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Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Metso Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
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Einrichten und Umrüsten ............1 Sicherheitshinweise ................... 1 Allgemeine Montage .................. 2 Holme an den Fertiger montieren .............. 2 Bohle an den Fertiger montieren ............... 4 Begrenzungsbleche montieren ..............5 Laufstege montieren .................. 5 Hydraulik-Anschlüsse ................6 Lage und Bezeichnung der Anschlüsse ..........6 Elektrikanschlüsse ..................
A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Straßenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Vario-Bohle ist eine Bohle, die für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
- Walz- bzw. Magerbeton, - Gleisbauschotter, - ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe Bohle1.Tif Die hydraulisch ausfahrbare Vario-Bohle VB 850 T / VB 850 TV (Modell mit Zusatz- vibration) ist für den Einbau mit variablen Arbeitsbreiten vorgesehen. Technische Spezifikationen der Bohle siehe Abschnitt „Technische Daten“.
Baugruppen Stampf- und Vibrationselemente: Die im Mittelbereich eng zusammenlaufenden Stampfermesser verhindern die Bildung einer Mittelnaht. Durch die Zusatzvibration (Option) werden die Verdichtung und die Struktur noch- mals verbessert. Stampfer und Vibration können unabhängig voneinander zugeschaltet und in der Drehzahl eingestellt werden. Eine stufenlose Drehzahlregelung sorgt bei unterschiedlichsten Einbaumaterialien und -stärken für stets optimale Verdichtungsergebnisse.
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Schmiersystem: Alle wichtigen Schmierstellen der Grundbohle sind in zentralen Verteilerblöcken zusammengefaßt. Dies erleichtert das Abschmieren und verkürzt die aufzuwendende Wartungszeit. Die Schmierstellen der Ausfahrteile werden durch Einzelschmierpunkte mit Schmier- fett versorgt. Die optional erhältliche, automatische Zentralschmieranlage sorgt für noch höhere Wartungsfreundlichkeit und Schmiersicherheit.
Sicherheit Die Sicherheitseinrichtungen von Fertiger und Bohle sind in Kapitel B, Abschnitt 2.2 der Betriebsanleitung des Fertigers beschrieben. Restgefahren durch die Bohle Quetschgefahr! An allen beweglichen Bauteilen der Bohle besteht Gefahr durch Quetschen, Klem- men oder Scheren. Von diesen Teilen fernhalten! Einzugsgefahr! An allen rotierenden oder umlaufenden Bauteilen der Bohle besteht Gefahr durch Er- fassen, Aufwickeln oder Einziehen.
Technische Daten Bohle1.Tif Abmessungen Grundbreite 2,50 Arbeitsbreite: - min. mit 2 Reduzierschuhen 2,00 - hydraulisch ausfahrbar bis 4,75 - max. mit Anbauteilen bei Fertiger F 121 W / F 121-4 W / F 121-6 W 6,50 bei Fertiger F 121 C 7,00 bei Fertiger F 141 C 8,50...
Bohlennummer (eingestanzt) TYPSTANZ2.TIF Pos. Bezeichnung Eingestanzte Bohlennummer (Produkt-Identifikation-Nummer) Typenschild Bohle Die eingestanzte Bohlennummer (1) muß mit der Nummer auf dem Typenschild (2) übereinstimmen.
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Typenschild Bohle Typ_bohl2.tif Pos. Bezeichnung Bohlentyp (z.B. VB 850 TV) Maximales Betriebsgewicht der Bohle Bohlennummer (Produkt-Identifikation-Nummer) Baujahr Hersteller B 10...
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Typenschild Flüssiggasanlage (3) GASANL2.TIF Pos. Bezeichnung Baujahr Zu verwendende Gasart Anschluß-Überdruck in mbar Durchschnittlicher Gasverbrauch der angebauten Bohle in kg/h Durchschnittlicher Gasverbrauch der Anbauteile an der Bohle in kg/h Maximal zulässiger Massenstrom der verwendeten Schlauchbruchsicherung in kg/h B 11...
C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Bohle bis auf die Grundbreite zusammenfahren und alle eventuell montierten Anbau- teile abbauen. Alle losen und überstehenden Teile (Begrenzungsbleche, Fernbedienungen etc.) ab- bauen.
Abgebaute Bohle verladen Zum Verladen und Transportieren der am Fertiger angebauten Bohle siehe Fertiger- Betriebsanleitung. Bohle muß bis auf die Grundbreite zusammengefahren sein. Überstehende oder lose Teile müssen abgebaut, Hydraulik-, Elektro- und Gasanschlüsse abgenommen sein. Tragfähigkeit von Gabelstapler bzw. Kran und Krangeschirr (Ketten, Seile, Haken etc.) beachten! Gasflaschen dürfen beim Transport oder beim Verladen nicht auf der Bohle verblei- ben.
D Bedienung Sicherheitshinweise Bei unsachgemäßer Bedienung der Bohle oder der Bohlenheizung können Personen gefährdet werden. - Sicherstellen, daß alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen vorhanden und ent- sprechend gesichert sind! - Festgestellte Schäden sofort beheben! Bei Mängeln ist der Betrieb nicht zulässig! - Während des Arbeitseinsatzes immer davon überzeugen, daß...
Bedienung der Bohle Zu den allgemeinen Funktionen des Fertigers und der Bohle, die nicht speziell diese Bohle betreffen, siehe Fertiger-Betriebsanleitung. Bohle aus-/einfahren Um die hydraulisch verstellbaren Aus- fahrteile aus- bzw. einzufahren: - Schalter (1) an den Fernbedienungen rechts und links an der Bohle (optional am Bedienpult des Fertigers) betäti- gen.
Klappbarer Laufsteg Der klappbare Laufsteg sollte nur bei fol- genden Betriebsbedingungen hochge- klappt werden: - Beim Anfahren mit der Maschine nahe an einer Mauer oder an einem ver- gleichbaren Hindernis. - Beim Transport des Straßenfertigers B0042_A1.TIF auf einem Tieflader, wenn erforder- lich.
Stampfer einstellen Die Stampfer-Funktion wird mit Schalter (2) am Bedienpult des Fertigers ein- und ausgeschaltet (siehe Fertiger-Betriebs- anleitung). Bei Fertigern mit SP- 8Ç Steuerung Taste (2a)). Die Stampfer-Frequenz (Anzahl der Hübe pro Minute) wird mit Drehregler (4) im Schaltkasten der Bohlenheizung ein- gestellt.
Allgemeines zur Gas-Heizungsanlage Die Heizung der Bohle wird mit Propangas (Flüssiggas) betrieben. Die beiden Gas- flaschen stehen auf der Bohle. Die Heizung ist mit einer elektronischen Flamm- und Temperaturüberwachung aus- gerüstet. Die Zündkerze im Pilotbrenner dient gleichzeitig auch als Flammenfühler. Der Schaltkasten ist an der Bohe montiert.
Anschluß und Dichtheitsprüfung Das Gasleitungssystem von Grundbohle und Ausfahrteilen ist fest montiert. Zum Gasanschluß eventueller Anbauteile siehe Kapitel E „Einrichten und Umrüsten“. Gasflaschen anschließen: - Die Schutzkappen über den Flaschen- ventilen abschrauben und an den Ar- maturenhalter an der Rückwand der Flaschenhalterung (9) montieren.
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Kontrolleuchten im Schaltkasten der Bohlenheizung Heizungskontrolle (14) Zeigt Heizungsanlage eingeschaltet ist. Beheizung der Hauptbohle links (15) Leuchtet (gelb), wenn die Heizung der Hauptbohle links ordnungsgemäß läuft. Beheizung der Hauptbohle rechts (16) Leuchtet (gelb), wenn die Heizung der Hauptbohle rechts ordnungsgemäß läuft.
Heizung in Betrieb nehmen und kontrollieren Die Gas-Heizungsanlage wird mit zwei Gasflaschen betrieben. - Prüfen, ob der Batterie-Hauptschalter (23) am Fertiger eingeschaltet ist. Flap1.EPS - Flaschenventil (11) öffnen. Durch Drücken der Schlauchbruch- sicherung (8) das Sicherheitsventil entsperren. - Den Hauptabsperrhahn (10) öffnen . Bei geöffneten Flaschenventil sollte das Manometer (13) den Betriebsdruck 1,5 bar anzeigen.
- m Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (24) einschalten (nach oben), dadurch - werden elektromagnetischen Sperrventile für die Gaszufuhr zu den Rohrbrennern geöffnet; - wird das elektronische Zündsystem aktiviert und das Gas automatisch mittels Zündkerzen gezündet. Nach dem Einschalten der Heizung müßten am Schaltkasten leuchten: - Leuchte (14) „Heizanlage eingeschal- tet“...
Heizung ausstellen Nach Arbeitsende bzw. wenn die Hei- zung nicht benötigt wird: - Im Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (24) ausschalten (0-Stellung (Mittel- stellung)). Schbohle5.EPS - Den Hauptabsperrhahn (10) und das Flaschenventil (11) schließen. Wenn diese Ventile nicht geschlossen werden, besteht durch eventuell aus- strömendes, nicht verbranntes Gas Feu- er- und Explosionsgefahr! Bei Arbeitspausen und nach Arbeitsen-...
Gasflaschen wechseln - Prüfen, ob der Hauptabsperrhahn (10) und das Flaschenventil (11) geschlos- sen sind. - Gasschläuche abschrauben. - Schutzkappen für die Flaschenventile auf die Gasflaschen schrauben. Volle bzw. nicht ganz entleerte Gasfla- schen stehen unter Druck. Es ist deshalb darauf zu achten, daß Flaschen mit entfernten Ventilschutz- kappen vor starken Stößen (insbeson- dere im Bereich der Ventile oder an den...
Funktion der Flammüberwachung Zünd1.Tif/Zünd2.Tif/Schbohle4.Tif D 13...
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Bei der Flammüberwachung wird mit Hilfe eines separaten Zündbrenners eine Flam- me entzündet und gleichzeitig kontrolliert. Der Flammenfühler ist in der Zündkerze in- tegriert. Die Flamme des Zündbrenners zündet in Folge der Rohrbrenner. Über die Zündkerze (Flammenfühler) und die Elektronik werden die Magnetventile für die Gaszufuhr gesteuert.
Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
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Problem Ursache - Temperatur des Mischguts zu gering - Änderung der Mischguttemperatur - Feuchtigkeit auf dem Unterbau - Entmischung Risse im Belag - Falsche Mischgutzusammensetzung (volle Breite) - Falsche Einbauhöhe für max. Korngröße - Kalte Bohle - Bodenplatten der Bohle abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit - Temperatur des Mischguts Risse im Belag...
Problem Ursache - Temperatur des Mischguts - Änderung der Mischguttemperatur Bohle reagiert - Falsche Einbauhöhe für maximale Korngröße nicht - Höhengeber falsch angebaut erwartungsgemäß - Vibration zu langsam auf Korrekturmaß- - Bohle arbeitet nicht in Schwimmstellung nahmen - Zuviel Spiel in der mechanischen Bohlenverbindung - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit Störungen an der Bohle Störung...
Störungen an der Gas-Heizungsanlage Siehe auch Elektroplan der Gas-Heizungsanlage im Ersatzteilkatalog. Störung Ursache Abhilfe Batteriespannung Batteriespannung zu schwach überprüfen Hauptschalter aus Hauptschalter anschalten Kontrolleuchten nach Einschalten der Hauptsicherung 25 A oder Sicherung überprüfen, ggf. Heizungsanlage aus Sicherungen 5 A defekt ersetzen Steckverbindung und Kabel Stromzufuhr unterbrochen...
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Störung Ursache Abhilfe Propangasflaschenventile überprüfen Sicherheitsventil/ Druckminderer überprüfen, ggf. ersetzen Schließventile bzw. Hauptabsperrhahn öffnen Relais der Magnetventile, Magnetventile überprüfen, Zündkerzen zünden, ggf. ersetzen aber keine Keine Propangaszufuhr Temperaturfühler Heizflamme an den überprüfen, ggf. ersetzen Brennerrohren Schlauchverbindungen überprüfen, ggf. ersetzen Filter und Düsen der Injektoren überprüfen, reinigen, ggf.
E Einrichten und Umrüsten Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen des Fertigers können Personen gefährdet werden, die an der Bohle arbeiten. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Fertigermotor durch- führen! Sicherstellen, daß der Fertiger gegen Ingangsetzen gesichert ist. Die hochgestellte Bohle kann absinken, wenn die mechanische Bohlentransportsi- cherung am Fertiger nicht eingelegt ist.
Allgemeine Montage Holme an den Fertiger montieren - Holme (1) rechts und links neben dem Fertiger in Position bringen. Das hintere Ende auf eine geeignete Unterlage (2, Holzbrett o.ä.) ablegen, dann das vordere Ende anheben und durch die Holmführung schieben. B0011_A1.TIF - Nivellierzylinder ganz ausfahren.
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- Querneigungsgestänge mit den bei- den Holmen verbinden und ver- schrauben. Die Länge der Gewindestangen am Querneigungsgestänge sollte auf bei- den Seiten gleich sein (ca. 30 mm). B0012_A1.TIF - Anzeigestange (5) für Einbauhöhe montieren. Der Befestigungspunkt be- findet sich am vorderen Ende des Holms, nahe der Holmführung.
Bohle an den Fertiger montieren - Bohle auf einer geeigneten Unterlage (Kanthölzer usw.) abstellen und den Fertiger rückwärts vor die Bohle fah- ren. Holme herablassen und so positionie- ren, daß die an der Bohle befindlichen Montagespindeln (6) durch die zuge- hörigen Bohrungen (am hinteren Ende der Holme) geführt werden können.
Begrenzungsbleche montieren Die Seitenschilde werden erst montiert, wenn alle anderen Anbauten und Justie- rungen an der Bohle beendet sind. - Die Senkschrauben anziehen. (Diese fixieren den Seitenschild in seiner richtigen Lage.) - Die Verbindungen ßensechskantschrauben anziehen. Nach der Montage der Seitenschilde werden die Seitenbleche installiert.
Hydraulik-Anschlüsse Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Fertigers. Beim Anschließen kann heiße Hydraulikflüssigkeit unter hohem Druck heraussprit- zen. Motor ausstellen und Hydraulikanlage drucklos machen! Augen schützen! Beim Anschließen auf absolute Sauberkeit achten. Schmutz im Hydrauliköl kann zum Ausfall der Maschine führen! Lage und Bezeichnung der Anschlüsse: B0006_A1.TIF / B0029_A1.TIF / B0030_A1.TIF Pos.
Elektrikanschlüsse An der Rückseite des Fertigers: - Steckverbinder (19) für die elektri- schen Verbraucher an der Bohle (Elektromagnetventile, Fernbedienun- gen etc.). - Steckdose (20) für den Schaltkasten der Bohlenheizung. Seitlich an der Bohle (links und rechts): ELEKTRIK.TIF - Steckdosen (21) für die Anschlußka- bel der Fernbedienungen.
Bohlenverbreiterung Anbauteile montieren Die Anschraubflächen müssen sauber und, wenn die Bohle bereits im Einsatz war, frei von etwaigen Bitumen-Rückständen sein. Dies gilt insbesondere für die Stoßflächen der Bodenplatten. Jedes Anbauteil ist mit einer Einstell- schraube ausgerüstet. Bevor Schraubenverbindungen festgezogen werden, muß eine Angleichung erfolgen: - Höhe der Bodenplatten angleichen.
Werden breite Anbauteile (breiter als 250 mm) verwendet, muß die in diese Teile eingebaute Vibration durch eine Verlängerungswelle (24) mit dem Vibra- tionsantrieb in der Grundbohle verbun- den werden: - Verlängerungswelle in die Mitnehmer- kupplung der Vibrationsantriebswelle B0010_3A1.EPS einsetzen, dabei auf Kerbstift (23) achten.
Stampfer anpassen Bei festen Anbauteilen ohne Schwinge: - Den Stampferrahmen dieser Anbauteile nach den Stampferrahmen der Ausfahrtei- le ausrichten; dann die zwei Schraubverbindungen völlig festziehen. Bei Anbauteilen mit zusätzlicher Schwinge: - Der Stampferrahmen muß in unterster Position (unterer Totpunkt) stehen; dann die zwei Schraubverbindungen völlig festziehen.
Montage der Tunnelkästen Eine zusätzliche Montage der Tunnelkä- sten ist erforderlich, sobald Anbauteile montiert werden, siehe „Bohlen- und Schneckenanbauplan“. - Höhenverstellung (33) an der Außen- wand der Hauptbohle fest anschrau- ben. - Gewindestifte (34) für die Aufnahme der Tunnelkästen aus der Außenwand Hauptbohle herausschrauben B0044_A1.TIF...
Einstellungen Stampferhöhe einstellen Die Stampfer haben einen nicht verän- derbaren Hub von 5,0 mm. Im unteren Totpunkt ihres Hubs müssen die Stampfer zwischen –0,2 mm und 0,0 mm eingestellt sein (Bohle ohne ein- geschaltete Heizungsanlage). Die Einstellung wird mit zwei Spindeln (40) pro Stampferrahmen vorgenom- men: - Beide Befestigungsschrauben (39) lö-...
Ausfahrteile einstellen (Bohle abgebaut) Nach Wartungsarbeiten in der Werkstatt müssen eventuell die Ausfahrteile in Bezug auf die Grundbohle neu eingestellt werden. Dies erfordert eine ebene Einstellfläche, z.B. ein ebenflächiges Betonfeld. Ideal ist die Verwendung einer großen, geraden Stahlplatte (ca. 5 x 1 m). - Dachprofil-Einstellung auf null Prozent stellen.
Ausfahrteile einstellen (Bohle am Fertiger angebaut) Sollte es einmal erforderlich werden, die Ausfahrteile nachzujustieren, so kann diese Einstellung während des Einbaus vorgenommen werden. Die Ausfahrteile sind über Schraubverbindungen mit Tellerfedern mit dem Führungs- system in der Grundbohle verbunden. Diese Schraubverbindungen brauchen nicht gelöst zu werden! In manchen Fällen können geringe Höhenunterschiede zwischen Ausfahrteil und Grundbohle auch durch die Arbeitsweise „Bohlenentlastung“...
Grundeinstellungen am Fertiger - Maschine auf eine ebene Fläche (z.B. Betonfeld) fahren und Bohle ablassen (in Schwimmstellung). Bohle.TIF - Beide Nivellierzylinder vollständig ausfahren, dann beide Zylinder wieder 30 mm (genau messen!) einfahren. B0022_A1.TIF - Die roten Zeiger (48) der Material- dicken-Skala auf Null justieren und fi- xieren.
- Bohle anheben und zwei Rohre (49) gleichen Durchmessers (z.B. 50 mm) unter die Grundbohle schieben (linke und rechte Seite). - Nivellierzylinder einfahren und als Ma- terialdicke den Durchmesser der Roh- re einstellen (auf Materialdicken- Skala). - Bohle in Schwimmstellung bringen. Vorfahren, bis die Zugrolle an der Holm-Zugschiene anliegt.
Dachprofil einstellen Die Bohle ist mit einer Spindel ausge- stattet, durch deren Verstellung das ge- wünschte Dachprofil einjustiert werden kann. Zum Verstellbereich des Dachprofils sie- he Kapitel B, Abschnitt „Technische Da- ten“. - Kontermutter (50, SW 55) lösen. - Dachprofil (mit einer Knarre) einstel- len.
F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen des Fertigers können Personen gefährdet werden, die an der Bohle arbeiten. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Fertigermotor durchführen! Sicherstellen, daß der Fertiger gegen Ingangsetzen gesichert ist. Die hochgestellte Bohle kann absinken, wenn die mechanische Bohlentransportsi- cherung am Fertiger nicht eingelegt ist.
Wartungsintervalle Alle Zeitangaben sind maximal zulässige Wartungsabstände. Bei erschwerten Ein- satzbedingungen gelten kürzere Abstände! Zu den Wartungsintervallen und -arbeiten am Fertiger siehe Fertiger-Betriebsanlei- tung. Täglich – nach Arbeitsende (oder alle 10 Betriebsstunden) Wartung Betriebsstoff siehe „Stampferraum Stampferraum entleeren entleeren“ Teleskoprohre der Ausfahrteile rei- „Führung der Aus- Öl nigen und leicht einölen...
Schmierstellen Screed1.JPG Zentralschmierung der Grundbohle Die Bohle ist durch den Einbau von zentralen Schmiersystemen wartungsarm und servicefreundlich. Pos. Bezeichnung Anzahl Linkes Ausfahrteil Linke Grundbohlenhälfte Rechte Grundbohlenhälfte Rechtes Ausfahrteil Übrige Schmierpunkte Pos. Bezeichnung Anzahl Dachprofilverstellung Lagerungen Hydraulikzylinder Spindeln Begrenzungsbleche Zusatzvibrationslager Ausfahrteil Zusatzvibrationslager Grundbohle Gelenkwelle Zusatzvibration...
Kontrollstellen Führung der Ausfahrteile Screed1.JPG Um den Verschleiß und somit das Spiel in den Führungen so gering wie möglich zu halten, müssen eventuelle Verschmutzungen der Führungselemente beseitigt wer- den. Pos. Bezeichnung Teleskopzylinder Führungsrohre Die Rohre stets von Verschmutzungen freihalten: - Rohre nach der täglichen Arbeit mit einem Putztuch reinigen und - anschließend leicht einölen.
Gasanlage Pos. Bezeichnung Zündbrenner (Pilotbrenner) Injektor für Hauptbrenner Zündkerze Zündkerzen Einmal monatlich sollten die Zündkerzen GAS.EPS der Gasheizung kontrolliert werden: - Zündkerzenstecker abziehen. - Zündkerzeneinsatz aus dem Bohlenkörper herausnehmen. - Überprüfen: - Keine sichtbaren Beschädigungen am Isolator des Mittelkontaktes? - Korrekter Elektrodenabstand? Der Elektrodenabstand ist größer als der einer „normalen“...
Injektoren der Gas-Heizungsanlage Die Injektoren für die Aufbereitung des Gas-Luftgemischs unterliegen keinen Wartungsintervallen. Durch Verunreinigungen im Propangas kann es vorkommen, daß der Filter ver- schmutzt. In diesem Fall den Einschraubstutzen (20), anschließend die Gasdüse (21) herausschrauben. Der Filter ist mit der Gasdüse verbunden.
Reinigung der Bohle Stampferraum entleeren Beim Einbau dringen nach und nach Bitumen und Feinanteile in den Stampferrah- men ein. Sie werden durch die Beheizung plastisch gehalten und dienen auch zur Schmierung des Stampfermessers. Beim Abkühlen der Bohle erstarrt diese Masse. Sie müßte vor erneuter Inbetriebnah- me der Stampfer erst wieder durch Aufheizen verflüssigt werden.
Stampferleitschutzblech einstellen Das Stampfermesser (35) sollte an der Messerschiene (38, am Bohlenkörper) anliegen. B0074_A1.PIC Zwischen dem Stampferleitschutzblech (34) und dem Stampfermesser (35) soll- te über die ganze Breite ein Spiel (a) von 0,7 mm bestehen. - Sollte eine Neueinstellung erforderlich sein, die Mutter (33) und die Nutmut- ter (36) lösen.