DEUTSCH ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN Übersetzung der vollständigen Originalbetriebsanleitung ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN 1.1 ALLGEMEINE HINWEISE Lesen Sie diese Anleitung vor der Installation des INHALT Geräts aufmerksam durch. Führen Sie die Installati- on gemäß den darin enthaltenen Anweisungen aus, da deren Missachtung zu schweren Verletzungen ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN .
EINSATZZWECK – Überwachen Sie das in Bewegung befindliche Tor und halten Sie alle Personen fern, bis es komplett geöffnet SO2000 ist ein elektromechanischer Antrieb zur Automatisie- PRODUKTBESCHREIBUNG UND EINSATZZWECK oder geschlossen ist. rung von Sektionaltoren bis zu 20 m². Die Ausgangshohlwelle –...
Bewertung der Eignung ermöglichen. rung eines Tors mit einem Gewicht von 130 kg Überprüfen Sie die Einsatzgrenzen von SO2000 und des zu in- Der „Belastungsgrad“ für diese Installationsart kann „Tabelle 3“ stallierenden Zubehörs und bewerten Sie, ob ihre technischen entnommen werden: 30 % („Gewicht des Tors“), 20 % („Kraft...
3.3 IDENTIFIZIERUNG UND Tabelle 3 GESAMTABMESSUNGEN HALTBARKEIT DES PRODUKTS Die Gesamtabmessungen und das Schild (A) zur Produktidenti- Belastungsgrad fikation sind in „Abbildung 3“ ersichtlich. < 100 kg 100 - 180 kg Torgewicht 180 - 230 kg > 230 kg < 160 kg Kraft zur Bewegung des 160 - 240 kg Tors...
3.5 VORBEREITENDE ARBEITEN VOR DER INSTALLATION Die Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Automatisierungsanlage, die mit Nice-Komponenten realisiert wurde. A Getriebemotor Wenn das Versorgungskabel länger als 30 m Anmerkung 1 B Fotozellen ist, muss ein Kabel mit größerem Querschnitt benutzt C Schlüsselschalter...
Ausgangswelle (A) in die Antriebswelle (B) des Tors stecken und mithilfe der mitgelieferten Passfeder (C) ver- binden SO2000 kann bei Verwendung des mitgelieferten Vorgele- ges (F) in waagrechter Position installiert werden. Dieses muss unter Berücksichtigung der austretenden Entriege- lungskabel (G) mit den drei Schrauben in der gezeigten Position befestigt werden.
Alle Anschlusskabel zu den diversen Vorrichtungen führen 3.7 MANUELLES BLOCKIEREN UND und dabei 20-30 cm überstehen lassen. Siehe „Tabelle 4“ ENTRIEGELN DES ANTRIEBS für den Kabeltyp und „Abbildung 5” für die Anschlüsse. Der Antrieb ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem alle Kabel, die in den Getriebemotor eingesetzt werden, ausgestattet, das die manuelle Öffnung und Schließung des über eine Kabelschelle sammeln und verbinden.
4.2 SCHALTPLAN UND BESCHREIBUNG DER ANSCHLÜSSE 4.2.1 Schaltplan IBT4N FUSE Close Open Stop Bluebus Flash FLASH Bluebus Bluebus AERIAL 4.2.2 Beschreibung der Anschlüsse Tabelle 5 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Klemmen Beschreibung Dieser Ausgang kann programmiert werden (siehe Kapitel „PROGRAMMIERUNG“), um eines der folgenden Geräte anzuschließen: Blinkleuchte, Ausgang „Kontrollleuchte Tor geöffnet“, Saugscheibe [Anmerkung 1], Elektrosperre [Anmerkung 1], Elektroschloss [Anmerkung 1].
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Klemmen Beschreibung An dieser Klemme können kompatible Geräte angeschlossen werden. Alle Geräte werden mit nur zwei Leitern, die sowohl der Stromversorgung als auch der Signalübertragung dienen, parallel geschaltet. BLUEBUS Weitere Informationen über BlueBUS sind in Abschnitt „Adressierung der mit Bluebus-System angeschlossenen Vorrichtungen“...
4.3.1 Lichtsensor FT210B 5.2 EINLERNEN DER VORRICHTUNGEN Der Lichtsensor FT210B vereint in einer einzigen Vorrichtung Nach dem Anschluss der Versorgung muss die Steuerung die das Kraftbegrenzungssystem (Typ C gemäß EN12453) und ei- an den Eingängen „BlueBUS“ und „STOP“ angeschlossenen nen Präsenzdetektor, der Hindernisse auf der optischen Achse Vorrichtungen erkennen.
Nachfolgend werden die Verfahren zur Speicherung der Ab- Programmierung Abstand RINT, LED „L4“ blinkt: stände beschrieben. Wenn keine Programmierung des Abstands für die Zwi- Es stehen zwei Verfahren zur Verfügung: schenverlangsamung gewünscht ist, drücken Sie 2 mal – VOLLSTÄNDIG: Ermöglicht dem Benutzer die manuelle Ein- schnell die Taste , um zur nächsten Programmierung stellung mehrerer Abstände (FCA , RA, RI, AP...)
Die Zusatzleuchte beginnt ein Mal pro Sekunde zu blinken Hierzu wie folgt vorgehen: (1 Hz), um darauf hinzuweisen, dass der OBLIGATORI- Drücken Sie die Taste , um eine „Öffnen“-Bewegung SCHE Vorgang der „automatischen Krafterkennung“ auszuführen; überprüfen, ob sich das Tor regelmäßig und ausgeführt werden muss.
Inhaber aushändigen. Die Inbetriebsetzung darf erst erfolgen, nachdem Für die gesamte aufgeführte Dokumentation stellt alle Abnahmeschritte erfolgreich ausgeführt wur- Nice über seinen Kundendienst Bedienungsanlei- den. tungen, Leitfäden und bereits ausgefüllte Formula- re bereit. Informieren Sie den Inhaber vor der Inbetriebset- zung der Automation über die noch vorhandenen...
PROGRAMMIERUNG An der Steuerung befinden sich 3 Tasten: („Ab- PROGRAMMIERUNG bildung 23“), die sowohl zur Bedienung der Steuerung während der Testphasen als auch zur Programmierung der verfügbaren Funktionen verwendet werden können. FUSE L1 ... L8 Die verfügbaren programmierbaren Funktionen sind auf zwei Ebenen organisiert und ihr Betriebsstatus wird von den acht LEDs „L1 ...
7.2 PROGRAMMIERUNG DER ERSTEN STUFE (ON-OFF) Werksseitig sind alle Funktionen der ersten Stufe auf „OFF“ eingestellt, was man aber jederzeit ändern kann. Zur Überprüfung der verschiedenen Funktionen siehe „Tabelle 8“. 7.2.1 Programmierung der ersten Stufe Beim Programmierungsverfahren ist eine Zeitgrenze von 10 Sekunden zwischen einem Tastendruck und dem nächsten vorgesehen.
7.3 PROGRAMMIERUNG DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Alle Parameter der zweiten Stufe sind werksseitig so programmiert, wie dies in „GRAUER FARBE“ in „Tabelle 9“ angegeben ist und können jederzeit geändert werden. Die Parameter sind auf einer Wertskala von 1 bis 8 einstellbar. Zur Überprüfung des Werts, der jeder LED zugeordnet ist, siehe „Tabelle 9“.
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FUNKTIONEN DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Eingangs- Parameter LED (Stufe) Eingestellter Wert Beschreibung Kontrollleuchte „Tor geöffnet“ Aktiv, wenn das Tor geschlossen ist Aktiv, wenn das Tor geöffnet ist Blinkleuchte Wählt die an den FLASH-Ausgang Ausgang L4** angeschlossene Vorrichtung. FLASH Elektrosperre Elektroschloss Saugscheibe Kontrollleuchte Wartung...
7.4 PROGRAMMIERUNG DER RICHTUNG 7.6 SONDERFUNKTIONEN Dieser Vorgang ermöglicht die Drehrichtungsumkehr des Mo- tors. 7.6.1 Funktion „Öffnet Immer“ Hierzu wie folgt vorgehen: Die Funktion „Öffnet Immer“ ist eine Besonderheit der Steue- Halten Sie die Taste etwa 3 Sekunden lang gedrückt rung, mit der immer eine Öffnungsbewegung erfolgt, wenn der lassen Sie die Taste los, sobald die LED „L1“...
Tabelle 10 WARTUNGSANZEIGE MIT FLASH UND WARTUNGSKONTROLLLAMPE Anzahl an Anzeige an Anzeige an Flash Bewegungen Wartungskontrolllampe FUSE Normal (0,5 Sek. ein, Leuchtet für 2 Sek. Unter 80 % des 0,5 Sek. aus) bei Öffnungsbeginn Grenzwertes Leuchtet zu Beginn Blinkt während Zwischen 81 % der Bewegung 2 der gesamten...
WAS TUN, WENN... (Leitfaden zum Lösen von Problemen) WAS TUN, WENN ... (Leitfaden zum Lösen von Problemen) 8.1 PROBLEME UND DEREN LÖSUNG In der folgenden Tabelle sind nützliche Hinweise zu finden, um eventuelle Betriebsstörungen zu beheben, die bei der Installation oder im Falle von Defekten auftreten können.
8.2 LISTE DES STÖRUNGSVERLAUFS die Taste oder drücken, um das Blinken auf „L8“, die „Eingangs-LED“ des Parameters „Störungsverlauf“ Der Antrieb erlaubt die Anzeige eventueller Störungen, die wäh- zu verschieben rend der letzten 8 Bewegungen aufgetreten sind, z. B. die Un- die Taste drücken und gedrückt halten.
8.4 ANZEIGEN DURCH DIE STEUERUNG An der Steuerung befinden sich verschiedene LEDs, von denen jede sowohl im Normalbetrieb als auch bei Störungen besonde- FUSE re Anzeigen geben kann. A BlueBUS-LED B Led Close, Open, Sbs, Stop C Programmierungs-LED „L1 ... L8“ D Orientierungslicht Close Open...
Tabelle 16 LEDS AN DEN TASTEN DER STEUERUNG LED 1 Beschreibung Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ deaktiviert. Ausgeschaltet Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ aktiviert. Dauerleuchten Programmierung der Funktionen läuft. Bei stillstehendem Motor bedeutet ein einzelnes Blinken, dass die Encoder-Position sich in Extralauf niedrig befindet (Position kleiner oder gleich 5 %).
WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) 9.1 ÄNDERUNG DER KONFIGURATION IM EINGANG STOP STOP ist der Eingang, der das unverzügliche Anhalten der Be- wegung verursacht, gefolgt von einer kurzen Reversierung. An diesem Eingang können Vorrichtungen mit Ausgang mit ge- wöhnlich geöffnetem „NO“ Kontakt, mit gewöhnlich geschlos- senem „NC“-Kontakt oder Vorrichtungen mit Ausgang mit kon- stantem 8,2 kΩ...
9.3 ANSCHLUSS UND INSTALLATION DER Tabelle 18 PUFFERBATTERIE OXI / OXIFM /OXIT / OXITFM IM ERWEITERTEN MODUS II Befehl Beschreibung Der elektrische Anschluss der Batterie an die Steue- Befehl „SbS“ (Schrittbetrieb) Schrittbetrieb rung darf erst erfolgen, wenn alle Installations- und Befehl „Teilöffnung 1“...
das Anschlusskabel der Batterie mit einem freien Kabe- leingang verbinden den entsprechenden Stecker (C) an der Steuerung an- schließen. 9.4 ANSCHLUSS DES PROGRAMMIERGERÄTES OVIEW An der Steuerung ist die Steckverbindung BusT4 vorhanden, an der über die Schnittstelle IBT4N die Programmiereinheit „Oview“...
9.5 ANSCHLUSS DES SOLARENERGIE-SYSTEMS SOLEMYO Wenn die Automation durch das System „Solemyo“ gespeist wird, darf sie NICHT gleichzeitig auch durch das Stromnetz GESPEIST WERDEN. Für weitere Informationen über das System „Solemyo“ konsultieren Sie dessen Handbuch. Für den Anschluss des Systems „Solemyo“: die Kunststoffabdeckung (A) mit einem Schraubendreher entfernen den entsprechenden Stecker (B) an der Steuerung anschließen.
WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS Damit das Sicherheitsniveau konstant bleibt und die maximale WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS Dieses Produkt ist ein fester Bestandteil der Auto- Dauer der ganzen Automatisierung gewährleistet werden kann, matisierung und muss somit zusammen mit ihr ent- ist eine regelmäßige Wartung erforderlich.
TECHNISCHE DATEN TECHNISCHE DATEN Alle technischen Daten beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 20 °C (± 5 °C). Nice S.p.A. behält sich das Recht vor, jederzeit als nötig betrachtete Änderungen am Produkt vorzunehmen, wobei Funktionalitäten und Einsatzzweck beibehalten werden. Tabelle 19...
Und Einbauerklärung von “Unvollständige Maschine” Hinweis - Der Inhalt dieser Konformitätserklärung entspricht dem in den offiziellen Unterlagen angegebenen, die sich im Firmensitz der Nice S.p.a. befinden, und insbesondere der vor dem Druck dieser Anleitung verfügbaren letzten Revision. Der hier vorhandene Text wurde aus Verlagsgründen angepasst. Eine Kopie der ursprünglichen Erklärung jedes Produkts kann bei Nice S.p.a.(TV) I angefordert werden.
ANWEISUNGEN UND HINWEISE FÜR DEN BENUTZER Bevor Sie die Automation zum ersten Mal verwenden, lassen Sie Sicherheitsvorrichtungen außer Betrieb: Die Automation sich von Ihrem Installateur erklären, wie Restrisiken entstehen kann auch dann benutzt werden, wenn Sicherheitsvorrichtun- können, und widmen Sie dem Lesen der Anweisungen und Hin- gen nicht korrekt funktionieren oder außer Betrieb sind.
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Entriegelung und manuelle Bewegung Die Entriegelung kann nur bei stillstehendem Tor- flügel ausgeführt werden. Der Antrieb ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem ausgestattet, das die manuelle Öffnung und Schließung des Tors ermöglicht. Diese manuellen Vorgänge müssen bei Stromausfall, Betriebs- störungen oder in der Installationsphase durchgeführt werden. Zur Entriegelung: an der Kugel (A) ziehen nun kann das Tor manuell in die gewünschte Position be-...