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JUMO 202581 Betriebsanleitung
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JUMO AQUIS touch S
Modulares Mehrkanalmessgerät für die
Flüssigkeitsanalyse mit integriertem Regler
und Bildschirmschreiber
Typ 202581
Betriebsanleitung
20258100T90Z000K000
V10.00/DE/00596552/2024-04-25
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Inhaltszusammenfassung für JUMO 202581

  • Seite 1 JUMO AQUIS touch S Modulares Mehrkanalmessgerät für die Flüssigkeitsanalyse mit integriertem Regler und Bildschirmschreiber Typ 202581 Betriebsanleitung 20258100T90Z000K000 V10.00/DE/00596552/2024-04-25...
  • Seite 2 Vorsicht! Bei plötzlichem Ausfall des Gerätes oder eines daran angeschlossenen Sensors kann es möglicherweise zu einer gefährlichen Überdosierung kommen! Für diesen Fall sind geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. HINWEIS! Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 3 Inhalt Sicherheitshinweise ............15 Warnende Zeichen ................15 Hinweisende Zeichen ..............15 Bestimmungsgemäße Verwendung ..........16 Qualifikation des Personals ............. 16 Warenannahme, Lagerung und Transport ....17 Prüfung der Lieferung ..............17 Hinweise zu Lagerung und Transport ..........17 Warenrücksendung ................17 2.3.1 Reparatur-Begleitschreiben .............
  • Seite 4 Inhalt 6.2.2 Kabel einführen ................44 6.2.3 Konfektionierung von Koaxialkabel für pH-/Redox-Elektroden ..46 6.2.4 Leiterquerschnitte Basis- und Netzteil ..........48 6.2.5 Leiterquerschnitte Optionsplatinen ..........49 Galvanische Trennung ..............50 Anschlussplan .................. 51 6.4.1 Anschlussübersicht ................51 6.4.2 Analogeingänge Basisteil ..............53 6.4.3 Analogeingänge Optionsplatinen .............
  • Seite 5 Inhalt 8.2.1 An-/Abmeldung ................101 8.2.2 Anwenderebenen ................102 8.2.3 Funktionsebene ................103 8.2.4 Geräteinfo ..................105 8.2.5 Service ................... 106 8.2.6 Touchscreen kalibrieren ..............107 8.2.7 Digitale Sensoren ................107 Alarm-/Ereignisliste ................ 113 8.3.1 Alarmliste ..................114 8.3.2 Ereignisliste ................... 117 Speichermanager (USB-Speicherstick) .........
  • Seite 6 10.11.4 Konfiguration von JUMO-ecoLine-Sensoren ......... 192 10.11.5 Konfiguration von JUMO-tecLine-Sensoren ........194 10.11.6 Sensor Alarme ................196 10.11.7 CIP/SIP-Definition bei JUMO digiLine pH und JUMO digiLine CR/Ci .. 10.11.8 CIP/SIP-Definition bei JUMO digiLine O-DO H10/H20 ....202 10.11.9 Kalibriertimer .................. 202 10.12...
  • Seite 7 Inhalt 10.12.3 Alarme für Binärsignale ..............207 10.13 Kalibriertimer .................. 208 10.13.1 Konfiguration der Kalibriertimer ............. 208 10.14 Regler .................... 209 10.14.1 Konfiguration der Regler ..............209 10.14.2 Eingänge der Regler ..............213 10.14.3 Störgrößenaufschaltung ..............214 10.14.4 Selbstoptimierung ................215 10.15 Sollwertkonfiguration ..............
  • Seite 8 Inhalt Kalibrierung allgemein ..........249 12.1 Hinweise ..................249 12.2 Allgemeines ................... 249 12.2.1 Generelle Vorgehensweise beim Kalibrieren ......... 249 12.3 Kalibrierlogbuch ................251 Kalibrieren einer pH-Messkette ........255 13.1 Hinweise ..................255 13.2 Allgemeines ................... 255 13.2.1 Kalibriermethoden für pH-Sensoren ..........255 13.2.2 Kalibriervoreinstellungen für pH-Sensoren ........
  • Seite 9 16.2.2 Kalibriervoreinstellungen für CR-Leitfähigkeitssensoren ....273 16.3 CR-Kalibrierroutinen ..............276 16.3.1 Kalibrierung der relativen Zellenkonstante ........276 16.3.2 Kalibrierung des Temperaturkoeffizienten ........278 16.3.3 Kalibrierung der TK-Kurve für JUMO digiLine CR ......280 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren ....283 17.1 Hinweise ..................283 17.2 Allgemeines ...................
  • Seite 10 Inhalt 19.3.1 Nullpunktkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 und H20 312 19.3.2 Nullpunktkalibrierung Trocken JUMO digiLine O-DO H10 und H20 ..19.3.3 Endwertkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 ....314 19.3.4 Endwertkalibrierung Trocken JUMO digiLine O-DO H10 und H20 315 19.3.5 Zweipunktkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 .....
  • Seite 11 22.7.2 Verbindung mit Assistent konfigurieren ......... 364 22.7.3 Verbindung ohne Assistent konfigurieren ........371 22.7.4 Gerätesuche im Netzwerk ............. 373 22.8 Gerät einstellen mit dem JUMO PC-Setup-Programm ....375 22.8.1 Identifikation ................... 375 22.8.2 Konfigurieren und Parametrieren ........... 377 22.8.3 Benutzerliste .................. 377 22.8.4 Ländereinstellungen ..............
  • Seite 12 Inhalt 22.8.14 TK-Kurve ..................418 22.8.15 Modbus-Frames zum Lesen ............418 22.8.16 Modbus-Frames zum Schreiben ............ 418 22.9 Diagnose ..................419 22.9.1 Kalibrierlogbücher ................419 22.9.2 Kalibrierlogbücher digitaler Sensoren ..........419 22.9.3 Verbindungsliste digitaler Sensoren ..........419 22.10 Online-Parameter ................421 22.10.1 Datum und Uhrzeit .................
  • Seite 13 24.2.1 Einleitung ..................455 24.2.2 Spannungsversorgung des Busses mit DC 5 V vom JUMO AQUIS touch S 455 24.2.3 Spannungsversorgung des Busses mit DC 5 V von einem JUMO digi- Line Hub 458 24.2.4 Spannungsversorgung des Busses mit DC 24 V ......460 24.2.5 Spannungsversorgung des Busses für JUMO digiLine CR/Ci ..
  • Seite 14 Inhalt...
  • Seite 15 1 Sicherheitshinweise Warnende Zeichen GEFAHR! Dieses Zeichen weist darauf hin, dass ein Personenschaden durch Strom- schlag eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. WARNUNG! Dieses Zeichen in Verbindung mit dem Signalwort „Warnung“ weist darauf hin, dass ein Personenschaden oder der Tod eintritt/eintreten kann, wenn die ent- sprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
  • Seite 16 Nutzung nicht in die Mülltonne! Bitte lassen Sie sie ordnungsgemäß und um- weltschonend entsorgen. Bestimmungsgemäße Verwendung Der JUMO AQUIS touch S ist für Mess-, Regel- und Automatisierungsaufgaben in industrieller Umgebung bestimmt, wie sie in den technischen Daten spezifi- ziert sind. Eine andere oder darüber hinausgehende Nutzung gilt als nicht be- stimmungsgemäß.
  • Seite 17 2 Warenannahme, Lagerung und Transport Prüfung der Lieferung • auf unbeschädigte Verpackung und Inhalt achten • den Lieferinhalt anhand der Lieferpapiere und der Bestellangaben auf Voll- ständigkeit prüfen • Beschädigungen sofort dem Lieferanten mitteilen • beschädigte Teile bis zur Klärung mit dem Lieferanten aufbewahren Hinweise zu Lagerung und Transport •...
  • Seite 18 2 Warenannahme, Lagerung und Transport 2.3.2 Schutz gegen elektrostatische Entladung (ESD) VORSICHT! In nicht ESD-geschützter Umgebung treten elektrostatische Aufladungen auf. Elektrostatische Entladungen können Baugruppen oder Bauteile beschädigen. Für den Transport nur dafür vorgesehene ESD-Verpackungen verwenden. Zur Vermeidung von ESD-Schäden müssen elektronische Baugruppen oder Bauteile mit hohem Innenwiderstand in ESD-geschützter Umgebung gehand- habt, verpackt und gelagert werden.
  • Seite 19 3 Gerätebeschreibung Kurzbeschreibung Messen Der JUMO AQUIS touch S bietet sich als zentrale Plattform zur Anzeige und Weiterverarbeitung von pH-Wert, Redoxspannung, elektrolytische Leitfähigkeit, Reinstwasser-Widerstand, Temperatur sowie Desinfektionsmessgrößen wie z. B. freies Chlor, Gesamtchlor, Chlordioxid, Ozon, Wasserstoffperoxid und Per- essigsäure oder auch Durchflussmenge an. Für die Durchflussmessung stehen Pulsfrequenz-Eingänge (Zähler) zur Verfügung.
  • Seite 20 3 Gerätebeschreibung Anwendungsbeispiele Vielfältige Einsatzmöglichkeiten ergeben sich durch den modularen Aufbau und die offene Struktur des Gerätes: • kommunale und industrielle Wasseraufbereitung in Abwasseranlagen • Prozessanlagen • Trink- und Badewasserüberwachung • Pharmawasser • Lebensmittel- und Getränkeproduktion (CIP-/SIP-Anlagen) • Gas-/Luftwäscher • Kühlturmsteuerung •...
  • Seite 21 (optional) für Setup-Programm und Konfiguration speichern/laden USB-Device-Schnittstelle Messdaten auslesen mit JUMO PCC/PCA3000 Optionsplatinen: RS422/485 COM 2 COM 2 (Modbus und JUMO digiLine) | PROFIBUS-DP für Webserver, E-Mail, Setup- Ethernet Programm, Modbus TCP/IP und JUMO PCC/PCA3000 Optionsplatine OUT 6/7 IN 11 Optionsplatinen Universaleingänge:...
  • Seite 22 3 Gerätebeschreibung Geräteaufbau TFT-Touchscreen Gehäuse (Klemmenraumabdeckung geöffnet) Anschlussklemmen Netzteil Anschlussklemmen Basisteil Optionssteckplätze USB-Schnittstellen (USB-Device-Schnittstelle und Anschluss für optio- nale USB-Host-Einbaubuchse) USB-Host-Einbaubuchse IP67 (optional, siehe Typenzusatz 269 Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25) Kabelverschraubungen...
  • Seite 23 4 Geräteausführung identifizieren Typenschild Das Typenschild auf dem Gerätegehäuse dient der Identifikation der Geräte- ausführung. Es befindet sich auf der rechten Außenseite des Gehäuses. Beispiel eines Typenschildes 36039 Fulda JUMO GmbH & Co. KG Germany www.jumo.net Typ: 202581/8-01-0-0-0-0-00-00-00-00-00-00-00- 23-00-00-2/213,061,269,962 MAC-Adr.: 000CD809A9C4 AC 110...240 V +10/-15 %, 48...63 Hz, 54 VA...
  • Seite 24 4 Geräteausführung identifizieren Vor Inbetriebnahme ist es zweckmäßig, sich einen Überblick über die techni- sche Ausstattung des Gerätes zu verschaffen. Vergleichen Sie hierzu den Typenschlüssel auf dem Typenschild mit den Bestellangaben. ⇨ „Bestellangaben“, Seite 25 Bei technischen Rückfragen halten Sie bitte die Angaben des Typenschilds für den Mitarbeiter unseres Support-Teams bereit.
  • Seite 25 4 Geräteausführung identifizieren Bestellangaben HINWEIS! Über die Standardsprachen Deutsch, Englisch und Französisch hinaus sind weitere 13 Sprachen (z. B. Russisch, Chinesisch, Italienisch etc.) lieferbar. Bei Interesse kontaktieren Sie JUMO unter den Kontaktdaten auf der Rückseite dieser Anleitung. Steckplatz (1) Grundtyp 202581 JUMO AQUIS touch S (2) Ausführung...
  • Seite 26 4 Geräteausführung identifizieren (8) Ein-/Ausgang 1 IN 11, OUT 6/7 nicht belegt Universaleingang Relais (Wechsler) 2× Relais (Schließer) Halbleiterrelais Triac 230 V, 1 A Logikausgang 0/22 V 2× Logikausgänge 0/12 V Analogausgang 2× Halbleiterrelais PhotoMOS® (9) Ein-/Ausgang 2 IN 12, OUT 8/9 nicht belegt Universaleingang Relais (Wechsler)
  • Seite 27 4 Geräteausführung identifizieren (12) Ausgang 5 OUT 14/15 nicht belegt Relais (Wechsler) 2× Relais (Schließer) Halbleiterrelais Triac 230 V, 1 A Logikausgang 0/22 V 2× Logikausgänge 0/12 V Analogausgang 2× Halbleiterrelais PhotoMOS® Versorgungsspannungsausgang DC±5 V, 24 V (13) Ausgang 6 OUT 16/17 nicht belegt Relais (Wechsler)
  • Seite 28 JUMO AQUIS touch S gemäß Bestellangaben Mini-DVD mit JUMO PC-Setup-Programm als Demoversion, Adobe Acrobat Reader, Betriebsanlei- tung und Typenblatt im PDF-Format, GSD-Generator und JUMO PCC / PCA3000 als Demoversion Zubehör-Set JUMO AQUIS touch S Teile-Nr. 00597460 Montageblech für Aufbaumontage Teile-Nr. 00597799 Klemmenübersichtsaufkleber...
  • Seite 29 JUMO PCA3000/PCC-Softwarepaket 00431884 PhotoMOS® ist ein eingetragenes Markenzeichen von Panasonic. Das erforderliche Zubehör zur Installation eines JUMO digiLine-Busses finden Sie in den Typenblättern und Betriebsanleitungen der JUMO digiLine-Komponenten (z. B. JUMO digiLine pH/ORP/T Typ 202705 oder JUMO digiLine Hub Typ 203590).
  • Seite 30 4 Geräteausführung identifizieren...
  • Seite 31 5 Montage Hinweise GEFAHR! Das Gerät darf auf keinen Fall unter Spannung montiert oder demontiert wer- den! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages. Das gesamte System vorher spannungsfrei schalten. Diese Arbeit darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden! Das Gerät darf auf keinen Fall in explosionsgefährdeten Bereichen montiert werden! Es besteht die Gefahr einer Explosion.
  • Seite 32 5 Montage Abmessungen Ansicht von unten (Kabeleinführungen) 137,5 mm 120,5 mm 270,5 mm 33,3 mm 301,5 mm Seitenansicht Vorderansicht...
  • Seite 33 JUMO AQUIS touch S Montageplatte für Aufbaumontage selbstschneidende Schrauben 60 × 16 TORX PLUS® 30IP (aus dem Lieferumfang des JUMO AQUIS touch S) Befestigungsschrauben (Sechskantschrauben Ø 6 mm) TORX PLUS® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Acument Intellectual Pro- perties, LLC. USA.
  • Seite 34 5 Montage JUMO AQUIS touch S Befestigungsschrauben (Sechskantschrauben Ø 6 mm) Wetterschutzdach Edelstahl 1.4301 (Teile-Nr. 00602404) Bohrplan 6.6 mm 299 mm...
  • Seite 35 5 Montage Vorgehensweise Schritt Tätigkeit Zeichnen Sie die Befestigungslöcher gemäß Bohrplan an der Montagefläche an. Sie können hierzu auch das Montageblech als Schablone verwenden. Lassen Sie im Bereich der Kabeleinführungen genug Platz zum Rangieren der Kabel. Montieren Sie geeignete Befestigungsschrauben (4) so, dass die Schraubenköpfe einen Abstand von etwa 1 cm zur Montagefläche haben.
  • Seite 36 Lieferumfang des AQUIS touch S) Rohrschellen aus dem Rohrmontageset (Teile-Nr. 00602401) Montageplatte für Rohrmontage aus dem Rohrmontageset (Teile-Nr. 00602401) JUMO AQUIS touch S Wetterschutzdach aus Edelstahl 1.4301 (Teile-Nr. 00602404) TORX PLUS® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Acument Intellectual Pro- perties, LLC. USA.
  • Seite 37 5 Montage Vorgehensweise Schritt Tätigkeit Schrauben Sie die Montageplatte (4) und ggf. das Wetterschutz- dach (6) mit den Schrauben (2) an die Rückseite des Gerätes (5). Stecken Sie die beiden Rohrschellen (3) durch die Schlitze der Haltelaschen an der Montageplatte (4), wie in der Zeichnung dar- gestellt.
  • Seite 38 Gerätes geschützt hinter der Wandung der Installation. HINWEIS! Die Schutzart des Schalttafeleinbaus ist IP20. Beim Einbau des JUMO AQUIS touch S in die Gehäusewand von Schaltschränken erlischt die Schutzart des Schaltschrankes und entspricht der Schutzart des Schalttafeleinbaus (IP20).
  • Seite 39 Schrauben 60 × 16 TORX PLUS® 30IP (aus dem Lieferumfang des AQUIS touch S) JUMO AQUIS touch S Schalttafel mit Geräteausschnitt 273 mm × 257 mm Materialstärke der Schalttafel: 1,5 bis 5 mm TORX PLUS® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Acument Intellectual Pro- perties, LLC.
  • Seite 40 5 Montage...
  • Seite 41 6 Elektrischer Anschluss Installationshinweise GEFAHR! Die folgenden Anweisungen müssen beachtet werden! Qualifikation des Personals • Der elektrische Anschluss darf ausschließlich von Fachpersonal durchge- führt werden. Leitungen • Sowohl bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation als auch beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der DIN VDE 0100 "Errichten von Niederspannungsanlagen"...
  • Seite 42 6 Elektrischer Anschluss Elektrische Sicherheit • Das Gerät ist allpolig von der Spannungsversorgung (Spannungsversor- gungsnetz, Fremdspeisungen von Relais-/Halbleiterrelaiskreisen etc.) zu trennen, wenn bei Arbeiten spannungsführende Teile berührt werden kön- nen. • Die Stromkreisabsicherung der Spannungsversorgung sollte maximal 10 A (träge) betragen. •...
  • Seite 43 6 Elektrischer Anschluss Kabel einführen und anschließen 6.2.1 Geräteanschlussraum öffnen Schritt Tätigkeit Lösen Sie die Schrauben der Klemmenraumabdeckung. Nehmen Sie die Klemmenraumabdeckung ab. HINWEIS! Nach Abschluss aller Arbeiten im Klemmenraum ist die Klemmenraum- abdeckung unbedingt wieder anzubringen. Alle 6 Schrauben müssen mit einem Drehmoment von 1 Nm angezogen werden.
  • Seite 44 6 Elektrischer Anschluss 6.2.2 Kabel einführen Zugentlastungsleiste Kabelverschraubungen IP67 Vorgehensweise Schritt Tätigkeit Setzen Sie die mitgelieferten Kabelverschraubungen mit den passenden Dichtungen in die passenden Kabeleinführungslöcher des Gehäuses ein und befestigen Sie sie mit den Gegenmuttern. Führen Sie jeweils ein Kabel durch eine Kabelverschraubung ein und drehen Sie die Kabelverschraubung zu.
  • Seite 45 6 Elektrischer Anschluss Schritt Tätigkeit Schließen Sie die Leitung gemäß dem Anschlussplan an. ⇨ Kapitel 6.4 „Anschlussplan“, Seite 51 HINWEIS! Offene oder unsachgemäß verschlossene Kabelverschraubungen machen die Schutzart IP67 des Gehäuses unwirksam. Achten Sie darauf, dass alle Kabel- verschraubungen mit dem richtigen Installations-Drehmoment zugedreht sind. Nicht genutzte Verschraubungen müssen mit den Verschlussstopfen aus dem Lieferumfang des Gerätes verschlossen werden.
  • Seite 46 6 Elektrischer Anschluss 6.2.3 Konfektionierung von Koaxialkabel für pH-/Redox-Elektroden ® Koaxialkabel mit Shield-Kon -Verbinder Länge Teilenummer 1,5 m 00085154 00307298 10 m 00082649 Koaxialkabel selbst konfektionieren 25 mm Sensor Außenmantel der Leitung entfernen > Schirmgeflecht zurückstreifen Innenleiter Shield-Kon®-Verbinder schwarze, halbleitende Schicht entfernen (siehe Bild) > Innenleiter abisolieren >...
  • Seite 47 6 Elektrischer Anschluss Innenleiter Schrumpfschlauch Schirmgeflecht mit einem Schrumpfschlauch isolieren HINWEIS! Die schwarze halbleitende Schicht darf nicht den Innenleiter berühren! Das Signal der pH-Elektrode wird dadurch kurzgeschlossen. Konfektionierung einer geschirmten Aderleitung 60 mm Anschlussleitung gemäß Zeichnung abisolieren und Schirmung zurückstreifen 60 mm Shield-Kon®-Verbinder Leitungsenden mit Aderendhülsen versehen und Shield-Kon®-Verbinder...
  • Seite 48 6 Elektrischer Anschluss 60 mm Shield-Kon®-Verbinder Schirmgeflecht und Shield-Kon®-Verbinder mit einem Schrumpfschlauch iso- lieren 6.2.4 Leiterquerschnitte Basis- und Netzteil Die Klemme des Basis- und Netzteils sind Federzugklemmen. Aderendhülse Leitungsquerschnitt Abisolier- länge minimal maximal ohne Aderendhülse Netzteil 0,2 mm 1 mm 8 mm Basisteil 0,2 mm...
  • Seite 49 6 Elektrischer Anschluss 6.2.5 Leiterquerschnitte Optionsplatinen Die Klemmen der Optionsplatinen sind steckbare Schraubklemmen. Optionsplatinen für Aderendhülse Leitungsquerschnitt Abisolier- länge minimal maximal Universaleingänge ohne Aderendhülse 0,14 mm 1,5 mm 7 mm Analogausgänge Aderendhülse mit 0,25 mm 0,5 mm 7 mm Binäreingänge Kragen Binärausgänge PhotoMOS®...
  • Seite 50 Wenn Sensoren ohne galvanische Trennung an einem Binäreingang betrieben werden und dabei von einer externen Spannungsquelle fremdgespeist werden, können Potenzialunterschiede zwischen der internen und externen Masse zu Problemen führen. Ein Bezug der Versorgungsspannung von den Spannungs- versorgungsausgängen des JUMO AQUIS touch S ist daher vorzuziehen.
  • Seite 51 6 Elektrischer Anschluss Anschlussplan 6.4.1 Anschlussübersicht Bau- Stecker Klemme gruppe Eingänge Basisteil PWR IN Versorgungsspannung für das Gerätes IN 1 bis IN 3 Binäreingänge IN 4 bis IN 5 Temperatureingänge IN 6 Universaleingang Options- IN 7 bis IN 10 Analyseeingänge platinen IN 11 bis IN 12 Universaleingänge...
  • Seite 52 6 Elektrischer Anschluss Zur Nutzung ist die USB-Host-Einbaubuchse erforderlich (siehe Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25, Typenzusatz 269).
  • Seite 53 6 Elektrischer Anschluss 6.4.2 Analogeingänge Basisteil Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme IN 4 Widerstandsthermometer 2-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie Widerstandsthermometer 3-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie IN 5 Widerstandsthermometer 2-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie Widerstandsthermometer 3-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie 2-Leiterschaltung 3-Leiterschaltung...
  • Seite 54 6 Elektrischer Anschluss Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme IN 6 Einheitssignal Strom 0(4) bis 20 mA...
  • Seite 55 6 Elektrischer Anschluss 6.4.3 Analogeingänge Optionsplatinen Universaleingänge Steckplatz Anschlussvariante Symbol IN 11 Widerstandsthermometer IN 12 2-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie Widerstandsthermometer 3-Leiterschaltung Pt100, Pt1000 oder kundenspezifische Kennlinie Widerstandspotentiometer/WFG A = Anfang E = Ende S = Schleifer Einheitssignal Spannung 0 bis 10 V Einheitssignal Strom 0(4) bis +20 mA...
  • Seite 56 6 Elektrischer Anschluss Analyseeingänge für pH/Redox/NH3 Für die Optionsplatine „Analyseeingang pH/Redox/NH3“ sind derzeit 2 Versio- nen im Umlauf. Der Anschlussplan berücksichtigt das Anschlussklemmen-Lay- out sowohl der Version I als auch das der Version II. Zur Identifizierung der Version ihrer Optionsplatine vergleichen Sie das Anschlussklemmen-Layout mit den folgenden Abbildungen: 1 2 3 4 5 6...
  • Seite 57 Beim Anschluss des Temperaturfühlers ist der Anschlussplan des ausgewählten Analogeingangs zu be- achten. Beim Anschluss des Temperaturfühlers des JUMO ISFET-pH-Sensors mit Prozessanschluss 615 (NTC 8k55) ist keine kundenspezifische Linearisierung wie beim JUMO AQUIS 500 pH nötig. Der Temperatur- eingang IN 5 unterstützt den Anschluss von 8k55-NTC-Temperaturfühlern.
  • Seite 58 6 Elektrischer Anschluss Steck- Option/ Ader Potenzial Klemme Symbol platz Anschluss- (Farbe) Temperatur- Analyse- variante eingang eingang pH/Redox IN 7 pH/Redox A (Seele) Glas-/ IN 8 Metall- IN 9 asymmetrischer elektrode IN 10 Anschluss einer B (Brücke) - Einstabmesskette (Standardan- schlussvariante) C (Schirm) Referenz- elektrode...
  • Seite 59 6 Elektrischer Anschluss Steck- Option/ Ader Potenzial Klemme Symbol platz Anschluss- (Farbe) Temperatur- Analyse- variante eingang eingang pH/Redox IN 7 pH/Redox A (Seele) Glas-/ IN 8 Metall- IN 9 asymmetrischer elektrode IN 10 Anschluss einer B (innerer Referenz- Einstabmesskette Schirm) elektrode mit integriertem Widerstands-...
  • Seite 60 6 Elektrischer Anschluss Steck- Option/ Ader Potenzial Klemme Symbol platz Anschluss- (Farbe) Temperatur- Analyse- variante eingang eingang pH/Redox IN 7 pH/Redox A (Seele) Glas-/ IN 8 Metall- IN 9 symmetrischer elektrode IN 10 Anschluss einer Einstabmesskette B (innerer Referenz- Schirm) elektrode Flüssigkeit (Erdungs-...
  • Seite 61 6 Elektrischer Anschluss Steck- Option/ Ader Potenzial Klemme Symbol platz Anschluss- (Farbe) Temperatur- Analyse- variante eingang eingang pH/Redox IN 7 pH/Redox A (Seele) Glas-/ IN 8 Metall- IN 9 symmetrischer elektrode IN 10 Anschluss einer B (innerer Referenz- Einstabmesskette Schirm) elektrode mit integriertem C (Grau)
  • Seite 62 6 Elektrischer Anschluss Analyseeingänge für elektrolytische Leitfähigkeit Steckplatz Option/Anschlussvariante Symbol IN 7 Ci-Optionsplatine (induktive Leitfähigkeitsmessung) IN 8 Anschluss über M12-Stecker, IN 9 Anschlüsse für Kompensationsthermometer IN 10 (2-adriges Kabel der Anschlussbuchse) an einen geeigneten Analogeingang anschließen (2-Leiterschaltung), werkseitige Verdrahtung darf nicht verändert werden! Aderfarben der Leitungsverbindung der M12-Buchse zum Schraubklemmenanschluss an der Optionsplatine: A = Braun...
  • Seite 63 IN 9 Bei konzentrischen Leitfähigkeitssensoren muss die IN 10 Klemme 1 mit der Außenelektrode verbunden werden. A = Außenelektrode (Aderfarbe bei JUMO-Typen mit Festkabel: Weiß) B = Innenelektrode (Aderfarbe bei JUMO-Typen mit Festkabel: Braun) C = Schirm CR-Optionsplatine (konduktive Leitfähigkeitsmessung)
  • Seite 64 6 Elektrischer Anschluss 6.4.4 Analogausgänge Basisteil Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme OUT 4 Analogausgang DC 0 bis 10 V oder DC 0(4) bis 20 mA (konfigurierbar) OUT 5 Analogausgang DC 0 bis 10 V oder DC 0(4) bis 20 mA (konfigurierbar) Optionsplatinen Steckplatz Option/ Anschlussvariante...
  • Seite 65 6 Elektrischer Anschluss 6.4.5 Binäreingänge Basisteil Stecker/ Anschlussvariante Ader Potenzial Klemme Symbol Klemme 12 V / IN 1 IN 2 IN 3 24 V IN 1 bis 3 Binäreingang potenzial- (potenzialfreier Kontakt) freier Kontakt In der Konfiguration des Binäreingangs muss der Punkt „Kontakt“ auf „Potenzialfreier Kontakt“...
  • Seite 66 6 Elektrischer Anschluss Die Anschlussvarianten für Transistorschaltausgänge (NPN / PNP) sind insbesondere für die Durch- flussmessung mit Flügelradsensor (Typ 406020, Teile-Nr. 00525530, 00525531) an den Eingängen IN 2 und IN 3 (Pulsfrequenzeingänge) von Bedeutung. Es können aber auch andere Sensoren mit Transis- torschaltausgang angeschlossen werden.
  • Seite 67 6 Elektrischer Anschluss Optionsplatinen Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme IN 13/14/15 3× Binäreingang IN 16/17/18 (potenzialfreier Kontakt) 6.4.6 Binärausgänge Netzteilplatine Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme OUT 1 Relais OUT 2 Schließer OUT 3 Relais Wechsler...
  • Seite 68 6 Elektrischer Anschluss 6.4.7 Binärausgänge Optionsplatinen Steckplatz Option/ Anschlussvariante Symbol OUT 6/7 Relais OUT 8/9 Wechsler OUT 10/11 OUT 12/13 OUT 14/15 2× Relais OUT 16/17 Schließer OUT 18/19 Halbleiterrelais Triac 230 V/1 A 2× Halbleiterrelais PhotoMOS® Binärausgang 0/22 V 2×...
  • Seite 69 6 Elektrischer Anschluss 6.4.8 Netzanschluss Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme PWR IN Netzspannungseingang 6.4.9 Spannungsversorgungsausgänge Basisteil Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme DC 5 V Spannungsversorgung (z. B. ISFET-Sensoren oder JUMO digiLine) DC 12 V / 24 V Spannungsversorgung (z. B. für externe Messumformer)
  • Seite 70 6 Elektrischer Anschluss Netzteilplatine Stecker/ Anschlussvariante Symbol Klemme PWR OUT Netzspannung herausgeführt Optionsplatine Steckplatz Anschlussvariante Symbol OUT 14/15 Spannungsversorgung DC 24 V für externe Messumformer 24 V Spannungsversorgung DC 5 V (z. B. ISFET-Sensoren oder JUMO digiLine)
  • Seite 71 6 Elektrischer Anschluss 6.4.10 Schnittstellen für Daten- und Buskommunikation HINWEIS! Bei der Installation der Verkabelung eines Busses für digitale Sensoren sind die Angaben für Leitungslängen und Sensoranzahl im Anhang einzuhalten. ⇨ Kapitel 24.2 „Verkabelungsplanung für digitale Sensoren“, Seite 455 Schnittstellen für Daten- und Buskommunikation Basisteil Stecker/ Anschluss- Ader (Farbe)
  • Seite 72 USB-Host Anschluss für USB-Host-Ein- baubuchse Typ A Gegebenenfalls einen JUMO digiLine hub Bus-Verteiler für digitale Sensoren (PG 203590) verwenden. Siehe hierzu auch Kapitel 24.2 „Verkabelungsplanung für digitale Sensoren“. Zur Nutzung ist die USB-Host-Einbaubuchse erforderlich (siehe Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25, Typenzusatz 269).
  • Seite 73 6 Elektrischer Anschluss Schnittstellen für Daten- und Buskommunikation Optionsplatinen Steck- Option/ Ader/Pin Potenzial Klemme Symbol platz Anschluss- (Farbe) COM 2 variante ±5 V 24 V COM 2 RS422 RxD+ RxD+ RxD+ RxD- RxD- Abschlusswi- RxD- TxD+ TxD+ derstände mit TxD- TxD- DIP-Schaltern TxD+...
  • Seite 74 Optionsplatinen im Anschlusskabel an Erdung) Anschlussraum Für den Anschluss einer JUMO digiLine-Busleitung sind bei JUMO 5- polige M12-digiLine-Master-Anschlusskabel erhältlich. An einem JUMO digiLine-Bus können bis zu 6 digitale Sensoren (JUMO ecoLine/tecLine oder Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik) betrieben werden. Die Versorgungsspannungen DC 5 V und DC 24 V für die Sensoren im Bus sind von den Spannungsversorgungsausgängen des Gerätes (Basisteil...
  • Seite 75 8 = RxD/TxD-N Ethernet Typ RJ-45 (Buchse) Gegebenenfalls einen JUMO digiLine hub Bus-Verteiler für digitale Sensoren (PG 203590) verwenden. Siehe hierzu auch Kapitel 24.2 „Verkabelungsplanung für digitale Sensoren“. HINWEIS! Pro Gerät kann nur 1 serielle Schnittstelle für JUMO digiLine genutzt werden (siehe Kapitel 10.21 „Serielle Schnittstellen“, Seite 225).
  • Seite 76 6 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 77 Batterie-Voralarm angezeigt. Wenn die Batterie leer ist wird ein Batterie-Alarm angezeigt. Die Batterie muss rechtzeitig gewechselt wer- den, bevor sie leer ist. Die Batterie muss durch den JUMO Service gewechselt werden! Schicken Sie das Gerät in diesem Fall ein! VORSICHT! Der Touchscreen darf nicht mit scharfen oder spitzen Gegenständen bedient...
  • Seite 78 Die Inbetriebnahme von Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik ist dank Plug & Play sehr einfach. Sobald ein Sensor mit JUMO-digiLine-Elektronik am Bus angeschlossen wird, erkennt ihn der JUMO AQUIS touch S und verlinkt ihn mit einem freien (noch nicht verlinkten) und passend konfigurierten Eingang für di- gitale Sensoren.
  • Seite 79 Soll-Tabellen-Eintrag muss im Status „Installation“ sein. Der Status wird in der rechten Spalte der Soll-Tabelle durch Symbole visuali- siert. Aufruf der Soll-Tabelle: Gerätemenü > Digitale Sensoren ⇨ Kapitel 8.2.7 „Digitale Sensoren“, Seite 107 Schließen Sie den Sensor mit JUMO-digiLine-Elektronik am Bus...
  • Seite 80 7 Inbetriebnahme Überprüfen Sie, ob der Soll-Tabellen-Eintrag von „Installation“ nach „verlinkt“ wechselt. Ist dies nach einer Wartezeit von ca. 10 Sekunden nicht der Fall, ist die Verlinkung fehlgeschlagen. Im Fehlerfall überprüfen Sie die Korrektheit von Konfiguration und Busverkabelung (siehe Kapitel 24.1 „Fehlersuche und Behebung digitale Sensoren“, Seite 449).
  • Seite 81 Sensoren“ und die Baudrate auf „9600“ ein. Digitale JUMO-ecoLine- und tecLine-Sensoren können genauso wie Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik mit dem JUMO AQUIS touch S über den JUMO digiLine-Bus kommunizieren. Sie unterstützen jedoch kein Plug & Play und müssen auf andere Weise in Betrieb genommen werden. Die folgende Tabelle beschreibt den Ablauf der Inbetriebnahme eines einzelnen digitalen JUMO-eco- Line- oder tecLine-Sensors.
  • Seite 82 Installation ⇨ Kapitel 8.2.7 „Digitale Sensoren“, Seite 107 Schließen Sie den Sensor am JUMO digiLine-Bus an. Markieren Sie den vorbereiteten Soll-Tabellen-Eintrag (Status „Installation“) durch Antippen. Rufen Sie das Untermenü „Verlinken“ auf und markieren Sie dort den eben angelegten Soll-Tabellen-Eintrag durch Antippen.
  • Seite 83 7.2.2 Wiederinbetriebnahme und Austausch Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik Eine JUMO-digiLine-Elektronik, die zu Wartungs- und Reparaturzwecken vom Bus getrennt wurde, wird nach dem Anschließen automatisch wieder erkannt, in ihrem ursprünglichen Soll-Tabellen-Eintrag verlinkt und nimmt den Betrieb auf. Beim Austausch von JUMO-digiLine-Elektroniken muss jede Elektronik einzeln ersetzt werden, bevor die nächste vom Bus getrennt wird.
  • Seite 84 ⇨ Kapitel 11.1 „Einbau von Optionsplatinen“, Seite 235 Führt auch das nicht zum Erfolg, kontaktieren Sie den technischen Support von JUMO. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieser Montageanleitung. 7.3.2 Überprüfung von Sensoren und Ein-/Ausgängen Zur Überprüfung der korrekten Funktion aller Ein-/Ausgänge, können Sie sich die aktuellen Analog- bzw.
  • Seite 85 7 Inbetriebnahme • unkompensiert: Sensormesswert (Rohwert des Messeingangs, z. B. pH- Messkettenspannung) Diese Sensormesswerte sind der Verfälschung durch Einflussgrößen aus- gesetzt. Die Anzeige der unkompensierten Werte dient in erster Linie Diagnose- zwecken. Zur eigentlichen Messung von Analysegrößen dienen die kom- pensierten Werte.
  • Seite 86 7 Inbetriebnahme...
  • Seite 87 In diesem Kapitel wird die Handhabung der Funktionen in der Bedienerebene (z. B. Regler und Datenmonitor) und der Zugriff auf die Menüstruktur zur Bear- beitung von Geräteeinstellungen erklärt. Die Bedienung des JUMO AQUIS touch S erfolgt über den Touchscreen und kann durch Berührung sowohl mit ei- nem Finger als auch durch einen Stift mit abgerundeter weicher Kunststoffspitze erfolgen.
  • Seite 88 8 Bedienen Benutzterrechte werkseitig Benutzer Jeder User 2 User 1 Service Master Benutzerrechte Anzeigen von: • aktuellen Messwerten auf Übersichts- und Einzelbildern • Konfigurationsdaten • Parametern • Geräteinfo Anzeigen von: • Messdatenhistorie der Registrierfunktion • Ereignis- und Alarmliste • Servicedaten Bedienhandlungen •...
  • Seite 89 8 Bedienen 8.1.2 Anzeige- und Bedienelemente (8) (9) Titelleiste Touchscreen Symbolleiste mit Schaltflächen zur Bedienung Schaltfläche „Gerätemenü“ mit Anzeige von: • Datum und Uhrzeit • angemeldeter Benutzer (im Beispiel: „Master“) • Restspeicheranzeige in Prozent für Registrierfunktion (im Beispiel: 100 %) Schaltfläche „Alarm-/Ereignisliste“...
  • Seite 90 8 Bedienen 8.1.3 Menüstruktur In der Bedienerebene können mit 3 verschiedenen Navigations-Schaltflächen entsprechende Bedienbilder zur Anzeige und Steuerung der Gerätefunktionen aufgerufen werden. Die Menüebenen „Gerätemenü“ und „Alarm-/Ereignisliste“ werden ebenfalls durch entsprechende Schaltflächen aufgerufen. Das Gerätemenü enthält Unter- menüs zur Einstellung, Wartung und Diagnose des Gerätes und seiner Funk- tionen.
  • Seite 91 8 Bedienen Übersicht der Menüstruktur Bedienerebene Home Auswahl nächstes Bedienbild Bedienbild Navigation im Bedienring USB-Speicherstick einstecken Gerätemenü Speicher- Alarm-/ manager Ereignisliste Hardware An-/Abmeldung Alarmliste sicher entfernen Schreiber Ereignisliste Kalibrierung Update auf USB Schreiber Anwender Backup auf USB -ebenen Konfig. auf Konfiguration USB speichern Konfig.
  • Seite 92 8 Bedienen HINWEIS! Im Menü „Speichermanager“ werden die Einträge „Schreiber Update auf USB“ und „Schreiber Backup auf USB“ nur angezeigt, wenn der Typenzusatz „Regis- trierfunktion“ freigeschaltet ist. ⇨ Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25...
  • Seite 93 8 Bedienen Bedienbilder des Bedienrings im Beispiel (16) (15) (14) (13) (12) (11) (10) Bild Bedienbild Beschreibung Übersichtsbild 1 frei konfigurierbare Übersichtsanzeige von Messwerten und binären Signalzuständen Übersichtsbild 2 Die Übersichten können jeweils als 2er-Bild oder als 4er-Bild konfiguriert werden. 2er-Bild: Anzeige von je 2 Haupt- und Nebenmesswerten, 1 Zusatzmesswert und 3 Binärwerten.
  • Seite 94 8 Bedienen Bild Bedienbild Beschreibung Einzelbild 1 frei konfigurierbare Großanzeige Einzelbild 2 Anzeige von je 1 Hauptmesswert, 1 Nebenmesswert, 1 Zusatzwert und Einzelbild 3 bis zu 3 Binärwerten sowie zusätzliche Visualisierung des Hauptmess- Einzelbild 4 wertes und der Alarmgrenzwerte eines Analogeingangs mit einem Bar- Einzelbild 5 graph Einzelbild 6...
  • Seite 95 Fehler bei digitalen Sensoren: Ein digitaler Sensor liefert keine gültigen Werte, weil er entweder nicht korrekt verlinkt ist oder gerade ein Scan am JUMO digiLine-Bus im Gange ist. Fehler in Formel des Mathematikmoduls: Das Ergebnis einer Mathematikformel ist ungültig (z. B.
  • Seite 96 8 Bedienen 8.1.4 Eingabe von Text und Zahlen Eingabedialoge für Text bzw. Zahlen werden automatisch eingeblendet, wenn ein entsprechendes Eingabefeld angetippt wurde. Eingabedialog für Text Neben der herkömmlichen Eingabe von Zeichen gibt es 2 Besonderheiten: • Sonderzeichen und Umlaute werden automatisch bei solchen Schalt- flächen zur Auswahl eingeblendet, die auch Sonderzeichen/Umlaute enthal- ten.
  • Seite 97 8 Bedienen Eingabedialog für Zahlen Wird ein Eingabefeld für numerische Werte angetippt, öffnet sich dieser Dialog. Besonderheit: Mit der Schaltfläche „Exp“ kann der Exponent einer Zehner- potenz eingegeben werden. Vorgehensweise: > > Zahlenwert der Basis eingeben „Exp“ betätigen Exponent eingeben > Eingabe bestätigen Schaltflächen Eingabedialoge Erklärung Button...
  • Seite 98 8 Bedienen Gerätemenü HINWEIS! Die Bedienung ist abhängig von den Benutzerrechten. Je nach angemeldetem Benutzer sind die Bedien- und Einstellmöglichkeiten beschränkt. Werkseitig haben die Benutzer „Master“ und „Service“ Zugriff auf alle Menüs und Funktionen. ⇨ Kapitel 8.1.1 „Passwörter und Benutzerrechte“, Seite 87 Im Gerätemenü...
  • Seite 99 Anzeigen und Auslesen von Servicedaten zu Diagnose- zwecken, Speichern und Laden einer Default-Konfiguration, Eingabe der Kalibrierwerte aus dem Final Inspection Proto- col des JUMO digiLine O-DO H10/H20, Eingabe der Feinab- gleichdaten des JUMO flowTRANS US W02 dL ⇨ Kapitel 8.2.5 „Service“, Seite 106 Touchscreen Kalibrierung des Touchscreens zur Gewährleistung von Zu-...
  • Seite 100 8 Bedienen Zur Navigation in Untermenüs werden Menüpunkte durch Antippen der Ordner- symbole, die mit einem Pluszeichen gekennzeichnet sind, aufgeklappt. Aufge- klappte Menüstrukturen sind mit einem Minus gekennzeichnet und können durch Antippen des Ordnersymbols wieder eingeklappt werden. Aktuell geöffnete Fenster können entweder mit „Exit“ oder mit der Schaltfläche „Fenster schließen“...
  • Seite 101 Das Reauthentifizierungs-Timeout greift nicht wenn: • Der An-/Abmelde-Dialog geöffnet ist • Der Speichermanager geöffnet ist • während der Kalibrierung von Analysesensoren • während der Kalibrierung des Touchscreens Die Reauthentifizierungszeit wird mit dem JUMO PC-Setup-Programm einge- stellt. ⇨ Kapitel 22.8.3 „Benutzerliste“, Seite 377...
  • Seite 102 Eine Anwenderebene besteht aus einer benutzerdefinierten Liste an Parame- tern und Konfigurationseinstellungen. Es können bis zu 16 solcher Anwender- ebenen eingerichtet werden. Zur Konfiguration von Anwenderebenen benötigen Sie das JUMO PC-Setup-Programm. ⇨ Kapitel 22.8.6 „Anwenderebenen“, Seite 388 Anwenderebenen können nur dann aus dem Gerätemenü heraus aufgerufen werden, wenn sie zuvor mit dem PC-Setup-Programm konfiguriert wurde.
  • Seite 103 8 Bedienen 8.2.3 Funktionsebene Die Funktionsebene dient in erster Linie Test- und Diagnosezwecken. Hier kann man Analog- und Binärwerte der Ausgänge manuell steuern. Dies kann z. B. zur Überprüfung einzelner Betriebsmittel in einer Anlage hilfreich sein. Im Rahmen von Wartungs- und Reparaturarbeiten können auch Zähler für Be- triebstunden, Schaltvorgänge und Durchflussmenge zurückgesetzt werden.
  • Seite 104 8 Bedienen Manuelles Steuern von Analog-/Binärausgängen Aktivieren Sie für die Ausgänge, die Sie manuell steuern wollen, die Konfigura- tionseinstellung „Handmode erlaubt“. In der Funktionsebene werden dann für diese Ausgänge „Handmode-Schaltflächen“ zur manuellen Steuerung einge- blendet. Um Ausgangswerte von Hand zu verstellen, gehen Sie nun wie folgt vor: Gerätemenü...
  • Seite 105 8 Bedienen 8.2.4 Geräteinfo Zur Kontrolle und für Diagnosezwecke sind im Menü „Geräteinfo“ umfangreiche Daten zur Hard- und Software des Gerätes sowie aktuelle Analog- und Binär- werte abrufbar. Menüpunkte der Geräteinfo: • Allgemein: Informationen zur Grundplatine, Geräte-Software und Ethernet- Konfiguration •...
  • Seite 106 USB-Speicherstick per Speichermanager gespeichert werden. ⇨ Kapitel 8.4 „Speichermanager (USB-Speicherstick)“, Seite 121 • Debug-Window: Mit dem Debug-Window kann das Verhalten der Geräte- software genau untersucht werden. Es werden Daten angezeigt, die JUMO Servicetechniker bei der Fehlersuche unterstützen können.
  • Seite 107 Batterie-Voralarm angezeigt. Wenn die Batterie leer ist, wird ein Batterie-Alarm angezeigt. Die Batterie muss rechtzeitig gewechselt wer- den, bevor sie leer ist. Die Batterie muss durch den JUMO Service gewechselt werden! Schicken Sie das Gerät in diesem Fall ein! 8.2.6...
  • Seite 108 Status Erklärung Symbol verlinkt Die Kommunikation zwischen Sensor-Elektronik und dem JUMO AQUIS touch S wurde erfolg- reich hergestellt. Der Sensor ist in Betrieb. Installation Das Gerät sucht für den jeweiligen Soll-Tabellen- Eintrag einen verlinkbaren Sensor. Ein neuer Sensor kann manuell oder automatisch verlinkt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt...
  • Seite 109 Identifikation des jeweils angeschlossenen Sensors auf. Mit der Schaltfläche „Verlinken“ gelangen Sie in das Untermenü zur Verlinkung nicht verlinkter Sensoren. Digitale JUMO- ecoLine- und JUMO-tecLine-Sensoren müssen bei der Inbe- triebnahme mit dieser Schaltfläche verlinkt werden. Generell besteht beim Auftreten von Fehlern während der Inbetriebnah- me von digitalen Sensoren hier die Möglichkeit, angeschlosse-...
  • Seite 110 8 Bedienen Erklärung Button Erkannte Sensoren können in diesem Menü mit der Schaltflä- che „Verlinken“ manuell verlinkt werden. Sie wird in dieser An- sicht eingeblendet, wenn einer der erkannten Sensoren in der Liste dieses Menüs durch Antippen markiert wurde. Die Vorge- hensweise wird im Anschluss an diese Tabelle beschrieben.
  • Seite 111 Markieren Sie den Sensor in der Liste der erkannten Sensoren, den Sie mit dem zuvor markierten Soll-Tabellen-Eintrag verlinken möchten. Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik können anhand der Hardwareadresse auf dem Typenschild der JUMO-digiLine- Elektronik identifiziert werden. Diese wird auch in der Liste erkann- ter Sensoren und in den Sensorinformationen (Schaltfläche „Info“) angezeigt.
  • Seite 112 8 Bedienen Busstatusanzeige Der Betriebsstatus des JUMO digiLine-Busses wird in der Titelleiste visualisiert. Die Symbole hierfür und deren Bedeutung sind in der folgenden Tabelle erklärt. Grün Es liegen keine Bus-Fehler vor. Alle Sensoren sind verlinkt und in Funktion. Beim Anschluss einer Sensor-Elektronik, die noch nicht mit dem Gerät verlinkt war, wird dieses Symbol in der Titelleiste...
  • Seite 113 In zahlreichen Funktionen des JUMO AQUIS touch S besteht die Möglichkeit, Alarmfunktionen und Ereignisfunktionen zu konfigurieren. Darüber hinaus über- wacht sich die Elektronik des JUMO AQUIS touch S selbst und löst bei geräte- internen Störungen entsprechende fest programmierte Alarme und Ereignisse aus.
  • Seite 114 8 Bedienen 8.3.1 Alarmliste In der Alarmliste werden aktuell anstehende Alarme angezeigt. Alarme erlö- schen mit der Behebung der Alarmbedingung. Jeder Alarm löst seinerseits den „Sammelalarm“ aus. In der Ansicht der Alarmliste gibt es Buttons zur Betrach- tung von Details zu Alarmen und zum Quittieren von Sammel- und Dosier- alarmen.
  • Seite 115 8 Bedienen Messwertanzeige gemäß der Farbeinstellungen um. ⇨ Kapitel 10.3.3 „Farben“, Seite 148 Alle Alarme stehen im Binärselektor zur Verfügung. So können Binärausgänge oder andere interne Funktionen des Gerätes durch Alarme angesteuert werden.
  • Seite 116 8 Bedienen Sammel-/Dosieralarm quittieren Der Sammelalarm fasst alle Alarme der Alarmliste zusammen. Er vereinfacht die Signalisierung eines oder meherer aktiver Alarme mit externen Melde- geräten oder an Leitständen. Das Binärsignal des Sammelalarms ist im Binär- selektor in 2 Varianten verfügbar: •...
  • Seite 117 8 Bedienen 8.3.2 Ereignisliste In der Ereignisliste werden eine Reihe von Vorkommnissen protokolliert, die zur Rückverfolgung und Diagnosezwecke wesentlich sind. Je nach Ereignisart sind die Einträge mit entprechenden Symbolen gekennzeichnet. Darüber hinaus werden Ereignisse auch in den Diagrammen der Datenmonitor-/Registrierfunk- tion mit einem Symbol eingetragen.
  • Seite 118 • Fehler E-Mail (mit Angabe des E-Mail-Index 1 bis 5 Fehlernummer Im JUMO PC-Setup-Programm können bis zu 5 ereignisgesteuerte E-Mail- Benachrichtigungen eingerichtet werden. Die Benachrichtigungen sind mit dem Index von 1 bis 5 durchnummeriert. Der Index entspricht der Registerkarten- nummer einer E-Mail-Vorlage im JUMO-PC-Setup-Programm.
  • Seite 119 8 Bedienen Fehlercodes in der Ereignisliste beim E-Mail-Versand über Modem und Ethernet Fehlernummer Bedeutung Schrittfehler im Zustandsautomat Ungültige Antwortlänge Kein CONNECT vom Modem FCS-Checksumme falsch Unerwarteter Wert oder Antwort Conf-Request nicht akzeptiert Kein Conf-Request von der Gegenseite Keine Chap-Aufforderung von der Gegenseite Antwort-Time Out Unbekannte Modem-Antwort Unerwartetes OK vom Modem...
  • Seite 120 8 Bedienen Authentifizierungs-Fehler Abbruch von Gegenseite Fehler beim TCP-Socket anlegen Fehler beim TCP-Socket binden Fehler beim TCP-Connect Fehler beim TCP-Telegramm senden Fehler beim TCP-Socket schließen Fehler beim TCP-Listen Reset beim TCP-Accept Fehler beim TCP-Accept SMTP-Server meldet Syntaxfehler TCP-Socket ist bereits geschlossen Fehlerhafte Frame-Konfiguration Bereits vom Gateway versendet...
  • Seite 121 Zum Anschluss von USB-Speichersticks ist die USB-Host-Einbaubuchse erfor- derlich (siehe Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 23, Typenzusatz 269). Mit dem Speichermanager wird die Datenübertragung zwischen dem JUMO AQUIS touch S und einem USB-Speicherstick durchgeführt. Um den Speicher- manager aufzurufen, schließen Sie alle geöffneten Fenster und stecken den USB-Speicherstick in die USB-Host-Schnittstelle.
  • Seite 122 Die Messdaten werden in DAT-Dateien und die Konfigurationsdaten in SET- Dateien gespeichert. Diese Dateien können mit der Auswertesoftware JUMO PCA3000 geöffnet und ausgewertet werden. Im Gegensatz zum Schreiber-Update findet keine interne Markierung der Schreiberdaten und kein Rücksetzen der Restspeicheranzeige statt.
  • Seite 123 • Software-Update: Die Gerätesoftware kann mit Hilfe eines USB-Speichers- ticks aktualisiert werden. Hierzu muss auf dem Speicherstick vorab eine entsprechende Update-Datei gespeichert werden, die Sie über den JUMO- Service beziehen können. VORSICHT! Es wird dringend empfohlen, vor einem Gerätesoftware-Update eine Siche- rung der Konfigurations- und Schreiberdaten durchzuführen.
  • Seite 124 8 Bedienen Bedienung der Regler HINWEIS! Da bei Reglern der automatische Regel-Betrieb im Vordergrund steht, ist die korrekte Konfiguration des jeweiligen Reglers und seine Parametrierung (Jus- tage des Regelverhaltens) zur Erreichung einer guten Prozesswertstabilität sehr wichtig. Stellen Sie also sicher, dass vor Inbetriebnahme eines Reglerkanals alle Ein- stellungen in der Konfiguration und der Parametrierung richtig vorgenommen wurden.
  • Seite 125 „Sollwertumschaltung“ der Sollwert 2 anstelle von Sollwert 1 aktiviert wer- den. Sollwerte können auch durch externe Quellen vorgegeben und den Reg- lern des JUMO AQUIS touch S über Analogeingänge zugeführt werden. Die „Sollwertumschaltung“ und die Konfiguration externer Sollwerte wird in der „Soll- wertkonfiguration“...
  • Seite 126 8 Bedienen Im Bedienbild des jeweiligen Reglers kann man den aktuellen Regler-Sollwert ändern, in den „Handmode“ wechseln oder die „Selbstoptimierung“ starten. Darstellung der binären Reglerausgangssignale als Kontrollleuchten Schaltfläche „manuelle Eingabe“ zur Änderung des aktuellen Sollwertes Die Änderung des aktuell aktiven Sollwertes wird in den Regler-Parame- tern übernommen.
  • Seite 127 8 Bedienen 8.5.2 Regler im Handmode Im Handmode kann der Bediener die Reglerausgänge manuell steuern. Die Steuerung der Reglerausgänge kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: • Numerische Werteingabe: Mit der Schaltfläche „manuelle Eingabe“ ruft man den Dialog zur Eingabe eines festen Zahlenwertes für den Handstell- grad auf.
  • Seite 128 8 Bedienen 8.5.3 Hold-Betrieb Der Hold-Betrieb eines Reglers wird auf zwei Weisen aktiviert: • Kalibrierung des Istwerteingangs • Hold-Signal des jeweiligen Reglers (wird in der Reglerkonfiguration angege- ben) Im Hold-Betrieb wird der automatische Regel-Betrieb angehalten. Als Stellgrad gibt der Regler den vorkonfigurierten Wert aus, es sei denn, die Übernahme des Holdstellgrades ist in der Konfiguration abgeschaltet.
  • Seite 129 8 Bedienen 8.5.4 Regler optimieren Die Optimierung des Regelverhaltens kann durch Eingabe bekannter Reglerpa- rameter von Hand oder automatisch durch die „Selbstoptimierung“ erfolgen. Während der Selbstoptimierung ermittelt der jeweilige Regler die mathemati- schen Parameter eines Prozesses. Der Regler ändert den Stellgrad (Sprung) und wertet die Reaktion des Prozess-Istwertes aus (Sprungantwort).
  • Seite 130 8 Bedienen Bedienung der Datenmonitor/Registrierfunktion In der Standardausführung ist der JUMO AQUIS touch S mit einem Datenmoni- tor ausgestattet. Er dient zum Aufzeichnen und Betrachten von analogen Mess- daten und Signalzuständen von Binärfunktionen. Es stehen 4 Gruppen zur Verfügung von denen jede bis zu 4 Analogwerte und 3 Binärwerte aufzeichnen und in einem Linienschreiberdiagramm darstellen kann.
  • Seite 131 8 Bedienen 8.6.1 Bedienelemente Datenmonitor/Registrierfunktion 3-kanaliges Binärspuren-Diagramm (Visualisierung der aufgezeichneten Signalzustände von bis zu 3 Binärwerten) Schaltfläche „Kanal-Weiterschaltung“ zum Durchblättern der Stiftansich- ten (grafische Darstellungen einer Skala mit Schreiberstift) für die einzel- Kanäle 1 bis 4 ⇨ „Stiftansicht“, Seite 132 nur bei Typenzusatz Registrierung: Schaltfläche „Historie“...
  • Seite 132 8 Bedienen Stiftansicht Mit der Schaltfläche „Kanal-Weiterschaltung“ werden die Stiftansichten der ein- zelnen Kanäle durchgeblättert. In der Stiftansicht wird für den jeweils ausge- wählten Kanal die entsprechende Skala mit Schreiberstift eingeblendet. Die Position des Schreiberstiftes entspricht dem aktuellen Messwert des Kanals. Schreiberstift Die Position auf der Skala entspricht dem aktuellen Messwert des Kanals.
  • Seite 133 8 Bedienen Stiftansichten durchblättern Die Abfolge der Ansichten, die bei wiederholtem Antippen des Buttons „Kanal- Weiterschaltung“ nacheinander angezeigt werden, kann der folgenden Grafik entnommen werden. allgemeine Linienschreiberansicht Stiftansicht Stiftansicht Kanal 4 Kanal 1 Kanal- Weiterschaltung Stiftansicht Stiftansicht Kanal 3 Kanal 2...
  • Seite 134 8 Bedienen 8.6.2 Historie-Funktion Die Historie-Funktion ist nur in der Registrierfunktion verfügbar. Sie erlaubt es alle aufgezeichneten Daten im Ringspeicher am Gerätebildschirm zu betrach- ten. Aufgerufen wird die Historie mit der Schaltfläche „Historie“ im Bedienbild der jeweiligen Gruppe. Die Ansicht kann mit Hilfe einer Scroll- und Zoom-Funk- tion in die gewünschte Form gebracht werden.
  • Seite 135 ⇨ Kapitel „Überprüfung der E-Mail-Funktion“, Seite 415 Die Online-Visualisierung wird mit einem Webbrowser aufgerufen. Geben Sie dazu entweder die IP-Adresse oder die URL des JUMO AQUIS touch S in die Adresszeile ihres Webbrowsers ein. ⇨ Kapitel 10.20 „Ethernet“, Seite 224 Auf der aufgerufenen Website kann gewählt werden zwischen „Visualisierung“...
  • Seite 136 8 Bedienen Die Visualisierung zeigt eine Display-Ansicht, die der des Gerätes gleicht. Zu- nächst wird ein Passwort abgefragt. Hier müssen Sie das Webserver-Passwort eingeben, das in der Webserver-Konfiguration festgelegt wird. ⇨ Kapitel 22.8.13 „Webserver“, Seite 416 Nun kann hier wie auch am Gerät ein Bedienbild aus dem Bedienring ausge- wählt werden.
  • Seite 137 Quad-View bietet die Möglichkeit, 4 verschiedene und unabhängige Ansichten des Gerätes zu öffnen. Auf der geöffneten Quad-View erscheinen dazu 4 Plus- zeichen. Klickt man eines an, wird man zur Eingabe der IP-Adresse des JUMO AQUIS touch S aufgefordert. Nach Eingabe der IP-Adresse öffnet sich die jewei- lige Ansicht und kann genauso bedient werden wie unter der Ansicht „Visuali-...
  • Seite 138 8 Bedienen Beispiel einer Quad-View-Ansicht:...
  • Seite 139 Letzter chentags der Umstellung auf Winterzeit im betreffenden Mo- • Uhrzeit hh:mm:ss Uhrzeit der Umstellung auf Umschaltung Winterzeit HINWEIS! Im JUMO PC-Setup-Programm werden Datum und Uhrzeit in den Online- Parametern eingestellt. ⇨ siehe Kapitel 22.10.1 "Datum und Uhrzeit" Seite 421...
  • Seite 140 9 Parametrierung Parametersätze (Reglerparameter) Die Parameter für die Reglerkanäle bestimmen das Regelverhalten des jeweili- gen Regelkreises. Für ein stabiles Regelverhalten müssen diese Parameter auf die vorherrschenden Bedingungen des Prozesses abgestimmt sein. Jedem Reglerkanal stehen zwei Parametersätze zur Verfügung, die durch ein binäres Schaltsignal umgeschaltet werden können.
  • Seite 141 9 Parametrierung Parameter Einstell- Erläuterung (Formelzeich.) möglichkeiten Schaltperiode 1 0 bis 9999 s Wenn ein Ausgang eines Reglerkanals als Impulslängenausgang konfiguriert ist, wird werkseitig: hier die Periodendauer der Schaltimpulse 20,0 s fest eingestellt. Schaltperiode 2 Die Schaltperiodendauer sollte so gewählt werden, dass einerseits durch das getakte- te Reglerausgangssignal (z.
  • Seite 142 9 Parametrierung Parameter Einstell- Erläuterung (Formelzeich.) möglichkeiten Stellgrad Min. -100 bis +100 % minimaler Stellgrad (Y2) werkseitig: nicht wirksam Grenzwertschalterverhalten -100 % (Proportionalbereich = 0) min. Relaisein- 0 bis 60 s Basierend auf der min. Relaiseinschaltzeit schaltzeit 1 wird die Impulslänge nach unten, bzw. die werkseitig: 0,0 s Impulsfrequenz nach oben begrenzt.
  • Seite 143 9 Parametrierung Sollwerte Im Untermenü „Sollwerte“ können je Reglerkanal zwei Sollwerte eingegeben werden. Wie bei den Parametersätzen gibt es auch hier die Möglichkeit einer Sollwert-Umschaltung durch ein Binärsignal. Standardmäßig ist „Sollwert 1“ ak- tiv. Alternativ kann der zweite durch ein Binärsignal aktiviert werden. Der jeweils aktive Sollwert kann aus dem entsprechenden „Reglerbild“...
  • Seite 144 9 Parametrierung...
  • Seite 145 Schreiberdaten abgeschlossen und ein neuer Aufzeichnungsabschnitt begonnen. HINWEIS! Änderungen der in diesem Kapitel beschriebenen Konfigurationseinstellungen können direkt am Gerät oder mit dem JUMO PC-Setup-Programm vorgenom- men werden. HINWEIS! Das Ändern von Einstellungen im Menü „Konfiguration“ ist nur dann möglich, wenn ein Benutzer mit entsprechenden Benutzerrechten angemeldet ist.
  • Seite 146 Temperaturwerte, die über Schnittstellen kom- muniziert werden Speicheralarmgrenze 0 bis 100 % Erreicht die Restspeicheranzeige diesen Wert, wird Speicheralarm ausgelöst. folgende Einstellungen können nur über das JUMO PC-Setup-Programm editiert werden Setup-Kurz-Info Bis zu 20 Zeichen kurzer Informationstext zum Setup Text...
  • Seite 147 10 Konfigurieren 10.3 Anzeige 10.3.1 Allgemein Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Anzeige > Allgemein Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Touchscreen sperren Auswahl aus Binärsignal, das die Bedienung am Touchscreen Binärselektor sperrt (z. B. Schlüsselschalter zum Verriegeln der Bedienung) Simulation der Bei Aktivierung dieser Funktion werden automa- Eingänge Nein...
  • Seite 148 10 Konfigurieren 10.3.2 Bildschirm Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Anzeige > Bildschirm Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt Einstellmöglichkeit Aktivierung Bild- Ausgeschaltet Art der Aktivierung des Bildschirmschoners schirmschoner Nach Zeit Per Signal Wartezeit für Bild- 10 bis 32 767 s nur bei Aktivierung des Bildschirmschoners schirmschoner nach Wartezeit: Dauer bis zur Anzeige des Bildschirmschoners,...
  • Seite 149 10 Konfigurieren 10.4 Bedienring 10.4.1 Übersichtsbilder Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Bedienring > Übersichtsbild > Übersichtsbild 1 bis 2 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Übersichtsbild Art 2er-Bild Auswahl der Art des jeweiligen Übersichtsbildes; 4er-Bild 2er-Bild: Darstellung von 2 Hauptwerten, 2 Ne- benwerten, 1 Zusatzwert und 3 Binärwerten;...
  • Seite 150 10 Konfigurieren 10.4.2 Einzelbilder Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Bedienring > Einzelbild > Einzelbild 1 bis 6 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bildüberschrift Bis zu 31 Zeichen Text Titel des Einzelbildes Eingangssignal Auswahl aus Signalquelle des Analogwertes, der als Haupt- Hauptwert Analogselektor wert angezeigt und als Bargraph visualisiert wird...
  • Seite 151 Wertepaare einer beliebigen Messkennlinie. Jedes Wertepaar ordnet einem Messwert (X-Spalte) einen Anzeigewert (Y-Spalte) zu. Bis zu 8 Linearisierungstabellen können hinter- legt werden. Zur Erstellung benötigen Sie das JUMO PC-Setup-Programm. Anfang -99999 bis +99999 obere/untere Grenze für die Skalenbeschriftung Anzeigebereich bei Messwert-Darstellungen wie Schreiberdia-...
  • Seite 152 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit 0 bis 99999  nur bei IN 5: Widerstandswert, den ein Wider- standspotenziometer/WFG zwischen Schleifer (S) und Anfang (A) hat, wenn der Schleifer am Anfang steht. 6 bis 99999  nur bei IN 5: Spanne des veränderbaren Wider- standswertes zwischen Schleifer (S) und Anfang 0 bis 99999 ...
  • Seite 153 10 Konfigurieren 10.5.2 Universaleingänge Basisteil und Optionsplatinen Universaleingang Basisteil: IN 6 Universaleingänge Optionsplatine: IN 11/12 Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Analogeingänge > Universaleingang 1 bis 3 > Konfiguration Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung für den Eingang Betriebsart Lineare Skalierung, Art der Messung...
  • Seite 154 Wertepaare einer beliebigen Messkennlinie. Jedes Wertepaar ordnet einem Messwert (X-Spalte) einen Anzeigewert (Y-Spalte) zu. Bis zu 8 Linearisierungstabellen können hinter- legt werden. Zur Erstellung benötigen Sie das JUMO PC-Setup-Programm. Einheit Bis zu 5 Zeichen Text Messgrößen-Einheit bei pH-Messung nicht einstellbar Die Temperatureinheit wird in den Grundeinstel- lungen eingestellt.
  • Seite 155 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Kommaformat Auto Kommastellen der Anzeige Festes Kommaformat Offset -999 bis +999 nur bei Temperatur- und Leitfähigkeitsmessung: Korrekturwert, der zum Messwert addiert wird Filterzeitkonstante 0,0 bis 25,0 s Optimierung der Messwert-Aktualisierung Je größer der Wert der Filterzeitkonstante ist, desto träger ist die Messwert-Aktualisierung.
  • Seite 156 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Kompensation TK-linear, Art der Temperaturkompensation bei Leitfähig- TK-Kurve, keitsmessung Natürliche Wässer, Natürliche Wässer mit erweitertem Temperatur- bereich, ASTM neutral, ASTM sauer, ASTM alkalisch, NaOH 0 bis 12 %, NaOH 25 bis 50 %, 0 bis 25 %, 36 bis 82 %, 0 bis 28 %,...
  • Seite 157 10 Konfigurieren 10.5.4 Analyseeingänge pH/Redox/NH Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Analogeingänge > Analyseeingang 1 bis 4 > Konfiguration Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung für den Eingang Elektrodenart pH Standard Art der angeschlossenen Elektrode pH Antimon pH ISFET Redox...
  • Seite 158 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Überwachung konfigurierbare Überwachung von pH-Glaselek- Glaselektrode Min. Impedanz troden ohne Impedanzwandler Max. Impedanz Min./max. Impedanz Min. Impedanz: Überwachung auf Feinschluss/ Sensorbruch Max. Impedanz: Überwachung auf Alterung/ Verschmutzung/Leitungsbruch Überwachung Aktivierung der Überwachung einer Bezugselek- Bezugselektrode trodenimpedanz Voraussetzung ist ein hochohmiger symmetri-...
  • Seite 159 10 Konfigurieren HINWEIS! Für die korrekte Funktion einer Glaselektrodenüberwachung durch Impedanz- messung (siehe vorherige Tabelle) müssen folgende Punkte beachtet werden: • Impedanzmessungen sind nur bei glasbasierenden Sensoren möglich. • Sensoren müssen direkt an einen Analyseeingang für pH/Redox/NH Gerät angeschlossen sein. •...
  • Seite 160 10 Konfigurieren 10.5.6 Analyseeingänge CR/Ci (Leitfähigkeit konduktiv/induktiv) Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Analogeingänge > Analyseeingang 1 bis 4 > Konfiguration Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung für den Eingang manuelle Aktivierung der manuellen Temperaturkompen- Kompensation Nein sation...
  • Seite 161 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Erkennung nur bei Leitfähigkeit konduktiv mit 4-Leiter- Verschmutzung schaltung möglich: Bei Aktivierung dieser Funktion wird bei Ver- schmutzung ein Sensoralarm ausgelöst. Erkennung nur bei Leitfähigkeit konduktiv möglich: Leitungsbruch Bei Aktivierung dieser Funktion wird bei Sensor- Leitungsbruch ein Sensoralarm ausgelöst.
  • Seite 162 10 Konfigurieren Messbereichsumschaltung geschieht mit 2 auswählbaren Binärsignalen. Diese werden in der Konfiguration der jeweiligen Leitfähigkeitsmesseingänge festge- legt. ⇨ Kapitel 10.5.6 „Analyseeingänge CR/Ci (Leitfähigkeit konduktiv/induktiv)“, Seite 160 CR-/Ci-Messbereichsumschaltung Die folgende Tabelle zeigt, welche Binärwert-Kombinationen die jeweiligen Messbereiche aktivieren: jeweils aktiver Binärsignal Binärsignal Messbereich...
  • Seite 163 10 Konfigurieren Konfiguration CR-/Ci-Messbereiche für Analyseeingänge Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Analogeingänge > Analyseeingang 1 bis 4 > Messbereich 1 bis 4 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TDS-Faktor 0,01 bis 2,00 nur bei Leitfähigkeit konduktiv mit TDS-Kompensation: Umrechnungsfaktor vom gemessenen Leitwert zur Anzeigegröße (siehe Konfigurationspunkt „Einheit“...
  • Seite 164 Wertepaare einer beliebigen Messkennlinie. Jedes Wertepaar ordnet einem Messwert (X-Spalte) einen Anzeigewert (Y-Spalte) zu. Bis zu 8 Linearisierungstabellen können hinter- legt werden. Zur Erstellung benötigen Sie das JUMO PC-Setup-Programm. Anfang -99999 bis +99999 obere/untere Grenze für die Skalenbeschriftung Anzeigebereich bei Messwert-Darstellungen wie Schreiberdia-...
  • Seite 165 10 Konfigurieren 10.6 Analogausgänge Basisteil und Optionsplatinen Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Analogausgänge > Analogausgang 1 bis 9 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung für den Ausgang Signal Auswahl aus analoge Signalquelle des Ausgangs Ausgangswert Analogselektor Analogsignal...
  • Seite 166 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Verhalten bei Hold Festlegung des Analogausgangswertes bei akti- High vierter Hold-Funktion, während der Kalibrierung NAMUR low eines für den jeweiligen Ausgang relevanten NAMUR high Sensors oder im Fehlerfall (Messbereichsüber-/- Eingefroren unterschreitung) Sicherheitswert Low: Untergrenze des Einheitssignal-Wertebe- Verhalten bei Kalibrie- Mitlaufend reiches...
  • Seite 167 10 Konfigurieren 10.8 Binärausgänge Basisteil und Optionsplatinen Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Binärausgänge > Binärausgang 1 bis 17 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 21 Zeichen Text Benennung für den Ausgang Signal Auswahl aus binäre Signalquelle für den Ausgang Ausgangswert Binärselektor Invertierung...
  • Seite 168 Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Aliaswerte > Aliaswert 1 bis 16 Ein Aliaswert ist ein nützliches Werkzeug zur Verteilung eines Analogsignals des JUMO AQUIS touch S an mehrere interne Funktionen und Analogausgänge des Gerätes. Er dient in erster Linie als eindeutiger Verteilknoten zwischen einer Signalquelle (Analogeingang oder Ausgangssignal einer geräteinternen Funkti-...
  • Seite 169 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Quelle der Text Bezeichnung Auswahl des anzuzeigenden Bezeichnertextes Bezeichnung Signal Bezeichnung für den Aliaswert Für den Bezeichnertext des Aliaswertes im Ana- logselektor und in Gerätefunktionen kann zwi- schen „Text Bezeichnung“ (Bezeichnung des Aliaswertes) und „Signal Bezeichnung“ (Be- zeichnung des im Konfigurationspunkt „Ein- gangssignal“...
  • Seite 170 Feste Temperatur: Kompensation mit fixem Temperaturwert, der im Konfigurationspunkt „feste Kompen- sationstemperatur“ eingegeben wird. Analogselektor: Auswahl der Sig- nalquelle aus dem Analogselektor des JUMO AQUIS touch S für die Temperaturkompensation der Salini- tätsfunktion Kompensations- Auswahl aus Analogselektor nur wenn „Kompensation“ auf temperatur „Analogselektor“...
  • Seite 171 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit feste Kompensations- -2 bis 35 °C nur wenn „Kompensation“ auf temperatur „Feste Kompensationstempera- tur“ eingestellt ist: konstanter Temperaturwert, für die Temperaturkompensation der Salinitätsfunktion PSU steht für ractical alinity nit. Der Wert der Einheit „PSU“ entspricht dem der Einheit „g/kg“. Die angezeigte Einheit im Eingabefeld entspricht der Einstellung im Parameter "Einheit".
  • Seite 172 10 Konfigurieren 10.11 Digitale Sensoren HINWEIS! Für den Betrieb digitaler Sensoren benötigen Sie den Typenzusatz „JUMO di- giLine Protokoll aktiviert“ (siehe Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25) HINWEIS! Für den Betrieb digitaler Sensoren kann nur eine serielle Schnittstelle des Ge- rätes konfiguriert werden. Falls ihr Gerät 2 serielle Schnittstellen besitzt (Basisteil und ggf.
  • Seite 173 In den allgemeinen Einstellungen digitaler Sensoren werden die Eingänge für digitale Sensoren 1 bis 6 für die Inbetriebnahme vorbereitet. Hier wird die Aus- wahl des Typs eines digitalen Sensors getroffen. Erst danach kann eine am JUMO-digiLine-Bus erkannte JUMO-digiLine-Elektronik einem Eingang für digi- tale Sensoren zugewiesen werden. ⇨...
  • Seite 174 Alarme der Messwerte digitaler Sensoren dienen der Überwachung von Messwerten bezüglich einstellbarer Grenzwerte. Die Alarm-Einstellungen befinden sich bei allen digitalen Sensoren außer JUMO digiLine CR/Ci in der Konfiguration des jeweiligen digitalen Sensors (siehe oben). Beim JUMO digiLine CR/Ci sind die Alarm-Einstellungen in der Konfigurati- on der Messbereiche zu finden: Gerätemenü...
  • Seite 175 10 Konfigurieren 10.11.3 Konfiguration für Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine pH/ORP/T Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TAG-Prüfung Inaktiv Diese optional aktivierbare Funktion Aktiv dient der Zuordnung von JUMO digi- Line-Elektroniken an Messstellen. Sensor-TAG Bis zu 20 Zeichen Text...
  • Seite 176 Mess- wert-Aktualisierung. Offset Temperatur -10 bis +10 °C Korrekturwert, der zum Temperatur- messwert addiert wird Diese Einstellung wird in die Konfiguration der JUMO-digiLine-Elektronik gespeichert. Im Eingabefeld wird die Einheit der in „Parameter“ eingestellten Einheit eingeblendet.
  • Seite 177 10 Konfigurieren Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine CR/Ci Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TAG-Prüfung Inaktiv Diese optional aktivierbare Funktion Aktiv dient der Zuordnung von JUMO digi- Line-Elektroniken an Messstellen. Sensor-TAG Bis zu 20 Zeichen Text Wenn sie aktiviert ist, wird beim An- schluss eines Sensors an ein Mas- tergerät die „TAG-Nummer“...
  • Seite 178 -50 bis +150 °C nur wenn „Kompensation“ auf temperatur „Feste Kompensationstempera- tur“ eingestellt ist: konstanter Temperaturwert, für die Temperaturkompensation der Leitfä- higkeitsmessung in der JUMO-digiLi- ne-Elektronik Bezugstemperatur 15 bis 30 °C nur bei Leitfähigkeitsmessung mit den Temperaturkompensationen „TK-linear“, „TK-Kurve“ oder TDS...
  • Seite 179 Mess- wert-Aktualisierung. Offset Temperatur -10 bis +10 °C Korrekturwert, der zum Temperatur- messwert addiert wird Anschlussart 2-Leiter nur bei Geräteausführungen mit 3-Leiter separatem CR-Sensor: Anschlussvariante des angeschlos- senen Widerstandsthermometers Diese Einstellung wird in die Konfiguration der JUMO-digiLine-Elektronik gespeichert.
  • Seite 180 10 Konfigurieren CR-/Ci-Messbereiche Für den JUMO digiLine CR/Ci zur Messung von elektrolytischer Leitfähigkeit stehen jeweils 4 separat konfigurierbare Messbereiche zur Verfügung. Die Messbereichsumschaltung geschieht mit 2 auswählbaren Binärsignalen. Diese werden in der Konfiguration des jeweiligen Eingangs für digitale Sensoren, der für den betreffenden JUMO digiLine CR/Ci konfiguriert ist, festgelegt.
  • Seite 181 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Kompensation Für JUMO digiLine Ci: Art der Temperaturkompensation bei Leitfähig- NaOH 0 bis 12 % keitsmessung NaOH 25 bis 50 % 0 bis 25 % 36 bis 82 % 0 bis 28 %...
  • Seite 182 10 Konfigurieren Nur bei Sensoren der Typen JUMO digiLine O-DO H10/H20 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TAG-Prüfung Inaktiv Diese optional aktivierbare Funktion Aktiv dient der Zuordnung von JUMO digi- Line-Elektroniken an Messstellen. Sensor-TAG Bis zu 20 Zeichen Text Wenn sie aktiviert ist, wird beim An- schluss eines Sensors an ein Mas- tergerät die „TAG-Nummer“...
  • Seite 183 Sensortemperatur: Der integrierte Temperaturfühler des Sauerstoffsen- sors liefert die Kompensationstem- peratur. Analogselektor: Die Kompen- sationstemperatur wird vom JUMO AQUIS touch S über die seri- elle Schnittstelle zur JUMO-digiLine- Elektronik übertragen. Die Quelle für die Kompensationstemperatur wird im Konfigurationspunkt „Kompensa- tionstemperatur“ eingestellt.
  • Seite 184 Kompensation mit fixem Druckwert, der im Konfigurationspunkt „fester Kompensationsdruck“ eingegeben wird. Analogselektor: Der Kompensationsdruck wird vom JUMO AQUIS touch S über die seri- elle Schnittstelle zur JUMO-digiLine- Elektronik übertragen. Die Quelle für den Kompensationsdruck wird im Konfigurationspunkt „Kompensati- onsdruck“ eingestellt.
  • Seite 185 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Abschalttemperatur -50 bis +130 °C Eingabe des Temperaturwertes, bei Messung dessen Überschreitung die Sauer- stoffmessung des Sensors abge- schaltet werden soll. Die Ausgabe eines temperaturkom- pensierten Sauerstoffmesswertes ist nur im Temperaturbereich von 0 bis 50°C möglich. Minimale -50 bis +130 °C Eingabe des Minimum-Temperatur-...
  • Seite 186 10 Konfigurieren Nur bei Sensoren der Typen JUMO digiLine O-DO S10 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TAG-Prüfung Inaktiv Diese optional aktivierbare Funktion Aktiv dient der Zuordnung von JUMO digi- Line-Elektroniken an Messstellen. Sensor-TAG Bis zu 20 Zeichen Text Wenn sie aktiviert ist, wird beim An- schluss eines Sensors an ein Mas- tergerät die „TAG-Nummer“...
  • Seite 187 Kompensation mit fixem Druckwert, der im Konfigurationspunkt „fester Kompensationsdruck“ eingegeben wird. Analogselektor: Der Kompensationsdruck wird vom JUMO AQUIS touch S über die seri- elle Schnittstelle zur JUMO-digiLine- Elektronik übertragen. Die Quelle für den Kompensationsdruck wird im Konfigurationspunkt „Kompensati- onsdruck“ eingestellt.
  • Seite 188 Salzgehaltwert, der im Kon- figurationspunkt „fester Kompensati- onssalzgehalt“ eingegeben wird. Analogselektor: Der Kompensations-Salzgehalt wird vom JUMO AQUIS touch S über die serielle Schnittstelle zur JUMO- digiLine-Elektronik übertragen. Die Quelle für den Kompensationssalz- gehalt wird im Konfigurationspunkt „Kompensationssalzgehalt“ einge- stellt.
  • Seite 189 10 Konfigurieren Nur bei Sensoren des Typs JUMO flowTRANS US W02 dL Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit TAG-Prüfung Inaktiv Diese optional aktivierbare Funktion Aktiv dient der Zuordnung von JUMO digi- Line-Elektroniken an Messstellen. Sensor-TAG Bis zu 20 Zeichen Text Wenn sie aktiviert ist, wird beim An- schluss eines Sensors an ein Mas- tergerät die „TAG-Nummer“...
  • Seite 190 Die Angaben in Klammern zeigen die ungekürzten Einheiten. usgal imgal (impgal) Der JUMO AQUIS touch zeigt nur den Wert des Summenzählers des JUMO flowTRANS US W02 an. Die Steuerung dieser Funktion muss durch die JUMO-DSM-Soft- ware oder die entsprechende App des Geräts erfolgen.
  • Seite 191 Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bluetooth-Modus Bei Auswahl von "Eingeschränkt" Eingeschränkt wird das Bluetooth-Modul des JUMO flowTRANS US W02 temporär per NFC aktiviert. Wird die Bluetooth- Verbindung nach der Kopplung nicht genutzt, schaltet sich das Bluetooth- Modul nach einiger Zeit ab. Nur sichtbar, wenn flowTRANS US Subtyp „W02 dL Temp und Druck“ ausgewählt ist...
  • Seite 192 Temperaturwert für die Temperaturkompensation der Sau- erstoffmessung im O-DO-Sensor Kompensations- Auswahl aus Analogselektor nur wenn „Kompensation“ auf temperatur „Schnittstelle“ eingestellt ist: Auswahl der Signalquelle aus dem Analogselektor des JUMO AQUIS touch S für die Temperaturkompen- sation der Sauerstoffmessung im O- DO-Sensor...
  • Seite 193 Messwert häufiger aktualisiert. Filterzeitkonstante 0 bis 25 s Optimierung der Messwert-Aktuali- sierung der JUMO-digiLine-Elektro- Je größer der Wert der Filterzeitkon- stante ist, desto träger ist die Mess- wert-Aktualisierung. Im Eingabefeld wird die Einheit der in „Einheit Sauerstoff“ eingestellten Einheit eingeblendet.
  • Seite 194 10 Konfigurieren 10.11.5 Konfiguration von JUMO-tecLine-Sensoren Konfigurationspunkt Auswahl/ Erläuterung Einstellmöglichkeit Messbereich Einstellung des Messbereiches für die verschiedenen Messgrößen digi- freies Chlor pH-abhängig 2 ppm taler JUMO-tecLine-Sensoren offene Chlormessung 20 ppm Gesamtchlor Stellen Sie hier den Messbereich Ih- Chlordioxid res digitalen JUMO-tecLine-Sensors Chlordioxid tensidunabhängig...
  • Seite 195 10 Konfigurieren Konfigurationspunkt Auswahl/ Erläuterung Einstellmöglichkeit pH-Kompensationsquelle Auswahl aus nur bei aktivierter pH- Analogselektor Kompensation verfügbar: Analogeingang des pH-Wert-Sen- sors zur pH-kompensierten Messung von freiem Chlor Im Eingabefeld wird die Einheit des jeweiligen Sensorwertes eingeblendet.
  • Seite 196 Digitale Sensoren übertragen zyklisch eine Reihe von Alarm- und Statusbits. In den Einstellungen der Alarme der Sensoren kann eingestellt werden, welche dieser Signale im JUMO AQUIS touch S signalisiert werden sollen. Die Einstel- lungen der Bedingungen für die Alarme selbst werden in der Konfiguration der jeweiligen Sensorelektronik vorgenommen oder sind durch Spezifikationen des jeweiligen Sensors vorgegeben.
  • Seite 197 Sensoralarm Temperatur Alarm bei Messbereichsüber-/-unterschreitung Tempera- Warnung pH min. Voralarm unterer pH-Grenzwert des Sensors (siehe „Sen- sorüberwachung“ in der Betriebsanleitung des JUMO di- giLine pH) Alarm pH min. Alarm unterer pH-Grenzwert des Sensors (siehe „Sensor- überwachung“ in der Betriebsanleitung des JUMO digiLi- ne pH) Warnung pH max.
  • Seite 198 Sensorüberwachung in der Betriebsanleitung des JUMO digiLine CR/Ci) Voralarm Sensorstress Voralarm Sensorstress (siehe Konfiguration Sensorüber- wachung in der Betriebsanleitung des JUMO digiLine CR/ Alarm Sensorstress Alarm Sensorstress (siehe Konfiguration Sensorüberwa- chung in der Betriebsanleitung des JUMO digiLine CR/Ci) Kalibriertimer abgelaufen Alarm fällige Sensor-Kalibrierung (siehe „Kalibrierdaten“...
  • Seite 199 Der Temperatur-Messwert bewegt sich außerhalb der Sensorspezifikationen Warnung Zustand Sensorelement Die Sensorkappe ist verschlissen und sollte getauscht werden. JUMO flowTRANS US W02 dL Alarm Erläuterung Alarm Durchfluss Mögliche Ursachen: Zu viele Luftblasen im System oder der Messbereich wurde überschritten oder der Sensor ist defekt.
  • Seite 200 10 Konfigurieren JUMO ecoLine O-DO Alarm Erläuterung Warnung: Wert außerhalb Spezifikatio- Der Messwert bewegt sich außerhalb der Sensorspezifi- kationen Warnung: Messung unterbrochen Der Messvorgang wurde unterbrochen Fehler: Messung unmöglich Fehler durch Messwerte außerhalb der Sensorspezifikati- onen Fehler: Membrankappe fehlt Fehler durch fehlende Membrankappe...
  • Seite 201 10.11.7 CIP/SIP-Definition bei JUMO digiLine pH und JUMO digiLine CR/Ci Für die Sensorüberwachung von JUMO digiLine pH und JUMO digiLine CR/Ci können die im Folgenden angegebenen Parameter vom JUMO AQUIS touch S aus eingestellt werden. Sie dienen der Zählung von CIP-/SIP-Zyklen in der JUMO-digiLine-Elektronik.
  • Seite 202 CIP/SIP-Definition bei JUMO digiLine O-DO H10/H20 Für die Überwachung der Sensoren können die im Folgenden angegebenen Parameter vom JUMO AQUIS touch S aus eingestellt werden. Sie dienen der Zählung von CIP-/SIP-Zyklen im Sensor. Die Parameter können alternativ auch mit der DSM- oder Setup-Software eingestellt werden.
  • Seite 203 Gerätemenü > Konfiguration > Analogeingänge > Analyseeingang 1 bis 4 > Konfiguration > Messbereich 1 bis 4 Aufruf Alarmkonfiguration der Messwerte für digitale Sensoren (alle außer JUMO digiLine CR/Ci): Gerätemenü > Konfiguration > digitale Sensoren > digitale Sensoren 1 bis 6 > Konfiguration...
  • Seite 204 10 Konfigurieren JUMO digiLine CR/Ci: Holdfunktion Gerätemenü > Konfiguration > digitale Sensoren digitale Sensoren 1 bis 6 > Konfiguration Alarme Gerätemenü > Konfiguration > digitale Sensoren > digitale Sensoren 1 bis 6 > Messbereich 1 bis 4 Aufruf Alarmkonfiguration Externe Analogeingänge: Gerätemenü...
  • Seite 205 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Alarmtext Bis zu 21 Zeichen Text Meldetext für die Alarm-/Ereignisliste Grenzwert -99999 bis +99999 Grenzwert des jeweiligen Alarmtyps Hysterese 0 bis 99999 Abstand zwischen Ein- und Ausschaltpunkten der Alarmtypen ⇨ Kennlinien im Anschluss an die Tabelle Fensterbreite 0 bis 99999 Breite des Alarmfensters...
  • Seite 206 10 Konfigurieren Min-Alarm (Ein-Signal bei Grenzwertunterschreitung) Binärwert Hysterese Eingangssignal Grenzwert Max-Alarm (Ein-Signal bei Grenzwertüberschreitung) Binärwert Hysterese Eingangssignal Grenzwert Alarmfenster (Ein-Signal innerhalb eines konfigurierbaren Wertebereichs Binärwert Hysterese Hysterese Eingangs- Grenzwert signal Fensterbreite Alarmfenster invertiert (Ein-Signal außerhalb eines konfigurierbaren Wertebereichs) Binärwert Hysterese Hysterese Eingangs- Grenzwert...
  • Seite 207 10 Konfigurieren 10.12.3 Alarme für Binärsignale Aufruf Alarmkonfiguration Binäreingänge: Gerätemenü > Konfiguration > Binäreingänge > Binäreingang 1 bis 9 Aufruf Alarmkonfiguration Externe Binäreingänge: Gerätemenü > Konfiguration > Externe Binäreingänge > Externer Binäreingang 1 bis 16 Aufruf Alarmkonfiguration Logikformeln: Gerätemenü > Konfiguration > Logikformeln >Formel 1 bis 30 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung...
  • Seite 208 Kalibrieralarm am JUMO AQUIS touch S an- gezeigt. Für Sensoren mit JUMO digiLine Elektronik der Typen JUMO digiLine-ORP, -pH und -CR/Ci ist nur das Kalibrierintervall einstellbar. Bei diesen Typen ist der Kalibrieralarm automatisch aktiv. Die Meldetexte für Alarm- und Ereignisliste sind fest vorgegeben.
  • Seite 209 10 Konfigurieren 10.14 Regler 10.14.1 Konfiguration der Regler Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Regler > Regler 1 bis 4 > Konfiguration Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Reglerart Zweipunktregler, Auswahl der Reglerart Dreipunktregler, Grob-/Feinregler, Dreipunktschrittregler, stetiger Regler mit integ- riertem Stellungsregler, stetiger Regler Wirksinn Invers...
  • Seite 210 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Handstellgrad 2 0 bis 100 % Nur für Grob-/Feinregler: Vorkonfigurierter Handstellgrad für den 2. Reg- lerausgang Wird beim Aktivieren des „Handmode“ automa- tisch übernommen, wenn die Übernahme des Handstellgrades auf „ja“ eingestellt ist. Ansonsten übernimmt der Regler den letzten Stellgrad aus dem automatischen Regel-Betrieb.
  • Seite 211 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Alarmquittierung Inaktiv Aktivierung/Deaktivierung der Quittierfunktion Aktiv Dosieralarme der jeweiligen Regler müssen bei aktivierter „Alarmquittierung“ in der „Alarmliste“ quittiert werden. Dosierlalarme erlöschen dann nicht mehr automatisch beim Absinken der Re- gelabweichung auf einen Betrag kleiner oder gleich der Alarmtoleranz.
  • Seite 212 Min/Max-Spanne des Regler-Stellgrades und des Signalhubs durch die Skalierung des Analogausgangs festgelegt. Für detaillierte Informationen zum Thema Regelungstechnik können Sie auf der Website von JUMO auch den Fachaufsatz „Regelungstechnik - Grundlagen und Tipps für den Praktiker“ (FAS 525) kostenlos als PDF-Dokument herunterladen.
  • Seite 213 10 Konfigurieren 10.14.2 Eingänge der Regler Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Regler > Regler 1 bis 4 > Eingang Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung des Reglereingangs Istwert Auswahl aus Auswahl der analogen Signalquelle für den Ist- Analogselektor wert Signal Stellgradrück-...
  • Seite 214 10 Konfigurieren 10.14.3 Störgrößenaufschaltung Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Regler > Regler 1 bis 4 > Störgrößenaufschaltung Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Additive Störgröße Auswahl aus Analogeingang der additiven Störgröße Analogselektor Auf den Stellgrad wird die additive Stellgrad- komponente Y aufaddiert.
  • Seite 215 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Multiplikative Auswahl aus Analogeingang der multiplikativen Störgröße Störgröße Analogselektor Das Verhältnis des Störgrößenwertes zum Arbeitspunkt der Störgröße wird mit der Proporti- nalverstärkung des Reglers multipliziert. Ände- rungen der Störgröße beeinflussen die Gesamtverstärkung des Reglers. ×...
  • Seite 216 10 Konfigurieren 10.15 Sollwertkonfiguration Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Sollwertkonfiguration > Sollwertkonfiguration Regler 1 bis 4 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Externer Auswahl aus Auswahl eines Analogwertes als Sollwert-Quelle Sollwert 1 bis 2 Analogselektor Sind externe Sollwerte 1 bis 2 ausgewählt, er- setzen sie in den jeweiligen Reglern die Sollwerte 1 bis 2 aus den Reglerparametern.
  • Seite 217 10 Konfigurieren 10.16 Timer Aufruf Timer: Gerätemenü > Konfiguration > Timer > Timer 1 bis 12 > Timer Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Timerfunktion Inaktiv Funktionsweise des Timers Timer Zeitschalter Zeitschalter: Funktion als Wochenzeitschaltuhr Zeitschalter mit Laufzeit Einstellungen für Wochenzeitschaltprogramm ⇨...
  • Seite 218 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Signal Auswahl aus Auswahl eines Analogsignals, das hinsichtlich Toleranzband x Analogselektor seiner Abweichung vom „Signal Toleranzband w“ überwacht werden soll Der Timer läuft nur an bzw. weiter, wenn der Be- trag der Abweichung nicht größer als die einge- stellte Fensterbreite ist.
  • Seite 219 10 Konfigurieren Timingdiagramm Vorlaufzeit Timerzeit Nachlaufzeit Timerstart Timerende Vorlaufzeit Timerzeit Nachlaufzeit Timerstart Timerende Signal Timerstart Ausgangs- signal Nachlaufzeit Timer 10.16.1 Zeitschalter Timer-Einstellungen für ein Wochenzeitschaltprogramm Voraussetzung: Die „Timerfunktion“ muss als „Zeitschalter“ oder „Zeitschalter mit Laufzeit“ konfiguriert sein. ⇨ Kapitel 10.16 „Timer“, Seite 217 Für jeden Wochentag lassen sich separat bis zu 4 Ein- und Ausschaltzeiten festlegen.
  • Seite 220 10 Konfigurieren 10.17 Waschtimer Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Waschtimer > Waschtimer 1 bis 2 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Waschtimer aktiv Aktivieren/Deaktivieren des Waschtimers nein Waschtimer dienen der regelmäßigen Reinigung von Analysesensoren und können über Binär- ausgänge externe Vorrichtungen zur Reinigung von Sensoren ansteuern.
  • Seite 221 10 Konfigurieren 10.18 Zähler Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Zähler > Zähler 1 bis 4 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Funktion Inaktiv Betriebsart des Zählers Servicezähler Betriebsstundenzähler Servicezähler: Die positiven Flanken (Einschalt- vorgänge) eines Binärsignals werden gezählt (z. B. zur Kontrolle des Verschleißstatus von Relais) Betriebsstundenzähler: Die Einschaltdauer eines Binärsignals wird gemessen und die...
  • Seite 222 10 Konfigurieren 10.19 Registrierung 10.19.1 Parameter Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Registrierung > Gruppe 1 bis 4 > Parameter Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Status Ausgeschaltet Aktivieren / Deaktivieren der Registriergruppe Anzeige und speichern Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung der Gruppe Diagrammkopf Anzeige oder Ausblendung des Diagrammkop-...
  • Seite 223 10 Konfigurieren 10.19.3 Binärkanäle Für jede Registriergruppe können bis zu 3 Binärkanäle mit je 1 Binärsignal zur Aufzeichnung und Visualisierung in den Binärspuren der Registriergruppe ein- gerichtet werden. Beachten Sie, dass Binärspuren in der Registriergruppe nur sichtbar sind, wenn der Parameter „Binärspuren anzeigen“ auf den Wert „ja“ ein- gestellt ist.
  • Seite 224 Switch- oder Router-Ports übereinstimmen, mit dem der JUMO AQUIS touch S verbunden wird. Für die manuelle Eingabe einer IP-Konfiguration für den JUMO AQUIS touch S muss eine gültige freie IP-Adresse des Netzwerks bekannt sein. Setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Netzwerkadministrator in Ver- bindung.
  • Seite 225 Sensoren von JUMO an der seriellen Schnittstelle (siehe Bestellangaben: Typenzu- satz „JUMO digiLine-Protokoll aktiviert“) Im JUMO AQUIS touch S kann entweder die Schnittstelle auf dem Basisteil oder die optio- nale serielle Schnittstelle (falls vorhanden) für digitale Sensoren (JUMO digiLine-Betrieb) konfiguriert werden.
  • Seite 226 JUMO-digiLine-Sensoren werden beim Scan automatisch durch das JUMO-digiLine- Mastergerät eingestellt. Beim Anschluss digitaler JUMO-ecoLine- Sensoren muss die Baudrate des JUMO AQUIS touch S vor der Inbetriebnahme auf „9600“ eingestellt werden. Die Sensoren ge- hen sonst nicht in Betrieb. unterstützte Baudraten digitaler Sensoren von JUMO •...
  • Seite 227 Für die Modbus-Master-Funktion des JUMO AQUIS touch S über Ethernet, werden hier Einstellungen für bis zu 4 Ziel-Slave-Geräte angelegt, an die der JUMO AQUIS touch S seine Modbuskommandos schicken soll. In den Einstellungen der Modbus-Frames können sie als Zielgerät für den jeweiligen Mod- bus-Frame ausgewählt werden.
  • Seite 228 10 Konfigurieren 10.23 Mathematische Formeln Mathematische Formeln werden mit dem JUMO PC-Setup-Programm erstellt und in das Gerät geladen. Danach kann die Konfiguration einer mathemati- schen Formel auch am Gerät direkt bearbeitet werden. Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > mathematische Formel >...
  • Seite 229 10 Konfigurieren 10.24 Logikformeln Logikformeln werden mit dem JUMO PC-Setup-Programm erstellt und in das Gerät geladen. Danach kann die Konfiguration einer Logikformel auch am Gerät direkt bearbeitet werden. Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > Logikformel > Formel 1 bis 30 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung...
  • Seite 230 10 Konfigurieren 10.26 Externe Analogeingänge Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > externe Analogeingänge > externe Analogeingänge 1 bis 16 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung des externen Analogeingangs Temperatur Keine Zur automatischen Temperatureinheitenumrech- Relativ nung muss bekannt sein, ob der Analogwert, der Absolut über den externen Analogeingang empfangen wird, eine absolute Temperatur (Temperatur-...
  • Seite 231 10 Konfigurieren 10.27 Externe Binäreingänge Aufruf: Gerätemenü > Konfiguration > externe Binäreingänge > externe Binäreingänge 1 bis 16 Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Bezeichnung Bis zu 20 Zeichen Text Benennung des externen Binäreingangs Werterhaltung Nein Nicht flüchtige Speicherung des letzten empfan- genen Binärwertes bei einem Geräteneustart Alarm Alarme der externen Binäreingänge dienen der Überwachung von ein-...
  • Seite 232 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit K-Faktor 0 bis. 99999 l Verhältnis der Impulsanzahl zur Durch- flussmenge (Impulse pro Liter) Entnehmen Sie den K-Faktor der Dokumentation der Armatur, in dem der Durchflusssensor (z. B. Flügelradsensor) eingebaut wird. Wenn das Durchflusssignal per Einheitssignal oder Schnittstelle (externe Analogeingänge) übertragen wird, beachten Sie, dass der K-Fak- tor auch Analogwerte beeinflusst.
  • Seite 233 10 Konfigurieren Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Gesamtmenge nur verfügbar bei aktivierter Durchfluss- Stündlich messung: Täglich Aktivierung des Durchflussmengenzählers Wöchentlich Monatlich Die Einstellung legt den automatischen Rück- Jährlich setz-Turnus fest. Unbegrenzt Darüber hinaus können die Durchflussmengen- zähler auch in der Funktionsebene manuell oder per Binärsignal (Rücksetzeingang) zurückge- setzt werden.
  • Seite 234 10 Konfigurieren...
  • Seite 235 11 Optionsplatinen nachrüsten 11.1 Einbau von Optionsplatinen GEFAHR! Der Ein- und Ausbau von Optionsplatinen darf nur von Fachpersonal durchge- führt werden. Die landesspezifischen Vorschriften sind zu beachten, um die elektrische Sicherheit zu gewährleisten. VORSICHT! Optionsplatinen müssen in sorgfältig und ohne zu verkanten in die SMK-Steck- verbindungen auf der Gerätehauptplatine eingesteckt werden.
  • Seite 236 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Drehen Sie die 2 Schrauben für das jeweilige Abdeckblech des ausgewählten Optionssteckplatzes raus und nehmen Sie das Ab- deckblech heraus. Stecken Sie die Optionsplatine gerade und ohne zu verkanten in den ausgewählten Steckplatz ein. Üben Sie beim Einstecken an der rechten und linken Ecke Optionsplatinenfront gleichmäßig Druck aus und lassen Sie die Optionsplatine vorsichtig in der SMK- Steckverbindung einrasten.
  • Seite 237 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Füllen Sie alle leeren Steckplätze mit Kunststoffplatinenrahmen auf, setzen Sie das Abdeckblech wieder ein und schrauben Sie es fest. Für Optionsplatinen „Analyseeingang Ci“ (Leitfähigkeit induktiv) weiter mit Schritt 10, sonst weiter mit Schritt 14 Bauen Sie die M12-Buchse, die mit der Optionsplatine mitgeliefert wurde, in ein passendes Kabeleinführungsloch des Gehäuses ein.
  • Seite 238 Mit erhöhtem Verschleiß muss aber gerechnet werden. Eine Demo-Version des JUMO PC-Setup-Programms befindet sich auf der CD, die im Lieferumfang des JUMO AQUIS touch S enthalten ist. Alternativ können Sie die Software auch auf der JUMO-Homepage kostenlos herunterladen. Tipps zur Vermeidung von erhöhter Wärmeentwicklung: •...
  • Seite 239 11 Optionsplatinen nachrüsten 11.2.1 Überwachung der Innentemperatur Die Temperatur im Geräteinneren kann im Menü Geräteinfo beobachtet wer- den. Sie benötigen hierfür entsprechende Benutzerrechte. In der Werkseinstel- lung sind die Benutzer "Master" und "Service" dazu berechtigt. Aufruf der Platinentemperaturanzeige: Gerätemenü > Service > Servicedaten > Registerkarte "Interne Daten" Kommt es zu einer Überwärmung im Geräteinneren, wird der Alarm "Innentem- peratur zu hoch"...
  • Seite 240 Schritt Tätigkeit Starten Sie das JUMO PC-Setup-Programm über das Startmenü von Windows® Falls Sie die Demoversion des JUMO PC-Setup-Programms nutzen, geben Sie als Benutzer-ID „Demo“ ein und bestätigen Sie mit „OK“. Rufen Sie den Menüpunkt „Geräteausführung“ mit einem Doppelklick auf.
  • Seite 241 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Stellen Sie im Fenster „Konfiguration der optionalen Einsteckkarten“ die Umgebungstemperatur gemäß den vorherrschenden Bedingungen am geplanten Montageort ein. Für vorherrschende Temperaturen bis 40 °C bzw. 104 °F stellen Sie „40 °C / 104 °F“ ein. Für vorherrschende Temperaturen im Bereich 40 bis 50 °C bzw.
  • Seite 242 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Hier können Sie nun einfach per Drag and Drop die gewünschten Optionsplatinen (7) symbolisch in entsprechende Steckplätze (6) platzieren, ver- schieben und entfernen. Achten Sie auf die korrekte Einstellung Netzteilplatine (5). Die Höhe der Versorgungsspannung muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Gerätes übereinstimmen.
  • Seite 243 Batterie-Voralarm angezeigt. Wenn die Batterie leer ist wird ein Batterie-Alarm angezeigt. Die Batterie muss rechtzeitig gewechselt wer- den, bevor sie leer ist. Die Batterie muss durch den JUMO Service gewechselt werden! Schicken Sie das Gerät in diesem Fall ein!
  • Seite 244 ⇨ Kapitel 8.1.1 „Passwörter und Benutzerrechte“, Seite 87 Stellen Sie sicher, dass die Elektronik des JUMO AQUIS touch S ihre Betriebstemperatur erreicht hat. Sie können sich die Platinen- temperatur anzeigen lassen unter: Gerätemenü > Service > Servicedaten > Registerkarte „Interne Daten“...
  • Seite 245 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Legen Sie den Draht des Kalibrieradapters mit 2 Windungen durch die Öffnung des Ci-Sensors, ohne die Drahtenden zu verbinden. Starten Sie den Ci-Grundabgleich Gerätemenü > Kalibrierung > Ci-Analyseeingang auswählen > Ci- Grundabgleich Geben Sie die Zellenkonstante des Sensors ein und bestätigen Sie mit „OK“.
  • Seite 246 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Das Gerät nimmt nun eine Messung mit offener Leiterschleife des Kalibrieradapters vor. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen dann mit „OK“. Verbinden Sie die Drahtenden der Leiterschleife des Kalibrier- adapters. Stellen Sie den Kalibrieradapter auf den Widerstandswert ein, der im Anweisungstext im Display angezeigt wird (im Beispiel: 20 k).
  • Seite 247 11 Optionsplatinen nachrüsten Schritt Tätigkeit Befolgen Sie nun die Anweisungen im Display. Sie werden schrittweise dazu aufgefordert, bestimmte Wider- standswerte auf dem Kalibrieradapter einzustellen und jeweils die Messung mit „OK“ zu bestätigen. Alle Widerstandswerte des Kalibrieradapters werden jeweils für das Ende eines Messbereiches und den Anfang des darauffolgen- den Messbereiches gemessen.
  • Seite 248 11 Optionsplatinen nachrüsten...
  • Seite 249 12 Kalibrierung allgemein 12.1 Hinweise WARNUNG! Während des Kalibrierens nehmen die Relais und die analogen Ausgangssig- nale die für die Kalibrierung konfigurierten Zustände ein! Das Verhalten der Aus- gangssignale wird für jeden Ausgang jeweils in seinem Konfigurationspunkt "Verhalten bei Kalibrierung" eingestellt. ⇨...
  • Seite 250 Konfiguration von Leitfähigkeitssensoren: ⇨ Kapitel 10.5.6 „Analyseeingänge CR/Ci (Leitfähigkeit konduktiv/induktiv)“, Seite 160 ⇨ Kapitel „Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine CR/Ci“, Seite 177 Die manuelle Eingabe bekannter Kalibrierwerte erfolgt unter: Gerätemenü > Kalibrierung > Analogeingang oder digitalen Sensor auswählen > Kalibrierwerte...
  • Seite 251 12 Kalibrierung allgemein 12.3 Kalibrierlogbuch Für jeden Eingang, der für einen Analysesensor konfiguriert wurde (Analyseein- gänge, Universaleingänge oder Eingänge für digitale Sensoren), wird ein sepa- rates Logbuch geführt. Im Kalibrierlogbuch werden die letzten 10 erfolgreichen Kalibrierungen des be- treffenden Eingangs gespeichert. Abgebrochene oder fehlerhafte Kalibrier- ungen (Kalibrierwerte außerhalb der zulässigen Grenzen) werden nicht im Logbuch gespeichert, sondern in der Ereignisliste protokolliert.
  • Seite 252 Das Kalibrierlogbuch listet eine Übersicht der Kalibriervorgänge auf. Durch An- tippen der Schaltfläche „Details“ wird der markierte Logbuch-Eintrag in der De- tailansicht geöffnet. In der Detailansicht wird eine Tabelle mit allen Kalibrierwerten eines Kalibrier- vorgangs angezeigt. Die Schaltfläche „Service“ dient Diagnosezwecken für ge- schultes Personal oder den JUMO Service.
  • Seite 253 12 Kalibrierung allgemein Bewertungskriterien pH-Kalibrierungen (Glaselektroden und ISFET an Analysenmesseingängen sowie Einheitssignale an Universal- eingängen) Kalibrierwert [Einheit] — —       Nullpunkt [pH] 6 bis 8    89,6 bis 103,1   110  Steilheit [%] pH-Kalibrierungen (Antimon-Elektroden an Analysenmesseingängen) Kalibrierwert [Einheit]...
  • Seite 254 Temperaturkoeffizient   0 bis 5,5 (Ci) [%/K] HINWEIS! Bei Universaleingängen in der Betriebsart „lineare Skalierung“ wird keine Be- wertung der Kalibrierwerte vorgenommen. Kalibrierung von Leitfähigkeitssensoren mit JUMO digiLine CR/Ci Kalibrierwert [Einheit] — — Relative Zellenkonstante    ...
  • Seite 255 Bereich und die pH-Steilheit im alkalischen Bereich ermittelt. Die Dreipunkt-Kalibrierung kann nur bei pH-Sensoren an Analyseeingängen durch- geführt werden. Bei JUMO digiLine pH-Sensoren ist sie nicht verfügbar. Als Referenz werden 3 Pufferlösungen mit definierten pH-Werten benötigt. Da- von muss eine sauer, eine neutral und eine alkalisch sein. Die pH-Werte der Pufferlösungen müssen mindestens einen Abstand von 2 pH voneinander ha-...
  • Seite 256 13 Kalibrieren einer pH-Messkette 13.2.2 Kalibriervoreinstellungen für pH-Sensoren Bevor Sie eine Kalibrierung durchführen können, müssen Sie zunächst die er- forderlichen Kalibriervoreinstellungen vornehmen. Im Folgenden werden die Einstellmöglichkeiten der pH-Kalibrierung beschrieben. Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang oder Eingang des digitalen Sen- sors für pH/Redox/NH auswählen >...
  • Seite 257 Einstellungen „pH-Puffer 1 bis 3“ wer- schen pH-Messeinrichtungen den ausgeblendet. nach DIN 19267 Zur Bearbeitung der Puffersatztabellen benötigen Sie das JUMO PC-Setup- Programm. pH-Wert Puffer 1 -2 bis +16 pH manuelle Eingabe der pH-Werte der Pufferlösungen, die zum Kalibrieren be-...
  • Seite 258 13 Kalibrieren einer pH-Messkette Parameter Einstellmöglichkeiten Erläuterung Kompensation Feste Kompensationstemperatur Feste Kompensationstemperatur: Temperatureingang Kompensation mit fixem Temperatur- Schnittstelle wert, der im Konfigurationspunkt „feste Kompensationstemperatur“ eingegeben wird. Temperatureingang: Der integrierte Temperaturfühler des pH-Sensors liefert die Kompensationstemperatur. Schnittstelle: Kompensationstempera- tur wird vom AQUIS touch S über die Schnittstelle zur Sensorelektronik über- tragen.
  • Seite 259 Starten Sie die Nullpunkt-Kalibrierung. für pH-Sensoren an Analyseeingängen: Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen > Nullpunkt-Kalibrierung aufrufen für pH-Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Nullpunkt- Kalibrierung aufrufen Wenn keine Temperaturkompensation in den Kalibriervoreinstel- lungen angegeben wurde, geben Sie hier die Temperatur der Pufferlösung von Hand ein.
  • Seite 260 13 Kalibrieren einer pH-Messkette Schritt Tätigkeit Eingabe des pH-Wertes der Pufferlösung • ohne Puffererkennung: Überprüfen Sie, ob der angezeigte „pH-Puffer 1“ mit dem pH- Wert der verwendeten Pufferlösung übereinstimmt. Wenn kei- ne Puffersatztabelle angegeben wurde, wird der Wert „pH-Puf- fer 1“ aus den Kalibriervoreinstellungen übernommen. Dieser kann hier noch manuell geändert werden.
  • Seite 261 Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen > Zweipunkt- oder Dreipunkt-Kalibrie- rung aufrufen für pH-Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Zweipunkt -Kalibrierung aufrufen Wenn keine Temperaturkompensation in den Kalibriervoreinstel- lungen angegeben wurde, geben Sie hier die Temperaturen der Pufferlösungen von Hand ein.
  • Seite 262 13 Kalibrieren einer pH-Messkette Schritt Tätigkeit Eingabe des pH-Wertes der Pufferlösung • ohne Puffererkennung: Überprüfen Sie, ob der angezeigte „pH-Puffer 1“ mit dem pH- Wert der verwendeten Pufferlösung übereinstimmt. Wenn kei- ne Puffersatztabelle angegeben wurde, wird der Wert „pH-Puf- fer 1“ aus den Kalibriervoreinstellungen übernommen. Dieser kann hier noch manuell geändert werden.
  • Seite 263 ⇨ Kapitel 10.5.4 „Analyseeingänge pH/Redox/NH “, Seite 157 ⇨ Kapitel „Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine pH/ORP/T“, Seite 175 Beispiel: In einer Entgiftungsanlage wird anhand des Redoxpotenzials die Giftigkeit einer Flüssigkeit gemessen. Es wird mit 2 Lösungen kalibriert: • die stark vergiftete Lösung wird vom Anwender mit z. B. 80 % Konzentration angegeben •...
  • Seite 264 14 Kalibrieren von Redox-Sensoren 14.2.2 Kalibriervoreinstellungen für Redox-Sensoren Bevor Sie eine Kalibrierung durchführen können, müssen Sie zunächst die er- forderlichen Kalibriervoreinstellungen vornehmen. Im Folgenden werden die Einstellmöglichkeiten der Redox-Kalibrierung beschrieben. Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen >...
  • Seite 265 Starten Sie die Nullpunkt-Kalibrierung. für Redox-Sensoren an Analyseeingängen: Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen > Nullpunkt-Kalibrierung für Redox-Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Nullpunkt- Kalibrierung Überprüfen Sie, ob der angezeigte Wert „Redox-Prüflösung“ mit dem Redoxwert der Prüflösung übereinstimmt.
  • Seite 266 14 Kalibrieren von Redox-Sensoren Schritt Tätigkeit Reinigen Sie die Redox-Elektrode und tauchen Sie sie in die Prüf- lösung ein. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und be- stätigen Sie das Messergebnis mit „OK“. Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte.
  • Seite 267 Starten Sie die 2-Punkt-Kalibrierung. für Redox-Sensoren an Analyseeingängen: Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen > Zweipunkt-Kalibrierung für Redox-Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Zweipunkt -Kalibrierung Geben Sie den Konzentrationswert der ersten Referenzlösung in Prozent an.
  • Seite 268 14 Kalibrieren von Redox-Sensoren Schritt Tätigkeit Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Mit „Nein“ verwerfen Sie sie.
  • Seite 269 15 Kalibrieren von Ammoniak-Sensoren 15.1 Hinweise WARNUNG! Während des Kalibrierens nehmen die Relais und die analogen Ausgangssig- nale die für die Kalibrierung konfigurierten Zustände ein! Das Verhalten der Aus- gangssignale wird für jeden Ausgang jeweils in seinem Konfigurationspunkt "Verhalten bei Kalibrierung" eingestellt. ⇨...
  • Seite 270 15 Kalibrieren von Ammoniak-Sensoren 15.3 Ammoniak-Kalibrierroutinen HINWEIS! Um Kalibrierungen durchführen zu können, müssen Sie als Benutzer mit ent- sprechenden Benutzerrechten angemeldet sein. ⇨ Kapitel 8.2.1 „An-/Abmeldung“, Seite 101 15.3.1 Nullpunkt-Kalibrierung Schritt Tätigkeit Starten Sie die Nullpunkt-Kalibrierung. Gerätemenü > Kalibrierung > Analyseeingang für pH/Redox/NH auswählen >...
  • Seite 271 Eingang mit JUMO digiLine CR eingestellt. ⇨ Kapitel 10.5.6 „Analyseeingänge CR/Ci (Leitfähigkeit konduktiv/induktiv)“, Seite 160 ⇨ Kapitel „Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine CR/Ci“, Seite 177 Der Temperaturkoeffizient wird anhand von 2 Messungen in einer Prüflösung bei unterschiedlichen Temperaturen (Referenz- und Arbeitstemperatur) ermit- telt. HINWEIS! Ist der Temperaturkoeffizient einer Messlösung bekannt, kann er auch direkt...
  • Seite 272 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren TK-Kurve für JUMO digiLine CR (für nicht lineare Temperaturkoeffizienten) Wenn die Leitfähigkeit für eine Flüssigkeit gemessen werden muss, deren Tem- peraturkoeffizient sich mit der Temperatur ändert, können mit dieser Methode 6 Temperaturkoeffizienten für 6 Temperaturintervalle ermittelt werden. Auf diese Weise kann in guter Näherung eine Temperaturkoeffizientenkurve ermittelt wer-...
  • Seite 273 Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: für Leitfähigkeitsensoren an Analyseeingängen: Gerätemenü > Kalibrierung > CR-Analyseeingang auswählen > Kalibriervoreinstellungen für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Kalibriervoreinstellungen HINWEIS! Das Menü „Kalibriervoreinstellungen“ ist im Gerätemenü nur dann sichtbar, wenn ein Benutzer mit entsprechenden Benutzerrechten angemeldet ist.
  • Seite 274 Wertepaare (Temperatur/Leitfähigkeit). Diese Wer- tepaare sind die Basis für die Berechnung des Tem- peraturkoeffizienten. Die Arbeitstemperatur muss sich um mindestens 5 °C von der Referenztemperatur unterscheiden. Kalibriervoreinstellungen für das Kalibrieren der TK-Kurve für JUMO digiLine CR Parameter Einstell- Erläuterung möglichkeiten...
  • Seite 275 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren HINWEIS! Die Kalibrierung der TK-Kurve ist nur mit automatischer Temperaturerfassung möglich.
  • Seite 276 > Relative Zellenkonstante Kalibrierung bei CR-Optionsplatinen weiter mit Schritt 2, bei Universaleingän- gen mit Betriebsart „Leitfähigkeitsmessung“ weiter mit Schritt 3 für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Relative Zellenkonstante Kalibrierung Geben Sie einen der Messbereiche 1 bis 4 an. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“...
  • Seite 277 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren Schritt Tätigkeit Stellen Sie sicher, dass • der Sensor gesäubert ist und in die Prüflösung eingetaucht ist, • die eingestellte Referenzleitfähigkeit mit dem Leitfähigkeitswert der Prüflösung übereinstimmt. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“.
  • Seite 278 Leitfähigkeitsensoren an Analyse- oder Universaleingän- gen: Gerätemenü > Kalibrierung > CR-Analyseeingang oder Universal- eingang auswählen > TK-Kalibrierung für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > TK-Kalib- rierung Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Messlösung ein.
  • Seite 279 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren Schritt Tätigkeit • mit Temperaturerfassung Voraussetzung hierfür ist, dass in den Kalibriervoreinstellungen eine Temperaturkompensation angegeben wurde. Bringen Sie die Temperatur der Messlösung nacheinander auf die abgefragten Werte der Referenz- und Arbeitstemperatur. Die Rei- henfolge ist dabei egal. Die jeweilige Wertübernahme erfolgt auto- matisch.
  • Seite 280 16.3.3 Kalibrierung der TK-Kurve für JUMO digiLine CR Schritt Tätigkeit Starten Sie die gewünschte Kalibrierung der TK-Kurve für JUMO digiLine CR für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > TK-Kurve Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Messlösung ein.
  • Seite 281 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren Schritt Tätigkeit Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Mit „Nein“ verwerfen Sie sie.
  • Seite 282 16 Kalibrierung von CR-Leitfähigkeitssensoren...
  • Seite 283 Eingang mit JUMO digiLine Ci eingestellt. ⇨ Kapitel 10.5.6 „Analyseeingänge CR/Ci (Leitfähigkeit konduktiv/induktiv)“, Seite 160 ⇨ Kapitel „Nur bei Sensoren mit JUMO digiLine CR/Ci“, Seite 177 Der Temperaturkoeffizient wird anhand von 2 Messungen in einer Prüflösung bei unterschiedlichen Temperaturen (Referenz- und Arbeitstemperatur) ermit- telt. HINWEIS! Ist der Temperaturkoeffizient einer Messlösung bekannt, kann er auch direkt...
  • Seite 284 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren TK-Kurve für Leitfähigkeitsensoren an Analyse- oder Universaleingängen (für nicht lineare Temperaturkoeffizienten) Wenn die Leitfähigkeit für eine Flüssigkeit gemessen werden muss, deren Tem- peraturkoeffizient sich mit der Temperatur ändert, können mit dieser Methode 5 Temperaturkoeffizienten für 5 Temperaturintervalle ermittelt werden. Auf diese Weise kann in guter Näherung eine Temperaturkoeffizientenkurve ermittelt wer- den.
  • Seite 285 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren TK-Kurve für JUMO digiLine Ci (für nicht lineare Temperaturkoeffizienten) Wenn die Leitfähigkeit für eine Flüssigkeit gemessen werden muss, deren Tem- peraturkoeffizient sich mit der Temperatur ändert, können mit dieser Methode 6 Temperaturkoeffizienten für 6 Temperaturintervalle ermittelt werden. Auf diese Weise kann in guter Näherung eine Temperaturkoeffizientenkurve ermittelt wer-...
  • Seite 286 Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: für Leitfähigkeitsensoren an Analyseeingängen: Gerätemenü > Kalibrierung > Ci-Analyseeingang auswählen > Kalibriervoreinstellungen für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Kalibriervoreinstellungen HINWEIS! Das Menü „Kalibriervoreinstellungen“ ist im Gerätemenü nur dann sichtbar, wenn ein Benutzer mit entsprechenden Benutzerrechten angemeldet ist.
  • Seite 287 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren Kalibriervoreinstellungen für das Kalibrieren des Temperaturkoeffizenten Parameter Einstell- Erläuterung möglichkeiten Temperaturkompen- Auswahl aus Temperatureingang zur automatischen Tempera- sation Analogselektor turerfassung der Prüf-/Messlösung während der Ka- librierung Referenztemperatur -50 bis +150 °C Die Leitfähigkeiten einer Messlösung bei Referenz- temperatur und Arbeitstemperatur werden während Arbeitstemperatur -50 bis +150 °C...
  • Seite 288 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren Kalibriervoreinstellungen für das Kalibrieren der TK-Kurve Parameter Einstell- Erläuterung möglichkeiten Kompensation Feste Kompensations nur für JUMO digiLine Ci temperatur, Temperatureingang, Feste Kompensationstemperatur: Kompensation Schnittstelle mit fixem Temperaturwert, der im Konfigurations- punkt „feste Kompensationstemperatur“ eingege- ben wird.
  • Seite 289 > Relative Zellenkonstante Kalibrierung bei Ci-Optionsplatinen weiter mit Schritt 2, bei Universaleingängen mit Betriebsart „Leitfähigkeitsmessung“ weiter mit Schritt 3 für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Relative Zellenkonstante Kalibrierung Geben Sie einen der Messbereiche 1 bis 4 an. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“...
  • Seite 290 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren Schritt Tätigkeit Stellen Sie sicher, dass • der Sensor gesäubert ist und in die Prüflösung eingetaucht ist, • die eingestellte Referenzleitfähigkeit mit dem Leitfähigkeitswert der Prüflösung übereinstimmt. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“.
  • Seite 291 Leitfähigkeitsensoren an Analyse- oder Universaleingän- gen: Gerätemenü > Kalibrierung > Ci-Analyseeingang oder Universal- eingang auswählen > TK-Kalibrierung für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > TK-Kalib- rierung Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Messlösung ein.
  • Seite 292 17 Kalibrierung von Ci-Leitfähigkeitssensoren Schritt Tätigkeit • mit Temperaturerfassung Voraussetzung hierfür ist, dass in den Kalibriervoreinstellungen eine Temperaturkompensation angegeben wurde. Bringen Sie die Temperatur der Messlösung nacheinander auf die abgefragten Werte der Referenz- und Arbeitstemperatur. Die Rei- henfolge ist dabei egal. Die jeweilige Wertübernahme erfolgt auto- matisch.
  • Seite 293 Gerätemenü > Kalibrierung > Ci-Analyseeingang oder Universal- eingang auswählen > TK-Kurve für Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > TK-Kurve Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Messlösung ein. Vergewissern Sie sich, dass die relative Zellenkonstante kor- rekt kalibriert ist (ggf.
  • Seite 294 Sollwerte. Die Temperaturen der einzelnen Kalibrier- punkte werden abgefragt: • 6 Temperaturen bei Ci-Analyseeingängen oder Universalein- gang • 7 Temperaturen beim JUMO digiLine Ci aktueller Temperaturwert abgefragte Temperaturwerte Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte. Quittieren Sie das Protokoll mit „OK“.
  • Seite 295 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.1 Hinweise WARNUNG! Während des Kalibrierens nehmen die Relais und die analogen Ausgangssig- nale die für die Kalibrierung konfigurierten Zustände ein! Das Verhalten der Aus- gangssignale wird für jeden Ausgang jeweils in seinem Konfigurationspunkt "Verhalten bei Kalibrierung" eingestellt. ⇨...
  • Seite 296 18 Kalibrieren von Universaleingängen Zweipunkt-Kalibrierung Mit Hilfe von 2 Messungen von 2 unterschiedlichen Referenzlösungen, werden Nullpunkt und Steilheit der Messkennlinie kalibriert. Als Referenz werden 2 Prüflösungen mit definierten Werten der jeweiligen Messgröße benötigt. Kalibrierungen relative Zellenkonstante, Temperaturkoeffizient und TK-Kurve Die Kalibrierroutinen für Leitfähigkeitsmessung mit dem Universaleingang ent- sprechen denen der Ci-Kalibrierung.
  • Seite 297 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.2.2 Kalibriervoreinstellungen Universaleingänge Welche Kalibriervoreinstellungen zur Auswahl stehen, hängt von den Konfigu- rationseinstellungen des Universaleingangs ab. Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: Gerätemenü > Kalibrierung > Universaleingang auswählen > Kalibriervoreinstellungen Kalibriervoreinstellungen der jeweiligen Betriebsarten • lineare Skalierung In den Kalibriervoreinstellungen werden die Kalibrierroutinen freigegeben, die im jeweiligen Kalibriermenü...
  • Seite 298 18 Kalibrieren von Universaleingängen • freies Chlor pH/Temp.-kompensiert In den Kalibriervoreinstellungen für Universaleingänge in der Betriebsart „freies Chlor pH/T-kompensiert“ wird die Steilheit-Kalibrierung als einzige verfügbare Kalibrierroutine freigegeben und vorkonfiguriert. Beispielansicht: Kalibriervoreinstellun- gen für Universalein- gänge in Betriebsart „freies Chlor pH/T- kompensiert“...
  • Seite 299 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.3 Kalibrierroutinen Universaleingang Dieses Kapitel erklärt die Kalibrierroutinen für Universaleingänge mit den Be- triebsarten „lineare Skalierung“ und „freies Chlor pH/T-kompensiert“. Für die Betriebsarten „pH-Wertmessung“ und „Leitfähigkeitsmessung“ gelten die Erklärungen der entsprechenden Kalibrierkapitel, mit dem Unterschied, dass die 3-Punkt-Kalibrierung für pH-Sensoren bei Universaleingängen nicht verfügbar ist (vgl.
  • Seite 300 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.3.1 Nullpunkt-/Steilheit-Kalibrierung (lineare Skalierung) Schritt Tätigkeit Starten Sie die gewünschte Kalibrierroutine. Gerätemenü > Kalibrierung > Universaleingang auswählen > Nullpunkt-Kalibrierung Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Prüflösung ein. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“.
  • Seite 301 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.3.2 Zweipunkt-Kalibrierung (lineare Skalierung) Schritt Tätigkeit Starten Sie die gewünschte Kalibrierroutine. Gerätemenü > Kalibrierung > Universaleingang auswählen > Zweipunkt-Kalibrierung Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie sie in die erste Prüflösung ein. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“.
  • Seite 302 18 Kalibrieren von Universaleingängen 18.3.3 Steilheit-Kalibrierung (freies Chlor pH/Temp.-kompensiert) Schritt Tätigkeit Starten Sie die Steilheit-Kalibrierung. Gerätemenü > Kalibrierung > Universaleingang auswählen > Steil- heit-Kalibrierung Reinigen Sie den Sensor und tauchen Sie ihn in die Prüflösung ein. Überprüfen Sie die angezeigten Werte der Einflussgrößen pH-Wert und Temperatur.
  • Seite 303 18 Kalibrieren von Universaleingängen Schritt Tätigkeit Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte. Quittieren Sie das Protokoll mit „OK“. Fehlgeschlagene Kalibrierungen werden an dieser Stelle abgebro- chen und verworfen. Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen.
  • Seite 304 18 Kalibrieren von Universaleingängen...
  • Seite 305 Kalibriermethoden für Sauerstoffsensoren von JUMO eingegangen. HINWEIS! Digitale Sensoren von JUMO können sowohl am JUMO AQUIS touch S als auch am PC mit der JUMO-DSM-Software kalibriert werden. Näheres hierzu finden Sie in der Betriebsanleitung des jeweiligen Sensortyps.
  • Seite 306 • Positionieren des Sensors in luftgesättigtem Wasser (es wird so lange Luft durch Wasser geleitet, bis das Wasser damit gesättigt ist). Beim JUMO digiLine O-DO H10 muss für diese beiden Kalibriermethoden in der Kalibriervoreinstellung der Messmodus „Feucht“ eingestellt werden. •...
  • Seite 307 Luftdruck und Temperatur müssen während der Kalibrierung konstant blei- ben. Endwert- bzw. Steilheitskalibrierung JUMO digiLine O-DO H20 (Spurensensor) Bei der Endwertkalibrierung dieses Sensors wird mit Hilfe eines Sauerstoffkali- briergases mit einem Sauerstoffgehalt von 1 bis 2 % vol der Endwert der Mess- kennlinie kalibriert.
  • Seite 308 „Kalibriervoreinstellungen“ eines digitalen Sensors ist für den jeweiligen digita- len Sensor nur sichtbar, wenn er verlinkt ist. ⇨ Kapitel 8.2.1 „An-/Abmeldung“, Seite 101 ⇨ Kapitel 8.2.7 „Digitale Sensoren“, Seite 107 Beispielansicht: Kalibriervoreinstellungen beim JUMO digiLine O-DO S10 Beispielansicht: Kalibriervoreinstellungen JUMO digiLine O-DO H10 JUMO digiLine O-DO H20...
  • Seite 309 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Beispielansicht: Kalibriervoreinstellungen beim JUMO ecoLine O-DO...
  • Seite 310 Feuchtigkeitsgehalt < 50 % kalib- riert werden soll. HINWEIS! Für die Sensoren JUMO digiLine O-DO H10/H20 kann sowohl in der Konfigu- rierung als auch in den Kalibriervoreinstellungen der Messmodus einge- stellt werden. Sobald die Kalibrierung beendet ist, kehren die Sensoren in den...
  • Seite 311 19.3 O-DO-Kalibrierroutinen HINWEIS! Für die Sensoren JUMO digiLine O-DO H10/H20 und JUMO digiLine O-DO S10 gelten die Kompensationseinstellungen und Messwerteinheiten aus der Konfi- guration auch bei der Kalibrierung. Vor der Kalibrierung muss geprüft werden, ob diese Einstellungen für die Bedingungen bei den Kalibrierungen Gültigkeit haben.
  • Seite 312 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren 19.3.1 Nullpunktkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 und H20 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau und eine sauerstoff- freie Referenzprobe vor. ⇨ Kapitel 19.2.1 „Kalibriermethoden für O-DO-Sensoren“, Seite 306. Der prinzipielle Aufbau für diese Kalibrierung ist auch in der Be- triebsanleitung des Sensors beschrieben.
  • Seite 313 Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte. Quittieren Sie das Proto- koll mit „OK“. Der Kalibriervorgang ist damit beendet. 19.3.2 Nullpunktkalibrierung Trocken JUMO digiLine O-DO H10 und H20 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau mit einer sauerstoff- freien Referenzumgebung, z. B. eine Messkammer mit stickstoff- gesättigter Atmosphäre (Stickstoffgas 5.0), vor.
  • Seite 314 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren 19.3.3 Endwertkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau mit wasserdampfge- sättigter Luft oder sauerstoffgesättigtem Wasser vor. ⇨ Kapitel 19.2.1 „Kalibriermethoden für O-DO-Sensoren“, Seite 306. Der prinzipielle Aufbau für diese Kalibrierung ist auch in der Be- triebsanleitung des Sensors beschrieben.
  • Seite 315 • 20,9 % vol für den Sensor JUMO digiLine O-DO H10 • 1 bis 2 % vol für den Sensor JUMO digiLine O-DO H20 Der prinzipielle Aufbau für diese Kalibrierung ist in der Betriebsan- leitung des Sensors beschrieben. Platzieren Sie den Sauerstoffsensor im Kalibrieraufbau. Achten Sie darauf, dass der Kalibrieraufbau mit der Referenzumgebung über die gesamte Dauer der Kalibrierung gleichbleibende Umge-...
  • Seite 316 Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte. Quittieren Sie das Proto- koll mit „OK“. Der Kalibriervorgang ist damit beendet. 19.3.5 Zweipunktkalibrierung Feucht JUMO digiLine O-DO H10 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie sowohl einen stabilen Kalibrieraufbau mit sauerstoff- freiem Wasser (für die Nullpunktkalibrierung) als auch einen sta- bilen Kalibrieraufbau mit sauerstoffgesättigtem Wasser oder...
  • Seite 317 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Schritt Tätigkeit Warten Sie, bis sich der Messwert stabilisiert hat. vorgegebener Referenzwert für die Sauerstoffsättigung Bei stabiler Messwertanzeige bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“. Die ermittelten Kalibrierwerte für den Nullpunkt werden übernom- men und in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Es folgt nach erfolgreicher Nullpunktkalibrierung ein zusammen- fassendes Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte.
  • Seite 318 Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte. Quittieren Sie das Proto- koll mit „OK“. Der Kalibriervorgang ist damit beendet. 19.3.6 Zweipunktkalibrierung Trocken JUMO digiLine O-DO H20 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau, z. B. mit einer Mess- kammer, vor. Die Messkammer sollte sowohl mit einer sauerstoff- freien Referenzumgebung (z.
  • Seite 319 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Schritt Tätigkeit Warten Sie, bis sich der Messwert stabilisiert hat. vorgegebener Referenzwert für den Sauerstoffgehalt Bei stabiler Messwertanzeige bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“. Die ermittelten Kalibrierwerte für den Nullpunkt werden übernom- men und in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Es folgt nach erfolgreicher Nullpunktkalibrierung ein zusammen- fassendes Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte.
  • Seite 320 Protokoll der ermittelten Kalibrierwerte. Quittieren Sie das Proto- koll mit „OK“. Der Kalibriervorgang ist damit beendet. 19.3.7 Nullpunktkalibrierung JUMO digiLine O-DO S10 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau und eine sauerstoff- freie Referenzprobe mit sauberem Wasser vor. Platzieren Sie den Sauerstoffsensor im Kalibrieraufbau.
  • Seite 321 Kalibriervorgangs kann die Kalibrierung bis zu 4-mal per Rück- sprung in Schritt 2 wiederholt werden. Danach muss der Kalibrier- vorgang mit „Abbruch“ ergebnislos beendet werden. 19.3.8 Endwertkalibrierung JUMO digiLine O-DO S10 Schritt Tätigkeit Bereiten Sie einen stabilen Kalibrieraufbau und eine Referenz- probe bekannter Sauerstoffkonzentration mit sauberem Wasser vor.
  • Seite 322 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Schritt Tätigkeit Geben Sie die bekannte Sauerstoffkonzentration Ihrer Kalibrier- probe als Referenzwert ein. Wenn Sie den Referenzwert auf dem Wert 0 % stehen lassen, wird die Kalibrierung automatisch mit dem Referenzwert 100 % durchgeführt. Warten Sie mindestens 90 Sekunden ab, bis die Schaltfläche „OK“ aktiv ist.
  • Seite 323 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren 19.3.9 Endwertkalibrierung JUMO ecoLine O-DO Schritt Tätigkeit Starten Sie die Endwertkalibrierung. Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 > Endwertka librierung Wenn keine Temperaturkompensation in den Kalibriervoreinstel- lungen angegeben wurde, geben Sie hier die Temperatur des luft- gesättigten Wassers bzw.
  • Seite 324 Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Mit „Nein“ verwerfen Sie sie. 19.3.10 Zweipunkt-Kalibrierung JUMO ecoLine O-DO Schritt Tätigkeit Starten Sie die Zweipunkt-Kalibrierung. Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1 bis 6 >...
  • Seite 325 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Schritt Tätigkeit Das Gerät zeigt den aktuellen Messwert der Sauerstoffsättigung und die Prüfstofftemperatur an. Der Sollwert der Sauerstoffsätti- gung von 0 %Sat wird automatisch vom Gerät angesetzt. Vom Be- nutzer müssen hier keine Eingaben vorgenommen werden. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“...
  • Seite 326 19 Kalibrieren von O-DO-Sensoren Schritt Tätigkeit Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen. Mit „Nein“ verwerfen Sie sie.
  • Seite 327 20 Kalibrierung von Trübungssensoren 20.1 Hinweise WARNUNG! Während des Kalibrierens nehmen die Relais und die analogen Ausgangssig- nale die für die Kalibrierung konfigurierten Zustände ein! Das Verhalten der Aus- gangssignale wird für jeden Ausgang jeweils in seinem Konfigurationspunkt "Verhalten bei Kalibrierung" eingestellt. ⇨...
  • Seite 328 20 Kalibrierung von Trübungssensoren 20.2.2 Kalibriervoreinstellungen für Trübungssensoren Bevor Sie eine Kalibrierung durchführen können, müssen Sie zunächst die er- forderlichen Kalibriervoreinstellungen vornehmen. Im Folgenden werden die Einstellmöglichkeiten der Kalibrierung von Trübungssensoren beschrieben. Aufruf der Kalibriervoreinstellungen: Gerätemenü > Kalibrierung > digitaler Sensor 1bis 6 > Kalibriervoreinstellungen HINWEIS! Das Menü...
  • Seite 329 20 Kalibrierung von Trübungssensoren 20.3 Kalibrierroutinen für Trübungssensoren HINWEIS! Trübungssensoren können mit einer automatischen Messbereichswahl konfigu- riert werden. Dementsprechend muss man für alle „erreichbaren Messbereiche“ Kalibrierungen durchführen. HINWEIS! Um Kalibrierungen durchführen zu können, müssen Sie als Benutzer mit ent- sprechenden Benutzerrechten angemeldet sein. ⇨...
  • Seite 330 20 Kalibrierung von Trübungssensoren Schritt Tätigkeit Das Gerät zeigt den aktuellen Messwert der Formazin-Referenzlö- sung an. Geben Sie den tatsächlichen Trübungswert der Referenz- lösung ein. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie das Messergebnis mit „OK“ Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte.
  • Seite 331 21.2 Allgemeines Die Kalibrierung digitaler Sensoren für Desinfektionsmessgrößen (Chlor, Was- serstoffperoxid, Peressigsäure, Ozon, Chlordioxid und Brom) von JUMO erfolgt durch geeignete Vergleichsmessungen in der dem jeweiligen Sensortyp ent- sprechenden Messgröße (z. B. DPD-Methode). Beachten Sie unbedingt auch die Angaben in der Betriebsanleitung des jeweiligen Sensors für Desinfektions- messgrößen bzgl.
  • Seite 332 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen 21.2.1 Kalibriermethoden für Sensoren von Desinfektionsmessgrößen Endwert-Kalibrierung Bei der Endwert-Kalibrierung wird anhand einer Vergleichsmessung (z. B. DPD-Methode) die Steilheit des Sensors kalibriert. Zweipunkt-Kalibrierung Bei der 2-Punkt-Kalibrierung werden Nullpunkt und Steilheit des Sensors kalib- riert. Diese Kalibriermethode bietet die größtmögliche Genauigkeit und ist be- sonders bei Messungen kleiner Konzentrationswerte zu empfehlen.
  • Seite 333 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen Kalibriervoreinstellungen von Sensoren für Desinfektionsmessgrößen In den Kalibriervoreinstellungen werden die Kalibrierroutinen freigegeben, die im jeweiligen Kalibriermenü aufrufbar sein sollen. Nicht freigegebene Kalibrierroutinen sind im Kalibriermenü nicht sichtbar. Weitere Kalibriervoreinstellungen sind in der folgenden Tabelle erklärt. Parameter Einstellmöglichkeiten Erläuterung pH-Kompensation...
  • Seite 334 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen 21.3 Kalibrierroutinen für Desinfetkionsmessgrößen WARNUNG! Beachten Sie unbedingt die Angaben aus den jeweiligen Betriebsanleitungen der verschiedenen digitalen Sensoren für Desinfektionsmessgrößen bzgl. der Kalibrierung. Je nach Sensortyp müssen z. B. Einlaufzeiten eingehalten werden und die Sensoren müssen in einer entsprechenden Armatur eingebaut sein. Nichtbeachtung führt zu falschen Kalibrierwerten und somit zu fehlerhaften Messergebnissen.
  • Seite 335 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen Schritt Tätigkeit Das Gerät zeigt den aktuellen Konzentrationsmesswert der Desin- fektionsmessgröße an. Vom Benutzer müssen hier keine Einga- ben vorgenommen werden. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie mit „OK“. Anzeige des Konzen- trationswertes Anzeige des Konzent- rationswertes bei pH- kompensierter Chlor-...
  • Seite 336 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen Schritt Tätigkeit Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte. Quittieren Sie das Protokoll mit „OK“. Fehlgeschlagene Kalibrierungen werden an dieser Stelle abgebro- chen und verworfen. Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen.
  • Seite 337 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen 21.3.2 Zweipunkt-Kalibrierung WARNUNG! Die Schritte 7 bis 8 sollten sehr zügig ablaufen, da Vergleichsmessung und die Eingabe ihres Ergebnisses zeitnah stattfinden müssen. Schritt Tätigkeit Stellen Sie sicher, dass der zu kalibrierende Sensor in einer geeig- neten Armatur eingebaut ist und vor dem Beginn der Kalibrierung genug Einlaufzeit zur Verfügung hatte.
  • Seite 338 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen Schritt Tätigkeit Das Gerät zeigt den aktuellen Konzentrationsmesswert der Desin- fektionsmessgröße an. Vom Benutzer müssen hier keine Einga- ben vorgenommen werden. Warten Sie eine stabile Messwertanzeige ab und bestätigen Sie mit „OK“. Anzeige des Konzen- trationswertes Anzeige des Konzent- rationswertes bei pH- kompensierter Chlor-...
  • Seite 339 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen Schritt Tätigkeit Es folgt ein zusammenfassendes Protokoll der ermittelten Kali- brierwerte. Quittieren Sie das Protokoll mit „OK“. Fehlgeschlagene Kalibrierungen werden an dieser Stelle abgebro- chen und verworfen. Mit „Ja“ übernehmen Sie die ermittelten Kalibrierwerte und die Kali- brierung wird in das Kalibrierlogbuch eingetragen.
  • Seite 340 21 Kalibrieren bei Desinfektionsmessungen...
  • Seite 341 Gerät und mit dem JUMO PC-Setup-Programm erfolgen. 22.1 Allgemein Mit dem JUMO PC-Setup-Programm können alle Daten der Konfiguration und der Parametrierung offline bearbeitet werden. Komplette Gerätekonfigurationen können in das Gerät geladen werden, aus dem Gerät ausgelesen werden und auf einem PC/Laptop gespeichert werden.
  • Seite 342 22 PC-Setup-Programm 22.2 Installation des JUMO PC-Setup-Programms Hard- und Software-Voraussetzungen Für die Installation und den Betrieb des JUMO PC-Setup-Programms ist ein PC erforderlich, der die folgenden Voraussetzungen erfüllt: • Betriebssystem: Microsoft® Windows 7® und Windows 10® (32-Bit- und 64-Bit-Version) •...
  • Seite 343 Lizenznummer werden automatisch gefüllt. • Vollversion Geben Sie ihren Lizenzschlüssel ein, den Sie von JUMO erhalten haben Bestimmen Sie den Programmordner, in das die Verknüpfungen zum Starten der Soft- ware kopiert werden. Das Verzeichnis für die Programmdateien wird automatisch festge-...
  • Seite 344 Schritt Tätigkeit Klicken Sie die Schaltfläche „installieren“ an und warten Sie, bis die Installation beendet ist. Um die Vollversion installieren zu können, müssen Sie eine entsprechende Lizenz bei JUMO erwerben. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieses Dokuments. HINWEIS! Wird bei der Installation die Option „30-Tage-Testversion“...
  • Seite 345 22 PC-Setup-Programm 22.3.1 Rechte im Setup-Programm Je nach Version und Anmeldung haben die einzelnen Benutzer unterschiedli- che Rechte innerhalb des PC-Setup-Programms. Die Unterschiede sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Demo- Instand- Spezialist Benutzer Version haltung Benutzerrechte Öffnen Speichern, Speichern unter, Löschen undokumentierte Parameter löschen...
  • Seite 346 22 PC-Setup-Programm 22.4 Schnellstart-Agent Installation Bei der Installation des PC-Setup-Programms wird zusätzlich ein Programm mit der Bezeichnung "Schnellstart-Agent" installiert. Dieses Programm wird auto- matisch gestartet und in der Taskleiste von Windows durch ein Symbol ange- zeigt . Beispiel: Schaltfläche „Symbole einblenden“ Taskleiste Verknüpfung des Schnellstart-Agenten...
  • Seite 347 Ist der Autostart inaktiv, d. h. das Symbol ist nicht in der Taskleiste enthalten, kann der Schnellstart-Agent manuell über das Startmenü von Windows gestar- tet werden. Der Schnellstart-Agent befindet sich in der gleichen Programmgrup- pe wie das JUMO PC-Setup-Programm. Schnellstart-Agent beenden Durch Auswahl des Eintrags „Beenden“ wird der Schnellstart-Agenten beendet.
  • Seite 348 22 PC-Setup-Programm 22.5 Programmoberfläche 22.5.1 Elemente der Programmoberfläche (2) (3) Menüleiste Symbolleiste Arbeitsbereich - Navigations- Arbeitsbereich - Anzeigefenster baum Verbindungsstatus Onlinedaten Menüleiste Mit Hilfe der Menüleiste werden die einzelnen Funktionen des PC-Setup-Pro- gramms gestartet. ⇨ Kapitel 22.6 „Menüleiste“, Seite 355 Symbolleiste Die Symbolleiste enthält ausgewählte Funktionen der Menüleiste.
  • Seite 349 22 PC-Setup-Programm Symbolleiste verschieben Der Anwender kann die Position der Symbolleiste verändern: Schritt Tätigkeit Mauszeiger zwischen zwei Symbolgruppen positionieren Linke Maustaste betätigen Symbolleiste bei gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Position ziehen Linke Maustaste loslassen Mögliche Positionen der Symbolleiste sind: •...
  • Seite 350 22 PC-Setup-Programm Onlinedaten Die Funktion "Onlinedaten" stellt aktuelle Prozessdaten im PC-Setup-Pro- gramm dar. Das Onlinedaten-Fenster kann im Menü unter „Fenster“ ein- bzw. ausgeblendet werden. Fenster > Onlinedaten Die Höhe des Fensters lässt sich verändern, indem die Grenze zum Arbeitsbe- reich oder zur Zeile "Verbindungsstatus" mit der linken Maustaste verschoben wird.
  • Seite 351 22 PC-Setup-Programm Bei aktiviertem Anzeigeschutz werden alle Geräteeinstellungen im PC-Setup- Programm beim nächsten Öffnen der Setup-Datei verborgen. Um die Geräteeinstellungen im PC-Setup-Programm wieder einzublenden, doppelklicken Sie auf den Eintrag „Anzeigeschutz“ im Anzeigefenster oder im Navigationsbaum. Geben Sie das Anzeigeschutz-Passwort in den folgenden Di- alog ein.
  • Seite 352 22 PC-Setup-Programm...
  • Seite 353 Neue Datei erzeugen: Datei > Neu Vorhandene Datei öffnen: Datei > Öffnen Der Arbeitsbereich (Navigationsbaum und Anzeigefenster) zeigt die Menüstruk- tur mit den jeweiligen Einstellmöglichkeiten des JUMO AQUIS touch S aus dem JUMO PC-Setup-Programm heraus. Navigationsbaum Anzeigefenster (vollständige Menüstruktur des aufklappbare Übersichten der...
  • Seite 354 22 PC-Setup-Programm Navigationsbaum Durch einen Klick mit der linken Maustaste (einfach) auf den Eintrag „Projekt“ oder auf ein bestimmtes Modul werden die zugehörigen Unterpunkte im Anzei- gefenster dargestellt. Ein Klick auf das Symbol („-“), klappt ein Menü zu, ein Klick auf das Symbol („+“) klappt ein Menü auf. Ein Doppelklick auf einen Eintrag (z.
  • Seite 355 22 PC-Setup-Programm 22.6 Menüleiste Dieses Kapitel beschreibt die Funktionen der Menüleiste. Die Reihenfolge der Unterkapitel entspricht der Anordnung der Menüs in der Menüleiste (von links nach rechts). 22.6.1 Datei-Menü Legt eine neue Setup-Datei im Arbeitsbereich an. Der Anwender kann nach dem Aufruf des Befehls „Neu“...
  • Seite 356 22 PC-Setup-Programm Seitenansicht ... Das Druck-Ergebnis wird auf dem Bildschirm angezeigt. Mehrere Seiten lassen sich anzeigen und die Größe der Darstellung lässt sich ändern. Druckereinrichtung ... Ermöglicht die Veränderung der Drucker-Einstellungen. Bei Programmstart wird immer der Windows-Standarddrucker als aktiver Drucker verwendet. Standardeinstellungen ...
  • Seite 357 22 PC-Setup-Programm 22.6.2 Datentransfer-Menü Verbindung aufbauen ... Öffnet die Geräte-Verbindungsliste. Der Inhalt der Geräte-Verbindungsliste ist projektabhängig. Die Geräte-Verbindungsliste enthält alle Geräte, zu denen mit dem Setup-Programm eine Verbindung aufgebaut werden kann. Geräte lassen sich zur Liste hinzufügen oder aus der Liste entfernen. In der Geräte-Verbind- ungsliste werden auch die Einstellungen für die Verbindung vorgenommen.
  • Seite 358 (USB-Speicherstick) in die geöffnete Setup-Datei. Eine SET-Datei, die zuvor mit einem USB-Speicherstick aus dem Gerät kopiert wurde, kann so zur Bear- beitung mit dem JUMO PC-Setup-Programm geöffnet werden. Näheres zum Laden und Speichern von SET-Dateien über die USB-Schnitt- stelle am Gerät: ⇨...
  • Seite 359 Anmeldung erneuern / Passwort ändern Öffnet ein Fenster zur Aktivierung der Benutzeranmeldung. Nach der Installa- tion des JUMO PC-Setup-Programms werden Benutzername und Passwort beim Programmstart solange nicht abgefragt, bis die Benutzeranmeldung aktiv- iert wurde. Der Anwender ist zunächst als „Spezialist“ mit leerem Passwort an- gemeldet.
  • Seite 360 22 PC-Setup-Programm 22.6.4 Fenster Überlappend Ordnet alle geöffneten Setup-Fenster versetzt an. Um ein Fenster in den Vor- dergrund zu bringen, muss es mit der linken Maustaste angeklickt werden. Untereinander Ordnet alle geöffneten Setup-Fenster untereinander an. Durch einen Klick mit der linken Maustaste in das jeweilige Fenster wird dieses zum aktiven Fenster. Symbole anordnen Ordnet die Symbole aller minimierten Setup-Fenster im unteren Bereich der Programmoberfläche an.
  • Seite 361 22 PC-Setup-Programm 22.6.5 Info Info über Setup Zeigt Informationen zum Setup-Programm an, u. a. die Versionsnummer. Die Versionsnummer ist zum Beispiel beim Kontakt mit der Service-Hotline wichtig. Registrierte Lizenznummern ... Zeigt alle registrierten Lizenznummern und gegebenfalls die aktiven Optionen an. Die Lizenznummern sowie die Information über aktive Optionen sind zum Beispiel beim Kontakt mit der Service-Hotline wichtig.
  • Seite 362 22 PC-Setup-Programm 22.7 Verbindung zum Gerät Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten, eine Verbindung zwischen dem JUMO PC-Setup-Programm und dem Gerät aufzubauen. Eine Verbindung ist möglich über: • LAN-Schnittstelle (HTTP oder HTTP-Proxy) • USB-Schnittstelle HINWEIS! Die USB-Schnittstelle ist nicht für eine dauerhafte Verbindung vorgesehen, da der USB-Stecker wegen fehlender Verriegelung nicht gegen unbeabsichtigtes Herausziehen geschützt ist.
  • Seite 363 22 PC-Setup-Programm Verbindung aufbauen Will der Anwender eine Verbindung aufbauen (oder bei nicht vorhandener Verbindung den Datentransfer starten), öffnet das PC-Setup-Programm die Geräte-Verbindungsliste. Der Anwender muss dann das betreffende Gerät in der Geräte-Verbindungsliste markieren und danach die Schaltfläche „Verbind- ung aufbauen“ betätigen. Soll ein Gerät nicht verbunden werden, ist der jeweil- ige Dialog (Fenster „Geräte-Verbindungsliste“) mit der Schalfläche „Exit“...
  • Seite 364 22 PC-Setup-Programm 22.7.2 Verbindung mit Assistent konfigurieren Der Assistent für Verbindungseinstellungen unterstützt den Anwender beim Konfigurieren einer neuen Verbindung. Der Assistent ist nach dem Öffnen der Geräte-Verbindungsliste immer aktiv (Haken gesetzt). Er wird dann jedesmal gestartet, wenn ein neuer Eintrag zur Geräte-Verbindungsliste hinzugefügt werden soll.
  • Seite 365 22 PC-Setup-Programm Setup-Dialog - Gerät und Art der Verbindung Einstellungen Einstellungs- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglich- keit Geräteversion Auswahl aus Geräteversion des zu verbindenden Ge- Dropdown-Liste rätes ⇨ Kapitel 8.2.4 „Geräteinfo“, Seite 105 Verbindungs- Setup oder Ring- LAN-Schnittstelle (HTTP-Protokoll), voreinstelungen speicher über Verbindung zum Gerät innerhalb eines TCP/IP Intranets (oder VPN)
  • Seite 366 22 PC-Setup-Programm Setup-Dialog - Anmeldung am Gerät Einstellungen Einstellungs- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglich- keit Keine Anmeldung Kontrollkästchen Option aktivieren (Haken setzen), wenn die durchführen Verbindung zum Gerät ohne Anmeldung er- folgen soll. Ohne Anmeldung stehen möglicherweise einige Funktionen nicht zur Verfügung.
  • Seite 367 22 PC-Setup-Programm Setup-Dialog - TCP/IP-Port-Einstellungen Dieser Dialog ist abhängig von der gewählten Verbindungsvoreinstellung. Die Abbildung zeigt den Fall „Setup oder Ringspeicher über HTTP-Proxy“. Mit Aus- nahme der Parameter „Proxy“ und „Proxy-Port“ gilt die Beschreibung auch für den Fall „Setup oder Ringspeicher über TCP/IP“. Einstellungen Einstellungs- Auswahl/...
  • Seite 368 22 PC-Setup-Programm Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Weiter“ öffnet der Assistent den näch- sten Setup-Dialog. Setup-Dialog - Übersicht der Einstellungen Zum Abschluss der Konfiguration erhält der Anwender eine Übersicht der Ein- stellungen. Wurde die Verbindungsvoreinstellung „Verbindung über USB“ gewählt, erscheint diese Übersicht direkt nach dem Dialog „Anmeldung am Gerät“, da für die USB-Verbindung normalerweise keine Einstellungen erforder- lich sind oder nur ein Gerät desselben Typs angeschlossen ist.
  • Seite 369 22 PC-Setup-Programm Setup-Dialog - Einstellungen der USB-Schnittstelle des PC Sind mehrere Geräte über USB-Schnittstelle angeschlossen , muss hier ein Ge- rät ausgewählt werden. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Prüfkriterien aktivieren, so dass die Verbindung zum Gerät nur bei erfolgreicher Prüfung her- gestellt wird.
  • Seite 370 22 PC-Setup-Programm Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Fertigstellen“ wird der Assistent beendet und die neue Verbindung in die Geräte-Verbindungsliste eingetragen. Setup-Dialog - Übersicht der Einstellungen Zum Abschluss der Konfiguration erhält der Anwender eine Übersicht der Ein- stellungen. Eine fehlerhafte Einstellung kann korrigiert werden, indem der An- wender über die Schaltfläche „Zurück“...
  • Seite 371 22 PC-Setup-Programm 22.7.3 Verbindung ohne Assistent konfigurieren Der Assistent kann in der Geräte-Verbindungsliste deaktiviert werden (Haken entfernen). ⇨ Kapitel 22.7.1 „Geräte-Verbindungsliste“, Seite 362 Der Anwender wird bei der Konfiguration nicht - wie bei aktivem Assistenten - zum jeweils nächsten Schritt geführt, sondern muss die einzelnen Schritte der Konfiguration selbst auswählen.
  • Seite 372 22 PC-Setup-Programm Schritt Tätigkeit Einstellungen für Protokoll und Schnittstelle vornehmen und auf OK klicken. Gegebenenfalls zuvor auf die Schaltfläche „Erwei- tert...“ klicken, um erweiterte Einstellungen für die Kommunikation durchzuführen. Alle zuvor geöffneten Setup-Dialoge (Fenster) durch einen Klick auf die Schaltfläche „OK“ schließen. Wenn der letzte Setup-Dialog geschlossen wurde, wird die neue Verbindung in die Geräte-Ver- bindungsliste eingetragen.
  • Seite 373 22 PC-Setup-Programm 22.7.4 Gerätesuche im Netzwerk Diese Funktion unterstützt den Anwender bei der Auswahl der IP-Adresse oder des Host-Namens für das betreffende Gerät. Im Dialog zur Eingabe der IP-Adesse bzw. des Host-Namens befindet sich rechts neben dem Eingabefeld die Schalfläche „Suchen“. Durch einen Klick auf diese Schaltfläche werden alle im lokalen Netzwerk in Frage kommenden Geräte automatisch gesucht und in einer Liste aufgeführt.
  • Seite 374 22 PC-Setup-Programm Das betreffende Gerät kann mit dem Mauszeiger markiert (Klick auf die Zeile) und durch OK übernommen werden (oder durch Doppelklick auf die Zeile). Dadurch wird der Host-Name (DNS-Name) in das Eingabefeld eingetragen. Mit der Funktion „Hostname prüfen und wandeln“ kann die IP-Adresse ermittelt und in das Eingabefeld übernommen werden (ggf.
  • Seite 375 22 PC-Setup-Programm 22.8 Gerät einstellen mit dem JUMO PC-Setup-Programm 22.8.1 Identifikation Geräteausführung bestimmen Hier können alle Konfigurationsdaten und die Hardwarebestückung eines ange- schlossenen bzw. über Netzwerk erreichbaren Gerätes ausgelesen und ange- zeigt werden. Außerdem die Hardwarebestückung eines Gerätes manuell angegeben werden, um eine Setup-Datei für ein nicht angeschlossenes Gerät (z.
  • Seite 376 22 PC-Setup-Programm Nachdem Sie das gewünschte Gerät ausgewählt haben und auf die Schaltflä- che „Weiter“ geklickt haben, wird die grafische Übersicht der Optionsplatinenbe- stückung geöffnet. Wenn die „Benutzerdefinierte Einstellung“ ausgewählt wurde, kann die gewünschte Optionsplatinenbestückung für die Setup-Datei hier von Hand erstellt werden. Hierzu werden die gewünschten Optionsplatinen- symbole aus der oberen Menüleiste per Drag and Drop auf die gewünschten grün markierten Optionssteckplätze gezogen.
  • Seite 377 Einstellungsdialog des Anschlussplans aktiviert, werden diese Datei-Infos dort angezeigt und können hier auch editiert werden. 22.8.2 Konfigurieren und Parametrieren Alle Parameter der Konfigurationsebene und der Parameterebene können so- wohl am Gerät selber, als auch mit dem JUMO PC-Setup-Programm eingestellt werden. ⇨ Kapitel 10 „Konfigurieren“, Seite 145 ⇨...
  • Seite 378 22 PC-Setup-Programm Zeichentabelle für Passwörter In den Zeichentabellen 5 bis 16 können Zeichen für die Benutzeranmeldung hinzugefügt bzw. verändert werden. Die Zeichentabellen 1 bis 4 können nicht verändert werden. Auswahlfeld Kategorie Visualisierung des Tastaturlayouts im Gerätemenü Eingabefeld für Zeichensatz Überschrift Zeichensatz für die Beschriftung der Registerkarte im Gerätemenü...
  • Seite 379 22 PC-Setup-Programm öffentliche Rechte konfigurieren Hier werden die Zugriffsrechte für alle Bediener ohne Benutzeranmeldung ein- gestellt. Einstellungen aufrufen: Nur Setup > Benutzerliste > öffentliche Rechte...
  • Seite 380 22 PC-Setup-Programm Benutzerrechte konfigurieren Hier werden die Benutzerrechte des jeweiligen Benutzerkontos eingestellt. Zur Ausübung der jeweiligen Benutzerrechte ist eine entsprechende Benutzeran- meldung erforderlich. ⇨ Kapitel 8.1.1 „Passwörter und Benutzerrechte“, Seite 87 ⇨ Kapitel 8.2.1 „An-/Abmeldung“, Seite 101 Einstellungen aufrufen: Nur Setup > Benutzerliste > Rechte 22.8.4 Ländereinstellungen Die Ländereinstellungen (Sprache und länderspezifische Einstellungen wie Da-...
  • Seite 381 22 PC-Setup-Programm Einstellungs- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit Kennung keine Eingabe möglich Interne Kennung (nur für Servicezwecke zur Identifikation wird automatisch vergeben der Sprache) Sprache werkseitig eingestellten Text Bezeichnung der Sprache verwenden oder anderen Text eingeben Datumsformat TTMMJJJJ Anzeigeformat des Datums MMTTJJJJ JJJJMMTT Dezimalzeichen folgende Zeichen sind...
  • Seite 382 22 PC-Setup-Programm Schaltfläche Sprache Mit der Schaltfläche „Sprache“ können Sprachen erstellt, editiert und gelöscht werden. Neue Sprachen können auf der Basis bereits vorhandener Sprachen erstellt werden. Als Vorlage für neue Sprachen können im geöffneten Setup verfügbare Sprachen sowie Sprachen aus Bibliotheken herangezogen werden. Es ist au- ßerdem möglich verfügbare Sprachen einer gespeicherten Setup-Datei als neue Sprache zu importieren.
  • Seite 383 22 PC-Setup-Programm aus einer Sprache der aktuellen Bibliothek (interne Bibliothek des JUMO PC-Setup-Programms) Schritt Tätigkeit Ländereinstellungen öffnen: Nur Setup (Doppelklick) > Ländereinstellungen (Doppelklick) aktuelle Bibliothek öffnen: Schaltfläche „Sprache“ > Neue Sprache > Aus aktueller Bibliothek Häkchen im Kontrollkästchen der gewünschten Sprache setzen und übernehmen...
  • Seite 384 22 PC-Setup-Programm Sprachen bearbeiten HINWEIS! Standardsprachen können nicht bearbeitet werden. Mit dem JUMO PC-Setup-Programm können nur Sprachen bearbeitet werden, die vom Anwender erstellt wurden. ⇨ Kapitel „Neue Sprache erstellen“, Seite 382 Die folgende Abbildung zeigt auf der linken Seite die Texte der Ausgangs- sprache und auf der rechten Seite die Texte der Zielsprache.
  • Seite 385 22 PC-Setup-Programm Symbolleiste Über die Symbolleiste stehen dem Anwender verschiedene Funktionen für die Textbearbeitung zur Verfügung. Erklärung Schaltfläche Text suchen Text durch anderen Text ersetzen Filter verwenden, um die Anzahl der Texte in der Liste zu reduzieren Texte alphabetisch sortieren Text-ID anzeigen (anstelle der Zeilennummer) Text als „nicht bearbeitet“...
  • Seite 386 22 PC-Setup-Programm 22.8.5 Gerätezeichensatz Bei der Erstellung einer neuen Sprache können auch die Zeichen festgelegt werden, die am Gerät für Texteingaben zur Verfügung stehen (virtuelle Tasta- tur). Eingabefeld für Zeichenauswahl Die Zeichen, die hier eingegeben werden, bietet die virtuelle Tastatur auf dem Gerät später beim Betätigen der entsprechenden Taste zur Aus- wahl an.
  • Seite 387 22 PC-Setup-Programm Um den Zeichensatz der Gerätetastatur zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: Schritt Tätigkeit Virtuelle Taste im Feld „Zeicheneingabe“ mit der linken Maustaste ankli- cken (Beispiel: „+“). Im Textfeld erscheinen die Zeichen, mit denen die Taste belegt ist. Das erste Zeichen von links entspricht der Tastenbe- schriftung.
  • Seite 388 22.8.6 Anwenderebenen Die benutzerdefinierten Parameter- und Einstellungslisten der Anwenderebe- nen werden in diesem Menü des JUMO PC-Setup-Programms erstellt. Als Be- zeichnung für eine Anwenderebene kann mit dem Konfigurationspunkt „Quelle der Bezeichnung“ zwischen der eigenen Bezeichnung der jeweiligen Anwender- ebene (Konfigurationspunkt „Bezeichnung Ebene“) und der Bezeichnung eines auswählbaren Analogsignals (Konfigurationspunkt „Signal Bezeichnung“) ge-...
  • Seite 389 Mathematikformeln müssen mit dem JUMO PC-Setup-Programm erstellt wer- den. Beim Datentransfer zum Gerät wird die Formel dann zusammen mit dem Setup in den JUMO AQUIS touch S geladen. Für Formeln, die bereits in das Ge- rät geladen wurden, können die Konfigurationsdaten unterhalb des Formelein- gabefeldes alternativ auch am Gerät eingestellt werden.
  • Seite 390 Logikformeln müssen mit dem JUMO PC-Setup-Programm erstellt werden. Beim Datentransfer zum Gerät wird die Formel dann zusammen mit dem Setup in den JUMO AQUIS touch S geladen. Für Formeln, die bereits in das Gerät ge- laden wurden, kann die Bezeichnung unterhalb des Formeleingabefeldes und die Konfiguration des Alarms alternativ auch am Gerät eingestellt werden.
  • Seite 391 Wertetabellen bzw. Formeln für die kundenspezifische Linearisierung müssen mit dem JUMO PC-Setup-Programm erstellt werden. Beim Datentransfer zum Gerät wird die Linearisierung zusammen mit dem Setup in den JUMO AQUIS touch S geladen. Nachdem die Linearisierungen in das Gerät geladen wurden, können sie bei der Konfiguration folgender Arten von Analogeingängen verwen-...
  • Seite 392 22 PC-Setup-Programm Symbol-Schaltflächen Stützwerte-Tabelle „Zeile einfügen“ fügt einer neuen Zeile über der markierten Zeile „Zeile löschen“ löscht die markierte Zeile aus der Stützwerte-Tabelle „Tabelle Löschen“ löscht alle Einträge in der Stützwerte-Tabelle „Formel generieren“ erzeugt eine Näherungsformel aus den Werten der Stützwer- te-Tabelle Zeilen werden durch Anklicken der Zeilennummern markiert.
  • Seite 393 22 PC-Setup-Programm Einstellungen der kundenspezifischen Linearisierungen 1 bis 8 Einstellungspunkt Auswahl/ Erläuterung Einstellmöglichkeit Bezeichnung bis zu 20 Zeichen Text Benennung der Linearisierung Art der Linearisierung Stützwerte Art der Eingabe von Linearisierungsdaten Formel Die kundenspezifische Linearisierung kann als Wertetabelle mit diskreten Wertepaaren oder als Formel (Polynom 4.
  • Seite 394 22 PC-Setup-Programm 22.8.10 Puffersatztabellen Im JUMO AQUIS touch S sind 3 Puffersatztabellen angelegt. Puffersatztabellen werden für die Kalibrierung von pH-Sensoren mit automati- scher Puffererkennung benötigt. ⇨ Kapitel 13 „Kalibrieren einer pH-Messkette“, Seite 255 Diese Puffersatztabellen können hier beliebig verändert werden.
  • Seite 395 22 PC-Setup-Programm 22.8.11 Prozessbilder Im JUMO AQUIS touch S können im Bedienring bis zu 8 „Prozessbilder“ ange- legt werden, um eine dynamische Übersichtsanzeige einer Anlage oder eines Prozesses zu gestalten. Prozessbilder müssen mit dem JUMO PC-Setup-Pro- gramm erstellt und zusammen mit der Konfiguration in den JUMO AQUIS touch S geladen werden.
  • Seite 396 22 PC-Setup-Programm Prozessbild-Editor Prozessbilder für den JUMO AQUIS touch S müssen mit dem JUMO PC-Setup- Programm erstellt werden. Diese werden dann beim Übertragen des Setups vom PC in das Gerät mit übertragen. Bezeichnung des Prozessbildes (wird in der Titelleiste des Prozessbildes eingeblendet) Einstellung der Hintergrundfarbe des Prozessbildes Schaltflächen zum Bearbeiten von Objekten des Prozessbildes...
  • Seite 397 22 PC-Setup-Programm Schaltflächen des Prozessbild-Editors „Ausschneiden“ markiertes Objekt in die Zwischenablage kopieren und aus der Liste löschen „Kopieren“ markiertes Objekt in die Zwischenablage kopieren „Einfügen“ fügt ein Objekt aus der Zwischenablage in die markierte Lis- tenposition ein, das markierte Objekt und alle Objekte unter- halb werden dabei nach unten verschoben „Neu“...
  • Seite 398 22 PC-Setup-Programm Vorschau Die Schaltfläche „Vorschau“ im Prozessbild-Editor öffnet die Vorschau. Hier kann das Prozessbild in der Entwurfsansicht betrachtet werden. Das Prozess- bild wird so angezeigt, wie es später am Gerät zu sehen ist. Per Drag and Drop können Objekte verschoben werden. Durch Ziehen an den Ecken und Rändern kann die Größe von Objekten verändert werden.
  • Seite 399 22 PC-Setup-Programm „Verschieben“ öffnet ein Fenster mit Pfeil-Buttons zum schrittweise ver- schieben von Objekten Einzelpfeil: Verschiebung um 1 Pixel Doppelpfeil: Verschiebung um 10 Pixel „links Ausrichten“ richtet mehrere gleichzeitig markierte Objekte an der linken Kante des zuerst markierten Objektes aus „rechts Ausrichten“...
  • Seite 400 22 PC-Setup-Programm Hintergrund Die nächste Ebene vor der Hintergrundfarben-Ebene ist für den Hintergrund re- serviert. Hier kann aus der Bilderliste ein beliebiges Bild ausgewählt und vor der Hintergrundfarben-Ebene angezeigt werden. Benutzerdefinierte Bilder können in die Bilderliste importiert werden. Die Bilder müssen im Bitmap-Format angelegt sein.
  • Seite 401 22 PC-Setup-Programm Bilder importieren/exportieren Schritt Tätigkeit Rufen Sie die Bilderliste auf Nur Setup > Prozessbilder > Registerkarte „Prozessbild 1“ > Schaltfläche „Hintergrund“ > Schaltfläche „Bilderliste“ Importieren: Markieren Sie ein Bild in der Liste, das Sie mit dem neuen über- schreiben möchten und klicken Sie die Schaltfläche „Ersetzen“ an. Exportieren: Markieren Sie ein Bild in der Liste, das Sie exportieren möchten und klicken Sie die Schaltfläche „Exportieren“...
  • Seite 402 22 PC-Setup-Programm Objekte In der Objektliste des Prozessbild-Editors stehen 100 leere Objekte zur Verfü- gung. Durch Doppelklick auf einen Eintrag oder Anklicken der Schaltfläche „Be- arbeiten“ im Prozessbild-Editor öffnet sich ein Dialog zur detaillierten Konfiguration, Gestaltung und Formatierung des entsprechenden Objektes. Zur Übersicht werden in der Liste für jedes Objekt die Abmessung, Position im Pro- zessbild, Typ und Sichtbarkeit eingeblendet.
  • Seite 403 22 PC-Setup-Programm Analogsignale: Der numerische Wert eines Analogsignals wird im Prozessbild angezeigt. Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt Einstellmöglichkeit Sichtbar Häkchen in Setzen des Häkchens: Objekt wird angezeigt Kontrollkästchen leeres Kontrollkästchen: Objekt ausgeblendet X-Position 0 bis 315 Pixel X-Koordinate der linken oberen Ecke des Pikto- gramms Y-Position 0 bis 181 Pixel...
  • Seite 404 22 PC-Setup-Programm Digitalsignale: Einem Binärsignal werden zwei Klartexte zugeordnet. In Abhängigkeit von des- sen Binärwert wird jeweils einer von beiden Klartexten eingeblendet. Beispiel: Ein Hand- / Automatikumschalter soll visualisiert werden. Je nach Schalterstellung wird entweder der Text „Handbetrieb“ oder „Automatikbetrieb“ angezeigt.
  • Seite 405 22 PC-Setup-Programm Universelle Anzeige: Anzeige von Konfigurationseinstellungen wie z. B. Einheiten oder Bezeichnern einer internen Analogsignalquelle des JUMO AQUIS touch S. Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt Einstellmöglichkeit Sichtbar Häkchen in Setzen des Häkchens: Objekt wird angezeigt Kontrollkästchen leeres Kontrollkästchen: Objekt ausgeblendet...
  • Seite 406 22 PC-Setup-Programm Text: Klartext zur Beschriftung von Visualisierungselementen. Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt Einstellmöglichkeit Sichtbar Häkchen in Setzen des Häkchens: Objekt wird angezeigt Kontrollkästchen leeres Kontrollkästchen: Objekt ausgeblendet X-Position 0 bis 315 Pixel X-Koordinate der linken oberen Ecke des Pikto- gramms Y-Position 0 bis 181 Pixel Y-Koordinate der linken oberen Ecke des Pikto-...
  • Seite 407 22 PC-Setup-Programm Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt Einstellmöglichkeit Farbe Auswahl aus nur bei Rechtecken: Farbpalette Füllfarbe des Rechtecks (transparent für Objekte) Rahmenform kein Auswahl eines Rahmenformats dünn dick erhöht vertieft Bargraph: Senkrechte oder waagerechte Balkenanzeigen zur Visualisierung von analogen Werten. Konfigu- Auswahl/ Erläuterung rationspunkt...
  • Seite 408 22 PC-Setup-Programm Beispiel: Dem Beispiel-Prozessbild vom vorherigen Kapitel (Kapitel „Hinter- grund“, Seite 400) wurden nun noch Objekte hinzugefügt. Ventile und Pumpen werden durch Piktogramme dargestellt. Zwei Analoganzeigen dienen als Prozesswertanzeige.
  • Seite 409 Der JUMO AQUIS touch S kann für den ereignisgesteuerten Versand von E- Mail-Benachrichtigungen konfiguriert werden. Bis zu 5 E-Mail-Vorlagen können im JUMO AQUIS touch S hinterlegt werden. Der Versand der E-Mails wird durch eine steigende Flanke des Binärsignals im Feld „Alarm-Signal“ ausgelöst.
  • Seite 410 22 PC-Setup-Programm SMTP-Server: Dient zum Absenden von E-Mails. Die Berechtigung zum Absenden über ein Mailkonto muss in vielen Netzwerken erst durch ein vorheriges Einloggen am korrespondierenden POP3-Server freigeschaltet werden. Proxy: Dient als Gateway vom lokalen Firmennetzwerk zum weltweiten Internet. Hier findet auch die Umsetzung von "lokalen"...
  • Seite 411 22 PC-Setup-Programm E-Mail-Vorlagen einstellen Einstellungen aufrufen: Nur Setup > E-Mail (Doppelklick) > Registerkarte „E-Mail 1 bis 5“ Die folgende Tabelle erläutert die Einstellungen für den ereignisgesteuerten E- Mail-Versand. Konfigurations- Auswahl/ Erläuterung punkt Einstellmöglichkeit E-Mail-Adressen Eingabe einer gültigen E- Bis zu 3 E-Mail-Adressen können pro E-Mail- 1 bis 3 Mail-Adresse Vorlage angegeben werden, an welche die je-...
  • Seite 412 22 PC-Setup-Programm E-Mail-Server einstellen Für den Versand der Nachrichten müssen Sie die Daten der E-Mail-Server ihres E-Mail-Dienst-Anbieters angeben. Rufen Sie dazu die Servereinstellungen auf, und tragen Sie die Daten hier ein. Die Servereinstellungsdaten erhalten Sie von Ihrem E-Mail-Dienstanbieter oder Netzwerkadministrator. Aufruf des Dialoges zu den Servereinstellungen: Nur Setup >...
  • Seite 413 22 PC-Setup-Programm HINWEIS! Es muss ein Mail-Server eingetragen werden, der sich im Firmen-Netzwerk be- findet (nicht im Internet bzw. ohne Proxy-Adressierung erreichbar)! Dieser Mail-Server sollte in der Lage sein, E-Mails auch in das Internet weiterzuleiten.
  • Seite 414 22 PC-Setup-Programm Ablauf des Sendens einer E-Mail über Internet Um den Prozess des E-Mail-Versandes besser zu verstehen und ggf. Fehler in der Konfiguration von E-Mail-Servern und Ethernet zu beheben, ist im Folgen- den eine grafische Darstellung der Abläufe dargestellt. Bedingungen für E-Mail Senden erfüllt? Aktuelle eigene...
  • Seite 415 22 PC-Setup-Programm Überprüfung der E-Mail-Funktion Die Funktionstüchtigkeit des E-Mail-Versandes kann in der Ereignisliste über- prüft werden. Wird eine E-Mail erfolgreich verschickt, erfolgt ein entsprechender Eintrag in die Ereignisliste. Auch im Fehlerfall erfolgen Einträge in die Ereignis- liste, die bei der Diagnose hilfreich sind. ⇨...
  • Seite 416 Kapitel 8.7 „Online-Visualisierung“, Seite 135 HINWEIS! Das Erstellen von Websites erfordert entsprechende Kenntnisse über Website-Programmierung und Spezifikationen des Webservers im JUMO AQUIS touch S. In der Konfiguration des Webserver können kundenspezifische Websites impor- tiert werden. Zur Bearbeitung einer bereits hinterlegten Website kann diese ex- portiert werden.
  • Seite 417 22 PC-Setup-Programm (2) (3) Schaltfläche „Web importieren“ Schaltfläche „Web exportieren“ Schaltfläche „Web löschen“ Fenster mit Baumansicht der hinterlegten Website Schaltfläche „HTML-Tags“ öffnet einen Dialog zum kopieren der IDs interner Daten aus dem Gerätespeicher Diese IDs werden zur Abfrage der internen Daten aus dem Web- Dokument benötigt.
  • Seite 418 Medien mit nicht linearen Temperaturkoeffizienten. TK- Kurven werden normalerweise durch Kalibrierungen ermittelt und im Gerät ge- speichert. Bei Bedarf können diese mit dem JUMO PC-Setup-Programm editiert und im Gerät hinterlegt werden. Im Dialog für „TK-Kurve“ finden Sie für jeden Leitfähigkeitsmesseingang, der mit TK-Kurve als Kompensationsmethode kon-...
  • Seite 419 Kapitel 12.3 „Kalibrierlogbuch“, Seite 251 22.9.3 Verbindungsliste digitaler Sensoren Wenn der JUMO AQUIS touch S ausgetauscht werden muss (z. B. durch einen Gerätedefekt) und eine Sicherung der Konfiguration als Setup-Datei vorliegt, kann die Konfiguration wieder in das neue Gerät übertragen werden. Die ur- sprüngliche Verlinkung der digitalen Sensoren mit den entsprechenden Eingän-...
  • Seite 420 Vorgehensweise zum Verlinken digitaler Sensoren nach einem Gerätetausch: Schritt Tätigkeit Laden Sie mit dem JUMO PC-Setup-Programm die ursprüngliche gesicherte Konfiguration wieder in das Gerät. Betätigen Sie die Schaltfläche „Drucken“ oder Datei > Drucken Wählen Sie in der Druckauswahl „Verbindungsliste Digitale Senso- ren“...
  • Seite 421 22.10 Online-Parameter Zum Einstellen von Online-Parametern im Gerät greift die Software direkt auf den Gerätespeicher zu. Das Gerät muss also mit dem PC, auf dem das JUMO PC-Setup-Programm installiert ist, per USB oder Ethernet verbunden sein, und eine Verbindung zwischen dem JUMO PC-Setup-Programm und Gerät muss hergestellt sein.
  • Seite 422 ⇨ siehe Kapitel 10.20 "Ethernet" Seite 224 HINWEIS! Im JUMO PC-Setup-Programm werden die Ethernet-Einstellungen in den Online-Parametern eingestellt. Vom PC aus kann die IP-Konfiguration des Gerätes auch geändert werden, wenn PC und Gerät per Ethernet verbunden sind. In diesem Fall kann eine Än- derung der IP-Adresse oder Subnetzmaske zur Trennung der PC-Geräte-Ver-...
  • Seite 423 Wenn Sie einen Typenzusatz der Gerätesoftware erwerben möchten, müs- sen Sie eine geräte- und optionsspezifische Codenummer erzeugen und zu JUMO schicken. Anhand dieser Codenummer stellt JUMO Ihnen dann den Freischaltcode zur Verfügung, mit dem Sie die gewünschte Option freischal- ten können.
  • Seite 424 Beim Aufruf von „Abgleichen / Testen“ nehmen die Ausgänge undefinierte Zu- stände an. „Abgleichen und Testen“ darf daher nicht im laufenden Betrieb einer Anlage, die vom JUMO AQUIS touch s gesteuert wird, aufgerufen werden. Unter „Abgleichen / Testen“ findet man zahlreiche Testfunktionen, die im „Gerä- temenü“...
  • Seite 425 22 PC-Setup-Programm Analogeingänge Hier können die Analogeingänge des Gerätes auf Funktion geprüft werden. Für einen korrekten Test eines Analogeingangs muss neben der Auswahl des Analogeingangs und der Signalart auch die Netzfrequenz des Geräte- anschlusses eingestellt werden. Durch Betätigen der Schaltfläche „Testen“ wird ein Anschlussplan für das Testsignal angezeigt.
  • Seite 426 22 PC-Setup-Programm Analogausgänge Hier können die Analogeausgänge des Gerätes auf Funktion geprüft werden. Für den ausgewählten Ausgang und die eingestellte Signalart kann im Feld „Sollwert“ ein gewünschter Ausgangswert angegeben werden. Durch Betätigen der Schaltfläche „Testen“ wird der Testlauf gestartet. Während des Testlaufs wird ein Fenster zur Kontrolle des Ausgangssignals angezeigt.
  • Seite 427 22 PC-Setup-Programm Binärausgänge Hier können die Binärausgänge des Gerätes auf Funktion geprüft werden. Durch Setzen der Häkchen in den Optionsfeldern, werden die Binärausgänge am Gerät mit dem PC-Setup-Programm manuell gesteuert. Mit den Schalt- flächen „Alle setzen“ und „Alle löschen“ können sämtliche Binärausgänge auf einmal ein- bzw.
  • Seite 428 22 PC-Setup-Programm Binäreingänge Hier können die Binäreingänge des Gerätes auf Funktion geprüft werden. Mit der Schaltfläche „Permanent lesen“ wird ein zeitlich andauender Testlauf ge- start, der mit der Schaltfläche „Anhalten“ wieder gestoppt werden kann. Wäh- rend dieses Testlaufs werden die Binärwerte der Eingänge kontinuierlich aus dem Gerät ausgelesen und durch die Häkchen in den Optionsfeldern angezeigt.
  • Seite 429 Batterie-Voralarm angezeigt. Wenn die Batterie leer ist, wird ein Batterie-Alarm angezeigt. Die Batterie muss rechtzeitig gewechselt wer- den, bevor sie leer ist. Die Batterie muss durch den JUMO Service gewechselt werden! Schicken Sie das Gerät in diesem Fall ein! Touch In dieser Ansicht kann die Touchscreen-Kalibrierung (vgl.
  • Seite 430 22 PC-Setup-Programm...
  • Seite 431 23 Technische Daten 23.1 Analogeingänge Basisteil 23.1.1 Temperaturmesseingang (IN 4) Fühler-/Signalart Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs temperatur- einfluss  0,05 % vom  50 ppm/K Pt100 DIN EN 60751 2-Leiter/3-Leiter -200 bis +850 °C  0,1 % vom MB  50 ppm/K Pt1000 DIN EN 60751 2-Leiter/3-Leiter -200 bis...
  • Seite 432 23 Technische Daten 23.1.2 Temperaturmesseingang (IN 5) Fühler-/Signalart Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs temperatur- einfluss  0,05 % vom  50 ppm/K Pt100 DIN EN 60751 2-Leiter/3-Leiter -200 bis +850 °C  0,1 % vom MB  50 ppm/K Pt1000 DIN EN 60751 2-Leiter/3-Leiter -200 bis +850 °C...
  • Seite 433 23 Technische Daten 23.2 Analogeingänge Optionsplatinen 23.2.1 Universaleingang (IN 11, IN 12) Fühler-/Signalart Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs temperatur- einfluss  0,05 % vom  50 ppm/K Pt100 DIN EN 60751 2-Leiter/3-Leiter -200 bis +850 °C  0,1 % vom MB ...
  • Seite 434 23 Technische Daten 23.2.3 Analyseeingang: CR (Leitfähigkeit konduktiv) Einheiten µS/cm mS/cm k × cm M × cm Anzeigebereiche 0,0000 bis 9,9999 00,000 bis 99,999 000,00 bis 999,99 0000,0 bis 9999,9 00000 bis 99999 Temperaturkompensation TK linear, natürliche Wässer DIN EN 27888, natürliche Wässer mit erweitertem Bereich, ASTM D-1125-95 für neutrale (NaCl), saure (HCl) und alkali- sche (NaOH) Verunreinigungen...
  • Seite 435 23 Technische Daten 23.2.4 Analyseeingang: Ci (Leitfähigkeit induktiv) Einheiten µS/cm mS/cm Mess-/Anzeigebereiche 0,0000 bis 9,9999 00,000 bis 99,999 000,00 bis 999,99 0000,0 bis 9999,9 00000 bis 99999 Temperaturkompensation TK linear TK-Kurve natürliche Wässer natürliche Wässer mit erweitertem Temperaturbereich NaOH 0 bis 12 % NaOH 25 bis 50 % 0 bis 25 % 36 bis 82 %...
  • Seite 436 23 Technische Daten 23.2.5 Temperaturkompensationen Kompensationsart Kompensationsbereich TK-linear -50 bis +250 °C TK-Kurve -50 bis +250 °C -50 bis +250 °C natürliche Wässer gemäß DIN EN 27888 0 bis 36 °C natürliche Wässer mit erweitertem 0 bis 100 °C Temperaturbereich ASTM D-1125-95 (neutrale, alkalische 0 bis 100 °C und saure Verunreinigungen)
  • Seite 437 23 Technische Daten 23.2.6 Messkreisüberwachung Optionsplatinen Eingang/Sensor Messbereichs- Kurzschluss/ Leitungsbruch Besonder- unter-/-über- Sensorbruch heiten schreitung pH-Wert (Glaselektrode) ja konfigurierbare konfigurierbare Impedanzmes- Impedanzmes- sung sung pH-Wert (ISFET) nein nein Leitfähigkeit konduktiv nein konfigurierbar nur bei 4-Leiterschal- tung Leitfähigkeit induktiv nein nein Universaleingang bei nein nein...
  • Seite 438 Diese Angabe ist nur relevant, wenn in der Konfiguration unter dem Punkt „Kontakt“ die externe Spannungsquelle gewählt wird. Die Speisung von Sensoren und Messumformern sollte aus den Span- nungsversorgungsausgängen des JUMO AQUIS touch S erfolgen. Ein extern gespeistes Spannungs- signal darf maximal eine Spannung von 28 V haben.
  • Seite 439 23 Technische Daten 23.7 Binärausgänge Optionsplatinen Optionskarte Schaltausgang Strombelast- Kontaktlebens- Besonderheiten barkeit bei dauer ohmscher Last Relaisausgang 2-fach- 2 Schließer 3 A bei 150000 Schließer AC 250 V Schaltspiele Relaisausgang 1-fach- 1 Wechsler Wechselkontakt Halbleiterrelais Triac Schaltausgang 1 A bei verschleißfrei mit Triac AC 230 V...
  • Seite 440 23 Technische Daten 23.9 Spannungsversorgungsausgänge Netzteilplatine Bezeichnung Ausgangsspannung Gesamtstrom- Anschluss belastbarkeit PWR OUT AC 110 bis 240 V +10/-15 %; Federzugklem- 48 bis 63 Hz oder AC/DC 20 bis 30 V; 48 bis 63 Hz Die Summe der Ausgangsströme beider Anschlüsse des PWR OUT darf die Gesamtstrombelastbarkeit nicht überschreiten.
  • Seite 441 Baudraten oberhalb von 9600 werden nur von JUMO-tecLine-Sensoren und JUMO Sensoren mit JUMO- digiLine-Elektronik unterstützt. JUMO-ecoLine-Sensoren unterstützen nur eine Baudrate von 9600. Für Sensoren des Typs JUMO ecoLine O-DO ist die Abtastrate einstellbar (1 bis 999 s). Sensoren des Typs JUMO ecoLine NTU haben eine feststehende Abtastrate von 1 s.
  • Seite 442 Modbus TCP/IP ermöglicht die Kommunikation von Modbus-Teilnehmern über ein LAN, sofern diese an das LAN angebunden sind (z. B. durch Gateways). Zur Konfiguration einer Modbus- Kommunikation benötigen Sie die Schnittstellenbeschreibung des JUMO AQUIS touch S. Für die IP-Konfiguration ziehen Sie bitte Ihren Netzwerkadministrator oder einen IT-Fachmann zu Rate.
  • Seite 443 (optional auslesen tick Typ A Geräteeinstellungen lesen/schreiben, Service-Daten spei- chern Gerätesoftware upda- USB-Device-Schnitt- Geräteeinstellung per JUMO PC-Setup- USB-Port stelle PC-Setup-Programm, Programm, Typ Mini-B Messdaten auslesen, JUMO PCC/ archivieren, auswerten PCA3000- Software Zur Nutzung ist die USB-Host-Einbaubuchse erforderlich (siehe Kapitel 4.2 „Bestellangaben“, Seite 25, Typenzusatz 269).
  • Seite 444 23 Technische Daten 23.12 Elektrische Daten Spannungsversorgung AC 110 bis 240 V +10/-15 %; 48 bis 63 Hz oder (Schaltnetzteil) AC/DC 20 bis 30 V; 48 bis 63 Hz elektrische Sicherheit nach DIN EN 61010, Teil 1 Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 max.
  • Seite 445 23 Technische Daten 23.14 Gehäuse geografische Höhe für den maximal 2000 m über NN Betrieb Gehäuseart Aufbaugehäuse aus Kunststoff (ABS) nur zur Verwendung in Innenräumen Materialien Schrauben Klemmenraumabdeckung: Edelstahl 1.4567 Montageplatte: Edelstahl 1.4301 Abmessung 301,5 mm × 283,2 mm × 120,5 mm Umgebungstemperatur -5 bis +50 °C bei Geräteausführung mit Spannungsversorgung AC 110 bis 240 V...
  • Seite 446 Historie-Funktion nein Archivierung/Auswertung nein ja (mit JUMO PCA3000-Aus- wertesoftware ) In einer Gruppe kann ein frei konfigurierbarer Satz von Eingangsgrößen zusammengestellt werden. Jede Gruppe hat ihr separates Anzeigebild. Die Gruppenzugehörigkeit wird bei der Datenspeicherung berücksichtigt, um die Auswertung per PC zu ermöglichen.
  • Seite 447 Alternativ zur Stützstelleneingabe kann eine kundensp. Kennlinie auch als Formel in Form eines Polynoms eingegeben werden. 23.16 Zulassungen/Prüfzeichen c UL us Prüfstelle Underwriters Laboratories Zerifikat/Prüfnummer E201387 Prüfgrundlage UL 61010-1 (3. Edition), CAN/CSA-C22.2 No. 61010-1 (3. Edition) gilt für Typ 202581/...
  • Seite 448 23 Technische Daten...
  • Seite 449 24 Anhang 24.1 Fehlersuche und Behebung digitale Sensoren 24.1.1 Fehlermöglichkeiten bei Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik Fehlerbild mögliche Ursache Behebung Ein Sensor wird nach dem Die betreffende serielle Schnitt- Überprüfen Sie folgende Einstel- Anschließen nicht erkannt stelle des Gerätes ist falsch konfi- lung der seriellen Schnittstelle: und bleibt auch für die ma-...
  • Seite 450 24 Anhang Fehlerbild mögliche Ursache Behebung Sensoren werden nicht ver- Der JUMO AQUIS touch S kann Befolgen Sie die Anweisungen linkt die Sensoren nicht eindeutig be- der Betriebsanleitung zur Inbe- stimmten Eingängen für digitale triebnahme von digitalen Senso- Sensoren zuordnen. Mögliche Ur- ren.
  • Seite 451 Überprüfen Sie die sichere Kon- nen Sensoren fällt spora- Bus-Verkabelung taktierung aller Steckverbindun- disch aus. gen und Anschlussklemmen im JUMO AQUIS touch S. Überprü- (Signalisierung Busstatus fen Sie die Verkabelung auf Be- „Gelb“ in der Titelleiste der schädigungen. Bedienoberfläche und in der In der „Ereignisliste“...
  • Seite 452 24 Anhang 24.1.2 Fehlermöglichkeiten bei digitalen JUMO ecoLine- und tecLine-Sensoren Fehlerbild mögliche Ursache Behebung Ein Sensor wird nach dem Die betreffende serielle Schnitt- Überprüfen Sie folgende Einstel- Anschließen nicht erkannt stelle des Gerätes ist falsch konfi- lung der seriellen Schnittstelle: und bleibt auch für die ma-...
  • Seite 453 Bereichs. Grundadresse des jeweiligen nuelle Verlinkung unsicht- Sensortyps eingestellt werden. bar (vgl. Kapitel Danach muss der Sensor am „Untermenü zum Verlin- JUMO AQUIS touch S in Betrieb ken“, Seite 109). genommen werden (Erstinbe- triebnahme). Grundadressen • JUMO ecoLine O-DO (Typ 202613): 10 •...
  • Seite 454 Überprüfen Sie die sichere Kon- nen Sensoren fällt spora- Bus-Verkabelung taktierung aller Steckverbindun- disch aus. gen und Anschlussklemmen im JUMO AQUIS touch S. Überprü- (Signalisierung einer „Bus- fen Sie die Verkabelung auf Be- störung“ in der Titelleiste schädigungen der Bedienoberfläche und in In der „Ereignisliste“...
  • Seite 455 JUMO-ecoLine-Sensoren sowie pH-, Redox- und Temperatursensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik aus einem Spannungsversorgungsausgang DC 5 V des JUMO AQUIS touch S. Hierbei können auch Stichleitungen mit ei- nem JUMO digiLine Hub oder mit JUMO Y-Verteilern verlegt werden. Wird ein JUMO digiLine Hub eingesetzt muss der Schiebeschalter des JUMO digiLine hubs auf die Stellung für DC 5 V als Eingangsspannung eingestellt werden.
  • Seite 456 Pauschalwert anzugeben. Im Zweifel ist es ratsam, bei der Planung eine Spannungsfall- berechnung vorzunehmen (siehe Kapitel 24.2.6 „Berechnung des Spannungsabfalls“, Seite 463). Stichleitung von einem JUMO digiLine Hub oder Y-Verteiler bis zu einem JUMO ecoLine-Sensor oder einem Sensor mit JUMO-digiLine-Elektronik.
  • Seite 457 Busabschluss JUMO ecoLine NTU nicht zulässig JUMO digiLine CR/Ci Für den Anschluss von JUMO-digiLine-CR/Ci-Geräten ist aufgrund des Energiebedarfs die Installation eines JUMO digiLine Hubs mit separatem Netzteil erforderlich. Die Spannungsversorgung aus dem JUMO AQUIS touch S ist hier nicht ausreichend.
  • Seite 458 Die Leitungslängenangaben in diesem Unterkapitel gelten für die Versorgung von JUMO-ecoLine-Sensoren und Sensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik mit DC 5 V aus einem JUMO digiLine Hub. Der JUMO digiLine Hub muss in die- sem Fall mit DC 24 V versorgt werden. Der Schiebeschalter des JUMO digiLine hubs muss in der Stellung für DC 24 V als Eingangsspannung eingestellt wer-...
  • Seite 459 Busabschluss JUMO ecoLine NTU nicht zulässig JUMO digiLine CR/Ci Für den Anschluss von JUMO-digiLine-CR/Ci-Geräten ist aufgrund des Energiebedarfs die Installation eines JUMO digiLine Hubs mit separatem Netzteil erforderlich. Die Spannungsversorgung aus dem JUMO AQUIS touch S ist hier nicht ausreichend.
  • Seite 460 Stromaufnahmen der unterschiedlichen Sensortypen ist es schwierig, hier einen für alle Installationssze- narien gültigen Pauschalwert anzugeben. Im Zweifel ist es ratsam, bei der Planung eine Spannungsfall- berechnung vorzunehmen (siehe Kapitel 24.2.6 „Berechnung des Spannungsabfalls“, Seite 463). Stichleitung von einem JUMO digiLine Hub oder Y-Verteiler bis zu einem JUMO tecLine-Sensor.
  • Seite 461 Die Übertragung über Stichleitungen ist unproblematisch. Der Einsatz vieler Abschlusswiderstände in einem Bus hingegen kann das Signal empfind- lich stören. Sensortyp Maximale Länge pro Leitungs- Max. Anzahl - Bermerkung zweig anschließbarer Sensoren digitale JUMO-tecLi- 50 m Busabschluss ne-Sensoren nicht zulässig (Typen 20263x)
  • Seite 462 Leitfähigkeitssensoren mit JUMO-digiLine-Elektronik (JUMO digiLine CR/Ci, Typen 20276x) dürfen aufgrund ihres hohen Energiebedarfs ausschließlich un- ter Verwendung von JUMO digiLine Hubs angeschlossen werden. Jeder Hub ist separat mit der Spannung DC 24 V zu versorgen. Gegebenenfalls sind separate Netzteile und Anschlussleitungen mit ausreichend großem Adernquerschnitt zu verwenden.
  • Seite 463 Bei beidseitigem Busabschluss (120 Ohm) steigt die Stromaufnahme während der Kommunikation um bis zu 55 mA. Bei Betrieb mit JUMO digiLine-Protokoll kommt es während des Bus-Scans zu Kollisionen auf dem Bus, die ebenfalls zu einer erhöhten Stromaufnahme führen können. Dies ist jedoch meist unkritisch, da während des Scans keine Mess-...
  • Seite 464 24 Anhang wertverarbeitung stattfindet und daher die Versorgungsspannung des Sensors niedriger sein darf. Bei Sensoren des Typs JUMO digiLine pH/ORP/T muss die Berechnung mit den Spitzenwerten durchgeführt werden: = 20 mA + 20 mA + 20 mA = 60 mA...
  • Seite 465 JUMO ecoLine O-DO JUMO ecoLine NTU Die Spannung an Sensor 1 (JUMO digiLine pH) liegt weit über dem Mindestwert (4,2 V). Die Spannung an Sensor 2 (ecoLine O-DO) entspricht in etwa dem Min- destwert (5 V). Für Sensor 3 (ecoLine NTU) reicht die Spannung nicht aus.
  • Seite 466 24 Anhang 24.3 China RoHS...
  • Seite 468 JUMO GmbH & Co. KG Moritz-Juchheim-Straße 1 Technischer Support Deutschland: 36039 Fulda, Germany Telefon: +49 661 6003-714 Telefon: +49 661 6003-9135 Telefax: +49 661 6003-605 Telefax: +49 661 6003-881899 E-Mail: mail@jumo.net E-Mail: support@jumo.net Internet: www.jumo.net Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany...

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