Dell MD3200i Bereitstellungshandbuch

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Inhaltsverzeichnis
Dell PowerVault Speicher-
Arrays der Reihen
MD3200i und MD3220i
Bereitstellungshandbuch

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  Inhaltszusammenfassung für Dell MD3200i

  • Seite 1 Dell PowerVault Speicher- Arrays der Reihen MD3200i und MD3220i Bereitstellungshandbuch...
  • Seite 2 © 2011 Dell Inc. Alle Rechte vorbehalten. Die Vervielfältigung oder Wiedergabe dieser Materialien in jeglicher Weise ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Dell Inc. ist strengstens untersagt. In diesem Text verwendete Marken: Dell™, das DELL Logo und PowerVault™ sind Marken von ® ®...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Einführung ......Systemanforderungen ....Verwaltungsstations-Anforderungen .
  • Seite 4 Deinstallieren der PowerVault MD-Speichersoftware ....Deinstallieren der Dell PowerVault MD- Speichersoftware von Windows ... . Inhalt...
  • Seite 5 Deinstallieren der PowerVault MD-Speichersoftware von Linux ... . A Anhang–Manuelle Konfiguration von iSCSI ......Schritt 1: Speicher-Arrays (nur außerbandige Verwaltung) erkennen .
  • Seite 6 Schritt 6: CHAP-Authentifizierung am Hostserver (Optional) konfigurieren ....Schritt 7: Verbindungsaufbau vom Hostserver zum Ziel-Speicher-Array ....Schritt 8: (Optional) Einrichten der bandinternen Verwaltung .
  • Seite 7: Einführung

    Speicher-Arrays für den optimalen Einsatz. Die sich auf dem Ressourcen- datenträger der PowerVault MD-Serie befindende Version von MDSM kann zur Verwaltung der Speicher-Arrays sowohl der Reihe MD3200i als auch der früheren Generationen der PowerVault MD-Reihe verwendet werden. MDSM ist sowohl mit Microsoft Windows als auch mit Linux Betriebssystemen kompatibel.
  • Seite 8: Verwaltungsstations-Anforderungen

    Hypervisor-Gastkonfigurationen sein. ANMERKUNG: Unterstützte Hypervisors umfassen Microsoft Hyper-V, Citrix XenServer und VMware. Weitere Informationen zu unterstützten Versionen finden Sie in der Support-Matrix unter support.dell.com. • Administratorrechte oder vergleichbare Rechte Einführung in Speicher-Arrays Ein Speicher-Array umfasst verschiedene Hardwarekomponenten, darunter physikalische Laufwerke, RAID-Controllermodule, Lüfter und Netzteile, die...
  • Seite 9 Level bieten unterschiedliche Level für Verfügbarkeit, Redundanz und Spei- cherplatz. Sie können einen bestimmten RAID-Level für jede Laufwerksgrup- pe und für jedes virtuelle Laufwerk im Speicher-Array festlegen. Weitere Informationen zur RAID-Verwendung und Datenverwaltung in Ihrer Speicherlösung finden Sie im Benutzerhandbuch unter support.dell.com/manuals. Einführung...
  • Seite 10 Einführung...
  • Seite 11: Hardware-Installation

    Planungsabschnitt des Benutzerhandbuchs–Der Planungsabschnitt enthält Informationen zu wichtigen Konzepten, die Sie vor der Einrichtung Ihrer Speicherlösung wissen müssen. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch unter support.dell.com. Planung der Speicherkonfiguration Vor der Installation des Speicher-Arrays sollten Sie die folgenden Punkte bedenken: •...
  • Seite 12: Anschließen Des Speicher-Arrays

    Ausgangs-Port ermöglicht zwecks zusätzlicher Speicherkapazität das Verbin- den des Speicher-Arrays mit optionalen Erweiterungsgehäusen der PowerVault MD1200-Reihe. Jedes PowerVault Speicher-Array der MD3200i-Reihe kann auf maximal 120 (oder 192, falls mithilfe der Erweiterungsfunktion aktiviert) physikalische Laufwerke durch maximal sieben Erweiterungsgehäuse der Reihe PowerVault MD1200 erweitert werden.
  • Seite 13: Redundante Und Nicht-Redundante Konfigurationen

    Redundante und Nicht-redundante Konfigurationen Nicht-redundante Konfigurationen sind Konfigurationen, die nur einen Ein- zeldatenpfad von einem Host zum Speicher-Array erlauben. Diese Konfigur- ationsart wird nur für nicht-kritische Datenspeicherung empfohlen. Ein Aus- fall des Pfads durch ein beschädigtes oder entferntes Kabel, ein ausgefallener NIC oder ein fehlerhaftes oder entferntes RAID-Controller-Modul könnte dazu führen, dass das Hostsystem nicht mehr auf den Speicher des Speicher- Arrays zugreifen kann.
  • Seite 14 Abbildung 2-1 zeigt eine nicht-redundante Verkabelungskonfiguration zu den RAID-Controller-Modulen mithilfe einer Einzelpfad-Datenkonfiguration. Abbildung 2-1. Vier Host, die mit einem einzigen Controller verbunden sind Server 1 Server 2 Server 3 Server 4 Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 15 Abbildung 2-2 zeigt zwei Hosts, die mit einem einzigen Controller-Array verbunden sind. Abbildung 2-2. Zwei Host, die mit einem einzigen Controller verbunden sind Server 1 Server 2 Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 16 Abbildung 2-3 zeigt acht Stand-Alone-Hosts, die in einer zweifachen Controller-Array-Konfiguration mit einem einzelnen Datenpfad unterstützt werden. Abbildung 2-3. Acht Hosts in einer Dual-Controller-Konfiguration Bis zu 8 Hosts Server 8 Server 1 Server 2 Server 3 Server 4 Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 17 Dual-Pfad-Datenkonfiguration In Abbildung 2-4 sind bis zu vier Server direkt mit den RAID-Controller- Modulen verbunden. Wenn der Hostserver über eine zweite Ethernet-Ver- bindung zum Array verfügt, kann er an die iSCSI-Ports am zweiten Controller des Arrays angeschlossen werden. Diese Konfiguration erhöht die Verfügbar- keit, da zwei unabhängige, physikalische Pfade zu jedem Host bestehen.
  • Seite 18 Abbildung 2-4. Vier Hosts, die mit zwei Controllern verbunden sind Server 1 Server 2 Server 3 Server 4 Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 19 Abbildung 2-5. Acht Hosts, die in einer Dual-Controller-Konfiguration verbunden sind Vier Knoten-Cluster-Server Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 20: Netzwerk-Verbundene Konfigurationen

    Eine iSCSI-Konfiguration, die Ethernet-Switches verwendet, ist üblicher- weise als IP SAN bezeichnet. Das PowerVault Speicher-Array der Reihe MD3200i kann mittels eines IP SAN bis zu 64 Hosts gleichzeitig unterstüt- zen. Diese Lösung unterstützt Ein- und Zweipfad-Datenkonfigurationen mit Einzel- oder Dual-Controller-Modulen.
  • Seite 21 Abbildung 2-6. 64 Server, die mit einem einzelnen Controller verbunden sind Bis zu 64 Hosts Switch Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 22 Abbildung 2-7. 64 Server, die mit zwei Controllern verbunden sind Bis zu 64 Hosts Switch Speicher-Array Firmen-, öffentliches oder privates Netzwerk Hardware-Installation...
  • Seite 23: Verkabelung Von Powervault Erweiterungsgehäusen Der Reihe Md1200

    Wenn ein PowerVault Erweiterungsgehäuse der Reihe MD1200, das früher mit PERC H800-Adapter verbunden wurde, als Erweiterungs- gehäuse für das PowerVault Speicher-Array der Reihe MD3200i verwendet wird, werden die physikalischen Laufwerke des Erweiterungsgehäuses neu initialisiert und Daten verloren. Sie müssen alle Daten auf dem Erweiterungsgehäuse vor dem Erweiterungsversuch sichern.
  • Seite 24 „Installieren der PowerVault MD-Speichersoftware“ auf Seite 27. Aktualisieren Sie mithilfe von PowerVault MDSM die Speicher-Array RAID-Controller-Modul-Firmware und NVSRAM auf die letzte ver- fügbare Version unter support.dell.com. Klicken Sie im Enterprise-Management-Fenster (EMW) auf Tools→ Aktualisieren der RAID-Controller-Modul-Firmware. 4 Stoppen Sie alle E/As und schalten Sie das System und die angeschlos- senen Geräte aus.
  • Seite 25: Erweiterung Mit Neuen Powervault Erweiterungsgehäusen Der Reihe Md1200

    Aktualisieren Sie mithilfe von PowerVault MDSM die RAID-Control- ler-Modul-Firmware und NVSRAM auf die letzte verfügbare Version unter support.dell.com. Im Enterprise-Management-Fenster (EMW). Klicken Sie auf Tools→ Aktualisieren der RAID-Controller-Modul- Firmware. 2 Beenden Sie den E/A-Datenverkehr und schalten Sie alle Systeme aus: Stoppen Sie sämtlichen E/A-Datenverkehr zum Array und schalten...
  • Seite 26 4 Schalten Sie die angeschlossenen Geräte ein: Schalten Sie das/die Erweiterungsgehäuse ein. Warten Sie, bis die LED für den Gehäusestatus blau aufleuchtet. Schalten Sie das Speicher-Array ein und warten Sie, bis die Status- LED Bereitschaft anzeigen: • Wenn die Status-LEDs stetig gelb leuchten, ist das Speicher- Array noch nicht online.
  • Seite 27: Installieren Der Powervault

    Installieren der PowerVault MD-Speichersoftware Der Dell PowerVault MD Ressourcendatenträger enthält Software und Treiber für die Betriebssysteme Linux und Microsoft Windows. Im Stammverzeichnis des Datenträgers befindet sich eine Datei namens readme.txt. Sie enthält Informationen zu Softwareänderungen, Aktualisier- ungen, Fixes, Patches und andere wichtige Daten für Linux- und Windows- Betriebssysteme.
  • Seite 28: Grafische Installation (Empfohlen)

    ANMERKUNG: Wenn DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) nicht verwen- det wird, muss die Erstkonfiguration der Verwaltungsstation in dem physischen Sub- netz durchgeführt werden, dem auch das Speicher-Array angehört. Zudem muss während der Erstkonfiguration mindestens ein Netzwerkadapter in dem IP-Subnetz konfiguriert werden, dem auch die Standard-Verwaltungsschnittstelle angehört (192.168.128.101 oder 192.168.128.102).
  • Seite 29 ANMERKUNG: Standardmäßig wird durch Red Hat Enterprise Linux der Ressour- cen-Datenträger mit der Bereitstellungsoption –noexec bereitgestellt, die das Ausführen der selbstextrahierenden Programmdatei nicht zulässt. Wenn Sie diese Einstellung ändern möchten, lesen Sie die entsprechenden Informationen in der Info-Datei, die Sie im Root-Verzeichnis des Installationsmediums finden. 2 Wählen Sie die Option MD-Speicher-Software installieren.
  • Seite 30: Konsoleninstallation

    Betrieb Ihres Speicher-Arrays erforderlichen Treiber, die Firm- ware und die Betriebssystem-Patches/-Hotfixes automatisch. Sie können diese Treiber und die Firmware auch von der Website support.dell.com herunterladen. Weitere für Ihren speziellen Speicher-Array verfügbare Einstellungen und/oder Software finden Sie außerdem in der Support-Matrix unter support.dell.com/manuals.
  • Seite 31: Automatische Installation

    Automatische Installation So führen Sie die automatische Installation auf einem Windows-System durch: 1 Kopieren Sie die Datei custom_silent.properties aus dem /windows- Ordner des Installationsdatenträgers oder das Image auf einen be- schreibbaren Speicherplatz auf dem Hostserver. 2 Ändern Sie die Datei custom_silent.properties, sodass sie die zu ver- wendenden Funktionen, Modelle und Installationsoptionen widerspie- gelt.
  • Seite 32: Aktualisierung Der Powervault Md-Speichersoftware

    Aktualisierung der PowerVault MD-Speichersoftware Um von einer früheren Version der MD Storage Manager-Anwendung zu aktualisieren, deinstallieren Sie die bisherige Version (siehe „Deinstallieren der PowerVault MD-Speichersoftware“ auf Seite 55), und befolgen Sie an- schließend die Anweisungen in diesem Kapitel, um die neue Version zu installieren.
  • Seite 33: Maßnahmen Nach Der Installation

    Maßnahmen nach der Installation Bevor Sie das Speicher-Array zum ersten Mal verwenden, müssen Sie einige Erstkonfigurationsaufgaben in der angegebenen Reihenfolge ausführen. Diese Schritte werden mit der MD Storage Manager-Software (MDSM) durchgeführt. ANMERKUNG: Wenn DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) nicht verwen- det wird, muss die Erstkonfiguration der Verwaltungsstation in dem physischen Sub- netz durchgeführt werden, dem auch das Speicher-Array angehört.
  • Seite 34: Iscsi-Konfigurationsarbeitsblatt

    Tabelle 4-1. Wichtige Standardterminologie für die iSCSI-Konfiguration Begriff Definition Hostserver-Port iSCSI-Port am Hostserver, über den die Verbindung zum Speicher-Array hergestellt wird. iSCSI-Initiator Die auf dem Hostserver installierte iSCSI- spezifische Software, die die Kommuni- kation zwischen Hostserver und Speicher- Array steuert. iSCSI-Host-Port iSCSI-Port am Speicher-Array (zwei je Controller).
  • Seite 35: Ipv4-Einstellungen

    IPv4-Einstellungen Hostserver Mutual-CHAP- Secret 192.168.128.101 (Verw.-Netzwerkport) 192.168.133.101 (Vorg.: Eing. 3) 192.168.132.101 (Vorg.: Eing. 2) 192.168.131.101 (Vorg.: Eing. 1) 192.168.130.101 (Vorg.: Eing. 0) Target- CHAP-Secret PowerVault MD32xxi 192.168.130.102 (Vorg.: Eing. 0) 192.168.131.102 (Vorg.: Eing. 1) 192.168.132.102 (Vorg.: Eing. 2) 192.168.128.102 (Verw.-Netzwerkport) 192.168.133.102 (Vorg.: Eing.
  • Seite 36: Ipv6-Einstellungen

    IPv6-Einstellungen: Hostserver Mutual-CHAP- Secret Target-CHAP- PowerVault MD32xxi Secret Wenn Sie zusätzlichen Platz für weitere Hostserver benötigen, verwenden Sie ein weiteres Arbeitsblatt. Host-iSCSI-Port 1 Host-iSCSI-Port 2 Lokale IP-Link-Adresse ___ . ___ . ___ . ___ Lokale IP-Link-Adresse ___ . ___ . ___ . ___ ___ .
  • Seite 37 iSCSI-Controller 0, Eing. 3 FE80 : 0000 : 0000 : 0000 : ____ : ____ : ____ : ____ IP-Adresse ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ Routingfähige IP-Adresse 1 ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ Routingfähige IP-Adresse 2 ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ : ____ Router-IP-Adresse...
  • Seite 38: Konfiguration Von Iscsi Auf Dem Speicher-Array

    Konfiguration von iSCSI auf dem Speicher-Array Die folgenden Abschnitte enthalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Kon- figuration von iSCSI auf dem Speicher-Array. Vor dem Beginn müssen Sie wissen, wo in Ihrer Hostserver/Speicher-Array-Umgebung die einzelnen Ar- beitsschritte jeweils durchgeführt werden. Nachfolgend Tabelle 4-2 ist jeder spezifische iSCSI-Konfigurationsschritt aufge- führt.
  • Seite 39: Automatische Konfiguration Unter Verwendung Des Mdcu (Modular Disk Configuration Utility)

    Hostports des Speicher-Arrays lastenausgeglichene Pfade zu erzielen. ANMERKUNG: PowerVault MDCU kann nur bei iSCSI-basierten Speicher-Arrays der MD3200i Reihe verwendet werden. Die Verwendung ist nur bei SAS-basierten Speicher-Arrays der PowerVault MD3200 Reihe möglich. Wenn Sie während der Installation der Host-Software Start des MDCU nach Neustart auswählen, wird das Dienstprogramm automatisch nach dem nächs-...
  • Seite 40 Diese Konfigurationsaufgabe beinhaltet im Allgemeinen die folgenden Schritte: 1 Erkennung des, bzw. der für die Konfiguration zur Verfügung stehenden Speicher-Arrays. 2 Auswahl eines oder mehrerer Speicher-Arrays für die Konfiguration. 3 Einrichtung eines Speicher-Array-Namens und eines Kennworts. 4 Konfiguration der IP-Protokolle und -Adressen für die Verwaltungsports. 5 Konfiguration der IP-Protokolle und -Adressen für die iSCSI-Ports.
  • Seite 41 5 Wiederholen Sie den Vorgang für die Verbindung mit zusätzlichen Arrays, indem Sie bei Schritt 2 beginnen. 6 Wiederholen Sie diese Schritte auf jedem Host, der Zugriff auf das, bzw. auf die Speicher-Arrays benötigt. Vor dem Starten des Konfigurationsvorgangs Bevor Sie mit der Konfiguration des Speicher-Arrays bzw. der Host-Konnekti- vität beginnen, wird empfohlen, dass Sie das iSCSI-Konfigurationsarbeits- blatt ausfüllen, um Sie bei der Planung Ihrer Konfiguration zu unterstützen.
  • Seite 42 Server mit Zugriff auf die zu konfigurierenden Verwaltungsports des, bzw. der Speicher-Arrays aus. Klicken Sie unter Windows auf Start→ Alle Programme→ Dell→ MD Storage Software→ Modular Disk Configuration Utility. Klicken Sie unter Linux auf das MDCU-Symbol auf dem Desktop, oder navigieren Sie in einem Terminalfenster zum Verzeichnis /opt/dell/mdstoragesoftwaare/mdconfigurationutility und führen Sie...
  • Seite 43 Sie können außerdem Arrays von dieser Liste entfernen, indem Sie die Taste Entfernen verwenden. Sie können auf Speicher-Array blinken lassen klicken, um die LEDs auf der Vorderseite des Arrays blinken zu lassen. Dadurch können Sie das Array physikalisch ausfindig machen und sicherstellen, dass Sie das beabsichti- gte Array konfigurieren.
  • Seite 44 Klicken Sie auf Weiter, um die Darstellungen weiter durchzugehen und die Konfiguration aller Verwaltungsschnittstellen für die ausgewählten Protokolle fertig zu stellen. 9 Wählen Sie im Bildschirm CHAP-Konfiguration die CHAP-Methode und klicken Sie auf Weiter. Weitere Informationen zu CHAP finden Sie unter „Funktionsweise der CHAP-Authentifizierung“...
  • Seite 45 15 Wenn Sie im letzten Schritt Ja ausgewählt ahben, wird der Bildschirm Speicher-Array auswählen angezeigt. Wählen Sie das Speicher-Array, das Sie für die Verbindung zum lokalen Host konfigurieren möchten. ANMERKUNG: Die durch das Dienstprogramm konfigurierten Speicher- Arrays werden durch Konfiguration vollständig neben ihrem Namen in der Liste markiert.
  • Seite 46 Konfigurieren der Host-Konnektivität unter Verwendung von PowerVault MDCU Um die Host-Konnektivität für eines oder mehrere iSCSI-basierte Speicher- Arrays unter Verwendung von PowerVault MDCU zu konfgurieren: 1 Starten Sie das Dienstprogramm (wenn es nicht automatisch gestartet wird) von dem Server aus, der für den Zugriff auf das/die iSCSI-basier- te(n) Speicher-Array(s) konfiguriert werden soll.
  • Seite 47 5 Geben Sie auf dem Bildschirm iSCSI Port-IP-Adresse die IPv4 IP-Adresse eines beliebigen iSCSI Host-Ports des Arrays ein, mit dem sich der Host verbinden kann, oder geben Sie die lokale IPv6-Adresse eines beliebigen iSCSI Host-Ports ein. Klicken Sie auf Weiter. 6 Geben Sie auf dem Bildschirm CHAP-Konfiguration den CHAP-Ge- heimschlüssel ein, wenn Sie einen CHAP-Geheimschlüssel für das Spei- cher-Arrays konfiguriert haben.
  • Seite 48 Durch diese automatische Auswahl wird versucht sicherzustellen, dass eine Host IP-Adresse (bis zu zwei IP-Adressen bei PowerVault MD3000i Speicher- Arrrays und bis zu vier IP-Adressen bei PowerVault MD3200i und MD3220i Speicher-Arrays) eine iSCSI-Sitzung mit jedem Speicher-Array-Controller aufbaut und dass die Host IP-Adresse an maximal einem iSCSI-Port pro Con- troller angemeldet ist.
  • Seite 49: Schritte Nach Dem Verbindungsaufbau

    Speicher-Array eingerichtet wurde, können Sie auf dem Speicher-Array virtuelle Laufwerke erstellen, indem Sie MDSM verwenden. Dadurch können diese virtuellen Laufwerke durch den/die Host-Server genutzt werden. Lesen Sie für weitere Informationen über Speicherplanung und die Verwendung von MDSM im Benutzerhandbuch auf support.dell.com/manuals nach. Maßnahmen nach der Installation...
  • Seite 50 Maßnahmen nach der Installation...
  • Seite 51: Richtlinien Zur Konfiguration Des

    Richtlinien zur Konfiguration des Netzwerks für iSCSI Dieser Abschnitt enthält allgemeine Richtlinien zum Einrichten Ihrer Netz- werkumgebung und der IP-Adressen für die Verwendung mit den iSCSI-Ports an Ihrem Hostserver und Speicher-Array. Für Ihre spezifische Netzwerkum- gebung müssen unter Umständen abweichende oder zusätzliche Arbeits- schritte durchgeführt werden.
  • Seite 52 Wenn Sie statische IP-Adressen verwenden: 1 Wählen Sie in der Systemsteuerung Netzwerkverbindungen oder Netzwerk und Freigabecenter aus und klicken Sie anschließend auf Netzwerkverbindungen verwalten. 2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung, die Sie konfigurieren möchten, und wählen Sie Eigenschaften. 3 Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein (für eine lokale Verbindung) oder Netzwerk (für alle anderen Verbindungen) den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) aus und klicken Sie auf Eigenschaften.
  • Seite 53: Host-Konfiguration Unter Linux

    5 Geben Sie im Fenster TCP/IP WINS-Server die IP-Adresse des WINS- Servers ein und klicken Sie auf Hinzufügen. 6 Um die Verwendung der Datei Lmhosts zur Auflösung des NetBIOS- Namens über Netzwerk zu aktivieren, wählen Sie die Option LMHOSTS- Abfrage aktivieren. 7 Um den Ort der Datei anzugeben, die Sie in die Datei Lmhosts impor- tieren müssen, wählen Sie LMHOSTS importieren und wählen Sie anschließend die Datei im Dialogfeld Öffnen aus.
  • Seite 54 3 Starten Sie die Netzwerkdienste neu, indem Sie folgenden Befehl ausfüh- ren: /etc/init.d/network restart Wenn Sie die statische IP-Adresse (nur „root“-Benutzer) verwenden: 1 Bearbeiten Sie die Datei /etc/sysconfig/network wie folgt: NETWORKING=yes HOSTNAME=mymachine.mycompany.com GATEWAY=255.255.255.0 2 Bearbeiten Sie die Konfigurationsdatei für die zu konfigurierende Verbindung, entweder /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ethX (für Red Hat Enterprise Linux) oder /etc/sysconfig/network/ifcfg-eth-id-XX:XX:XX:XX:XX (für SUSE...
  • Seite 55: Deinstallieren Der Powervault

    Deinstallieren der PowerVault MD-Speichersoftware Deinstallieren der Dell PowerVault MD- Speichersoftware von Windows Verwenden Sie die Funktion Programme ändern oder entfernen, um die Dell PowerVault Modular Disk Storage Software (MDSS) von Microsoft Windows Betriebssystemen, mit Ausnahme von Microsoft Windows Server 2008, zu deinstallieren: 1 Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme hinzufügen...
  • Seite 56: Deinstallieren Der Powervault Md-Speichersoftware Von Linux

    So deinstallieren Sie die MD-Speicherverwaltungssoftware auf Windows Server 2008 Core-Versionen: 1 Navigieren Sie zum Verzeichnis Dell\MD Storage Software\Uninstall Dell 32xxi Storage Software. ANMERKUNG: Die Dell PowerVault MD-Speicherverwaltungssoftware wird sta- ndardmäßig im Verzeichnis \Program Files\Dell\MD Storage Software installiert. Falls Sie während der Installation ein anderes Verzeichnis verwendet haben, navi- gieren Sie zu diesem Verzeichnis, bevor Sie mit der Deinstallation beginnen.
  • Seite 57: A Anhang-Manuelle Konfiguration Von Iscsi

    Anhang–Manuelle Konfiguration von iSCSI Die folgenden Abschnitte enthalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Konfiguration von iSCSI auf dem Speicher-Array. Vor dem Beginn müssen Sie wissen, wo in Ihrer Hostserver/Speicher-Array-Umgebung die einzelnen Arbeitsschritte jeweils durchgeführt werden. Nachfolgend Tabelle A-1 ist jeder spezifische iSCSI-Konfigurationsschritt aufgeführt. Es wird jeweils angegeben, wo er stattfindet. Tabelle A-1.
  • Seite 58: Schritt 1: Speicher-Arrays (Nur Außerbandige Verwaltung) Erkennen

    Schritt 1: Speicher-Arrays (nur außerbandige Verwaltung) erkennen Voreinstellungen für die Verwaltungsschnittstelle Die Verwaltungsschnittstellen des Speicher-Arrays sind standardmäßig auf Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) eingestellt. Wenn der/die Controller des Speicher-Arrays die IP-Konfiguration nicht von einem DHCP- Server beziehen können, tritt nach Ablauf von 10 Sekunden ein Zeitüberschreitungsfehler auf und es wird eine vorgegebene statische IP- Adresse eingestellt.
  • Seite 59: Automatische Erkennung Von Speicher-Arrays

    Automatische Erkennung von Speicher-Arrays 1 Rufen Sie den MD-Storage-Manager (MDSM) auf. Wenn es sich um das erste einzurichtende Speicher-Array handelt, wird das Fenster Neues Speicher-Array hinzufügen angezeigt. 2 Wählen Sie Automatisch und klicken Sie auf OK. Die Suche nach angeschlossenen Speicher-Arrays kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
  • Seite 60 Konfigurationsänderung oder dem Ausführen einer destruktiven Operation Ihr Kennwort verlangen. Warnungsbenachrichtigungen Um Personen (per E-Mail) und/oder einrichten Speicherunternehmen-Verwaltungskonsolen, wie z.B. Dell Verwaltungskonsole, (per SNMP) E-Mail-Benachrichtigungen zu benachrichtigen, wenn eine Speicher-Array- einrichten Komponente schwächer wird oder ausgefallen SNMP-Benachrichtigungen ist, oder wenn ein negativer Umgebungszustand einrichten.
  • Seite 61: Schritt 2: Konfiguration Der Iscsi-Ports Am Speicher-Array

    Schritt 2: Konfiguration der iSCSI-Ports am Speicher-Array Die iSCSI-Ports am Speicher-Array sind ab Werk auf folgende IPv4- Vorgabewerte eingestellt: Controller 0, Port 0: IP: 192.168.130.101 Subnetzmaske: 255.255.255.0 Port: 3260 Controller 0, Port 1: IP: 192.168.131.101 Subnetzmaske: 255.255.255.0 Port: 3260 Controller 0, Port 2: IP: 192.168.132.101 Subnetzmaske: 255.255.255.0 Port: 3260 Controller 0, Port 1: IP: 192.168.133.101 Subnetzmaske: 255.255.255.0 Port: 3260...
  • Seite 62 Wenn Sie auf die Schaltfläche Erweitert klicken, haben Sie (abhängig von Ihrer spezifischen Konfiguration) Zugriff auf folgende Einstellungsmöglichkeiten: • Virtuelles LAN (VLAN)-Support–Ein VLAN ist ein Netzwerk aus unterschiedlichen Systemen, die sich verhalten, als ob sie mit denselben Segmenten eines lokalen Netzwerks (LAN) verbunden seien und von denselben Switches und Routern unterstützt würden.
  • Seite 63: Schritt 3: Durchführung Der Ziel-Erkennung Vom Iscsi-Initiator Aus

    Schritt 3: Durchführung der Ziel-Erkennung vom iSCSI-Initiator aus Dieser Schritt dient zur Identifizierung der iSCSI-Ports am Speicher-Array gegenüber dem Hostserver. Wählen Sie nachfolgend den Abschnitt mit der passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihr Betriebssystem (Microsoft Windows oder Linux). Wenn Sie Microsoft Windows Server 2003 oder die Windows Server 2008 GUI- Version einsetzen: 1 Klicken Sie auf Start→...
  • Seite 64 Wenn Sie CHAP-Authentifizierung konfigurieren möchten, führen Sie zu diesem Zeitpunkt die Erkennung nicht für mehr als einen iSCSI-Port durch. Fahren Sie mit „Schritt 4: Konfiguration des Host-Zugriffs“ auf Seite 65 fort. Wenn Sie nicht vorhaben, CHAP-Authentifizierung zu konfigurieren, wiederholen Sie Schritt 1 bis Schritt 6 für alle iSCSI-Ports am Speicher-Array. Wenn Sie die Windows Server 2008 Core-Version einsetzen: 1 Richten Sie den iSCSI-Initiatordienst für den automatischen Start ein: sc \\<server_name>...
  • Seite 65: Schritt 4: Konfiguration Des Host-Zugriffs

    Überprüfen Sie, dass der folgende Zeitüberschreitungswert auf 30 eingestellt wurde: node.session.timeo.replacement_timeout = 30 Speichern uns schließen Sie die Datei /etc/iscsi/iscsid.conf. 5 Starten Sie den iSCSI-Dienst an der Konsole neu, indem Sie den folgenden Befehl eingeben: service iscsi start 6 Überprüfen Sie, dass der iSCSI-Dienst während des Hochfahrens ausgeführt wird, indem Sie an der Konsole folgenden Befehl eingeben: chkconfig iscsi on 7 Um die an der angegebenen IP-Adresse verfügbaren iSCSI-Ziele...
  • Seite 66: Funktionsweise Der Chap-Authentifizierung

    3 Geben Sie unter Hostname eingeben den Hostserver für virtuelle Laufwerkszuordnung ein. Sie können diesen Namen frei wählen; es muss nicht unbedingt ein Name sein, der zur Identifikation des Hostservers im Netzwerk gebraucht wird. 4 Wählen Sie eine Methode zum Hinzufügen der Hostport-Kennung. 5 Wählen Sie den Hosttyp aus.
  • Seite 67: Mutual (Gegenseitiges) Chap

    Mutual (gegenseitiges) CHAP Zusätzlich zum Target-CHAP-Verfahren können Sie die gegenseitige CHAP- Authentifizierung einrichten. Bei diesem Verfahren authentifizieren sich das Speicher-Array und der iSCSI-Initiator gegenseitig. Um die gegenseitige CHAP-Authentifzierung einzurichten, konfigurieren Sie am iSCSI-Initiator einen CHAP-Geheimschlüssel, das das Speicher-Array an den Hostserver übermitteln muss, um eine Verbindung aufbauen zu können.
  • Seite 68: Schritt 5: Chap-Authentifizierung Am Speicher-Array Konfigurieren (Optional)

    Schritt 5: CHAP-Authentifizierung am Speicher-Array konfigurieren (Optional) Wenn Sie eine CHAP-Authentifizierung gleich welchen Typs (entweder nur- Ziel oder Ziel und Gegenseitig) einrichten, müssen Sie diesen Schritt und „Schritt 5: CHAP-Authentifizierung am Speicher-Array konfigurieren (Optional)“ auf Seite 68 durchführen. Wenn Sie keine CHAP-Authentifizierung konfigurieren, überspringen Sie diese Schritte und fahren Sie mit „Schritt 7: Verbindungsaufbau vom Hostserver zum Ziel-Speicher-Array“...
  • Seite 69: Konfiguration Der Gegenseitigen Chap-Authentifizierung Am Speicher-Array

    3 Geben Sie den Ziel-CHAP-Geheimschlüssel (oder Zufalls- Geheimschlüssel generieren) ein. Bestätigen Sie ihn unter Ziel-CHAP- Geheimschlüssel bestätigen und klicken Sie auf OK. Viele iSCSI-Initiatoren unterstützen für den CHAP-Geheimschlüssel nur bis zu 16 Zeichen (128 Bit), obwohl das Speicher-Array 12 bis 57 Zeichen zulässt.
  • Seite 70: Schritt 6: Chap-Authentifizierung Am Hostserver (Optional) Konfigurieren

    • CHAP–Wählen Sie CHAP aus, wenn Sie einen Initiator, der das Ziel aufzurufen versucht, zur Authentifizierung der CHAP-Verwendung aktivieren möchten. Definieren Sie den CHAP-Geheimschlüssel nur dann, wenn Sie die gegenseitige CHAP-Authentifizierung verwenden möchten. Wenn Sie CHAP auswählen und wenn kein CHAP-Ziel-Geheimschlüssel definiert wurde, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
  • Seite 71 5 Wählen Sie unter Ziel-Portale die IP-Adresse des iSCSI-Ports am Speicher-Array und klicken Sie auf Entfernen. Der iSCSI-Port, der bei der Ziel-Erkennung am Speicher-Array konfiguriert wurde, wird ausgeblendet. 6 Klicken Sie unter Ziel-Portale auf Hinzufügen und geben Sie die IP- Adresse oder den DNS-Namen des iSCSI-Ports am Speicher-Array ein.
  • Seite 72 3 Wenn Sie die gegenseitige CHAP-Authentifizierung nicht verwenden, fahren Sie mit Schritt 5 fort. 4 Geben Sie den gegenseitigen CHAP-Geheimschlüssel ein, das Sie für das Speicher-Array eingegeben haben: iscsicli CHAPSecret <Geheimschlüssel> 5 Entfernen Sie das Ziel-Portal, das Sie während der Ziel-Erkennung am Speicher-Array konfiguriert haben: iscsicli RemoveTargetPortal <IP_address>...
  • Seite 73 3 Wenn Sie die gegenseitige CHAP-Authentifizierung verwenden, können Sie Benutzername und Kennwort für die CHAP-Authentifizierung des/der Ziel(e) durch den Initiator festlegen, indem Sie die folgenden Zeilen bearbeiten: node.session.auth.username_in= <iSCSI_Target_Benutzername> node.session.auth.password_in = <CHAP_target_password> 4 Um die CHAP-Authentifizierung für die Erkennungssitzung einzurichten, entfernen Sie zunächst die Kommentarmarkierung der nachstehenden Zeile: discovery.sendtargets.auth.authmethod = CHAP...
  • Seite 74 = iqn.1984- 05.com.dell:powervault.123456 node.session.auth.password_in = test1234567890 discovery.sendtargets.auth.authmethod = CHAP discovery.sendtargets.auth.username = iqn.2005- 03.com.redhat01.78b1b8cad821 discovery.sendtargets.auth.password = password_1 discovery.sendtargets.auth.username = iqn.1984- 05.com.dell:powervault.123456 discovery.sendtargets.auth.password_in = test1234567890 Wenn Sie SUSE Linux Enterprise Server SP3 using the GUI verwenden: 1 Wählen Sie Desktop→ YaST→ iSCSI-Initiator.
  • Seite 75: Schritt 7: Verbindungsaufbau Vom Hostserver Zum Ziel-Speicher-Array

    Schritt 7: Verbindungsaufbau vom Hostserver zum Ziel-Speicher-Array Wenn Sie die Benutzeroberfläche (GUI) von Windows Server 2008 einsetzen: 1 Klicken Sie auf Start→ Programme→ Microsoft iSCSI-Initiator bzw. Start→ Alle Programme→ Verwaltung→ iSCSI-Initiator. 2 Klicken Sie auf die Registerkarte Ziele. Wenn die vorige Ziel-Erkennung erfolgreich verlaufen ist, sollte die iqn des Speicher-Arrays unter Ziels angezeigt werden.
  • Seite 76 7 Klicken Sie auf OK. Um Failover der Speicher-Array-Controller zu unterstützen, muss der Hostserver an jedem Controller mit mindestens einem iSCSI-Port verbunden sein. Wiederholen Sie Schritt 3 bis Schritt 8 für jeden iSCSI- Port am Speicher-Array, den Sie als Failover-Ziel einrichten möchten. Jeder Port, zu dem Sie eine Verbindung aufgebaut haben, hat eine eigene Zielportal-Adresse.
  • Seite 77 * * * Ein Sternchen (*) steht für den Standardwert eines Parameters. Ihr Anmeldebefehl könnte beispielsweise wie folgt aussehen: iscsicli PersistentLoginZiel iqn.1984- 05.com.dell:powervault.6001372000ffe3332xx0000046 72edf2 3260 T 192.168.130.101 * * * 0x2 * * * * * Mit dem folgenden Befehl können Sie aktive Sitzungen zum Ziel anzeigen: iscsicli SessionList Anhang–Manuelle Konfiguration von iSCSI...
  • Seite 78 Um Failover der Speicher-Array-Controller zu unterstützen, muss der Hostserver an jedem Controller mit mindestens einem iSCSI-Port verbunden sein. Wiederholen Sie Schritt 3 bis für jeden iSCSI-Port am Speicher-Array, den Sie als Failover-Ziel einrichten möchten. Jeder Port, zu dem Sie eine Verbindung aufgebaut haben, hat eine eigene Target_ Portal_Address (Zielportal-Adresse).
  • Seite 79: Schritt 8: (Optional) Einrichten Der Bandinternen Verwaltung

    ANMERKUNG: Die verwendete Management-Station muss für Netzwerkkommunikation für das gleiche IP-Subnetz wie die PowerVault MD32xx- Host-Ports konfiguriert sein. 1 Stellen Sie eine iSCSI-Sitzung zum PowerVault MD3200i RAID-Speicher- Array her. 2 Starten Sie den Dienst SMagent neu. 3 Starten Sie MDSM.
  • Seite 80 Anhang–Manuelle Konfiguration von iSCSI...
  • Seite 81: Storage Naming Service (Isns)

    Anhang–Verwenden von Internet Storage Naming Service (iSNS) iSNS (Internet Storage Naming Service) Server wird nur von iSCSI-Umge- bungen unter Microsoft Windows unterstützt. Mit iSNS ist es nicht mehr notwendig, jedes einzelne Speicher-Array mit einer spezifischen Liste von Initiatoren und Target-IP-Adressen manuell zu konfigurieren. iSNS erkennt, verwaltet und konfiguriert alle in der Netzwerkumgebung vorhandenen iSCSI-Geräte automatisch.
  • Seite 82 Anhang–Verwenden von Internet Storage Naming Service (iSNS)
  • Seite 83: C Anhang-Lastverteilung

    Anhang–Lastverteilung Lastverteilungsrichtlinie Multi-Path-Treiber wählen den E/A-Pfad zu einem virtuellen Laufwerk über ein spezifisches RAID-Controller-Modul. Wenn der Multi-Path-Treiber neue E/A- Daten zur Verarbeitung empfängt, versucht der Treiber einen Pfad zum RAID- Controller-Modul, das das virtuelle Laufwerk aktuell besitzt, zu finden. Wenn der Pfad zum RAID-Controller-Modul, das das virtuelle Laufwerk aktuell be- sitzt, nicht gefunden werden kann, migriert der Multi-Path-Treiber das Eigen- tumsrecht auf das virtuelle Laufwerk zum sekundären RAID-Controller-Modul.
  • Seite 84: Geringste Warteschlangentiefe Mit Teilmenge

    Änderung der Lastverteilungsrichtlinien auf dem Windows Server 2008- Betriebssystem Die Lastverteilung mit dem Speicher-Array der Reihe MD3200i ist nur für Windows Server 2008 und höhere Versionen des Betriebssystems verfügbar. Sie können die Lastverteilungsrichtlinien vom Standard-Ringversuch laden, und zwar mit: •...
  • Seite 85 So ändern Sie die Lastverteilungsrichtlinie mithilfe von Windows Server 2008- Geräte-Manager: 1 Klicken Sie auf dem Desktop des Hosts mit der rechten Maustaste auf das Symbol Arbeitsplatz und wählen Sie Verwalten, um das Dialogfeld Verwalten zu öffnen. 2 Klicken Sie auf Gerätemanager, um die Liste mit den hostverbundenen Geräten anzuzeigen.
  • Seite 86: Erhöhen Der Bandbreite Durch Mehrere Iscsi-Sitzungen

    Laufwerke des Controllers zuzugreifen. Über den von Dell bereitgestellten Multipath-Failover-Treiber lässt sich das Spei- cher-Array der Reihe MD3200i so konfigurieren, dass alle Ports für den simul- tanen E/A-Zugang genutzt werden. Wenn der Multipath-Treiber mehrere Pfade zum selben virtuellen Laufwerk erkennt, die über die Ports desselben Controllers laufen, verteilt er die E/A-Last beim Host-Zugriff gleichmäßig auf...
  • Seite 87 Abbildung C-1. Konfiguration des Initiators IP-Adressen Host If1: IP_Addr_If1 Hostserver If2: IP_Addr_If2 MD32xxi Controller 0 P0: IP_Addr_C0_P0 P1: IP_Addr_C0_P1 P2: IP_Addr_C0_P2 P3: IP_Addr_C0_P3 MD32xxi Controller 1 IP-Netzwerk 2 IP-Netzwerk 1 P0: IP_Addr_C1_P0 P1: IP_Addr_C1_P1 P2: IP_Addr_C1_P2 P3: IP_Addr_C1_P3 TCP-Verbindungen To MD32xxi Controller 0 T01: IP_Addr_If1 / IP_Addr_C0_P0 T02: IP_Addr_If2 / IP_Addr_C1_P1 T03: IP_Addr_If3 / IP_Addr_C1_P2...
  • Seite 88 Vom Host werden zu jedem Controller je zwei Sitzungen mit einer TCP- Verbindung (eine Sitzung pro Port) konfiguriert – also insgesamt vier Sitzun- gen. Der Multipath-Failover-Treiber verteilt die E/A-Zugangslast gleichmäßig auf die Port-Sitzungen am selben Controller. Bei einer Duplex-Konfiguration mit virtuellen Laufwerken an jedem Controller ist es möglich, Sitzungen ein- zurichten, die alle iSCSI-Datenports an beiden Controllern nutzen, wodurch die Bandbreite erhöht und die Last verteilt wird.
  • Seite 89: D Anhang-Anhalten Und Starten Der

    Anhang–Anhalten und Starten der iSCSI-Dienste in Linux Sollte ein manuelles Anhalten der iSCSI-Dienste in Linux notwendig werden, müssen bestimmte Schritte durchgeführt werden, damit die Parallelverarbe- itung zwischen dem RAID-Speicherarray und dem Hostserver erhalten bleibt. 1 Beenden Sie die gesamte E/A-Aktivität. 2 Unmounten Sie alle betroffenen Dateisysteme.
  • Seite 90 Anhang–Anhalten und Starten der iSCSI-Dienste in Linux...

Diese Anleitung auch für:

Md3220i

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