3. Ziehen Sie das Futter fest genug an, so dass der
Bohrer beim Arbeiten nicht durchdrehen kann.
4. Drehen Sie den unteren Teil des Bohrfutters zum
Anziehen im Uhrzeigersinn, und entgegen dem
Uhrzeigersinn zum Lösen.
Einstellen der Geschwindigkeit und der Keilrie-
menspannung, Abb. 13
Achtung! Netzstecker ziehen
1. Sie können verschiedene Spindelgeschwindigkei-
ten an Ihrer Tischbohrmaschine einstellen:
2. Wenn Sie das Gerät ausgeschaltet haben, kön-
nen Sie die Abdeckung öffnen. In der Abdeckung
der Maschine sind sämtliche Einstellmöglichkei-
ten der Spindelgeschwindigkeit aufgeführt
3. Entspannen Sie den Antriebsriemen auf der rech-
ten Seite des Maschinenkopfes, indem Sie beid-
seitig die Flügelschrauben (12) lösen. Ziehen Sie
die rechte Seite des Motors Richtung Spindel, um
den Keilriemen zu entspannen. Ziehen Sie die
Flügelschrauben wieder an.
4. Legen Sie den Keilriemen um die entsprechen-
den Riemenscheiben
5. Lösen Sie die Flügelschrauben und drücken Sie
die rechte Seite des Motors nach hinten, um den
Keilriemen wieder zu spannen.
6. Ziehen Sie die Flügelschrauben wieder an. Der
Keilriemen sollte etwa 13 mm Spiel haben, wenn
man ihn in der Mitte zusammendrückt.
7. Schließen Sie die Abdeckung.
8. Sollte der Keilriemen während des Betriebes
durchdrehen, stellen Sie die Riemenspannung
nach.
Hinweis: Sicherheitsschalter
Wenn Sie die Geschwindigkeit einstellen wollen,
müssen Sie die Abdeckung öffnen. Um Verletzungs-
gefahr zu vermeiden wird die Bohrmaschine durch
den Sicherheitsschalter automatisch abgeschaltet.
Wechseln des Bohrfutters
Drehen Sie den äußeren Ring des Bohrfutters soweit
wie möglich gegen den Uhrzeigersinn.
Schlagen Sie leicht mit einem Holz- oder Gummi-
hammer gegen das Bohrfutter. Halten Sie mit der
anderen Hand das Futter, wenn es von der Spindel
gleitet.
Tiefenanschlag, Abb. 14
Der Tiefenanschlag ermöglicht es, Löcher bis zu ei-
ner bestimmten Tiefe in das Werkstück zu bohren.
Sie haben hierzu zwei Möglichkeiten.
14 | DE
www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Die Werkstückmethode
1. Markieren Sie die Bohrtiefe (H) auf einer Seite
des Werkstücks.
2. Bei ausgeschalteter Maschine senken Sie den
Bohrer jetzt so weit ab, bis sich die Bohrerspitze
auf gleicher Höhe mit der Markierung befindet.
3. Halten Sie den Bohrer in dieser Position.
4. Drehen Sie die untere Mutter (B2) bis an den un-
teren Anschlag (13) runter.
5. Kontern Sie die obere Mutter (B1) gegen die un-
tere Mutter.
6. Beim Absenken des Bohrers wird die Bohrtiefe
jetzt durch diesen Anschlag begrenzt.
Verwendung der Tiefenskala, Abb. 6
Hinweis: Bei dieser Methode muss sich die Spitze
des Bohrers direkt über dem Werkstück befinden,
wenn die Spindel in ihrer oberen Position ist.
1. Bei ausgeschalteter Maschine senken Sie den
Bohrer so weit ab bis der Zeiger (g) auf die ge-
wünschte Bohrtiefe der Tiefenskala (e) zeigt.
2. Drehen Sie die untere Mutter (B2) bis an den un-
teren Anschlag (13) runter.
3. Kontern Sie die obere Mutter (B1) gegen die un-
tere Mutter.
4. Beim Absenken des Bohrers wird die Bohrtiefe
jetzt durch diesen Anschlag begrenzt.
Positionieren des Werkstücks, Abb. 15
Legen Sie immer eine Unterlage (H) (z.B. Holz)
zwischen Tisch und Werkstück. Dadurch wird ver-
hindert, dass beim Durchbohren die Rückseite des
Werkstücks splittert oder ausbricht. Um zu vermei-
den, dass die Unterlage sich unkontrolliert mitdreht,
ist sie an der linken Seite der Säule (2) wie abgebil-
det anzulehnen.
Warnung:
Um zu verhindern, dass das Werkstück oder die
Unterlage während der Arbeit aus Ihrer Hand geris-
sen wird, legen Sie es immer an der linken Seite der
Säule an. Wenn das Werkstück oder die Unterlage
hierzu nicht lang genug ist, spannen Sie es am Tisch
fest, andernfalls könnte es zu erheblichen Verletzun-
gen kommen.
Hinweis: Für kleine Werkstücke, die nicht auf den
Tisch gespannt werden können, nutzen Sie einen
Maschinenschraubstock (optionales Zubehör).
Der Schraubstock muss am Tisch eingespannt oder
festgeschraubt werden, um Verletzungen durch ro-
tierende Werkstücke oder den Schraubstock sowie
Zerstörung des Werkzeugs zu verhindern.