Inhaltszusammenfassung für Stober POSIDRIVE FDS 5000
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POSIDRIVE® FDS 5000 Projektierhandbuch Einbau Anschluss Zubehör PosiTool Seite 106 ab V 5.6-N 02/2015...
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Inhaltsverzeichnis Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Inhaltsverzeichnis Einleitung ..............Zweck des Handbuchs .
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Inhaltsverzeichnis Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3.2.3 Derating durch Erhöhen der Taktfrequenz ....... 22 Abmessungen .
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Inhaltsverzeichnis Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X20: Motor ............. . . 66 X12: ASP 5001 –...
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Einleitung Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Einleitung Zweck des Handbuchs Sie finden in diesem Dokument technische Daten sowie Angaben zum Einbau und Anschluss des Umrichters und seines Zubehörs. Dadurch ermöglicht die vorliegende Technische Dokumentation • dem Projektierer die Planung und • der Elektrofachkraft den technisch einwandfreien Umgang (Einbau und Anschluss).
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Einleitung Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Abkürzungen und Formelzeichen Abkürzungen Analoger Ausgang Alternating Current Analoger Eingang Absolute Encoder Support Binärer Ausgang Batterie Binärer Eingang Baugröße Controller Area Network Bremschopper Computerized Numerical Control (dt.: computergestützte numerische Steuerung) Control Unit (dt.: Steuerteil) Direct Current Eingang/Ausgang (engl.: I/O) Elektromagnetische Verträglichkeit Hochvolt-Transistor-Logik...
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Einleitung Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Formel- Einheit Erklärung zeichen Frequenz Ausgangsfrequenz Ausgangsfrequenz des Umrichter-Leistungsteils Maximale Frequenz Interne Pulstaktfrequenz des Umrichter-Leistungsteils PWM,PU Strom Eingangsstrom Maximaler Eingangsstrom des Umrichter- 1maxPU Leistungsteils Maximaler Eingangsstrom des Umrichter-Steuerteils 1maxCU Eingangsnennstrom des Umrichter- 1N,PU Leistungsteils Ausgangsstrom Maximaler Ausgangsstrom 2max Maximaler Ausgangsstrom des Umrichter-...
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Einleitung Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Formel- Einheit Erklärung zeichen Minimale Zeit Spannung Eingangsspannung Eingangsspannung des Umrichter-Leistungsteils Maximale Eingangsspannung 1max Ausgangsspannung Ausgangsspannung der Pufferbatterie 2BAT Ausgangsspannung des Umrichter-Leistungsteils Maximalspannung Maximalspannung des Umrichter-Leistungsteils maxPU Abschaltschwelle des Bremschoppers offCH Einschaltschwelle des Bremschoppers onCH Sonstiges Polpaarzahl Symbole, Kenn- und Prüfzeichen, Marken...
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Einleitung Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Kenn- und Prüfzeichen UL-Prüfzeichen für anerkannte Komponenten Diese Komponente oder dieses Material ist von UL anerkannt. Repräsentative Muster dieses Produkts wurden von UL bewertet und erfüllen die anwendbaren Anforderungen. POSIDRIVE, POSIDYN und POSISwitch sind Marken der STÖBER Antriebstechnik GmbH & Co. KG. Die folgenden Namen, die in Verbindung mit dem Gerät, seiner optionalen Ausstattung und seinem Zubehör verwendet werden, sind Marken oder eingetragene Marken anderer Unternehmen: Marken...
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Sicherheitshinweise Von den Geräten können Gefahren ausgehen. Halten Sie deshalb • die in den folgenden Abschnitten und Punkten aufgeführten Sicherheitshinweise und die • allgemein gültigen technischen Regeln und Vorschriften ein. Lesen Sie außerdem in jedem Fall die zugehörige Dokumentation. Für Schäden, die aufgrund einer Nichtbeachtung der Anleitung oder der jeweiligen Vorschriften entstehen, übernimmt STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH &...
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Einsatzumgebung Bei den Umrichtern handelt es sich um Produkte der eingeschränkten Vertriebsklasse nach IEC 61800-3. In einer Wohnumwelt kann dieses Produkt hochfrequente Störungen verursachen, in deren Fall der Anwender aufgefordert werden kann, geeignete Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen. Die Umrichter sind nicht für den Einsatz in einem öffentlichen Niederspannungsnetz vorgesehen, das Wohngebiete speist.
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Tätigkeit Mögliche berufliche Qualifikation Inbetriebnahme - Techniker/in in der Fachrichtung Elektrotechnik (einer Standardapplikation) - Elektrotechnikermeister/in Programmierung Dipl.-Ing. in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Elektrische Energietechnik Betrieb - Techniker/in in der Fachrichtung Elektrotechnik - Elektrotechnikermeister/in Entsorgung Elektroniker/in Dazu müssen die gültigen Vorschriften, die gesetzlichen Vorgaben, die Regelwerke, die vorliegende Technische Dokumentation und besonders die darin enthaltenen Sicherheitshinweise sorgfältig...
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Schützen Sie den Umrichter bei der Aufstellung oder sonstigen Arbeiten im Schaltschrank gegen herunterfallende Teile (Drahtreste, Litzen, Metallteile, usw.). Teile mit leitenden Eigenschaften können innerhalb des Umrichters zu einem Kurzschluss oder Geräteausfall führen. Beachten Sie für den UL-konformen Einsatz zusätzlich Kapitel 2.11. Inbetriebnahme, Betrieb und Service Entfernen Sie zusätzliche Abdeckungen vor der Inbetriebnahme, damit es nicht zur Überhitzung des Gerätes kommen kann.
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Entsorgung Beachten Sie bitte die aktuellen nationalen und regionalen Bestimmungen! Entsorgen Sie die einzelnen Teile getrennt je nach Beschaffenheit und aktuell geltenden Vorschriften, z. B. als • Elektronikschrott (Leiterplatten) • Kunststoff • Blech • Kupfer •...
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Parametereinstellungen vor: U10 = 2:Warnung und U11 = 1,00 s. Dieses Modell kann alternativ oder ergänzend zu einem temperaturüberwachten Motorschutz, wie in Kapitel 5.8 beschrieben, verwendet werden. Information STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG empfiehlt den Einsatz von PTC-Thermistoren als thermischen Motorschutz.
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Sicherheitshinweise Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 2.12 Darstellung von Sicherheitshinweisen ACHTUNG Achtung bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, falls die genannten Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. VORSICHT! Vorsicht mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, falls die genannten Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. WARNUNG! Warnung bedeutet, dass erhebliche Lebensgefahr eintreten kann,...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Technische Daten Produktschlüssel FDS 5075A/H Bezeichnung Gerätevariante: Hilfsspannung für Steuerelektronik 5. Generation /H: Versorgung der Steuerelektronik über Zwischenkreis; keine zusätzliche 24 V- Leistung: 075 = 7,5 kW Versorgung notwendig. Hardware-Varianten: /L: Versorgung der Steuerelektronik über 24 V ohne Kennzeichnung an der Klemme X11 an dieser Stelle:...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3.1.2 Gerätemerkmale Schutzart IP20 Funkentstörung EN 61800-3, Störaussendung Klasse C3 Überspannungskategorie III nach EN 61800-5-1 3.1.3 Gewicht Gerät Gewicht Ohne Verpackung [kg] Mit Verpackung [kg] FDS 5007 FDS 5004 FDS 5008 FDS 5015 FDS 5022 FDS 5040 FDS 5055 FDS 5075...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Elektrische Daten der Umrichter Information Eine Erklärung der wichtigsten Formelzeichen finden Sie in Kapitel 1.4 Abkürzungen und Formelzeichen. 3.2.1 Baugröße 0 (BG 0): FDS 5007 bis FDS 5015 Gerät FDS 5007 FDS 5004 FDS 5008 FDS 5015 Id.-Nr.
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 80 W 50 W 65 W 90 W V,PU = 0 A) Max. 30 W V,CU 440 V 830 V maxPU 400 V bis 420 V 780 V bis 800 V onCH 360 V bis 380 V 740 V bis 760 V offCH Id.
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3.2.3 Derating durch Erhöhen der Taktfrequenz In Abhängigkeit von der Taktfrequenz f (Parameter B24) ergeben sich folgende Werte der PWM,PU Ausgangsnennströme I 2N,PU Ausgangsnennstrom I 2N,PU Taktfrequenz 4 kHz 8 kHz 16 kHz FDS 5004 1,3 A 1,0 A 0,7 A...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Abmessungen 3.3.1 BG 0 bis BG 1: FDS 5007 bis FDS 5075 EM 5000 / BRM 5000 Maße [mm] BG 0 BG 1 Umrichter Höhe Breite Tiefe EMV-Schirmblech Höhe 37,5 Tiefe Befestigungslöcher Vertikaler Abstand Vertikaler Abstand zu Oberkante a) h = Höhe inkl.
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Abmessungen [mm] RB 5047 RB 5100 RB 5200 Id.-Nr. 44966 44965 44964 Höhe Breite Tiefe Bohrbild entspricht Baugröße: BG 1 BG 0 und 1 BG 0 ID 442268.07...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Ausgangsdrossel WARNUNG! Verbrennungsgefahr! Brandgefahr! Sachschäden! Drosseln können sich unter zulässigen Betriebsbedingungen auf über 100° C erhitzen. Treffen Sie Schutzmaßnahmen gegen unbeabsichtigtes und beabsichtigtes Berühren der Drossel. Stellen Sie sicher, dass sich keine entzündlichen Materialien in der Nähe der Drossel befinden. ...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Ausgangsdrossel Ausgangsdrossel TEP3720-0ES41 4EP3820-0CS41 Id.-Nr. 53188 53189 Spannungsbereich 3 x 0 bis 480 V Frequenzbereich 0 bis 200 Hz Bemessungsstrom der Ausgangsdrossel 17,5 A bei 4 kHz Max. zulässige Motor-Kabellänge mit 100 m Ausgangsdrossel Max.
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Derating TEP3720-0ES41 f [Hz] Taktfrequenz 4 kHz Taktfrequenz 8 kHz Derating 4EP3820-0CS41 f [Hz] Taktfrequenz 4 kHz Taktfrequenz 8 kHz ID 442268.07...
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Technische Daten Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Maße TEP3720-0ES41 4EP3820-0CS41 Höhe h [mm] Max. 153 Max. 153 Breite w [mm] Tiefe d [mm] Vertikaler Abstand – Befestigungslöcher a1 [mm] Vertikaler Abstand – Befestigungslöcher a2 [mm] Horizontaler Abstand – Befestigungslöcher b1 [mm] Horizontaler Abstand –...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Einbau In diesem Kapitel sind die Informationen zum Einbau aufgeführt. Dazu gehören • der Einbau des Umrichter in den Schaltschrank und • der Einbau von Zubehör am oder in den Umrichter. WARNUNG! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen Schlag! ...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 • Vermeiden Sie die Installation oberhalb oder in unmittelbarer Nähe von wärmeerzeugenden Geräten, z. B. Ausgangsdrosseln oder Bremswiderständen: • Sorgen Sie für ausreichende Luftzirkulation im Schaltschrank, indem Sie die Mindestfreiräume einhalten. Min. Freiraum [Maße in mm] nach oben nach unten zur Seite...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Zubehör 4.2.1 Unterbaubremswiderstand einbauen WARNUNG! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen Schlag! Schalten Sie vor sämtlichen Arbeiten am Umrichter alle Versorgungsspannungen ab! Beachten Sie, dass die Entladungszeit der Zwischenkreiskondensatoren bis zu 5 Minuten beträgt. Sie können erst nach dieser Zeitspanne die Spannungsfreiheit feststellen.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 2. Setzen Sie das Gerät auf die Führungen auf: 3. Drücken Sie das Gerät auf den Führungen nach unten: 4. Befestigen Sie das Gerät mit den Schrauben und den Unterlegscheiben an den Gewindebolzen: Sie haben den Unterbaubremswiderstand eingebaut. 5.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 4.2.2 EMV-Schirmblech oder Bremsmodul anbauen WARNUNG! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen Schlag! Schalten Sie vor sämtlichen Arbeiten am Umrichter alle Versorgungsspannungen ab! Beachten Sie, dass die Entladungszeit der Zwischenkreiskondensatoren bis zu 5 Minuten beträgt. Sie können erst nach dieser Zeitspanne die Spannungsfreiheit feststellen.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3. Drücken Sie die Rückseite des Bauteils an die Montageplatte der Schaltschrankrückwand: 4. Befestigen Sie das Bauteil an der Montageplatte und am Umrichter mit der Befestigungsschraube und den Unterlegscheiben: Sie haben das Zubehör angebaut. ID 442268.07...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 4.2.3 Klemmenerweiterung LEA 5000 einbauen WARNUNG! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen Schlag! Schalten Sie vor sämtlichen Arbeiten am Umrichter alle Versorgungsspannungen ab! Beachten Sie, dass die Entladungszeit der Zwischenkreiskondensatoren bis zu 5 Minuten beträgt. Sie können erst nach dieser Zeitspanne die Spannungsfreiheit feststellen.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3. Setzen Sie das Blech über die Grundleisten. Beachten Sie dabei die Ausrichtung des Blechs! 4. Stecken Sie die Stecker wieder auf die Klemmenerweiterung auf. 5. Führen Sie die Optionsplatine in den Umrichter, so dass die Goldkontakte in den schwarzen Klemmblock geschoben werden: 6.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 4.2.4 CANopen-, PROFIBUS-, EtherCAT- oder PROFINET-Zubehör einbauen WARNUNG! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen Schlag! Schalten Sie vor sämtlichen Arbeiten am Umrichter alle Versorgungsspannungen ab! Beachten Sie, dass die Entladungszeit der Zwischenkreiskondensatoren bis zu 5 Minuten beträgt. Sie können erst nach dieser Zeitspanne die Spannungsfreiheit feststellen.
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 2. Entfernen Sie mit einer Zange das ausgestanzte Blechteil: 3. Entfernen Sie die Schrauben auf der Optionsplatine: 4. Führen Sie den Sub-D-Stecker der Platine von unten durch das Blech: 5. Befestigen Sie mit den in Schritt 3 gelösten Schrauben die Platine am Blech: ID 442268.07...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 6. Führen Sie die Optionsplatine in den Umrichter, so dass die Goldkontakte in den schwarzen Klemmblock geschoben werden: 7. Befestigen Sie mit den Befestigungsschrauben das Blech am Umrichter: Sie haben das Zubehör eingebaut. ID 442268.07...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Für den Anschluss von EtherCAT oder PROFINET benötigen Sie folgendes Zubehör. Das Zubehör wird oberhalb des Umrichterdisplays eingebaut: • EtherCAT: ECS 5000 • PROFINET: PN 5000 Für den Einbau benötigen Sie: • Einen Torxschraubendreher TX10; einen Kreuzschlitzschraubendreher •...
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Einbau Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 3. Befestigen Sie mit der beigelegten Schraube mit Sperrkantscheibe das Blech an der Platine: 4. Führen Sie die Optionsplatine in den Umrichter, so dass die Goldkontakte in den schwarzen Klemmblock geschoben werden: 5. Befestigen Sie mit den Befestigungsschrauben das Blech am Umrichter: ...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Anschluss Klemmenübersicht Gerätefront und Geräteoberseite X10 Versorgung 230V/400 V Gehäuseerdung X12 ASP 5001 (Option) X11 Versorgung 24 V X200, X201 Zubehör Feldbus • CAN 5000 • DP 5000 ECS 5000 • • PN 5000 Klemmenerweiterung: •...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Geräteunterseite X4 Encoder X2 Motor-Temperaturfühler, Bremse X22 Zwischenkreis BRM 5000: X302 X20 Motor BRM 5000: X301 X21 Bremswiderstand BRM 5000: X300 ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 EMV-gerechter Anschluss Information In diesem Kapitel finden Sie generelle Informationen zur EMV-gerechten Installation. Hierbei handelt es sich um Empfehlungen. Abhängig von der Anwendung, den Umgebungsbedingungen sowie den gesetzlichen Auflagen können über diese Empfehlungen hinausgehende Maßnahmen erforderlich sein.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X10: Versorgung 230 V/400 V Klemmenbeschreibung – Einphasiger Netzanschluss BG 0 Bezeichnung Funktion Daten — Kunststoffblindstecker — Eingangsspannung 230 V +20 %/-40 % 50/60 Hz Neutralleiter — Schutzleiter — Klemmenbeschreibung – dreiphasiger Netzanschluss Bezeichnung Funktion Daten BG 0 BG 1...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.3.1 Netzsicherung Mit Hilfe der Netzsicherung wird im Gerät der Leitungs- und Leistungsschutz gewährleistet. Hierzu können verschiedene Schutzgeräte genutzt werden: • Ganzbereichs-Schmelzsicherung (Betriebsklasse „gG“ nach IEC Betriebsklassenspezifizierung bzw. „träg“ nach VDE) Leitungsschutzschalter • Verwenden Sie Leitungsschutzschalter mit Auslösecharakteristik C nach EN 60898. •...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.3.2 Fehlerstrom-Schutzeinrichtung Zur Erkennung von Fehlerströmen können die Geräte von STÖBER über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (Residual Current protective Device, RCD) abgesichert werden. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vermeiden Stromunfälle, insbesondere dem Erdschluss über den Körper. Sie unterscheiden sich generell in ihrer Auslöseschwelle und Eignung zur Erfassung unterschiedlicher Fehlerstromformen.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Installation GEFAHR! Elektrischer Schlag! Ableit- und Fehlerströme mit Gleichstromanteil können die Funktionsfähigkeit von Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen der Typen A und AC einschränken. Beachten Sie unbedingt die Installationshinweise der verwendeten Schutzeinrichtungen. 5.3.3 Gehäuseerdung Beachten Sie für eine korrekte Gehäuseerdung die folgenden Informationen zum Anschluss des Schutzleiters: •...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.3.4 Formierung ACHTUNG Sachschaden! Die Zwischenkreiskondensatoren von Geräten der Baugröße BG 0, BG 1 und BG 2 können durch lange Lagerzeiten ihre Spannungsfestigkeit verlieren. Durch eine verminderte Spannungsfestigkeit der Zwischenkreiskondensatoren kann beim Einschalten ein erheblicher Sachschaden entstehen. ...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Ist eine jährliche Formierung nicht möglich, formieren Sie gelagerte Geräte vor der Inbetriebnahme gemäß der im Folgenden gezeigten Verschaltung und Spannungshöhen. L1 N PE L1 L2 L3 PE Legende L1–L3 = Leitungen 1 bis 3 N = Neutralleiter PE = Schutzleiter F1 = Sicherung...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X11: Versorgung 24 V Der Anschluss von 24 V an X11 ist bei der Gerätevariante /L für die Versorgung des Steuerteils erforderlich. ACHTUNG Gefahr des Geräteschadens durch Überlastung! Wird die 24-V-Versorgung durchgeschleift, dürfen max. vier Geräte an einer Linie versorgt werden. Klemmenbeschreibung BG 0 und BG 1 Bezeichnung Funktion...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Beispiel für den Anschluss von zwei Geräten Umrichter Umrichter ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X1: Freigabe und Relais 1 Mit dem Freigabe-Signal geben Sie das Leistungsteil des Umrichters frei. Die Funktion von Relais 1 ist ab V 5.5-C einstellbar in Parameter F10. Allgemeine Spezifikation Maximale Kabellänge 30 m Klemmenbeschreibung Bezeichnung Funktion Daten...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Anschlussbeispiel Für einen UL-konformen Einsatz ist die Verwendung einer Sicherung 1 A vor Relais 1 Vorschrift. Die Sicherung muss nach UL 248 zugelassen sein. Umrichter Relais 1 Freigabe ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X20: Motor Klemmenbeschreibung BG 0 und BG 1 Bezeichnung Funktion BG 0 BG 1 Motoranschluss Phase U Motoranschluss Phase V Motoranschluss Phase W Schutzleiter Mindest-Anzugsmoment M Schraubklemmen Baugröße BG 1 Einheit [Nm] [lb-in] Maximaler Leiterquerschnitt Leistungsklemmen Baugröße BG 0 BG 1...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Nachfolgende Grafik zeigt ein Beispiel für den geschirmten Anschluss eines Motors mit Ausgangsdrossel (Grafik: icotek GmbH). 1U1 1U2 1V1 1V2 1W1 1W2 Pin 7 und 8 sind an der Drossel gebrückt Anschlussbeispiel PES: HF-Schirmanschluss durch großflächige Anbindung an PE Umrichter W PE ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X12: ASP 5001 – Sicher abgeschaltetes Moment Information Falls Sie die Sicherheitsfunktion verwenden möchten, benötigen Sie die Option ASP 5001. Lesen Sie unbedingt die Betriebsanleitung ASP 5001 (siehe Kapitel 1.2 Weiterführende Dokumentationen) und binden Sie die Sicherheitstechnik gemäß der dortigen Beschreibung in Ihren Sicherheitskreis ein.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Maximaler Leiterquerschnitt Anschlussart Maximaler Leiterquerschnitt [mm Starr Flexibel Flexibel mit Aderendhülse ohne Kunststoffhülse Flexibel mit Aderendhülse mit Kunststoffhülse 2 Leiter gleichen Querschnitts mit — Doppeladerendhülse ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X2; X300 – X302; X141: Motor-Temperaturfühler, Motor- Haltebremse An der Klemme X2 schließen Sie die Motor-Temperaturfühler und den Leistungsschalter zur Ansteuerung der Motor-Haltebremse an. Anschluss Motor-Haltebremse Beachten Sie, dass der Schaltkontakt an X2 nicht für den direkten Anschluss einer Bremse geeignet ist. Verwenden Sie stattdessen das Zubehörteil ...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X2 Funktion Daten 1BD1 Max. • 250 V /5 A • 30 V /5 A (ohm. Last) • 30 V /0,3 A (ind. Last) • 30 V /3 A (ohm. Last) 1BD2 = 1 ms Schaltzeit: 15 ms...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Maximaler Leiterquerschnitt Anschlussart Maximaler Leiterquerschnitt [mm Starr Flexibel Flexibel mit Aderendhülse ohne Kunststoffhülse Flexibel mit Aderendhülse mit Kunststoffhülse 2 Leiter gleichen Querschnitts mit Doppeladerendhülse Klemmenbeschreibung X301 auf BRM 5000 An der Klemme X301 schließen Sie die Motor-Haltebremse und den Motor-Temperaturfühler an. Bezeichnung Funktion Daten...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Maximaler Leiterquerschnitt Anschlussart Maximaler Leiterquerschnitt [mm Starr Flexibel Flexibel mit Aderendhülse ohne Kunststoffhülse Flexibel mit Aderendhülse mit Kunststoffhülse 2 Leiter gleichen Querschnitts mit Doppeladerendhülse Information Beachten Sie, dass auf dem Bremsmodul eine LED eingebaut ist. Die LED zeigt den Zustand der Bremsenansteuerung: - LED ein: Bremsenausgang bestromt (aktiv) - LED aus: Bremsenausgang nicht bestromt (inaktiv)
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Indirekte Bremsansteuerung Umrichter 1 2 3 4 Bremse ID 442268.07...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 X21: Bremswiderstand Bei generatorischem Betrieb kann ein externer Bremswiderstand erforderlich sein. Die technischen Daten der Bremswiderstände finden Sie in Kapitel 3. Klemmenbeschreibung BG 0 und BG 1 Bezeichnung Funktion BG 0 BG 1 Anschluss Bremswiderstand Mindest-Anzugsmoment M Schraubklemmen Baugröße...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.10 X22: Zwischenkreiskopplung Information Bitte beachten Sie, dass die hier beschriebene Zwischenkreiskopplung ausschließlich mit den Gerätefamilien MDS 5000, SDS 5000 und FDS 5000 aufgebaut werden kann. Wenn Sie in einer Anlage Achsen betreiben, die ständig gegen andere Achsen fahren, kann die Zwischenkreiskopplung (ZK-Kopplung) Vorteile bringen.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Prinzipschaltbild Die folgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild der ZK-Kopplung. Die Umrichter können in bis zu drei Gruppen miteinander gekoppelt werden. Die möglichen Kombinationen zeigt die Tabelle im folgenden Abschnitt. Die Kombination bestimmt die Typen der Netzsicherung und der ZK-Sicherung. Netz- sicherung Gruppe 1...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Kombinationen Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Kombinationen für die Zwischenkreiskopplung. Insgesamt stehen Ihnen 15 Kombinationen zur Verfügung. Beispiel: Kombination Nr. 7: Mit Kombination Nr. 7 können Sie einen Umrichter der BG 1 in der Gruppe 1 mit zwei Geräten der BG 0 in Gruppe 2 kombinieren.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Anstatt den Prozess um die Wiedereinschaltzeit zu verzögern, können Sie durch Auswerten des Parameters E14 den Wiedereinschaltzeitpunkt ermitteln. Der Parameter muss in allen netzverbundenen Geräten anzeigen, dass die Laderelais geöffnet sind, bevor die Netzspannung wieder zugeschaltet werden darf. Sie können den Parameter per Feldbus oder Binärausgang abfragen.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.11 X100 – X103: analoge und binäre Signale Beachten Sie, dass die Klemmen X100 und X101 in das Gerät integriert sind. Die Klemmen X103D und X103E sind auf dem optionalen Zubehör LEA 5000 integriert. WARNUNG! Gefahr des Maschinenfehlverhaltens durch EMV-Störungen! ...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung Bezeichnung Funktion Daten AE1+ + Eingang des Analogeingangs Bezug: Pin 3 AE1 = ± 10 V Auflösung: 10 Bit + Vorz. = 40 kΩ gegen Pin 3 = 30 V 1max gegen Schutzleiter = 15 V 1max gegen AGND = 30 V 1max...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X101 Allgemeine Spezifikation Maximale Kabellänge 30 m, geschirmt Klemmenbeschreibung Bezeichnung Funktion Daten GND 18 V Bezugsmasse für Pin 19 — DGND Bezugsmasse für Pin 11 bis 18 — High-Pegel: 12 – 30 V Low-Pegel: 0 – 8 V Binäreingang = 30 V 1max...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X103 C – XEA 5001 Allgemeine Spezifikation Maximale Kabellänge 30 m, geschirmt Klemmenbeschreibung Bezeichnung Funktion Daten Bezug: Pin 10 von Klemme X101 High-Pegel: 12 – 30 V BE10 Binäreingang Low-Pegel: 0 – 8 V = 30 V BE11 1max...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X103D – LEA 5000 Allgemeine Spezifikation Maximale Kabellänge 30 m, geschirmt Klemmenbeschreibung Bezeichnung Funktion Daten = 20,4–28,8 V + 24 V 1max Spannungsversorgung = 1,5 A 1max Binärausgang = 50 mA 2max BA10 Maximaler Leiterquerschnitt Anschlussart Maximaler Leiterquerschnitt [mm...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.12 Encoder Information Bitte beachten Sie, dass die Encoderschnittstellen meist mehrere Systeme auswerten oder simulieren können, z. B. Inkrementalencoder HTL und TTL. Welches System Sie an einer Schnittstelle anschließen, geben Sie in den Parametern an. Beachten Sie dazu das Bedienhandbuch des Umrichters.
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X4 für HTL-Encoder Bezeichnung Funktion, Daten Differenzieller Eingang für B-Spur Bezug für die Encoderversorgung an Pin 4 Buchse Differenzieller Eingang für die N-Spur Encoderversorgung — — Differenzieller Eingang für die A-Spur — — — —...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.12.2 BE-Encoder und BA-Encodersimulation Um Inkrementalencoder- oder Schrittmotorsignale single-ended auszuwerten, nutzen Sie die binären Eingänge BE3, BE4 und BE5. Möchten Sie diese simulieren, nutzen Sie die Ausgänge BA1 und BA2. Hall-Encoder werden an den binären Eingängen BE1, BE2 und BE3 angeschlossen. Allgemeine Spezifikation Maximale Kabellänge 30 m...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Klemmenbeschreibung X101 Inkrementalencoder und Schrittmotorsignale Bezeichnung Funktion Daten GND 18 V Bezugsmasse für Pin 19 — DGND Bezugsmasse für Pin 11 bis 18 — — — — Auswertung: Inkrementalencoder: N Schrittmotorsignale: – Auswertung: Inkrementalencoder: A Schrittmotorsignale: Frequenz Auswertung: Inkrementalencoder: B...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.13 Feldbus 5.13.1 X200: CANopen Voraussetzung für die CANopen-Anbindung: • CAN 5000 Information Beachten Sie bitte die Ergänzungsdokumentation CANopen (siehe Kapitel 1.2 Weiterführende Dokumentationen)! Klemmenbeschreibung X200 Bezeichnung Funktion — — Stecker CAN-low CAN-Low Leitung Signal Ground —...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.13.2 X200: PROFIBUS Voraussetzung für die PROFIBUS-Anbindung: • DP 5000 Information Beachten Sie dazu die Ergänzungsdokumentation PROFIBUS DP (siehe Kapitel 1.2 Weiterführende Dokumentationen)! Klemmenbeschreibung X200 Bezeichnung Funktion — — Buchse — — RxD / TxD-P (Sende / Empfangsdaten-Plus) Richtungssteuerung für Repeater (Plus) Masse zu + 5 V +5 V...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.13.3 X200, X201: EtherCAT Voraussetzung für die EtherCAT-Anbindung: • ECS 5000 Information Beachten Sie bitte die Ergänzungsdokumentation EtherCAT (siehe Kapitel 1.2 Weiterführende Dokumentationen)! Klemmenbeschreibung X200 und X201 Bezeichnung Funktion TxData+ EtherCAT-Kommunikation TxData- RecvData+ — — —...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.13.4 X200, X201: PROFINET Voraussetzung für die PROFINET-Anbindung: • PN 5000 Information Beachten Sie bitte das Bedienhandbuch PROFINET (siehe Kapitel 1.2 Weiterführende Dokumentationen)! Klemmenbeschreibung X200 und X201 Die Klemmenbelegung richtet sich nach T 568-B. Bezeichnung Funktion TxData + PROFINET Kommunikation...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.14 X3: PC, USS Mit der seriellen Schnittstelle X3 an der Frontseite des Umrichters realisieren Sie die Verbindung zum PC oder USS. Der Aufbau der PC-Verbindung wird im Bedienhandbuch des Umrichters beschrieben. Klemmenbeschreibung X3 Bezeichnung Funktion Daten +10 V...
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Anschluss Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 5.15 Kabel Information Zur Sicherstellung einer störungsfreien Funktion des Antriebs empfehlen wir, auf das System abgestimmte Kabel von STÖBER zu verwenden. Beim Einsatz ungeeigneter Anschlusskabel behalten wir uns den Ausschluss der Gewährleistungsansprüche vor. 5.15.1 Encoderkabel 5.15.1.1 Encoder HTL HTL-Inkrementalencoder können mit STÖBER-Motoren der Serien ED/EK oder EZ kombiniert werden.
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Verschaltungsbeispiele Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Verschaltungsbeispiele /Störung Freigabe Binäreingang Binärausgang L1 L2 L3 PE L+ M STÖBER ANTRIEBSTECHNIK U V W PE RB RB 3 PE X302 X300 X301 BRM 5000 Direkte U V W PE Brems- ansteuerung Leitungsschutz Auslösecharakteristik C ID 442268.07...
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Verschaltungsbeispiele Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 /Störung Freigabe Binäreingang Binärausgang L1 L2 L3 PE L+ M STÖBER ANTRIEBSTECHNIK U V W PE RB RB 3 PE U V W PE Indirekte Bremsansteuerung Leitungsschutz Auslösecharakteristik C ID 442268.07...
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Zubehör Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Zubehör E/A-Klemmenmodul LEA 5000 Id.-Nr. 49029 Klemmen: • 8 binäre Eingänge • 8 binäre Ausgänge Bremsmodul für 24 V-Bremse BRM 5000 Id.-Nr. 44571 Ansteuerung einer Motorhaltebremse. EMV-Schirmblech EM 5000 Id.-Nr. 44959 Zubehörteil zur Schirmanbindung der Motorleitung.
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Zubehör Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 Umrichter HW-Stand des CAN 5000 DP 5000 ECS 5000 PN 5000 Umrichters FDS 5000A ab 200 FDS 5000 bis 199 Nein Feldbusmodul CANopen DS-301 CAN 5000 Id.-Nr. 44574 Zubehörteil zur Ankopplung von CAN-Bus. Feldbusmodul PROFIBUS DP-V1 DP 5000 Id.-Nr.
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Zubehör Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 EtherCAT-Kabel EtherNet-Patchkabel, CAT5e, gelb. Folgende Ausführungen sind verfügbar: Id.-Nr. 49313: ca. 0,2 m. Id.-Nr. 49314: ca. 0,35 m. Feldbusmodul PROFINET Id.-Nr. 53893 Zubehörteil zur Ankopplung von PROFINET. ASP 5001 – Sicher abgeschaltetes Moment Der Einbau der ASP 5001 darf nur durch STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH &...
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Zubehör Projektierhandbuch POSIDRIVE® FDS 5000 USB-Adapter auf RS232 Id.-Nr. 45616 Controlbox Bediengerät zur Parametrierung und Bedienung der Umrichter. Das Verbindungskabel mit einer Länge von 1,5 m ist im Lieferumfang enthalten. Folgende Ausführungen sind verfügbar: Id.-Nr. 42224: Servicevariante. Id.-Nr. 42225: Einbau-DIN-Gehäuse 96 x 96 mm, Schutzart IP54.
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E-Mail: mail@stober.co.uk E-Mail: info@stoeber.it www.stober.co.uk www.stoeber.it China Japan Singapore STOBER CHINA STOBER Japan STOBER Singapore Pte. Ltd. German Centre Beijing P.O. Box 113-002, 6 chome 50 Tagore Lane Unit 2010, Landmark Tower 2, 15-8, Hon-komagome #05-06B 8 North Dongsanhuan Road Bunkyo-ku...
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STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG Kieselbronner Str. 12 75177 PFORZHEIM GERMANY Tel. +49 7231 582-0 Fax. +49 7231 582-1000 E-Mail: mail@stoeber.de 24/h service hotline +49 180 5 786 323 www.stober.com Technische Änderungen vorbehalten Errors and changes excepted ID 442268.07 02/2015 442268.07...
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POSITool Aufbau Bedienhandbuch Kommunikation Diagnose ab V 5.6-H 09/2013...
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Inhaltsverzeichnis Bedienhandbuch Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ....... . . Zweck des Handbuchs......Weitere Handbücher .
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Inhaltsverzeichnis Bedienhandbuch 6 Zugriffslevel....... . Parameterlevel........Konfigurationslevel.
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Inhaltsverzeichnis Bedienhandbuch 8.4.9 Service ......... 8.4.10Drucken von Scope-Aufnahmen .
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Einleitung Bedienhandbuch Einleitung Zweck des Handbuchs In diesem Handbuch wird die Software POSITool beschrieben. Dazu gehören: • Eine Erläuterung der Installation • Erklärungen zur Struktur der Software • Die einstellbaren Level • Die Kommunikation zwischen Umrichter und PC • Die Diagnosemöglichkeiten Weitere Handbücher In den folgenden Handbüchern finden Sie Angaben zu der Software POSITool: Handbuch...
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Einleitung Bedienhandbuch Die Dokumentation des SDS 5000 umfasst folgende Handbücher: Handbuch Inhalte Aktuelle Version Inbetriebnahmeanleitung Neuinstallation, Tausch, Funktiontest 442300 V 5.6-H Projektierhandbuch Einbau und Anschluss 442276 V 5.6-H Bedienhandbuch Einrichten des Umrichters 442288 V 5.6-H a) Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Alle Versionen finden Sie auf www.stoeber.de > Produkte > Doku-Center. Die von STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH &...
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Einleitung Bedienhandbuch Weitere Unterstützung Falls Sie Fragen zur Technik haben, die Ihnen das vorliegende Dokument nicht beantwortet, wenden Sie sich bitte an: • Telefon: +49 7231 582-3060 • E-Mail: applications@stoeber.de Falls Sie Fragen zur Dokumentation haben, wenden Sie sich bitte an: •...
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Sicherheitshinweise Bedienhandbuch Sicherheitshinweise Produktpflege Die Verpflichtung zur Wartung bezieht sich auf die beiden letzten aktuellen, von STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH + Co. KG erstellten und zum Einsatz freigegeben Softwareversionen. STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH + Co. KG beseitigt Softwaremängel oder stellt dem Kunden nach Wahl von Fa. STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH + Co.
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Sicherheitshinweise Bedienhandbuch Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software abweichend von diesen Bestimmungen zu nutzen, zu kopieren, zu ändern oder weiterzugeben/zu übertragen; die Software umzuwandeln (reverse assemble, reverse compile) oder in anderer Weise zu übersetzen, die Software in Unterlizenzen zu vergeben, zu vermieten oder zu verleasen.
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Sicherheitshinweise Bedienhandbuch GEFAHR! Gefahr bedeutet, dass erhebliche Lebensgefahr eintreten wird, falls die genannten Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. Information bedeutet eine wichtige Information über das Produkt oder die Hervorhebung eines Dokumentationsteils, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll. ID 442232.05...
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Installation Bedienhandbuch Installation Das Softwarepaket POSITool ist auf der dazugehörigen Produkt-CD oder im Internet unter www.stoeber.de kostenlos verfügbar. Bei der Installation sind die beschriebenen Hinweise zu beachten! Für die Software POSITool gelten folgende Systemvoraussetzungen: • Betriebssystem Windows XP oder höher •...
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POSITool starten Bedienhandbuch POSITool starten Um dem Anwender den Einstieg in POSITool zu erleichtern, wird zunächst der Start erklärt. Nach dem Öffnen der Software wird der Willkommen-Dialog angezeigt. Er bietet dem Anwender drei Möglichkeiten (s. Abbildung 4 1): • Ein neues Projekt erstellen •...
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POSITool starten Bedienhandbuch • Schritt 4: Hier wird entschieden, wie der Umrichter gesteuert wird. Der Anwender kann zwischen der Steuerung über die Klemmenleiste des Umrichters oder einem Bus-System wählen (PROFIBUS DP, CANopen, EtherCAT, PROFINET oder USS). • Schritt 5: In diesem Schritt stehen dem Anwender Datenbanken der STÖBER Standardmotoren zur Verfügung.
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POSITool starten Bedienhandbuch „Projekt öffnen...“ Möchte der Anwender ein bestehendes Projekt bearbeiten, wählt er im Startbild die mittlere Schaltfläche aus. Es wird ein Dialog angezeigt, in dem eine Datei ausgewählt und geöffnet wird. „Rückdoku aus angeschlossenem Umrichter...“ Beim Erstellen einer Rückdokumentation werden im Online-Betrieb die im Umrichter gespeicherten Daten ausgelesen und in POSITool angezeigt.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Aufbau von POSITool In diesem Kapitel wird der Aufbau von POSITool erläutert. Dazu gehören die Definition von verschiedenen Bereichen und die Erklärung von Verwaltungsfunktion. In der Ansicht von POSITool sind mehrere Bereiche zu unterscheiden (s. Abb. 5- 1 Aufbau POSITool).
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Schaltfläche Funktion Drucken Infos über POSITool Verbindung zum Umrichter herstellen (MDS 5000 und FDS 5000), siehe Kapitel 7.1 Kommunikation mit MDS 5000 und FDS 5000 Direktverbindung herstellen (SDS 5000), siehe Kapitel 7.2.6 Direktverbindung herstellen Internetverbindung herstellen (SDS 5000), siehe Kapitel 7.2 Kommunikation mit SDS 5000 LAN-Verbindung herstellen (SDS 5000), siehe Kapitel 7.2 Kommunikation mit SDS 5000...
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Umrichteransicht Information Beachten Sie, dass POSITool ausschließlich mit einem SDS 5000 kommunizieren kann, falls der Umrichtereintrag des SDS 5000 in einem IGB-Eintrag oder einem EtherCAT-Eintrag projektiert ist. Beachten Sie dazu Kapitel 5.4 IGB-Eintragoder die EtherCAT- Dokumentation (s. Kapitel 1.2 Weitere Handbücher). Information Um die Übersichtlichkeit nicht zu verlieren, sollte ein Projekt nicht mehr als 32 Umrichter beinhalten.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch • Umrichter Neu..., um einem Projekt einen neuen Umrichter hinzuzufügen. Der neue Umrichter wird in der Projektansicht angezeigt und kann dort bearbeitet werden. • Umrichter Neu aus angeschlossenem Umrichter..., um einem Projekt eine Umrichterprojektierung anzufügen, die aus einem angeschlossenem Umrichter ausgelesen wird.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch IGB-Eintrag Damit POSITool über IGB mit einem oder mehreren Umrichtern der Geräteserie SDS 5000 kommunizieren kann, muss im Projekt ein IGB-Eintrag vorhanden sein, und die SDS 5000 müssen dem IGB-Eintrag zugeordnet werden. 5.4.1 IGB-Eintrag erstellen Beachten Sie, dass pro Projekt nur ein IGB vorhanden sein kann. Falls Sie ein neues Projekt mit einem SDS 5000 anlegen, wird automatisch ein IGB-Eintrag erstellt.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Parameter In einer Parameterliste sind die in der jeweiligen Konfiguration enthaltenen Parameter verfügbar. Welche der Parameter angezeigt werden, wird durch die ausgewählte Applikation und dem eingestellten Parameterlevel festgelegt. Abb. 5-3 Ansicht Parameterliste Im oberen Bereich des Fensters wird die Parametertabelle angezeigt. In jeder Zeile ist ein Parameter mit folgenden Angaben eingefügt: •...
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Um einen geänderten Wert auf den Default-Wert zurückzusetzen, kann der Anwender mit der rechten Maustaste auf die Zeile klicken. Es erscheint ein Kontextmenü mit dem Befehl Wert aus Default übernehmen. VORSICHT! Auf Parameterlevel 3 kann im Kontextmenü der im Parameter eingetragene Wert als Defaultwert übernommen werden.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Konfiguration Das Konfigurationsfenster enthält die Programmieroberfläche. Wird die Option Freie, grafische Programmierung verwendet, werden hier Bausteine eingefügt und verknüpft. Durch STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG definierte Applikationen beinhalten die Programmierung in einem Kapselbaustein. Der strukturelle Aufbau einer POSITool-Konfiguration wird in Abb. 5-5 Konfigurationsstruktur verdeutlicht.
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Aufbau von POSITool Bedienhandbuch Andere Bereiche 5.7.1 Bibliotheken Im Bibliotheksverzeichnis werden Bausteine für die Option freie, grafische Programmierung angezeigt. Sie können vom Anwender in das Konfigurationsfenster gezogen und verknüpft werden. Welche Bausteine sichtbar sind und verwendet werden können, hängt vom Anwenderlevel ab (s. Kapitel 6). 5.7.2 Hierarchieansicht In der Hierarchieansicht wird die Hierarchie der aktuellen Konfiguration in einer...
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Zugriffslevel Bedienhandbuch Zugriffslevel In der 5. STÖBER Umrichtergeneration existieren getrennte Zugriffslevel für Konfiguration und Parameter. Dadurch werden Parameter ausgeblendet und die Ansicht der Konfiguration wird ab einer bestimmten Ebene verriegelt. Der Anwender wählt zwischen den Leveln 0, 1, 2 und 3. Parameterlevel Für die Anzeige der Parameter kann zwischen den vier Leveln frei gewählt werden.
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Zugriffslevel Bedienhandbuch Konfigurationslevel Information Beim Konfigurationslevel sind nur die Level 0 bis 2 frei einstellbar. Level 3 kann nur mit einer Key-Datei benutzt werden! Für Anwender der von STÖBER ANTRIEBSTECHNIK definierten Applikationen reichen die Einstellungen bis Level 2 aus! Das Konfigurationslevel bestimmt die Möglichkeiten der Programmierung. •...
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Kommunikation Bedienhandbuch Kommunikation Da sich die Kommunikation mit MDS 5000 bzw FDS 5000 wesentlich von der mit SDS 5000 unterscheidet, wird die Kommunikation entsprechend getrennt beschrieben. Kommunikation mit MDS 5000 und FDS 5000 Die Kommunikation zwischen PC und Umrichter wird über eine serielle Verbindung hergestellt.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.1.1 Einstellungen Die Parametrierung für die serielle Übertragung wird im Umrichtereintrag unter Kommunikation/Einstellungen vorgenommen. Der aufgerufene Dialog zeigt den Kommunikationsstatus an. Darunter wird die Parametrierung für die Kommunikation vorgenommen. Die Einstellungen umfassen die am PC verwendete Schnittstelle, die Übertragungsrate und die Busadresse. Als Busadresse ist 0 vor eingestellt.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.1.2 Online-Betrieb Der Anwender kann über drei Wege eine Verbindung zwischen Umrichter und PC herstellen: • - Schaltfläche in der Symbolleiste oder • den Bereich Verbindung zum Umrichter herstellen im Umrichtereintrag unter Kommunikation • F5-Taste Für eine serielle Verbindung zwischen PC und Umrichter müssen in beiden Geräten dieselbe Konfiguration und Parameterwerte vorhanden sein.
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Kommunikation Bedienhandbuch Wenn Sie die Unterschiede zwischen den Applikationen kontrollieren möchten, betätigen Sie die Schaltfläche Details ( Beim Abgleich der Konfiguration werden auch die Parameter des ausgewählten Projekts geladen. Partielle Rückdokumentation Standardmäßig werden beim Speichern einer Datei alle Informationen abgelegt, die das Auslesen einer Rückdokumentation mit Konfigurationsdaten ermöglichen.
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Kommunikation Bedienhandbuch 2. Fall: Identische Konfigurationen Wenn POSITool feststellt, dass die Konfigurationen identisch sind, wird der Dialog in Abb. 7-4angezeigt. In diesem Fall entscheiden Sie sich, • Die Parameter aus POSITool in den Umrichter zu laden ( ) oder • Die Parameter aus dem Umrichter in POSITool zu laden ( Abb.
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Kommunikation Bedienhandbuch Ergebnis ACHTUNG Nach dem Laden in den Umrichter ist die Applikation nicht netzausfallsicher gespeichert! Dazu muss die Aktion A00 Werte Speichern durchgeführt werden. Während die Verbindung hergestellt wird, wird im Arbeitsbereich ein Statusfenster angezeigt. In diesem Fenster wird der aktuelle Stand des Vorgangs angezeigt.
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Kommunikation Bedienhandbuch Kommunikation mit SDS 5000 Durch den Aufbau eines Integrated Bus (IGB) haben Sie verschiedene Möglichkeiten für die Kommunikation mit einem oder mehreren SDS 5000: • eine Direktverbindung von Umrichter und PC • eine Fernwartungsverbindung über ein lokales Netzwerk (LAN) •...
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Kommunikation Bedienhandbuch • Die X3 A-Schnittstellen dürfen nur mit X3 B-Schnittstellen anderer Umrichter verbunden werden und umgekehrt. • Es müssen geeignete Kabel eingesetzt werden. STÖBER ANTRIEBSTECHNIK bietet konfektionierte Kabel für den Aufbau des Integrated Bus an. Nur bei der Verwendung dieser Kabel ist die einwandfreie Funktion gewährleistet.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.2.2 Voraussetzungen für eine Direktverbindung Für die Direktverbindung gilt: • Die Buchse des Gateway-Geräts und der Netzwerkanschluss des Computers müssen IP-Adressen aus dem selben Subnetz aufweisen. Information Um die IP-Adressen von Gateway-Gerät und Computer abzugleichen haben Sie die Möglichkeit, entweder die IP-Adresse des Computers oder die des Gateway-Geräts zu ändern.
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Kommunikation Bedienhandbuch IP-Adresse: 1000 0000.1100 1110.0001 0001.1011 0001 Netzteil, muss in Gerät Geräteteil, muss in Gerät und und PC identisch sein PC verschieden sein Eine mögliche IP-Adresse für das Gerät ist folglich: 1000 0000.1100 1111.0001 0001.1011 0001 = 128.207.17.177 7.2.4 IP-Adresse und Subnetzmaske des PCs ermitteln Sie können die IP-Adresse und Subnetzmaske der PC-Netzwerkschnittstelle über die Systemsteuerung des PCs ermitteln.
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Kommunikation Bedienhandbuch 2. Führen Sie in der Liste einen Doppelklick auf einen Umrichter aus. Es wird der folgende Dialog angezeigt: 3. Betätigen Sie eine der Schaltflächen Einstellungen aus Netzwerkadapter ermitteln. Es wird folgender Dialog angezeigt: 4. Wählen Sie im oberen Bereich des Dialogs die Netzwerkschnittstelle, die über die Direkverbindung mit dem Umrichter verbunden ist.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.2.5 IP-Adresse des Umrichters anpassen Gehen Sie so vor, um die IP-Adresse des Umrichters auf die des PC- Netzwerkanschlusses anzupassen: IP-Adresse des Umrichters anpassen 1. Ermitteln Sie die IP-Adresse und die Subnetzmaske des PC- Netzwerkanschlusses, z. B. in der Systemsteuerung Ihres PCs oder in POSITool.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.2.6 Direktverbindung herstellen Um eine Direktverbindung herzustellen, gehen Sie so vor: Direktverbindung herstellen 1. Betätigen Sie die Schaltfläche in der Symbolleiste von POSITool. Es wird folgender Dialog angezeigt: 2. Geben Sie die IP-Adresse der RJ45-Buchse an, die Sie mit dem PC verbunden haben.
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.2.7 Daten aus dem SDS 5000 lesen Um Daten aus einem SDS 5000 zu lesen, müssen Sie zunächst eine Direktverbindung hergestellt haben. Gehen Sie anschließend so vor: Daten aus dem SDS 5000 lesen 1. Betätigen Sie im Dialog IGB Anzeige angeschlossener Geräte die Schaltfläche aus IGB lesen….
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Kommunikation Bedienhandbuch 7.2.8 Daten in den Umrichter schreiben Um Daten in den Umrichter zu schreiben, gehen Sie so vor: Daten in den Umrichter schreiben 1. Betätigen Sie im Dialog IGB Anzeige angeschlossener Geräte die Schaltfläche Zu IGB senden…. Es wird der folgende Dialog angezeigt: 2.
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Diagnose Bedienhandbuch Diagnose In der Software POSITool existieren umfangreiche Diagnosemöglichkeiten. • Störungspeicher: Im Störungspeicher sind die letzten 10 aufgetretenen Störungen abgespeichert. • Freie Parameterliste: In der freien Parameterliste können Parameter eingetragen, beobachtet und verändert werden. • Simubox: Die Simubox realisiert als Software die Funktionen des Bedienfelds mit Display.
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Diagnose Bedienhandbuch Abb. 8-1 Ansicht Störungsspeicher Um den Störungsspeicher auszulesen, muss eine Onlineverbindung bestehen. Geöffnet wird er im Umrichtereintrag unter Diagnose/Störungsspeicher. Die Anzeige des Störungsspeichers wird beim Öffnen aktualisiert. Freie Parameterliste Die Freie Parameterliste wird verwendet, um eine der Anwendung angepasste Auswahl von Parametern anzuzeigen und zu verändern.
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Diagnose Bedienhandbuch Ist der Parameter im Feld nicht korrekt eingegeben, wird er nicht übernommen.Ist beim Auslesen einer Aufnahme mit der Scopefunktionalität die freie Parameterliste geöffnet, werden die in der Liste eingetragenen Parameter mit den aktuellen Werten in die Beschreibung der Aufnahmeinfo übernommen. Um eine einmal zusammengestellte Freie Parameterliste in anderen Projekten wiederzuverwenden, können Sie die Liste exportieren (Schaltfläche Exportieren) und in dem Dateiformat *.fpl ablegen.
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Diagnose Bedienhandbuch Scope Die Scope-Funktion wird zur Aufzeichnung von Parametern verwendet. Es wird im Umrichtereintrag unter Inbetriebnahme/Scope - neue Aufnahme aufgerufen. Einstellungen können zu jeder Zeit vorgenommen werden. Das Starten und Auslesen einer Aufnahme ist nur im Online-Betrieb möglich. Abb. 8-4 Scope 8.4.1 Aufbau In der linken, oberen Ecke des Fensters wird der Status angezeigt.
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Diagnose Bedienhandbuch 8.4.2 Kanalauswahl Der Dialog zur Auswahl der aufzuzeichnenden Parameter verbirgt sich hinter der Schaltfläche Kanalauswahl + Trigger. Abb. 8-5 Kanalauswahl und Trigger In dem Dialog ist zunächst festzulegen, ob ein Parameter aus dem Global oder Achsbereich aufgenommen wird. Danach wird der Parameter ausgewählt. Sind über den Projektierungsassistenten Applikationen ausgewählt, werden die Kanäle teilweise vorbelegt.
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Diagnose Bedienhandbuch Information Wird bei einer langen Aufnahmedauer ein großer Pretrigger-Wert eingetragen, kann das Scope nach seinem Start einige Zeit im Zustand gestartet bleiben, bis die Aufnahmebereitschaft durch den Zustand triggerbereit signalisiert wird. Wird der Dialog mit OK bestätigt, werden die Einstellungen übernommen, aber das Scope nicht gestartet.
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Diagnose Bedienhandbuch Schaltfläche Funktion Verschieben der Kennlinie des aktivierten Kanals um einen Gitterabstand nach oben oder unten. + Umschalttaste: Verschieben um einen Pixel. + Strg-Taste: Verschieben auf die nächste Gitterlinie. + Strg + Umschalttaste: Verschieben auf die Mitte des Bildes. Vergrößert / verkleinert die Skalierung des Kanals;...
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Diagnose Bedienhandbuch 8.4.6 Zeitachse Zum Verändern der Darstellung der Zeitachse existiert folgendes Feld. In der Anzeige wird die aktuelle Skalierung dargestellt. Abb. 8-7 Zeitachse Schaltfläche Funktion Verschieben der Aufnahme um einen Gitterabstand nach rechts/ links. Umschalttaste: Verschieben der Aufnahme um 1 Pixel. Strg-Taste: Verschieben der Aufnahme auf die nächste Gitterlinie.
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Diagnose Bedienhandbuch 8.4.8 Messen Abb. 8-8 Messfunktionen Für eine genauere Analyse der aufgenommenen Werte stehen acht Marker (M1 bis M8) zur Verfügung. Jeder Marker setzt sich aus zwei Messpunkten (A und B) zusammen. Die Schaltflächen bedienen die folgenden Funktionen: Schaltfläche Funktion Ein-/ Ausschalten des gewählten Markers.
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Diagnose Bedienhandbuch Die Funktionen dienen einer schnellen Optimierung. Dazu kann der Anwender wie folgt vorgehen: 1. Er stellt den Sollwertgenerator über die Parameter D93, D94 und D95 ein und startet den Antrieb über die Schaltfläche. 2. Mit dem Scope wird eine Aufnahme der Bewegung durchgeführt. 3.
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Diagnose Bedienhandbuch Abb. 8-11 Ansicht einer Druckseite Die Achsumschaltdaten werden ebenfalls grafisch unter der Aufnahme dargestellt. Sie zeigen durch schwarze Balken an, zu welchem Zeitpunkt eine Achse aktiv war (E84=0 bis 3). Durch graue Balken werden selektierte, aber inaktive Achsen dargestellt (E84=4 bis 7). Im Beispiel von Abb. 8-12im Bereich des schwarzen Balkens ist Achse 1 aktiv.
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch POSITool – Optionen Drucken Die Druckfunktion ist durch den Menüpunkt Datei/Drucken... erreichbar. Im Druck-Dialog wird mit einem Kombinationsfeld der zu druckende Umrichter ausgewählt (siehe Kapitel 8.4.10). In einem Druck können folgende Daten ausgegeben werden: • Projektierungsinformationen, optional mit Projektierungskommentar •...
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch Abb. 9-1 Exportfenster Der Exportvorgang wird durch das Betätigen der Schaltfläche Exportieren gestartet. Es öffnet sich anschließend ein Dialog, indem der Zielordner und Dateiname eingegeben werden. Die Parameterwerte werden im Format CSV exportiert (comma separated value). Eine CSV-Datei enthält pro Achse und Globalbereich einen Bereich.
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch 9.2.2 Importieren Der Import einer Datei wird über den Menüpunkt Parameterwerte importieren… im Menü Datei ausgewählt. Nach Auswahl der Datei mittels des Datei öffnen- Dialogs wird der Dialog aus Abb. 9-3geöffnet. Hier wird ein Bereich der CSV-Datei einem Zielbereich in POSITool zugewiesen.
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch Dokumentation in POSITool einbinden Sie haben die Möglichkeit, Produktbeschreibungen von STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG im PDF-Format in POSITool anzuzeigen und von dort zu öffnen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Dokumentation in POSITool einbinden 1.
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch Abb. 9-6 Anzeige der PDF-Dokumente in der Projektansicht ID 442232.05...
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POSITool – Optionen Bedienhandbuch Weitere Optionen Unter Einstellungen im Menü Extras werden projektunabhängige Optionen von POSITool angezeigt. Hier können zum Beispiel das Startverhalten oder Speicheroptionen eingestellt werden. Abb. 9-7 Ansicht des Einstellungsdialog 9.4.1 Startverhalten Zum Startverhalten von POSITool gehört die optionale Anzeige des Startbildschirmes.
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E-Mail: mail@stober.co.uk E-Mail: info@stoeber.it www.stober.co.uk www.stoeber.it China Japan Singapore STOBER CHINA STOBER Japan STOBER Singapore Pte. Ltd. German Centre Beijing P.O. Box 113-002, 6 chome 50 Tagore Lane Unit 2010, Landmark Tower 2, 15-8, Hon-komagome #05-06B 8 North Dongsanhuan Road Bunkyo-ku...
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STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH + Co. KG Kieselbronner Str. 12 75177 PFORZHEIM GERMANY Tel. +49 7231 582-0 Fax. +49 7231 582-1000 E-Mail: mail@stoeber.de 24/h service hotline +49 180 5 786 323 www.stober.com Technische Änderungen vorbehalten Errors and changes excepted ID 442232.05 09/2013 442232.05...