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Inhaltsverzeichnis
/ Perfect Charging / Perfect Welding / Solar Energy
Fronius ELY
42,0426,0411,DE 001-18052021
Fronius prints on elemental chlorine free paper (ECF) sourced from certified sustainable forests (FSC).
Bedienungsanleitung
SolHub
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Fronius ELY

  • Seite 1 / Perfect Charging / Perfect Welding / Solar Energy Bedienungsanleitung Fronius ELY SolHub 42,0426,0411,DE 001-18052021 Fronius prints on elemental chlorine free paper (ECF) sourced from certified sustainable forests (FSC).
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Allgemeine Informationen Wichtige Hinweise zu diesem Dokument Kontakt Zweck des Dokumentes Zielgruppe Urheberrecht Wichtige Hinweise zum Gerät Funktionsweise und Gerätekonzept Bestimmungsgemäße Verwendung Vorteile Eigenschaften Warnhinweise am Gerät Warnhinweise im Geräteinneren Sicherheit Darstellung der Sicherheitsinformationen Restrisiken Erklärung der Warnhinweise Erklärung der Sicherheitshinweise Produktsicherheit Gefahr durch Explosion Gefahr durch Elektrizität...
  • Seite 4 Vor der Inbetriebnahme Sicherheit bei Transport und Inbetriebnahme Personal Handhabung der Versandstücke Hinweise zum sicherem Transport Sicherheit bei Inbetriebnahme Transport Krantransport Transport mittels Gabelstapler oder Hubwagen Positionierhilfe Transport und Lagerung Transport und Lagerung Frost frei Nach der Anlieferung Lagerung Allgemeine Voraussetzungen Druckgeräte Druckgeräte Aufstellbestimmungen...
  • Seite 5 Sicherheit Betriebsbedingungen Betriebsweise Sicherheit beim Betrieb Personal Sicherheit Betriebsarten Gerät einschalten Gerät starten Gerät abschalten Automatisierter Betrieb Automatisierter Betrieb: Gerät abschalten NOT-HALT Funktion Fehlerdiagnose, Fehlerbehebung Fehlerdiagnose Angezeigte Service-Codes Testplan und Testprotokoll Instandhaltung Sicherheit bei der Wartung Sicherheit Organisatorische Maßnahmen Schulungs- und Wartungsunterlage Wartung Minimale Wartungsarbeiten Wiederkehrende Prüfung und Wartung...
  • Seite 7: Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen...
  • Seite 9: Wichtige Hinweise Zu Diesem Dokument

    WICHTIG! Vor Gebrauch sorgfältig lesen. Für späteres Nachschlagen aufbewahren. Zielgruppe Diese Bedienungsanleitung richtet sich an: Betreiber des Gerätes. Bediener des Gerätes. Wartungspersonal für Verfahrenstechnik. Wartungspersonal für Elektrik. Fachkräfte für Transport. Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt bei Fronius International GmbH.
  • Seite 10: Wichtige Hinweise Zum Gerät

    Wichtige Hinweise zum Gerät Funktionsweise Das Gerät dient der Erzeugung von Was- und Gerätekon- serstoff mittels überschüssiger elektrischer zept Energie aus erneuerbaren Energieformen. Der gewonnene Wasserstoff lässt sich in einem Druckbehälter langfristig speichern oder in das Erdgasnetz einspeisen und dadurch dem Endverbraucher in einfacher Weise nutzbar machen.
  • Seite 11: Vorteile

    Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch Der Erhalt des Gerätes in einem unbeschädigten, einwandfreien Zustand. Die nachweisliche Unterweisung des Benutzers bei Erst-Inbetriebnahme. Das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise aus dieser Bedienungsanlei- tung, insbesondere der Sicherheitsvorschriften sowie aller Sicherheits- und Gefah- renhinweise.
  • Seite 12: Warnhinweise Im Geräteinneren

    Das ausgediente Gerät entsprechend den geltenden nationalen Normen fachgerecht entsorgen. Mögliche Zündquellen, sowie Feuer, Funken und offenes Licht vom Gerät fernhalten. Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Das Öffnen des Gehäuses darf nur durch vom Hersteller geschulte Servicetechniker erfolgen. Vor Arbeiten bei geöffnetem Gehäuse muss das Gerät vom Netz getrennt werden.
  • Seite 13: Sicherheit

    Sicherheit...
  • Seite 15: Darstellung Der Sicherheitsinformationen

    Darstellung der Sicherheitsinformationen Restrisiken Restrisiken sind Risiken, die sich weder durch Konstruktion beseitigen noch durch tech- nische Schutzmaßnahmen mindern lassen. Über diese Risiken wird der Bediener des Gerätes ausführlich informiert und auch gewarnt, wenn das Risiko unmittelbar mit einer Handlung in Verbindung steht. Warnhinweise werden entsprechend den geltenden Nor- men gestaltet und formuliert.
  • Seite 16: Produktsicherheit

    Produktsicherheit Gefahr durch WARNUNG! Explosion Gefahr durch fehlerhafte Sicherheitsabschaltungen. Fehlerhafte Sicherheitsabschaltungen können Explosionsgefahr sowie schwer wiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Der sichere Betrieb des Gerätes ist von der Umsetzung der externen Sicherheits- funktionen in der jeweiligen Anlagenkonfiguration abhängig. ▶ Der Anlagenerrichter ist verantwortlich für die korrekte Planung, Errichtung, Inbe- triebnahme und wiederkehrende Prüfung der notwendigen Sicherheitsfunktionen.
  • Seite 17: Gefahr Durch Elektrizität

    VORSICHT! Während der Inbetriebnahme besteht Gefahr durch verbleibende Luft (und somit Sauerstoff) in den Leitungen. Gemeinsam mit dem erzeugten Wasserstoff kann eine explosive Atmosphäre entstehen. Schwer wiegende Personen- und Sachschäden durch Explosion können die Folge sein. ▶ Installation und Inbetriebnahme dürfen nur von dafür geschultem und dazu autori- siertem Fachpersonal ausgeführt werden.
  • Seite 18: Gefahr Durch Unsachgemäße Handhabung

    VORSICHT! Gefahr durch einen Isolationsfehler im Gleichstromkreis. Gefahr von Personenschäden infolge eines elektrischen Schlages. ▶ Das Gerät in den vorgeschriebenen Intervallen prüfen und warten. ▶ Sämtliche Prüfungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Gerät dürfen nur von geschulten Elektrofachkräften ausgeführt werden. ▶ Geeignete Messgeräte verwenden.
  • Seite 19: Schutz Gegen Manipulation Der Software

    HINWEIS! Gefahr durch unbefugte Änderung an den Komponenten, welche für die funktio- nale Sicherheit maßgeblich sind, wie beispielsweise Sicherheit-SPS, H -Überwa- chung, Ventilator oder Leistungsschalter. Personen- und Sachschäden durch herabgeminderte Schutzfunktion sowie Beeinträchti- gungen der Funktionsweise des Gerätes und der gesamten Anlage können die Folge sein.
  • Seite 20: Umbauten Oder Veränderungen

    Umbauten oder Bei eigenmächtigen, nachträglich vorgenommenen Änderungen am Gerät oder an Veränderungen mechanischen Aufbauten und Komponenten erlischt jegliche Haftung und Gewährleis- tung seitens des Herstellers. Die Konformitätserklärung verliert ihre Gültigkeit. Ergänzungen oder Veränderungen jeglicher Art können folgende Auswirkungen haben: Es können zusätzliche Gefahren entstehen. Es kann unter Umständen zu einer Beeinträchtigung von Sicherheitsbauteilen kom- men.
  • Seite 21: Umgebungsbedingungen

    Information an Betreiber und Umgebung über sicherheitsrelevante Betriebszustände des Gerätes. Analyse der Gesamt-Systemsicherheit und Bereitstellung einer Gesamtsystem- Benutzerdokumentation, abgestimmt auf den Betrieb des Gesamtsystems mit dem Gerät. Umgebungsbe- Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb der angegebenen Umgebungsbedingun- dingungen gen gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Her- steller nicht.
  • Seite 22: Selbst- Und Personenschutz

    Selbst- und Per- Unautorisierte Personen, vor allem Kinder, während des Betriebes von dem Gerät und sonenschutz der dazugehörenden Ausrüstung fernhalten. Befinden sich dennoch Personen in der Nähe diese über alle Gefahren unterrichten, die mit der Benutzung des Gerätes einherge- hen (Ansammlung explosiver Gase, Brandgefahr, Gefährdung durch Eingangs- strom, ...) zulässige Betriebsbedingungen einhalten, gemäß...
  • Seite 23: Elektroinstallationen

    Informationen zur Netzrückwirkung: Bis zu einer maximalen Netzimpedanz von 20 mOhm am Netzübergabepunkt, ist nicht zu erwarten, dass die THDu am Netzübergabepunkt während des Betriebes eines einzelnen Elektrolyseurs um mehr als 4 % ansteigt. Ist die Netzimpedanz am Netzübergabepunkt größer als 20 mOhm und geringer als 40 mOhm, ist nicht zu erwarten, dass die THDu am Netzübergabepunkt um mehr als 8 % ansteigt.
  • Seite 24: Gefahr Durch Druckbehälter

    Öffnen oder Manipulation am Gerät hat den Verlust der Gewährleistung zur Folge und birgt die Gefahr schwerwiegender Sach- und Personenschäden. Kühlmittel-Vorlauf und -Rücklauf können hohe Temperaturen erreichen, wodurch Verbrühungsgefahr besteht. Entsprechende Maßnahmen am Kühlmittel-Vorlauf und -Rücklauf sind zu treffen. Nicht isolierte Teile können heiße Oberflächen aufweisen, wodurch Gefahr in Folge hoher Temperaturen an Oberflächen und Leitungen besteht.
  • Seite 25: Sicherheitskennzeichnung

    Eine sicherheitstechnische Überprüfung durch eine entsprechend geschulte und autori- sierte Fachkraft oder dazu befugte Organisation (notifizierte Prüfstelle für Druckgeräte) ist vorgeschrieben: Vor der Erst-Inbetriebnahme nach Installation in das Gesamtsystem. Nach Veränderung. Nach Ein- oder Umbauten. Entsprechend den Herstellervorgaben und den nationalen Vorschriften. Regelmäßige Inspektionen dürfen entsprechend den Herstellervorgaben durch den Betreiber erfolgen, wenn das damit betraute Fachpersonal entsprechend qualifiziert ist.
  • Seite 26: Geräteinterne Überwachungseinrichtungen

    Geräteinterne Überwachungseinrichtungen Im Folgenden befinden sich Verweise auf die jeweils entsprechende Schaltplanseite des Gerätes. Dabei wird eine spezielle Abkürzung verwendet. Folgendes Beispiel soll die Nomenklatur dieser Abkürzung verdeutlichen: +E01=ST1&EFS/4 Erklärung: +E01 bedeutet Ort E01 =ST1 bedeutet Funktion ST1 &EFS bedeutet Dokumentart EFS (Stromlaufplan allpolig) /4 bedeutet Seite 4 Spannungsüber- Aufgabenstellung...
  • Seite 27: Not-Halt

    Funktionsbeschreibung Der Strömungssensor ist im Abluftkanal unmittelbar nach dem Lüfter angeordnet. Ist die Strömung ausreichend, liefert der Strömungswächter den digitalen Wert 1. Es erfolgt ein Abgleich der mittels Drehzahlsensor ermittelten Drehzahl mit der Drehzahlvorgabe, ob die Drehzahl entspricht. Eine ausreichende Durchlüftung ist eine notwendige Bedingung für den Betrieb des Gerätes.
  • Seite 28: H-Überwachung

    -Überwachung Aufgabenstellung Es erfolgt eine Überwachung des Prozessraumes im Gerät mittels einer H -Senso- rik. Ist eine H -Konzentration von 20 % der unteren Explosionsgrenze erreicht, wird das Gerät in einen sicheren Zustand versetzt. Dies betrifft den Prozessraum AC- und DC-seitig, mit Ausnahme der Sicherheits- funktionen.
  • Seite 29: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion...
  • Seite 31: Übersicht

    Übersicht Systemkonfigura- tion Electrolysis: Control interface (Modbus RTU) 2 channel safety stop Feed water Drain water Hydrogen storage Control Oxygen Unit Power Supply Purge Intake air Outgoing air Process cooling cooling Systemkomponenten Position Erklärung Detailerklärung Electroly- Elektrolyseeinheit Erzeugt über einen elektrochemischen Prozess Wasserstoff und Sauerstoff aus elektrischer Leis- tung und Wasser.
  • Seite 32: Anschluss Für Wasserstoff-Entlüftungsleitung

    (10) (11) (12) (13) (14) Funktion Zuluft Sauerstoff-Anschluss drucklos Anschluss für die Abgabe des bei der Elektrolyse entstehenden Sauerstoffes Anschluss für Kühlmittel-Rücklauf Gas Anschluss für die Abkühlung des erzeugten Wasserstoff-Gases: Kühlmittel-Rücklauf Anschluss für Kühlmittel-Vorlauf Gas Anschluss für die Abkühlung des erzeugten Wasserstoff-Gases: Kühlmittel-Vorlauf Anschluss für Kühlmittel-Rücklauf Prozess Anschluss für die Abfuhr der erzeugten Prozesswärme:...
  • Seite 33 Wasserstoff-Anschluss Anschluss für die Produktion von Wasserstoff-Gas Anschluss für Elektrolysewasser-Ablauf Anschluss für den Wasserablauf der Elektrolyse (10) Anschluss für Elektrolysewasser-Versorgung Anschluss für die Wasserversorgung der Elektrolyse (11) Abluft und Abwärme (12) AC-Versorgung (13) Datenanbindung Systemsteuerung Daten-Kommunikationsprotokoll: OPC UA Anschluss: RJ45 Das Daten-Kommunikationsprotokoll ist auf Anfrage beim Hersteller erhältlich.
  • Seite 35: Bedienelemente Und Anschlüsse

    Bedienelemente und Anschlüsse...
  • Seite 37: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit WARNUNG! Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhafte Installation. Fehlbedienung und fehlerhafte Installation können schwerwiegende Sach- und Perso- nenschäden verursachen. ▶ Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden: Diese Bedienungsanleitung. Sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemperipherie (Gasversorgung, etc.) - ins- besondere Sicherheitsvorschriften.
  • Seite 38: Bedienelemente Und Anschlüsse

    Bedienelemente und Anschlüsse Bedienelemente WARNUNG! und Anschlüsse Gefahr durch blockierte Gehäuseöffnungen, Anschlüsse und Stoffströme. Eine Funktionsbeeinträchtigung durch blockierte Gehäuseöffnungen, Anschlüsse und Stoffströme kann zu schwerwiegenden Personen- und Sachschäden führen. ▶ Sämtliche Gehäuseöffnungen vollständig frei halten. ▶ Sämtliche Anschlüsse dürfen nicht blockiert sein. ▶...
  • Seite 39 Die Abluft muss vom Aufstellraum abgeführt werden. Seitens des Kunden ist ein dafür geeigneter Ventilator vorzusehen. Anschluss für Kühlmittel-Vorlauf Prozess Anschluss für die Abfuhr der erzeugten Prozesswärme in Form des Kühlmittel- Vorlaufes Wasserstoff-Anschluss Anschluss für die Produktion von Wasserstoff-Gas Anschluss für Kühlmittel-Rücklauf Prozess Anschluss für die Abfuhr der erzeugten Prozesswärme in Form des Kühlmittel- Rücklaufes Abluft und Abwärme Prozess...
  • Seite 40: Funktion

    Funktion (12) Anschlussbereich AC-Versorgung: PE, L1, L2, L3 (12) L2 L3 Funktion (13) Datenanbindung Systemsteue- RJ45 2 channel rung safety stop Daten-Kommunikationsprotokoll: OPC UA Anschluss: RJ45 RJ45 2 channel Das Daten-Kommunikationsproto- safety stop koll ist auf Anfrage beim Hersteller erhältlich. (13) (14) (14)
  • Seite 41: Vor Der Inbetriebnahme

    Vor der Inbetriebnahme...
  • Seite 43: Sicherheit Bei Transport Und Inbetriebnahme

    Sicherheit bei Transport und Inbetriebnahme Personal Hebevorhänge des Gerätes dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die einen Stapler- oder Kranschein besitzen. Das Gerät darf nur durch zertifiziertes Fronius-Fachpersonal in Betrieb genommen werden. Handhabung der Das Gerät und allfällige Komponenten werden in Kisten transportgesichert angeliefert.
  • Seite 44: Sicherheit Bei Inbetriebnahme

    Sicherheit bei Lebensgefahr durch elektrische Spannung! Inbetriebnahme Das Anschließen der Netzzuleitung darf nur von Fronius-Fachpersonal durchgeführt wer- den. Für Personen- und Sachschäden die aufgrund von falschen oder mangelhaften Anschlussarbeiten des Kunden entstehen, haftet der Hersteller nicht. Gefahr von schwerwiegenden Sachschäden an der Systemsteuerung durch Betrei- ben an unzulässigen Netztransformatoren!
  • Seite 45: Krantransport

    WARNUNG! Gefahr durch herabfallende oder umstürzende Geräte. Herabfallende oder umstürzende Geräte können Lebensgefahr bedeuten. ▶ Trotz der serienmäßigen Schnellkupplungen und Transportrollen ist das Gerät als ortsfeste Einheit ausgelegt und am Aufstellort geeignet zu befestigen. ▶ Die Transportrollen dienen nur zur exakten Positionierung des Gerätes sowie dem Ausgleich geringfügiger Unebenheiten.
  • Seite 46: Positionierhilfe

    Positionierhilfe Zur exakten Positionierung des Gerätes sowie für den Ausgleich geringfügiger Uneben- heiten dienen die 6 serienmäßigen Transportrollen. WARNUNG! Gefahr durch herabfallende oder umstürzende Geräte. Herabfallende oder umstürzende Geräte können Lebensgefahr bedeuten. ▶ Das Gerät ist als ortsfeste Einheit ausgelegt und ist am Aufstellort geeignet zu befestigen.
  • Seite 47: Transport Und Lagerung

    Transport und Lagerung Transport und WARNUNG! Lagerung Frost frei Gefahr bei Transport oder Lagerung des Gerätes bei Frost. Transport oder Lagerung des Gerätes bei Frost kann schwer wiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Das Gerät nur unter Frost freien Bedingungen transportieren und lagern. ▶...
  • Seite 48 HINWEIS! Gefahr von Sachschäden durch geknickte oder beschädigte Kabel. Beschädigte Kabel können Kurzschlüsse und / oder Defekte an der Systemsteuerung verursachen. ▶ Vor dem Anheben des Gerätes sicherstellen, dass keine Kabel geknickt oder einge- klemmt werden. Bei selbständigem Transport des Gerätes muss das verwendete Lastaufnahmemittel für das Gewicht des Gerätes ausgelegt sein.
  • Seite 49: Druckgeräte

    Druckgeräte Druckgeräte Für den Betrieb von Druckgeräten sind geltende nationale Vorschriften zu beachten. Diese deklarieren unter Umständen manche Druckkomponenten dieses Gerätes als überwachungspflichtig. Vor Inbetriebnahme sind die nationalen Anforderungen für den vorschriftsgemäßen Betrieb abzuklären, sowie eventuell wiederkehrende Prüfanforde- rungen für die Druckgeräte. Die verbauten Druckgeräte sind den technischen Unterlagen des Gerätes zu entnehmen.
  • Seite 50: Aufstellbestimmungen

    Aufstellbestimmungen Aufstellbestim- WARNUNG! mungen Gefahr bei Lagerung, Transport oder Betrieb des Gerätes bei Frost. Lagerung, Transport oder Betrieb des Gerätes bei Frost kann schwer wiegende Perso- nen- und Sachschäden verursachen. ▶ Das Gerät nur unter frostfreien Bedingungen lagern, transportieren oder betreiben. WARNUNG! Gefahr durch umstürzende oder herabfallende Geräte.
  • Seite 51: Montage Und Bodenbelastung

    Montage und Als Montagemöglichkeit ist ausschließlich Bodenbelastung Wandmontage vorgesehen, hierzu wie folgt vorgehen: Feststelleinrichtung an allen 6 Trans- portrollen lösen. Gerät an der Wand positionieren. Alle 6 Transportrollen feststellen. Gerät mittels geeigneten Schrauben und Dübeln an allen 4 Laschen (L) an der Wand befestigen.
  • Seite 52 GEFAHR! Kippgefahr des Gerätes, wenn dessen Standsicherheit nicht gewährleistet ist. Dies kann zu tödlichen Verletzungen und schweren Sachschäden führen. ▶ Bodenverhältnisse beachten. ▶ Das Gerät nur an den gekennzeichneten Hebepunkten anheben. ▶ Alle 6 Transportrollen feststellen.
  • Seite 53: Installation

    Installation...
  • Seite 55: Erste Schritte

    Erste Schritte Vorab-Informa- Die Integration des Gerätes in das Gesamtsystem ist spezifisch und erfordert eine tion umfassende Sachkenntnis aller sicherheitstechnischen und betriebsrelevanten Faktoren in Zusammenhang mit dem vorliegenden Gesamtsystem. Daher wird im Folgenden nicht auf die Auslegung des Gesamtsystems eingegangen, sondern ausschließlich das Anschließen und die eigentliche Inbetriebnahme des Gerätes behandelt.
  • Seite 56 WARNUNG! Gefahr des Übertrittes von Wasserstoff auf die Sauerstoffseite infolge einer defek- ten Stack-Membran. Mögliches Resultat davon ist eine explosive Atmosphäre in der Sauerstoffleitung sowie im Speisewasserbehälter. Schwer wiegende Personen- und Sachschäden durch Explosion können die Folge sein. ▶ Die Sauerstoffleitung, zur Abfuhr des als „Abfallprodukt“ anfallenden Sauerstoffes, muss in einen sicheren Bereich führen - meist über Dach.
  • Seite 57: Externe Sicherheitsfunktionen

    Flow External Meter Sensor Safety AC-Power Control Supply Exhaust Channel Air Flow Fronius ELY Ansteuerung und Die Schnittstellenbeschreibung zur Ansteuerung des Gerätes befindet sich im Lieferum- Datenkommuni- fang. kation Prüfung der WARNUNG! Sicherheitsab- schaltungen Gefahr durch fehlerhafte Sicherheitsabschaltungen. Fehlerhafte Sicherheitsabschaltungen können Explosionsgefahr sowie schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen.
  • Seite 58: Anschlussbereich

    Prüfung der externen Lüftungsüberwachung durch Unterschreiten des Mindestvolu- menstromes für den Explosionsschutz. Prüfung des externen H -Sensors. Prüfung des Sicherheits-Temperaturwächters der H -Produktleitung. Prüfung der Überwachung zur Frostfreihaltung, wenn vorhanden. Prüfung der Abschaltung in den sicheren Zustand durch Trennung der AC-Versor- gung.
  • Seite 59: Anschlüsse

    Anschlüsse Anschlüsse Das Gerät ist für die am Leistungsschild angegebenen Volumenströme an produziertem Wasserstoff und elektrischen Spannungen ausgelegt. Sind Anschlüsse, Leitungen oder Ventile bei Ihrer Geräteausführung nicht angebracht, sind diese Komponenten entspre- chend den nationalen Normen zu montieren. Ausführungsbeispiele sind Empfehlungen und müssen anhand nationaler Bestimmungen überprüft werden.
  • Seite 60 GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. ▶ Das Anschließen der Netzzuleitung darf nur von Fronius Fachpersonal durchgeführt werden. ▶ Für Personen- und Sachschäden, die aufgrund von falschen oder mangelhaften Anschlussarbeiten des Kunden entstehen, haftet der Hersteller nicht.
  • Seite 61: Ac-Verbindung Herstellen

    AC-Verbindung WARNUNG! herstellen Gefahr eines elektrischen Schlages. Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. ▶ Vor Anschluss an den Versorgungsstromkreis unbedingt eine Erdungsverbindung herstellen, mit dem Anschluss für den Erdleiter PE. Hinsichtlich der Platzverhältnisse geeignete Kabelschuhe verwenden. Empfohlen sind Rohrkabelschuhe. Der Anschluss des Erdleiters PE erfolgt an der Erdungsschiene: Mittels beiliegendem Klemmbügel und Sechskantschraube M10,...
  • Seite 62: H-Leitung Anschließen

    -Leitung WARNUNG! anschließen Gefahr durch fehlerhafte H -Leitung. Eine fehlerhaft dimensionierte oder beschaffene H -Leitung kann schwerwiegende Per- sonen- und Sachschäden verursachen. ▶ Der Anschluss (3) für die Ableitung des produzierten Wasserstoffes ist in den techni- schen Daten spezifiziert. ▶ Die Wasserstoff-Leitung muss mit einem entsprechenden Gegenstück versehen sein, den in den technischen Daten angeführten Bedingungen entsprechen und fol- gende Voraussetzungen erfüllen:...
  • Seite 63: Leitungen Für Elektrolysewasser Anschließen

    -Leitung mit Gegenstück am Anschluss (8) anschließen, dabei muss die Dichtheit der Verbindung gewährleistet sein. Leitungen für WARNUNG! Elektrolysewas- ser anschließen Gefahr durch Überschreitung des zulässigen Nenndruckes für die Elektrolysewas- ser-Versorgung. Eine Überschreitung des zulässigen Nenndruckes für die Elektrolysewasser-Versorgung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶...
  • Seite 64 Leitung für die Elektrolysewasser-Versorgung an das Gegenstück am Anschluss (7) anschließen, dabei muss die Dichtheit der Verbindung gewährleistet sein. Leitung für den Elektrolysewasser- (11) Ablauf an das Gegenstück am Anschluss (11) anschließen, dabei muss die Dichtheit der Verbindung gewährleistet sein.
  • Seite 65: H-Entlüftungsleitung Anschließen

    -Entlüftungslei- WARNUNG! tung anschließen Gefahr durch fehlerhafte H -Entlüftungsleitung. Eine fehlerhaft dimensionierte oder beschaffene H -Entlüftungsleitung kann schwerwie- gende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Der Anschluss (6) für die H -Entlüftungsleitung ist in den technischen Daten spezifi- ziert. ▶ Die H -Entlüftungsleitung muss mit einem entsprechenden Gegenstück versehen sein, den in den technischen Daten angeführten Bedingungen entsprechen und fol- gende Voraussetzungen erfüllen:...
  • Seite 66 WARNUNG! Gefahr durch ungeeignetes Kühlmittel. Ein ungeeignetes Kühlmittel kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verur- sachen. ▶ Nur das vom Hersteller freigegebene Kühlmittel verwenden. WARNUNG! Gefahr durch fehlerhafte Kühlmittel-Leitungen. Fehlerhaft dimensionierte oder beschaffene Kühlmittel-Leitungen können schwerwie- gende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶...
  • Seite 67: Kühlmittel-Leitungen Für Gas Anschließen

    Kühlmittel-Lei- WARNUNG! tungen für Gas anschließen Gefahr durch unzulässigen Kühlmittel-Betriebsdruck für das Gas. Eine Überschreitung des zulässigen Kühlmittel-Betriebsdruckes für das Gas kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Den maximal zulässigen Kühlmittel-Betriebsdruck für das Gas gemäß Kapitel „Tech- nische Daten“ einhalten. WARNUNG! Gefahr durch fehlerhafte Kühlmittel-Leitungen.
  • Seite 68: Lüftungskanäle Anschließen

    Lüftungskanäle WARNUNG! anschließen Gefahr durch fehlerhaft dimensionierte oder beschaffene Lüftungskanäle. Fehlerhaft dimensionierte oder beschaffene Lüftungskanäle können schwer wiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Der Auslass (1) für die Abluft und Abwärme der Spannungsversorgung Selectiva, sowie der Auslass (5) für die Prozess-Abluft und -Abwärme ist in dem Kapitel „Tech- nische Daten“...
  • Seite 69: Erst-Inbetriebnahme

    Erst-Inbetriebnahme...
  • Seite 71: Erste Schritte

    Erste Schritte Vor Erst-Inbe- WARNUNG! triebnahme Gefahr durch blockierte Stoffströme. Eine Funktionsbeeinträchtigung des Gerätes durch blockierte Stoffströme kann zu Ersti- ckungs- und Explosionsgefahr führen. ▶ Die Geräteöffnungen vollständig frei halten. ▶ Sämtliche Anschlüsse dürfen nicht blockiert sein. Prüfen, ob folgende Stoffströme uneingeschränkt möglich sind: Produzierter Wasserstoff.
  • Seite 72: Spülen Mit Stickstoff

    Spülen mit Stickstoff Sicherheit WARNUNG! Gefahr durch Stickstoff beim Spülen vor der Inbetriebnahme. Schwer wiegende Personen- und Sachschäden durch Erstickung können die Folge sein. ▶ Eine zweite Person muss anwesend sein, um im Notfall alarmieren zu können. ▶ Das Spülen mit Stickstoff darf nur von geschultem Fachpersonal ausgeführt werden. ▶...
  • Seite 73: Prinzip

    Prinzip Die Erst-Inbetriebnahme oder ein langer Stillstand des Gerätes erfordern ein Spülen der Wasserstoffseite (Kathode) mit Stickstoff. Die Spülung der Kathode erfolgt mit einem Durchfluss von ca. 30 l/min (64.29 cfh), bei einem niedrigen Druck von ca. 0,7 bar (10.15 psi.).
  • Seite 74: Spülen Mit Stickstoff

    Spülen mit Stick- Für den Spülvorgang mit Stickstoff benötigte Komponenten: stoff Gasflasche mit Stickstoff Dazugehörenden Gasdruck-Minderer Für die Leitung vom Gasdruck-Minderer zum Gerät einen Anschluss auf eine 1/2´´ Swagelok Mutter Geräte seitig WARNUNG! Gefahr durch Stickstoff beim Spülen vor der Inbetriebnahme. Schwer wiegende Personen- und Sachschäden durch Erstickung können die Folge sein.
  • Seite 75: Betrieb

    Betrieb...
  • Seite 77: Allgemein

    Allgemein Sicherheit WARNUNG! Gefahr durch Fehlbedienung. Fehlbedienung kann schwer wiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden: Diese Bedienungsanleitung. Sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten des Gesamtsystems, insbesondere Sicherheitsvorschriften. Betriebsbedin- WARNUNG! gungen Gefahr durch unzulässige Umgebungstemperatur.
  • Seite 78: Sicherheit Beim Betrieb

    Sicherheit beim Betrieb Personal Das Gerät darf nur von Personal bedient werden, das durch Fronius-Fachkräfte zum Arbeiten an diesem Gerät geschult wurde. Sicherheit WARNUNG! Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten. Schwer wiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
  • Seite 79: Betriebsarten

    Betriebsarten Gerät einschalten Vor dem Einschalten des Gerätes, dieses einer umfassenden Sichtkontrolle unterziehen. Besonderes Augenmerk ist auf folgende Kriterien zu legen: Vollständige und korrekte Ausführung sämtlicher Anschlüsse, dazu zählen auch die Abluftrohre. Korrekte und dicht abschließende Ausführung der Kabeldurchführungen an der Geräteoberseite.
  • Seite 80: Automatisierter Betrieb

    Um die Lebensdauer der Stacks nicht zu beeinträchtigen: (16) Die Spannungsversorgung des Gerätes erst mittels Hauptschalter (16) trennen, wenn sämtliche Pumpen und Lüfter still stehen. Automatisierter Sobald einige Minuten nach dem Einschalten des Gerätes die Bereitschaft zur H -Pro- Betrieb duktion gegeben ist, erfolgt eine Meldung über die Datenanbindung.
  • Seite 81 Um in Gefahr bringenden Situationen vor Ort manuell abzuschalten, den NOT-HALT Taster (17) drücken. Das Gerät wird vollständig abgeschaltet. Es befindet sich im so genannten „siche- ren Zustand“. Das heißt, es sind sämtliche seitens des Gerätes ansteuerbaren Ventile stromlos und im drucklosen Zustand. Die Sicherheits-SPS des Gerätes bleibt aktiv und überwacht die für den sicheren Zustand erforderlichen Funktionen.
  • Seite 82: Fehlerdiagnose, Fehlerbehebung

    Fehlerdiagnose, Fehlerbehebung Fehlerdiagnose Herstelleradresse: Fronius International GmbH 4600 Wels-Thalheim, Günter-Fronius-Straße 1, Austria E-Mailadresse: pv-om@fronius.com Telefonnummer: +43 7242 / 241 - 5587 Website: http://www.fronius.com WARNUNG! Gefahr durch fehlerhaft durchgeführte Arbeiten und elektrischen Schlag. Fehlerhaft durchgeführte Arbeiten und ein elektrischer Schlag können tödlich sein.
  • Seite 83: Angezeigte Service-Codes

    Das Ignorieren der Servicemeldungen kann Feuer-, Explosions- oder Erstickungsgefahr bedeuten, sowie zu schwerwiegenden Personen- und Sachschäden führen. ▶ Das Gerät umgehend von einem Fronius-geschulten Servicetechniker in Stand set- zen lassen. Ist ein Fehler trotz der per Datenanbindung übermittelten Behebungsmaßnahmen nicht zu beseitigen, zunächst versuchen, das Problem durch folgende Vorgehensweise zu...
  • Seite 84 Prozessraumüberwachung auf H -Austritt Schaltplanverweis: +E01=AC&EFS/2 Die Überwachung des Prozessraumes wird mittels H -Sensor durchgeführt. Während des Normalbetriebes stellt der Sensor einen Ausgang von 0,5 bis 4,5 V zur Verfügung, welcher mittels Wandler auf 4 bis 20 mA umgesetzt wird und in Folge von der Sicher- heits-SPS ausgewertet wird.
  • Seite 85 Spannungsbereich Betriebsmodus 0,2 bis 0,5 V Störung 0,5 bis 4,5 V 0 bis 100 % der unteren Explosionsgrenze (UEG) Prüfkriterien: Alle Prüfschritte, mit Ausnahme der Applizierung von Prüfgas, werden mittels Labornetz- gerät und einem Multimeter zur Kontrolle durchgeführt. Prüfschritt Prüfbereich Systemreaktion Simulierte H -Konzentration 0 bis...
  • Seite 86 Prüfschritt Systemreaktion NOT-HALT drücken Normalbetrieb, Gerät schaltet ab Leitungsbruch Kanal 1 Gerät abschalten, Störung ausgeben Leitungsbruch Kanal 2 Gerät abschalten, Störung ausgeben Querschlussüberwachung Gerät abschalten, Störung ausgeben...
  • Seite 87: Instandhaltung

    Instandhaltung...
  • Seite 89: Sicherheit Bei Der Wartung

    Sicherheit bei der Wartung Sicherheit Das Gerät benötigt unter normalen Betriebsbedingungen nur ein Minimum an Pflege und Wartung. Das Beachten einiger Punkte ist jedoch unerlässlich, um das Gerät über Jahre hinweg einsatzbereit zu halten. WARNUNG! Gefahr durch fehlerhaft durchgeführte Arbeiten und elektrischen Schlag. Fehlerhaft durchgeführte Arbeiten und ein elektrischer Schlag können tödlich sein.
  • Seite 90 WARNUNG! Gefahr durch Inbetriebnahme des Gerätes ohne Durchführung der sicherheitsrele- vanten Wartungsmaßnahmen. Die Inbetriebnahme des Gerätes ohne Durchführung der sicherheitsrelevanten War- tungsmaßnahmen kann schwerwiegende Personen- sowie Sachschäden verursachen und geschieht auf eigene Gefahr. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Schäden infolge mangelhafter oder unter- lassener Wartung.
  • Seite 91: Organisatorische Maßnahmen

    Organisatorische Maßnahmen Schulungs- und Eine umfangreiche Erklärung der erforderlichen Wartungsumfänge befindet sich in der Wartungsunter- dem Gerät gesondert beigelegten Schulungs- und Wartungsunterlage. lage...
  • Seite 92: Wartung

    Wartung Minimale War- WARNUNG! tungsarbeiten Gefahr durch unzureichend gewartetes Gerät. Ein unzureichend gewartetes Gerät kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. ▶ Für einen sicheren Betrieb des Gerätes ist das Einhalten der erforderlichen War- tungsmaßnahmen unbedingt erforderlich. Folgende Punkte sind für einen sicheren und störungsfreien Betrieb des Gerätes stets einzuhalten: Das Gerät maximal mit einem trockenen Tuch reinigen.
  • Seite 93: Wiederkehrende Sicherheits-Überprüfung

    Wiederkehrende Das Gerät enthält Druckkomponenten und elektrische Sicherheitselemente, welche Sicherheits- gemäß den geltenden nationalen Bestimmungen vorgeschriebene wiederkehrende Überprüfung Überprüfungen erfordern. Überprüfungen für den vorschriftsgemäßen Betrieb von Druck- geräten sind vor Inbetriebnahme abzuklären und liegen in der Verantwortung des Betrei- bers. Für den Sicherheits-Temperaturwächter ist alle 3 Jahre eine wiederkehrende Überprüfung durchzuführen.
  • Seite 94: Gesetzlich Vorgeschriebene Wartungen, Prüfungen Und Intervalle

    Gesetzlich vorgeschriebene Wartungen, Prüfungen und Intervalle Druckgeräte- Betroffene Geräte Prüfintervall Benötigte externe Stelle oder Richtlinie und qualifizierte Person Druckgeräte- Alle Druck haltenden Geräte, 3 Jahre äußere Notifizierte Kesselprüfstelle vorge- Überwachungs- insbesondere Druckbehälter Prüfung. schrieben. verordnung und Sicherheitsventile. 12 Jahre innere Prüfung (6 Jahre bei Sicherheits- ventil).
  • Seite 95: Msv / Vexat

    MSV / VEXAT Betroffene Geräte Prüfintervall Benötigte externe Stelle oder qualifizierte Person Sicherheitseinrichtungen (H Jährlich. Geeignete, fachkundige Personen, die auch die fachlichen Kenntnisse Überwachung, Lüftung, NOT- und Berufserfahrungen auf dem HALT). Gebiet des Explosionsschutzes besitzen. Für die Wartung und Instand- haltung der technischen Anlagen, sowie für das Störfallmanagement (Gas-...
  • Seite 96: Einmal Jährlich Vorgeschriebene Prüfungen

    Einmal jährlich vorgeschriebene Prüfungen Prüfung des Ex- Zur Prüfung des Ex-Schutzes inklusive H -Sensoren und Lüftung: Schutzes Den H -Sensor mit einem kalibrierten Prüfgas (> 50 % UEG) beaufschlagen. Sichtkontrolle auf Zur Sichtkontrolle auf thermische / mechanische Beschädigung und Korrosion: Beschädigungen Vor allem die Gleichstromleitungen einer umfassenden Sichtprüfung unterziehen.
  • Seite 97: Einmal In 3 Jahren Vorgeschriebene Prüfungen

    Einmal in 3 Jahren vorgeschriebene Prüfungen Prüfung der Die Überwachung der Stackspannung erfolgt mittels eines Spannungswandlers, welcher Stackspan- seitens der SPS ausgewertet wird und in weiterer Folge das Gerät abschaltet. nungsüberwa- chung Schaltplan für Spannungsmessung Stack 1...
  • Seite 98: Leckageprüfung

    Schaltplan für Spannungsmessung Stack 2 Die Prüfung erfolgt im ersten Schritt mit der Prüfung des Normalbetriebes durch den Ver- gleich der seitens der SPS gemessenen Spannung mit dem Spannungs-Messwert eines kalibrierten Mess-Systems. Die Simulation eines Fehlers erfolgt mit einem Netzgerät, welches am Eingang des Spannungswandlers angeschlossen wird und die entsprechen- den Spannungspegel simuliert.
  • Seite 99: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Demontage Die Demontage und Entsorgung des Gerätes darf nur durch entsprechendes Fachperso- nal (Mechanik-, Pneumatik-, Elektrofachkräfte) durchgeführt werden. Elektrische Einrichtungen GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrische Spannung! Die gekennzeichneten Bereiche enthalten Teile, die unter gefährlicher elektrischer Span- nung stehen. Elektrisch geladene Bauteile (Kondensatoren) können nach Abschaltung noch längere Zeit geladen sein.
  • Seite 100: Entsorgung

    Mechanische Komponenten und elektrotechnische Bauteile demontieren und sorten- rein trennen. Die verwendeten Betriebsstoffe sortieren und nach Eigenschaften trennen. Entsorgung Die Entsorgung nur gemäß den geltenden nationalen und regionalen Bestimmungen durchführen.
  • Seite 101: Technische Daten

    Technische Daten Allgemeine tech- Max. Anschlussleistung 147 kW * nische Daten Max. Versorgungsrate deionisiertes Elektrolysewasser 18,6 l/h Qualität deionisiertes Elektrolysewasser < 0,1 µS/cm Eingangsdruck deionisiertes Elektrolysewasser 1 bis 6 bar Max. Ausgangsrate überschüssiges deionisiertes Elek- 36 l/h, nur für Wartungs- und trolysewasser Reinigungszwecke Max.
  • Seite 102: Elektromagnetische Felder

    Ab einer Netzimpedanz am Netzübergabepunkt von 40 mOhm, ist ein Netzfilter empfoh- len, wenn Konformität mit EN50160 gefordert ist. Die maximale Anschlussleistung hängt vom Alter der Stacks ab und ist bei neuen Stacks deutlich geringer als bei älteren Stacks. Elektromagneti- Die angegebenen Werte zu den elektromagnetischen Feldemissionen des Gerätes sind sche Felder %-Werte in Relation zu den oberen Grenzwerten der geltenden Norm EN IEC...
  • Seite 103: Prozess- Und Gaskühlung

    Temperatur Max. 25 °C Anschluss Bulkhead Fitting rostfrei für 1/2“ Feuchtigkeit Gesättigt bei Ausgangstemperatur -Produktlei- Abblaseleistung ~ 11,5 Nm /h bei Volllast tung Druck Max. 0,5 bar Temperatur Durchschnittlich 25 °C Abhängig vom Temperaturniveau der Gaskühlung Maximale O -Produktionsrate 11,5 Nm Anschluss Bulkhead Fitting rostfrei für 1/2“...
  • Seite 104: Auslass Für Abluft Und Abwärme Der Spannungsversorgung Selectiva

    Auslass für Durchmesser Anschluss passend für Lüftungsrohr mit 180 mm Abluft und Durchmesser Abwärme der Anbindung an externe Lüftung mit 1700 Nm Spannungsver- Durchflussrate von sorgung Selec- tiva Abwärme bei Vollast 12 kW Auslass für Pro- Durchmesser Anschluss passend für Lüftungsrohr mit 180 mm zess-Abluft und - Durchmesser Abwärme...

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