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JTSS‐1600 Panel Saw Original: GB Operating Instructions Translations: D Gebrauchsanleitung F Mode d´emploi JPW (Tool) AG Tämperlistrasse 5 CH‐8117 Fällanden Switzerland Phone +41 44 806 47 48 Fax +41 44 806 47 58 ...
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CE‐Conformity Declaration CE‐Konformitätserklärung Déclaration de Conformité CE Product / Produkt / Produit: Panel saw Formatkreissäge scie circulaire à format JTSS‐1600 Brand / Marke / Marque: JET Manufacturer / Hersteller / Fabricant: JPW (Tool) AG, Tämperlistrasse 5, CH‐8117 Fällanden Schweiz / Suisse / Switzerland We hereby declare that this product complies with the regulations Wir erklären hiermit, dass dieses Produkt der folgenden Richtlinie entspricht Par la présente, nous déclarons que ce produit correspond aux directives suivantes 2006/42/EC Machinery Directive Maschinenrichtlinie Directive Machines 2014/30/EU Electromagnetic Compatibility Elektromagnetische Verträglichkeit compatibilité électromagnétique designed in consideration of the standards und entsprechend folgender zusätzlicher Normen entwickelt wurde et été développé dans le respect des normes complémentaires suivantes EN ISO 12100:2010 EN 1870‐18:2013 ...
Sehr geehrter Kunde, Vielen Dank für Ihr Vertrauen, dass Sie durch den Kauf Ihrer neuen JET‐Maschine in uns gesetzt haben. Diese Anleitung wurde für den Besitzer und die Bediener der Formatkreissäge JET JTSS‐1600 erstellt und soll die Sicherheit bei Aufstellung, Bedienung und Wartung ...
Regelungen müssen außerdem die allgemein anerkannten Keinen seitlichen Druck aufbringen, um das sich drehende technischen Grundsätze hinsichtlich der Bedienung von Sägeblatt zu stoppen. Holzbearbeitungsmaschinen beachtet werden. Beim Bearbeiten von runden Werkstücken sicherstellen, dass das Jegliche anderweitige Verwendung ist untersagt. Bei nicht Werkstück nicht wegrollt. bestimmungsgemäßer Verwendung der Maschine übernimmt der Hersteller Geeignete Tischerweiterungen und Stützvorrichtungen für schwer keinerlei Haftung und der Bediener trägt die volle Verantwortung. zu handhabende Werkstücke verwenden. Die Werkstücke müssen während der Bearbeitung sicher 3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise festgehalten und geführt werden. Holzbearbeitungsmaschinen bergen bei nicht sachgemäßer Verwendung Vor dem Betrieb der Maschine müssen die Anschläge gesichert ein großes Gefahrenpotential. Daher müssen die entsprechenden und verriegelt werden. technischen Grundsätze und die folgenden Hinweise beachtet werden. Sämtliche Anweisungen zum Vermeiden von Gefahren durch Vor Montage und Inbetriebnahme muss die Bedienungsanleitung Rückstöße genau befolgen. vollständig durchgelesen und verstanden werden. Der mitgelieferte Spaltkeil muss stets verwendet werden. Den Abstand zum Sägeblatt auf 2 bis 5 mm einstellen. Keine Arbeiten ausführen, für die die Säge und gelieferte Vorrichtungen nicht ausgelegt bzw. konstruiert sind. Diese Tischsäge darf z.B. nicht zum Sägen von Baumstämmen und Brennholz benutzt werden. Die Bearbeitung darf nicht freihändig erfolgen. Diese Bedienungsanleitung muss in der Nähe der Maschine aufbewahrt, Niemals um das Sägeblatt herum oder in den direkt darüber vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt und bei Weitergabe des Produkts befindlichen Bereich greifen. an einen neuen Besitzer mit übergeben werden. Beim Längssägen schmaler Werkstücke (kleiner als 120 mm) einen An der Maschine dürfen keine Änderungen vorgenommen Schiebestock oder Schiebeholz zur Hilfe nehmen. werden. ...
Vor dem Starten des Maschinenbetriebs sicherstellen, dass Die Maschine vor Ausführung aller erforderlichen Einstellungen Handwerkzeuge und Messinstrumente aus der Maschine entfernt wurden. oder Wartungsarbeiten vom Stromnetz trennen. Die Maschine darf nicht bei Müdigkeit bedient werden. Die Bedienung dieser Maschine unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten ist untersagt. Urteils‐ und Reaktionsvermögen sowie Motorik können durch Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt werden. Kinder und Unbefugte müssen vom Arbeitsbereich ferngehalten werden. Beim Anbringen eines neuen Sägeblatts sicherstellen, dass dieses zum Spalkeil passt. Greifen Sie niemals in die Maschine hinein, während sich diese in Die Stärke des Spaltkeils muss zwischen der Sägeblattkörperstärke Betrieb befindet oder nachläuft. und der Schnittbreite liegen. Lassen Sie die Maschine niemals unbeaufsichtigt. Die Maschine Sicherstellen, dass das Sägeblatt für das zu sägende Material geeignet ist. muss vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes ausgeschaltet werden. Nur Sägeblätter verwenden, die der Norm EN847‐1 entsprechen. Die Maschine darf nicht in der Nähe von entzündlichen Auf keinen Fall Sägeblätter aus Schnellarbeitsstahl (HSS) verwenden. Flüssigkeiten oder Gasen betrieben werden. Defekte Sägeblätter sofort entfernen. Alle Einrichtungen für Brandbekämpfung und Feueralarm ‐ beispielsweise Position und Bedienung von Feuerlöschern ‐ müssen bekannt sein. Abgenutzte Tischeinsätze müssen gegen neue ausgetauscht werden. Die Maschine darf nicht in feuchter Umgebung eingesetzt werden und darf keinem Regen ausgesetzt werden. 3.3 Restrisiken Holzstaub ist explosiv und kann darüber hinaus auch ein Selbst bei Beachtung aller Vorschriften können beim Betrieb der Gesundheitsrisiko darstellen. Maschine einige Restrisiken bestehen. Insbesondere gilt der Holzstaub einiger Tropenholzarten sowie Das in Bewegung befindliche Sägeblatt im Arbeitsbereich kann Hartholzarten wie z.B. Buchen‐ und Eichenholz als krebserregend. Verletzungen verursachen. ...
4.3 Staubemission 4. Spezifikationen der Maschine Für diese Kreissäge wurde die Staubemission überprüft. 4.1 Technische Daten Maschinentisch ..........800x385 mm Bei einer Luftströmungsgeschwindigkeit von 20 m/s am 100 mm Hintere Tischerweiterung ...... 3 10 x 500 mm großen Anschluss für Staubabsaugung: Rechte Tischerweiterung ...... 800 x 400 mm Unterdruck .............. 800 Pa Schiebetischabmessungen ...... 1 600 x 270 mm Volumenstrom ............. 565 m³/h Max. Verfahrweg des Schiebetischs .... 1600 mm Max. Schnittlänge .......... 1350mm Der TRK‐Wert (technische Richtkonzentration für krebserzeugende Stoffe) von 2 mg/m wird nicht überschritten. Querschlitten .......... 6 80 x 580 mm Queranschlag .......... 1200 (2200) mm 4.4 Lieferumfang Sägeblattdurchmesser ........ Ø 250 ‐ 315 mm Haupt‐Transportkiste ...
4.5. Beschreibung der Maschine 5. Transport und Inbetriebnahme 5.1 Transport und Aufstellung Die Maschine wird in einer Kiste geliefert. Vorsicht: Die Motortransportsicherung erst abmontieren, wenn die Maschine am Aufstellort platziert und abgesetzt wurde. Die Handräder zu diesem Zeitpunkt nicht bedienen. Zum Abheben der Maschine von der Palette einen Gabelstapler oder Hubgurte (Abb. 3) verwenden. Abb. 1 A…...Querschlitten B…..Anschlagreiter C…..Queranschlag D…..Hintere Tischerweiterung E…..Schiebetisch F…..Sägeblattschutz G…..Rolle H…..EIN/AUS‐Schalter I……Teleskop‐Schwenkarm J…...Handrad für Sägeblattanhebung K……Handrad für Sägeblattneigung L……Gehrungsanschlag M……Parallelanschlag Abb. 3 N……Anschlagprofilteil‐Verriegelungshebel O……Not‐Aus‐Schalter P……Verriegelungshebel für Anschlageinheit Warnung: Q……Parallelanschlagschiene Die Maschine ist sehr schwer! R……Stützbein S……Handrad Feststellgriff Prüfen, ob die Hebevorrichtungen ein ausreichendes ...
Abb. 6 Anbringen der rechten Tischerweiterung: Die rechte Tischerweiterung am Maschinentisch anbringen und die Abb. 4 Tischoberflächen bündig ausrichten (Abb. 7). Aus verpackungstechnischen Gründen ist die Maschine nicht vollständig montiert. 5.2 Montage Falls Sie beim Auspacken der Maschine Transportschäden bemerken, verständigen Sie sofort Ihren Zulieferer. Die Maschine nicht in Betrieb nehmen! Die Verpackung umweltfreundlich entsorgen. Alle mit Rostschutzmitteln versehenen Oberflächen mit einem milden Lösungsmittel von dieser Rostschutzschicht säubern. Einige Maschinenkomponenten sind sehr schwer! Sagen Sie einer zweiten Person Bescheid, damit diese Ihnen behilflich ist. Abb. 7 Anbringen der hinteren Tischerweiterung: Die rechte Tischerweiterung ist mit einem verstellbaren Stützbein Die hintere Tischerweiterung am Maschinentisch anbringen und (R) versehen. die Tischoberflächen eben und gerade ausrichten. Dazu die Schrauben (U, Abb. 5) verwenden. Info: Wenn mit einem Hammer und einem Holzklotz gegen den Tisch geschlagen wird, kann der schnell und einfach korrekt ausgerichtet werden (Abb. 8‐1). Abb. 5 Den Diagonaltragbalken (Abb. 6) anbringen. Abb. 8‐1 Kontrollieren, ob die Tischoberflächen und ‐kanten korrekt ausgerichtet sind. Dann die Schrauben ganz festziehen. ...
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Die Schlauch‐Tragschelle (A, Abb. 8‐2) mit zwei Schrauben befestigen. Das Tisch‐Verbindungsprofil (B) montieren. Abb. 8‐2 Anbringen der Parallelanschlagschiene: Vier M10x80 Schrauben in die Rundstange (Q, Abb. 9) einschrauben. Je zwei M10 Sechskantmuttern locker aufschrauben, mit einer Scheibe dazwischen. Die M10x80 Schrauben in den Haupttisch und die Tischerweiterung einführen. M10 Sechskantmuttern locker Fig 9 aufschrauben. Die Rundstange parallel zum Tisch ausrichten, zunächst die Muttern der außenliegenden Schrauben festsetzen, dann die Anbringen des Parallelanschlags: restlichen Muttern festsetzen. Den Parallelanschlag an der Parallelanschlag‐Grundschiene Den Skalenträger (I) einsetzen und mit Scheiben und Muttern anbringen. Abb. 10 befestigen (Abb. 9). Abb. 10 Anbringen der Handräder für das Anheben und das Einstellen des Neigungswinkels des Hauptsägeblatts Das Handräder für das Anheben (1) und das Handrad für den Neigungswinkel (2) anbringen. Die Handrad‐Feststellgriffe (3 & 4) aufschrauben Abb. 11 ...
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Anbringen der Schiebetisch‐Stützbeine (2 x): Abb. 11 Anbringen des Schiebetischs: Abb. 13 Anbringen des Teleskop‐Schwenkarms: Abb. 12‐1 Abb. 14 Den Schiebetisch auf die Maschine heben und mit den T‐ Nutenblöcken und Schrauben befestigen (Abb. 12‐1). Anbringen des Querschlittens: Schiebetisch Einstellung: Den Querschlitten (A, Abb. 15) am Teleskoparm abstützen (B). Der Schiebetisch ist ab Werk eingestellt. Der Schiebetisch muss sich parallel zum Sägeblatt bewegen und in der Höhe ca. 0,1 ~ 0,4 mm über dem Maschinentisch eingestellt sein (Abb. 12‐2). Die Schrauben (A) lösen und die Tischhöhe mit den Schrauben (B) verstellen. Abb. 15 Zwei M8x70 T‐Nut Schrauben in die T‐Nuten des Schiebetischs einführen und mithilfe von 2 Klemmhebeln festsetzen. Die M12‐Sechskantmuttern (C) so einstellen, dass der Querschlitten in die gleiche Ebene wie Schiebetisch und Maschinentisch gebracht wird. Den Schiebetisch verfahren und erneut auf Ebenheit und korrekte Abb. 12‐2 Ausrichtung überprüfen. Hinweis: Eine eventuelle Höhenänderung des Querschlittens muss mithilfe der Schwenkarmdrehachse eliminiert werden. Abb. 16 ...
Anbringen des Sägeblattschutzes Der Spaltkeil ist mit Öffnungen für verschiedene Sägeblattgrößen versehen. Siehe Abb. 18. Min. Sägeblattgröße Ø 250 mm, max. Sägeblattgröße Ø315 mm Siehe Kapitel 7.3. Abb. 16 Anbringen des Queranschlags Den Queranschlag in die vordere oder hintere Führungsstiftbohrung absinken lassen. Die Rändelmutter anziehen. Das Z‐förmige Sicherungsblech zum schnellen Ausrichten des Abb. 18 Anschlags auf den Tisch drehen. Die Kreuzgriffschraube drehen und den Anschlag in der korrekten Position festklemmen. 5.3 Anschluss für Staubabsaugung Den Anschlagreiter (D, Abb. 17) in den Anschlag schieben. Den 50mm‐Staubabsaugschlauch mit der 50mm‐Schlauchschelle am Sägeblattschutz anbringen. Abb. 19 Den 50mm‐Staubabsaugschlauch auf die Schlauch‐Tragschelle legen. Er darf dem Arbeitstisch nicht im Weg sein. Das andere Ende des 50mm‐Staubabsaugschlauchs am Hauptstaubabsaug‐Anschluss unten an der Rückwand anschließen und festklemmen. Den 100mm‐Staubabsaugschlauch mit der 100mm‐Schlauchschelle anbringen. Abb. 17 Einen T‐Nutenstein in die obere Anschlagnut legen und die Säule des Niederhalters am Anschlag festschrauben. Falls erforderlich den Niederhalter an der Säule (E) montieren. Siehe Kapitel 7.8. Anbringen des Gehrungsanschlags Siehe Kapitel 7.9. Anbringen des Sägeblatts Siehe Kapitel 7.1. ...
Die Absaugung muss beim Einschalten der Säge automatisch anlaufen. Hinweis: Ein Schlauch, ein Y‐Stück und eine Schlauch‐Tragschelle werden ‐ Wenn die untere Sägeblattabdeckung geöffnet ist, kann der zusammen mit der Maschine geliefert. Maschinenbetrieb nicht gestartet werden. Der Durchfluss am Ø100mm‐Absauganschluss muss 20 m/s betragen. ‐ Bei Überlastung der Maschine wird der Überlastabschaltung des Motors ausgelöst. Nachdem die Maschine etwa 10 Minuten Die angeschlossenen Flexschläuche dürfen nicht brennbar oder abgekühlt hat, kann ihr Betrieb wieder gestartet werden. entzündlich sein und müssen mit dem Erdungssystem der Maschine verbunden sein. Not‐Stopp Taste: Die Not‐Stopp Taste (O, Abb. 20‐2) stoppt den Maschinenbetrieb. 5.4 Netzanschluss Der Netzanschluss und alle Verlängerungs‐/Anschlusskabel und ‐stecker müssen den Anforderungen auf dem Kennschild der Maschine entsprechen. Der Netzanschluss muss über eine träge Sicherung (16 A) verfügen. Nur Anschlusskabel mit der Kennung H07RN‐F mit Leitern mit 2 einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm verwenden. Netzkabel und Netzstecker müssen frei von Fehlern und Beschädigungen sein. Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen ausschließlich von qualifizierten Elektrikern durchgeführt werden. Die Maschine ist mit einem 16‐A‐CEE‐Euro‐Anschluss auf der Rahmenrückseite ausgestattet. Fig 20‐2 Vorsicht: Hinweis: Vor dem Einschalten der Maschine und dem Starten des Betriebs Der Not‐Stopp bleibt verriegelt, bis die Taste zur Freigabe im zunächst prüfen, ob die Sägespindel frei durchläuft und ob alle Uhrzeigersinn gedreht wird. Sicherheitseinrichtungen angebracht sind. ...
6. Bedienung der Maschine Besäumen mit Besäumschuh und Niederhalter (Abb. 22‐2) Korrekte Arbeitsposition: Vor der Maschine stehend, außerhalb der Sägelinie (Gefahrenzone) (siehe Abb. 21). Abb. 22‐2 Quersägen am Parallelanschlag (Abb. 22‐3). Abb. 21 Handhabung des Werkstücks: Das Werkstück mit außerhalb des Sägebereichs flach auf das Werkstück gelegten Händen festhalten. Das Werkstück dem Sägeblatt in Richtung der Sägelinie zuführen. Das Werkstück gleichmäßig nach vorne weiterschieben; den Sägevorgang in einem Zug ausführen; nicht wieder neu ansetzen. Lange und breite Werkstücke müssen mit einem Rollgang abgestützt werden. Die Verwendung einer elektrischen Aufgabevorrichtung wurde Abb. 22‐3 nicht berücksichtigt. Längssägen von schmalem Sägegut (Abb. 22‐4). Quersägen mit Ablänganschlag (Abb. 22‐1). Abb. 22‐1 Abb. 22‐4 ...
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Verwendung des Schiebeholz‐Griffs (Abb. 22‐5). Zum Schneiden von Keilen muss ein spezielles Schiebholz verwendet werden. Abb. 22‐5 Hinweise zum Betrieb: Nur mit einem scharfen und fehlerfreien Sägeblatt arbeiten. Darauf achten, dass die Auswahl des Sägeblatts vom zu sägenden Material abhängt. Damit Rundholz beim Sägevorgang nicht infolge des Sägedrucks wegrollt, ist ein geeigneter Feststellkeil zu verwenden. Geeignete Tischerweiterungen und Stützvorrichtungen für schwer zu handhabende Werkstücke verwenden. Sicherstellen, dass kleine abgetrennte Werkstücke nicht verkanten Die Werkstücke müssen während der Bearbeitung sicher und eingeklemmt und durch die Aufwärtsbewegung der festgehalten und geführt werden. Sägeblattzähne weggeschleudert werden. Vor dem Betrieb der Maschine müssen die Anschläge gesichert Fertig bearbeitete und verklemmte Werkstücke nur bei ausgeschaltetem und verriegelt werden. Motor und vollständigem Stillstand der Maschine entfernen. Acht geben, um Gefahren durch Rückstöße zu vermeiden. Die Bearbeitung darf nicht freihändig erfolgen. Das Werkstück gegen den Anschlag drücken und an ihm entlang Der mitgelieferte Spaltkeil muss stets verwendet werden. führen. Beim Nuten vorsichtig vorgehen. Beim Längssägen schmaler Werkstücke (kleiner als 120 mm) einen Schiebestock oder Schiebeholz zur Hilfe nehmen. Schiebestöcke und Schiebehölzer müssen aus Kunststoff, Holz oder Sperrholz bestehen. Schiebestöcke müssen eine Mindestlänge von 400 mm und eine V‐ förmige Mundöffnung aufweisen. ...
Vorsicht: Linksgewinde. 7. Einrichtung und Einstellungen Die Dornmutter (J) und den Flansch (I) entfernen. Allgemeiner Hinweis: Das Sägeblatt auf die Dornwelle aufsetzen und darauf achten, dass Einricht‐ und Einstellarbeiten dürfen nur ausgeführt werden, die Zähne vorn an der Säge nach unten zeigen. nachdem die Maschine durch Ziehen des Netzsteckers gegen versehentliches Einschalten gesichert wurde. Flansch und Dornmutter wieder aufsetzen und fest anziehen. Den Sicherungsstift (K) abnehmen. Sicherstellen, dass der Spaltkeil die richtige Position im Verhältnis zum Sägeblatt einnimmt (siehe Kapitel 7.2). Dem Sägeblattschutz wieder anbringen. Das Vorritzsägeblatt wird wie folgt gewechselt: Den beiliegenden Schraubenschlüssel an der Sägeblattdornmutter 7.1 Wechseln des Sägeblatts (M, Abb. 24) ansetzen. Das Sägeblatt muss den technischen Vorgaben und Spezifikationen entsprechen. Nur Sägeblätter verwenden, die der Norm EN847‐1 entsprechen. Die an dieser Maschine eingesetzten Sägeblätter müssen einen Mindestdurchmesser von 250 mm haben. Maximal dürfen die an der Maschine verwendeten Sägeblätter einen Durchmesser von 315 mm haben. Das Sägeblatt vor dem Einbau auf Fehler (Risse, abgebrochene Zähne, Verformung) prüfen. Keine fehlerhaften Sägeblätter verwenden. Warnung: Die Verwendung von Sägeblättern aus Schnellarbeitsstahl ist untersagt; ausschließlich hartmetallbestückte Sägeblätter verwenden. Die Sägeblattzähne müssen in die Schnittrichtung (nach unten) zeigen. Bei der Handhabung von Sägeblättern stets geeignete Schutzhandschuhe tragen. Abb. 24 WARNUNG: Den Sicherungsstift (N) in die Öffnung des Sägentisches einsetzen und den Dorn mit dem Schraubenschlüssel so lange drehen, bis der Sicherungsstift ...
Abb. 25 Der Spaltkeil (P, Abb. 26) kann sowohl in senkrechter als auch waagerechter Richtung verstellt werden. Die Höheneinstellung muss so erfolgen, dass die Unterkante des Sägeblattschutzes auf keinen Fall höher als 3 mm über dem in der höchsten Stellung befindlichen Sägeblattzahn steht. Nach der Höheneinstellung grundsätzlich die zentrale Schraube (Q) anziehen. Die seitliche Spaltkeileinstellung wurde werkseitig vorgenommen. Abb. 26 Die 4 kleinen Einstellschrauben dienen zur Feineinstellung des Die Einstellung keinesfalls bei laufender Maschine vornehmen. Spaltkeils im Verhältnis zum Sägeblatt. Der Sägeblattschutz muss mit dem Staubabsaugsystem verbunden werden. Zum Nuten oder Auskehlen wird ein spezieller Spaltkeil benötigt. 7.4 Anheben und Neigen des Sägeblatts Der Spaltkeil muss so eingestellt werden, dass die Oberkante des Spaltkeils auf keinen Fall niedriger angeordnet ist als der höchste Einstellungen am Sägeblatt dürfen keinesfalls bei laufender verwendete Sägeblattzahn. Maschine vorgenommen werden. Dieser Spaltkeil darf auf keinen Fall ausgebaut werden. Zum Anheben des Sägeblatts das Handrad an der Vorderseite (1, Abb. 27) verwenden. Es entstehen dann starke Rückstöße, die äußerst gefährlich sind. Eine Umdrehung des Handrads entspricht einer Höhenverstellung Werden Spaltkeil und/oder Sägeblattschutz ausgebaut, können um ca. 7,5 mm. keine Tauchsägevorgänge ausgeführt werden. Zum Einstellen den Feststellgriff (3) lösen. 7.3 Anbringen des Sägeblattschutzes Der mitgelieferte Sägeblattschutz (G, Abb. 26) muss stets verwendet werden. Den Sägeblattschutz am Spaltkeil (P) anbringen und dabei in der Kerbe (S) einsetzen die zum betreffenden Sägeblattdurchmesser passt. Der Sägeblattschutz muss so weit Richtung Werkstück abgesenkt werden, dass Zähne nur so weit absolut nötig freiliegen. ...
Bei Verwendung eines Vorritzsägeblatts mit einem Durchmesser von 90 mm beträgt die maximale Ritztiefe 4 mm. Nach jedem Austausch des Hauptsägeblatts gegen ein neues sowie auch nach jedem Schärfen des Sägeblatts muss die Vorritzeinheit auf die Zahnbreite des Hauptsägeblatts eingestellt werden. Dies muss ordnungsgemäß durchgeführt werden, damit ein sauberer und splitterfreier Schnitt gewährleistet wird. Das mitgelieferte Vorritzsägeblatt verfügt über konusförmig zulaufende Zähne. Über die Schnitttiefe wir auch die Schnittbreite eingestellt. Ein seitliches Verstellen ist erst möglich, wenn die seitliche Verriegelung (R) gelöst wurde. Abb. 27 Die seitliche Verschiebung des Vorritzsägeblatts erfolgt durch Mit dem Handrad an der linken Seite (2) wird das Sägeblatt geneigt. Drehen des Exzenters (S); nach der Einstellung muss die seitliche Verriegelung (R) wieder arretiert werden. Zum Einstellen den Feststellgriff (4) lösen. Die beiden Festanschläge (45° und 90°) wurden werkseitig voreingestellt. 7.6 Einrichten des Schiebetischs Sollten sie verstellbar sein, die Madenschraube lösen und den Anschlag verschieben (Abb. 28). Wird Plattenmaterial geladen und mit Hilfe des Parallelanschlags gesägt, muss der Schiebetisch arretiert werden. Zum Arretieren des Tisches den Raststift am vorderen Ende des Schiebetisches einrasten. Wenn über einen langen Zeitraum viele Kurzhübe mit dem Schiebetisch ausgeführt werden (z.B. beim Quersägen von massivem Holz) kann sich u.U. der Kugelträger zwischen oberem und unterem Teil des Schiebetisches bewegen. Eine genaue und korrekte Positionierung und damit die Bewegung des Schiebetisches über seinen vollen Hub ist dann nicht mehr möglich. Der Bediener spürt bei der Schiebetischbewegung einen Abb. 28 Widerstand, und der volle Hub kann nicht erreicht werden. Nach einer etwaigen Einstellung muss beim Starten der Maschine Dieser Effekt kann ganz einfach behoben werden, indem der Tisch achtgegeben werden ...
Bei Verwendung der Teleskoperweiterung muss der Materialanschlag ganz ans Ende gesetzt werden, damit die verschiedenen Skalen einander entsprechen. Zur Kontrolle auf Übereinstimmung aller Skalen empfiehlt es sich, mehrere Testschnitte an den verschiedenen Skalen durchzuführen. 7.9 Einrichten des Gehrungsanschlags Den Gehrungsanschlag keinesfalls bei laufender Maschine einstellen. Zum optimalen Gegenhalten des Werkstücks muss das Anschlagprofilteil nah an das Sägeblatt herangestellt werden (Abb. 32). Abb. 30 Querschlitten und Teleskoparm wurden werkseitig aufeinander ausgerichtet (die Tischoberfläche muss bündig mit dem Schiebetisch abschließen). Der Querschlitten kann entlang des Schiebetisches positioniert werden. Die Maschine einschalten. Vorsichtig vorgehen! 7.8 Einrichten des Winkelanschlags Den Winkelanschlag keinesfalls bei laufender Maschine einstellen. Der Querschlitten ist mit 2 Präzisionsbohrungen versehen, die die Anordnung des Winkelanschlags in 2 Stellungen ermöglichen: An der Rückseite und der Vorderseite des Querschlittens. Einfach den Anschlag auf den Querschlitten auflegen und mit den zwei Knäufen arretieren (Abb. 31). Abb. 32 7.10 Einrichten des Parallelanschlags Den Parallelanschlag keinesfalls bei laufender Maschine einstellen. Zum Verschieben des Anschlags den Hebel (1, Abb. 33) halb nach oben ziehen. Abb. 31 Die verstellbaren 90°‐Anschläge wurden werkseitig voreingestellt. Kalibrierung der Skale am Winkelanschlag: Die Skale am Anschlag wurde werkseitig voreingestellt und bedarf ...
Zum Sägen kleiner Teile oder bei in die 45°‐Stellung geneigter 8. Wartung und Inspektion Sägeeinheit muss das Anschlagprofilteil in der unteren Stellung Allgemeine Hinweise: verwendet werden. (Abb. 34) Wartungs‐, Reinigungs‐ und Reparaturarbeiten dürfen nur ausgeführt werden, nachdem die Maschine durch Ziehen des Netzsteckers gegen versehentliches Einschalten gesichert wurde. Reparatur‐ und Wartungsarbeiten an der Elektrik dürfen ausschließlich von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Die Maschine regelmäßig reinigen. Die Staubabsaugung täglich auf ordnungsgemäße Funktion prüfen. Den Schrankinnenraum frei von Sägemehl und Sägespänen halten. Sicherstellen, dass Motorlüfter und Lüfterabdeckung ebenfalls frei Abb. 34 von Sägemehl gehalten werden. Der Parallelanschlag kann mikrometerfein genau eingestellt Täglich nach dem Betrieb der Maschine den Schiebetisch über den werden. Den Hebel (1) ganz nach oben ziehen und den vollen Weg vor‐ und zurückbewegen. Mikroeinstellknopf (4) drehen. Etwaigen Rost vom Maschinentisch z.B. mit WD‐40 und einem Soll unter Verwendung des Parallelanschlags ein Querschnitt Scotch‐Brite™‐Scheuerschwamm entfernen. ausgeführt werden, muss der Anschlag so positioniert werden, dass sein Ende mit der Vorderkante des Sägeblatts abschließt, um Beim Reinigen der Maschine niemals rauchen; dies gilt so zu vermeiden, dass das Holz zwischen den Anschlag und dem insbesondere beim Umgang mit Benzin, Petroleum oder anderen Spaltkeil verkantet (und zu einem äußerst gefährlichen Rückstoß entzündlichen Produkten. führt). (Abb. 35) Andernfalls besteht Explosionsgefahr und der Bediener kann ernste Verbrennungen davontragen. Alle Schutz‐ und Sicherheitsvorrichtungen müssen unmittelbar nach Abschluss von Reinigungs‐, Reparatur‐ und Wartungsarbeiten wieder angebracht werden. Defekte Sicherheitsvorrichtungen müssen umgehend ersetzt werden. ...
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Flachkopfschrauben ausschrauben, um den inneren Sägeblattschutz freizulegen, der Sägeblätter und Spaltkeil bedeckt. Den Sägeblattschutz vom Spaltkeil abnehmen, um so die Montagebaugruppe freizulegen. Abb. 39 Das Hauptsägeblatt entfernen. Auswechseln des Riemens der Vorritzeinheit: Die M8‐Innensechskantschrauben ausschrauben und den inneren An der Bedientafel die Sägeblattneigung auf 0˚ einstellen Sägespänefang entfernen. (Abb. 37) (Sägeblatt im Winkel von 90° zum Tisch) und das Sägeblatt dann so weit wie möglich nach unten bewegen. Die 4 Innensechskantschrauben oben und unten am rechten Seitenblech ausschrauben und das rechte Seitenblech abnehmen. Die Spannrolle gegen die Federkraft verschieben. Den alten Riemen abnehmen und einen neuen auflegen. Das rechte Seitenblech wieder anbringen. Motorbremse: Die Motorbremse funktioniert elektromechanisch (Bremsenmotor). Dauert ein Abbremsvorgang länger als 10 Sekunden, muss die Motorbremseinheit gegen eine neue ausgetauscht werden. Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an Ihre Jet‐Servicestation. Abb. 37 Hinweis: Zum Erleichtern des Zugangs kann das Sägeblatt geneigt werden. Die Riemenspannung lockern und den Riemen abnehmen. (Abb. 38) Abb. 38 Einen neuen Keilriemen auflegen und spannen, das linke Abdeckblech schließen und den inneren Spänefang, das Sägeblatt sowie den Sägeblattschutz wieder anbringen. Die rückseitige Zugangstür der Maschine wieder anbringen. Spannen des Riemens der Vorritzeinheit: Der Riemen der Vorritzeinheit spannt sich selbst über Federkraft (Abb. 39). ...
9. Fehlersuche 10. Umweltschutz Motor startet nicht Schützen Sie die Umwelt. *Keine Stromversorgung Ihre Maschine enthält wertvolle Materialien, die zurückgewonnen ‐Netzanschluss und Sicherung überprüfen. bzw. wiederverwertet werden können. Bitte die Entsorgung von einem Fachunternehmen ausführen *Schalter, Motor oder Kabel defekt lassen. ‐Einen Elektriker hinzuziehen. *Übelastungsschutz wurde ausgelöst‐ ‐Warten und dann Betrieb erneut starten. *Untere Sägeblattabdeckung immer noch offen 11. Verfügbares Zubehör ‐ Abdeckung richtig schließen. Bezüglich des verfügbaren Zubehörs siehe die JET‐Preisliste. Maschine vibriert zu stark *Maschine steht auf unebenem Untergrund ‐Mit Hilfe der Nivellierschrauben für gleichmäßige Auflage sorgen. *Staub auf Sägeblattflanschen ‐Sägeblattdorn und ‐flansche säubern. *Defektes Sägeblatt ‐ Sägeblatt sofort ersetzen. *Fehlerhafte Keilriemen ‐Keilriemen ersetzen. Sägeschnitt ist nicht genau im rechten Winkel *Anschläge nicht richtig eingestellt ‐Mit einem Winkelmaß kontrollieren und Anschläge einstellen. Beim Längssägen verhakt Material am Sägeblatt *Parallelanschlag nicht richtig auf Sägeblatt ausgerichtet ‐Parallelanschlag kontrollieren und einstellen. ...