6874-460A
DE
6. Heizbetrieb
Reinigen Sie den Feuerraumboden von Asche und leeren Sie anschließend den Aschekasten. Führen Sie diese Arbeiten
ausschließlich im kalten Zustand des Ofens durch!
Wenn der zuvor aufgegebene Brennstoff vollständig abgebrannt ist, öffnen Sie die Feuerraumtür langsam und vorsichtig, um zu
vermeiden, dass Asche oder Heizgase aus dem Feuerraum austreten. Wenn nötig, ebnen Sie das Glutbett vorsichtig ein. Legen Sie
anschließend die dem Wärmebedarf entsprechende Brennstoffmenge auf – dabei sollte zwischen den einzelnen Holzstücken ein
etwa fingerbreiter Abstand eingehalten werden, um eine optimale Luftzirkulation und saubere Verbrennung zu gewährleisten.
SCHEITHOLZ
BRAUNKOHLENBRIKETT
AUFGABEMASSE:
~ 1,42 kg
~ 1,38 kg
PLATZIERUNG:
parallel zur Rückwand, ideal sind zwei
so auflegen, dass die Rostöffnungen möglichst
Holzscheite mit ca. 20 cm Länge
gut abgedeckt sind, 3 Stk.
PRIMÄRLUFT:
ca. 15 % geöffnet
ca. 100% geöffnet
SEKUNDÄRLUFT:
ca. 60% geöffnet
ca. 10% geöffnet
T a b e l l e 4 B r e n n s t of f i n s t r u k t i on e n
Schließen Sie umgehend die Feuerraumtür(en) nach dem Nachlegen. Öffnen Sie die Feuerraumtür nur bis zu einem Winkel von 90
Grad, um eine Beschädigung der Rückholfeder zu vermeiden. Stellen Sie die Verbrennungsluftschieber/-regler auf Nennlastbetrieb,
bzw. bei der Verwendung von Braunkohlenbriketts ggf. auf Gluthaltung. Achten Sie dabei stets auf eine optimale Verbrennung.
Wiederholen Sie den Vorgang, wenn der aufgegebene Brennstoff abgebrannt ist. Geben Sie niemals mehr Brennstoff auf, als in der
obigen Tabelle angegeben ist. In einem Kaminofen darf grundsätzlich nur eine Lage Brennstoff aufgelegt werden. Legen Sie neuen
Brennstoff erst nach, wenn die vorherige Brennstoffaufgabe auf ein Glutbett heruntergebrannt ist.
Vermeiden Sie Glutanhäufungen im Feuerraum.
Vermeiden Sie Schwelbetrieb! Wenn Sie eine geringere Wärmeleistung als die Nennwärmeleistung erzielen möchten, reduzieren
Sie die Brennstoffmenge. Schließen Sie auf keinen Fall die Verbrennungsluft vollständig!
Ihre Feuerstätte ist ein Kaminofen mit selbstschließender Feuerraumtür. Der Betrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür
zulässig.
Öffnen Sie die Feuerraumtür während des Betriebs nur zum Nachlegen und erst dann, wenn sich nur noch ein Glutbett im
Feuerraum befindet.
Öffnen Sie die Feuerraumtür langsam. Ein zu schnelles Öffnen kann einen Unterdruck erzeugen, durch den Asche und Heizgase aus
dem Feuerraum herausgezogen werden.
Beachten Sie, dass Ihr Kaminofen bestimmungsgemäß sehr heiß wird. Halten Sie Kinder sowie gebrechliche oder beeinträchtigte
Personen vom Ofen fern.
Beachten Sie die Hinweise zur Einstellung der Verbrennungsluft. Geringfügige Abweichungen sind in Abhängigkeit von
tatsächlichen Schornsteinzug möglich.
Falscheinstellungen können zu Verschmutzungen der Sichtscheibe sowie zu Schäden am Kaminofen, Verbindungsstück und
Schornstein führen.
Beim Anheizen eines kalten Kaminofens kann es zu einer Verdunkelung der Feuerraumauskleidung kommen. Diese Verfärbung
verschwindet, sobald der Feuerraum seine Betriebstemperatur erreicht hat.
Entleeren Sie den Aschekasten regelmäßig und nur bei kaltem Ofen. Eine zu späte Entleerung kann die Verbrennungsluftzufuhr
behindern, die auch den Rost kühlen soll. Eine zu große Aschemenge kann zur Beschädigung der Rosteinrichtung führen.
Muss der Aschekasten ausnahmsweise während des Betriebs entleert werden, setzen Sie ihn sofort wieder ein.
In der Übergangszeit (Herbst und Frühjahr) kann es bei Außentemperaturen um 15°C zu Zugstörungen im Schornstein kommen. In
solchen Fällen verzichten Sie auf den Betrieb des Kaminofens.
Beim Betrieb eines Kaminofens lagern sich im Gerät, Verbindungsstück und Schornstein brennbare Rückstände ab – insbesondere
bei Verwendung von nassem, behandeltem oder nicht zugelassenem Brennstoff sowie bei Schwelbetrieb oder Überlastung. Diese
tragen einer erheblichen Verschmutzung von Kaminofen, Verbindungsstück und Schornstein bei und können im schlimmsten Fall
bei unzureichender Reinigung zu einem Überzünden dieser Rückstände kommen und zu einem Schornsteinbrand führen.
Anzeichen dafür sind: dunkle / schwarze Abgaswolken aus der Schornsteinmündung, starke Erwärmung der
Schornsteinaußenwand sowie ggf. ein pfeifendes Geräusch am Kaminofen infolge einer verstärkten Sogwirkung des Schornsteins.
Der Kaminofen darf nicht mit geöffneter Feuerraumtür betrieben werden. Diese darf nur zum Nachlegen von Brennstoff oder zur
Ascheentnahme – sofern während des Betriebs unbedingt erforderlich – kurzzeitig geöffnet werden.
Schließen Sie die Zugluftregler stets, wenn der Ofen nicht in Betrieb ist.
Sollte es zu einem Schornsteinbrand kommen, schließen Sie sofort die Verbrennungsluftzufuhr und alarmieren Sie die Feuerwehr.
Auf keinen Fall dürfen Sie Wasser in den Schornstein schütten oder spritzen – dies kann zu einer gefährlichen Dampfexplosion
führen.
18