Seite 5
Inhalt Systemzustand-UI............91 Webserver.
Seite 6
Einleitung 1 Einleitung Sicherheitshinweise Allgemein Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sach- schäden beachten müssen. Diese Hinweise sind durch Zeichen unterstützt und werden in dieser Anlei- tung wie gezeigt verwendet. Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an ei- nem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
Seite 7
Hiermit wird auf das Security Manual verwiesen, das folgende Punkte regelt: • Bestimmungsgemäßer Gebrauch in Bezug auf die Security • Organisatorische Maßnahmen zum Umgang mit Security-Maßnahmen durch den Betreiber • Organisatorische Maßnahmen durch den Hersteller JUMO variTRON 500 Security Manual – 70500000T95Z000K000...
Seite 8
Beschreibung des aufgetretenen Fehlers Das Reparatur-Begleitschreiben (Begleitschreiben für Produktrücksendungen) kann im Internet von der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden: http://produktruecksendung.jumo.info Schutz gegen Elektrostatische Entladung (ESD) (ESD = Electro Static Discharge) Zur Vermeidung von ESD-Schäden müssen elektronische Baugruppen oder Bauteile in ESD-geschütz- ter Umgebung gehandhabt, verpackt und gelagert werden.
Seite 9
1 Einleitung 1.6.4 Entsorgung Entsorgung des Verpackungsmaterials Das gesamte Verpackungsmaterial (Kartonagen, Einlegezettel, Kunststofffolien und -beutel) ist voll recyclefähig. Die landesspezifischen Gesetze und Vorschriften zur Abfallbehandlung und Entsorgung sind zu beach- ten. Entsorgung des Gerätes ENTSORGUNG! Das Gerät oder ersetzte Teile (auch Batterien) gehören nach Beendigung der Nutzung nicht in die Müll- tonne, sondern sind ordnungsgemäß...
Seite 10
Modulübersicht 1.7.1 Zentraleinheit Die Zentraleinheit JUMO variTRON 500 bildet zusammen mit den bewährten Eingangs- und Ausgangs- modulen (inkl. Reglermodul) ein Gesamtsystem. Die Zentraleinheit verwaltet alle Konfigurations- und Parameterdaten des Gesamtsystems und stellt eine SPS nach IEC 61131-3 (CODESYS V3.5) zur Verfügung (Typenzusatz 224).
Seite 11
Stromnormsignale. Hierdurch können verschiedenste Prozessgrößen mit der gleichen Hardware präzise erfasst und digitalisiert werden. JUMO variTRON 500 erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von mehr als 120 Regelkreisen und wird da- durch auch anspruchsvollen Prozessen gerecht. Bei den JUMO variTRON Reglermodulen (7050xx) können die Ein- und Ausgänge jedes Reglermoduls über Optionssteckplätze individuell erweitert und...
Seite 12
70906x 709063 • Dauerlaststrom bis max. 250 A, Lastspannung (ab Systemversion 3) bis max. 500 V • verschiedene Schaltungsvarianten, Last- und Betriebsarten realisierbar I/O-Module - 7051xx JUMO I/O-System Modulbezeichnung Typenblatt Merkmale Mehrkanal-Reglermodul 705152 • 2 Varianten • bis zu 2 unabhängig voneinander konfigurier- bare PID-Regelkreise mit schneller Zykluszeit und bewährten Regelalgorithmen...
Seite 13
Kommunikationsmodul 705162 • Verwendung zusammen mit einem System- 2-Kanal modul an einer Zentraleinheit JUMO vari- TRON 300, JUMO variTRON 500 oder JUMO variTRON 500 touch • externe Spannungsversorgung DC 24 V SELV und EtherCAT In über seitlichen Steckverbin- • Buchse seitlich für Spannungsversorgung und EtherCAT Out •...
Seite 14
Am Anfang eines Strangs übernimmt das 3-Port-Modul die Spannungsversorgung. Um die 8 A-Gren- ze aufzubrechen, kann ein 2-Port-Router für die erneute Einspeisung eingesetzt werden. Mit dem Systemmodul ist ein Mischbetrieb von JUMO variTRON-Modulen (7050xx) und I/O-Modulen (7051xx) möglich, indem an dem letzten 7050xx-Modul das Systemmodul gesetzt und dann die 7051xx-Module angereiht werden.
Seite 18
Spannungs- oder Stromnormsignale. Hierdurch können verschiedenste Pro- zessgrößen mit der gleichen Hardware präzise erfasst und digitalisiert werden. JUMO variTRON 500 erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von mehr als 120 Regelkreisen und wird da- durch auch anspruchsvollen Prozessen gerecht. Mittels Optionssteckplätzen können die Ein- und Aus- gänge jedes Reglermoduls individuell erweitert und angepasst werden.
Seite 19
2 Beschreibung Geräteausführung identifizieren 2.1.1 Typenschild Lage Das Typenschild (A) ist auf dem Modulgehäuse aufgeklebt. Inhalt Das Typenschild beinhaltet wichtige Informationen. Unter anderem sind dies: Beschreibung Bezeichnung auf dem Beispiel Typenschild Gerätetyp 705002/22108-00-00-00-36/000,224 Teile-Nr. 00123456 Fabrikations-Nummer F-Nr. 0070033801219200006 Spannungsversorgung DC 24 V, +25/-20 % Gerätetyp (Typ) Die Angaben auf dem Typenschild mit der Bestellung vergleichen.
Seite 20
DC 24 V +25/-20 %, SELV (10) Typenzusätze d, e Program App (inkl. JUMO variTRON Template, ab Systemversion 7) SPS nach IEC 61131-3 (CODESYS V3.5; erforderlich, um das Gerät als SPS zu be- treiben) Recorder App (ab Systemversion 9) d, f...
Seite 21
Zubehör Bezeichnung Teile-Nr. Typenzusätze (Freischaltungen): Recorder App (ab Systemversion 9) 30071661 JUMO variTRON Program App (inkl. Template, ab Systemversion 7) 00771090 SPS nach IEC 61131-3 (CODESYS V3.5; erforderlich, um das Gerät als SPS zu be- 00724988 treiben) Remote TargetVisu 00724990...
Seite 22
Gerätefunktionen Recorder - Aufzeichnen von Prozessdaten Die Zentraleinheit JUMO variTRON 500 verfügt ab Systemversion 6 serienmäßig über eine Funktion zur Erfassung von Prozessdaten. Damit lassen sich bis zu 240 analoge oder digitale Kanäle (Signale) log- gen. Die Kanäle werden hierfür in Gruppen zusammengefasst.
Seite 23
Software JUMO Cloud Die IoT-Plattform zur Prozessvisualisierung, Datenerfassung, -auswertung und -archivierung ermöglicht weltweiten Zugriff auf Messdaten über die gängigen Webbrowser. Die JUMO Cloud zeichnet sich durch hohe Sicherheit sowie wertvolle Visualisierungs-, Alarm- und Planungsfunktionen aus. Weitere Informationen zur JUMO Cloud: qr-cloud.jumo.info...
Seite 24
Montage 3 Montage Allgemeines zur Montage/Demontage GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010, 705152 und beim Relaismodul 705015, 705143 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. ...
Seite 25
3 Montage Mindestabstände Montage/Demontage auf Hutschiene Alle Module Systems sind für Montage Hutschiene nach DIN EN 60715 (35 mm × 7,5 mm × 1 mm) vorgesehen. Links, am Anfang der Hutschiene muss immer montiert sein: • eine Zentraleinheit oder • ein Routermodul 705042 (oder 705043) oder •...
Seite 26
3 Montage 3.2.1 Zentraleinheit Montage der Zentraleinheit (A1) (A2) (B4) (B3) Vorgehensweise: 1. Zentraleinheit (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). 2. Zentraleinheit nach unten schwenken, bis sie einrastet (A2). 3. Endhalter (B) auf die Hutschiene setzen und nach rechts gegen die Zentraleinheit schieben (B3). 4.
Seite 27
3 Montage Demontage der Zentraleinheit (C) (D) (D2) (B4) (B4) (C3) (A7) (E1) (A5) (F6) Vorgehensweise: 1. Gegebenenfalls Anschlusskabel (Schnittstellen) entfernen. 2. Gegebenenfalls verdrahtete Anschlussklemme (E) der Zentraleinheit (A) mit einem Schraubendre- her lösen und nach vorn abziehen (E1). 3. Endhalter (D) mit einem Schraubendreher vollständig lösen (D2), von unten nach oben drücken, nach vorn schwenken und von der Hutschiene abnehmen.
Seite 28
3 Montage Hinweis: Die Abdeckung muss nicht von der Hutschiene abgenommen werden, wenn seitlich genü- gend Platz ist, um sie mindestens 10 mm nach rechts zu schieben. 5. Module (B) - rechts neben der Zentraleinheit (A) - nach rechts schieben (B4), bis die seitlichen Kon- takte der Zentraleinheit freiliegen.
Seite 29
3 Montage Abmessungen 17.5 94.5 101.5 23.3...
Seite 30
Elektrischer Anschluss 4 Elektrischer Anschluss Installationshinweise HINWEIS! Diese Installationshinweise gelten für das gesamte Automatisierungssystem und treffen teilweise nur für das eine oder andere Modul zu. Den Zusammenhang stellt der jeweilige Anschlussplan dar. Anforderungen an das Personal • Arbeiten an Modulen dürfen nur im beschriebenen Umfang und ebenso wie der elektrische An- schluss ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden.
Seite 31
4 Elektrischer Anschluss Galvanische Trennung Schnittstelle LAN1 Schnittstelle LAN2 Schnittstelle Com1 Schnittstelle USB Host Schnittstelle USB Host Seitlicher Schnittstelle Com2 Systembus Out Spannungs- Spannungs- versorgung In versorgung Out Funktionale galvanische Trennung zum Anschluss von SELV- oder PELV-Stromkreisen. Anschlussplan VORSICHT! Bei maximaler Belastung kann die Temperatur an den Klemmen „+24 V“ und „GND“ (Spannungs- versorgung In) 60 °C überschreiten.
Seite 32
4 Elektrischer Anschluss 4.3.1 Anzeige-, Bedien- und Anschlusselemente Diese Übersicht zeigt die Lage der Anzeige-, Bedien- und Anschlusselemente. Die Zuordnung zu den einzelnen Funktionen ist in den folgenden Kapiteln dargestellt. (14) (13) (12) (11) (10) (1) Display (2) Spannungsversorgung Out, DC 24 V (3) Bedienelemente (5) Seitlicher Systembus Out (6) Externe Spannungsversorgung DC 24 V (Spannungsversorgung In)
Seite 33
4 Elektrischer Anschluss 4.3.2 Spannungsversorgung Anschluss Bezeich- Num- Symbol und Klemmenbezeichnung nung Spannungsver- +24 V und +24 V sorgung In 4.3.3 Schnittstellen Anschluss Bezeich- Num- Anschlusselement Belegung nung USB-Host (2 ×) (12), (13) Ethernet LAN1, (8), 1 TX+ Sendedaten + (LAN2 optional) LAN2 2 TX-...
Seite 34
4 Elektrischer Anschluss 4.3.4 Abschlusswiderstände Die internen Abschlusswiderstände für die Schnittstellen Com1 und Com2 sind nur bei RS485 vorhan- den. Werkseitig sind die Abschlusswiderstände deaktiviert. Zum Aktivieren müssen die Schalter 1 und 2 der betreffenden Schnittstelle geschlossen werden. +5 V HINWEIS! Für einen störungsfreien Betrieb sind am Anfang und am Ende einer RS485-Übertragungsstrecke Ab- schlusswiderstände erforderlich.
Seite 35
Bedienung am Gerät • Verwendung der JUMO Web Services mit dem „Web Cockpit“, der „Recorder View“ (nur bei JUMO variTRON 500 und JUMO variTRON 500 touch), „WebVisu“ und „Weitere Apps“ in einem Webbrow- ser. Die Kachel „Weitere Apps“ führt direkt zum JUMO Helpcenter.
Seite 36
5 Bedienung Gerät 5.2.1 Anzeige- und Bedienelemente Anzeige in Grundstellung Titel der Anzeige Anzeige von Systemzustand oder Systembus-Status Anzeige von Anmeldestatus, Ereignis u. a. durch Symbole (siehe Tabelle) Taste „Back“ (im Menü: zurück zur vorherigen Menüebene, Editiermodus ohne Änderung verlassen) Taste „Menü/OK“...
Seite 37
5 Bedienung 5.2.2 Gerätemenü Um aus dem Startbild in das Gerätemenü zu gelangen, muss die Taste „Menu/OK“ gedrückt werden. Die folgende Übersicht zeigt die Menüebenen, in denen einzelne Funktionen konfiguriert (durch Aus- wahl oder Eingabe) oder Informationen angezeigt werden. Die Darstellung im Gerätedisplay ist von den Benutzerrechten abhängig.
Seite 38
5 Bedienung 1. Untermenü 2. Untermenü 3. Untermenü Webserver HTTP (Auswahl: Aktiv, Inaktiv, Umleitung auf HTTPS) HTTP-Portnummer (Eingabe) HTTPs-Portnummer (Eingabe) Systemzustand-UI Bildschirmschoner Funktion (Auswahl: Aus, Ein) Wartezeit (Eingabe, in Millise- kunden) Kapitel „Konfiguration“, Seite 70 Geräteinfo 1. Untermenü 2. Untermenü 3.
Seite 39
Das SSH-Passwort ermöglicht dem Anwender den uneingeschränkten Zugriff auf das Betriebs- system (Root-Rechte). Änderungen auf Betriebssystemebene können dazu führen, dass die von JUMO entwickelten und ge- testeten Gerätefunktionen unzulässig verändert werden. JUMO übernimmt hierfür keine Haftung. Der Anwender ist für alle Änderungen verantwortlich, die er auf Betriebssystemebene vornimmt.
Seite 40
Hintergrundbeleuchtung des Displays aktiviert wurde. VORSICHT! Zurücksetzen auf Werkseinstellungen Alle Daten werden gelöscht. Alle Einstellungen werden auf den werkseitigen Zustand (JUMO) zurück- gesetzt, einschließlich der Benutzerverwaltung (Benutzer „Master“, Passwort „9200“). Hardware-Konfiguration und Einstellungen zuvor mit dem Setup-Programm sichern.
Seite 41
5 Bedienung Setup-Programm 5.3.1 Startseite Mit dem Setup-Programm werden neue Projekte angelegt oder vorhandene Projekte bearbeitet. In dem Fenster „Projekte“ stehen entsprechend bezeichnete Schaltflächen zur Verfügung. Gegebenen- falls werden auch zuletzt bearbeitete und geöffnete Projekte angezeigt. Dabei handelt es sich ebenfalls um Schaltflächen, um das jeweilige Projekt zu öffnen bzw.
Seite 42
5 Bedienung HINWEIS! Bevor ein Gerät (bzw. System) in Betrieb genommen werden kann, muss mit dem Setup-Programm ein Projekt angelegt und zum Gerät übertragen werden. Dabei wird im ersten Schritt die Hardware-Konfigu- ration des Geräts festgelegt (Art und Anordnung der Hardware-Module). Außerdem muss die Verbin- dung zum Gerät zunächst konfiguriert werden, bevor das Projekt übertragen werden kann.
Seite 43
Projektverwaltung: Namen und Pfad der Projektdatei anzeigen, Bezeichnung und Beschreibung des Projekts eingeben • HW-Assistent Systembus: Hardware-Konfiguration des gesamten Systems festlegen • HW-Assistent Wtrans (nur bei JUMO variTRON 300 und JUMO variTRON 500 touch): Hardware- Konfiguration des gesamten Systems festlegen • Konfiguration: Gerät (Zentraleinheit) und Module konfigurieren und parametrieren •...
Seite 44
5 Bedienung 5.3.3 Projektverwaltung Projektinformationen anzeigen, Bezeichnung und Beschreibung des Projekts eingeben, Projekt konver- tieren Parameter/Funktionen: • Dateiname (nicht editierbar): Name der Projektdatei, der beim Erstellen des Projekts automatisch vergeben wurde. • Pfad (nicht editierbar): Pfad, unter dem die Projektdatei gespeichert ist. •...
Seite 45
Im Rahmen der Hardware-Konfiguration können Systemkomponenten der bewährten JUMO variTRON Serie (7050xx) und des JUMO I/O-Systems (7051xx) separat oder auch in Kombination verwendet wer- den. Bei der kombinierten Verwendung von Modulen des JUMO variTRON (7050xx) und des JUMO I/ O-Systems (7051xx) muss eine Adaptermodul 705171 verwendet werden.
Seite 46
5 Bedienung Mit der Schaltfläche „+“ wird die erste Hutschiene in die Konfiguration übernommen. Falls erforderlich, können weitere Hutschienen hinzugefügt werden (im Fenster nach unten scrollen, damit die Hutschiene sichtbar wird). Mit den Pfeiltasten aufwärts/abwärts der PC-Tastatur kann zwischen den Hutschienen ge- wechselt werden.
Seite 47
5 Bedienung 1. Auf ein Routermodul klicken. Die freien RJ45-Buchsen werden durch einen grünen Rahmen dargestellt. 2. Auf eine freie Buchse doppelklicken (oder auf das Stecker-Symbol „Verbindung starten“ rechts ne- ben der Buchse klicken). Am Routermodul auf der anderen Hutschiene werden geeignete freie Buchsen durch einen blinken- den grünen Rahmen dargestellt.
Seite 48
5 Bedienung Konfiguration von Kann-Modulen Beim Erstellen eines Projektes mit dem Setup-Programm (Hardware-Anordnung) sind zunächst alle Mo- dule Muss-Module. Um einen Strang mit Kann-Modulen (HC-Gruppe) zu bilden, muss das betreffende (vorgeschaltete) Routermodul als Kann-Modul konfiguriert werden: • Routermodul 2-Port (705041) Im Setup-Programm muss der Parameter „Kann“...
Seite 49
5 Bedienung 5.3.6 Konfiguration Gerät (Zentraleinheit) und Module konfigurieren und parametrieren...
Seite 50
• Signalgenerator: Vorgabe von Analog- und Digitalsignalen innerhalb des Systems • Wtrans-Gateway (nur bei JUMO variTRON 300 und JUMO variTRON 500 touch): Einstellungen zur Verwendung der JUMO Wtrans-Sender (ab Systemversion 5) • Node-RED (ab Systemversion 4): Aktivierung des Entwicklungswerkzeugs Node-RED •...
Seite 51
5 Bedienung 5.3.7 SPS-Anwendung Startparameter für das SPS-Programmiersystem CODESYS festlegen, CODESYS starten Parameter/Funktionen: • Zum Debuggen starten: CODESYS ohne neu erstellte Gerätebeschreibung starten (vor dem Einlog- gen wird nicht neu compiliert, beim Einloggen auf das Zielsystem erfolgt kein Programmstop) • Plug-in initialisieren: CODESYS-Plug-in neu initialisieren (z.
Seite 52
5 Bedienung 5.3.8 SPS-Parameterdefinition Startparameter für den CPV-Editor (CPVE) festlegen, CPVE starten Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn der CPV-Editor installiert ist. HINWEIS! Mit dem CPV-Editor werden kundenspezifische Konfigurations- und Prozessdaten erstellt. Der CPV-Editor erfordert spezifische Kenntnisse und ist nur für die Verwendung durch den Hersteller vorgesehen (kostenpflichtige Dienstleistung).
Seite 53
5 Bedienung 5.3.9 Sprachen Projektsprache und Gerätesprachen auswählen, Sprachen (Texte) exportieren und importieren, Spra- chen bearbeiten Spracheinstellungen Parameter/Funktionen: • Verwende Applikationsprache: Sprache des Setup-Programms als Projektsprache verwenden • Projektsprache (Schaltfläche; nicht aktiv, wenn Applikationssprache verwendet wird): Projektspra- che aus Liste auswählen (Dropdown-Menü) •...
Seite 54
5 Bedienung Projektsprachen Parameter/Funktionen: • Liste: Projektsprachen, die als Gerätesprachen zur Auswahl stehen – Sprache ausgewählt (Haken gesetzt): Sprache kann im Gerät ausgewählt werden – Schaltfläche „+“: Weitere Sprache zur Liste der Projektsprachen hinzufügen – Projektsprache löschen: Auf Symbol „x“ hinter der markierten Sprache klicken •...
Seite 55
5 Bedienung 5.3.10 Datentransfer Verbindung zu einem Gerät aufbauen, Datentransfer zum/vom Gerät, Import und Export der Konfigura- tion Verbindung Parameter/Funktionen: • Aktuelle Verbindung (Schaltfläche): Anzeige der aktuellen Verbindung; ggf. andere Verbindung aus der Liste auswählen • Beschreibung (hier nicht editierbar): Beschreibung der aktuellen Verbindung •...
Seite 56
5 Bedienung Übertragungseinstellungen Parameter/Funktionen: • Systemzustand nach Konfigurationsübertragung (ab Systemversion 5): – Unverändert: Das Gerät geht nach der Übertragung wieder in den Systemzustand, den es vor der Übertragung hatte. – STOP: Das Gerät bleibt nach der Übertragung im Systemzustand „Stop“. •...
Seite 57
(ab Systemversion 8) Ethernet Ja (= rot) Nur Werte bekannter Parameter System User Interface Ja (= rot) Nur Werte bekannter Parameter (nur bei JUMO variTRON 500 touch) Webserver Ja (= rot) Nicht übertragen E-Mail Ja (= rot) Nur Werte bekannter Parameter SPS-Konfiguration...
Seite 58
5 Bedienung 5.3.11 Meldungen Projekt-Meldungen anzeigen und bearbeiten Hier werden Projektmeldungen angezeigt, die eine Aktion des Anwenders erfordern (Meldung quittieren, gegebenenfalls weitere Aktionen durchführen).
Seite 59
5 Bedienung 5.3.12 Verbindungen Verbindungsliste Verbindung zu einem Gerät konfigurieren; Übersicht aller konfigurierten Verbindungen Parameter/Funktionen: • Bezeichnung (editierbar): Frei wählbare Bezeichnung für die Verbindung • Beschreibung (editierbar): Text zur näheren Beschreibung der Verbindung • Version des zuletzt verbundenen Gerätes: Versionsnummer der Geräte-Software •...
Seite 60
5 Bedienung Im unteren Bereich dieses Fenster wird gegebenenfalls der alte Wert des aktuell geänderten Parameters angezeigt. Mit der Schaltfläche „Zurück“ (kreisförmiger Pfeil) hinter der Zeile mit dem geänderten Para- meter (oben) wird die Eingabe rückgängig gemacht. Beide Bereiche können durch Klicken auf die betreffende Schaltfläche (Pfeil) ausgeblendet werden.
Seite 61
Folgende Webbrowser werden unterstützt: Mozillla Firefox, Google Chrome, Microsoft Edge, Opera HINWEIS! Die vorgenannten Webbrowser wurden von JUMO erfolgreich unter Microsoft Windows 10 getestet. Bei Verwendung anderer Webbrowser oder anderer Betriebssysteme kann JUMO keine Gewähr für die ord- nungsgemäße Funktion übernehmen.
Seite 62
5 Bedienung Öffnet das Web Cockpit Links zu • JUMO Produkthomepage • Betriebsanleitung und Typenblatt Öffnet die Recorder-Ansicht Rückkehr zur Landing Page 5.4.1 Web Cockpit Das Web Cockpit ist eine Webapplikation, die die Bedienung analog der Bedienung am Gerät ermög- licht.
Seite 63
Systemüberwachung (Batterie, Speicher, Temperaturen, Spannungs- werte) • Systemzustand (Run, Stop, ...) anzeigen und ändern • Nur bei JUMO variTRON 300 und JUMO variTRON 500 touch: Wtrans- Gateway (Version, Funkfrequenz, Wtrans-Sender) Ereignisse Ereignisse, Alarme, Audit Trail... • Darstellung der Meldungen (Ereignisse) in einer Liste •...
Seite 64
Unter der Schaltfläche „Benutzer“ (rechts) stehen die bisherigen Funktionen zur Verfügung (außer Info und Lizenzinformationen). Bezeichnung Beschreibung Master Hier wird der Benutzername des angemeldeten Benutzers angezeigt. Gerät blinken Das Display des Geräts blinkt (insbesondere bei Verwendung mehrerer JUMO variTRON zur Identifizierung). Einstellungen Passwort ändern Ausloggen Benutzer abmelden...
Seite 65
5 Bedienung Schaltfläche „Webanwendungen“ Über die neue Schaltfläche „Webanwendungen“ kann der Anwender zu anderen aktiven Webanwen- dungen (zum Beispiel „CODESYS WebVisu“) wechseln.
Seite 66
5 Bedienung Geräteinfo Zertifikatsverwaltung Hier werden folgende Zertifikate angezeigt: • Datenaufzeichnung • Web-Gateway Cloud-Gateway Es gibt die beiden Kacheln „State“ und „Version“. Unter „State“ wird der Status und die Speicherbelegung des Cloud-Gateway angezeigt. „Version“ zeigt die Version des Cloud-Gateway an. Folgende Funktionen stehen unter der Kachel „State“...
Seite 67
5 Bedienung Registrierdatenexport Es gibt die Kacheln „Export-Status“, „Experteninformationen“ und „Version“. Die Konfiguration erfolgt im Setup-Programm. Folgende Informationen sind unter „Export-Status“ verfügbar: • Speicherbelegung / Datenexport aktiv oder inaktiv • Speicherort im Web / Datum des letzen Exports • Aufzeichnung: Status der Datenaufzeichnung und Datum und Uhrzeit der letzten Aufzeichnung. Neue Funktion ab Systemversion 8: Manueller Export der aufgezeichneten Daten (zum Beispiel zur Si- cherung vor einem Firmware-Update).
Seite 68
JUMO variTRON 300: Retain-Handling nur per Sync in CODESYS möglich (JUMO Library verfügbar ab Systemversion 6). JUMO variTRON 500 touch: Retain-Handling nur per Sync in CODESYS möglich (JUMO Library ver- fügbar ab Systemversion 6) und mit Grundtypergänzung 5 = „ohne USV“.
Seite 69
5 Bedienung Ereignisse Hier werden Ereignismeldungen aus dem Gerät ausgelesen und chronologisch in einer Liste dargestellt. Die Darstellung lässt sich nach der Art der Meldung filtern (Alarm, Audit-Trail, Störung, Ereignis). Außer- dem ist eine Suche nach bestimmten Schlüsselwörtern sowie eine Volltextsuche möglich. Mit der Funktion „Aktualisieren“...
Seite 70
5 Bedienung Konfiguration Die folgenden Abschnitte sollen nur einen Überblick über die Funktionen geben, die unter der betreffen- den Kachel konfiguriert werden. Die Konfiguration der einzelnen Funktionen der Zentraleinheit (Master) wird in diesem Dokument im Ka- pitel „Konfiguration“ detailliert beschrieben. Kapitel 6 „Konfiguration“, Seite 81 Die Konfiguration der Module (Regler, Relais, Analog-IO-Einheiten, Digital-IO-Einheiten) ist in der Be- triebsanleitung des jeweiligen Moduls beschrieben.
Seite 71
5 Bedienung Gerätemanager Hier werden Geräteeinstellungen vorgenommen (Gerätesprache, Anlaufverhalten, Partitionswechsel), Gerätebezeichnungen vergeben, Zeitzone und Zeitserver ausgewählt sowie Datum und Uhrzeit manuell eingestellt. Außerdem wird hier die Kundenspezifische Linearisierung konfiguriert (ab Systemversion 5). Unter „Anzeige“ können Farben für die Anzeige von Alarmen definiert werden. Einheiteneinstellungen Hier können die im System verwendeten SI-Einheiten definiert und eingestellt werden.
Seite 72
Registrierdatenexport Hier wird die Verbindung zur Datenbank konfiguriert und aktiviert (verfügbar ab Systemversion 6). Cloud-Gateway Hier wird die Verbindung zur JUMO Cloud (verfügbar ab Systemversion 4) konfiguriert. Signalgenerator Hier werden Analog- und Digitalsignale innerhalb des Systems vorgegeben und verschiedene Signalpa- rameter eingestellt.
Seite 73
5 Bedienung Service Systembus Hier werden Informationen zum Systembus-Master und den Slaves angezeigt, wie zum Beispiel: • Ist- und Soll-Zustand (Systembus-Zustand) • Geräteadresse und Alias-Adresse • Vorhandene Ports (Systembus-Schnittstellen) • Hardware- und Software-Version • Belegung der Optionssteckplätze Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: •...
Seite 74
5 Bedienung VORSICHT! Wird der Bus-Topologie-Modus im Systembus-Zustand "Operational" aktiviert, geht der System- bus in den Zustand "Initialization". Die zyklische Übertragung von Werten wird dadurch unterbrochen. Diese Funktion nur für Servicezwecke verwenden! Benutzerverwaltung Hier werden Benutzer angelegt und ihnen Benutzerrechte zugewiesen. Die Benutzerrechte sind in sogenannten Rollen definiert, die die typischen Aufgaben wie zum Beispiel Administrator oder Bediener abbilden.
Seite 75
Zertifikate Hier können Zertifikate eingefügt bzw. ersetzt werden Screenshot Hier können Screenshots vom Bildschirm des JUMO variTRON 500 touch gemacht werden. Die Grafik wird im Download-Ordner des verwendeten Computers bereitgestellt. Datum/Uhrzeit stellen Hier können das Datum und die Uhrzeit eingestellt werden, sofern NTP ( „Zeitzone/NTP“, Seite 84) inaktiv ist.
Seite 76
5 Bedienung 5.4.2 Recorder App Recorder App aufrufen 1. Die Kachel „Recorder View“ klicken. Im Browser Fenster öffnet sich der Livetrend im Kurvendiagramm. Anzeige „Live“ Ansicht „Live“ Anzeige aktive Gruppe Digitalkanäle ausblenden/einblenden Sidebar ausblenden/einblenden Register „Kanalinformationen Analog- und Register „Ereignisse“ Digitalwerte“...
Seite 77
5 Bedienung Anzeige Betriebsart und Speicherzyklus HINWEIS! Bei einer Änderung der Konfiguration wird die Liveanzeige des Kurvendiagramms zurückgesetzt und mit den neu eingestellten Parametern aktualisiert. Die bereits erfassten Prozessdaten bleiben erhalten und werden nicht gelöscht. Anzeige „Historisch“ Wird in der Historie auf das Kurvendiagramm geklickt, wird der Cursor auf den ausgewählten Zeitpunkt gesetzt und die zugehörigen Prozesswerte in der Sidebar angezeigt.
Seite 78
5 Bedienung Recorder View - Sidebar Die Sidebar der Recorder View hat drei Registerkarten: • Prozessdatenanzeige • Ereignisanzeige • Einstellungen Kanäle, Erweiterte Einstellungen Prozessdatenanzeige Anzeige des analogen Prozesswertes (in- klusive Skala und Einheit) Anzeige des digitalen Prozesswertes Ereignisanzeige Filter der Ereignistypen: •...
Seite 79
Die Kachel Weitere Apps öffnet ein Browserfenster von dem aus die Möglichkeit besteht zum JUMO Help Center zu gelangen. Hierzu steht ein QR-Code oder ein Link zur Verfügung. Das Help Center ist eine eigene Homepage auf der JUMO weiterführende Informationen zu folgenden Themen zur Verfügung stellt:...
Seite 80
Sie benötigen Unterstützung? Wenn mehr Informationen, einfache Erklärungen, Schulungen oder Support JUMO smartWARE Evaluation benötigen, steht Ihnen bei JUMO eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Ver- fügung. JUMO Help Center Technischer Support JUMO Engineering JUMO Campus YouTube-Channel Ausführliche Fragen und Infos...
Seite 81
(Startparameter festlegen, Programmiersystem starten) und Sprachen (Projektsprache festlegen, Spra- chen exportieren und importieren) stehen nur im Setup-Programm zur Verfügung. Gerät mit LCD-Display (JUMO variTRON 300, JUMO variTRON 500): Damit eine Konfigurationsände- rung, die am Gerät durchgeführt wurde, wirksam wird, muss die Abfrage „Einstellungen speichern“ mit...
Seite 82
6 Konfiguration Gerät mit TFT-Bildschirm (JUMO variTRON 500 touch): = Einstellungen speichern = Abbruch ohne Übernahme von Änderungen In der Webapplikation wird eine Konfigurationsänderung mit „Speichern“ vom Gerät übernommen. Mit „Verlassen“ wird die Änderung nicht übernommen. Im Setup-Programm muss die geänderte Konfiguration zum Gerät übertragen werden, damit die Ände- rung wirksam wird.
Seite 83
6 Konfiguration Netzwerk 6.2.1 Ethernet LAN1 Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Methode Methode zur Vergabe der IP-Adresse Manuell Die IP-Adresse muss manuell vergeben werden. Automatisch Die IP-Adresse wird von einem DHCP-Server be- zogen. IP-Adresse 0.0.0.0 bis 255.255.255.255 Manuell vergebene IP-Adresse Die IP-Adresse ist gegebenenfalls vom zuständi- gen Administrator zu erfragen.
Seite 84
6 Konfiguration Gerätemanager Geräteeinstellungen Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Gerätesprache Sprache auswählen Sprache, in der die Texte im Gerätedisplay darge- stellt werden. Texte, für die in der ausgewählten Sprache keine Übersetzung vorhanden ist, werden in Englisch oder in Deutsch dargestellt (oder ggf. in der soge- nannten Entwicklersprache).
Seite 85
6 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Server 1 Adresse des Zeitservers ein- Bis zu drei Zeitserver können eingegeben werden. geben (oder vorhandene Server 2 Die Serverliste wird von oben nach unten abgear- Adresse verwenden) beitet, d. h. der nächste Zeitserver in der Liste wird Server 3 Beispiel: de.pool.ntp.org nur angefragt, wenn der vorhergehende nicht er-...
Seite 86
6 Konfiguration Stützwerte Die kundenspezifische Linearisierung wird durch die Eingabe von bis zu 200 Stützstellen (Wertepaare XY) vorgegeben. Der Wert X steht dabei für den pysikalisch gemessenen Wert (z. B. Spannung in V, Strom in A oder Widerstand in Ohm), der Wert Y stellt den linearisierten Wert dar (z. B. Temperatur in °C).
Seite 87
6 Konfiguration Einheiteneinstellungen Einheiten Diese Einstellungen sind für die automatische Umrechnung bei Änderung der Temperatureinheit (°C/°F) von Bedeutung (betrifft nur die SPS-Anwendung). Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Einstellung abso- Einheit für Temperaturwert lute Temperatur °C Grad Celsius °F Grad Fahrenheit Kelvin Einstellung relati- Einheit für Temperaturdifferenz ve Temperatur °C...
Seite 88
6 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Einstellung Zeit μs Mikrosekunde Millisekunde Sekunde Minute Stunde Einstellung Byte Speichergröße Kilobyte Megabyte Gigabyte Einstellung kJ/kg Kilojoule pro Kilogramm spezifische BTU/lb British Thermal Unit pro Pfund Enthalpie Einstellung Kubikmeter pro Sekunde Durchfluss Liter pro Sekunde l/min Liter pro Minute Liter pro Stunde...
Seite 89
Kapitel 1.8 „Verfügbare technische Dokumentation“, Seite 15 Die dortige Beschreibung der NV-Verbindungsliste trifft auf die Verwendung zusammen mit einer Zentraleinheit vom Typ JUMO variTRON nicht zu. In diesem Fall müssen alle externen Verbindungen (Verbindungen über den Systembus) in der SPS-Applikation realisiert werden.
Seite 90
6 Konfiguration Datenträgerverwaltung Netzlaufwerke Hier werden bis zu 5 Netzlaufwerke unter Linux eingebunden (verfügbar ab Systemversion 7). Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Name Text eingeben Bezeichnung für das Netzlaufwerk (nur ASCII-Zeichen) Beispiele: Laufwerk1, Laufwerk2 Netzwerkpfad Text eingeben Netzwerkpfad des Laufwerks (nur ASCII-Zeichen) Beispiele: //Server/NetDrive, //Server/NetDrive2 Dateisystem SMB/CIFS...
Seite 91
6 Konfiguration Systemzustand-UI Dieser Funktionsbereich betrifft die Konfiguration des Gerätedisplays. Bildschirmschoner Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Funktion Bildschirmabschaltung aktivieren Die Funktion ist nicht aktiv. Der Bildschirm wird nach Ablauf der Wartezeit ausgeschaltet. Wartezeit (s) 10 bis 3600 Wartezeit in Sekunden (900) Webserver Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung...
Seite 92
6 Konfiguration E-Mail Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung SMTP-Server Adresse eingeben Adresse (URL) des E-Mail-Servers für SMTP (smtp.example.de) Port 0 bis 65535 Portnummer des E-Mail-Servers für SMTP (25) Die Portnummer ist abhängig vom E-Mail-Provider und der Art der Verschlüsselung (üblich: TLS = 465, StartTLS = 587).
Seite 93
Im Gerät stehen standardmäßig neun eigenständige Programmgeber zur Verfügung, so dass neun von- einander unabhängige Programme gleichzeitig asynchron ablaufen können. Mit dem Typenzusatz 001 ist der Programmgeber mit dem JUMO smartWARE Program ergänzt. Die Be- triebsanleitung für das JUMO smartWARE Program ist online im JUMO Helpcenter verfügbar.
Seite 94
6 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Netz-Aus Verhalten des Programmgebers, wenn der Netz- ausfall vorüber ist. Abbruch Das Programm wird abgebrochen, der Programm- geber geht in Grundstellung. Weiterlauf Das Programm läuft an der Stelle weiter, an der es zum Zeitpunkt des Netzausfalls stand. Stillstand Das Programm wird angehalten (Programmgeber bleibt im Automatikbetrieb).
Seite 95
6 Konfiguration Einstellung Sollwerte: Sollwertgrenzen Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Nachkommastel- Auto Die Anzahl der Nachkommastellen wird automa- tisch gewählt. XXXXXp Keine Nachkommastelle XXXXpX Eine Nachkommastelle XXXpXX Zwei Nachkommastellen XXpXXX Drei Nachkommastellen XpXXXX Vier Nachkommastellen Untere Toleranzbandgrenze Minimum -99999 bis 99999 Zulässiger minimaler Wert für die untere Tole- ranzbandgrenze Maximum -99999 bis 99999...
Seite 96
6 Konfiguration Einstellung Sollwerte: Sollwerteinheiten Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Sollwert 01 Ein- Einheit des betreffenden Sollwerts heit bis Keine Einheit Sollwert 30 Ein- Absolute Temperatur Temperaturwert heit Relative Temperatur Temperaturdifferenz Relative Feuchte Relative Feuchte Verhältnis Verhältnis zweier Werte A und B (A / B) in Prozent Stunden Stunden Minuten...
Seite 97
6 Konfiguration 6.10.2 Analog-Variablen Diese Einstellungen betreffen die Verwendung der Analog-Variablen (analoge SPS-Ausgänge) für Funk- tionen, die in der Geräte-Firmware realisiert wurden (z. B. Datenaufzeichnung). Es stehen 120 Analog- Variablen zur Individualisierung zur Verfügung. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Name Text eingeben (oder vorhande- Bezeichnung der betreffenden Variablen nen Text verwenden) Einheit...
Seite 98
6 Konfiguration 6.12 Programme Jedes Programm (jeder Programmplan) kann aus maximal 200 Programmabschnitten bestehen. In je- dem Programmabschnitt können bis zu 30 Sollwerte und bis zu 32 Steuerkontakte genutzt werden. Für den ersten Sollwert kann eine Toleranzbandüberwachung eingerichtet werden. Dabei wird der be- treffende Istwert überwacht;...
Seite 99
6 Konfiguration Programmkanal Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Anzahl Abschnit- 0 bis 200 Anzahl der Programmabschnitte, die vom Pro- grammgeber verarbeitet werden sollen. Programmabschnitt 1 bis Programmabschnitt 200 Verfahrensschritt 0 bis 200 Der Verfahrensschritt gibt die Grenzen der Ab- schnittszeit vor und legt fest, welche Sollwerte zur (verfügbar ab Verfügung stehen.
Seite 100
6 Konfiguration 6.13 CODESYS-Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung RetainAutoSync Aktiv Retaindaten werden im "Speicherintervall" auto- matisch in den Retainspeicher synchronisiert Inaktiv Es werden keine Retaindaten synchronisiert Speicherintervall 1 bis 86400 s CODESYS-Konfiguration Speicherintervall Sollen die Retaindaten in den Retainspeicher (Sicherung über Netz aus) außerhalb des Speicherin- tervalls synchronisiert werden, kann dies durch Zugriff über die CODESYS Komponente erfolgen.
Seite 101
Insgesamt kann der JUMO variTRON 300 bis zu 60 Analog- oder Digitalsignale aufzeichnen. Der JUMO variTRON 500 und JUMO variTRON 500 touch können bis zu 240 Analog- oder Digitalsignale aufzeich- nen. Die Signale können beliebig auf die Gruppen verteilt werden.
Seite 102
Bezeichnung des Signals nen Text verwenden) Bezeichnung er- Inaktiv Falls aktiv: setzen Aktiv Die Kanalbezeichnung wird automatisch in der JUMO smartWARE Evaluation dargestellt. Anzeigebereich -99999 bis 99999 (0) Untere Grenze des Anzeigebereichs Anfang Anzeigebereich -99999 bis 99999 (100) Obere Grenze des Anzeigebereichs...
Seite 103
Text verwenden Bezeichnung Inaktiv Falls aktiv: ersetzen Aktiv Die Kanalbezeichnung wird automatisch in der JUMO smartWARE Evaluation dargestellt. Kanalfarbe Mit der Eingabe eines Hexadezimalwertes kann eine beliebige Farbe eingestellt werden. Recorder View Aktiv Wenn "Aktiv" werden die Analogsignale als Live- trend im Kurvendiagramm angezeigt.
Seite 104
6 Konfiguration Ereignisbetrieb Hier werden Einstellungen für den Ereignisbetrieb konfiguriert. Der Ereignisbetrieb hat von allen drei Betriebsarten die höchste Priorität. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Steuersignal Signal aus Selektor auswählen Digitalsignal (binäres Signal), das den Ereignisbe- trieb startet und stoppt. Post-Trigger-Zeit 0 bis 10 (0) Verlängert den Ereignisbetrieb, nachdem das Steuersignal deaktiviert wurde.
Seite 105
Hier wird die Verbindung zur JUMO smartWARE Evaluation (Datastore) konfiguriert und aktiviert (ver- fügbar ab Systemversion 6). Im Datastore werden die aufgezeichneten Prozessdaten gespeichert. Die Daten stehen dann für die Auswertung mit JUMO smartWARE Evaluation zur Verfügung (ab Systemver- sion 6).
Seite 106
6 Konfiguration 6.16 Cloud-Gateway Hier wird die Verbindung zur JUMO Cloud (verfügbar ab Systemversion 4) konfiguriert. Zuvor muss das Gerät in der JUMO Cloud als Datenquelle konfiguriert werden. Ab Systemversion 8 wird hier auch die Verbindung zu einem SCADA-System konfiguriert.
Seite 107
6 Konfiguration 6.18 Node-RED Das grafische Entwicklungswerkzeug Node-RED ist standardmäßig vorhanden, muss aber vor der Ver- wendung aktiviert werden. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Entwicklungs- Aktivierung von Node-RED in der Zentraleinheit werkzeug Node- Inaktiv Node-RED ist nicht aktiv. Aktiv Node-RED ist aktiv und kann mit einem Webbrow- ser verwendet werden.
Seite 108
Die maximale Anzahl der Chargen, die konfiguriert werden können, ist geräteabhängig (JUMO variTRON 300: 10 Chargen; JUMO variTRON 500 und JUMO variTRON 500 touch: 20 Char- gen). Für die Auswertung der aufgezeichneten Chargen ist jedoch die Anzahl der lizenzierten Chargen maßgeblich (kostenpflichtige Lizenzen für JUMO smartWARE Evaluation).
Seite 109
6 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Kennung Text eingeben (oder vorhande- Bezeichnung (ID) der betreffenden Zeile des Char- nen Text verwenden) genprotokolls (z. B. zur Verwendung in der SPS- Applikation) Die Kennung muss innerhalb einer Charge ein- deutig sein. Text linke Spalte Text eingeben (oder vorhande- Text in der linken Spalte des Chargenprotokolls nen Text verwenden)
Seite 110
6 Konfiguration Chargennummer Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Offset Chargen- 0 bis 2147483647 Die automatische Chargennummerierung beginnt nummer mit dem Offset-Wert.
Seite 111
Spannungsversorgung herstellen. Der Bootvorgang startet und endet mit der Anzeige des Startbilds. Das Display muss „Systemzust. Run“ anzeigen. Zum PC/Notebook mit dem installierten JUMO smartWARE Setup-Programm wechseln und das Programm starten. Die Schaltfläche „+ Neues Projekt klicken“. Der Dialog „Projektvorlage auswählen“ öffnet.
Seite 112
Die Systemkomponenten sind in Drop-Down-Menüs angeordnet und können per Drag-und-Drop an der Zentraleinheit bzw. der Hutschiene angeordnet werden. Als erstes Modul hinter der Zentraleinheit kann eine Router-Einheit, ein JUMO variTRON Modul der 7050xx-Serie oder das Systemmodul 705171 aus der I/O-Serie platziert werden.
Seite 113
Modul auf die Hutschiene ziehen. Als erstes muss ein Routermodul 1-Port (705043) oder Routermodul 3-Port (705042) bzw. bei Ver- wendung von Modulen der JUMO I/O-Serie das Routermodul 3-Port (70516301) eingesetzt wer- den. Sobald das Modul per Maus gegriffen ist, zeigt ein weißes Feld an, wo es auf der Hutschiene platziert...
Seite 114
7 Inbetriebnahme Wenn erforderlich, bei Reglermodulen Options- steckplätze des Moduls im Bereich Einstellungen auswählen. 13. Wenn erforderlich, weitere Hutschiene hinzufügen. Siehe Schritt 11. 14. Systembus-Verbindung herstellen. 15. Im Programm links auf den Reiter „Verbindungen“ klicken. Das Programm wechselt zur Verbindungsliste. 16.
Seite 115
27. Optional: Vorhandene CODESYS-Applikation ver- wenden. Produktseite: qr-705002-de.jumo.info oder JUMO Software-Download-Center - Entweder „JUMO variTRON 500 Visu-Template“ herunterladen oder - „JUMO variTRON Template (inkl. Program App 705002)“ herunterladen (ab Systemversion 7) 28. Optional: Einrichtung der Datenaufzeichnung ohne Verwendung von CODESYS (ab Systemversion 6) - Setup-Programm >...
Seite 116
7 Inbetriebnahme - CODESYS-Applikation: Eingangssignale der Module mit SPS-Ausgängen verbinden (map- pen) • E/A-Abbild des Moduls: Das Eingangssignal (Kanal) einer selbst erstellten Variablen zu- weisen. • E/A-Abbild des PLC-Managers: Den SPS- Ausgang (Kanal) einer weiteren selbst er- stellten Variablen zuweisen. •...
Seite 117
7 Inbetriebnahme Weitere Informationen Das JUMO Help Center bietet weitere Informationen, insbesondere zu folgenden Themen: • JUMO Cloud • JUMO smartWARE SCADA • JUMO smartWARE Evaluation (ab Systemversion 6) • JUMO smartWARE Program (JUMO variTRON 500 ab Systemversion 7, JUMO variTRON 500 touch ab Systemversion x)
Seite 118
Schnittstellen nachrüsten 8 Schnittstellen nachrüsten In diesem Kapitel wird das Nachrüsten der Baugruppen für die optionalen Schnittstellen der Zentralein- heit beschrieben. VORSICHT! Unsachgemäße Handhabung kann zu Schäden oder Fehlfunktionen führen. Dadurch wird die Funktion der Zentraleinheit oder des gesamten Systems gefährdet. ...
Seite 119
8 Schnittstellen nachrüsten Gehäuse öffnen 1. Klemmleiste (A) lösen und entfernen, sofern noch nicht während der Außerbetriebnahme gesche- hen. 2. Alle Rasthaken (B) mit Hilfe eines Schraubendrehers nacheinander lösen. Dazu den Schraubendre- her in den kleinen Schlitz (C) unterhalb des Rasthakens stecken und vorsichtig drehen (maximal 90°).
Seite 120
8 Schnittstellen nachrüsten Ethernet-Schnittstelle nachrüsten 1. Baugruppe (H) vorsichtig einsetzen, bis die Steckverbindung hergestellt ist. 2. Die Blindabdeckung für LAN2 (I) im Gehäuseoberteil mithilfe eines Schraubendrehers entfernen. (Die Blindabdeckung für LAN3 (J) nicht entfernen.) Gehäuse schließen 1. Gehäuseoberteil (K) auf das Unterteil aufsetzen und darauf achten, dass alle Rasthaken einrasten. 2.
Seite 121
Anhang 9 Anhang Benutzerrechte 9.1.1 Systemversion 7 Die Angaben in diesem Kapitel gelten für Systemversion 7. Benutzer Werkseitig sind folgende Benutzer angelegt: Benutzername Passwort Zugewiesene Rolle Master 9200 • Administrator • BatchAdmin • ConfigurationRead • ConfigurationWrite • Controller • SystemStatusUi •...
Seite 122
Darstellungs- und Ein- gabemöglichkeiten im Gerätedisplay berücksichtigt werden (Benutzername, Passwort ). SystemUi Sichtbarkeit des Benutzers im Geräte- display (nur bei JUMO variTRON 500 touch) WebUi Anmeldung in der Webapplikation „Web Cockpit“ Eine Rolle kann editiert oder auch entfernt werden.
Seite 123
9 Anhang 9.1.2 Systemversion 8 Die Angaben in diesem Kapitel gelten ab Systemversion 8. Benutzer Werkseitig sind folgende Benutzer angelegt: Benutzername Passwort Zugewiesene Rolle Master 9200 • AdministratorRole • CodesysUiRole • LcdUiRole • TftUiRole • WebUiRole User1 • UserRole • CodesysUiRole •...
Seite 124
SystemStateControl Systemzustand ändern UserManagement Benutzer verwalten SystemStatusUi Sichtbarkeit des Benutzers im Gerätedisplay (nur bei JUMO variTRON 300 und 500) Bei der Vergabe dieses Rechts sollten die be- grenzten Darstellungs- und Eingabemöglich- keiten im Gerätedisplay berücksichtigt werden (Benutzername, Passwort ). SystemUi Sichtbarkeit des Benutzers im Gerätedisplay...
Seite 125
(z. B. für Node-RED, HTTPS) CertificateHandler.Configuration.Write Einstellungen für Zertifikatsverwaltung schreiben (nur Texte) CloudGatewayBackend.Configuration.Read Einstellungen für die Verbindung zur JUMO Cloud lesen CloudGatewayBackend.Configuration.Write Einstellungen für die Verbindung zur JUMO Cloud schreiben ConfigurationDataManager.Configuration.Read Konfiguration exportieren (z. B. auf USB- Speicherstick) oder im Web Cockpit ausle- ConfigurationDataManager.Configuration.Write...
Seite 126
9 Anhang Recht Beschreibung EventlistHandler.Configuration.Write Einstellungen für Ereignisse schreiben (nur Texte) LicenceManager.Configuration.Read Einstellungen für Lizenzen lesen (nur Tex- LicenceManager.Configuration.Write Einstellungen für Lizenzen schreiben (nur Texte) NodeRedBackend.Configuration.Read Einstellungen für Node-RED lesen NodeRedBackend.Configuration.Write Einstellungen für Node-RED schreiben PeripheryManager.Configuration.Read Einstellungen für Ethernet lesen PeripheryManager.Configuration.Write Einstellungen für Ethernet schreiben PeripheryManager.PortManagement.Read...
Seite 127
Einstellungen für Systemzustand-UI (Ge- rätedisplay) schreiben (siehe oben) SystemUi.Configuration.Read Einstellungen für System-UI (Gerätebild- schirm) lesen; nur bei Geräten mit TFT- Display, wie JUMO variTRON 500 touch SystemUi.Configuration.Write Einstellungen für System-UI (Gerätebild- schirm) schreiben (siehe oben) SystemUpdateManager.Configuration.Read Einstellungen für Firmware-Update lesen (nur Texte) SystemUpdateManager.Configuration.Write...
Seite 128
9 Anhang Technische Daten 9.2.1 Schnittstellen USB-Host Bezeichnung A (Buchse) Anzahl Geräteklasse Mass Storage Class, Communications Device Class – Ethernet Con- trol Module (ab Systemversion 8) Einsatz Anschluss eines USB-Speichersticks oder eines USB-Ethernet-Um- setzers (ab Systemversion 8) Datenrate Low Speed, Full Speed, Hi-Speed max.
Seite 129
9 Anhang 9.2.2 Anzeige LCD, monochrom Auflösung 96 × 64 Pixel (8 Zeilen) 9.2.3 Elektrische Daten Spannungsversorgung Symbol (siehe Typenschild) Anschluss frontseitig (abnehmbare Klemmleiste 2-polig mit Push-In-Technolo- gie) Spannung DC 24 V +25/-20 % SELV Restwelligkeit Stromaufnahme max. 1,16 A (bei DC 19,2 V) Stromaufnahme angereihter Module zusätzlich berücksichtigen (sie- he „Hardware-Anordnung“...
Seite 130
9 Anhang 9.2.4 Gehäuse und Umgebungsbedingungen Gehäuseart Kunststoffgehäuse für Hutschienenmontage im Schaltschrank (Ver- wendung in Innenräumen); Hutschiene nach DIN EN 60715, 35 mm x 7,5 mm x 1 mm Abmessungen (B × H × T) 135 mm × 101 mm × 101,5 mm (ohne Anschlusselemente) Gewicht (voll bestückt) ca.
Seite 131
9 Anhang SPS-Daten Systemzeiten Typisch Einstellbare Zykluszeit SPS (Task) 125 ms Einstellbare Taskzyklen sind geräteseitig nicht beschränkt. Gegebenenfalls (werkseitige Einstellung sind diesbezügliche Einschränkungen seitens CODESYS zu beachten (sie- beim Anlegen einer IEC- he Dokumentation zu CODESYS). Task) Zykluszeit Systembus für 30 ms - Mehrkanal-Reglermodul - Analog-Eingangsmodul 4-Kanal...
Seite 132
9 Anhang Speicher für kundenspezifische SPS-Programme Der verfügbare Speicherplatz für kundenspezifische SPS-Programme (Programmcode, Daten, Retain- Daten) ist dynamisch und hängt davon ab, wieviel freier Speicher im Gerät vorhanden ist. Der freie Speicher wird in der Systemüberwachung angezeigt (Geräteinfo > Systemüberwachung > Speicher).
Seite 133
9 Anhang Schnittstellenbaugruppen entfernen Dieser Schritt entfällt, wenn keine Schnittstellbaugruppe bestückt ist. (A) (A) 1. Schrauben (A) der Schnittstellenbaugruppen (Com1, Com2) lösen und entnehmen. 2. Schnittstellenbaugruppen vorsichtig nach oben abziehen (Steckverbindung lösen). 3. Sicherstellen, dass die Schnittstellenbaugruppen später wieder an ihrem ursprünglichen Steckplatz montiert werden (Verwechselung ausschließen).
Seite 134
9 Anhang Batterie ersetzen 1. Die alte Batterie (B) aus der Halterung entnehmen und durch eine neue desselben Typs ersetzen. Schnittstellenbaugruppen montieren Dieser Schritt entfällt, wenn keine Schnittstellbaugruppe entfernt wurde. 1. Jede Schnittstellenbaugruppe an ihrem ursprünglichen Steckplatz vorsichtig einsetzen, bis die Steckverbindung hergestellt ist.
Seite 135
Soweit die jeweils anwendbaren Lizenzbedingungen einen Anspruch auf die Bereitstellung des Quell- codes oder sonstiger Informationen begründen, stellt JUMO GmbH & Co. KG den Quellcode und die Lizenztexte auf einem üblichen Datenträger zu den Kosten, die für die Bereitstellung des Datenträgers anfallen, zur Verfügung.