auch nur mit den entsprechenden Geräten
beschaltet werden. Vor der Installation des
Gerätes müssen auch alle weiteren betei-
ligten Geräte, wie bei allen Arbeiten an
einer Audio-Anlage üblich, ausgeschaltet
sein. Beim Anschluß des Vorverstärkers
gibt die Beschriftung der einzelnen ge-
normten Cinch-Buchsen auf der Rückwand
eine genaue Zuordnung an. Die Beschal-
tung der Eingänge „Phono", „CD" und
„Tuner" erfolgt daher in der Form, daß
einfach nur die Ausgänge der entsprechen-
den Audiokomponenten mit den Eingangs-
buchsen des Vorverstärkers zu verbinden
sind. Der „Aux"-Eingang ist für den An-
schluß von TV- oder Videorecorder-Ton-
signalen vorgesehen. Dieser Eingang ist
dem Tuner- und Tape-Eingang gleichwer-
tig, d. h. er kann zwar für den Anschluß
eines weiteren CD-Players genutzt wer-
den, aufgrund der höheren Verstärkung
dieses Kanals muß dann aber die Lautstär-
ke korrigiert werden, ansonsten gibt es
keine Einschränkungen bei Anschluß ei-
nes solchen Hochpegelgerätes.
Für den Anschluß eines einfachen Tape-
Decks, einer Tonbandmaschine oder eines
HiFi-tauglichen Videorecorders sind die
Tape-Ein- und Ausgänge vorgesehen. Hier
kann aber auch ein Mini-Disc- oder DAT-
Recorder Anschluß finden. Der Eingang
„Tape-In" am Vorverstärker ist dabei mit
ELVjournal 5/98
dem Ausgang des Tape-Decks zu verbin-
den. Am Ausgang „Tape-Out" liegt das
jeweils mit dem „Input Selector" ausge-
wählte und somit auch gerade hörbare
Audiosignal an. An diesem Tape-Ausgang
ist der Eingang des zugehörigen Tape-
Decks anzuschließen. Sind die Audioquel-
len soweit angeschlossen, muß die Verbin-
dung zur NF-Endstufe hergestellt werden.
Am Line-Ausgang liegt bei Nennaussteue-
rung des CD-Einganges ein Ausgangssi-
gnal von maximal 4,5 V
an. Der Vorver-
eff
stärker ELV-RVV-100, der eigentlich als
Signallieferant für die ELV-Röhrenend-
stufe RV-100 optimiert wurde, ist mit die-
sem max. Ausgangspegel und dem Aus-
gangswiderstand von 1 kΩ in der Lage,
jede Endstufe mit ausreichendem Signal-
pegel zu versorgen. Sind alle Audioverbin-
dungsleitungen angeschlossen und die Ver-
bindung zum 230V-Netz hergestellt, kann
die Vorstufe ihre Fähigkeiten in einer er-
sten Hörprobe unter Beweis stellen.
Nach dem Einschalten des Vorverstär-
kers mit dem mit „Power" bezeichneten
Netzschalter braucht die Vorstufe etwa zwei
Minuten um „anzuheizen". Während die-
ser Zeit muß der Lautstärkeregler auf Mi-
nimum stehen. Danach wird mit dem Ein-
gangswahlschalter „Input Selector" die Si-
gnalquelle gewählt und die Lautstärke lang-
sam erhöht.
Die Abstimmung zwischen Vorverstär-
ker und Endstufe sollte wie folgt gesche-
hen: Der Lautstärkeregler der Vorstufe wird
auf seinen Maximalwert gestellt, d. h.
Rechtsanschlag, wobei mit den Pegeleins-
tellern an der Endstufe die maximale Aus-
gangsleistung eingestellt wird, bzw. die
Lautstärke auf maximale Hörlautstärke ge-
regelt wird. Gleichzeitig erfolgt über die
Pegeleinsteller der Endstufe auch die ein-
malige Einstellung der Stereo-Balance.
Sind Vor- und Endstufe so aufeinander
abgestimmt, wird mit dem Lautstärkeein-
steller an der Vorstufe der gesamte Regel-
bereich ausgenutzt. Sollte dieser nicht aus-
reichen, so erlaubt die eingebaute Mute-
Funktion eine Dehnung des Lautstärkeein-
stellbereichs. Mit Betätigung der „Mute"-
Taste wird das Ausgangssignal um 20 dB
abgeschwächt, was sich besonders ange-
nehm bemerkbar macht, wenn kleine Laut-
stärken eingestellt werden sollen.
Somit sind alle Funktionen der Röhren-
vorstufe beschrieben, und dem uneinge-
schränkten Hörgenuß steht nichts mehr
im Wege. Mit der Entwicklung der zur
bereits vorgestellten Röhrenendstufe
ELV-RV-100 passenden Röhrenvorstufe
ELV-RVV-100 haben wir einen komplet-
ten Vollverstärker auf Röhrenbasis ge-
schaffen, der in puncto Preis/Leistung
überragend ist.
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