– Bei wenig Farbe führen Sie langsame Bewe-
gungen durch und bei viel Farbe schnelle Be-
wegungen. Sprühen Sie nicht im Bogen auf
die zu behandelnden Oberfläche und halten
Sie während des Sprühens nicht an, da un-
gleichmäßig viel bzw. zu wenig Material auf
die Oberfläche gesprüht wird. Der empfohlene
Spritzabstand sollte ca. 15 – 20 cm betragen.
– Wenn der Auftrag zu trocken ist, reduzieren
Sie die Luftzufuhr mit dem Luftregler (1e). Dre-
hen Sie den Luftregler stufenlos im Uhrzeiger-
sinn, um den maximal möglichen Einlassluft-
druck herabsetzen.
– Wenn der Auftrag zu nass ist, reduzieren Sie
die Materialzufuhr mit dem Farbmengenregu-
lierer (1b).
– Wenn die Zerstäubung zu grob ist, erhöhen Sie
den Einlassluftdruck mit dem Luftregler (1e).
Ist die Zerstäubung dagegen zu fein, reduzie-
ren Sie den Einlassluftdruck.
– Halten Sie die Farbspritzpistole immer in einem
gleichbleibenden Abstand zur Oberfläche.
– Halten Sie die Bohrung am Deckel des Farb-
behälters immer offen, um Funktionsstörungen
zu vermeiden.
5. Halten Sie die Farbspritzpistole senkrecht zur be-
handelnden Oberfläche und bewegen Sie die Pistole
gleichmäßig und parallel von einer Seite zur anderen.
6. Beginnen Sie zuerst mit Hohlräumen und Ecken
des Objektes. Falls erforderlich, legen Sie nach
jedem Lackiervorgang eine kurze Pause ein, da-
mit der Lack ablüften kann. Jede Bahn sollte um
mindestens 50 % überlappen. Bewegen Sie die
Pistole gleichmäßig und immer waagerecht zum
Objekt. Arbeiten Sie immer von oben nach unten.
Bewegen Sie die Farbspritzpistole immer über
den Rand des Objektes hinaus, damit auch die
Kanten genügend Farbe bekommen.
7. Wenn Sie die Farbspritzpistole kurzzeitig nicht
verwenden, drehen Sie die Luftversorgung ab
und lassen Sie den Druck ab.
8. Kontrollieren Sie den Lackiervorgang von allen
Seiten, bevor Sie die Pistole reinigen. Entleeren
Sie nach Beendigung der Arbeit das Beschich-
tungsmaterial in einen geeigneten Behälter. Ent-
sorgen Sie nicht mehr benötigtes Beschichtungs-
material sachgerecht.
Frisch behandelte Oberflächen dürfen nicht di-
rekter Sonneneinstrahlung, zu hohen bzw. zu
niedrigen Temperaturen, Wind, Staub, Wasser
oder Regen ausgesetzt werden.
12 | DE
• Reifenfüllmesser
– Der Reifenfüllmesser erfüllt drei Funktionen:
1. Messen
2. Auffüllen
3. Ablassen von Luft
Messen
1. Setzen Sie die Ventilsteckverbindung (2e) auf das
Reifenventil. Drücken Sie dazu den Hebel herun-
ter, um den Klemmmechanismus zu entriegeln.
Sobald Sie den Hebel loslassen, klemmt sich der
Stecker am Ventil fest.
2. Lesen Sie den vorhandenen Druck auf dem Ma-
nometer ab.
Auf dem äußeren Rand der Skala finden Sie die
Einheit bar (1 bar=100 kPa).
Im inneren Rand der Skala finden Sie die Anga-
ben für psi.
Füllen
1. Schließen Sie den Schnellkupplungsanschluss
(2c) des Reifenfüllmessers an eine Druckluftlei-
tung an.
2. Setzen Sie die Ventilsteckverbindung (2e) auf das
Reifenventil.
3. Drücken Sie den Abzugshebel (2d). Druckluft
strömt in den Reifen. Im Moment des Auffüllens
zeigt das Manometer einen leicht über dem tat-
sächlichen Reifendruck liegenden Druck an. So-
bald Sie den Abzugshebel loslassen, können Sie
den tatsächlichen Reifendruck auf dem Manome-
ter ablesen.
Tipp: Durch Erhöhung des Reifendrucks von ca.
0,2 bar können Sie den Kraftstoffverbrauch posi-
tiv beeinflussen.
Ablassen
Sollte der Reifendruck zu hoch sein, drücken Sie die
Luftablasstaste (2b) und lassen langsam Druckluft
ab. Senken Sie den Reifendruck bis auf den ge-
wünschten Wert.
• Sprühpistole
1. Prüfen Sie vor Arbeitsbeginn, ob der Abzugs-
hebel (3c) frei beweglich ist.
2. Verbinden Sie die Sprühpistole über den Schnell-
kupplungsanschluss (3d) mit dem Druckluftgene-
rator. Die Luftversorgung sollte reguliert und ge-
filtert sein. Stellen Sie den Luftdruck gemäß den
Angaben des zu verarbeitenden Materials und ge-
mäß den Angaben in den Technischen Daten ein.
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