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Installations- und Bedienungsanleitung Kaminofen Caron 7 II KOPPE4000-V1102510 Änderungen, Irrtümer und Druckfehler bleiben ausdrücklich vorbehalten...
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BEDIENUNGSANLEITUNG Sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für den Kauf eines KOPPE-Kaminofens entschieden haben. Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der Europäischen Norm DIN EN 16510. Bei Installation des Heizgerätes müssen die bestehenden Gesetze, die Landesbauordnung und die örtlichen, baurechtlichen Vorschriften beachtet werden.
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Installationsprotokoll Bitte füllen Sie gemeinsam mit Ihrem Fachhändler / Installateurfachbetrieb das Protokoll aus und bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift die Durchführung der aufgeführten Punkte. Evtl. Funktionsstörungen lassen sich nur durch Vorlage des ausgefüllten Inbetriebnahmeprotokolls klären! (vollständige Angaben verpflichtend): Kaminofentyp _________________________________ Seriennummer ____________________________________________ Rechnungsdatum: __________________________________________________________________________________ Name des installierenden Fachbetriebes: ______________________________________________________________ Adresse Fachbetrieb: _______________________________________________________________________________...
1. AUFSTELLUNG Da es sich bei diesem Ofen um ein technisches Gerät handelt, sind für dessen Verkauf, Aufstellung, Anschluss und Inbetriebnahme besondere Fachkenntnisse erforderlich. Die Installation muss durch einen Fachhandwerksbetrieb mit entsprechender Qualifikation durchgeführt werden. Deshalb wird hier vorausgesetzt, dass Aufstellung und Inbetriebnahme durch den Fachbetrieb erfolgt. Bei Aufstellung, Installation und Betrieb sind unbedingt die geltenden nationalen und europäischen Normen, örtlichen und baurechtlichen Vorschriften (z.B.
Die Korpusoberfläche Ihres Kaminofens wird vor der Farbbeschichtung mit Strahlgut vorbereitet. Trotz sorgfältiger Kontrolle können Reste des Strahlgutes im Ofenkörper verbleiben und sich bei der Aufstellung Ihres Kaminofens lösen und herausfallen. Um mögliche Schäden zu vermeiden, saugen Sie die Stahlkügelchen sofort mit dem Staubsauger auf. 1.1 Die Bauart Der Kaminofen ist nach DIN EN 16510 geprüft.
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Die Einhaltung des oben vorgegebenen Förderdruckes von mindestens 12 Pa bis maximal 18 Pa muss Ihnen durch Ihren Installateur bei Installation, anhand eines maschinellen Zugmessungsbeleges, im Rahmen der erforderlichen Zugmessung beim Probebrand bei Nennwärmeleistung nachgewiesen und bescheinigt werden! Eine Zugmessung zur Feststellung des Förderdruckes am Heizgerät bei Nennwärmeleistung muss hierbei im Abstand von max.
- Keinesfalls mit Wasser löschen! Brennbare Gegenstände vom Schornstein entfernen Nach einem Schornsteinbrand muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind. 1.7 Verbrennungsluftversorgung Um eine einwandfreie Funktion Ihrer Feuerstätte gewährleisten zu können, ist eine ausreichende Menge an Verbrennungsluft aus dem Aufstellungsraum notwendig.
Auch mit dichter Verbrennungsluftzuführung erfüllt das Gerät jedoch nicht die Anforderungen eines raumluftunabhängigen Betriebes. In Kombination mit raumlufttechnischen Anlagen wie kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen, Dunstabzug o.ä. ist in Deutschland §4 der Feuerungsverordnung (FeuVo) maßgeblich 1.8 Temperaturempfindliche Materialien Bei brennbaren Böden wie Holz, Teppich usw. muss eine entsprechende Bodenplatte verwendet werden. (Lesen Sie auch bitte das Kapitel 2: SICHERHEIT).
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Die Feuerstätte darf nur bei ausreichender Tragfähigkeit der Aufstellfläche aufgestellt werden. Bei unzureichender Tragfähigkeit müssen geeignete Maßnahmen (z.B. Platte zur Lastverteilung unterlegen) getroffen werden, um diese zu erreichen. Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln nach „Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung“ (FeuVo) eingehalten werden.
- lackiertem oder kunststoffbeschichtetem o. sonstig behandeltes Holz - Spanplatten o. Plattenwerkstoffe - Papier, Kartonagen oder Altkleider, - Kunst- oder Schaumstoffe - Rinden oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Hausmüll - Papierbriketts (Schadstoffe: Cadmium, Blei, Zink) - feuchtes Holz, Pellets, oder Feinhackschnitzel ACHTUNG: Beim Verbrennen ungeeigneter Brennstoffe oder von Abfällen erlischt die Gewährleistung! Falsche Brennstoffe führen zu Luft- und Umweltbelastungen und wirken sich negativ auf die Funktion und Lebensdauer des Schornsteins und des Kaminofens aus.
4.2 Die Primär-/Sekundärluft Der Kaminofen ist mit einem Primärluftschieber (P) ausgestattet, dieser befindet sich unterhalb der Feuerraumtür links (siehe Abb. 3). Er dient zur Regelung der Verbrennungsluft von unten über den Aschekasten und den Rost zum Brennstoff. Mit Öffnen der Primärluft steigt die Verbrennungsluftversorgung, beim Schließen wird dieses reduziert.
ACHTUNG! Die sich an der Seitenverkleidung, Front-, Rück- oder Oberseite des Kaminofens befindlichen Lüftungsgitter und -Schlitze müssen bei Ofenbetrieb immer vollständig offenbleiben und dürfen keinesfalls im Durchmesser verringert, verschlossen, abgedeckt, gedrosselt, verengt, zugestellt oder zugestopft werden. 5.1 Erste Inbetriebnahme Die erste Inbetriebnahme des Kaminofens sollte unverzüglich nach Anlieferung und der Installation erfolgen, damit der aufgebrachte Ofenlack ordnungsgemäß...
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Feueranzünder oben auflegen und anzünden. Unter Beaufsichtigung die Feuerraumtür noch Entzünden des Lockfeuers angelehnt lassen (nicht verriegeln), bis die 2 obersten Schichten kräftig brennen (nach ca. 10 min.) Zieht der Rauch problemlos durch den Schornstein ab? Falls nicht, vgl. Ratgeber in Kap. 8 Testen des Kaminzugs Lässt sich kein ausreichender Zug erzeugen, sollten Sie auf die Feuerung und den Ofenbetrieb verzichten (vgl.
Dickes Holz verbrennt langsam, „kokelt“ meist nur und erzeugt viel Ruß erzeugen. Bei schlechter oder unvollständiger Verbrennung kann es zu einem Schwelbrand mit stark erhöhtem Schadstoffausstoß und geringem Wirkungsgrad kommen. Zudem verrußen und verharzen das Ofeninnere, Sichtscheibe und Schornstein. Nur mit trockenem Holz erreichen Sie einen guten Wirkungsgrad und eine umweltschonendere Verbrennung. Kleinere Holzscheite (kleiner als 8 cm Durchmesser) verbrennen zügiger und führen kurzzeitig zu höherer Wärmeabgabe.
HINWEIS Die noch weiche Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen bei Nennwärmeleistung ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen. Zum Reinigen der Stahlteile dürfen keine Säure- (z. B. Citrus- oder Essigreiniger) oder lösemittelhaltigen Reinigungsmittel, Scheuermittel, Glasreiniger oder andere Reinigungsmittel verwendet werden.
- Keine feuchten Brennstoffe verwenden! Bei der Verbrennung entsteht auch Wasserdampf, der sich zuerst an der noch kalten Scheibe zusammen mit Rußpartikeln niederschlägt. Die Reinigung der Scheibe darf nur im völlig erkalteten Zustand erfolgen. Beachten Sie bei der Reinigung, dass die Oberfläche der Glaskeramikscheiben leicht verkratzt werden kann.
Ihrem Vertragspartner/Verkäufer (Fachbetrieb). Der Verkauf von Koppe-Produkten erfolgt vom Hersteller ausschließlich an den Fachhandwerksbetrieb. Im Falle von Ersatzteilbestellungen, aber auch von Transportschäden, Funktionsstörungen oder Reklamationen, sind diese ausschließlich direkt an den Fachbetrieb, bei welchem Sie das Gerät erworben haben, zu richten und mit diesem abzuklären, da dieser Ihr zuständiger Vertrags- und Ansprechpartner in Bezug auf die von Ihnen erworbene Feuerstätte ist.
mechanischer, chemischer oder thermischer Überlastung, unsachgemäßer Reinigung, nicht zugelassener oder offensichtlich ungeeigneter Brennstoffe, oder unsachgemäße/nicht fachgerechte Eingriffe am Gerät entstehen. Typische Verschleißteile sind u.a. Teile, die unmittelbar mit dem Feuer in Berührung kommen, z.B. Rosteinrichtungen, Bauteile und Halterungen aus Stahlblech oder Guss, Feuerraumplatten (Schamotte, Vermiculite), Dichtungen sowie Sichtscheiben, aber auch bewegliche Teile, wie bspw.
9. IHR KLEINER RATGEBER Problem Mögliche Ursache - Das Holz ist zu dick - Das Holz ist zu feucht Das Holz entzündet sich nicht oder nur zögernd - Die Luftzufuhr ist zu gering - Das Holz ist zu feucht - Die Luftzufuhr ist zu gering - evtl.
HINWEIS: Die in den o.g. technischen Daten angegebene Nennwärmeleistung entspricht der nach EN16510-1:2022 erklärten, gerundeten Nennwärmeleistung. Bei der Normprüfung wurde der Caron 7 II tatsächlich mit einer Raumwärmeleistung von 7,4 kW betrieben. Die in dieser Installations- und Bedienungsanleitung angegebenen Werte für Temperatur am Abgasstutzen, Abgasmassenstrom, Brennstoffauflage, Abbranddauer etc. bezieht sich auf die tatsächlich durchgeführte Geräteprüfung.
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Produktdatenblatt gemäß (EU) 2015/1186 Anhang IV Product data sheet in accordance to (EU) 2015/ 1186 IV Marke/ Trademark Erwin Koppe keramische Heizgeräte GmbH Modell/ Model Caron 7 II 4000 Energieeffizienzklasse/ energy effiency class Direkte Wärmeleistung/ Direct heat output 7,0 kW Indirekte Wärmeleistung/ Indirect heat output...
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Technische Dokumentation für Einzelraumheizgeräte für feste Brennstoffe nach 2015/1186 und 2015/1185 Erwin Koppe keramische Heizgeräte GmbH, Koppe Platz 1, 92676 Eschenbach, Germany Modellkennung(en): Caron 7 II 4000 Gleichwertige Modelle: nein Prüfberichte: RRF - 1021 25 1721 Angewendete harmonisierte Normen: Andere angewendete Normen/techn. Spezifikationen:...
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Raumheizung in Wohngebäuden / Space heating in residential buildings Hersteller / trade mark Erwin Koppe Keramische Heizgeräte GmbH, Koppe-Platz 1, D-92676 Eschenbach; info@ofenkoppe.de Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauproduktes gemäß Anhang V / systems of assessment and verification of constancy of...