Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

REMKO RKL Eco-Serie Bedienungs- Und Installationsanleitung Seite 10

Lokale raumklimageräte in kompakt-ausführung
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für RKL Eco-Serie:
Inhaltsverzeichnis
REMKO Serie RKL Eco
Reparatur eigensicherer Komponenten
Schließen Sie keine permanente induktive oder
kapazitive Last an den Stromkreis an, ohne sicher-
zustellen, dass die zulässige Spannung und der
zulässige Strom für das verwendete Betriebsmittel
nicht überschritten werden. Eigensichere Kompo-
nenten sind die einzigen, an denen gearbeitet
werden darf, während sie mit dem Stromnetz ver-
bunden sind und eine zündfähige Atmosphäre vor-
handen ist. Das Prüfgerät muss die richtigen
Bemessungsdaten aufweisen. Komponenten
dürfen nur durch vom Hersteller spezifizierte Teile
ersetzt werden. Andere Teile können durch
Leckage zur Entzündung des Kältemittels in der
Atmosphäre führen.
Verkabelung
Es ist sicherzustellen, dass die Verkabelung
keinem Verschleiß, keiner Korrosion, keinem über-
mäßigen Druck, keinen Vibrationen, keinen
scharfen Kanten und keinen anderen schädlichen
Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Bei der Prüfung
sind auch die Auswirkungen der Alterung oder der
ständigen Vibrationen von Quellen wie Kompres-
soren oder Ventilatoren zu berücksichtigen.
Erkennung brennbarer Kältemittel
Bei der Suche nach oder der Ortung von Kältemit-
telleckagen dürfen unter keinen Umständen poten-
tielle Zündquellen verwendet werden. Eine
Halogen- Suchlampe (oder ein anderes Suchgerät
mit offener Flamme) darf nicht verwendet werden.
HINWEIS!
Die Verwendung von Silikonen kann die Wir-
kungsweise von Lecksuchgeräten beeinflussen!
Eigensichere Bauteile müssen vor Beginn der
Arbeiten nicht isoliert werden.
Leckage-Erkennungsmethoden
Die folgenden Leckage-Erkennungsmethoden
werden für Systeme, die brennbare Kältemittel ent-
halten, als akzeptabel angesehen. Elektronische
Lecksuchgeräte sollten zur Erkennung brennbarer
Kältemittel verwendet werden, aber ihre Empfind-
lichkeit kann unzureichend sein oder sie müssen
neu kalibriert werden. (Lecksuchgeräte sollten in
einer kältemittelfreien Umgebung kalibriert
werden.) Stellen Sie sicher, dass der Lecksucher
keine potentielle Zündquelle ist und dass er für das
verwendete Kältemittel geeignet ist.
Lecksuchgeräte sollten auf einen Prozentsatz der
unteren Explosionsgrenze eingestellt und für das
verwendete Kältemittel kalibriert werden, und der
angemessene Gasanteil (maximal 25 %) sollte
bestätigt werden.
10
Lecksuchflüssigkeiten sind für die meisten Kälte-
mittel geeignet, die Verwendung von chlorhaltigen
Reinigungsmitteln sollte jedoch vermieden werden,
da Chlor mit dem Kältemittel reagieren und die
Kupferrohre zersetzen kann. Wenn ein Leck ver-
mutet wird, müssen alle offenen Flammen entfernt/
gelöscht werden. Wenn ein Kältemittelleck festge-
stellt wird, das ein Löten erfordert, muss das
gesamte Kältemittel aus dem Kühlsystem entfernt
werden oder es muss (durch Schließen von Ven-
tilen) in einem vom Leck entfernten Teil des Sys-
tems isoliert werden. Das System muss vor und
während des Lötens mit sauerstofffreiem Stickstoff
gespült werden.
Ausbau und Entleerung
Bei Eingriffen in den Kältemittelkreislauf zu Repa-
raturzwecken - oder aus anderen Gründen - sollten
konventionelle Methoden angewendet werden. Es
ist jedoch wichtig, dass immer bewährte Verfahren
befolgt werden, da die Entflammbarkeit berück-
sichtigt werden muss. Das folgende Verfahren
sollte mindestens befolgt werden:
n
Kältemittel entfernen.
n
Kreislauf mit Inertgas spülen.
n
Gasgemisch ablassen.
n
Erneutes Spülen mit Inertgas.
Den Kreislauf durch Schneiden oder Löten
n
öffnen.
Dieser Vorgang ist solange zu wiederholen, bis
sich kein zündfähiges Gemisch mehr mittels einem
geeigneten Messgerät feststellen lässt.
Die Kältemittelfüllung ist in den entsprechenden
Aufbereitungszylindern aufzubereiten. Das System
sollte mit reinem Stickstoff "gespült" werden, um
die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Dieser
Vorgang kann mehrmals wiederholt werden.
Druckluft oder Sauerstoff sollten für diesen Zweck
nicht verwendet werden.
Das Spülen kann erreicht werden, indem das
System mit sauerstofffreiem Stickstoff unter
Vakuum gesetzt und weiter gefüllt wird, bis der
Arbeitsdruck erreicht ist, dann in die Atmosphäre
abgelassen und schließlich unter Vakuum gesetzt
wird. Dieser Vorgang ist so lange zu wiederholen,
bis sich kein Kältemittel mehr im System vor-
handen ist.
Wenn die letzte Füllung mit sauerstofffreiem Stick-
stoff verwendet wird verwendet wird, sollte das
System auf atmosphärischen Druck entlüftet
werden, um die Arbeit zu ermöglichen. Dies ist
unbedingt erforderlich, wenn an der Rohrleitung
Lötarbeiten durchgeführt werden müssen.
Vergewissern Sie sich, dass der Ausgang für die
Vakuumpumpe sich nicht in der Nähe von Zünd-
quellen befindet und dass Belüftung vorhanden ist.
Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

Rkl 355 eco

Inhaltsverzeichnis