Messungen durchführen
Wenn verlässlich sichergestellt werden kann, dass die zur Synchronisation verwendete
Spannung phasengleich zur Messobjektspannung ist, spiegelt die im Diagramm
gargestellte
Periode
einer
Sinusschwingung
den
tatsächlichen
Verlauf
der
Netzspannungsperiode wider. Die dargestellte Phasenlage der gemessenen Impulse
entspricht also der tatsächlichen Phasenlage. So zeigt z.B. das folgende Bild eine
deutliche Häufung von Entladungen in gleichbleibender Höhe im Maximum der negativen
Spannungshalbwelle.
Kann hingegen nicht sichergestellt werden, dass Synchronisationsspannung und
Messobjektspannung phasengleich sind (z.B. bei Platzierung des E-Feld-Sensors unter
Freileitungen), lässt sich keine Aussage zum tatsächlichen Phasenwinkel treffen. In
diesem Fall lässt sich aber zumindest feststellen, ob die gemessenen Impulse die für TE
typischen phasenstabilen Häufungen bilden.
Vorgehensweise
Zu Beginn der Messung sollte die variable Verstärkung (siehe folgende Tabelle) so
angepasst werden, dass sich die aufgezeichneten Ladungspegel möglichst platzfüllend
über die Diagrammfläche verteilen. Dies erleichtert die Identifikation und Bewertung sich
abzeichnender Teilentladungsmuster (PRPD).
Die Grundstörschwelle (blaue Linie) sollte durch Antippen des Bildschirms an eine
geeignete Position knapp oberhalb des Grundstörpegels verschoben werden.
Dadurch wird sichergestellt, dass alle unter dieser Grundstörschwelle liegenden
Ereignisse nicht in die Berechnung des Aktivitätslevels (AktLvl) einfließen. Dies ist ein
Maß für die Häufigkeit der oberhalb der Störschwelle aufgetretenen Events und erleichtert
es, Veränderungen und Kritikalität der Fehlstelle zu beurteilen.
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