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Laservorführungen, Displays Und Ausstellungen; Lasereinrichtungen In Labors Und Werkstätten; Laserprodukte Der Klasse 3B - Olympus Wi-Cdeva Bedienungsanleitung

Kondensor-tirf-system für bx2wi
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12.4 Laservorführungen, Displays und Ausstellungen
Für Vorführungen, Displays oder Unterhaltungszw ecke in unbeaufsichtigten Ber eichen dürfen nur L aserprodukte der
Klassen 1 oder 2 v erwendet werden. Die V erwendung von Lasern anderer Klassen zu der artigen Zwecken darf nur
genehmigt werden, wenn der Betrieb des L asers unter der Aufsicht eines erfahr enen, gut ausgebildeten Bedieners
erfolgt und/oder wenn ein Kontakt der Zuschauer mit Bestrahlungsstärken oberhalb des entsprechenden MZB-Werts
ausgeschlossen ist.
Die zu Ausbildungszw ecken in Schulen us w. v erwendeten Vorführungs-Laserprodukte müssen allen anw endbaren
Anforderungen an ein L aserprodukt der Klassen 1 oder 2 entspr echen. Ein Laserprodukt für Vorführungszwecke darf
keinen menschlichen Zugang zu Laserstrahlung zulassen, welche die Grenzwerte der erreichbaren Emissionsleistung
für Klasse 1 oder 2 übersteigt.
Weitere Richtlinien sind in IEC 60825-3 zu finden, einem technischen Bericht zu Sicherheitsmaß-
HINWEIS
nahmen für Laser-Shows und -Displays.
12.5 Lasereinrichtungen in Labors und Werkstätten
12.5.1 Laserprodukte der Klasse 1M, Klasse 2, Klasse 2M und Klasse 3R
Vorsichtsmaßnahmen sind nur erfor derlich, um den ständigen dir ekten Blick in den Str ahl zu v erhindern; für die
Klassen 1M, 2 und 2M wird ein kurzzeitiger (0,25 s) Kontakt mit Strahlung im Wellenlängenbereich von 400nm bis
700nm, wie er bei einem v ersehentlichen Blick in den Strahl auftreten kann, als ungefährlich erachtet. Der Laser-
strahl darf jedoch nicht absichtlich auf P ersonen gerichtet w erden. Die V erwendung optischer Sehhilfen (z. B.
Binokulare) mit Laserprodukten der Klassen 1M, 2M und 3R kann die Gefahr für die Augen erhöhen.

12.5.2 Laserprodukte der Klasse 3B

Laser der Klasse 3B sind potenziell gefährlich, w enn ein dir ekter Strahl oder eine spiegelnde Refle xion in das
ungeschützte Auge eindringt (dir ekter Blick in den Str ahl). Folgende Schutzmaßnahmen sind zu tr effen, um den
direkten Blick in den Strahl zu verhindern und spiegelnde Reflexionen zu kontrollieren.
a ) Der Laser darf nur in einem kontrollierten Bereich betrieben werden.
b ) Unbeabsichtigte spiegelnde Reflexionen müssen sorgfältig vermieden werden.
c ) Der Laserstrahl muss nach Möglichkeit am Ende seines genutzten Strahlengangs durch ein diffus streu-
endes Material beendet werden, dessen Farbe und Reflexionsvermögen eine Positionierung des Strahls
ermöglicht und dennoch die Gefahren durch Reflexion auf ein Minimum beschränkt.
HINWEIS
d ) Falls die Möglichkeit besteht, dass entweder in den direkten oder den spiegelnd reflektierten Strahl geblickt
wird oder eine diffuse Reflexion in das Auge trifft, die nicht den Bedingungen aus Punkt c) entspricht , ist ein
Augenschutz erforderlich.
e ) Die Zugänge zu den Bereichen sind mit einem Standard-Warnhinweis für Laser zu kennzeichnen.
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Bedingungen für sicheres Sehen diffuser Reflexionen für sichtbare Laser der Klasse 3B
sind: Ein Mindestabstand von 13 cm zwischen Schirm und Hornhaut und eine maximale
Einwirkungsdauer von 10 Sek. Andere Sichtbedingungen erfordern einen Vergleich des
Kontakts mit der diffusen Reflexion mit dem MZB-Wert.
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