Es wurde alles Erdenkliche unternommen, um sicherzustellen, dass der Inhalt dieser Anleitung korrekt ist. Jedoch kann weder der Verfasser noch ABUS Security-Center GmbH & Co. KG die Haftung für einen Verlust oder Schaden übernehmen, der mittelbar oder unmittelbar aufgrund dieser Anleitung verursacht wurde, oder von dem behauptet wird, dass er dadurch entstanden ist.
2. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Secvest, die Secvest-IP, das IP-Alarmmodul, das Terxon 2WAY Modul und die Funkkomponenten dazu arbeiten mit einer Funkfrequenz von 868,6625 MHz. Die Systemkomponenten erfüllen ihre Aufgaben in den meisten Fällen problemlos. Trotzdem gibt es im Feld immer wieder Situationen, wo Funklösungen überhaupt nicht oder nicht zuverlässig genug arbeiten.
!Warnung! Das Gerät nicht in Kontakt mit Flüssigkeiten bringen, da dies zu irreparablen Schäden führen kann. Es dürfen lediglich Zubehörkomponenten, z.B. FU3810, aus dem Hause ABUS Security- Center oder empfohlene Zubehörkomponenten an die externe Buchse des Geräts angeschlossen werden. Beachten Sie die Anweisungen und Hinweise in dieser Anleitung! Sollten Sie sich nicht an diese Anleitung halten, erlischt Ihr Garantieanspruch! Eine andere Verwendung als die Beschriebene kann zur Beschädigung dieses...
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Produkts führen. Der elektronische Teil des Produkts darf nicht geändert oder umgebaut werden. Für Folgeschäden wird keine Haftung übernommen!
5. Hauptmerkmale • Kalibriertes Handmessgerät • 868,6625 MHz FM Security-Frequenz • Alle im Anhang A aufgeführten Komponenten können analysiert werden • Auch 24-Stunden Langzeittests möglich • Echtzeituhr • Auswertung der Messung über PC möglich • Prüfmöglichkeiten: 1. Wie sicher ist der Empfang des Senders am geplanten Einsatzort? 2.
7. Beschreibung und Anschlüsse Bild 1 Die Funk-Testbox beinhaltet 3 Funktionsmodi. Modus 1: dient zum Ermitteln der Qualitätsmerkmale der Funkverbindung. Modus 2: dient zur Überprüfung der Funktion der Komponenten. Modus 3: ist genau gleich wie Modus 2, nur das der Lautsprecher ausgeschaltet ist.
8. Inbetriebnahme Setzen Sie die im Lieferumfang befindlichen 1,5V Alkaline-Batterien, wie im Gerät beschrieben, ein. Achten Sie dabei auf die richtige Polung! Befestigen Sie anschließend die im Lieferumfang befindliche Antenne an der BNC-Buchse der Funk-Testbox. 9. Bedienung Modus 1 Schalten Sie das Gerät über die Ein / Aus / Modus-Taste ein. Drücken Sie dazu diese Taste einmal und Sie erhalten im Display die Anzeige für den Funktionsmodus 1.
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Aktueller RSSI-Wert: Der Wert gibt an, wie stark das aktuell empfangene Funksignal ist. Der gemessene Wert sollte über einen Zeitraum von mindestens 1 Minute anstehen. Nutzen Sie dazu auch die Peakfunktion. Im Ruhezustand, wenn keine Funkmelder aktiv sind, zeigt dieser Wert die Belegung des Funkkanals durch andere Systeme und Störquellen an.
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Peak-Hold: Der höchste RSSI-Pegel, der seit dem Einschalten der Funk- Testbox gemessen wurde. Ermittlung des Peak-Wertes: 1. Schalten Sie das Gerät ein und lassen Sie es im Modus 1 für 20 Sekunden. 2. Wiederholen Sie diesen Vorgang drei bis fünfmal und notieren Sie sich die angezeigten Peak-Werte.
Qualität: Anzahl gute Messages in % (es werden die Messages gezählt, und nicht die einzelnen Telegramme). Dieser Wert in Prozent gibt an, wie viele Messages dieses Funksenders korrekt empfangen wurden, im Vergleich zu allen seit dem Einschalten der Funk-Testbox empfangenen Messages dieses Funksenders.
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Die ID des Senders wird Hexadezimal ausgegeben und ist das Ergebnis einer XOR-Verknüpfung der drei Adressbytes. Für Sie ist lediglich die Kombination der beiden Nummern/Buchstaben interessant. Notieren Sie diese in ihrer Dokumentation neben der entsprechenden Komponente. So können Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt sehr leicht wieder identifizieren.
Modus 3 Schalten Sie das Gerät über die Ein / Aus / Modus-Taste ein. Drücken Sie dazu diese Taste dreimal und Sie erhalten im Display die Anzeige für den Funktionsmodus 2. Modus 3 ist genau gleich wie Modus 2, nur dass der Lautsprecher ausgeschalten ist.
10. Arbeitsweise Reichweitentest Um einen Reichweitentest durchzuführen, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Schalten Sie die Funk-Testbox ein und lassen Sie es im Modus 1. 2. Stellen Sie die Funk-Testbox an den Platz, an dem später der Funkempfänger angebracht werden soll. (Es ist wichtig, dass diese Position möglichst exakt mit dem späteren Montageort übereinstimmt).
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Langzeittest Beim Langzeittest wird das Gerät mit einem Computer verbunden. Über ein Terminalprogramm erfolgt eine Langzeitaufzeichnung für mind. 4 bis 24 Stunden. Lesen Sie dazu im Kap. „Serielle Ausgabe über EIA 232 (RS 232)“ weiter.
11. Datenübergabe zum PC Sie können die Funk-Testbox mit einem PC verbinden. Mit dem Programm „Hyperterminal“ erfolgt die Darstellung der Daten. Somit ist die Darstellung von Daten aus Modus 1 und 2 wesentlich besser möglich. Desweiteren können Sie auch diese Daten aufzeichnen. Mit dieser Aufzeichnung können Sie weiterführende Auswertungen durchführen.
11.2 USB Verbindung Benutzen Sie dazu den COM-USB Konverter aus unserem Hause, zu beziehen unter der Bestellnummer AZ5107. 11.3 Kabelverlängerung Am Kabel FU3810 befinden sich eine 9-polige D-Sub-Buchse und ein 3,5mm Mini-Klinkenstecker. Zur Vergrößerung der Entfernung zwischen PC und Funk-Testbox können Sie das Anschlusskabel verlängern. •...
11.4 Betriebssystem Windows XP, 2000, 98, NT Bei diesen Betriebssystemen ist das Programm Hyperterminal noch standardmäßig integriert. Zu finden unter: Programme Zubehör Kommunikation 11.5 Betriebssystem Vista, Windows 7 Bei diesen Betriebssystemen ist das Programm Hyperterminal nicht mehr standardmäßig integriert. • Sie können im Internet eine HyperTerminal-Version herunterladen, die für den persönlichen Gebrauch kostenlos bereitgestellt wird.
12. Ausgabe mit Hyperterminal Telegramm eines Melders vom Device-Typ PIR / Glass Break: Beispielausgabe: Device Device in Klartext, analog zur Ausgabe auf dem Display. Eine Auflistung der Device-Typen mit den zugehörigen Komponenten mit ihren Artikelnummern finden Sie im Anhang A. Peak: Es wurde ein Fremdfunksignal gemessen.
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RSSI-Ausgabe RSSI-Pegel Hinweis Die Secvest Funkalarmzentrale FU5000/FU8000 hat eine Empfindlichkeit von ca. −90dBm bis −110dBm, bei einem Signal- Rauschabstand von 12dB. Für die Signalstärke-Anzeige an der Secvest gelten folgende Pegelwerte: ≤ −101 dBm ≤ −98 dBm ≤ −95 dBm ≤ −92 dBm ≤...
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Datenbits Es werden nur die Datenbits ausgegeben, die beim jeweiligen Device auch vorhanden sind. Anstelle der Datenbits, die nicht vorhanden sind, werden einfach zwei Leerzeichen ausgegeben. Ein “x“ hinter einem Buchstaben (Bit) bedeutet, dass dieses Bit gesetzt ist. Ein “_“ bedeutet, dass dieses Bit nicht gesetzt ist. Folgende Bits können angezeigt werden: [F] ault Fehler...
12.1 Echtzeituhr einstellen mit Hyperterminal Bei Funk-Testboxen mit Echtzeituhr kann die Uhrzeit mit dem Hyperterminal über RS232 eingestellt werden. Das Einstellen der Uhrzeit kann nur im Modus 1 durchgeführt werden. Wird versucht die Echtzeituhr in einem anderen Modus als im Modus 1 einzustellen, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben: “Uhr einstellen nur im Modus 1 moeglich.“...
12.2 Einstellungen für Hyperterminal Für Langzeitaufzeichnungen können Sie die angezeigten Daten in einer Datei vom Typ „txt“ speichern. Benutzen Sie dazu in der oberen Auswahlleiste: „Übertragung Text aufzeichnen“ Das Programm fordert Sie nun auf einen Pfad zum Speicherort und einen Dateinamen zu definieren.
13. Störquellensuche Bei einem erhöhten Pegel beim Grundrauschen (Wert: >−90dBm), oder bei einer häufigen zyklischen und lang anhaltenden Störung des Frequenzbands (Peak Wert: >−80dBm, aller 1 Minute >2 Sekunden Dauer), wird empfohlen die Störquelle zu ermitteln, um einen reibungslosen Betrieb der Funkanlage zu gewährleisten. Gehen Sie bei der Sendersuche wie folgt vor: 1.
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Hinweis Auch Funkempfänger können im Umkreis von bis zu 10m einen anderen Empfänger stark beeinträchtigen, weil diese je nach Bauart ebenfalls ein schwaches Signal dauernd aussenden. Es ist deshalb ungünstig, zwei Empfänger unmittelbar nebeneinander zu installieren.
15. Begriffserklärung Glossar Begriff / Abkürzung Erläuterung Das Bel (B) ist nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln. In der Praxis ist die Verwendung des zehnten Teils eines Bels (Dezibel, dB) üblich. Das Bel dient zur Kennzeichnung des dekadischen Logarithmus des Verhältnisses zweier gleichartiger Leistungs- bzw.
16.2 Anhang B, dBm dBm (Dezibel Milliwatt) ist die Einheit des Leistungspegels L , der das Verhältnis einer Leistung P im Vergleich zur Bezugsleistung von 1mW (Milliwatt) beschreibt. (d.h.: 1 mW entspricht 0 dBm) und in der Umkehrung, wenn die Leistung in mW gesucht ist Beim Rechnen mit dBm gilt es folgendes zu beachten: dB ±...