Diese Dokumentation wendet sich an alle Personen, die Servo−Umrichter der Reihe 931 auslegen, installieren, in Betrieb nehmen und einstellen. Tipp! Dokumentationen und Software−Updates zu weiteren Lenze Produkten finden Sie im Internet im Bereich "Services & Downloads" unter http://www.Lenze.com KHB 13.0004−DE 2.1...
Vielleicht ist uns das nicht überall gelungen. Wenn Sie das feststellen sollten, senden Sie uns Ihre Anregungen und Ihre Kritik in einer kurzen E−Mail an: feedback−docu@Lenze.de Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ihr Lenze−Dokumentationsteam Verwendete Konventionen Diese Dokumentation verwendet folgende Konventionen zur Unterscheidung verschiede- ner Arten von Information:...
Über diese Dokumentation Verwendete Hinweise Verwendete Hinweise Um auf Gefahren und wichtige Informationen hinzuweisen, werden in dieser Dokumenta- tion folgende Piktogramme und Signalwörter verwendet: Sicherheitshinweise Aufbau der Sicherheitshinweise: Gefahr! (kennzeichnet die Art und die Schwere der Gefahr) Hinweistext (beschreibt die Gefahr und gibt Hinweise, wie sie vermieden werden kann) Piktogramm und Signalwort Bedeutung Gefahr von Personenschäden durch gefährliche elektrische...
Technische Daten Kommunikation Technische Daten Kommunikation Bereich Werte Kommunikationsprofil PROFIBUS−DP−V0 (DIN 19245 Teil 1 und Teil 3) Kommunikationsmedium RS485 Antriebs−Profil PROFIdrive Netzwerk−Topologie Ohne Repeater: Linie / mit Repeatern: Linie oder Baum PROFIBUS−DP−Teilnehmer Slave Übertragungsrate [kBits/s] 9,6 ... 12000 Maximale Leitungslänge pro Bus− 1200 m (abhängig von der Übertragungsrate und dem verwendetem Ka- Segment beltyp)
2. Hinweise und Verdrahtungsvorschriften in der Dokumentation zum Leitsystem beachten. 3. Nur Kabel verwenden, die den aufgeführten Spezifikationen entsprechen. 4. Busabschluss−Widerstände am physikalisch ersten und letzten Teilnehmer aktivieren. Lenze empfiehlt bei der Verwendung von Sub− Steckern, Sub−D−Stecker mit internen Län- sinduktivitäten (110nH) zu verwenden. KHB 13.0004−DE...
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Elektrische Installation Verdrahtung Teilnehmer−Anzahl 2133PFB004 Segment Master (M) Slave (S) Repeater (R) − − − − Tipp! Repeater besitzen keine Geräteadresse. Bei der Berechnung der maximalen Teilnehmeranzahl reduzieren sie aber auf jeder Segmentseite die Teilnehmeranzahl um 1. Mit Repeatern können Linien− und Baumtopologien aufgebaut werden. Die maximale Gesamtausdehnung des Bussystems hängt dabei ab von der verwendeten Übertragungsrate ƒ...
Elektrische Installation Verdrahtung Übertragungsraten Übertragungsrate [kBit/s] Länge des Übertragungskabels [m] 9,6 ... 93,75 1200 187,5 1000 1500 3000 6000 12000 Hinweis! Die Übertragungsrate ist von der Datenmenge, Zykluszeit und ƒ Teilnehmeranzahl abhängig. Wählen Sie eine möglichst niedrige Übertragungsrate. Je niedriger die ƒ...
Elektrische Installation Belegung der Schnittstellen Servo−Umrichter 931E Belegung der Schnittstellen 4.2.1 Servo−Umrichter 931E Der Antriebsregler wird über die 9−polige Sub−D−Buchse X4.1/X4.2 an den PROFIBUS ange- schlossen. Ansicht Bezeichnung Erläuterung − − − − RxD/TxD−P Datenleitung−B (Empfangs− / Sendedaten−Plus) Request To Send (Empfangs−...
PROFIBUS Kommunikation Das Datentelegramm Aufbau des Empfangstelegramms PROFIBUS Kommunikation Das Datentelegramm Der Antriebsregler unterstützt das Kommunikationsprotokoll DP in der Leistungsstufe DP−V0. Antriebsregler und PLC kommunizieren über das Empfangs− und Antworttele- gramm. In die Telegramme tragen Sie Parameternummern (PNU) ein, über die Objekte im Antrieb (z.
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PROFIBUS Kommunikation Das Datentelegramm Aufbau des Empfangs− und Antworttelegramms mit PKW−Mechanismus Antworttelegramm Die PNU 2000 muss an derselben Adresse eingetragen sein wie im Empfangstelegramm. ADR = 1 ADR = 2 ADR = 4 ADR = 12 ADR = 16 1. DWORD 2.
PROFIBUS Kommunikation Konsistente Parameterdaten Aufbau des Empfangs− und Antworttelegramms mit PKW−Mechanismus Konsistente Parameterdaten Im Kommunikationssystem PROFIBUS findet ein steter Datenaustausch zwischen dem Leitrechner (CPU + PROFIBUS−Master) und dem Slave statt. Sowohl PROFIBUS−Master als auch die CPU (Zentralprozessor) des Leitrechners greifen dazu auf ein gemeinsames Speichermedium zu −...
Inbetriebnahme Wichtige Hinweise Inbetriebnahme Wichtige Hinweise Bevor Sie den Antriebsregler erstmalig im PROFIBUS−DP−Netzwerk einschalten, überprü- fen Sie die gesamte Verdrahtung auf Vollständigkeit, Kurzschluss und Erdschluss, ƒ ob das Bussystem beim physikalisch ersten und letzten Busteilnehmer durch den ƒ Busabschluss−Widerstand abgeschlossen ist. Erstes Einschalten Hinweis! Halten Sie die jeweilige Einschaltreihenfolge ein!
Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Hinweis! Der Antriebsregler wird über die PC−Software »Small Drives Control (SDC)« parametriert. Stellen Sie die Kommunikation zwischen PC und Antriebsregler über eine ƒ RS232−Verbindung her. Die Beschreibung finden Sie im Softwarehandbuch zum Antriebsregler.
Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Knotenadresse einstellen 6.3.1 Knotenadresse einstellen Knotenadresse über »Small Drives Control (SDC)« vorgeben 1. Das Menü Parameter W Feldbus W Profibus... W Betriebsparameter... öffnen. 931E_020, 931E_21 2. Im Eingabefeld Slave−Knotennummer die gewünschte Knotenadresse für den Antriebsregler eintragen. 3.
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Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Knotenadresse einstellen Knotenadresse über die digitalen Eingänge DIN0 ... DIN5 vorgeben Sie weisen dem Antriebsregler seine Knotenadresse zu, indem zu der voreingestellten Slave−Knotennummer ein Offset über DIN0 ... DIN5 addiert wird. 1. Das Menü Parameter W Feldbus W Profibus... W Betriebsparameter... öffnen. 931E_020, 931E_22 2.
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Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Knotenadresse einstellen 931E_23 7. Schaltfläche OK betätigen. Hinweis! Im Dialogfeld wird die erfolgreiche Etablierung der Kommunikation zwischen Master und Slave angezeigt: Das Feld Data Exchange leuchtet grün. ƒ Die im Master eingestellte Baudrate wird im Feld Baudrate angezeigt. ƒ...
Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Parameternummern (PNU) im Telegrammeditor definieren 6.3.2 Parameternummern (PNU) im Telegrammeditor definieren Über Parameternummern (PNU) können Sie Objekte im Antrieb (z. B. Prozess− und ƒ Parameterdaten) ansprechen. – Parameternummern können mehrere Subindexe enthalten, in denen die Objekte abgebildet sind.
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Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Parameternummern (PNU) im Telegrammeditor definieren Hinweis! Wenn das Antworttelegramm nicht zum Empfangstelegramm passt, erhält ƒ der Master falsche Daten vom Antriebsregler. In der PLC in Byte 0 des Empfangstelegramms müssen Sie die Kennung ƒ eintragen. Die Kennung legt die Betriebsart des Antriebsreglers fest. –...
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Inbetriebnahme Einstellungen am Antriebsregler (Slave) Parameternummern (PNU) im Telegrammeditor definieren 931E_025 5. Im Feld Telegrammtyp Antworttelegramm auswählen. – Byte 0 (Telegrammkennung, nicht sichtbar) sowie die Einträge für Byte 1 (ADR − 1) und Byte 2 / Byte 3 (ADR − 2) sind erforderlich für eine fehlerfreie Kommunikation. Verändern Sie die Einträge nicht.
Master installieren. 1. Laden Sie die GSD−Datei im Internet herunter. – Die GSD−Datei finden Sie im Internet im Bereich "Services & Downloads" unter http://www.Lenze.com. 2. Installieren Sie die GSD−Datei. – Hinweise zur Installation entnehmen Sie der Dokumentation zum Master und der Dokumentation zum Projektierungs−Tool.
Inbetriebnahme Betriebsart "Drehzahlregelung" Beschreibung Betriebsart "Drehzahlregelung" 6.5.1 Beschreibung Folgende Funktionen sind verfügbar: Sollwert−Erzeugung durch den Rampen−Generator (Limit function) ƒ Drehzahlerfassung über den Winkelgeber durch Differenziation ƒ Drehzahlregelung mit geeigneten Eingabe− und Ausgabesignalen ƒ Begrenzung des Drehmomentensollwertes (über PROFIBUS oder Analogeingang) ƒ...
Inbetriebnahme Betriebsart "Drehzahlregelung" Inbetriebnahme mit PROFIdrive 6.5.2 Inbetriebnahme mit PROFIdrive Hinweis! Die Bitbelegung des Control word 1 (Steuerwort) und des Status word 1 ƒ (Statuswort) finden Sie im Kapitel "Gerätesteuerung". (¶ 54) Damit die PLC den Antriebsregler über PROFIBUS steuern kann, muss Bit 10 ƒ...
Inbetriebnahme Betriebsart "Drehzahlregelung" PNUs für die Parametrierung 6.5.3 PNUs für die Parametrierung Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Name Lenze Auswahl Beschreibung 1010 0 Target Velocity {1 U/min} 6000 INT32 Vorgabe des Drehzahlsoll- wertes. Bei Auswahl der Betriebs- art Drehzahlregelung in SDC, schaltet der Selektor unter "Sollwert−Selektion"...
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Referenzfahrt einstellen Betriebsart "Positionieren" 6.6.1 Referenzfahrt einstellen control word 1 Homing (PNU 967.0, Bit 11) home offset status word 1 (PNU 1051.0) (PNU 968.0 Bit 11) homing method (PNU 1050.0) home speed ( ) position demand value ( ) home acceleration ( ) 0 931e_028 Abb.
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Positionieren 6.6.2 Positionieren position factor home offset (PNU 1051.0) polarity [position units] Limit target_postion Multiplier (PNU 1001.0) Function position set number (PNU 1000) profile velocity (PNU 1001.1) Position Trajectory position demand value ( ) acceleration positioning (PNU 1001.3) Control control effort ( ) Generator...
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Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Positionieren Abgleich Einfacher Fahrauftrag ƒ – Positionierdatensatz (0 63) in PNU 1002 auswählen. (¶ 35) – Aktivierung: Control word 1, Bit 6 von 0 ® 1 setzen. – Der Antriebsregler stoppt, wenn die Zielposition erreicht wurde. Das Erreichen der Zielposition wird dem Master über Bit 10 im Status word 1 mitgeteilt.
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Positionieren Fahrauftrag übertragen Bit 10 Bit 4 Bit 5 Bit 6 Bit 9 Bit 10 Bit 11 931e_031 Abb. 7 Fahrauftrag zum Antriebsregler übertragen t(0) Status word 1, Bit 11 = HIGH: Referenzpunkt gültig t(1)−(2) Datenübergabe (Beschleunigung, Zielposition, Geschwindigkeit) vom Master in den entsprechenden Positionierdatensatz (^ 32) (PNU 1000 = 68: Auswahl Positionierdatensatz PROFIBUS) t(3)
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Statische Positionierdatensätze 6.6.3 Statische Positionierdatensätze Die Einstellungen (Positionierung, Anfahrverzögerung, Start bei laufender Positionierung) sowie das Fahrprofil (Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigung, Zeitkonstante ruckfrei) der in »Small Drives Control (SDC)« parametrierbaren Positionierdatensätze 0 ... 63 sind in vier Gruppen aufgeteilt (siehe Softwarehandbuch zum Antriebsregler). Z.
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Dynamischer Positionierdatensatz 6.6.4 Dynamischer Positionierdatensatz Wenn für die Applikation eine Positionierung mit unterschiedlichen Einstellungen und Fahrprofilen erforderlich ist, verwenden Sie die dynamische Positionierung über den Posi- tionierdatensatz 68: Vorgabe des Fahrprofils über PROFIBUS. ƒ Umschaltung zwischen absoluter und relativer Positionierung über das Control ƒ...
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" Inbetriebnahme mit PROFIdrive 6.6.5 Inbetriebnahme mit PROFIdrive Hinweis! Die Bitbelegung des Control word 1 (Steuerwort) und des Status word 1 ƒ (Statuswort) finden Sie im Kapitel "Gerätesteuerung". (¶ 54) Damit die PLC den Antriebsregler über PROFIBUS steuern kann, muss Bit 10 ƒ...
Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" PNUs für die Parametrierung 6.6.6 PNUs für die Parametrierung Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Name Lenze Auswahl Beschreibung 1000 0 Position Set Num- UINT16 0 ... 63 Standard−Positionierdatensätze Positionierdatensätze des An- triebsreglers. Der ausge- wählte Datensatz kann über PNU 1001 parametriert 64 ...
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Inbetriebnahme Betriebsart "Positionieren" PNUs für die Parametrierung Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1050 0 Homing Method INT8 Referenzfahrt auf Auswahl der Referenzfahrt− Methode, die durchgeführt den negativen Endschalter mit Nullim- werden soll. pulsauswertung den positiven Endschalter mit Nullim-...
Istposition Lageistwert lesen. ƒ Bedingt durch die physikalischen Einheiten kann sich ein größerer Wert ergeben, als durch die PNU 1100 abgebildet werden kann. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1100 0 Position Actual Va- {1 inc} INT32 Aktueller Lageistwert. Der Wert ist in der für PROFIBUS...
Inbetriebnahme Istwerte Digitalausgänge 6.7.4 Digitalausgänge Zustand der digitalen Ausgänge. ƒ Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1140 0 Digital Outputs UINT32 Wert Ansteuern der digitalen Aus- gänge. 00000001 Haltebremse (nur Wichtig! Zwischen Ansteuern lesen) und Schalten des Ausgangs 1 ... 15 Reserviert können bis zu 10 ms verge-...
Inbetriebnahme Istwerte Motordaten 6.7.6 Motordaten Über PNU 1290.1 (iit Ratio Motor) können Sie die aktuelle Auslastung der ƒ t−Begrenzung in [] auslesen. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1160 Temperatur Auslesen diverser Tempera- turangaben. 0 Leistungsteiltempe- {1 °C} INT16 ratur Auslesen der aktuellen Lei- stungsteiltemperatur.
Parametrierung Physikalische Einheiten Parametrierung Physikalische Einheiten Hinweis! Anwendungsspezifische Parameter sind abhängig von den physikalischen Einheiten. Stellen Sie daher die physikalischen Einheiten ein, bevor Sie die Anwendung parametrieren. Über das Programm »Small Drives Control (SDC)« können Sie den Antriebsregler so para- metrieren, dass die physikalischen Größen direkt in den gewünschten Einheiten am Ab- trieb angegeben bzw.
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Parametrierung Physikalische Einheiten 931e_415 Abb. 8 Getriebefaktoren Antriebsseitige Drehzahl Abtriebsseitige Drehzahl Position_units in Grad Position_units in mm Hinweise zur Einstellung Aus den eingestellten physikalischen Einheiten werden intern automatisch ƒ Konvertierungsfaktoren gebildet. Die Konvertierungsfaktoren bestehen aus Zähler und Nenner und dürfen jeweils maximal 32 Bit lang sein. Der Wert der Vorschubkonstante wird für die jeweilige physikalische Einheit ƒ...
Nach Ablauf der Zeit wird der Motorstrom automatisch auf den parametrierten Motor− Bemessungsstrom begrenzt. Über PNU 1290.1 (iit Ratio Motor) können Sie die aktuelle Auslastung der ƒ t−Begrenzung in [] auslesen. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1160 Temperatur Auslesen diverser Tempera- turangaben. 0 Leistungsteiltempe- {1 °C}...
Drehzahlsollwert Betriebsart "Drehzahlregelung" 7.3.1 Drehzahlsollwert Drehzahlsollwert einstellen. ƒ In der Betriebsart "Drehzahlregelung" wird automatisch der Selektor "Drehzahlsollwert" selektiert. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1010 0 Target Velocity {1 U/min} 6000 INT32 Vorgabe des Drehzahlsoll- wertes. Bei Auswahl der Betriebs-...
Die Daten werden entsprechend den vorgegebenen physikalische Einheiten interpretiert. (¶ 43) Beachten Sie, dass beim Lesen immer nur der aktuelle Wert der Beschleunigungsrampe für die positive Drehrichtung gelesen wird. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1011 Acceleration for Ve- UINT32 locity Control Einstellen der Beschleuni- gung und Verzögerung für...
Antriebsregler speichern. Dadurch können Sie Parameter fest vorgeben, die in einer Applikation während des Betriebs nicht geändert werden müssen. Beispielsweise können Sie die Werte für Beschleunigungen einmalig eintragen. Sie müssen dann nicht übertragen werden. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1000 0 Position Set Num- UINT16 0 ... 63 Standard−Positionierdatensätze...
Positionsdatensatz auswählen, der bei einem Startbefehl zur Positionierung über ƒ das Control word 1 gestartet werden soll. Der Antriebsregler verfügt über 64 speicherbare Standard−Positionsdatensätze, die Sie über 8 Bit auswählen können. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1002 0 Start Set Number UINT8 0 ... 63 Standard−Positionierdatensätze Beim Starten der Positonie- rung über das Control word 1...
Referenzfahrt−Modi (Homing Modes) Methode für die Referenzfahrt auswählen. ƒ Eine detailierte Beschreibung der Methoden finden Sie im Software−Handbuch zum An- triebsregler. Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1050 0 Homing Method INT8 Referenzfahrt auf Auswahl der Referenzfahrt− Methode, die durchgeführt den negativen Endschalter mit Nullim- werden soll.
Home Offset 931_029 Abb. 9 Interpretation des Home Offset Bezugspunkt, erster Nullimpuls Nullposition Endschalter Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1051 0 Home Offset −32767 {1 inc} 32767 INT32 Angabe des Abstands der Nullposition zum Bezugs- punkt einer Referenzfahrt.
Fehlernummer auswählen, für die eine Reaktion eingestellt werden soll. ƒ Eine Beschreibung der Fehlermeldungen und die einstellbaren Reaktionen finden Sie im Kapitel "Tabelle der Fehlermeldungen". (¶ 62) Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1610 Error Management Fehlermanagement 0 Error Number...
Gerätesteuerung Wichtige Hinweise Gerätesteuerung Wichtige Hinweise Gefahr! Unkontrollierte Motorbewegung möglich Bei gesperrter Endstufe des Antriebsreglers trudelt der Motor ungebremst aus. Mögliche Folgen: Personenschäden durch unkontrollierte Maschinenbewegungen. ƒ Schutzmaßnahmen: Eine mechanische Motorbremse einsetzen, die bei gesperrter Enstufe ƒ automatisch aktiviert wird. Die Steuerung des Antriebsreglers über PROFIdrive erfolgt über ein Datenwort (LOW−Byte und HIGH−Byte): Über das Control word 1 steuert der Master die wesentlichen Funktionen des...
Gerätesteuerung Betriebsart "Drehzahlregelung" Control word 1 Betriebsart "Drehzahlregelung" 8.2.1 Control word 1 Control word 1 in der Betriebsart "Drehzahlregelung" Kommando Wert Bedeutung Siehe Kapitel "Zustandsdiagramm" ^ 59 ON / OFF (OFF 1) No Coast Stop (no OFF 2) Coast Stop (OFF 2) No Quick Stop (no OFF 3) Quick Stop (OFF 3) Enable Operation...
Gerätesteuerung Betriebsart "Drehzahlregelung" Status word 1 8.2.2 Status word 1 Status word 1 in der Betriebsart "Drehzahlregelung" Zustand Wert Bedeutung Siehe Kapitel "Zustandsdiagramm" ^ 59 READY_FOR_SWITCH_ON READY_TO_OPERATE OPERATION Fault Present Fehler vorhanden. Kein Fehler. No Coast Stop (no OFF 2) Kommando "OFF 2"...
Gerätesteuerung Betriebsart "Positionieren" Control word 1 Betriebsart "Positionieren" 8.3.1 Control word 1 Control word 1 in der Betriebsart "Positionieren" Kommando Wert Bedeutung Siehe Kapitel "Zustandsdiagramm" ^ 59 ON / OFF (OFF 1) No Coast Stop (no OFF 2) Coast Stop (OFF 2) No Quick Stop (no OFF 3) Quick Stop (OFF 3) Enable Operation...
Gerätesteuerung Betriebsart "Positionieren" Status word 1 8.3.2 Status word 1 Status word 1 in der Betriebsart "Positionieren" Zustand Wert Bedeutung Siehe Kapitel "Zustandsdiagramm" ^ 59 READY_FOR_SWITCH_ON READY_TO_OPERATE OPERATION Fault Present Fehler vorhanden. Kein Fehler. No Coast Stop (no OFF 2) Kommando "OFF 2"...
Gerätesteuerung Zustandsdiagramm Status word 1 Zustandsdiagramm Power on S1: SWITCHING_ON_INHIBITED (6) (12) S2: READY_FOR_SWITCH_ON (10) S3: SWITCHED_ON (11) S4:OPERATION 931e_027 Abb. 10 Vereinfachtes Zustandsdiagramm Zustände des Antriebsreglers Status word 1 Zustand Bit 6 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Beschreibung 0040 0004 0002...
Gerätesteuerung Zustandsdiagramm Status word 1 Kommandos und Zustandsübergänge des Antriebsreglers Control word 1 Kommando Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Zustands- Beschreibung übergänge 0008 0004 0002 0001 × 1, 5, 11 Der Regler wird gesperrt (DIN9 = LOW). Der Motor wird kon- trolliert bis zum Stillstand gebremst.
Warnung Die Endstufe bleibt eingeschaltet. Der Regler arbeitet weiter. Die generierte Warnmeldung kann über den Feld- bus oder die RS232−Schnittstelle gelesen werden. Keine Reaktion. Die Warnmeldung wird unterdrückt. þ Einstellung Lenze−Einstellung ¨ Einstellung möglich − Einstellung nicht möglich...
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Fehler- Bedeutung Auslöse- Reaktion Ursache Abhilfe nummer zeit A H W O þ þ þ ¨ Übertemperatur Motor Übertemperatur Motor < 100 ms Prüfen, ob die Motorkühlung über das Motorgehäuse durch Ablagerungen etc. verhindert wird (gegebenenfalls Reinigung des Motors). Sind weitere Wärmequellen in der Nähe des Motors, die zu einer zusätzlichen Erhöhung der dortigen Umgebungstem- peratur und damit zu einer Minderung der Verlustwär- meabfuhr beitragen?
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Fehler- Fehler- Bedeutung Bedeutung Auslöse- Auslöse- Reaktion Ursache Ursache Abhilfe Abhilfe nummer nummer zeit zeit þ Fehler 24V−Logikversorgung < 5 ms − − − 24−V−Logikversorgung zu hoch oderer Antriebsregler einschicken. zu niedrig. 24−V−Logikversorgung nicht belastbar, z. B. beim Schalten der Haltebremse. Haltebremse defekt.
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Falsche Parametrierung von Regler und Einstellungen von Regler und Winkelgeber prüfen. Winkelgeber. þ þ ¨ ¨ Wegprogramm: unbekannter < 5 ms Rücksprache mit Lenze erforderlich. Befehl þ þ ¨ ¨ Wegprogramm: ungültiges < 5 ms Die digitalen Eingänge für START1 und Einstellungen korrigieren.
Parameternummer XXXX Subindex 1 von PNU XXXX (PNU XXXX.1) Subindex 2 von PNU XXXX (PNU XXXX.2) Name Bezeichnung der PNU Einstellmöglichkeiten Lenze Lenze Einstellung (Wert bei Auslieferung oder nach Wiederherstellen des Lieferzu- stands) Auswahl 99 minimaler Wert {Einheit} maximaler Wert Eigenschaften...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1000 0 Position Set Num- UINT16 0 ... 63 Standard−Positionierdatensätze Positionierdatensätze des Antriebsreglers. Der ausge- wählte Datensatz kann über PNU 1001 parametriert 64 ... 67 Reserviert werden. Für Positionierdatensatz 68 können zusätzliche Einstel-...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1011 Acceleration for Ve- UINT32 locity Control Einstellen der Beschleuni- gung und Verzögerung für die Betriebsart Drehzahlrege- lung 0 Acceleration Velo- 10000 {1 U/min/s} 20000 Beschleunigung, der einge- city Control stellte Wert gilt für beide...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1022 Current Limitiation Vorgabe der Drehmoment- begrenzung unabhängig von der Betriebsart 0 Limit Current Input INT8 Channel Keine Begrenzung Auswahl der Quelle für die Begrenzung Begrenzung über AIN0 Begrenzung über AIN1...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1050 0 Homing Method INT8 Referenzfahrt auf Auswahl der Referenzfahrt− Methode, die durchgeführt den negativen Endschalter mit Null- werden soll. impulsauswertung den positiven Endschalter mit Nullim- pulsauswertung den negativen Endschalter...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1141 0 Digital Inputs UINT32 Wert Aktueller Zustand der digita- len Eingänge. 00000001 Negativer End- Die verfügbaren digitalen schalter (DIN7) Eingänge sind abhängig von Reserviert der Parametrierung des An-...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 1204 0 Darstellung Be- UINT8 schleunigung PROFIBUS Var. 1 Darstellung Be- INT8 schleunigung PROFIBUS Con. 1290 Motor Data Überlastungsschutz für den angeschlossenen Motor. 0 iit Time Motor 2000...
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Anhang Tabelle der Parameternummern (PNU) Name Name Einstellmöglichkeiten Eigenschaften Lenze Auswahl Beschreibung 2000 0 PKW Access 2 × UINT32 Byte Wert Bedeutung Herstellerspezifischer Zugriff auf den Parameter−Kennung− Kein Zugriff Wert (PKW). Lesezugriff In den Empfangs− und Ant- worttelegrammen ist maxi- Schreibzugriff mal 1 Zugriff möglich.