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Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Metso Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
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Einrichten und Umrüsten ............1 Sicherheitshinweise ................... 1 Allgemeine Montage .................. 2 Holme an den Fertiger montieren .............. 2 Bohle an den Fertiger montieren ............... 4 Begrenzungsbleche montieren ..............5 Hydraulik-Anschlüsse ................6 Lage und Bezeichnung der Anschlüsse: ..........6 Elektrikanschlüsse ..................
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Wartung ................... 1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 Wartungsintervalle ..................2 Täglich – nach Arbeitsende ............... 2 Monatlich ....................2 Halbjährlich ....................3 Jährlich ....................3 Schmierstellen ................... 4 Zentralschmierung der Grundbohle ............4 Übrige Schmierpunkte ................5 Kontrollstellen .................... 6 Führung der Ausfahrteile ................
A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Straßenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Vario-Bohle ist eine Bohle, die für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
- Walz- bzw. Magerbeton, - Gleisbauschotter, - ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe VB900.jpg Die hydraulisch ausfahrbare Vario-Bohle VB 900 T / VB 900 TV (Modell mit Zusatz- vibration) ist für den Einbau mit variablen Arbeitsbreiten vorgesehen. Technische Spezifikationen der Bohle siehe Abschnitt „Technische Daten“.
Baugruppen Stampf- und Vibrationselemente: Die im Mittelbereich eng zusammenlaufenden Stampfermesser verhindern die Bildung einer Mittelnaht. Durch die Zusatzvibration (Option) werden die Verdichtung und die Struktur noch- mals verbessert. Stampfer und Vibration können unabhängig voneinander zugeschaltet und in der Drehzahl eingestellt werden. Eine stufenlose Drehzahlregelung sorgt bei unterschiedlichsten Einbaumaterialien und -stärken für stets optimale Verdichtungsergebnisse.
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Schmiersystem: Alle wichtigen Schmierstellen der Grundbohle sind in zentralen Verteilerblöcken zusammengefaßt. Dies erleichtert das Abschmieren und verkürzt die aufzuwendende Wartungszeit. Die Schmierstellen der Ausfahrteile werden durch Einzelschmierpunkte mit Schmier- fett versorgt. Die optional erhältliche, automatische Zentralschmieranlage sorgt für noch höhere Wartungsfreundlichkeit und Schmiersicherheit.
Sicherheit Die Sicherheitseinrichtungen von Fertiger und Bohle sind in Kapitel B, Abschnitt 2.2 der Betriebsanleitung des Fertigers beschrieben. Restgefahren durch die Bohle Quetschgefahr! An allen beweglichen Bauteilen der Bohle besteht Gefahr durch Quetschen, Klem- men oder Scheren. Von diesen Teilen fernhalten! Einzugsgefahr! An allen rotierenden oder umlaufenden Bauteilen der Bohle besteht Gefahr durch Er- fassen, Aufwickeln oder Einziehen.
Technische Daten VB900.jpgf Abmessungen Grundbreite 2,50 Arbeitsbreite: 2,00 - min. mit 2 Reduzierschuhen - hydraulisch ausfahrbar bis 5,00 - max. mit Anbauteilen bei Fertiger F 121 W/F 121-4 W/F121-6W 6,00 bei Fertiger F 121 C 7,00 bei Fertiger F 141C 8,00 bei Fertiger F 15 C 9,00...
Bohlennummer (eingestanzt) TYPSTANZ2.TIF Pos. Bezeichnung Eingestanzte Bohlennummer (Produkt-Identifikation-Nummer) Typenschild Bohle Die eingestanzte Bohlennummer (1) muß mit der Nummer auf dem Typenschild (2) übereinstimmen.
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Typenschild Bohle Typ_bohl2.tif Pos. Bezeichnung Bohlentyp (z.B. VB 900 TV) Maximales Betriebsgewicht der Bohle Bohlennummer (Produkt-Identifikation-Nummer) Baujahr Hersteller B 10...
Typenschild Flüssiggasanlage (3) GASANL2.TIF Pos. Bezeichnung Baujahr Zu verwendende Gasart Anschluß-Überdruck in mbar Durchschnittlicher Gasverbrauch der angebauten Bohle in kg/h Durchschnittlicher Gasverbrauch der Anbauteile an der Bohle in kg/h Maximal zulässiger Massenstrom der verwendeten Schlauchbruchsicherung in kg/h B 11...
C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Bohle bis auf die Grundbreite zusammenfahren und alle eventuell montierten Anbau- teile abbauen. Alle losen und überstehenden Teile (Begrenzungsbleche, Fernbedienungen etc.) ab- bauen.
Abgebaute Bohle verladen Zum Verladen und Transportieren der am Fertiger angebauten Bohle siehe Fertiger- Betriebsanleitung. Bohle muß bis auf die Grundbreite zusammengefahren sein. Überstehende oder lose Teile müssen abgebaut, Hydraulik-, Elektro- und Gasanschlüsse abgenommen sein. Tragfähigkeit von Gabelstapler bzw. Kran und Krangeschirr (Ketten, Seile, Haken etc.) beachten! Gasflaschen dürfen beim Transport oder beim Verladen nicht auf der Bohle verblei- ben.
D Bedienung Sicherheitshinweise Bei unsachgemäßer Bedienung der Bohle oder der Bohlenheizung können Personen gefährdet werden. - Sicherstellen, dass alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen vorhanden und entsprechend gesichert sind! - Festgestellte Schäden sofort beheben! Bei Mängeln ist der Betrieb nicht zulässig! - Während des Arbeitseinsatzes immer davon überzeugen, daß niemand gefährdet ist! - Keine Person auf der Bohle mitfahren lassen!
Bedienung der Bohle Zu den allgemeinen Funktionen des Fertigers und der Bohle, die nicht speziell diese Bohle betreffen, siehe Fertiger-Betriebsanleitung. Bohle aus-/einfahren Um die hydraulisch verstellbaren Aus- fahrteile aus- bzw. einzufahren: - Schalter (1) an den Fernbedienungen rechts und links an der Bohle (optional am Bedienpult des Fertigers) betäti- gen.
Klappbarer Laufsteg Der klappbare Laufsteg sollte nur bei fol- genden Betriebsbedingungen hochge- klappt werden: - Beim Anfahren mit der Maschine nahe an einer Mauer oder an einem ver- gleichbaren Hindernis. - Beim Transport des Straßenfertigers B0042_A1.TIF auf einem Tieflader, wenn erforder- lich.
Stampfer einstellen Die Stampfer-Funktion wird mit Schalter (2) am Bedienpult des Fertigers ein- und ausgeschaltet (siehe Fertiger-Betriebs- anleitung). Bei Fertigern mit SP- 8Ç Steuerung Taste (2a)). Die Stampfer-Frequenz (Anzahl der Hübe pro Minute) wird mit Drehregler (4) im Schaltkasten der Bohlenheizung ein- gestellt.
Allgemeines zur Gas-Heizungsanlage Die Heizung der Bohle wird mit Propangas (Flüssiggas) betrieben. Die beiden Gas- flaschen stehen auf der Bohle. Die Heizung ist mit einer elektronischen Flamm- und Temperaturüberwachung aus- gerüstet. Die Zündkerze im Pilotbrenner dient gleichzeitig auch als Flammenfühler. Der Schaltkasten ist an der Bohe montiert.
Anschluß und Dichtheitsprüfung Das Gasleitungssystem von Grundbohle und Ausfahrteilen ist fest montiert. Zum Gasanschluß eventueller Anbauteile siehe Kapitel E „Einrichten und Umrüsten“. Gasflaschen anschließen: - Die Schutzkappen über den Flaschen- ventilen abschrauben und an den Ar- maturenhalter an der Rückwand der Flaschenhalterung (9) montieren.
Kontrolleuchten im Schaltkasten der Bohlenheizung Heizungskontrolle (14) Zeigt Heizungsanlage eingeschaltet ist. Beheizung der Hauptbohle links (15) Leuchtet (gelb), wenn die Heizung der Hauptbohle links ordnungsgemäß läuft. Beheizung der Hauptbohle rechts (16) Leuchtet (gelb), wenn die Heizung der Hauptbohle rechts ordnungsgemäß läuft.
Heizung in Betrieb nehmen und kontrollieren Die Gas-Heizungsanlage wird mit zwei Gasflaschen betrieben. - Prüfen, ob der Batterie-Hauptschalter (23) am Fertiger eingeschaltet ist. Flap1.EPS - Flaschenventil (11) öffnen. Durch Drücken der Schlauchbruch- sicherung (8) das Sicherheitsventil entsperren. - Den Hauptabsperrhahn (10) öffnen . Bei geöffneten Flaschenventil sollte das Manometer (13) den Betriebsdruck 1,5 bar anzeigen.
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- m Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (24) einschalten (nach oben), dadurch - werden elektromagnetischen Sperrventile für die Gaszufuhr zu den Rohrbrennern geöffnet; - wird das elektronische Zündsystem aktiviert und das Gas automatisch mittels Zündkerzen gezündet. Nach dem Einschalten der Heizung müßten am Schaltkasten leuchten: - Leuchte (14) „Heizanlage eingeschal- tet“...
Heizung ausstellen Nach Arbeitsende bzw. wenn die Hei- zung nicht benötigt wird: - Im Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (24) ausschalten (0-Stellung (Mittel- stellung)). Schbohle5.EPS - Den Hauptabsperrhahn (10) und das Flaschenventil (11) schließen. Wenn diese Ventile nicht geschlossen werden, besteht durch eventuell aus- strömendes, nicht verbranntes Gas Feu- er- und Explosionsgefahr! Bei Arbeitspausen und nach Arbeitsen-...
Gasflaschen wechseln - Prüfen, ob der Hauptabsperrhahn (10) und das Flaschenventil (11) geschlos- sen sind. - Gasschläuche abschrauben. - Schutzkappen für die Flaschenventile auf die Gasflaschen schrauben. Volle bzw. nicht ganz entleerte Gasfla- schen stehen unter Druck. Es ist deshalb darauf zu achten, daß Flaschen mit entfernten Ventilschutz- kappen vor starken Stößen (insbeson- dere im Bereich der Ventile oder an den...
Funktion der Flammüberwachung Zünd1.Tif/Zünd2.Tif/Schbohle4.Tif D 13...
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Bei der Flammüberwachung wird mit Hilfe eines separaten Zündbrenners eine Flam- me entzündet und gleichzeitig kontrolliert. Der Flammenfühler ist in der Zündkerze in- tegriert. Die Flamme des Zündbrenners zündet in Folge der Rohrbrenner. Über die Zündkerze (Flammenfühler) und die Elektronik werden die Magnetventile für die Gaszufuhr gesteuert.
Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
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Problem Ursache - Temperatur des Mischguts zu gering - Änderung der Mischguttemperatur - Feuchtigkeit auf dem Unterbau - Entmischung Risse im Belag - Falsche Mischgutzusammensetzung (volle Breite) - Falsche Einbauhöhe für max. Korngröße - Kalte Bohle - Bodenplatten der Bohle abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit - Temperatur des Mischguts Risse im Belag...
Störungen an der Bohle Störung Ursache Abhilfe Stampfer durch kaltes Bohle gut aufheizen Bitumen blockiert Zu wenig Hydrauliköl im Tank Öl nachfüllen Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf. defekt instandsetzen und einstellen Stampfer oder Anschlüsse abdichten oder Vibration läuft nicht ersetzen Saugleitung der Pumpe undicht Schlauchschellen nachziehen oder ersetzen...
Störungen an der Gas-Heizungsanlage Siehe auch Elektroplan der Gas-Heizungsanlage im Ersatzteilkatalog. Störung Ursache Abhilfe Batteriespannung Batteriespannung zu schwach überprüfen Hauptschalter aus Hauptschalter anschalten Kontrolleuchten nach Einschalten der Hauptsicherung 25 A oder Sicherung überprüfen, ggf. Heizungsanlage aus Sicherungen 5 A defekt ersetzen Steckverbindung und Kabel Stromzufuhr unterbrochen...
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Störung Ursache Abhilfe Propangasflaschenventile überprüfen Sicherheitsventil/ Druckminderer überprüfen, ggf. ersetzen Schließventile bzw. Hauptabsperrhahn öffnen Relais der Magnetventile, Magnetventile überprüfen, Zündkerzen zünden, ggf. ersetzen aber keine Keine Propangaszufuhr Temperaturfühler Heizflamme an den überprüfen, ggf. ersetzen Brennerrohren Schlauchverbindungen überprüfen, ggf. ersetzen Filter und Düsen der Injektoren überprüfen, reinigen, ggf.
E Einrichten und Umrüsten Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen des Fertigers können Personen gefährdet werden, die an der Bohle arbeiten. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Fertigermotor durch- führen! Sicherstellen, daß der Fertiger gegen Ingangsetzen gesichert ist. Die hochgestellte Bohle kann absinken, wenn die mechanische Bohlentransportsi- cherung am Fertiger nicht eingelegt ist.
Allgemeine Montage Holme an den Fertiger montieren - Holme (1) rechts und links neben dem Fertiger in Position bringen. Das hintere Ende auf eine geeignete Unterlage (2, Holzbrett o.ä.) ablegen, dann das vordere Ende anheben und durch die Holmführung schieben. B0011_A1.TIF - Nivellierzylinder ganz ausfahren.
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- Querneigungsgestänge zwischen den beiden Holmen montieren. - Anzeigestange (5) für Einbauhöhe montieren. Der Befestigungspunkt be- findet sich am vorderen Ende des Holms, nahe der Holmführung. B0013_A1.TIF...
Bohle an den Fertiger montieren - Bohle auf einer geeigneten Unterlage (Kanthölzer usw.) abstellen und den Fertiger rückwärts vor die Bohle fah- ren. Holme herablassen und so positionie- ren, daß die an der Bohle befindlichen Montagespindeln (6) durch die zuge- hörigen Bohrungen (am hinteren Ende der Holme) geführt werden können.
Begrenzungsbleche montieren Die Seitenschilde werden erst montiert, wenn alle anderen Anbauten und Justie- rungen an der Bohle beendet sind. - Die mitgelieferten Zentrierbolzen (1) in die zugehörigen Gewindebohrungen (2) des Ausfahrteils oder des Anbau- teils einschrauben und das Seiten- schild daran aufhängen. - Senkschrauben einschrauben.
Hydraulik-Anschlüsse Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Fertigers. Beim Anschließen kann heiße Hydraulikflüssigkeit unter hohem Druck heraussprit- zen. Motor ausstellen und Hydraulikanlage drucklos machen! Augen schützen! Beim Anschließen auf absolute Sauberkeit achten. Schmutz im Hydrauliköl kann zum Ausfall der Maschine führen! Lage und Bezeichnung der Anschlüsse: B0006_A1.TIF / B0029_A1.TIF / B0030_A1.TIF Pos.
Elektrikanschlüsse An der Rückseite des Fertigers: - Steckverbinder (19) für die elektri- schen Verbraucher an der Bohle (Elektromagnetventile, Fernbedienun- gen etc.). - Steckdose (20) für den Schaltkasten der Bohlenheizung. Seitlich an der Bohle (links und rechts): ELEKTRIK.TIF - Steckdosen (21) für die Anschlußka- bel der Fernbedienungen.
Ausfahrteile einstellen Damit die Bohle streifenfrei einbaut und die Ausfahrteile auch während des Ein- satzes auf die unterschiedlichen Ein- satzbedingungen eingestellt werden können, sind die Ausfahrteile im Anstell- winkel und in der Höhe einstellbar. An jedem Ausfahrteil (22) befinden sich zwei Spindeln mit denen die Anstellwin- kel der Ausfahrteile im Verhältnis zur Grundbohle mit einer Ratsche (23) ver-...
Anstellwinkel der Ausfahrteile ein- stellen Werkseitig werden die Mittelteile und Bohlenausfahrteile parallel zueinander eingestellt. Der Anstellwinkel der Bohlenausfahrtei- le im Verhältnis zu den Mittelteilen kann bei Bedarf verändert werden: - Kontermutter (26) lösen. Mit einem Maulschlüssel die Stellmutter (27) drehen. Dabei darf die Spindel (25) nicht mit verdreht werden.
Bohlenverbreiterung Anbauteile montieren Die Anschraubflächen müssen sauber und, wenn die Bohle bereits im Einsatz war, frei von etwaigen Bitumen-Rück- ständen sein. Dies gilt insbesondere für die Stoßflä- chen der Bodenplatten. Jedes Anbauteil ist mit vier Exzenter- schrauben zur Einstellung ausgerüstet. Zunächst muss die Gelenkwelle (1) zwi- schen Stampferantrieb der Verschiebe- teile und dem Anbauteil angebaut...
Anbauteile vorbereiten Zur Demontage der Stampferleitschutz- bleche der zu montierenden Anbauteile sind folgende Arbeitschritte notwendig: - Abziehen der Blechabdeckungen (1) 4a.jpg - Lösen der Spannschrauben (2) der Stampferleitschutzbleche mit einem geeigneten Schraubenschlüssel SW19. 5a.jpg - Aushaken der gelösten Spannschrau- ben (3) vom Stampferleitschutzblech. 6a.jpg E 13...
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- Aushängen der gelösten Stampferleit- schutzbleche (4). Nachdem ein Anbauteil an ein Verschie- beteil oder an ein weiteres Anbauteil montiert wurde, müssen sämtlich Teile, die gelöst oder demontiert wurden, in umgekehrter Reihenfolge wieder ord- nungsgemäß angebaut oder befestigt werden. 7a.jpg - Um die weiteren Montagearbeiten zu erleichtern, sollte das vorbereitete An- bauteil mit Hilfe eines geeigneten He-...
Montage von Anbauteilen - Das vorbereitete Anbauteil sollte so positioniert sein, dass es mit seiner Anlagefläche kurz vor der Anlageflä- che des Verschiebeteils oder des wei- teren Anbauteils steht und die vormontierte Gelenkwelle (1) in die vorgesehene Öffnung des Anbauteils ragt.
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- Zur Verbindung der beiden Bohlentei- le miteinander, müssen zuächst die Exzenterverstellungen (5) in den obe- ren, dafür vorgesehenen Bohrungen eingeschraubt werden. 12.jpg - Um das Anbauteil auf die gleiche Höhe mit dem Verschiebeteil oder ei- nem weiteren Anbauteil zu bringen, werden mit einem Schraubenschlüs- sel die Exzenterverstellungen (5) ver- dreht.
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- Zur Fixierung der Einstellung sollten Exzenterverstellungen (5)/(5a) nun zunächst leicht angezogen wer- den. 15.jpg - Der nächste Arbeitsschritt besteht darin, sämtliche Verbindungsschrau- ben (6) mit Exzenterscheiben zu- nächst ebenfalls leicht vorzumontieren. Je eine Verbindungsschraube befindet sich im vorderen Bereich (6) und eine im hinteren Bereich (6a) des Bohlenkör- pers.
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- Zur Einstellung des Anbauteils in ver- tikaler Richtung, muss zunächst die Verstellspindel mit dem Verschiebeteil bzw. Anbauteil verbunden werden. Für diesen Zweck wird der Bolzen (7) in die zugehörige Bohrung eingesetzt. - Die Einstellung erfolgt durch Drehung am Spannschloss (8) mittels eines ge- eigneten Schraubenschlüssels SW24 17.jpg - Ist das Anbauteil wie erforderlich eingestellt, müssen die Exzenterverstellungen...
Vibrationswelle montieren Falls die Bohle mit Zusatzvibration aus- gerüstet ist: - In die Mitnehmerkupplung der Vibrati- onswelle einen Kunststoffstern (33) als Ausgleichselement einsetzen. B0037_a1.EPS Werden Anbauteile verwendet, muss die in diese Teile eingebaute Vibration durch eine Verlängerungswelle (35) mit dem Vibrationsantrieb in der Grundboh- le verbunden werden: - Verlängerungswelle in die Mitnehmer- kupplung der Vibrationsantriebswelle...
Montage der Tunnelkästen Eine zusätzliche Montage der Tunnelkä- sten ist erforderlich, sobald Anbauteile montiert werden, siehe „Bohlen- und Schneckenanbauplan“. - Höhenverstellung (37) an der Außen- wand der Hauptbohle fest anschrau- ben. - Gewindestifte (39) für die Aufnahme der Tunnelkästen aus der Außenwand Hauptbohle herausschrauben B0075_A1.TIF...
Einstellungen STAMPFE1.TIF, STAMPFE2.TIF Stampferhöhe einstellen Die Stampfer haben einen nicht verän- derbaren Hub von 5,0 mm. Im unteren Totpunkt ihres Hubs muß der Abstand A der Stampfer zwischen – 0,2 mm und 0,0 mm eingestellt sein (Bohle ohne eingeschaltete Heizungs- anlage).
Ausfahrteile einstellen (Bohle abgebaut) Nach Wartungsarbeiten in der Werkstatt müssen eventuell die Ausfahrteile in Bezug auf die Grundbohle neu eingestellt werden. Dies erfordert eine ebene Einstellfläche, z.B. ein ebenflächiges Betonfeld. Ideal ist die Verwendung einer großen, geraden Stahlplatte (ca. 5 x 1 m). - Dachprofil-Einstellung auf null Prozent stellen.
Grundeinstellungen am Fertiger - Maschine auf eine ebene Fläche (z.B. Betonfeld) fahren und Bohle ablassen (in Schwimmstellung). HINTER.TIF - Beide Nivellierzylinder vollständig ausfahren, dann beide Zylinder wieder 30 mm (genau messen!) einfahren. B0022_A1.TIF - Die roten Zeiger (46) der Material- dicken-Skala auf Null justieren und fi- xieren.
- Bohle anheben und zwei Rohre (47) gleichen Durchmessers (z.B. 50 mm) unter die Grundbohle schieben (linke und rechte Seite). - Nivellierzylinder einfahren und als Ma- terialdicke den Durchmesser der Roh- re einstellen (auf Materialdicken- Skala). ROHRE.TIF - Bohle in Schwimmstellung bringen. Vorfahren, bis die Zugrolle an der Holm-Zugschiene anliegt.
Dachprofil einstellen Die Bohle ist mit einer Spindel ausge- stattet, durch deren Verstellung das ge- wünschte Dachprofil einjustiert werden kann. Zum Verstellbereich des Dachprofils sie- he Kapitel B, Abschnitt „Technische Da- ten“. - Kontermutter (48, SW 46) lösen. - Dachprofil (mit einer Knarre) einstel- len.
F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen des Fertigers können Personen gefährdet werden, die an der Bohle arbeiten. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Fertigermotor durchführen! Sicherstellen, daß der Fertiger gegen Ingangsetzen gesichert ist. Die hochgestellte Bohle kann absinken, wenn die mechanische Bohlentransportsi- cherung am Fertiger nicht eingelegt ist.
Wartungsintervalle Alle Zeitangaben sind maximal zulässige Wartungsabstände. Bei erschwerten Ein- satzbedingungen gelten kürzere Abstände! Zu den Wartungsintervallen und -arbeiten am Fertiger siehe Fertiger-Betriebsanlei- tung. Täglich – nach Arbeitsende Wartung Betriebsstoff siehe „Stampferraum Stampferraum entleeren entleeren“ Teleskoprohre der Ausfahrteile rei- „Führung der Aus- Öl nigen und leicht einölen fahrteile“...
Halbjährlich Zusätzlich zur täglichen und monatlichen Wartung durchzuführen! Wartung Betriebsstoff siehe Zündkerzen auswechseln „Kontrollstellen der (Gasheizung) Gasanlage“ Jährlich Wartung Betriebsstoff siehe „Richtlinie für die bestimmungs- und Bohle und Gasanlage durch einen ordnungsgemäße Sachkundigen prüfen lassen Verwendung von Straßenfertigern“...
Schmierstellen VB900.jpg Zentralschmierung der Grundbohle Die Bohle ist durch den Einbau von zentralen Schmiersystemen wartungsarm und servicefreundlich. Pos. Bezeichnung Linke Grundbohlenhälfte Rechte Grundbohlenhälfte Linkes Ausfahrteil Rechtes Ausfahrteil...
Kontrollstellen Führung der Ausfahrteile VB900Schiebe Um den Verschleiß und somit das Spiel in den Führungen so gering wie möglich zu halten, müssen eventuelle Verschmutzungen der Führungselemente beseitigt wer- den. Pos. Bezeichnung Teleskoprohre Führungsteile Die Rohre und anderen Führungsteile stets von Verschmutzungen freihalten: - Rohre nach der täglichen Arbeit mit einem Putztuch reinigen und - anschließend leicht einölen.
Gasanlage Pos. Bezeichnung Zündbrenner (Pilotbrenner) Injektor für Hauptbrenner Zündkerze Zündkerzen Einmal monatlich sollten die Zündkerzen GAS.EPS der Gasheizung kontrolliert werden: - Zündkerzenstecker abziehen. - Zündkerzeneinsatz aus dem Bohlenkörper herausnehmen. - Überprüfen: - Keine sichtbaren Beschädigungen am Isolator des Mittelkontaktes? - Korrekter Elektrodenabstand? Der Elektrodenabstand ist größer als der einer „normalen“...
Injektoren der Gas-Heizungsanlage Die Injektoren für die Aufbereitung des Gas-Luftgemischs unterliegen keinen Wartungsintervallen. Durch Verunreinigungen im Propangas kann es vorkommen, daß der Filter ver- schmutzt. In diesem Fall den Einschraubstutzen (20), anschließend die Gasdüse (21) herausschrauben. Der Filter ist mit der Gasdüse verbunden.
Reinigung der Bohle Stampferraum entleeren Beim Einbau dringen nach und nach Bitumen und Feinanteile in den Stampferrah- men ein. Sie werden durch die Beheizung plastisch gehalten und dienen auch zur Schmierung des Stampfermessers. Beim Abkühlen der Bohle erstarrt diese Masse. Sie müßte vor erneuter Inbetriebnah- me der Stampfer erst wieder durch Aufheizen verflüssigt werden.
Stampferleitschutzblech einstellen Das Stampfermesser (30) sollte an der Messerschiene (31, am Bohlenkörper) anliegen. B0074_A1.PIC Zwischen dem Stampferleitschutzblech (29) und dem Stampfermesser (30) soll- te über die ganze Breite ein Spiel (a) von 0,7 mm bestehen. Der Abstand läßt sich mit der Einstellschraube (28) fixieren. STAMPER.TIF Schmierstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechende Qualitäten bekannter Fabri-...