Herunterladen Diese Seite drucken

Externe Sweeps Und Pegelgesteuerte Messwerttriggerung - Rohde & Schwarz R&S Upp Bedienhandbuch

®
R&S
UPP
Bei der Startbedingung "Time Chart" (in den Multikanal-Analysatoren nicht wählbar) wird
in dem angegebenen Zeitraster der Messwert gelesen, unabhängig davon, ob bereits ein
neuer Messwert vorliegt. Ist das gewählte Zeitraster (Updaterate) größer als die Messzeit
der Messfunktion, dann werden ausschließlich Endergebnisse angezeigt. Ist das Zeit-
raster kleiner als die Messzeit, werden – soweit verfügbar – Zwischenergebnisse ange-
zeigt; liegen (noch) keine Zwischenergebnisse vor, werden die zuletzt gültigen Ergeb-
nisse nochmals in das Time Chart eingetragen.
SCPI-Befehl:
T RIGger:​ T IMer​
Points
Eingabe der Anzahl von Messwertaufzeichnungen.
Die zeitgesteuert Messwertaufzeichnung endet, sobald die hier angegebene Anzahl von
Messdaten verfügbar ist.
Hinweis: Wird die Startbedingung Time Tick mit dem Frequenz-Sweep der selektiven
RMS-Messung oder einem synchronen Generator-Sweep kombiniert, dann wird die
Anzahl der Sweep-Punkte von dort übernommen und kann nicht separat eingegeben
werden.
SCPI-Befehl:
T RIGger:​ C OUNt​
5.19 Externe Sweeps und pegelgesteuerte Messwerttrigge-
rung
In der Regel werden externe Sweeps mit einer externen Signalquelle gesteuert. Dabei
sollte der interne Sweep-Generator nicht aktiv sein. Beim Einschalten des externen
Sweeps wird daher eine entsprechende Warnung ausgegeben, wenn ein Generator-
Sweep aktiv ist.
Grundsätzlich kann auch bei den externen Sweeps der interne Sweep-Generator als
Signalquelle verwendet werden. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn das DUT ein unbekanntes
oder nicht konstantes Delay hat und daher eine starre Kopplung von Generatorfortschal-
tung und Messstart nicht möglich ist. Die Sweep-Fortschaltung erfolgt dann wie gewohnt,
der Messstart jedoch erst bei Auftreten des Triggerereignisses.
Der Generator sollte zeitgesteuert fortgeschaltet werden (Dwell-Sweep; Einstellung im
Generator: "Next Step" = "Dwell Value" oder "Dwell File"), um eine Unabhängigkeit von
Generator-Sweep-Fortschaltung und Messung zu erreichen.
Bei Analysator-synchroner Fortschaltung (Einstellung im Generator: "Next Step" = "Anlr
Sync") muss darauf geachtet werden, dass jeder Sweep-Schritt die als Start-Condition
gewählte Variation überschreitet. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, dann bleibt der externe
Sweep stehen.
Bedienhandbuch 1411.1055.31 ─ 03

Externe Sweeps und pegelgesteuerte Messwerttriggerung

auf Seite 688
auf Seite 688
Gerätefunktionen
331
loading

Diese Anleitung auch für:

R&s upp200R&s upp400R&s upp800