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Lauda Alpha RA 8 Betriebsanleitung

Kältethermostate mit natürlichem kältemittel
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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Alpha
RA 8, RA 12
Kältethermostate mit natürlichem Kältemittel
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
V1R21
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Inhaltszusammenfassung für Lauda Alpha RA 8

  • Seite 1 Betriebsanleitung Alpha RA 8, RA 12 Kältethermostate mit natürlichem Kältemittel Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen! V1R21...
  • Seite 2 Hersteller LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Telefon:  +49 (0)9343 503-0 E-Mail:  info@lauda.de Internet:  https://www.lauda.de Originalbetriebsanleitung Q4DA-E_13-042, 1, de_DE   ©LAUDA 2025 18.05.2026 2 / 56 Alpha...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Anforderungen an Schläuche............................8 1.10 Umgebungs- und Einsatzbedingungen........................8 1.11 Zeitliche Grenzen................................8 1.12 Garantiebedingungen..............................8 1.13 Copyright..................................9 1.14 Kontakt LAUDA ................................9 1.15 Schutzeinrichtungen des Geräts..........................9 1.16 Aufbau der Warnhinweise............................9 1.17 Personalqualifikation..............................10 1.18 Persönliche Schutzausrüstung............................ 11 Auspacken..................................... 12 Gerätebeschreibung................................
  • Seite 4 Betrieb....................................30 Sicherheitshinweise zum Betrieb..........................30 ASd .............................. 32 Timer einstellen –  Cool ....................33 Betriebsart des Kälteaggregats einstellen –  CAL ................... 33 Offset des internen Temperaturfühlers eingeben  –  dEF ......................34 Werkseinstellung wiederherstellen –  StbY ................................35 Standby –  Instandhaltung..................................36 Sicherheitshinweise Instandhaltung.......................... 36 Instandhaltungsintervalle............................
  • Seite 5: Sicherheit

    1  Sicherheit 1.1  Allgemeine Hinweise Betriebsanleitung WICHTIG VOR GEBRAUCH SORGFÄLTIG LESEN AUFBEWAHREN FÜR SPÄTERES NACHSCHLAGEN Lesen Sie die vorliegende Betriebsanleitung vor dem Gebrauch sorgfältig durch. Personen, die das Gerät bedienen, müssen die Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Befolgen Sie alle Warnhinweise und Sicherheitshinweise am Gerät und in der Betriebsanleitung.
  • Seite 6: Pflichten Des Betreibers

    Verbot von Änderungen am Gerät Jegliche technische Modifikation am Gerät durch den Nutzer ist untersagt. Jegliche Konsequenzen daraus sind nicht durch den Kundendienst oder die Produktgarantie abgedeckt. Servicearbeiten dürfen nur vom LAUDA Service oder einem von LAUDA autorisierten Servicepartner durchgeführt werden. 6 / 56...
  • Seite 7: Emv-Anforderungen

    Das Gerät ist für nichtbrennbare Temperierflüssigkeiten entsprechend der Klasseneinteilung NFL nach DIN 12876 ausgelegt. Zur Temperierung werden Temperierflüssigkeiten verwendet. Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen. LAUDA Temperierflüssigkeiten sind vom Unternehmen LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG getestete und freigegebene Temperier- flüssigkeiten.
  • Seite 8: Anforderungen An Schläuche

    Zeitliche Grenzen Lebensdauer - Alle Geräte sind für Dauerbetrieb ausgelegt. Lebensdauer - Das Gerät ist für 20.000 Betriebsstunden ausge- legt. Instandhaltungsin- - Ä Kapitel 7.2 „Instandhaltungsintervalle“ tervalle auf Seite 37 1.12  Garantiebedingungen LAUDA gewährt standardmäßig ein Jahr Garantie. 8 / 56 Alpha...
  • Seite 9: Copyright

    Sollten in anderssprachigen Ausgaben inhaltliche Abweichungen auftreten, sind die Angaben in der deutschen Ausgabe maßgebend. Wenden Sie sich bei Unstimmigkeiten an den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.14 „Kontakt LAUDA “ auf Seite 9. In der Betriebsanleitung genannte Firmen- und Produktnamen sind in der Regel eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Unternehmen und unterliegen marken- und patentrechtlichem Schutz.
  • Seite 10: Personalqualifikation

    Warnzeichen Art der Gefahr Warnung vor heißer Oberfläche. Warnung vor Rutschgefahr. Warnung vor einer Gefahrenstelle. Signalwort Bedeutung GEFAHR! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmit- telbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Ver- letzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird.
  • Seite 11: Persönliche Schutzausrüstung

    Fachkraft Bestimmte Tätigkeiten am Gerät müssen von Fachkräften durchgeführt werden. Fachkräfte sind Personen, die aufgrund von fachlicher Ausbildung, Kenntnissen und Erfahrungen sowie Kenntnisse der einschlägigen Normen die Funktionsweise und Risiken des Geräts und der Anwendung bewerten können. Zertifizierte Fachkraft Fachkraft, die für bestimmte Arbeiten zertifiziert und autorisiert ist. 1.18 ...
  • Seite 12: Auspacken

    Stellen Sie eine Beschädigung der Transportverpackung  fest, lagern Sie das Gerät an einem gut belüfteten Ort ohne Zündquellen oder im Freien. Kontaktieren Sie den LAUDA Service. Tragen Sie Schutzhandschuhe beim Auspacken. Zum Heben und Tragen greifen Sie an die Griffe an der Vorder- und Rückseite des Badunterteils.
  • Seite 13: Gerätebeschreibung

    3  Gerätebeschreibung 3.1  Aufbau Kältethermostat Alpha Vorderansicht Abb. 1: Kältethermostat Alpha RA 12, Vorderansicht Pump- und Regeleinheit Griff an der Vorderseite Kurzschlussschlauch (serienmäßiges Zubehör) Frontblende (abnehmbar) Pumpenstutzen (Vorlauf links und Rücklauf rechts) Lüftungsgitter auf beiden Seiten Baddeckel Vier Standfüße Alpha 13 / 56...
  • Seite 14 Rückansicht Abb. 2: Kältethermostat Alpha RA 12, Rückansicht Anschlussleitung für Spannungsversorgung des Kälteunterteils Netzanschlussleitung Griffmulde an der Rückseite Typenschild Badentleerungsstutzen 14 / 56 Alpha...
  • Seite 15: Bedienelemente

    3.2  Bedienelemente Bedienfeld Abb. 3: Bedienfeld Anzeige (7-Segment) Signal LEDs Pfeiltaste aufwärts, für Einstellungen und Menünavigation Eingabetaste Pfeiltaste abwärts, für Einstellungen und Menünavigation Netzschalter Signal-LEDs Mit den Signal-LEDs auf dem Bedienfeld werden folgende Betriebszustände signalisiert:  Gelbe LED - Heizung aktiv  Blaue LED - Kühlung aktiv  Rote LED - Störung (LED blinkt) Bedientasten Mit den Tasten können Sie folgende Funktionen in der Anzeige des Geräts...
  • Seite 16: Gerätetypenbezeichnung

    StbY ) nach der Timer-Abschaltung in das Aus dem Status Standby ( Menü wechseln. Rücksetzen von Störungsmeldungen und in das Menü wechseln. Mit den Pfeiltasten aufwärts und abwärts: Im Gerätemenü navigieren. Einstellungen und Zahlenwerte ändern. Beschleunigte Eingabe durch Dauerbetätigung der Tasten. Bei aktiven Störungsmeldungen zur Ansicht der Badtemperatur wech- seln.
  • Seite 17: Kälteaggregat

    3.5  Kälteaggregat Das Kälteaggregat enthält natürliches Kältemittel, welches brennbar ist. Das Kälteaggregat besteht, unter anderen, aus den folgenden Komponenten: Verdichter Der Verdichter ist vollhermetisch gekapselt und mit fester Drehzahl. Das Einschalten des Verdichters erfolgt während des Betriebs auto- matisch, ist aber auch manuell über das Bedienmenü schaltbar. Bei sicherheitsrelevanten Störungen wird der Verdichter automatisch abge- schaltet.
  • Seite 18: Vor Der Inbetriebnahme

    4  Vor der Inbetriebnahme 4.1  Gerät aufstellen Jeder Kältekreislauf der Alpha Kältethermostate enthält weniger als 150 g brennbares Kältemittel. Gemäß Norm EN 378-1 gelten für dauerhaft geschlossene Kältean- lagen unter dieser Füllmengengrenze keine besonderen Anforderungen an den Aufstellungsort, das Raumvolumen und den Zugangsbereich. GEFAHR! Kontakt mit Spannungsleitern durch defekte Netzanschlusslei- tung...
  • Seite 19 WARNUNG! Austritt von Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Lagern Sie keine Flüssigkeiten oder Gegenstände oberhalb  des Geräts. WARNUNG! Austritt von Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie Schläuche mit einer Temperaturbeständig-  keit und einer Medienbeständigkeit entsprechend Ihrer Anwendung. Verwenden Sie Schläuche mit einer höheren Druckfestig- ...
  • Seite 20 Sicherheitsventil im Vorlauf eingebaut werden. WARNUNG! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Feuer, Mutation, Vergiftung, Umweltgefährdung, Geräte- schaden Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen.  Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden,  müssen Sie prüfen, dass die Flüssigkeiten für die verbauten Werkstoffe und Materialien geeignet sind. Die Temperier- flüssigkeit muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet...
  • Seite 21: Schläuche

    Bestell- Schlauchtyp Weite Ø in Einsatzbereich messer in mm Schlauchs in nummer °C für alle LAUDA Temperierflüssig- EPDM-Schlauch, 10 – 90 keiten, die für Alpha Thermostate RKJ 111 nicht isoliert freigegeben sind für alle LAUDA Temperierflüssig- EPDM-Schlauch, 10 – 90 keiten, die für Alpha Thermostate...
  • Seite 22: Lauda Temperierflüssigkeiten

    -60 – 100 Wasser, Wasser-Glykol-Mischung LZS 007 liert 4.3  LAUDA Temperierflüssigkeiten Beachten Sie: An der unteren Grenze des Temperaturbereichs der Temperierflüssig- keit ist durch die steigende Viskosität mit einer Verschlechterung der Temperiereigenschaften zu rechnen. Nutzen Sie deshalb diesen Tempe- raturbereich nur bei Bedarf ganz aus.
  • Seite 23 Tab. 2: Bestellnummern Temperierflüssigkeiten Gebindegröße Bezeichnung Bestellnummer   5 L 10 L 20 L 200 L Aqua 90 LZB 120 LZB 220 LZB 320 Kryo 10 LZB 132 LZB 232 LZB 332 LZB 832 Kryo 15 LZB 133 LZB 233 LZB 333 LZB 833 Kryo 30 LZB 109 LZB 209 LZB 309 LZB 809 Temperierflüssigkeit Wasser...
  • Seite 24: In Betrieb Nehmen

    5  In Betrieb nehmen 5.1  Stromversorgung herstellen GEFAHR! Transportschaden Stromschlag Prüfen Sie das Gerät vor Inbetriebnahme genau auf Trans-  portschäden! Nehmen Sie das Gerät niemals in Betrieb, wenn Sie einen  Transportschaden festgestellt haben! GEFAHR! Kontakt mit Spannungsleitern durch defekte Netzanschlusslei- tung Stromschlag Die Netzanschlussleitung darf nicht mit Schläuchen mit...
  • Seite 25: Gerät Füllen

    Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose mit Schutzleiter (PE) an. 5.2  Gerät füllen LAUDA übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch Verwendung einer ungeeigneten Temperierflüssigkeit entstehen. Die freigegebene Tem- perierflüssigkeiten finden Sie in Ä Kapitel 4.3 „LAUDA Temperierflüssig- keiten“ auf Seite 22.
  • Seite 26: Gerät Einschalten

    VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit durch unverschlossene Pum- penanschlüsse Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie einen Kurzschlussschlauch an die Pumpenan-  schlüsse an, falls kein externer Verbraucher angeschlossen ist. Die Temperierflüssigkeiten dehnen sich bei Erwärmung aus (zirka 10 % pro 100 °C). Bei angeschlossenem externem Ver- braucher tritt die Gesamtausdehnung im Bad des Thermostaten auf.
  • Seite 27: Menüstruktur

    5.4  Menüstruktur Abb. 5: Menüstruktur Alpha 27 / 56...
  • Seite 28: Solltemperatur Einstellen - Set

    5.5  Solltemperatur einstellen –  Die Solltemperatur ist die Temperatur auf die der Thermostat die Temperier- flüssigkeit im Bad konstant temperieren soll. Drücken Sie die [Eingabetaste] bis SEt (Setpoint) angezeigt wird Drücken Sie die [Eingabetaste]. Die aktuell eingestellte Solltemperatur blinkt.  Stellen Sie mit den [Pfeiltasten] die gewünschte Solltemperatur ein. Drücken Sie die [Eingabetaste] um den neuen Wert zu übernehmen.
  • Seite 29 Drücken Sie die [Eingabetaste] Der aktuell eingestellte Grenzwert blinkt.  Stellen Sie mit den [Pfeiltasten] den gewünschte Grenzwert ein. Drücken Sie die [Eingabetaste] um den neuen Grenzwert zu über- nehmen. Nach vier Sekunden ohne Betätigung der Eingabetaste wird der neue Wert automatisch übernommen. Unterer Temperaturgrenzwert Lo (Unterer Drücken Sie die [Pfeiltaste abwärts] zum Menüpunkt...
  • Seite 30: Betrieb

    6  Betrieb 6.1  Sicherheitshinweise zum Betrieb Alle Arbeiten am Gerät GEFAHR! Dämpfe bilden Ablagerungen auf Leiterplatten, wenn Pump- und Regeleinheit verdreht auf das Bad gesetzt ist. Stromschlag Verwenden Sie eine möglichst geschlossene Abdeckung  des Bades, wenn Dämpfe über der Temperierflüssigkeit entstehen.
  • Seite 31 WARNUNG! Mechanische Beschädigung des Kältemittelkreislaufs Verbrennung, Feuer Verwenden Sie keine mechanischen Werkzeuge zur  schnelleren Enteisung. WARNUNG! Undichtigkeit des Kältekreislaufs Verbrennung, Feuer Verwenden Sie keine korrosiven Temperierflüssigkeiten.  WARNUNG! Fehlbedienung, Technischer Defekt Feuer Zur sicheren Netztrennung den Netzstecker ziehen.  VORSICHT! Gefährdung aufgrund nicht erreichbarem Netzschalter Verbrühung, Erfrierung...
  • Seite 32: Timer Einstellen - Asd

    VORSICHT! Beschränkung der Bedienung oder Einrichtung Ergonomische Beeinträchtigung Positionieren Sie den LAUDA Thermostaten auf einem  Tisch, einem Podest oder dem Boden, sodass Sie alle Bedienelemente (Bad, Anschlüsse, Schnittstellen, Display, Tastatur) optimal bedienen können. VORSICHT! Kontakt mit Dämpfen der Temperierflüssigkeit Atembeschwerden Verwenden Sie einen Abzug.
  • Seite 33: Betriebsart Des Kälteaggregats Einstellen - Cool

    00 00 deakti- Timer deaktivieren Die Timerfunktion kann jederzeit durch Eingabe des Wertes viert werden. Cool 6.3  Betriebsart des Kälteaggregats einstellen –  Das Kälteaggregat der Geräte wird in der Standardeinstellung [AUTO] betrieben. Dabei wird das Kälteaggregat, je nach Temperatur und Betriebszustand, automatisch eingeschaltet oder ausgeschaltet (empfohlene Betriebsweise).
  • Seite 34: Werkseinstellung Wiederherstellen - Def

    Drücken Sie die [Eingabetaste] bis SEt (Setpoint) angezeigt wird. CAL . Drücken Sie die [Pfeiltaste abwärts] bis zum Menüpunkt Halten Sie die [Eingabetaste] länger als drei Sekunden gedrückt. Die Anzeige blinkt  Stellen Sie mit den Pfeiltasten den am Referenzthermometer ange- gebenen Wert ein.
  • Seite 35: Standby - Stby

    Parameter Beschreibung Werkeinstellung Unterer Temperatur- -30 °C grenzwert Cool Betriebsart Kälteag- Auto gregat 6.6  Standby –  StbY Standby wird nach Timer-Abschaltung erreicht (siehe Ä Kapitel Der Status ASd “ auf Seite 32. Das Menü wird durch Betätigung 6.2 „Timer einstellen –  der Eingabetaste dargestellt. StbY wird angezeigt. Drücken Sie die [Eingabetaste]. SEt angezeigt.
  • Seite 36: Instandhaltung

    7  Instandhaltung 7.1  Sicherheitshinweise Instandhaltung GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden oder bewegten Teilen Stromschlag, Stoß, Schneiden, Quetschen Vor jeglichen Instandhaltungsarbeiten muss das Gerät vom  Netz getrennt werden. Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt  werden. GEFAHR! Eindringen von Feuchtigkeit/Reinigungsmittel in das Gerät Stromschlag Verwenden Sie ein leicht feuchtes Tuch für die Reinigung.
  • Seite 37: Instandhaltungsintervalle

    Bedarf, spätestens jährlich Prüfen des äußeren Zustands des Geräts auf Beschädigung und Standfestigkeit zwanzigjährig Austausch von sicherheitsrelevanten elektrischen und elektrome- chanischen Komponenten durch den LAUDA Service. Dies bein- haltet den Übertemperatur- und Unterniveauschutz. 7.3  Luftgekühlten Verflüssiger reinigen WARNUNG! Mechanische Beschädigung des Kältemittelkreislaufs Verbrennung, Feuer Beschädigen Sie nicht den Kältekreislauf.
  • Seite 38: Temperierflüssigkeit Prüfen

    Frontblende abnehmen Fassen Sie die Frontblende unten an den Seiten und ziehen Sie die Frontblende nach vorne. Die Frontblende wird an der Unterseite des Chassis von zwei Magneten gehalten. Entnehmen Sie die Frontblende und reinigen Sie den Verflüssiger. Abb. 6: Abnehmen der Frontblende Frontblende einsetzen Fassen Sie die Frontblende an den Seiten an, kippen den oberen Rand zum Gerät und setzen Sie die Frontblende unter den Badrand.
  • Seite 39 HINWEIS! Verschleiß, Verunreinigung, Verwässerung der Temperierflüs- sigkeit Geräteschaden Bei Bedarf ist die Temperierflüssigkeit (zum Beispiel bei  Änderung der Betriebsweise), jedoch mindestens gemäß der Instandhaltungsintervalle, auf Gebrauchstauglichkeit zu prüfen. Eine Weiterverwendung der Temperierflüssigkeit ist nur zulässig, wenn das die Prüfung ergeben hat. Verschleiß...
  • Seite 40: Übertemperatur- Und Unterniveauschutzeinrichtung Prüfen

    Das Gerät schaltet in Störung, der Übertemperaturalarm wird angezeigt. Falls nach 45 Sekunden kein Übertemperaturalarm aus- gelöst wird nehmen Sie das Gerät außer Betrieb und kontaktieren sie den LAUDA Service. Stellen Sie den Temperatursollwert auf 10 °C. Schalten Sie das Gerät aus. Abb. 7: Übertemperaturalarm Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose! Warten Sie 30 Minuten, bis der Heizkörper abgekühlt ist.
  • Seite 41: Pumpenmotorüberwachung

    Beheben Sie die Ursache für die Überlastung des Pumpenmotors. Schalten Sie den Thermostaten nach ausreichend Wartezeit wieder ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Prüfen Sie im Betrieb die Umwälzung im Bad. Besteht die Störung weiterhin, kontaktieren Sie den LAUDA Service. Alpha 41 / 56...
  • Seite 42: Störungen

    Sie im Fehlerfall das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Einschalten des Gerätes der Fehler erneut auf, notieren Sie sich den Fehlercode und kontaktieren Sie den LAUDA Service. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 1.14 „Kontakt LAUDA “ auf Seite 9. 42 / 56...
  • Seite 43: Übersicht Der Störungsmeldungen

    8.2  Übersicht der Störungsmeldungen Tab. 3: Alarme Anzeige Beschreibung ourt Badtemperatur ist höher als die zulässige Maximaltemperatur 110 °C. hEAd Temperatur in der Pump- und Regeleinheit ist höher als 75 °C. SAFE Unterniveau-/Übertemperatur- schutz hat ausgelöst. Pumpenmotorüberwachung ausge- löst. Badtemperatur ist höher als der ein- gestellte obere Temperaturgrenz- wert Hi.
  • Seite 44: Außerbetriebnahme

    9  Außerbetriebnahme 9.1  Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren WARNUNG! Kontakt mit heißer oder kalter Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf  Raumtemperatur. WARNUNG! Spritzer von Temperierflüssigkeit Augenschädigung Tragen Sie bei allen Arbeiten am Gerät eine geeignete  Schutzbrille. Beachten Sie die Vorschriften zur Entsorgung der benutzten Temperierflüssigkeit.
  • Seite 45 Beim Wechsel auf eine andere Temperierflüssigkeit müssen Sie eventuell die Temperaturgrenzwerte mit anderen Werten neu einstellen. Alpha 45 / 56...
  • Seite 46: Entsorgung

    10  Entsorgung 10.1  Kältemittel entsorgen GEFAHR! Unkontrolliertes Entweichen von Kältemittel Explosion, Verbrennung, Feuer Entsorgen Sie keinen unter Druck stehenden Kältekreislauf.  Die Entsorgung ist nur durch zertifizierte Fachkräfte  erlaubt, die für den Umgang mit brennbaren Kältemitteln ausgebildet sind. Personal: Zertifizierte Fachkraft Typ und Füllgewicht des Kältemittels sind auf dem Typenschild angegeben.
  • Seite 47: Technische Daten

    11  Technische Daten 11.1  Allgemeine Technische Daten Die Angaben wurden nach DIN 12876 ermittelt. Angabe Einheit Wert Aufstellung und Verwendung in Innenräumen Verwendung bis zu einer maximalen 2000 Höhe über dem Meeresspiegel Umgebungstemperaturbereich °C 5 – 40 Luftfeuchte höchste relative Luftfeuchte 80 % bis 31 °C und bis 40 °C auf 50 % linear abnehmend Temperatur bei Lagerung...
  • Seite 48: Stromaufnahme Und Heizleistung

    Angabe Einheit RA 8 RA 12 14,5 ‑ maximal Badkessel   Badkessel aus tiefgezogenem Edelstahl 1.4301 entspricht SAE 30304 AISI 304 Außenmantel (Gehäuse)   pulverbeschichtetes Stahlblech Standfüße   vier angeschraubte Standfüße mit Gummi- puffer Badöffnung (B x T) mit Kontrollkopf 165 x 177 300 x 203 Badtiefe nutzbare Badtiefe...
  • Seite 49: Kälteleistung

    11.4  Kälteleistung Die Kälteleistung wird bei einer bestimmten Temperatur der Temperierflüssigkeit gemessen. Die Umgebungstemperatur für die Messung beträgt 20 °C. Als Temperierflüssigkeit wird Ethanol verwendet. Tab. 7: Alpha Kältethermostate mit natürlichem Kältemittel Kälteleistung bei Einheit RA 8 RA 12 20 °C 10 °C 0 °C -10 °C -20 °C -25 °C...
  • Seite 50: Abkühlkurven

    11.6  Abkühlkurven Abb. 10: Abkühlkurven Alpha 11.7  Pumpenkennlinie Abb. 11: Pumpenkennlinie Alpha 50 / 56 Alpha...
  • Seite 51: Zubehör

    12  Zubehör Tab. 8: Optionales Zubehör für Alpha Kältethermostate Bezeichnung passend für Bestellnummer Reagenzglasgestell für Edelstahl, rostfrei, je 1 Gestell passt in einen RA UE  038 12 Reagenzgläser, 180 mm x 60 mm x 80 mm, d = 20 mm ‑40 – 200 °C Reagenzglasgestell für PP weiß, je 2 Gestelle passen in einen UE ...
  • Seite 52 Alle Gestelle werden ohne Reagenzgläser geliefert. All racks are delivered without glass tubes. Für weiteres Zubehör beachten Sie auch unser Zubehörprospekt oder kon- taktieren Sie uns direkt, Ä Kapitel 1.14 „Kontakt LAUDA “ auf Seite 9. 52 / 56 Alpha...
  • Seite 53: Konformitätserklärung

    EN 378-2:2016 (Abl. 09.06.2017) Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Dr. Jürgen Dirscherl, Leiter Forschung & Entwicklung Unterzeichnet für und im Namen von: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Lauda-Königshofen, 13.05.2026 Nina Kössel, Leiterin Qualitäts- und Umweltmanagement...
  • Seite 54: Warenrücksendung Und Unbedenklichkeitserklärung

    14  Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung Warenrücksendung Sie möchten LAUDA ein von Ihnen erworbenes LAUDA Produkt zurück- senden? Für die Warenrücksendung zum Beispiel zur Reparatur beziehungs- weise Reklamation benötigen Sie eine Freigabe von LAUDA in Form Return Material Authorization (RMA) oder Bearbeitungsnummer .
  • Seite 55: Index

    15  Index Abkühlkurven ......50 Fehler ........42 Beschreibung .
  • Seite 56 Temperaturgrenzwerte ..... . . 28 Temperierflüssigkeit Lo ........28 Entfernen .
  • Seite 57: Hersteller

    Hersteller Laudaplatz 1 ◦ 97922 Lauda-Königshofen ◦ Deutschland Telefon: +49 (0)9343 503-0 E-Mail: info@lauda.de ◦ Internet: https://www.lauda.de...

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