Wartung und Instandsetzung
7.7
Luftentölelemente
ACHTUNG
Zur Überwachung des Verschmutzungsgrades der Luftentölelemente empfehlen wir die
Verwendung eines Manometers (ZDM). Damit ist eine Überprüfung des Filterwiderstandes bei
kurzzeitiger, atmosphärischer Ansaugung möglich.
Abb. 8 Luftentölelement
Die Luftentölelemente (4x) können nach längerer Laufzeit durch Schmutzpartikel verunreinigt werden
(Stromaufnahme und die Pumpentemperatur steigt).
Je nach Verunreinigung des abgesaugten Mediums Wechselintervalle entsprechend verkürzen.
a) Maschine abschalten, gegen Wiedereinschalten sichern und auf Atmosphärendruck belüften. Pumpe
abkühlen lassen.
b) Luftentölelemente (Abb. 7/L) mit einem Ringschlüssel (Schlüsselweite 19 mm) gegen den Uhrzeigersinn
herausschrauben.
c) Neue Luftentölelemente einschieben und im Uhrzeigersinn einschrauben. Anzugsmoment: max. 15 Nm
Die Luftentölelemente sollen bündig mit dem Entölergehäuse abschließen.
VORSICHT
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Prematic AG, 9556 Affeltrangen
Sachschaden durch ungenügende Wartung!
Durch stark verschmutzte Luftentölelemente vermindert sich deren Funktion, was
zu Maschinenausfällen führen kann.
Ø Luftentölelemente regelmäßig auf Verschmutzung prüfen.
Ø Luftentölelemente spätestens nach 2.000 Betriebsstunden austauschen oder
wenn der Filterwiderstand 700 mbar überschreitet (siehe Manometer ¦ Zu-
behör, Überprüfung bei kurzzeitiger, atmosphärischer Ansaugung).
Ø Luftentölelemente nicht reinigen.
Ø Luftentölelemente immer durch neue Elemente ersetzen.
herausschrauben
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Installation!
Nicht fachgerecht installierte Luftentölelemente können im Betrieb
Verletzungen verursachen, wenn es zu einem unzulässigen Druckanstieg in der
Maschine kommt.
Ø Vergewissern Sie sich, dass die Luftentölelemente nach dem Austauschen
wieder fest eingeschraubt sind.
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Tel. 071 918 60 60, Mail: v-g@prematic.ch