle Hub kann nicht erreicht werden.  Nach einer etwaigen Einstellung muss beim Starten der Maschine  Dieser Effekt kann ganz einfach behoben werden, indem der Tisch  achtgegeben werden ...
  • Seite 36: Einrichten Des Winkelanschlags

    Bei Verwendung der Teleskoperweiterung muss der  Materialanschlag ganz ans Ende gesetzt werden, damit die  verschiedenen Skalen einander entsprechen.  Zur Kontrolle auf Übereinstimmung aller Skalen empfiehlt es sich,  mehrere Testschnitte an den verschiedenen Skalen  durchzuführen.    7.9 Einrichten des Gehrungsanschlags   Den Gehrungsanschlag keinesfalls bei laufender Maschine  einstellen.  Zum optimalen Gegenhalten des Werkstücks muss das    Anschlagprofilteil nah an das Sägeblatt herangestellt werden (Abb.  32).  Abb. 30  Querschlitten und Teleskoparm wurden werkseitig aufeinander  ausgerichtet (die Tischoberfläche muss bündig mit dem  Schiebetisch abschließen).  Der Querschlitten kann entlang des Schiebetisches positioniert werden.  Die Maschine einschalten. Vorsichtig vorgehen!    7.8 Einrichten des Winkelanschlags  Den Winkelanschlag keinesfalls bei laufender Maschine einstellen.  Der Querschlitten ist mit 2 Präzisionsbohrungen versehen, die die    Anordnung des Winkelanschlags in 2 Stellungen ermöglichen:  An der Rückseite und der Vorderseite des Querschlittens.  Einfach den Anschlag auf den Querschlitten auflegen und mit den  zwei Knäufen arretieren (Abb. 31).    Abb. 32  7.10 Einrichten des Parallelanschlags  Den Parallelanschlag keinesfalls bei laufender Maschine einstellen.  Zum Verschieben des Anschlags den Hebel (1, Abb. 33) halb nach    oben ziehen.   Abb. 31    Die verstellbaren 90°‐Anschläge wurden werkseitig voreingestellt.  Kalibrierung der Skale am Winkelanschlag:  Die Skale am Anschlag wurde werkseitig voreingestellt und bedarf ...
  • Seite 37: Wartung Und Inspektion

    Zum Sägen kleiner Teile oder bei in die 45°‐Stellung geneigter  8. Wartung und Inspektion  Sägeeinheit muss das Anschlagprofilteil in der unteren Stellung  Allgemeine Hinweise: verwendet werden. (Abb. 34)  Wartungs‐, Reinigungs‐ und Reparaturarbeiten dürfen nur  ausgeführt werden, nachdem die Maschine durch Ziehen des  Netzsteckers gegen versehentliches Einschalten gesichert wurde.    Reparatur‐ und Wartungsarbeiten an der Elektrik dürfen  ausschließlich von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt  werden.  Die Maschine regelmäßig reinigen.  Die Staubabsaugung täglich auf ordnungsgemäße Funktion prüfen.  Den Schrankinnenraum frei von Sägemehl und Sägespänen halten.     Sicherstellen, dass Motorlüfter und Lüfterabdeckung ebenfalls frei  Abb. 34  von Sägemehl gehalten werden.  Der Parallelanschlag kann mikrometerfein genau eingestellt  Täglich nach dem Betrieb der Maschine den Schiebetisch über den  werden. Den Hebel (1) ganz nach oben ziehen und den  vollen Weg vor‐ und zurückbewegen.  Mikroeinstellknopf (4) drehen.  Etwaigen Rost vom Maschinentisch z.B. mit WD‐40 und einem  Soll unter Verwendung des Parallelanschlags ein Querschnitt  Scotch‐Brite™‐Scheuerschwamm entfernen.  ausgeführt werden, muss der Anschlag so positioniert werden,  dass sein Ende mit der Vorderkante des Sägeblatts abschließt, um  Beim Reinigen der Maschine niemals rauchen; dies gilt  so zu vermeiden, dass das Holz zwischen den Anschlag und dem  insbesondere beim Umgang mit Benzin, Petroleum oder anderen  Spaltkeil verkantet (und zu einem äußerst gefährlichen Rückstoß  entzündlichen Produkten.  führt). (Abb. 35)  Andernfalls besteht Explosionsgefahr und der Bediener kann  ernste Verbrennungen davontragen.  Alle Schutz‐ und Sicherheitsvorrichtungen müssen unmittelbar  nach Abschluss von Reinigungs‐, Reparatur‐ und Wartungsarbeiten  wieder angebracht werden.  Defekte Sicherheitsvorrichtungen müssen umgehend ersetzt werden. ...
  • Seite 38 Flachkopfschrauben ausschrauben, um den inneren  Sägeblattschutz freizulegen, der Sägeblätter und Spaltkeil bedeckt.   Den Sägeblattschutz vom Spaltkeil abnehmen, um so die    Montagebaugruppe freizulegen.   Abb. 39  Das Hauptsägeblatt entfernen.   Auswechseln des Riemens der Vorritzeinheit:  Die M8‐Innensechskantschrauben ausschrauben und den inneren  An der Bedientafel die Sägeblattneigung auf 0˚ einstellen  Sägespänefang entfernen. (Abb. 37)   (Sägeblatt im Winkel von 90° zum Tisch) und das Sägeblatt dann so  weit wie möglich nach unten bewegen.   Die 4 Innensechskantschrauben oben und unten am rechten  Seitenblech ausschrauben und das rechte Seitenblech abnehmen.   Die Spannrolle gegen die Federkraft verschieben.   Den alten Riemen abnehmen und einen neuen auflegen.   Das rechte Seitenblech wieder anbringen.   Motorbremse:  Die Motorbremse funktioniert elektromechanisch  (Bremsenmotor).  Dauert ein Abbremsvorgang länger als 10 Sekunden, muss die  Motorbremseinheit gegen eine neue ausgetauscht werden.  Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an Ihre Jet‐Servicestation.        Abb. 37  Hinweis: Zum Erleichtern des Zugangs kann das Sägeblatt geneigt werden.  Die Riemenspannung lockern und den Riemen abnehmen. (Abb. 38)         Abb. 38  Einen neuen Keilriemen auflegen und spannen, das linke  Abdeckblech schließen und den inneren Spänefang, das Sägeblatt  sowie den Sägeblattschutz wieder anbringen.   Die rückseitige Zugangstür der Maschine wieder anbringen.    Spannen des Riemens der Vorritzeinheit:  Der Riemen der Vorritzeinheit spannt sich selbst über Federkraft  (Abb. 39). ...
  • Seite 39: Umweltschutz

    9. Fehlersuche  10. Umweltschutz  Motor startet nicht  Schützen Sie die Umwelt.  *Keine Stromversorgung  Ihre Maschine enthält wertvolle Materialien, die zurückgewonnen  ‐Netzanschluss und Sicherung überprüfen.  bzw. wiederverwertet werden können.  Bitte die Entsorgung von einem Fachunternehmen ausführen  *Schalter, Motor oder Kabel defekt  lassen.  ‐Einen Elektriker hinzuziehen.    *Übelastungsschutz wurde ausgelöst‐ ‐Warten und dann Betrieb erneut starten.    *Untere Sägeblattabdeckung immer noch offen 11. Verfügbares Zubehör  ‐ Abdeckung richtig schließen.  Bezüglich des verfügbaren Zubehörs siehe die JET‐Preisliste.      Maschine vibriert zu stark  *Maschine steht auf unebenem Untergrund   ‐Mit Hilfe der Nivellierschrauben für gleichmäßige Auflage  sorgen.  *Staub auf Sägeblattflanschen ‐Sägeblattdorn und ‐flansche säubern.  *Defektes Sägeblatt ‐ Sägeblatt sofort ersetzen.  *Fehlerhafte Keilriemen ‐Keilriemen ersetzen.  Sägeschnitt ist nicht genau im rechten Winkel  *Anschläge nicht richtig eingestellt ‐Mit einem Winkelmaß kontrollieren und Anschläge einstellen.    Beim Längssägen verhakt Material am Sägeblatt  *Parallelanschlag nicht richtig auf Sägeblatt ausgerichtet ‐Parallelanschlag kontrollieren und einstellen. ...

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