5.
Bedienung
Orientierbare Probenhalteraufnahme
In die Schnellspannvorrichtung der orientierbaren Probenhalteraufnahme können alle als Zu-
behör erhältlichen Objektklammern verwendet (eingesetzt) werden.
Die Objektorientierung ermöglicht eine einfache
Lagekorrektur der Probenoberfläche bei einge-
spannter Probe.
32
29
Anzeige der Nullstellung
Zur besseren Anzeige der Nullstellung besitzt
die Orientierung zwei rote Indikatoren (32).
Wenn beide Indikatoren sichtbar sind und
gleichzeitig beide Stellschrauben in Nullstellung
(Rastpunkt, weiße Markierung auf " ") ist die
Probe in Nullstellung
Bei Verwendung der großen Standard-
Objektklammer (50 x 55 mm) kann die
Probenorientierung von 8° in Nord-Süd-
Richtung nicht vollständig ausgenutzt
werden.
Der nutzbare Winkel beträgt hier nur ca.
4°.
28
32
30
31
Abb. 17
Die orientierbare Probenhalteraufnahme kann
gegen eine nicht orientierbare Aufnahme (op-
tionales Zubehör) ausgetauscht werden.
Orientierung der Probe
Eine Orientierung der Probe darf nicht
in der Retraktionsphase vorgenommen
werden!
Vor dem anschließenden Schnitt wird
ein Vorschub um den Retraktionswert
PLUS die eingestellte Schnittdicke zu-
gestellt.
Dabei besteht die Gefahr, dass Probe
und Messer beschädigt werden!
• Objektkopf in die obere Endlage fahren und
die Handradblockierung aktivieren.
• Zum Lösen der Klemmung Exzenterhebel (29)
nach vorn drehen.
• Mit Stellschraube (30) Probe in Nord-Süd-
mit Stellschraube (31) Probe in Ost-West-
Richtung orientieren.
Jede Umdrehung der Schraube neigt die
Probe um 2°. Insgesamt sind in Jeder Rich-
tung 4 Umdrehungen = 8° möglich. Die Ge-
nauigkeit liegt bei etwa ± 0,5°.
Zur besseren Einschätzung gibt es auf dem
Griff eine weiße Markierung und einen beim
Drehen spürbaren Rastpunkt.
• Zum Fixieren der Orientierung Exzenterhebel
(29) zurück drehen.
Bedienungsanleitung V 1.5 – 11/2008