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JUMO I/O-System Mehrkanal-Reglermodul Betriebsanleitung 70515200T90Z000K000 V1.00/DE/2025-12-16...
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Weitere Informationen und Downloads jmo.to/705152-de...
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Inhalt Inhalt Zu dieser Dokumentation .........5 Gültigkeit .
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Inhalt Anschlusselemente............27 Anschlussplan.
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1 Zu dieser Dokumentation Gültigkeit Diese Dokumentation gilt für das vorliegende Modul (7051xx) des JUMO I/O-Systems für alle Software- und Hardware-Versionen des Moduls. Wenn eine Funktion des Moduls von einer bestimmten Software- oder Hardware-Version abhängig ist, wird in der Dokumentation darauf hingewiesen.
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1 Zu dieser Dokumentation Symbole WARNUNG! Das Signalwort „WARNUNG“ kennzeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Die Nichtbeachtung kann zum Tode oder zu schwersten Verletzungen führen. Die Anweisungen im Warnhinweis unbedingt beachten und ihnen Folge leisten! GEFAHR! Das Signalwort „GEFAHR“ kennzeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Die Nichtbeachtung führt zum Tode oder zu schwersten Verletzungen.
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2 Sicherheit Bestimmungsgemäße Verwendung Das Mehrkanal-Reglermodul ist ein Modul des JUMO I/O-Systems (7051xx). Das Gerät ist ein 1- oder 2-Kanal PID-Regler zur Regelung von Temperaturen, Drücken und anderen Prozessgrößen für das Au- tomatisierungssystem JUMO variTRON (7050xx). Es ist zur Verwendung in Innenräumen geeignet und wird auf einer Hutschiene innerhalb eines Schaltschranks montiert.
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Beschreibung 3 Beschreibung Aufbau und Funktion Blockdarstellung Mehrkanal-Reglermodul 705152-01 2 Relaisausgänge 2 Analogeingänge, universal (Schließer) 1 universeller Analogausgang 3 Digitaleingänge, 0 bis 10V / 0(4) bis 20 mA DC 0/24 V Spannungsversorgung Systembus Blockdarstellung Mehrkanal-Reglermodul 705152-02 2 Analogeingänge, 3 Digitalausgänge universal DC 0/24 V 1 universeller Analogausgang...
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Für die Digitaleingänge stehen jeweils ein Alarm und für die Analogeingänge jeweils zwei Grenzwertüberwachungen zur Verfügung. Für den direkten Anschluss an JUMO variTRON 500 ist ein Systemmodul (705171) erforderlich, für den Anschluss an JUMO variTRON 300 und 500 touch wird ein Kommunikationsmodul 3-Kanal (705163) be- nötigt.
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3 Beschreibung Typenschild Die Angaben auf dem Typenschild dienen der Identifikation des Geräts. Lage Das Typenschild befindet sich auf der linken Gehäuseseite (Etikett oder Laserbeschriftung). Inhalt Das Typenschild beinhaltet wichtige Informationen. Unter anderem sind dies: Beschreibung Bezeichnung auf dem Beispiel Typenschild Gerätetyp 705152/01-0-36-66/000...
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3 Beschreibung Prüfzeichen und Zertifikate Bezeichnung Prüfstelle Zertifikat-Nr. Beantragt Prüfgrundlage Class Guidelines CG 0339 Gilt für Modul mit Typenzusatz 062 Bezeichnung Prüfstelle Underwriters Laboratories Zertifikat-Nr. Beantragt Prüfgrundlage CAN/CSA-C22.2 No. 61010-1-12 (3. Ed.) / UL 61010-1 (3. Ed.) Gilt für Alle Ausführungen des Moduls Bezeichnung DIN CERTCO - Temperaturregeleinrichtungen und Temperaturbegrenzer für wärmeerzeugende Anlagen...
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Technische Daten 4 Technische Daten Elektrische Sicherheit Anforderungen DIN EN 61010-1:2020 Elektrische Daten Spannungsversorgung DC 24 V +25/-20 % SELV Restwelligkeit Stromaufnahme 122 mA bei 19,2 V Leistungsaufnahme 2,7 W Ein- und Ausgangsklemmen Printklemmen oder steckbare Klemmen mit Push-In-Technologie Leiterquerschnitt Draht oder Litze Min. 0,25 mm , max.
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4 Technische Daten Analogeingänge Allgemein Beide Geräteausführungen verfügen jeweils über 2 universelle Analogeingänge. Widerstandsthermometer Anschlussart Zwei-, Drei- oder Vierleiter Umgebungstemperatureinfluss ≤ 50 ppm/K Sensorleitungswiderstand je Leitung Zweileiterschaltung max. 10 Ω Drei-/Vierleiterschaltung max. 30 Ω Abtastzeit 50 ms Bezeichnung Norm Messbereich Mess- Messstrom genauigkeit...
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4 Technische Daten Thermoelemente mV-Messung -30 bis +75 mV, < ±0,3 % Vergleichsstelle Temperatursensor intern Vergleichsstellengenauigkeit ±0,5 K, eine Vergleichsstelle im Modul für alle Kanäle Umgebungstemperatureinfluss ≤ 100 ppm Abtastzeit 50 ms Bezeichnung Norm Messbereich Mess- genauigkeit Fe-CuNi „L“ DIN 43710:1985 IPTS-68 -200 bis +900 °C ≤...
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4 Technische Daten Messkreisüberwachung Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein. Messwertgeber Messbereichsüber-/ Fühler-/ Fühler-/ unterschreitung Leitungskurzschluss Leitungsbruch Thermoelement wird erkannt wird nicht erkannt wird erkannt Widerstandsthermometer wird erkannt Spannung 0 bis 1 V wird erkannt wird nicht erkannt wird erkannt 0 bis 10 V wird erkannt...
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4 Technische Daten 705152/01 Relaisausgang Allgemein Das Gerät vom Typ 705152/01 verfügt über 2 Relaisausgänge. Diese arbeiten als Schließer und besit- zen einen gemeinsamen Pol. Die Relaisausgänge sind für eine hohe Anzahl von Schaltzyklen ausge- legt. Anzahl Anschluss Frontseitig (Klemmen mit Push-In-Technologie) Schließer Schaltleistung 2 A bei AC 230 V, ohmsche Last...
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4 Technische Daten Galvanische Trennung Regler 2-Kanal (Relais) 705152/01 Funktionale galvanische Trennung zum Anschluss von SELV- oder AC 3800 V PELV-Stromkreisen. (10) Die Spannungsangaben entsprechen den Prüfwechselspannungen (Effektivwerte) für die Typprüfung gemäß DIN EN 60730-1:2025 und nach DIN EN 61010-1:2020. Relaisausgang 1 Relaisausgang 2 Analogausgang...
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4 Technische Daten Umwelteinflüsse Lagerbedingungen 1K21 nach DIN EN 60721-3-1 Temperaturbereich (erweitert) -40 bis +70 °C Betriebsbedingungen 3K22 nach DIN EN 60721-3-3 Temperaturbereich (erweitert) -20 bis +55 °C Relative Feuchte (erweitert) ≤ 90 % ohne Betauung Vibrationsfestigkeit DIN EN 60068-2-6 Auslenkung 0,15 mm von 10 bis 58,1 Hz Beschleunigung...
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4 Technische Daten 4.11 Abmessungen Regler 2-Kanal (Relais) Abmessungen mit Printklemmen Abmessungen mit steckbaren Klemmen (Leiterplattenklemmen) (Leiterplattensteckverbinder) Regler 2-Kanal (Digitalausgang) Abmessungen mit Printklemmen Abmessungen mit steckbaren Klemmen (Leiterplattenklemmen) (Leiterplattensteckverbinder)
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Montage 5 Montage Montage vorbereiten Warnhinweise GEFAHR! Die Lastkreise von Modulen mit Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen können mit einer ge- fährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor der Montage dieser Module sind gegebenenfalls die Lastkreise spannungsfrei zu schalten. Die- se Arbeit darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
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Routermodul 3-Port (705042) und ein Systemmodul (705171) oder • ein Routermodul 1-Port (705043) und ein Systemmodul (705171) Diese Module verbinden die Module des JUMO I/O-Systems (7051xx) mit der Spannungsversorgung und dem Systembus. Zwischen der Zentraleinheit und dem Systemmodul sowie zwischen einem Routermodul 3-Port/1-Port und dem Systemmodul können Module der Serie 7050xx angeordnet werden.
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5 Montage Mindestabstände – Modul mit steckbaren Klemmen (Leiterplattensteckverbindern)
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5 Montage Modul montieren HINWEIS! Werden im Rahmen der Montage auf der Hutschiene mehrere Module nebeneinander angeordnet und dabei mit dem Endstück zu starker seitlicher Druck ausgeübt, führt das zum Auffächern der Module. Um das Auffächern zu verhindern, das Endstück nur leicht von der Seite an das letzte Modul heranschieben und dann die Schraube festziehen.
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5 Montage 5. Den Endhalter (D) mit einem Schraubendreher befestigen. Dabei darauf achten, dass der Endhalter bündig am letzten Modul anliegt. HINWEIS! Gegebenenfalls die im Zubehör erhältlichen Verbindungsschienen verwenden, um die Vibrations- und Schockfestigkeit der Modulanordnung zu erhöhen.
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Elektrischer Anschluss 6 Elektrischer Anschluss Elektrischen Anschluss vorbereiten ACHTUNG! Beschädigung der Module Ziehen oder stecken Sie die Module nicht, während sie unter Spannung stehen, da dies zu einer Be- schädigung der Module führen kann. Spannungsversorgung trennen. HINWEIS! Die folgenden Hinweise gelten für das gesamte I/O-System (7051xx) und treffen teilweise nur für das eine oder andere Modul zu.
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6 Elektrischer Anschluss Anschlusselemente Anschlusselemente Mehrkanal-Reglermodul 705152/01 Relaisausgang 1 + 2 Analogeingang universal 1 Steckverbinder (Buchse, seitlich) für Spannungsversorgung Out und Systembus EtherCAT Out Analogeingang universal 2 Digitaleingang 1 bis 3 mit zugeordneter LED Analogausgang Steckverbinder (seitlich) für Spannungsversorgung In und Systembus EtherCAT In...
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6 Elektrischer Anschluss Anschlusselemente Mehrkanal-Reglermodul 705152/02 Digitalausgang mit zugeordneten LEDs Analogeingang universal 1 Steckverbinder (Buchse, seitlich) für Spannungsversorgung Out und Systembus EtherCAT Out Analogeingang universal 2 Digitaleingang 1 bis 3 mit zugeordneter LED Analogausgang Steckverbinder (seitlich) für Spannungsversorgung In und Systembus EtherCAT In...
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6 Elektrischer Anschluss Anschlussplan ACHTUNG! Bei maximaler Belastung kann die Temperatur an den Klemmen 60 °C überschreiten. Dadurch kann die Isolation der Leitung beschädigt werden. Die Leitung muss bis mindestens 80 °C hitzebeständig sein. HINWEIS! An die Klemmen dürfen nur Kupfer- und Ausgleichsleitungen angeschlossen werden. Die Geräte 705152/01 (Relaisausgang) und 705152/02 (Digitalausgang) unterscheiden sich bei der Funktionalität und Belegung der Anschlussklemmen 1 bis 3 bzw.
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6 Elektrischer Anschluss Signalart Eingang Klemmen Symbol und Klemmenbezeichnung Widerstand/ 5 und 8 5, 9 Potenziometer 9 und 12 Zweileiterschaltung 8, 12 Widerstand/ 5, 6, 8 5, 9 Potenziometer 9, 10, 12 6, 10 Dreileiterschaltung 8, 12 Widerstand/ 5 bis 8 5, 9 Potenziometer 9 bis 12...
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6 Elektrischer Anschluss 6.3.2 705152/02 Digitalausgang nur 705152/02 Signalart Ausgang Klemmen Symbol und Klemmenbezeichnung Digitalausgänge 1-3 1 und 2 1 - + gem. Emitter 1 und 3 2 - S1-Collector 1 und 4 3 - S2-Collector 4 - S3-Collector 6.3.3 705152/01 Relaisausgang nur 705152/01 Signalart...
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7 Inbetriebnahme Das Modul wird nicht separat in Betrieb genommen, sondern zusammen mit den anderen I/O-Modulen und dem Busmaster, zum Beispiel der Zentraleinheit JUMO variTRON 500 (705002). Die Beschreibung der Inbetriebnahme ist deshalb nicht Gegenstand dieses Dokuments. Für die Inbetriebnahme sind das PC-Programm JUMO smartWARE Setup variTRON und die Weban- wendung JUMO Web Cockpit erforderlich.
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7 Inbetriebnahme LED-Display Mode Farbe Beschreibung LED leuchtet dauerhaft Kritischer Kommunikations- oder Anwendungscontroller-Fehler; Watchdog Timeout von ESC er- kannt Doppelblitz Anwendungs-Watchdog, 200 ms ein - 200 ms aus - 200 ms ein Timeout ist eingetreten - 1 s aus LED blitzt kurz Lokaler Fehler;...
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Konfiguration 8 Konfiguration Für die Konfiguration des Moduls steht das PC-Programm JUMO smartWARE Setup zur Verfügung (im Folgenden als Setup-Programm bezeichnet). Das Modul lässt sich zudem mit der Webapplikation JUMO variTRON Web Cockpit konfigurieren (im Folgenden als Web Cockpit bezeichnet).
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8 Konfiguration Analogeingänge Das Gerät ist mit zwei Universal-Analogeingängen ausgestattet. Je Analogeingang stehen zwei Grenz- wertüberwachungen zur Verfügung. HINWEIS! Nach Änderung der Konfiguration stehen die neuen Eingangswerte nach ca. 2 Sekunden zur Verfügung. Nach Netz-Ein werden alle Analogeingänge initialisiert und beginnen ihre Messungen von neuem. Es werden keine Zustände über Netz-Aus gespeichert.
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8 Konfiguration Skalierung Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Messbereich Werkseitige Einstellung ist abhängig von Sensor und Linearisierung Anfang 0.0 (V, mA, %) Anfangswert des Messbereichs (bei Widerstandsferngeber, Einheitssi- gnal und Potenziometer) zur Erken- nung von Out-of-Range Messbereich-Ende Werkseitige Einstellung ist abhängig von Sensor und Linearisierung 100.0 (V, mA, %) Endwert des Messbereichs (s.
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8 Konfiguration Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Linearisierungstyp Je nach Eingangssignal Temperatur oder kundenspezifisch Kundenspezifisch Je nach Sensorart können in verschie- Kundenspezifische Linearisierung denen Bereichen 0 bis 400 Ω, 0 bis durch Stützstellen (Wertepaare) oder 4000 Ω, 0 bis 75 mV, 0 bis 20 mA oder Polynom 4.
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8 Konfiguration Grenzwertüberwachung 1, 2 Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Grenzwertüberwa- inaktiv, AF7, AF8 Dieser Analogeingang kann mit den chung 1, 2 Alarmfunktionen AF7 oder AF8 überwacht werden Signalunterdrückung Digitalselektor Grenzwert -99999999 bis 0 bis 99999999 Schaltdifferenz 0 bis 99999999 Einschaltverzögerung 0 bis 100000 s Name Grenzwertüberwachung 1, 2 beliebiger Text...
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8 Konfiguration Linearisierung Standard (Thermoelement) Bezeichnung Standard Messbereich Messbereich Min. in °C Max. in °C Pt13Rh-Pt IEC 60584:2013 ITS-90 +1768 DIN EN 60584-1:2014-07 Pt10Rh-Pt Pt30Rh-Pt6Rh +1820 Fe-CuNi -200 +1200 Cu-CuNi -200 +400 NiCr-CuNi -200 +1000 NiCrNi -200 +1300 NiCrSi-NiSi Fe-CuNi DIN 43710:1985-12 IPTS-68 -200...
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8 Konfiguration Skalierung Anfang/Ende Der Korrekturwert wird vorzeichenrichtig zum Messwert addiert (durch Eingabe eines negativen Korrek- turwerts wird der Messwert reduziert). Filterzeitkonstante Die Filterzeitkonstante dient zur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (Filter 2. Ordnung). Bei einer sprunghaften Änderung des Eingangssignals werden nach einer Zeit, die der Filterzeitkonstante ent- spricht, ca.
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8 Konfiguration 8.2.1 Alarme Alarme Für jeden der beiden Analogeingänge kann eine Grenzwertüberwachung mit einem oder zwei Alarmen und unterschiedlichen Alarmtypen aktiviert werden. Darüber hinaus wird diese Funktion benötigt, um im Falle einer Unter- oder Überschreitung des Messbereichs (Out-of-Range) den Sammelalarm des Reg- lermoduls auszulösen.
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8 Konfiguration Alarm-/Ereignisliste Setup-Programm: Auswahl des Textes aus einer Drop-Down-Liste Durch einen Klick auf die Schaltfläche “...” öffnet sich eine Liste mit den Textnummern und den zugeord- neten Texten. Die Texte sind editierbar. Multifunktionspanel: Auswahl des Textes anhand der Textnummer Das Ansehen und Editieren der Texte ist ausschließlich im Setup-Programm möglich.
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8 Konfiguration 8.2.2 Feinabgleich Mit dem kundenspezifischen Feinabgleich können die Messwerte des Analogeingangs korrigiert wer- den. Im Gegensatz zum Offset, mit dem für die gesamte Kennlinie ein konstanter Korrekturwert vorge- geben wird, lässt sich mit dem Feinabgleich auch die Steigung der Kennlinie verändern. Der Parameter des Feinabgleichs wird als gerätespezifische Konfiguration gekennzeichnet.
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8 Konfiguration Feinabgleich durchführen 1. Unteren Wert (möglichst niedrig und konstant) mit Referenzmessgerät ermitteln. Beispiel: Ofentemperatur auf 20°C einstellen 2. Den Anzeigewert als Anfangswert Ist und den Referenzwert als Anfangswert Soll eingeben. Beispiel: 15 und 20 eingeben. 3. Oberen Wert (möglichst hoch und konstant) mit Referenzmessgerät ermitteln. Beispiel: Ofentemperatur auf 80°C erhöhen.
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8 Konfiguration Analogausgänge Beide Gerätetypen sind mit jeweils einem Analogausgang ausgestattet. Der Analogausgang kann als Strom- oder Spannungsausgang (Einheitssignal) konfiguriert werden und ist frei skalierbar. Bei Bedarf können weitere externe Ausgänge verknüpft werden. Parameter Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Signalquelle Analogselektor (Netzwerkvariablen Analogausgang 1) Signalart Spannung 0 V bis 10 V...
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8 Konfiguration Regler 8.4.1 Regler Bei dem Gerät handelt es sich um einen 1- oder 2-Kanal Regler zur Regelung von Temperaturen, Drü- cken und anderen Prozessgrößen. Es kann unabhängig von der Anzahl der Kanäle als stetiger Regler, Zweipunktregler, Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler oder stetiger Regler mit integriertem Stellungs- regler konfiguriert werden.
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8 Konfiguration Y0 = 0 % 100 % w-Xd1 Y0 = 100 % 100 % w+Xd1 Y0 = -100 % 100 % w-2*Xd1 w-Xd1 Dreipunktregler Dieser Regler hat zwei Ausgänge, die als stetig (Analogausgang) oder schaltend (Digitalausgang) kon- figuriert werden können. In beiden Fällen lässt sich der Regler mit P-, PI-, PD- oder PID-Übertragungs- verhalten parametrieren.
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8 Konfiguration Für die schaltenden bzw. Halbleiter-/Logik-Ausgänge können jeweils minimale Relaiseinschaltzeiten Tk1, Tk2 konfiguriert werden. Ist ein Ausgang aktiv, so bleibt er mindestens für die eingestellte Zeit aktiv, auch wenn das Schaltkriterium nicht mehr erfüllt ist. Der Wert der minimalen Relaiseinschaltzeit ist gleich der minimalen Relaisausschaltzeit.
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8 Konfiguration 8.4.2 Reglereingang Reglereingang Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Regler Istwert Analogselektor (keine Auswahl) Istwerteingang Filterzeitkonstante 0 bis 100 s (0,6) Filterzeitkonstante Nachkommastelle Istwert Auto Nachkommastelle x für Istwert XXXXXp XXXXpX XXXpXX XXpXXX XpXXXX Regler Sollwert Analogselektor (keine Auswahl) Sollwerteingang Nachkommastelle Sollwert Auto Nachkommastelle für Soll- wert...
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8 Konfiguration Additive Störgröße Bei der additiven Störgrößenaufschaltung werden Störungen, welche am Streckeneingang einwirken, in ihrer Auswirkung gänzlich beseitigt. Die additive Störgrößenaufschaltung erfolgt nach folgender Blockstruktur: (1) Strecke (2) Regler w Sollwert x Istwert y Stellgrad z Störgröße Multiplikative Störgröße Durch die multiplikative Störgrößenaufschaltung wird die Reglerverstärkung Kp beeinflusst.
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8 Konfiguration 8.4.3 Selbstoptimierung Zur Anpassung der Regelparameter an die Regelstrecke werden zwei Optimierungsmethoden, Schwin- gungsmethode und Sprungantwortmethode, integriert. Als Standardmethode ist die Schwingungsme- thode festgelegt. Bei beiden Selbstoptimierungsmethoden ermitteln je nach konfigurierter Reglerart und Regelstruktur fol- gende Regelparameter: Reglerart Regelstruktur 1 optimiert Optimierte Parameter...
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8 Konfiguration Schwingungsmethode Bei der Schwingungsmethode berechnet sich der Regler eine Schaltgerade. An dieser Schaltgerade wird der Stellgrad zwischen 100 % und 0 % umgeschaltet bzw. umgekehrt, was zu einer Schwingung der Regelgröße führt. Aus den resultierenden Schwingungsamplituden und Zeiten werden die optimalen Regelparameter berechnet.
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8 Konfiguration Schwingungsmethode Zum Optimierungsbeginn der Sprungantwortmethode wird ein Ruhestellgrad ausgegeben und gewartet, bis der Istwert stabil ist. Anschließend erfolgt ein Sprung in der vorgegebenen Höhe. Aus dem resultie- renden Istwertverlauf werden die Regelparameter ermittelt. Die Selbstoptimierungsfunktion ist beendet, nachdem der Istwert seine maximale Steigung überschritten hat. Die Ausgabezeit des Ruhestellgrades ist abhängig von der Nachstellzeit Tn1 (bei negativem Ruhestellgrad Tn2) und beträgt mindestens 60 Sekunden.
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8 Konfiguration ( ) 1 y1 / 100 % ( ) 4 ( ) 2 t = 0 ( ) 3 Alarm Ansprechzeit Überwachung aktiv Überwachungsband Istwert Stellgrad Beim Dreipunktschrittregler ohne Stellgradrückmeldung berechnet sich die Gesamtansprechzeit aus der Summe der Stellgliedlaufzeit TT und der Ansprechzeit. Ein Alarm kann dann ausgegeben werden, wenn der Ausgangskontakt für diese Gesamtansprechzeit ununterbrochen angezogen ist.
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8 Konfiguration 8.4.5 Stellgradüberwachung Die Stellgradüberwachung kontrolliert den Stellgrad im ausgeregelten Zustand. Sie kann in der Konfi- guration aktiviert werden. Für die korrekte Funktion der Stellgradüberwachung ist die Kenntnis des mitt- leren Stellgrades im ausgeregelten Zustand erforderlich. Die Ermittlung des mittleren Stellgrades erfolgt über eine gleitende Mittelwertberechnung.
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8 Konfiguration Stellgradüberwachung Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Stellgradüberwachung Frei Regelkreisüberwachung Verriegelung Ermittlungszeit 0 bis 100000 s (350) Ermittlungszeit Stellgradband 0 bis 100 % (10) Überwachungsband Regeldifferenzband 0 bis 99999 (1) Regeldifferenzband Aktivierung Digitalsignale (keine Auswahl) über Digitalselektor auswählbar Alarmverzögerung 0 bis 100000 s Alarmverzögerung Werksseitige Einstellungen sind fett gedruckt Einheit entsprechend der Einheit des Istwerteingangs...
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8 Konfiguration 8.4.7 Parametersätze Die folgende Tabelle zeigt die Parameter eines Parametersatzes. Dieselben Parameter stehen auch für den zweiten Parametersatz zur Verfügung. Das Übertragungsverhalten wird durch Auswahl der Regelstruktur vorgegeben und durch die Konfigu- ration der Parameter Proportionalbereich (P-Anteil), Vorhaltezeit (D-Anteil) und Nachstellzeit (I-Anteil) bestimmt.
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8 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Y0 Arbeitspunkt -100 bis +100 (0) Arbeitspunktkorrektur (in Prozent) bei einem P- oder PD-Regler (Korrekturwert für den Stell- grad) Hat der Istwert den Sollwert erreicht, entspricht der Stellgrad dem Arbeitspunkt Y0. Y1 Max. Stellgrad - 0 bis 100 % Zulässiger maximaler Stellgrad (in Prozent;...
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8 Konfiguration Geräteeinstellungen 8.5.1 Gerätekonfiguration Die hier gemachten Einstellungen für den Modulnamen und die Betriebsart „Regler autark“ sind für das gesamte Gerät gültig. Sie stehen umgehend nach dem Konfigurieren bzw. der Initialisierung zur Verfü- gung. Siehe „Allgemeine Einstellungen“, Seite 34 Regler autark Parameter Auswahl/Einstellungen...
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8 Konfiguration Voraussetzungen Eine Voraussetzung für den autarken Betrieb ist, dass der Istwert eines Reglerkanals über einen Ana- logeingang des Reglermoduls bezogen wird. Ebenso muss der Stellgrad über einen Analog- bzw. Digi- talausgang des Reglermoduls der Regelstrecke zugeführt werden. Sofern im regulären Betrieb auch externe Signale (NV_...) verwendet werden, stehen diese nach dem Wechsel in den autarken Betrieb nicht mehr zur Verfügung.
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8 Konfiguration Digitaleingänge Im Gerät stehen drei Digitaleingänge zur Verfügung. Digitaleingang 1 ist als Zähleingang (Frequenzmes- sung bis 12,5 kHz) verwendbar. Der Zustand eines Digitaleingangs wird durch die entsprechende LED angezeigt. Die Anzeige entspricht dem Ausgangssignal zum Systembus. Digitaleingang 1 bis 3 Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung...
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8 Konfiguration Digitalausgänge Das Gerät ist in zwei Varianten, die sich in der Art der Digitalausgänge unterscheiden lieferbar. Über eine unterschiedliche HW-Kennung können die Varianten unterschieden und dementsprechend konfiguriert werden. Variante 705152/01 verfügt über zwei Relaisausänge. Variante 705152/02 ist mit drei Open-Col- lector Digitalausgängen DC 24 V mit maximal je 50 mA zur ausgestattet.
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8 Konfiguration Hardwarezähler (12,5 kHz) Das Gerät ist mit zwei Hardwarezählern ausgestattet. Der Hardwarezähler 1 besitzt die Funktionalitäten Zählen, Füllen, Frequenzmessung (12,5 kHz). Hardwarezähler 2 verfügt aufgrund einer begrenzten Pin- zahl am Controller, nur die Funktionen Zählen und Füllen. Die Zähler werden physikalisch bzw. über den Eingängen zugeordneten Selektoren gesteuert.
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8 Konfiguration Grenzwertüberwachung Grenzwertüberwachung 1 bis 4 Mit den Grenzwertüberwachungen 1 bis 4 kann ein beliebiges Analogsignal überwacht werden. Sollwertbezogene Schaltfunktionen Mit den Systemparametern der sollwertbezogenen Schaltfunktionen können die Funktionalitäten der Grenzwertüberwachung konfiguriert werden. Systemparameter Funktion benötigt für Alarmfunktion Auswahl verschiedener Alarmfunktionen Sollwert Auswahl des Sollwerts aus dem...
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8 Konfiguration Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL) 1 = Ausgangssignal aktiv w = Sollwert (2) Schaltdifferenz Grenzwert bezogen auf den Sollwert AF3 und AF4 dienen zum Ein- oder Ausschalten unterhalb des Sollwertes. Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch...
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8 Konfiguration Grenzwert bezogen auf den Sollwert AF5 und AF6 dienen zum Ein- oder Ausschalten oberhalb des Sollwertes. Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL) 1 = Ausgangssignal aktiv w = Sollwert (2) Schaltdifferenz Fester Grenzwert AF7 und AF8 überwachen sollwertunabhängig, ob der Istwert einen festen Grenzwert über- oder unter-...
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8 Konfiguration Unsymmetrische Schaltfunktionen Ist für das Grenzverhalten unsymmetrisch eingestellt, überwachen AF1 und AF2, ob der Istwert x inei- nem unsymmetrischen Fenster um den Sollwert liegt. Der Systemparameter kann zur Einstellung eines zweiten Grenzwertes genutzt werden. Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL)
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8 Konfiguration ( ) 2 Eingang Anfahr-Alarmunterdrückung Ausgang Anfahr-Alarmunterdrückung (aus) Ausgang Anfahr-Alarmunterdrückung (ein) Ausgang Anfahr-Alarmunterdrückung (zeit- begrenzt) Alarm beim Einschalten wird während der Alarm beim Einschalten wird ignoriert eingestellten Zeit ignoriert Alarmunterdrückung Mit der Alarmunterdrückung kann der Grenzwertalarm mittels Binärkontakt unterdrückt werden. Wenn die Alarmunterdrückung inaktiv ist, ist die Alarmfunktion immer aktiv.
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8 Konfiguration Einschaltverzögerung Wenn das Alarmfunktions-Ereignis (AFx) aktiv ist, beginnt die in der Einschaltverzögerung hinterlegte Zeit abzulaufen. Während des Ablaufens bleibt der AFx-Ausgang inaktiv. Nach Ablauf der Einschaltver- zögerung wird der AFx-Ausgang auf aktiv gesetzt. Verlässt der AFx-Istwert während der Ablaufzeit den "Schlecht-Bereich", beginnt die Zeit-Zählung bei je- dem erneuten Erreichen des "Schlecht-Bereiches"...
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8 Konfiguration Wischerfunktion Bei einer Grenzwertverletzung setzt die Steuerung den Alarmfunktion-Ausgang nach der eingestellten Wischerzeit automatisch zurück, auch wen die Grenzwertverletzung noch aktiv ist. Geht der Alarmfunk- tion-Istwert während dieser Zeit in den „Gut-Bereich“, wird die Wischerzeit neu gesetzt und der Alarm- funktion-Ausgang wird inaktiv.
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8 Konfiguration Eingang Selbsthaltung Ausgang Selbsthaltung (aus) Ausgang Selbsthaltung (ein) Ausgang Selbsthaltung (immer quittierbar) Quittiersignal Quittiersignal, ungültig Kombination unterschiedlicher Funktionalitäten Einschalten des Grenzwerts Die Einschaltverzögerungszeit startet mit Auftreten der Grenzwertverletzung. Nach ihrem Ablauf beginnt die Wischerzeit. Die Alarmunterdrückung und die Einschaltverzögerungszeit können die Ausgabe des Grenzwertalarms unterdrücken/verzögern.
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8 Konfiguration Eingang Selbsthaltung Ausgang Selbsthaltung (aus) Ausgang Selbsthaltung (ein) Ausgang Selbsthaltung (immer quittierbar) Alarmunterdrückung Einschaltverzögerung Ausschaltverzögerung Wischerzeit Wischerzeit Quittiersignal mit Vorrang vor Ausschaltverzögerung Fehlerverhalten Der Systemparameter "SysPar_GrenzwertfktXVerhaltenImFehlerfall" definiert das Verhalten der AFx- Ausgänge im Fehlerfall. Bei einer Änderung der Konfiguration gelten sofort die neuen Parameter. Eine bereits begonnene Einschaltverzögerung vor oder während der Konfigurationsänderung muss neu be- ginnen.
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8 Konfiguration Eingang Fehlerverhalten Ausgang (Fehlerverhalten aus) Ausgang (Fehlerverhalten ein) Ausgang (Fehlerverhalten eingefroren) Fehlerfall Ereignis- und Alarmliste In der CPU wird eine Ereignis- und Alarmliste geführt. Im Rahmen der Konfiguration kann festgelegt wer- den, ob bei einer Grenzwertverletzung ein Eintrag in die Ereignis- und Alarmliste erfolgen soll. Ein Alarm wird dann am Display der CPU oder im Setup-Programm angezeigt.
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8 Konfiguration 8.10 ST-Code Für das Gerät besteht die Möglichkeit mittels ST-Editor eine eigene Applikationen in ST-Code zu erstel- len. Wegen des fehlenden Kommunikationskanals besteht allerdings keine Debug-Möglichkeit. Der be- stehende ST-Code-Editor ist per Remote Procedure Call (RPC) oder gRPC an das smartWARE Setup angebunden.
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8 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Anzeigebereich-Anfang -99999 bis 99999 (0) Untere Grenze des Anzeigebereichs Kleinere Werte gelten als ungültig (Anzeige: --- ). Anzeigebereich-Ende -99999 bis 99999 (100) Obere Grenze des Anzeigebereichs Größere Werte gelten als ungültig (Anzeige: --- ). ST-Editor Zum Starten des ST-Editors ist die entsprechende Schaltfläche zu betätigen.
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8 Konfiguration REAL 4 Byte IEEE UDINT 4 Byte, kein Vorzeichen Date-Time Digitaleingänge Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung DigitalID inaktiv Bezeichnung STDE$$ Signalbezeichnung Werksseitige Einstellungen sind fett gedruckt Analogeingänge Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung AnalogID inaktiv Bezeichnung STAE$$ Signalbezeichnung Werksseitige Einstellungen sind fett gedruckt Digitalausgänge Parameter Auswahl/Einstellungen...
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8 Konfiguration 8.11 Sollwerte und Rampe Über die Sollwertumschaltung können jedem Regelkreis 4 Sollwerte (ext. Sollwertvorgabe mit Korrektur) zugeordnet werden. Eine Sollwert-Umschaltung wird durch zwei Digitalsignale ermöglicht. Eine Boost- Funktion ist für jeden Regelkreis konfigurierbar. Außerdem verfügt jeder Regelkreis über eine konfigurierbare Rampenfunktion. Der Rampenendwert wird durch die Sollwertvorgabe bestimmt.
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8 Konfiguration Parameter Auswahl/Einstellun- Beschreibung Sollwertumschaltung Digitalsignal 1 Digitalselektor (keine Sollwertumschaltung 1 über Auswahl) Digitalsignal Sollwertumschaltung Digitalsignal 2 Sollwertumschaltung 2 über Digitalsignal Einheit Keine Einheit, Absolute Feuchte, Absolute Tem- peratur, Leitfähigkeit, Strom, Durchfluss, Fre- quenz, Speichergröße, Mischungsverhältnis, Druck, Verhältnis, Relati- ve Feuchte, Relative Temperatur, Widerstand, Spezifische Enthalpie,...
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8 Konfiguration HINWEIS! Im Handbetrieb ist die Rampenfunktion nicht aktiv. Nach der Umschaltung von Handbetrieb auf Automa- tikbetrieb wird der aktuelle Istwert als aktueller Rampenwert übernommen (Rampe startet). Parameter Auswahl/Einstellungen Beschreibung Rampenfunktion Aktivierung Rampenfunktion Toleranzband Inaktiv Toleranzbandaktivierung/ Eigenschaft des Toleranzbands Symmetrisch Über Sollwert Unter Sollwert...
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8 Konfiguration 8.12 Linearisierung Durch die kundenspezifische Linearisierung kann der Anwender eine individuelle Linearisierungskenn- linie für Analogeingänge erstellen. Diese Kennlinie kommt bei allen Analogeingängen zur Anwendung, bei denen die entsprechende Linearisierung in der Konfiguration gewählt wurde. Die Parametrierung der kundenspezifischen Linearisierung wird ausschließlich mit dem Setup-Pro- gramm durchgeführt.
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8 Konfiguration Parameter für Formel (Polynom) Funktion Auswahl/Einstellungen Beschreibung Polynomial 0 (x1 = 1) Koeffizient x0, x1, x2 maximal 20 Polynome Measuring Range Start -99999 bis +99999 (0) Messbereichsanfang Measuring Range End -99999 bis +99999 (100) Messbereichsende Decimal Places 0 bis 6 (4) Anzahl der Nachkommastellen Werksseitige Einstellungen sind fett gedruckt Verhalten bei Fehler...
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8 Konfiguration 8.14 Digitalselektor Der Digitalselektor enthält alle Digitalsignale, die im Gerät für die Konfiguration zur Verfügung stehen. In der folgenden Tabelle sind alle Digitalsignale aufgeführt. Der Eintrag in der Spalte “Richtung” gibt den Ursprung des Signals an. Funktion Instanz Level Richtung Bemerkung...
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Wartung und Reinigung 9 Wartung und Reinigung Reinigen Sie das Gerät von außen mit einem mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel ange- feuchteten Tuch. Verwenden Sie keine aggressiven oder entflammbaren Reinigungsmittel.
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Außerbetriebnahme 10 Außerbetriebnahme 10.1 Demontage GEFAHR! Die Lastkreise von Modulen mit Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen können mit einer ge- fährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor der Demontage dieser Module sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten. Diese Arbeit darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
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10 Außerbetriebnahme Modul von der Hutschiene abnehmen 1. Passenden Schraubendreher in den Entriegelungsschlitz des Moduls stecken und nach oben drü- cken. 2. Modul nach oben aus der Hutschiene schwenken und entnehmen. 10.2 Rücksendung Vorgehen: 1. Das Begleitschreiben für Produktrücksendungen korrekt ausgefüllt und unterschrieben den Ver- sandpapieren beilegen und vorzugsweise außen an der Verpackung anbringen.
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Zubehör 11 Zubehör Bezeichnung Teile-Nr. 10 Verbindungsschienen für erhöhte Vibrations- und Schockfestigkeit (zur Verbindung von 2 Mo- 30065481 dulen werden 2 Schienen benötigt) 10 Beschriftungsschilder zur Modulbeschriftung 30065497...