Das „Bootstrap Protocol" ist ein Internet-Protokoll,
das ein Netzwerkgerät in einer diskettenlosen
BOOTP
Workstation automatisch konfigurieren kann, um
die eigene IP-Adresse zuzuordnen.
Das von der Microsoft entwickelte DHCP
(Dynamisches Host-Konfigurationsprotokoll) ist
ein Protokoll zum Zuordnen von dynamischen
IP-Adressen an Geräte in einem Netzwerk. Mit der
dynamischen Adressierung kann ein Gerät bei
jedem Verbinden mit dem Netzwerk verschiedene
IP-Adressen haben. In einigen Systemen kann
die IP-Adresse des Gerätes sogar dann verändert
werden, wenn die Verbindung mit dem Gerät
noch immer besteht. Weiter wird ebenfalls eine
Mischung von statischen und dynamischen IP-
Adressen unterstützt. Dadurch wird die Aufgabe
DHCP
für die Netzwerk-Administratoren erleichtert, da
die Software die IP-Adressen nachverfolgt, so dass
dieser Vorgang nicht von einem Administrator
ausgeführt werden muss. Ein neuer Computer
kann einem Netzwerk hinzugefügt werden, ohne
dass diesem Computer manuell eine einzigartige
IP-Adresse zugeordnet werden muss. Das DHCP
ermöglicht die Spezifikation für die Dienstleistung,
die von einem Router, Gateway oder einem
anderen Netzwerkgerät ausgeführt wird, wobei
mit einem solchen Gerät automatisch eine IP-
Adresse einem beliebigen Gerät zugeordnet wird,
das eine solche verlangt.
Das Domainbezeichnungssystem ist eine Internet-
Dienstleistung, das die Domainbezeichnungen
in IP-Adressen umsetzt. Da solche
Domainbezeichnungen aus Worten bestehen,
können die Nutzer sich diese einfacher merken.
DNS
Das Internet basiert jedoch bei jeder Anwendung
einer Domainbezeichnung tatsächlich auf den IP-
Adressen, wobei das DNS die Bezeichnung in die
entsprechende IP-Adresse umsetzt. Beispielsweise
kann die Domainbezeichnung www.network_
camera.com in 192.167.222.8 umgesetzt werden.
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Dies ist die populärste und am weitesten
verbreitete LAN-Kommunikationstechnologie.
Es ist eine breite Auswahl von Ethernet-Typen
vorhanden, einschließlich 10Mbps (traditionelles
Ethernet), 100Mbps (Fast-Ethernet) und
1.000Mbps (Gigabit-Ethernet). Die meisten
Ethernet
Ethernet-Netzwerke wenden zum Übertragen von
Informationen in Form von elektrischen Signalen
zwischen den Geräten die Verkabelung der
Kategorie 5 an. Das Ethernet ist eine Anwendung
des CSMA/CD, welches in einer Bus- oder Star-
Topologie betrieben wird.
Das Fast Ethernet, auch als 100BASE-T bezeichnet,
Fast-Ethernet
funktioniert mit 10 oder 100Mbps pro Sekunde
über UTP, STP oder faseroptische Medien.
Als „Firewall" wird die erste Verteidigungslinie zum
Schutz von privaten Informationen verstanden.
Für eine verbesserte Sicherheit können die
Daten verschlüsselt werden. Es ist ein System
zum Verhindern eines unbefugten Zugriffes
auf ein privates Netzwerk oder von einem
privaten Netzwerk aus. Firewalls werden häufig
angewendet, um zu verhindern, dass unbefugte
Firewall
Internet-Nutzer auf private und mit dem Internet
verbundene Netzwerke zugreifen können,
insbesondere auf alle über Intranet eingegebenen
oder das Intranet und durch den Firewall
verlassende Nachrichten, wobei mit diesem
Firewall jede Nachricht überprüft wird und dabei
die Nachrichten blockiert werden, die bestimmte
Sicherheitskriterien nicht erfüllen.
Mit einem Gateway werden die Computer
Gateway
miteinander verbunden, die zusammen
unterschiedliche Datenformate anwenden.
Die Gruppen bestehen aus mehreren
Benutzermaschinen, die ähnliche Eigenschaften
Gruppe
aufweisen, wie z. B. dass sie sich in derselben
Abteilung befinden.
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