SRM 21 RT2
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Montage- und Anschlussanleitung / Sicherheitsrelaisbaustein
Mounting and wiring instructions / Safety relay module
Instructions de montage et de câblage / Bloc logique de sécurité
Istruzioni di montaggio e collegamento / Modulo relè di sicurezza
Instruções de montagem e instalação / Relés de segurança
Инструкция по монтажу и подключению / Релейный модуль безопасности
Deutsch (Originalbetriebsanleitung)
Nutzung der Montage- und Anschlussanleitung
Zielgruppe: autorisiertes Fachpersonal.
Sämtliche in dieser Montage- und Anschlussanleitung beschriebenen
Handhabungen dürfen nur durch ausgebildetes und vom Anlagenbe-
treiber autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden. Installieren
und nehmen Sie das Gerät nur dann in Betrieb, wenn Sie die Montage-
und Anschlussanleitung gelesen und verstanden haben und Sie mit
den geltenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhü-
tung vertraut sind. Auswahl und Einbau der Geräte sowie ihre steue-
rungstechnische Einbindung sind an eine qualifizierte Kenntnis der
einschlägigen Gesetze und normativen Anforderungen durch den Ma-
schinenhersteller geknüpft.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Sprachversion dieser Anleitung maß-
geblich.
Lieferumfang
1 Gerät, 1 Montage- und Anschlussanleitung, 1 Kartonage.
Bestimmung und Gebrauch
Der Sicherheitsrelaisbaustein SRM 21 RT2 ist bestimmt für den Ein-
satz in zweikanaligen Not-Halt- oder Schutztürapplikationen. Es kön-
nen wahlweise maximal 2 Öffner- oder 1 Öffner-/1 Schließerkontakte
angeschlossen werden. Bei Anschluss nur eines Öffner-Kontakts
müssen die Eingänge parallel geschaltet werden. Zusätzlich lassen
sich nachgeschaltete Schaltglieder bei Anschluss des Rückführkreises
stellungsüberwachen.
Befestigung / Anschluss
Gerät mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur lagern. Nach die-
ser Wartezeit auspacken, anschließen und in Betrieb nehmen. Bei
Betauung Gerät trocknen lassen. Nach vollständiger Trocknung an-
schließen. Die Aktivierungs- und Eingangskontakte, die Starteingänge
und die Betriebswahlklemmen sind entsprechend des Verwendungs-
zweckes zu verdrahten. Im inaktiven Zustand leuchtet nur die ON-LED
- die Relaiskontakte sind geöffnet. Das Aktivieren der Sicherheitsein-
gänge wird durch die LEDs IN A und IN B signalisiert. Wird nun der
Start aktiviert, leuchtet die LED OUT und die Relaiskontakte 13-14 und
23-24 sind geschlossen. Führen Sie die Verdrahtung entsprechend des
Verwendungszweckes durch. Orientieren Sie sich dabei an den Anwen-
dungsbeispielen. Sorgen Sie für eine ausreichende Schutzbeschaltung
bei kapazitiven und induktiven Lasten an den Ausgangskontakten. In
regelmäßigen Zeitabständen sollte das Relais ausgelöst und auf rich-
tige Funktion geprüft werden; mindestens einmal pro Monat oder im
Wartungszyklus der Anlage.
Hinweise
Der elektrische Anschluss darf nur von autorisiertem Fachpersonal
durchgeführt werden. Umbauten und Veränderungen am Gerät sind
nicht gestattet. Die hier beschriebenen Produkte wurden entwickelt,
um als Teil einer Gesamtanlage oder Maschine sicherheitsgerichtete
Funktionen zu übernehmen. Ein komplettes sicherheitsgerichtetes
System enthält in der Regel Sensoren, Auswerteeinheiten, Meldegerä-
te und Konzepte für sichere Abschaltungen. Für die Verschaltung des
Geräts in das Gesamtsystem muss die in der Risikoanalyse festgelegte
Steuerungskategorie durchgehend eingehalten werden. Hierzu ist
auch eine Validierung nach DIN EN ISO 13849-2 bzw. nach DIN EN
62061 erforderlich. Desweiteren kann der Performance-Level nach
DIN EN ISO 13849-1 bzw. SIL-CL-Level nach DIN EN 62061 durch Ver-
kettung von mehreren Sicherheitsbauteilen und anderen sicherheits-
gerichteten Geräten, z.B. Reihenschaltung von Sensoren, niedriger
ausfallen als die Einzellevel. Es liegt im Verantwortungsbereich des
Herstellers einer Anlage oder Maschine, die korrekte Gesamtfunktion
sicherzustellen. steute übernimmt keine Haftung für Empfehlungen,
die durch diese Beschreibung gegeben oder impliziert werden. Techni-
sche Änderungen vorbehalten. Aufgrund dieser Beschreibung können
keine neuen, über die allgemeinen steute-Lieferbedingungen hinaus-
gehenden, Garantie-, Gewährleistungs- oder Haftungsansprüche ab-
geleitet werden.
Verhalten im Fehlerfall
Die Ausgangskontakte schalten, sobald beide Eingänge geschlossen
sind (2-Öffner-Kombination), bzw. der Öffner geschlossen und der
Schließer geöffnet (Öffner-/Schließer-Kombination) und der Rückführ-
kreis geschlossen war und anschließend wieder öffnet. Ausnahme:
automatischer Start. Beim Auslösen der Not-Halt- oder einer anderen
Sicherheitsfunktion müssen alle Schaltelemente ihre Ursprungsstel-
lung einnehmen, sonst bleibt das Gerät beim nächsten Einschalten
gesperrt. Sollten die Schaltelemente diese nicht eingenommen haben,
ist dieses beim nächsten Einschaltzyklus an den LEDs erkennbar: IN A
leuchtet, IN B leuchtet, OUT leuchtet nicht. Die Ausgangsrelais schal-
ten nicht ein. In diesem Fall sollten die Schaltelemente an den Eingän-
gen auf ihre Funktion überprüft werden. Gründe können folgende sein:
maximale Lebensdauer der Sensorkontakte erreicht, Sensor und Be-
tätiger haben zu großen Versatz, defekte Zuleitungen zu den Sensoren
und Schaltern, Verkleben der Kontakte. Ein Fehler in der Relaisstufe
der Auswerteeinheit äußert sich ebenfalls durch Nichtwiedereinschal-
ten. Dieser kann durch Überlast an den Freigabepfaden durch zu gro-
ße Strömen oder unzureichende Schutzbeschaltung oder auch durch
Erreichen der maximalen Lebensdauer entstanden sein.
Wartung
Bei rauen Betriebsbedingungen empfehlen wir eine regelmäßige War-
tung mit folgenden Schritten:
1. Nachziehen der Schraub- Anschlussklemmen.
Entsorgung
- Nationale, lokale und gesetzliche Bestimmungen zur Entsorgung
beachten.
- Materialien getrennt dem Recycling zuführen.
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