Patienten-Ableitstrom – Typ F
Warnung!
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Netzeingangsspannung) an die Anschlüsse der Anwendungsteile angelegt.
Gemäß den Anforderungen der IEC 60601 kann der Teststrom unter
Kurzschlussbedingungen mehr als 5 mA betragen und ist demnach gefährlich für
den Benutzer. Bei der Durchführung dieses Tests ist Vorsicht geboten. Die
Strombegrenzung erfolgt über einen mit dem Messkreis in Reihe geschalteten
Widerstand.
Der Patienten-Ableitstrom-Test Typ F (auch Netzteil- oder Anwendungsteil-Test genannt) zeigt den
Strom an, der fließen würde, wenn ein Netzpotential an das Anwendungsteil angelegt würde, welches
mit dem Patient in Kontakt war (d. h. Einzelfehler-Bedingung).
Der Ableitstrom-Test Typ F gilt nur für Klasse-I- und Klasse-II-Geräte mit BF- und/oder CF-
Anwendungsteilen. Er wird bei normalem oder umgekehrtem Netz und normaler oder umgekehrter
Spannungsquelle gemessen. Anhang A enthält die Pass/Fail-Grenzen gemäß Anforderungen der IEC
60601-1.
In diesem Test wird ein strombegrenztes Netzpotential (110 % der Netzeingangsspannung) an die
Anschlüsse der Anwendungsteile angelegt. Gemäß den Anforderungen der IEC 60601-1 kann der
Teststrom unter Kurzschlussbedingungen mehr als 5 mA betragen und ist demnach gefährlich für den
Benutzer.
Bei der Durchführung dieses Tests ist Vorsicht geboten. Die Strombegrenzung erfolgt über einen mit
dem Messkreis in Reihe geschalteten Widerstand.
IEC 60601-1 legt fest, dass der Ableitstrom für Anwendungsteile vom Typ CF von jedem
Patientenanschluss/Anwendungsteil einzeln gemessen wird. Für Geräte des Typs BF wird der
Ableitstrom gemessen, wenn alle Anwendungsteile desselben Typs miteinander verbunden sind, wie
mit der gestichelten Linie unten dargestellt.
Die Abbildung D zeigt eine schematische Darstellung der Ableitstrom-Messung Typ F einschließlich
der Relais für die Einzelfehlerbedingungen.
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Der Prüfling ist an die Netzstromversorgung angeschlossen.
In diesem Test wird ein strombegrenztes Netzpotential (110 % der
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