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Montage- und Betriebsanleitung
Chlorinsitu Wa
DE
A3100
Zielgruppe: mindestens ausgebildete Fachkraft, sofern nicht anders gefordert.
Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen. · Nicht wegwerfen.
Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber.
Die neueste Version einer Betriebsanleitung ist auf unserer Homepage verfügbar.
Teile-Nr. 990408
Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG)
Version: BA CI 033 07/23 DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für ProMinent Chlorinsitu Wa

  • Seite 1 Montage- und Betriebsanleitung Chlorinsitu Wa A3100 Zielgruppe: mindestens ausgebildete Fachkraft, sofern nicht anders gefordert. Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen. · Nicht wegwerfen. Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber. Die neueste Version einer Betriebsanleitung ist auf unserer Homepage verfügbar.
  • Seite 2 Ergänzende Anweisungen Allgemeine Gleichbehandlung Dieses Dokument verwendet die nach der Grammatik männliche Form in einem neutralen Sinn, um den Text leichter lesbar zu halten. Das Dokument spricht immer Frauen, Männer und gender- neutrale Personen in gleicher Weise an. Wir bitten um Verständnis für diese Vereinfachung im Text.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Funktion................5 1.1 Anlagenübersicht............6 1.2 Betriebsarten..............6 1.3 Optionen............... 7 Sicherheit................8 2.1 Kennzeichnung der Warnhinweise....... 8 2.2 Benutzer-Qualifikation..........10 2.3 Sicherheitshinweise............ 11 2.4 Bestimmungsgemäße Verwendung......11 2.5 Schalldruckpegel............12 Transport und Lagerung............. 13 Montage und Installation............. 14 4.1 Anforderungen an den Aufstellort ......
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6.6 Sensoren kalibrieren........... 42 6.6.1 Kalibrieren pH............42 6.6.2 Kalibrieren Chlor............45 6.7 Enthärtereinheit spülen..........47 Während der Verwendung..........48 Wartung................49 8.1 Allgemeine Maßnahmen zur Wartung......49 Funktionsstörungen beheben..........51 Altteileentsorgung............... 53 Erzeugte Stoffe..............54 Technische Daten............... 56 EG-Konformitätserklärung für Maschinen......
  • Seite 5: Funktion

    Funktion Funktion Die Chlorinsitu-Elektrolyseanlage erzeugt aus einer Kochsalzlö‐ sung durch Elektrolyse unterchlorige Säure. A3120 Abb. 1: Chlorinsitu-Elektrolyseanlage Geräteidentifikation Tab. 2: Geräteidentifikation Gerätetyp Bestell-Nr. 1115512 1115524 Lieferumfang Chlorelektrolyseanlage Salzlösebehälter integriert Injektor (Option) Druckerhöhungspumpe (Option)
  • Seite 6: Anlagenübersicht

    Funktion 1.1 Anlagenübersicht A3121 Abb. 2: Anlagenübersicht Steuereinheit Ausgang, unterchlorige Säure Solepumpe Ausgang, Wasserstoff Laugenpumpe 10 Eingang, Schwimmbadwasser Umkehrosmose 11 Eingang, Trinkwasser Membranzelle 12 Speicher für enthärtetes Wasser Schwimmer 13 Soletank Ansaugglocke 14 Ablass (Abwasser) 1.2 Betriebsarten In der Standardausstattung wird die Anlage mit einem externen Chlor- und pH-Regler geregelt.
  • Seite 7: Optionen

    Funktion Ein/Aus "I" Sie die stellen die Anlage wie bei Handbetrieb „M“ auf die gewünschte Chlormenge ein. Über den externen, potenzialfreien Regelkontakt eines Chlor- und pH-Reglers wird die Anlage ein- und ausgeschaltet. Impulssignal „F“ Viele Chlor- und pH-Regler arbeiten mit einem Ausgangssignal in Form von Impulsen.
  • Seite 8: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit 2.1 Kennzeichnung der Warnhinweise Einleitung Diese Betriebsanleitung beschreibt die technischen Daten und Funktionen des Produktes. Die Betriebsanleitung gibt ausführliche Warnhinweise und ist in klare Handlungsschritte aufgegliedert. Warnhinweise und Hinweise gliedern sich nach dem folgenden Schema. Hierbei kommen verschiedene, der Situation angepasste, Piktogramme zum Einsatz.
  • Seite 9 Sicherheit Art der Information Anwendungstipps und Zusatzinformation. Quelle der Information. Zusätzliche Maßnahmen. Bezeichnen Anwendungstipps und andere – besonders nützliche Informationen. Es ist kein Signalwort für eine gefährliche oder schädliche Situation.
  • Seite 10: Benutzer-Qualifikation

    Sicherheit 2.2 Benutzer-Qualifikation WARNUNG! Verletzungsgefahr bei unzureichender Qualifika‐ tion des Personals Der Betreiber der Anlage/des Gerätes ist für die Einhaltung der Qualifikationen verantwortlich. Wenn unqualifiziertes Personal Arbeiten an dem Gerät vornimmt oder sich im Gefahrenbereich des Gerätes aufhält, entstehen Gefahren, die schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen können.
  • Seite 11: Sicherheitshinweise

    Sicherheit 2.3 Sicherheitshinweise WARNUNG! Gefährdung durch einen Gefahrstoff! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen. Beachten Sie beim Umgang mit Gefahrstoffen, dass die aktuellen Sicherheitsdatenblätter der Gefahrstoff-Hersteller vorliegen. Die notwendigen Maßnahmen ergeben sich aus dem Inhalt des Sicherheitsdatenblatts. Da aufgrund neuer Erkenntnisse das Gefährdungspotenzial eines Stoffes jederzeit neu bewertet werden kann, ist das Sicherheitsdatenblatt regelmäßig zu über‐...
  • Seite 12: Schalldruckpegel

    Sicherheit 2.5 Schalldruckpegel Der Schalldruckpegel ist < 70 dB (A) bei maximaler Leistung (ohne zusätzliche Pumpe).
  • Seite 13: Transport Und Lagerung

    Transport und Lagerung Transport und Lagerung Benutzer-Qualifikation, Transport und Lagerung: unterwiesene Ä Kapitel 2.2 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 10 Person Transport Die Anlage wird verpackt mit allen Komponenten auf einer Palette versandt. Die Anlage enthält beim Versand keine Chemikalien und kein Wasser.
  • Seite 14: Montage Und Installation

    Montage und Installation Montage und Installation Benutzer-Qualifikation, Montage: ausgebildete Fachkraft Ä Kapitel 2.2 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 10 Benutzer-Qualifikation, hydraulische Installation: ausgebildete Ä Kapitel 2.2 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 10 Fachkraft Benutzer-Qualifikation, elektrische Installation: Elektrofachkraft Ä Kapitel 2.2 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 10 4.1 Anforderungen an den Aufstellort HINWEIS! Der Aufstellort der Anlage muss ausreichend...
  • Seite 15: Anschließen An Eine Zirkulationsleitung

    Montage und Installation III. A3125 Abb. 3: Die Abbildung zeigt die hydraulischen Anschlüsse. Schwimmbadwasser, Eingang II. Ausgang, unterchlorige Säure III. Ablass IV. Ablass V. Wasserstoffgas, Ausgang VI. Trinkwasser, Eingang Verlegen Sie die Wasserstoffableitung gleichmäßig nach oben steigend nach außen, mit dem mitgelieferten EX-Auf‐ kleber außen auf dem Rohr.
  • Seite 16: Soletank

    Montage und Installation 4.2.2 Soletank Der Soletank ist in die Anlage integriert und wird fertig ange‐ schlossen geliefert. Prüfen Sie bei Inbetriebnahme und nach 1 Woche die Dichtigkeit der Anschlüsse. 4.3 Installieren, elektrisch Ziehen Sie für alle elektrischen Anschlüsse auch den Klemmenan‐ schlussplan hinzu.
  • Seite 17: Klemmenanschlussplan Der Anlage

    Montage und Installation 4.3.1 Klemmenanschlussplan der Anlage MEMBRANZELLE FEHLER-KONTAKTE STATUS-KONTAKTE KONTAKT VON FILTER-STRÖMUNG KONTAKT VON STRÖMUNGS- SCHALTER IM GERÄT KONTAKT VON SOLEPEGEL DOSIERPUMPEN EXTERNER ANSCHLUSS VENTIL SOLE- BEHÄLTER FÜLLEN VENTIL SOLE ANSAUGEN/ REGENERIEREN VENTIL ZUM ABWASSER VENTIL AUFFRISCHEN LAUGE RESERVE EXTERNES RELAIS P_PMA_EL_0028_SW Abb.
  • Seite 18: Klemmen Externer Anschluss

    Montage und Installation 4.3.2 Klemmen externer Anschluss 24 V + 4-20mA - 4-20mA Pulse + 4-20mA 24 V 24 V + 4-20mA Pulse - 4-20mA + 4-20mA 24 V P_PMA_EL_0029_SW_2 Abb. 5: Klemmen externer Anschluss A 4 ... 20 mA Aktivsignal B 4 ...
  • Seite 19: Strömungsschalter Der Bypassarmaturen

    Montage und Installation 4.3.6 Strömungsschalter der Bypassarmaturen [FLOW] der Steuereinheit ist ein interner Durch‐ An die Klemmen flusskontakt angeschlossen (Reed- Kontakt), der den Durchfluss intern überwacht. Ein externer Durchflusskontakt einer Bypassar‐ maturkann damit in Reihe geschaltet werden. 4.3.7 Externe Freigabe WARNUNG! Warnung vor Chlorgas [ENABLE] nicht korrekt belegt...
  • Seite 20: Einstellen

    Einstellen Einstellen 5.1 Allgemeines Bedienmenü, schematisch Info-Ebene Eingang (mit Sensor) ENABLE: NICHT AKTIV AKTIV - M- AKTIV - M- AKTIV - M- AKTIV - R- Chlor Bedarf:100.0% Lauge Bedarf:10.0% Säure Bedarf:10.0% 0.45 14:22 4.16V 22.3A 14:22 STOP START BENUTZER S Press Start Einstell-Ebene BENUTZER...
  • Seite 21 Einstellen Zugangscodes Die Menüs sind durch Zugangscodes mit folgenden Levels geschützt: Name Gibt frei ... Zugangscode „Benutzer“ Gibt Funktionen frei, die unterwie‐ sene Personen bei ihrer täglichen Arbeit verwenden müssen. „Monteur“ Für Grundeinstellungen beim in Kennen nur entsprechend geschulte Per‐ Betrieb nehmen und der Wartung.
  • Seite 22 Einstellen EINSTELL-Ebene Einstellen - allgemeines Vorgehen Um etwas einstellen zu können, muss man zuerst die Anlage stoppen und das Passwort haben: [START/STOP] drücken. Die Taste BENUTZER S Press Stop Abb. 8: Es erscheint. „Benutzer“ einstellen möchte, Falls man z.B. etwas im Menü BENUTZER [OK] drücken.
  • Seite 23 Einstellen MENU WAHL Passwort Benutzer Benutzer MENU WAHL Passwort Mechaniker Kalibrierung MENU WAHL Passwort Benutzer Mechaniker (nur mit Sensoren) MENU WAHL Passwort Benutzer Sensor Kalibr. MENU WAHL Passwort Benutzer Starten MENU WAHL Passwort Mechaniker Testen MENU WAHL SPULEN Passwort Benutzer Restzeit : 600 s Spülen MENU WAHL...
  • Seite 24: Menü Benutzer

    Einstellen Funktionen der Tasten Taste an der Darstellung im Text Funktionen Anlage Zwischen den Daueranzeigen bzw. den Menüs wechseln Weiter ohne zu speichern [START/STOP] Stopp / Start [OK] Speichern und / oder weiter [AB] Wert oder Auswahl im Menü ändern [ESC] Zurück zu Obermenü...
  • Seite 25: Menü Kalibrierung Ma

    Einstellen 5.3 Menü Kalibrierung mA Dieses Menü dient zum Kalibrieren der 4 ... 20-mA-Eingänge - nur für geschulten Kundendienst oder nach Rücksprache mit dem Lie‐ feranten. Das Menü gibt es nur auf Englisch. „Monteur“ nötig. Es ist das Passwort [OK] Um die vorhandenen Werte zurück zu setzen, die Taste CALIBRATION drücken.
  • Seite 26: Menü Monteur

    Einstellen 5.4 Menü Monteur Dieses Menü ist ausschließlich für befugtes Personal vorgesehen. [OK] drücken. Um in das Menü zu kommen die Taste MENU WAHL MENU WAHL Monteur [AB] das Passwort einstellen. Mit der Taste MONTEUR MONTEUR Passwort [OK] drücken und dann die Taste [S] . Die Taste MONTEUR MONTEUR...
  • Seite 27: Menü Sensor Kalibrieren

    Einstellen Die Taste [OK] drücken und dann die Taste [S] . MONTEUR MONTEUR Hier stellen Sie ein, wie lange das Magnetventil SL, zum Nachfüllen der Kathode, pro Impuls geöffnet bleibt. Kath. Pulslänge [Pfeiltasten] ). Den gewünschten Wert einstellen ( mSec [OK] drücken und dann die Taste [S] .
  • Seite 28: Test Mode

    Einstellen Spracheinstellung Der Text im Menü „Testen“ ist auf Englisch, unab‐ hängig von der Spracheinstellung. [FSB] zum Befüllen des Sole- Testen Sie das Magnetventil TEST MODE [OK] zwischen Behälters. Schalten Sie dazu mit der Taste [open] und [closed] hin und her. ð...
  • Seite 29 Einstellen Prüfen Sie den Status [ON] oder [OFF] des Alarm-Relais TEST MODE [ERROR] . Verwenden Sie die Pfeiltasten um zum nächsten Parameter zu gehen. Relay error A2334 Abb. 19: Status des Relais [ON] oder [OFF] des Status-Relais Prüfen Sie den Status TEST MODE [STATUS] .
  • Seite 30: Menü Spülen

    Einstellen Prüfen Sie die Anzahl der Impulse pro Minute des Chlorbe‐ TEST MODE [Cl Pulse] . darfs Verwenden Sie die Pfeiltasten um zum nächsten Parameter zu gehen. Cl Pulse A2340 Abb. 25: Anzahl der Impulse pro Minute [ON] oder [OFF] der Lauge-Dosierung Prüfen Sie den Status TEST MODE [Lye metering] .
  • Seite 31: Menü Regenerieren

    Einstellen Im Hauptmenü „Menü Wahl“ das Menü „Spülen“ auswählen SPÜLEN [Pfeiltasten] ) und die Taste [OK] drücken. Restzeit „Restzeit“ , springt die Steuerung Nach Ablaufen der angezeigten „BENUTZER S“ . in den Zentralmenüpunkt 5.9 Menü Regenerieren Über dieses Menü kann die Enthärtereinheit manuell regeneriert werden.
  • Seite 32: In Betrieb Nehmen

    In Betrieb nehmen In Betrieb nehmen Für eine einwandfreie Funktion empfehlen wir, die Anlage durch den Lieferanten in Betrieb nehmen zu lassen. Es sind folgenden Schritte nötig: 1 - Sole ansetzen 2 - Voraussetzungen kontrollieren 3 - Nur bei Erstinbetriebnahme: Menü „SETUP“...
  • Seite 33: Anforderungen An Die Ausgangsstoffe

    In Betrieb nehmen 6.1.1 Anforderungen an die Ausgangsstoffe Salz Am besten eignet sich ein Vakuumsalz. Für den menschlichen Gebrauch muss es Lebensmittelqualität haben. Für eine lange Lebensdauer der Membranzelle ein möglichst wenig verunreinigtes Salz verwenden. Regeneriersalz verwenden mit: Korngröße, min. 0,38 mm Rieselmittel, max.
  • Seite 34: Menü Setup Durchlaufen

    In Betrieb nehmen Prüfpunkt Sole-Behälter mit 50 kg Salz und mit Wasser bis ca. 40 cm über dem Boden gefüllt. Leitungen sauber und frei von Spänen. Wasserdruck hinter dem Reduzierventil ca 1,7 bar. Wasserstoffableitung nach außen verlegt und Ex-Aufkleber aufgeklebt. Belüftung des Raumes ausreichend.
  • Seite 35 In Betrieb nehmen Während die Pumpe läuft, die Saugleitung entlüften. Dazu das Entlüftungsventil aufdrehen, im Gegenuhrzeigersinn. Nach dem Entlüften das Entlüftungsventil wieder zudrehen, im Uhrzeigersinn. Abb. 31: Entlüftungsventil Pumpe Nun prüfen Sie, ob die Pumpe auf der Anodenseite der Mem‐ branzelle den Schlauch zur Membranzelle komplett gefüllt hat und am Ausgang der Anodenseite (1) Flüssigkeit und Blasen zu sehen sind.
  • Seite 36: Menü Benutzer Durchlaufen

    In Betrieb nehmen Prüfen Sie, ob sich die Schläuche von und zur Kathodenseite (3) der Membranzelle komplett gefüllt haben. Dauer ca. 5 Sekunden. Wenn vorhanden, dann muss im Lauge-Tank der Wasser‐ stand sichtbar sein. Wenn vorhanden, dann die Laugenpumpe und den Saug‐ schlauch entlüften,wie bei der Solepumpe.
  • Seite 37: Betriebsart Handbetrieb („M")

    In Betrieb nehmen Mit der Taste [AB] "999" einstellen und die Taste [OK] drü‐ BENUTZER cken. [S] drücken. Die Taste Passwort [Pfeiltasten] einstellen Gegebenenfalls die Sprache über die BENUTZER und die Taste [OK] drücken. Sprache Deutsch [S] drücken. Die Taste BENUTZER Chlor Eingang Hand...
  • Seite 38: Betriebsart Ein / Aus („I")

    In Betrieb nehmen Die Taste [OK] und dann die Taste [S] drücken. BENUTZER Die Anzeige zeigt die eingestellte Laugen-Produktion an, bezogen auf die maximal mögliche Laugen-Produktion. Lauge manuell [Pfeiltasten] ) und die Den gewünschten Wert einstellen ( 50 % [OK] drücken. Taste [S] drücken.
  • Seite 39: Betriebsart Analoges Signal 4

    In Betrieb nehmen Die Taste [S] drücken. BENUTZER pH (Lauge) Eingang Impuls Die Taste [OK] und dann die Taste [S] drücken. BENUTZER Die Anzeige zeigt die Impulsfrequenz für die maximale Lau‐ geanforderung an. pH Impulse @ 100 % [Pfeiltasten] ) und die Den gewünschten Wert einstellen ( Pulse [OK] drücken.
  • Seite 40 In Betrieb nehmen Die Taste [S] drücken. BENUTZER Den gewünschten Sollwert für die Chlor-Regelung mit den [Pfeiltasten] einstellen und die Taste [OK] drücken. Cl Sens. Sollwert 1.00 ppm Die Taste [S] drücken. BENUTZER Das gewünschte P-Band (Proportionalband) zum Sollwert für [Pfeiltasten] einstellen und die die Chlor-Regelung mit den [OK] drücken.
  • Seite 41: Sonstige Parameter

    In Betrieb nehmen 6.4.6 Sonstige Parameter Nach den Einstellungen zur Betriebsart erscheint: [Pfeiltasten] die Uhrzeit einstellen, zu der die Enthär‐ Mit den BENUTZER tereinheit automatisch regeneriert werden soll. Voreingestellt ist 03:00 Uhr, nachts. Regenerierstunde [OK] und dann die Taste [S] drücken. Die Taste BENUTZER [Pfeiltasten] die Stunde der aktuellen Uhrzeit ein‐...
  • Seite 42: Sensoren Kalibrieren

    In Betrieb nehmen Mit "Interner Messung": die Taste [S] drücken. AKTIV Der Säurebedarf ist 0 %. Säure Bedarf: 0 % 28°C Die Taste [S] drücken. AKTIV Die gemessene Chlorkonzentration ist 0,40 ppm. Der gemessene pH-Wert ist 7,1. Chlor: 0.40 Falls vorhanden: Den Chlor- und den pH-Sensor kalibrieren. 6.6 Sensoren kalibrieren [Start / Stop] stoppen.
  • Seite 43 In Betrieb nehmen 6.6.1.1 2-Punkt-Kalibrierung MENU WAHL SENSOR pH Sensor Kal. Sensor Kalibr. SENSOR Zweipunkt Kal. SENSOR pH Puffer 1 (4) SENSOR Wartezeit! ***** SENSOR pH-Puffer 2 (10) SENSOR Wartezeit ***** SENSOR SENSOR SENSOR pH Sensor pH Sensor pH Sensor ausreichend neu Kalibrieren? B0451...
  • Seite 44 In Betrieb nehmen Den pH-Sensor in Qualitätspuffer 1 = pH 4 tauchen, mit dem SENSOREN SENSOREN [OK] drücken. pH-Sensor rühren und die Taste Den pH-Sensor in den Qualitätspuffer halten, ohne die Wand Wartezeit ! des Behälters zu berühren, bis diese Anzeige erscheint: ************** SENSOREN SENSOREN...
  • Seite 45: Kalibrieren Chlor

    In Betrieb nehmen 6.6.2 Kalibrieren Chlor Sensor Sensor MENÜ Wahl pH Sensor Kal. Chlor Sensor Kal. Sensor Kalibr. Sensor Istwert Sensor Sensor Sensor Chlor Sensor Chlor Sensor Chlor Sensor falsch ausreichend Sensor Chlor Sensor neu Kalibrieren? B0449 [Start / Stop] stoppen. Die Anlage mit der Taste BENUTZER S Press START...
  • Seite 46 In Betrieb nehmen HINWEIS! – Beachten Sie auch die Betriebsanleitungen des Chlor-Sensors und der Bypass-Armatur. – Für eine einwandfreie Funktion des Chlor-Sen‐ sors muss der Steilheitsabgleich in regelmä‐ ßigen Abständen wiederholt werden. Im Schwimmbad- oder Trinkwasserbereich ist es ausreichend den Sensor alle 3 ... 4 Wochen abzugleichen.
  • Seite 47: Enthärtereinheit Spülen

    In Betrieb nehmen 6.7 Enthärtereinheit spülen Sobald sich die Enthärtereinheit zum ersten Mal füllt, fließt grün- braunes Wasser in den Soletank. Falls man das nicht wünscht, die Enthärtereinheit durchspülen: Abb. 34: Die Entnahmeeinheit im Sole-Behälter Den blauen Schlauch (1) von der Entnahmeeinheit lösen und in einen Eimer führen.
  • Seite 48: Während Der Verwendung

    Während der Verwendung Während der Verwendung Täglich die Anlage inspizieren - siehe Kap. "Wartung". VORSICHT! Die Membranzelle kann irreparabel beschädigt werden. Nur Salz (NaCl) nachfüllen, das den Spezifikati‐ onen entspricht - siehe Kap. "In Betrieb nehmen".
  • Seite 49: Wartung

    Wartung Wartung 8.1 Allgemeine Maßnahmen zur Wartung Standard-Wartungssätze Damit die Anlage optimal funktioniert, ist einmal im Jahr eine Wartung durch Ihren Lieferanten erfor‐ derlich. Dabei unterscheiden zwischen jährlichen und dreijährigen Wartung. Standard-Wartungs‐ sätze sind erhältlich. Anlage intern spülen Vor Arbeiten an der Anlage müssen Sie die Anlage intern spülen, um die Anlage frei von Chemikalien zu machen.
  • Seite 50 Wartung Intervall Wartungsarbeit Gegebenenfalls Salz in den Sole-Behälter nachfüllen. Als feste Regel gilt, dass der Salzstand über dem Wasserstand liegt. Falls die Anlage nicht arbeiten sollte, kontrollieren Sie ob es sich um einen normalen Regelungsstopp handelt oder ob keine externe Freigabe vorliegt ( „Nicht aktiv“...
  • Seite 51: Funktionsstörungen Beheben

    Funktionsstörungen beheben Funktionsstörungen beheben WARNUNG! Aus der Anlage können Chlor, Natronlauge, Was‐ serstoff und Bleichlauge freigesetzt werden. Beachten Sie dies! WARNUNG! Die beschriebenen Tätigkeiten dürfen ausschließ‐ lich von dazu befugtem Personal ausgeführt werden. Fehler ohne Fehlermeldungen Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe LCD-Display ist dunkel Sicherung defekt Zuerst die Sicherung der Stromversorgung kon‐...
  • Seite 52 Funktionsstörungen beheben Fehler mit Fehlermeldungen Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe „Nicht aktiv“ [ENABLE] Keine Freigabe - die Anlage Den externen Freigabekontakt ist in Bereitschaft kontrollieren. „Soleniveau niedrig“ Füllstandschalter Den Füllstandschalter im Soletank kontrol‐ lieren. Undichtigkeiten Die Schläuche kontrollieren. Wasserdruck an Enthärterein‐ Reduzierventil und Enthärtereinheit kon‐ heit trollieren.
  • Seite 53: Altteileentsorgung

    Altteileentsorgung Altteileentsorgung Ä Kapitel Benutzer-Qualifikation: unterwiesene Person, siehe 2.2 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 10 HINWEIS! Vorschriften Altteileentsorgung – Beachten Sie die zurzeit für Sie gültigen natio‐ nalen Vorschriften und Rechtsnormen Der Hersteller nimmt die dekontaminierten Altgeräte bei ausrei‐ chender Frankierung der Sendung zurück. Bevor Sie das Gerät einschicken, müssen Sie das Gerät dekonta‐...
  • Seite 54: Erzeugte Stoffe

    Erzeugte Stoffe Erzeugte Stoffe WARNUNG! Gefährdung durch einen Gefahrstoff! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen. Beachten Sie beim Umgang mit Gefahrstoffen, dass die aktuellen Sicherheitsdatenblätter der Gefahrstoff-Hersteller vorliegen. Die notwendigen Maßnahmen ergeben sich aus dem Inhalt des Sicherheitsdatenblatts. Da aufgrund neuer Erkenntnisse das Gefährdungspotenzial eines Stoffes jederzeit neu bewertet werden kann, ist das Sicherheitsdatenblatt regelmäßig zu über‐...
  • Seite 55 Erzeugte Stoffe Tab. 8: Wasserstoff Eigenschaft Einheit Wert ICSC / CAS 0001 / 133-74-0 H-Sätze H220, P210 Siedepunkt °C -253 Flammpunkt Entzündliches Gas Zündtemperatur °C Temperaturklasse Relative Dichte bezogen auf Luft 0,07 Absolute Dichte kg/m³ 0,08908 Molmasse g/mol Explosionsgrenzen (UEG– OEG) Volumen-% in Luft 4 ...
  • Seite 56: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Parameter Typ 25 Typ 50 Leistung [g/h] Netzspannung [VAC] 230± 5 % 230 ± 5 % Netzfrequenz [Hz] Leistungsaufnahme [kW] 0,11 0,22 Absicherung Steuerung [A] Absicherung Netzzuleitung [A] Berührschutz, mit montierter Haube IP42 IP42 Salzverbrauch [g/h] Prozesswasserdruck [bar] bei maximaler Leistung 2 ...
  • Seite 57 Technische Daten Umgebungsbedingungen Angabe Wert Umgebungstemperatur, min. + 10 °C Umgebungstemperatur, max. + 35 °C Luftfeuchtigkeit, max., nicht kondensierend 85 % relative Feuchte Sonstiges: Vor Sonneneinstrahlung schützen Schalldruckpegel Der Schalldruckpegel ist < 70 dB (A) bei maximaler Leistung (ohne Druckerhöhungspumpe).
  • Seite 58: Eg-Konformitätserklärung Für Maschinen

    Erklärung bezieht, den Bestimmungen der folgenden EG- Richtlinien entspricht: Tab. 12: Auszug aus der EG-Konformitätserklärung Bezeichnung des Produktes: Chlorinsitu TopElec bzw. Compact V2.0 bzw. Chlorinsitu Wa Serien-Nr.: siehe Typenschild am Gerät Einschlägige EG-Richtlinien: EG-Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) EU-EMV-Richtlinie (2014/30/EU) Die Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU wurden gemäß...
  • Seite 59: Index

    Index Index 1, 2, 3 ... Funktionen der Tasten ....24 Funktionsstörungen beheben ....51 2-Punkt-Kalibrierung .
  • Seite 60 Index Regenerierstunde ......41 Regenerieruhrzeit ......41 Restzeit .
  • Seite 64 Glashorst 114 3925 BV Scherpenzeel Niederlande Telefon: +31 (0)33-2778600 Telefax: +31 (0)33-2778399 Internet: www.vdhwater.nl E-Mail: info@vdhwater.nl 990408, 1, de_DE ProMinent GmbH Im Schuhmachergewann 5-11 69123 Heidelberg Deutschland Telefon: +49 6221 842-0 Telefax: +49 6221 842-215 E-Mail: info@prominent.com Internet: www.prominent.com © 2022...

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